Am Limit

Die Bundespolizei am Rande der Einsatzfähigkeit (Quelle: Axel Schröder, Deutschlandfunk)

Bundespolizisten beklagen sich seit Jahren über immense Arbeitsbelastungen. Wissenschaftliche Studien belegen inzwischen, welchem Stress die Beamten ausgesetzt sind. Die Bundespolizei steht unter anderem durch knappe personelle Ressourcen und Einsparbemühungen unter Druck.

„Ich bitte um Ihre Aufmerksamkeit! Bei ihrer Blockade auf den Gleisen handelt es sich um einen Verstoß gegen versammlungsrechtliche Bestimmungen! Sie sind aufgefordert, den kompletten Bereich der Gleisanlagen zu verlassen.“ >Bitte hier klicken um zum ganzen Artikel zu gelangen<

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

18 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. —————————————–
    Ohne finanziellen Nachbesserungen werden seiner Ansicht nach zwei weitere Probleme der Bundespolizei nicht lösbar sein: Zum einen gibt es schon seit Jahren einen Beförderungsstau, den rund 2000 Beamte im eigenen Geldbeutel spüren: Als Polizeiobermeister verdienen sie – bezahlt nach Besoldungsgruppe A8 – pro Monat rund 2400 Euro netto. Und egal, welche Leistungen sie erbringen und wie lange sie schon im Einsatz sind: der Aufstieg bleibt ihnen verwehrt, das zweite Problem. Gerhard Medgenberg von der Gewerkschaft der Polizei:

    „Wir laufen in der Tat mittlerweile Gefahr, dass vermehrt Kollegen mit A8, also als Polizeiobermeister in Ruhestand gehen müssen. Und das ist in unseren Augen überhaupt nicht akzeptabel!“
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1609793/
    ——————————————–
    Haben wir nur noch 2000 POM ? Habe ich irgendwas verpasst ????

    Ansonsten eine gute Situationsanalyse. Aber ob sich was ändert ???

  2. Ähnlich frustrierend empfinden es viele Beamte, dass sie für den Einsatz draußen mit 150 Euro pro Monat zusätzlich nicht wesentlich mehr verdienen als ihre Kollegen im Innendienst. 150 Euro, so die vorherrschende Meinung, entschädigten nicht für harte Auseinandersetzungen mit Fußballfans oder Randalierern, für die kalten Nächte im Wendland, für den Stress und für Rückenschmerzen, die nach der Räumung von Sitzblockaden bleiben.

    > Erhöung der Aufwandsentschädigung
    > Erhöung der DUZ Zahlungen

    und noch was zu 1000 Pvb mehr auf der Straße

    Bei uns auf der Inspektion sind nur noch 56% der Beamten im regulären Schichtdienst.Diese Kollegen müssen dann auch noch diverse Einsätze fahren.

  3. Respekt vor Präsident Seeger, dass er dem Haushaltsausschuss die Wahrheit gesagt hat!

  4. Wie sollen wir mit viel zu wenig und teilweise überalterten Kollegen und solcher schlechter Ausrüstung und zu wenig Benzin überhaupt noch alle Aufgaben erledigen ?
    Castor, Fußball, Links, Rechts, Lufsicherheit, Grenze, Bahnhof usw. usw.
    Wenn man dann noch nicht mal die Perspektive hat irgendwann mal befördert zu werden.
    Lange kann das nicht mehr gut gehen. Ich weis gar nicht wie die Regierung sich das vorstellt.

  5. Sehr geehrte Kollegen.

    Selten habe ich eine so realistische, offene und sachliche Analyse gelesen. Meinen herzlichen Dank an alle, welche hierbei mitgewirkt haben.

    Abschließend gilt festzustellen, dass sich in unserer Behörde wirklich kaum einer traut “ tacheless “ zu reden. Wenn dies kollegial, sachlich und ruhig erfolgt hat doch keiner rtwas zu verlieren. Doch leider, und das spiegelt auch meine persönlichen Erfahrungen wider, denken viele an das eigene Vorankommen und nicht an das Gemeinschaftskollektiv.

