Wer Gewalt sucht, muss Strafe finden

Berlin/Hilden: Vor dem Hintergrund der Gewaltexzesse im DFB Pokal fordert der Bezirk Bundespolizei in der Gewerkschaft der Polizei spürbare Strafen. „Wer Polizeikräfte gezielt mit Steinen und Flaschen bewirft, will diese verletzen“, so der Vizevorsitzende Jörg Radek. „Nur noch der Zufall und die Körperschutzausstattung bewahren vor schlimmeren Folgen“, so Radek weiter. Im Bereich der Bundespolizei gab es in der Fußballsaison 2010/2011 462 Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz. Dies entspricht einem Anstieg von 9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der verletzten Personen stieg von 271 auf 291, davon waren 99 verletzte Polizeikräfte, 48 davon durch Pyrotechnik. Radek: „Die Debatte um bengalische Feuer ist absurd, wer Gewalt sucht muss Strafe finden.“

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Themenbereich: Gewaltbereitschaft | Drucken

3 Kommentare
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  1. Die Polizistinnen und Polizisten sind der Prellbock der Nation. Gewalt, Beleidigungen, Mißachtung usw. gehören zum Tagesgeschäft.

    Es hat bis jetzt keinen interessiert und es wird auch in der Zukunft so sein. Man kann sich nur bei der GdP bedanken, dass sie unermüdlich auf dieses Problem hinweist.

  2. Umso mehr, als dass die Kollegen ja nicht im Einsatz sind, um ihre Klamotten aufzutragen…
    Natürlich ist man als Polizist immer auch Prellbock der Nation, aber alles hat Grenzen! Und nur weil das so ist, heißt das noch lange nicht, dass es deswegen in Ordnung ist. Wenn Kollegen in Ausübung hoheitlicher Aufgaben verletzt werden, kann die Strafe gar nicht hoch genug sein!

  3. Wer Steine und Flasche auf Polizisten wirft muss wegen eines versuchten Tötungsdeliktes angeklagt werden.