Bundesregierung verschlechtert die soziale Lage in der Bundespolizei

Die GdP zur neuen Bundespolizei Laufbahnverordnung

„Mit der nun vom Bundeskabinett verabschiedeten neuen Bundespolizei Laufbahnverordnung verschlechtert die Bundesregierung die soziale Lage in der Bundespolizei“ so Jörg Radek, stellvertretender Vorsitzender der GdP. Die Bundesregierung trägt nicht einmal ansatzweise der Notwendigkeit Rechnung, zeitgemäße und attraktive Aufstiegsmöglichkeiten in der Bundespolizei zu schaffen. Besonders die Anhebung der Altersgrenze von 40 auf 45 Jahre für die Zulassung zum Aufstieg trifft bei den Beschäftigten auf völliges Unverständnis. Diese neue Altersgrenze ist willkürlich und durch nichts begründet.

Diese Verordnung ignoriert völlig den in der Studie der Universität Chemnitz „Klartext 2010“ zur Berufszufriedenheit in der Bundespolizei ermittelten dringenden Bedarf an besseren Aufstiegschancen in der Bundespolizei. Die Studie hat bewiesen: Attraktive Aufstiegschancen sind ein wichtiges Instrument zur dringend notwendigen Verbesserung des Arbeitsklimas in der Bundespolizei. Mit einer, dieser Einsicht entsprechenden neuen Bundespolizei – Laufbahnverordnung, hätte sich die Bundesregierung Respekt und Anerkennung bei den Beschäftigten der Bundespolizei verdienen können. Diese Chance hat sie nun jedoch leichtfertig verspielt. Es drängt sich wieder einmal der Eindruck auf, dass der Bundesregierung die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter egal ist.

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64 Kommentare
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  1. Was war denn KLARTEXT ????

    – ein gewaltiger Schuß in den Ofen
    – nichts aber auch garnichts ist besser geworden
    – der Politik sind wir Scheißegal- Menschenmaterial

    Die Bundesregierung lässt nicht mit sich reden; wir haben einen mehr als glanzlosen und unscheinbaren BMI; die Gewerkschaften reden sich einen Wolf mit den sogenannten Volksvertretern.

    Wenn wir schon mit dem Scheiß Föderalismus leben müssen, dann bitte auch in aller Konsequenz.

    ICH MÖCHTE MIR IN ZUKUNFT UND DAS GANZ BALD MEINEN DIENSTHERREN SELBER AUSSUCHEN WOLLEN !!!!!!

    Wenn ich im Bundesland XY besser gestellt bin, dann lasst mich doch einfach gehen und ihr habt einen „unzufriedenen Nörgeler“ weniger.

    Den Liebermann kann man gar nicht oft genug zitieren: “ Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich manchmal…………“

  2. Ab wann tritt die Verordnung in Kraft und wo kann diese eingesehen werden?

  3. Ich wundere mich nicht…was anderes habe ich von unseren „Volksvertretern“ und ihren Vasallen nicht erwartet.

    Es ist auch ein offenes Geheimnis das bestimmte Stellen, innerhalb unserer Behörde, es garnicht lustig finden, dass der mD die Chance bekommt seine Situation zu ändern. Persönlich selbst so gehört von…hmmh…“Führungskräften“.

    Ironie on…
    Es kann doch nicht angehen, dass ein gestandener/gestandene Obermeister/-in bzw. Hauptmeister/-in im verkürzten Praxisaufstieg in den gD wechselt! Dafür muss man doch 3 Jahre in der Kaderschmiede Lübeck studeiren! nein, so geht das nicht!
    Ironie off…

    Da kann man nur den Kopf schütteln, jetzt ist endgültig klar, was man von uns hält. Danke für nichts. Ab sofort Dienst nach Vorschrift und gut ist.

  4. Die sollen uns einfach die Möglichkeit ohne Tauschpartner beim Land anfangen zu lassen.

    Dann würden die hohen Herren der Behörde endlich mal einen Denkzettel kassieren, wenn alle diese Behörde verlassen!