    Führung heißt auch Verantwortung. Und dies bedeutet eben auch, dass man wenn man denn schon kein wie von der Wissenschaft gefordert zusätzliches Personal erhält, dass man mit dem wenigen vorhandenen Personal effizient aber auch “ menschlich und verantwortungsbewußt “ umgeht!!!!

    Leider und das stimmt viele Kollegen traurig, geschieht dies kaum. Zudem führt eine immer größere Ignoranz dazu, dass man sich so wie gut wie nie transparent mit einbringen kann. Es gibt wohl kaum ein schlimmeres Gefühl, wenn man sich berechtigt zu Gunsten des kollegialen Allgemeinwohls einbringen will, dies aber oftmals nicht ernstgenommen wird.

    Wir alle wollen an einer modernen Bundespolizei mitarbeiten. Dazu gehört zwangsläufig, dass die Führung Arbeitsbelastung auch endlich ernst nimmt. Man sollte sich stets vor Augen führen, ob man denn selbst einer solchen Belastung auf längere Zeit widerstehen könnte.

    Einfühlsvermögen, ein wesentliches Element, ich vermisse es bei unserer Behörde. Wir brauchen ein Umfeld, in dem sich unsere Kollegen wohl fühlen, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Was derzeit eher geschieht, ist das bloße Verschwenden menschlichen Potenzials.

    Und was gar nicht geht? :))

    Motivationsappelle nach dem Motto :
    – Nun seid mal endlich motiviert –

    Das haben ja schon alle begriffen :) Motivation setzt sich immer aus drei Elementen zusammen:

    1. der Leistungsbereitschaft- dem WOLLEN
    2. Zweitens , der Leistungsfähigkeit, dem Können und Wissen

    3. den Leistungsmöglichkeiten- dem Rahmen den Rahmenbedingungen vor Ort , in dem Mitarbeiter arbeiten

    Wenn Mitarbeiter merken, dass Möglichkeiten beschnitten werden, dann sind sie auch in der Regel auch weniger leistungsbereit.

    Dies bedeutet eben ein Umdenken !! Kontrolle basiert auf Gegenseitigkeit (ist das bei uns so?) , ist nicht an Hierarchen und Rollen gebunden, sondern passiert ganz natürlich und von innen heraus in der Organisation!!!

    Führen bedeutet, Menschen zu ermöglichen, Ihr volles Potenzial zu entfalten. Und Menschen, die Ihr Bestes geben sollen, brauchen Führung :) Nach wie vor :)

    Aber sie brauchen das richtige Maß an Anleitung und Freiheit, sie brauchen Leitplanken und das offene Gelände – sprich Transparenz, ernst genommen werden, verstanden werden !

    Vertrauen statt Kontrolle !

    Wir müssen bei uns ein Umfeld schaffen, in dem sich Freiheit und Disziplin nicht ausschließen. Und wer Transparenz praktiziert, baut eine Beziehung zu seinen Kollegen auf, welche auf Vertrauen basiert. Bei uns stark verbesserungswürdig.

    Es geht nicht alleine darum transparent zu kommunizieren, es geht darum in der Praxis wahrhaft transparent zu sein! Letzlich betrifft es die Unternehmenskultur. Denn Transparenz strategisch klug eingesetzt, ist ein wesentlich entscheidender Erfolgsfaktor.

    Lasst und die kreative Apartheid beenden :) Lasst uns einen neuen gemeinsamen kollegialen Weg gehen. Dies ist das Ziel einer modernen Bundespolizei.

    Die Grundlage für die Entfaltung von Kreativität ist eben eine Unternehmenskultur, die bereit ist Kritik , Verbesserungen und Andersartigkeit zu akzeptieren, sich mit neuen komplexen und eben mitarbeiter- entlastenden Ideen ernsthaft auseinanderzusetzen und wirklich NEUES nicht als Verrat am System und an der BPOL zu brandmarken!

    Flexibilität, Kreativität und Engagement der Mitarbeiter können nur in einem Umfeld gedeihen, das von einem hohen Maß von Vertrauen geprägt ist. Kreativität kann nicht angeordnet werden. Aber das Arbeitsumfeld, die Rahmenbedingungen, welche Mitarbeiter vorfinden, kann das Management sehr wohl gestalten.

