KollegInnen der Bundespolizei müssen bestmöglich geschützt werden!

Nicht nur vor den regelmäßig stattfindenden Castoreinsätzen fordert die Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei die Schutzausstattung der KollegInnen bestmöglich zu gestalten.

So ist es nicht hinnehmbar, dass KollegIinnen aus Alarmeinheiten des polizeilichen Einzeldienst ohne Körperschutzausstattung und Einsatzanzüge immer gewalttätiger werdenden Störern gegenüberstehen!

Es wird deshalb ausdrücklich begrüßt, dass das Bundespolizeipräsidium noch vor dem Beginn des CA 14 insgesamt 4000 neue, flammhemmende und wasserabweisende Einsatzanzüge an die KollegInnen der Bundesbereitschaftspolizei ausgeben werden. Wir hoffen, dass die dafür abzugebenden jetzigen Einsatzanzüge umgehend und noch vor dem Einsatzbeginn an KollegInnen der einzeldienstlichen Alarmeinheiten ausgegeben werden.

Immer wieder hat die Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei im Zusammenhang mit der steigenden Anzahl an Knalltraumen insbesondere bei Fußballeinsätzen auch auf dei Notwendigkeit der Aussattung aller KollegInnen der Bundespolizei mit Impulsschallgehörschtzstöpseln hingewiesen. Noch vor dem Castoreinsatz soll die Ausstattung mit „hoher Stückzahl“ nun erfolgen!

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Themenbereich: Ausstattung & Ausrüstung | Drucken

11 Kommentare
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  1. Dieser seit Jahren geforderte Kälte-/Nässeschutz wird wahrscheinlich erst im CA 14 mit Masse ausgegeben, da er erst im Einsatzzeitraum geliefert wird. Bei allem Verständnis für die Kollegen/innen in den Alarmeinheiten des Einzeldienstes frage ich mich, wie das funktionieren soll, mit der Abgabe/Empfang des Einsatzanzuges. Müller tauscht mit Schulze oder so…Und danach frieren dann diese Kollegen/Kolleginnen oder werden pitschepasse nass, wie die Bereitschaftspolizei bereits seit Jahren.
    Aber inzwischen ist es ja Standard ein Loch zu stopfen und dafür ein neues Loch aufzureissen. Der Einsatzanlass ist derselbe, da müsste doch auch die Einsatzbekleidung -ausrüstung die selbe sein. Vielleicht sollte man da den „Hebel“ ansetzen und nicht woanders, wie derzeit in der Presse zu lesen ist.

  2. Fragt man als Kollege des Einzeldienstes nach dem neuen Einsatzanzug, dann hört man immer nur, dass wir ja unsere blaue Alltagsuniform haben und als Einzeldienstler nicht mit Aufgaben der Verbandskollegen beauftragt werden.

    Ich sage hier, dass diese Ausssage absoluter Blödsinn ist, denn viele von uns Kollegen(innen) gerade aus dem Bahnbereich werden fast jedes Wochenende als BKE zu Fußballeinsätzen herangezogen. Und sieht man, wie dort die Gewalt explodiert, ist es absolut notwendig, dass auch wir diese neuen Anzüge bekommen. Einer würde ja reichen. Und zu Castoreinsätzen oder Studentendemos oder sonstwo werden wir auch immer wieder eingesetzt. Zum Glück haben wir ja jetzt schon einmal den neuen Helm bekommen, zumindest die meisten PVB unserer Inspektion.

    Natürlich sollten erst einmal die PVB der Bundesbereitschaftspolizei mit den neuen Sachen ausgestattet werden. Aber vergessen sollte man uns Einzeldienstler nicht.

    Am liebsten wäre mir aber, wenn wir Einzeldienstler nur unseren Einzeldienst machen bräuchten und die Verbände die anderen Sachen wie Fußball, Demos, usw….

  3. Wie konnte man jüngst in der Presse lesen? Die Bundesrepublik unterstützt mit 300.000,- Euro die Uniformausstattung der ukrainischen Kollegen zu EM im nächsten Jahr. Noch Fragen??