    Denen interessiert doch keine Studie.. selbst wenn die Mitarbeiterunzufriedenheit bei 99% liegen würde.
    Da oben klopft man sich kräftig auf die Schultern…

    In der Bundespolizei wird alles verschlimmbessert und für unnützes Zeug Geld verschwendet!

  5. Na, das ist doch zum wiederholten Male der Beweis dafür , daß wir Bundespolizisten unserer Regierung in jeder Beziehung am A…. vorbeigehen.
    Egal ob berufliche Perspektive oder Rückhalt von der Justiz, wir sollen die Köpfe hinhalten und das Maul halten.

    Es ist doch schon jämmerlich, daß Kollegen ein halbes Jahr ihrer Zeit opfern , um kreuz und qwer durch Deutschland zu fahren um dann sowohl im ersten als auch im zweiten Gespräch durch zu fallen. Sechs Monate Zeit, Geld , Nerven usw . geopfert, für Nichts!!!
    Dann sieht man gestandene Männer, Familienväter usw. , die heulend am Ende sind, weil sie den Druck des VAV nicht aushalten und sich selber nervlich kaputt machen, nur um den silbernen Stern zu bekommen. Dann sich noch von der Prüfungskommission , die genau protokolliert ob man zur Prüfung den besseren Dienstanzug mit Streifen an der Hose trägt oder nicht, und dies dann auch noch bemängelt, vorgeführt werden!!, wo sind wir denn hier, vor allem was soll das denn sein??
    Hier werden Leute nervlich kaputt gemacht.

    Das ist doch weder politisch noch von unseren Generälen gewollt, daß man ohne Prüfung „Offizier“ werden kann.!!

    Wenn das gewollt wäre, würde man es so machen wie bei den Ländern, wo man über Nacht seine Sterne von blau in silber tauscht, ohne irgendwelche unnötigen Prüfungen, die nur jede Menge Geld kosten, Personal, was dringend gebraucht wird, für ein halbes Jahr abziehen und dann noch Menschen nervlich kaputt macht.

    Das kann doch nicht sein.

    Man braucht sich doch nicht lächerlich zu machen , nur um die gleiche Arbeit, die man jahrelang super gemacht hat, nun mit einem silbernen Stern machen zu können.

    Die Prüfer sollen doch mal auf die Strasse gehen und sehen wie es da zugeht.!!
    Da können sie was lernen und nicht hinter ihren Schreibtischen im ´Warmen, jede Nacht schlafend und jedes Wochenende frei.

    Passt gut auf Euch auf !!

    Gruß von der Strasse

    der Maulwurf

  6. Wen wunderts? Btw wer hat was anderes erwartet?

    Richtig, niemand.

  7. Das wir denen da oben völlig egal sind, dürfte doch wohl der kleinste Bundespolizist endlich einmal erkannt haben!!
    Daher wird in vielen Bereichen nur noch das nötigste an Dienst geleistet.

  8. Konnte man wirklich etwas anderes erwartet ?

  9. Dem Verfasser kann man voll und ganz zustimmen.
    Aber die Bundesregierung verfährt ja nach dem Motto, „Ist der Ruf erst ruiniert, so regiert es sich ganz ungeniert“.
    Die nächste Wahl kommt bestimmt und für die FDP wird hoffentlich nicht die 5% Hürde auf 1% gesenkt.
    Lieber Vorstand von der GdP, verschärft Eure Lobbyarbeit. Für Lobbyisten, die sollen ja sogar Gesetze schreiben, ist diese Regierung immer ansprechbar.

  10. Mit jeder Meldung die ich hier lese wird mir klarer, dass es unsere Regierung nicht auf eine Verbesserung abgesehen hat, sondern mit Leichtigkeit und anscheinend gerne weitere Einschnitte für die Bundespolizei bereit hält.
    Ist es nicht mittlerweile unverantwortlich solch eine Politik zu gestalten?