    Es wird Zeit. Zeit für anderes Denken. Es wird Zeit, dass über die Arbeitsbelastung nicht nur geredet, sondern nach unten hin zur Basis wirklich dauerhafte Verbesserungen eintreten. Wir brauchen mehr Freiheiten, weniger Kontrolle. Wir brauchen Verständis und Einfühlsvermögen. Wir brauchen eine gerechte Arbeitsverteilung und endlich gerechte und zukunftsorientierte Verwendungskonzepte. So wird dauerhaft Berufszufriedenheit hergestellt. Wir stehen aktiv für die Sicherheits Deutschlands ein und das gerne.

    Nur brauchen wir selbst als Mensch in der Sicherheit auch Sicherheit :) Menschlich gesehen, mit fairen Chancen und Möglichkeiten. Momentan ist es eher Zufall, wann und wohin man geht :)) Egal ob man Leistung bringt, oder nicht. Beängstigend.

    Mitarbeiterzufriedenheit. Es ist der Kern einer zukunftsorientierten und innovationsfreundlichen Unternehmenskultur.

    Kollegiale Grüße

  6. @ A. Steiger

    uHHHHHHHHHHHa, Unternehmenskultur, dann mach mal… ich bin in keinem Unternehmen sondern in einer Bundesbehörde tätig deren Auftrag in erster Linie Prävention sein sollte.
    Doch dafür fehlen in mittlerweile allen Bereichen die notwendigen Beamten.
    Es ist eigentlich unwürdig so zu arbeiten – die Zustände erinnern doch schon stark an die DDR-Wirtschaft der 80er Jahre.
    Die Sicherheitsbehörden hatten ja in der DDR meines Wissens keine Defizite…
    Wss du da in deinem Endlostext schreibst kann man sich schon seit 10 Jahren aus dem Leitbild ableiten – und hat das was gebracht? In der DDR hies das „einem neuen Menschen, in einer neuen Gesellschaft schaffen“.
    Wohin diese Gespinste geführt haben wissen wir ja.
    Unternehmenskultur? Wer sind denn bei uns die Unternehmer?

  7. Die Bundespolizei am Rande der Einsatzfähigkeit!!!!!

    Das sind ja mal ganz neue Erkenntnisse.

    Vielleicht sollte man mal aufhören, ständig und immer wieder die gleichen Mißstände festzustellen und zu publizieren und endlich mal anfangen die Probleme abzuarbeiten.

    Ist nur ein Vorschlag.

  8. Betrifft:
    Als Polizeiobermeister verdienen sie – bezahlt nach Besoldungsgruppe A8 – pro Monat rund 2400 Euro netto.

    Das Netto eines etwa 30jährigen POM (Steuerklasse 1, unverheiratet, keine Kinder, kein Schichtdienst) liegt bei ca. 2000 Euro.

  9. @faulibär: Inspektion an der Ostgrenze :-)

  10. Lieber Quidam,

    im Gegensatz zu Dir mache ich auch etwas und verstecke mich nicht hinter Synonymen.

    Es fällt leicht aus der Anonymität heraus Reden zu schwingen!

    Sinn eines Forums, ist es Meinungen auszutauschen. Aber auch Meinungen anderer zu tolerieren und die Contenance zu bewahren. Und das ist eben meine Meinung und ich stehe zu dazu.

    Zudem muss ich erwähnen, dass ich einige andere Beiträge des werten „Quidams§ lesen durften, und mich diese ebenfalls nicht mitreißen oder gar inspirieren konnten :))

    Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Auf Kollegen, welche nicht mal den Mum haben hinter Ihrem Geschriebenen zu stehen, kann ich gut verzichten.

    Man kommuniziert unter Kollegen auf Augenhöhe. Und versteckt sich nicht.

    Wer was erreichen möchte, sollte im Team agieren und sich nicht gegenseitig zerfleischen.

    Anm. der Redaktion: Einen „Klarnamen“ hier anzugeben ist nicht unbedingt notwendig, das bleibt dem Verfasser von Kommentaren überlassen. Dies ist auch in den Nutzungsregeln zu diesem Forum so beschrieben. >Nutzungsregeln des Forums<

  11. Lieber Herr Steiger,

    unter dem Begriff Synonymie versteht man die Sinnverwandtschaft, lexikalische Ähnlichkeit…also eher nicht zutreffend.