    Aber freut Euch, dass ihr den MZA des Vorgängers abtragen dürft!!! Besser als die mitleidigen Blicke, wenn wir im historischen grünen Outfit unterwegs sind.hahahah

  4. Nehmt doch die Kanzlerin beim Wort, sie hat doch gesagt, die BUPOL bekommt was sie braucht. Meinte sie damit vielleicht nur die Manager????? Die haben wir schon und brauchen sie nicht.

    Die Führung soll uns endlich vernünftige Bekleidung stellen, nicht aus dem POOL, es ist Unhygienisch in den Schweiß den Vorgängers einzusteigen. BÄH

  5. Trauriges Beispiel:
    Was trägt man als Einzeldienstler-PVB der BPOL unter der POOL-KSA-Jacke?
    Eine ausgediente KSA-Unterziehjacke der LaPo NRW.
    Diese ist feuerhemmend, ist wasser- und winddicht und gibt es in jeder Größe als Kurz-, Normal- sowie Langversion.

    Angeblich sollen die POOL-Sachen nach jedem Einsatz gereinigt bzw. desinfiziert werden. Aber warum stinken die dann immer nach altem Schweiß?!

  6. Impulsschallgehörschtzstöpseln ist auch wieder so ein Ding

    – in einem Ohr Funk
    – am anderen Ohr das Handy

    in welches Ohr soll dann der Impulsschallgehörschtzstöpsel?

    Wobei unseren Funk kann ich auch zugunsten der Impulsschallgehörschtzstöpsel weglassen – der Empfang müsste gleich sein.

    In dem Zusammenhang: Wie wäre mal die Überlegung die Bereistschaftspolizei mit einer neuen KSA LEICHT auszustatten. Der Hersteller empfiehlt eine Tragedauer von 4 Stunden. Da liegen wir immer so knappe 10 Stunden drüber.

    Die jetzige KSA kann dann an den Einzeldienst verteilt werden. Die primär Ortsgebunden eingesetzt werden und dort die Kollegen zunächst schützen und dann später muss geprüft werden, welche Einzeldienststellen auch die KSA Leicht benötigen und dann muss der Einzeldienst damit auch ausgestattet werden.

    Und wenn das mal wieder nicht geht, dann sollte wenigstens die Auslieferung _blau ein bisschen beschleunigt werden. Blauer E-Anzug und grüne KSA sieht *** (nicht gut) aus.

  7. Die KSA Leicht vergiß mal ganz schnell…die haben wir auf dem G8 getragen. Sämtliche Wurfgeschosse schlagen durch und verletzen Dich. Das Kunststoffding ist für unsere Lagen bei der Bereitschaft nur bedingt brauchbar und so wie die Lagen sich gerade in allen Bereichen entwickeln wird es nicht besser.Wir sind froh die jetzige KSA zu haben,das lange Tragen ist hart aber trainierbar.

  8. Hallo, wenn ich an dran denke das lt. Info HPR die blauen Einsatzklamotten wegen Geldmangel erst bis ca.2018 bei den Einzeldienstinspektionen der BPOL ankommen sollen, dann wird mir schlecht. Erstens sind die grünen E-Sachen+KSA grün alt, zerschlissen und verschwitzt und zweites gibts ja schon Helm blau aber wie sieht das aus, zwecks Einheitlichkeit,wenn Rest in Grün. Voll der Kasperhaufen. Man schafft es ja noch nicht mal alle Kollegen mit MZA blau auszustatten. Das mit Einführung von blau 2005!!!! Traurig und einfach nur lächerlich. Aber wir wissen ja wo das Geld hingeht!!! Mir stinkt es förmlich jedes zweite WE in durchgeschwitzten KSA + Überzugjacken erleben zu dürfen und Castor steht ja auch wieder an. Doch den Dienstherren interessiert das ja nicht!Jede LaPo ist da besser ausgestattet.Einfach nur noch peinlich auf Fragen, zwecks Unterschiedlichkeit der BPOL in der Uniform und Ausstattung, jedesmal antworten zu müssen. Sind eben ein historischer Trachtenverein…..:-))

  9. Ich lade die Entscheidungsträger ein, nach einem Fussballwochenende (Fr. / Sa. / So – ggf. auch Mo.) zu uns zu kommen und sich den KSA mal anzusehen und eine Geruchtsprobe zu nehmen.