    Die Gehälter sind im Verhältnis zu den steigenden Kosten deutlich gesunken, Heilmaßnamen wurden zu Lasten des Beamten erhöht, die Arbeitszeit angehoben und vieles mehr.
    Etliche Studien zeigen, dass es eine nicht unerhebliche Anzahl an unzufriedenen Beamten gibt. Der Leistungsdruck und das Auffangen der Arbeit bei Unterbesetzung der Dienststellen fordern ihren Tribut. Hinzu kommen gefährliche Auslandsaufenthalte in Kriegsgebieten, die nichts mit unserer Aufgabe der inneren Sicherheit zu tun haben.
    Diese Kollegen fehlen dann an den Dienststellen.

    Und selbst bei dieser unangebrachten Anhebung der Altersgrenze von 40 auf 45 Jahren zeigt sich die unqualifizierte sinnlose Willkür, die von der Politik an den Tag gelegt wird.
    Eindeutig wird uns hier gezeigt welchen Stellenwert wir hier haben.

    Ach die Beförderungslage und Strategie die hier gefahren wird, lässt in Zukunft auf nichts Gutes schließen und hoffen.
    150 Beförderungen im Obermeisterbereich bei 8000 wartenden Obermeistern. Und das ist zukünftig im gehobenen Dienst nicht anders.
    Ewiges Warten, versprechen auf leitende Stellen. Auch hier werden die Kollegen schnell erfahren, dass über Jahre nichts zu holen sein wird, da die Stellen von jungen Kollegen besetzt sind.
    Sollte unser Beruf, der ein wichtiger Bestandteil unserer Demokratie ist, nicht aufgefangen und attraktiver gemacht werden, so sehe ich schwarz für zukünftige Einsätze oder auch Einstellungen.

    Wer möchte noch gerne in eine Berufsgruppe eintreten, die selbst von der Politik als verhöhnend angesehen wird.

    Eine Umstrukturierung der Laufbahnverordnung zu Gunsten des Bediensteten kann hier nur Ziel einer Reform, die dringend nötig ist, sein. Eindeutige Aufstiegschancen für alle, neue Laufbahnmodelle und Erreichbarkeit des Enddienstgrades mit Anspruch auf Ruhegehaltsfähigkeit.

    Die Bundespolizei muss attraktiver, Leistung anerkannt und Arbeit machbar gemacht werden.
    Einstellungen müssen sich nach dem Bedarf und nicht nach einem bereits geminderten Bundeshaushalt richten. Uns fehlen Polizisten.

    Handelt jetzt und nicht erst, wenn es zu spät ist.

  11. War da nicht mal von unserem bmi beim antrittsgespräch zu hören,das er über gewisse dinge bei der bundespolizei verwundert ist u er sich darum kümmern wollte?……
    es ist wie es ist, die hohen herren interessiert es rein gar nicht…..
    mann kann nichts glauben….rein gar nichts,erst wenn man es schriftlich hat!alles vorher ist geschwätz

  12. Ich will gar keinen Aufstieg machen. Ich will endlich nach zwanzig Dienstjahren mal PHM werden.
    Ich wäre dann zufrieden.
    Aber das wird wohl mindestens die nächsten zehn Jahre so bleiben.

  13. Im Bereich des Vereinfachten Aufstiegsverfahrens hatten wir ursprünglich auch 45 Lebensjahre, die dann später auf 40 Lj. abgesenkt wurden, sowie mindestens 4 Jahre im PHM als Voraussetzung. Nun wird es bald als POM mit 45 Lj. möglich sein. Sodann sollte man die Kirche erst mal im Dorf lassen.

  14. Mir sind noch die Worte unseres Innenministers im Ohr. Unter ihm wird es keine Verschlechterung beim Aufstieg geben.

    Nun frage ich mich als kleiner Beamter wer das Sagen im BMI hat?

  15. Viele Bundesländer haben den mittleren Dienst abgeschafft und die zweigeteilte Laufbahn eingeführt.

    In Bayern gibt es keinen POM-BAUCH in der Landespolizei!

    In Bayern gibt es keine sinnlosen Aufstiegsverfahren für Lebensältere Beamtinnen und Beamte!

    Dieser Praxisaufstieg ist total sinnlos verursacht nur kosten!