    Pseudonym: Bedeutung- Deckname[Nomen]
    Künstlername, Nom de guerre, Nom de plume, Scheinname, Tarnname, angenommener Name, falscher Name, Pseudonym

    …aber ich heiße nunmal Quidam…und gegen kämpfen habe ich auch nichts nur gegen leere Lufthülsen aus der Führungslehre.

  12. @ A. Steiger

    Schön, dass du noch so viel Optimismus verbreitest. Ich freue mich für dich, wenn du eine Dienststelle hast, wo du noch „tacheless“ reden kannst. Aber vielleicht solltest du auch akzeptieren, dass es eben auch andere Dienststellen gibt.
    Mir hat ruhige und sachliche Kritik (die sich im Ergebnis auch noch – oder vielleicht gerade deshalb -als berechtigt herausgestellt hat) im Ergebnis 3 Rpkte weniger in der Beurteilung und jeden Tag 200 km mehr Fahrweg zu einer Abordnung eingebracht.
    Insofern gehöre ich auch zu den PVB, die bei dem Begriff Leitbild nur noch zynisch lächeln können – und sich ganz bestimmt nicht mehr unter ihrem Klarnamen äußern werden.

  13. @faulibär

    Gebe Dir mit Deinen Ausführungen völlig recht.
    Bedenken sollte man allerdings, daß viele im Tagesdienst gebraucht werden, ob Bearbeiter, KfuV, W/T/ABC. Ich selbst bin ein Halbtoter der aus Gesundheitsgründen nur noch Tagdienst macht und ich bin dankbar dafür, daß man mich noch sinnvoll einsetzen kann. Da ich aber auch schon Verbandseinsätze, Schichtdienst und sonstige Einsätze hinter mir habe kann ich Dein Anliegen voll nachvollziehen. Für Schichtdienstleistende, bzw. Beamte welche ständig auf Achse sind wäre eine Erhöhung des DuZ und eventuell auch ein Zurückfahren der Wochenarbeitszeit auf die 38,5 h nur gerechtfertigt. Schön wäre wenn unsere Führung und die Politik hier endlich mal den Hebel ansetzen würde.

  14. @ Eintrag von Andre Steiger am 22.November 2011

    Wer nicht kämpft, hat schon verloren. Auf Kollegen, welche nicht mal den Mum haben hinter Ihrem Geschriebenen zu stehen, kann ich gut verzichten.

    Man kommuniziert unter Kollegen auf Augenhöhe. Und versteckt sich nicht.

    Hallo lieber Kollege Steiger,

    erst einmal sehr guter Beitrag. Ich darf eigentlich nur an KFS erinnern. Da stehen eigentlich die Art und Ziele der Führung drin.

    Zum Synonymen muss ich den Kollegen mal etwas in Schutz nehmen. Auch Vorgesetzte lesen hier mit. Wenn dann Kollegen im PFG auf ihre Äußerungen im Forum angesprochen werden und ihnen dieses zum Vorwurf gemacht wird, kann ich verstehen, dass wie auch ich, viele Kollegen zwar ihre Meinung äußern möchten (ob objektiv oder auch teilweise nicht) nur unter einem Synonymen schreiben. In der heutigen Zeit, die sehr viel von Veränderungen innerhalb der Behörde geprägt ist kann niemand vorher sagen, ob bei der nächsten Veränderung man nicht der erste „unbequeme“ Kollege ist, der die Dienststelle verlässt. Darum lass einfach den Synonym, denn nur so können sie sich schützen.

  15. @ nachdenker….JA da haben wir wohl die gleiche???

    @ grabstein

    sicher werden solch leute gebraucht, kein ding auch wer aus gesundheitlichen gründen solche posten besetzt.

    aber mir schwillt der kamm, wenn z.b. mutti´s und vati´s nur in der woche arbeiten, kein woend keine einsätze (costor) und das dauerhaft machen weil sie ja für die kinder da sein müssen.(sollen sie ja auch) aber dafür noch dauerhaft verständis verlangen.
    auch ich habe kinder und die mutter derer geht auch schichtdienst und woenddienst und ich mach trotzdem noch regeldienst nach unseren schichtplan.