    LECKER – aber mit uns kann man das ja machen.

  10. !!!Ruhig Blut Kollegen!!!, auch die die es gar nicht erwarten können, dem Mob gegenüberzutreten! Ihr werdet in naher Zukunft in Deutschland noch genug Gelegenheit haben, neue Einsatzmittel-und ausstattung auszuprobieren! Wenn sich die hohe Politik anfängt, so richtig in die Hosen zu machen, weil der betrogene Bürger den Beschwichtigungen der Europa-Eliten nicht mehr glaubt und wegen seiner gestohlenen Ersparnisse in Massen anfängt auf die Straßen zu rennen. Dann werden all die tollen Sachen ganz schnell dasein!
    Mal abgesehen davon vermisse ich, gerade in Bezug auf den Castoreinsatz, den Aufschrei von Euch was den eigenen Schutz vor radioaktiver Strahlung betrifft…sollte auch den Gewerkschaften wenigstens mal eine Nachfrage bei der Regierung wert sein. Gerade auch nach Fukushima. Wenn absolut kein Risiko besteht für die eingesetzten Beamten, dann vermisse ich den offensiven Umgang seitens des Dienstherrn mit dem Thema. An Remonstration seitens einer breiten Masse von Polizeibeamten wage ich schon gar nicht mehr zu glauben…..

  11. Lieber Thomas!
    Die GdP hat bereits im März eine Absage des Castor-Transportes gefordert, wenn eine Gefährdubg der KollegInnen durch eine Strahlenbelastung nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann!
    Die letzte Pressemeldung dazu hatte folgenden Inhalt:

    26. Oktober 2011
    Pressemitteilung Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen
    Pressekonferenz von Greenpeace zu Strahlenwerten / Absage des geplanten Castortransports?
    Hannover: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Niedersachsen unterstützt die Forderung der Umweltschutzorganisation Greenpeace nach einer Absage des wahrscheinlich bevorstehenden Castortransports 2011, wenn sich die Zweifel an den bisherigen Strahlenmessungen bestätigen.
    „Die Analyse der Messdaten und Prognosen von Greenpeace lassen befürchten, dass es zu erhöhten Strahlenwerten am atomaren Zwischenlager Gorleben kommen kann. Im Interesse der Bevölkerung und aller eingesetzten Polizeikräfte darf der offenbar geplante Transport im November nun keinesfalls stattfinden, falls dies zutrifft“, fordert GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff.

    Die Umweltschutzorganisation hatte am Mittwoch im Rahmen einer Pressekonferenz in Hannover dargelegt, welche Fehler nach Ansicht ihrer Experten die Berechnung der Strahlenmessungen enthalte. Nach Angaben von Greenpeace kann der festgelegte Jahresgrenzwert bereits Anfang November in Gorleben erreicht werden. Mit zusätzlichem Atommüll würden die Grenzwerte sehr wahrscheinlich überschritten, führten die Umweltschützer aus.

    „Die GdP fordert schon lange von der Landesregierung, Organisationen wie Greenpeace weit im Vorfeld bei derart wichtiger Entscheidungen einzubinden. Unabhängige Fachleute müssen rechtzeitig angehört werden, damit mögliche Gesundheitsgefahren sicher ausgeschlossen werden können“, sagt Dietmar Schilff.
    Zugleich erinnert der GdP-Landesvorsitzende an die Rede von Uwe Schünemann am 14. September im Niedersächsischen Landtag. Dort hatte der Innenminister die Haltung der Landesregierung im Falle erhöhter Strahlung dargestellt und gesagt, „wenn Werte nicht eingehalten werden können, dann wird der Transport natürlich so nicht stattfinden können“.

    „Wir fordern Herrn Schünemann auf, diesen Worten angesichts der neuen Entwicklungen Taten folgen zu lassen und den offenkundig für November geplanten Castortransport endlich abzusagen. Die Einsatzzeiten bei der Polizei sind angesichts anderer Verpflichtungen wie zum Beispiel Fußballspielen ohnehin schon viel zu hoch. Vor allem darf es für die Kolleginnen und Kollegen aber keinerlei Strahlenbelastungen geben“, betont Dietmar Schilff.