    Beantragt doch endlich die Abschaffung des Praxisaufstiegs und die Einführung eines prüfungsfreien Aufstiegs bis A11.

    Was wollt ihr einem Lebensälteren denn lehren??? Wenn er vor seinem sog. Praxisaufsteig schon jahrzehnte KSB war und nach erfolgtem „Aufstieg“ wieder KSB ist??????

    Der Bundesinnenminister ist der CSU angehörig! Bittet ihn das bayerische System zu übernehmen, dann geht es dem mittleren Dienst auch gut, weil bei denen sieht man keinen mit 40 Jahren als POM.

  16. Kollegen,Ihr habt doch nicht etwa erwartet das hier eine konsequente,den Beamten wohlgesonnene und vorallem gerechte Entscheidung zugestanden wird. Dafür braucht man in erster Linie fähige Mitarbeiter aus der Praxis,die erkennen wie die Basis tickt,die wissen wo es zwickt und die Mensch geblieben sind…..doch leider,leider sind die in der BuPo nicht vorhanden,jedenfalls nicht in den Bereichen wo Entscheidungen und Maßnahmen getroffen werden.
    Es war klar das dieses weitreichende und für die Zukunft entscheidene Thema nicht zugunsten der Bediensteten zu Ende gedacht wurde.(Viel zu kompliziert für die da oben)
    Unsere Organisation hat es ja bis zum heutigen Tage wiedermal nicht geschafft (trotz vollmundiger Ankündigung durch das Präsidium),die Bereitschaftseinheiten vor dem Castor mit Nässe/Flammenschutz auszustatten.Statt einer geschlossenen Auslieferung an die Abteilungen,wird jedem Beamten einzeln das Ding geschickt,20 kamen hier bei uns an,eine logistische Misterleistung sondersgleichen…Wahnsinn. Also erübrigt sich doch eine Entscheidung -Pro:PVB- in Sachen Laufbahnverordnung…..
    In mir steckt soviel Schreibpotential(nicht jugendfrei),ich höre jetzt auf. Schmeißt die Verantwortlichen alle raus oder laßt wenigstens die gehen die wieder in geordneten Bahnen arbeiten möchten,hier sinkt ein Schiff.
    BLupp…Blupp

  17. ich sehe das KOMPLETT anders als die Gdp:

    Super ist doch:

    Aufstieg mit voller Ämterreichweite bist 50 und EIN Verfahren für alle Aufsteiger: 2 Jahre Studium.

    und VAV verlängert bis Ende 2014 und auch den Obermeister zugänglich.

    VAV heißt, dass wenn man eine Stelle inne hat, die aufschichtungsfähig ist (also alte PHM Gruppenleiter / Gruppenführer bzw. ein Teil der KSB-Stellen) dass man seine Stellen in den gD umwandeln kann, zur Erhöhung des Anteils gD. Es heißt nicht, dass die VAV´ler jetzt alle DGL werden sollen bzw. vom KSB zum GL aufsteigen. Wer das will soll 2 Jahre Studium machen (alle jetzt 2 Jahre und das bis 50); so kann der 45 KSB nun 2 Jahre Aufstieg machen GL, DGL werden – wenn er will.

    Meiner Meinung nach ein guter Weg, den die Bundespolizei jetzt einschlägt.

    Wir haben mit 16A damals alle Stellvertreter zum PHK und zum DGL gemacht – jetzt machen wir mit VAV den gleichen Fehler – gewollt war damals, dass die 16A´ler ihren Job (Stell) weiter machen und die Führungsverantwortung bei voller Laufbahnbefähigung liegen sollte.

    Das gleiche gilt heute: Führungsverantwortung soll bei voller Laufbahnbefähigung liegen und die „Alten“ sollen über VAV ihren Job behalten; es passiert aber, dass die VAV´ler eben „aufsteigen“ und die Führungsverantwortung übernehmen (wollen).

    Das neue System bietet länger und gleichgeschalteter die Möglichkeit den Ausftieg in die Führungsverantwortung zu machen und es bietet die Möglichkeit für die, die aufschichtigungsfähige Stellen haben den VAV zu machen.