  16. Lieber GUDOW :)

    auch ich kann nicht immer tacheless reden und auf keiner Dienststelle bzw. Arbeitsplatz ist es perfekt!
    Aber wo ist das schon? :) Früher wollte ich immer zu einer Landespolizei wechseln. Heute nach einem umfassenden Einblick in einige Landespolizeien möchte ich dies gar nicht mehr!

    Auch ich bin aufgrund einiger Dinge enttäuscht. Allerdings:

    Ich lebe nur einmal. Warum sollte ich mir das Leben schwerer machen und dauerhaft so negativ denken ?:)))
    Das bringt mir als Mensch nichts und wird auch meiner Verantwortung dem Bürger gegenüber nicht gerecht. Er hat unseren Einsatz zweifelsfrei verdient!

    Ich mag meinen Job und spreche Dinge, welche mich stören auch offen an. Dennoch ist nicht alles schlecht bei der BPOL und dies muss eben einmal klar gesagt werden!!!!! Und man muss auch nicht ein Forum ausschließlich für Negatives nutzen :) Dies entspricht im übrigen auch nicht meinem Wesen.

    Und dazu stehe ich. Und lieber GUDOW, solltest Du Lust auf „aktive“ Mitarbeit in der GdP haben, so melde Dich bitte bei mir oder Deinem zuständigen GdP Vertreter vor Ort :) Es macht nämlich Spass, sich für andere Kollegen einzusetzen.

    Kollegialer Gruß

  17. Lieber Quidam,

    jeder verschreibt sich einmal :)

    Leider habe ich keine Lust auf persönliche Diskussionen, welche insgesamt für den momentan Zustand nützlich sind, sondern meines Erachtens völlig ins Leere laufen :) Ich stelle meine Meinung dar, offen und transparent. Aber ich versuche keine andere Meinungen durch meines Erachtens “ verunglimpfenden oder ironischen“ Äußerungen zu kommentieren.

    Ich finde auch nicht, dass das “ Stil “ unter Polizisten und Kollegen darstellt.

    Wenn es um fachlich und sachliche Theme geht, bin ich gerne dabei. Ich halte jedoch nichts von anoynmer unsachlichem Gejammer und Verallgemeinerungen. Sicherlich haben wir Baustellen innerhalb der BPOL, aber es gibt eben auch Lichtblicke. Und es gibt auch bei der Führung Vorbilder ! Man muss eben auch ab und an fair und gerecht sein.

    Anstatt rumzujammern agiere ich lieber!

    Und der Vergleich mit dem Sicherheitsapparatur in der DDR und es damals keine Defizite dort gab, finde ich total unpassend :) Denn damals gab es auch weniger Bürger und Grundrechte und das Handeln der Behörden (z.B Stasi) richtete oftmals nicht streng nach den Grundätzen der Freiheitlichen Demokratischen Grundordnung wie uns heute.

    Sicherlich muss nicht alles aus der freien Wirtschaft bei uns übernommen werden. Ich kann es auch Behördenkultur oder Mitarbeiterzufriedenheit, oder eben ideale Rahmenbedingungen nennen. Ein jeder Kollege weiß, dass eine Unternehmenskultur das gleiche bedeuten soll :)

    Wer jammert und kritisiert muss auch willig sein Vorschläge zu unterbreiten und bereit sein neue Wege zu gehen!

    :)

  18. Mit dem Bewußtsein: „Es dankt dir eh keiner!“ fällt die Arbeit viel leichter.
    Also macht was ihr müßt, aber macht euch nicht kaputt dabei!
    Burn Out kündigt sich leider beim Betroffenen nicht an, wie ein Schnupfen.
    Es macht einfach nur kurz „Bumm“ und der Körper übernimmt das Kommando.
    Dann stehst du da und weißt nicht was los ist.
    Beurteilungen, Beförderungen, Leitbild, Fürsorge usw. sind alles nur Worthülsen. Wichtig ist eure Gesundheit!