  18. Lieber GdP Vorstand,

    lange lesen ich in diesen Foren, aber selten habe ich soviel Frust lesen dürfen.
    Wenn wir eine starke Gewerkschaft sind, dürfen wir uns so etwas einfach nicht bieten lassen. Um nicht wirklich Zeit zu verschwenden sollte vielleicht kurzfristig, dass Bayrische Modell übernommen werden. Nach der Kosten/Leistenrechnung ist es doch auch preiswerter eine durchgängige Laufbahn zu haben als langjährige Aufstiege mit kaputten Leuten am Ende.
    Höret den Volkeszorn, bevor es anfängt zu donnern.
    Wenn kurzfristig die POM mit 2000 Stellen jährlich angehoben würden, wäre unser Problem innerhalb kurzer Zeit vom Tisch. Es handelt sich bei den Kosten allenthalben um Bagetellbeträge! Es ist unheimlich viel Geld verfügbar, nur im Promillebereich im Bundeshaushalt würde hier Geld fehlen. 2 weniger BW Soldaten nach Afghanistan fliegen und gut.

  19. Toll ! Und vergesst nicht auch noch die 150 zusätzlichen Beförderungen bundesweit von POM zu PHM.
    Wenn das keine Zukunftsperspektiven sind was dann ?

  20. Auch wenn ich jetzt Prügel kassieren, muss ich sagen, der Aufstieg löst die Probleme nicht. Wenn dem so wäre, müsste die Zufriedenheit in der BPOL so gut wie nie zuvor sein, denn die jetzigen Aufstiegsmöglichkeiten gab es vor ein paar Jahren noch nicht. Das der Aufstieg nicht zu mehr Arbeitszufriedenheit führt, kann man hier im Forum sehr gut an den Einträgen von Aufsteigern lesen. Ich halte deshalb folgende Maßnahmen für sinnvoller:

    1. mehr Beförderungsmöglichkeiten in allen Laufbahnen
    2. Tarifabschlüsse, die über der Inflationsrate liegen
    3. Reduzierung der Arbeitsbelastung z.B. zurück zur 38,5h Woche
    4. Leistung der Mitarbeiter durch Vorgesetzte anerkennen (Lob kostet nichts, tut aber gut)

    Das würde die Zufriedenheit auch im mD sicher mehr steigern, als die Frage, wie schnell jemand einen silbernen Stern erhalten kann.

    Leider werden die ersten drei Punkte immer mit Hinweis auf die ach so schlechte Haushaltslage abgebügelt.

  21. Man hätte wenigstens auch noch geleistete Dienstjahre berücksichtigen können und nicht schon wieder pauschal auf das Lebensalter abzielen! Ich kenne genügend Kollegen welche mit 18 und jünger eingestellt wurden und mit 35+ immer noch POM sind, weil sie ja die ganzen Jahre zu jung waren für die 9. Im Gegenzug gibt es etliche Späteinsteiger welche mit 28+ eingestiegen sind und auf Grund des hohen Alter auf die 9 durchgepusht wurden. So dürfen Kollegen welche seit ihrem Alter von 18 Jahren Dienst verrichten, im Endeffekt bis 45, in die Röhre schauen und das hätte man mit Dj. kompensieren können!

  22. Zitat von Jetzt schreibe ich

    „Auch wenn ich jetzt Prügel kassieren, muss ich sagen, der Aufstieg löst die Probleme nicht. Wenn dem so wäre, müsste die Zufriedenheit in der BPOL so gut wie nie zuvor sein, denn die jetzigen Aufstiegsmöglichkeiten gab es vor ein paar Jahren noch nicht. Das der Aufstieg nicht zu mehr Arbeitszufriedenheit führt, kann man hier im Forum sehr gut an den Einträgen von Aufsteigern lesen.“

    Du kassierst keine Prügel. Ich sehe genau diese Problematik bei meinen Kollegen.
    Die bleiben trotz sehr guter Arbeit auf ihrer Beurteilungsnote (nach Ernennung zum PK)
    sitzen und warten auf Besserung oder kündigen innerlich.

    Den Aufstieg mit 45 oder sogar noch später zu machen ist einfach nur eine wie ich finde unzumutbare Belastung.
    Was soll der KSB mit blauen Schulterstücken und mit mehr als 20 Dienstjahren besser machen als mit silbernen Sternchen? NICHTS!!!
    Ausserdem kostet der ganze Schmarn umheimlich viel Geld, welches an anderer Stelle besser eingesetzt werden müsste.

  23. Ich denke jeder muss seinen Weg selber finden. Ich hab ihn gefunden.Wenn mein chef sagt wir müssen mehr Nummern bringen tu ich ganz interessiert und konstruktiv. Ist das Gespräch beendet dreh ich mich um und feixe. Ich lass mich nicht mehr für blöde verkaufen und mache bis auf das wirklich nötigste nichts.:-)Also genauso wie unsere Oberstrategen….da stumpft man zwar ab, aber entkommt dem Herzinfarktrisiko erheblich.

  24. …nun ja, es scheint in der Tat so zu sein, als wenn unseren ministeriellen Führungschargen (und ihrem vorauseilend gehorsamen Gefolge) die weitere Entwicklung der Bundespolizei völlig wurscht ist!

    Anstelle der vielfach angemahnten (und auch angekündigten!) Verbesserungen im Gegenteil eine weitere Zuspitzung! Die Chance, wirklich etas zu bewegen (und zwar im positiven Sinne) wurde wieder mal vergeigt!
    Vielleicht kann sich unser Minister ja auch mal persönlich dazu äussern? – Allerdings hatte es ja ohnehin bereits bisher nicht den Anschein, als sei ihm die Bundespolizei eine ausgesprochene Herzensangelegenheit!

    So ganz nebenbei hat das Inkraftsetzen der Verordnung nun aber auch den Weg frei gemacht für die Einführung neuer „Richtwerte“ im Rahmen der zukünftigen Beurteilungsrichtlinien. (Falls die Endgültige Fassung dem bereits bekannten Entwurf entsprechen sollte…) Nachdem nun die allgemeinen Richtwerte der BLV gelten und nicht mehr die der BPOLLV, ist der Anteil der Spitzennote nunmehr ohnehin auf 10% gedeckelt! (was das für die bedeutet, die sich nach jahrelangem Kampf nun endlich die Spitzennote gesichert und damit einen sichtbaren Silberstreif für eine Beförderung gesehen hatten, darüber brauchen wir uns wohl nicht unterhalten! – Abgesehen davon, dass diese Quotierung ohnehin eine der unseligsten Erfindungen der letzten Jahrzehnte war…
    )
    In diesem speziellen Fall ist es nun so, dass man aus diesen Erfahrungen nicht nur nichts gelernt hat, die begangenen Fehler auch nicht einfach wiederholt, sondern im Gegenteil noch einen draufsetzt! Erst mal wird die Spitzennote um 5% reduziert. – Weil wir nun aber die Bundespolizei sind , potenzieren wir diese negative Tendenz noch dadurch, dass wir die Spitzennote (10%) dann noch staffeln in A1 (3%) und A2 (7%), d.h. also faktisch die eigentliche Spitzenbewertung auf 3% setzen!

    Bravo!
    6, setzen!

    Nun ist es natürlich richtig, dass die Anzahl der jeweiligen Notenstufen nichts über die Anzahl der Beförderungsmöglichkeiten aussagt, trotzdem besteht (neben dem psychologischen Aspekt einer „Herabstufung“ aus dem Spitzenbereich) die ganz konkrete Gefahr, dass dieses Merkmal der „Ausnahmeerscheinung A1) dazu missbraucht werden wird, „Personalsteuerung“ zu betreiben! (Oder, um es verständlicher auszudrücken: Günstlinge noch schneller nach oben katapultieren zu können; – oder, um es andersherum auszudrücken: die Verlierer dieser Chose dann auf ewig ins Abseits zu schiessen!)

    An der BPOLLV werden wir, realistisch betrachtet, auf absehbare Zeit nichts mehr ändern können. Die Beurteilungsrichtlinien hingegen könnten noch angepasst werden.

    Warum nur fehlt mir die Hoffnung, dass man seitens unserer Führung noch wenigstens versuchen könnte, die schlimmsten Folgen abzumildern?

  25. @aeM
    Bei deinen Beiträgen fehlen mir mittlerweile die Worte!
    ——————————————————-
    Leider tritt nun ein, was ich befürchtet habe, aber bis zum Schluss nicht wahrhaben wollte.

    Wieviel Ignoranz muss man haben, wenn selbst „Klartext 2010″ unbeeindruckt an Einem abtropft. Mir klingen jetzt noch die Worte …“ wir nehmen das Ergebnis ernst…“ usw. in den Ohren.

    Ach und wie war das noch? „Es wird keine Verschlechterungen beim Aufstieg geben!“ O-Ton IM.

    Wahltag ist Zahltag – und die Rechnung ist hoch!

  26. Die Regierung spart bei uns, bei den Rentnern, bei den Arbeitnehmern, Schülern, Studenten – um das Geld dann unter dem Vorwand „Eurorettung“ über die bankrotten Staaten an die Banken durchzuschleusen. Dann werden mal wieder medienwirksam über die BLÖD-Zeitung Brosamen verteilt, damit wir (Volk) wissen, wie gut für uns gesorgt wird. Oder es kommt eine rechte Verbrecherbande gelegen, die die Schlagzeilen füllt u. vom Finanzdesater u. dem Versagen der Politik ablenkt.

    Unsere öffentliche Verschuldung liegt bei ca. 2 Billionen. Zugleich besitzen die 10% der reichsten Deutschen 3 Billionen an Vermögen, ermöglicht durch niedrige Löhne, hohes Renteneintrittsalter (= Kürzung), Burn-out-Ausbeutung, Lohnabschlüsse unter der tatsächlichen Inflation. (Die rheinl.pfälzischen Landesbeamten erhalten übrigens durch die rot-grüne (!) Regierung die nächsten 5 Jahre jeweils 1% „Gehaltserhöhung“. Ob sich der Bund da anschließt?).

    Warum wird der Spitzensteuersatz nicht angehoben? Warum wird nicht eine mäßige Vermögenssteuer erhoben? Warum wird der Mindestlohn nicht flächendeckend eingeführt, sondern ein Eiertanz mit ner „Lohnuntergrenze“ vollführt. Weil das anfangs genannte Kleinvieh regungslos vor der Glotze verharrt. Wir sind als Volk so strohdumm u. letharigisch, dass es schon weh tut! Jeden Tag lassen wir uns als Souverän mehr über den Tisch ziehen, scheibchenweise unsere Demokratie beschneiden.

    Wer etwas Geld hat, dem empfehle ich dringend den Heizöltank zu füllen, Bargeld daheim zu bunkern, sich ne Alarmliste anzulegen für die wichtigsten ersten Schritte beim Zusammenbruch. (Mehl, Zucker, Öl, Schuhe, Konserven, Teigwaren, Reis… kaufen, etc.).

    Wo ist eigentlich der DGB, der doch jetzt zu Demonstrationen aufrufen sollte, der die Politik wachrütteln sollte? Gibt es den noch oder nur dann, wenn ein paar Dutzend Trottel in Bomberjacken rumlatschen? Wo ist die Stimme der Sozialverbände?

    Was werden wir als Polizeibeamte machen, wenn sich das Volk doch auf die Straße begibt u. sich auf sein verfassungsmäßiges Widerstandsrecht beruft?

  27. Ich möchte nur noch eines zu diesem Themenbereich sagen, das Land Berlin, welches Schulden über Schulden hat und von Rot – Rot regiert wurde, hat die zweigeteilte Polizeilaufbahn eingeführt!!!

    Was würde uns denn die zweigeteilte Laufbahn kosten???

    15 Millionen pro Jahr???

    Maximal 20 Millionen Euro pro Jahr???

    Wie viel Geld würden wir uns mit den sinnlosen Aufstiegsverfahren sparen???

    5, 10 Millionen oder sogar noch mehr???

    Ist nicht Polizeiarbeit grundsätzlich viel höher anzusiedeln als in A7 oder A8???

    Wie ich schon sehr oft geschrieben haben, bitte erklärt mir, warum eine erfahrene Beamtin, ein erfahrener Beamter der Bundespolizei ein verkürztes Aufstiegverfahren machen soll, wenn sie/er hinterher das genau Gleiche macht wie die 20 Jahre zuvor!????

    UND keinen Cent mehr verdient!???

    Denn gleichen Dienstposten besitzt!???

    Letztendlich geht es nur um eine faire Bezahlung! Es kann doch nicht sein das die Schere schon innerhalb einer Dienstgruppe von A13 bis A7 reicht!

    Innerhalb einer Dienstgruppe!!!

    Rechnet mal die Differenz aus!!! Und das findet Leute in Ordnung!???

    Ich versteh das alles nicht mehr…sorry

  28. Das Ergebnis entspricht auch meinen Erwartungen. Verbesserungen für den operativen Teil der Organisation, md und gd, wird es nicht mehr geben. Die soziale Gerechtigkeit weicht einer elitären Kälte. Kennnummer und eine massive Erhöhung der Bürokratie, sprich Schriftverkehr nimmt weiter zu.
    Nur wen interssiert das??
    Oben keiner, denn dazu müsste man von der Sache betroffen sein.
    Wechsel zur Landespolizei? Kann ich mir nicht vorstellen. Was hier in unserem Bundesland mit den „Schichtler“ getrieben wird ist unglaublich. Auch hier Personalfehl, auch hier Kennzahlendruck, Zusatzschichten usw.
    Aber auch dort wird festgestellt: Es läuft doch……..

  29. Ich möchte dem User AeM zustimmen.
    Sich hier in ständigen Unmutsbekundungen zu äußern und sich im Selbstmitleid zu baden ist wenig hilfreich.
    Zumal hier auch Kollegen anderer Behörden und Aussenstehende mitlesen.
    Ist es denn zuviel verlangt beim Aufstieg in den gD sich ein wenig auf den Hosenboden zu setzen?
    VAV-Beamte die vor lauter Stress in dem halben Jahr kurz vor dem Burnout stehen? Leute das VAV mit der heutigen Prüfung muss so jeder PMA bei seiner Laufbahnprüfung mD für den PM leisten.
    Und der gediente PHM hat mit dieser Prüfung immerhin die CHANCE A11 zu werden. Und das ist auch gut so.
    Und nun soll dieser Weg also auch nen Alt-Obermeistern offenstehen. Ehrlich gesagt eine gute Entscheidung wie ich finde.

    Von der heraufsetzung auf 45 Jahre bin ich auch nicht begeistert. Ändern kann man dies wohl nicht mehr.
    Auch die Vereinfachung des Aufstieges auf 2 Jahre für die volle Ämterreichweite findet bei mir volle Zustimmung.
    Wer also noch auf Posten der mittleren Führungsebene gelangen möchte kann also diesen Aufstieg machen.
    Ehrlich gesagt weiß ich nicht was die ständige Meckerei hier soll.
    Das es tiefgreifende Probleme in unserer Struktur und Organisation gibt ist hinreichend bekannt.
    Dies gilt jedoch meiner Meinung nach nicht für unsere Aufstiegsverfahren.
    Mit kollegialen Gruß

  30. @aeM
    „Wir haben mit 16A damals alle Stellvertreter zum PHK und zum DGL gemacht – jetzt machen wir mit VAV den gleichen Fehler – gewollt war damals, dass die 16A´ler ihren Job (Stell) weiter machen und die Führungsverantwortung bei voller Laufbahnbefähigung liegen sollte.“

    Gab es aber keine, also hat man die 16a – ler genommen und diese haben ja ihre Aufgabe auf den DGL-Posten auch zur vollsten Zufriedenheit erfüllt, bis 2009 genug „Studierte“ da waren, so dass man die 16a- ler auf GL zurückstufen konnte.

  31. Wer nichts erwartet (von Den in vielen Beiträgen Genannten), der kann auch nicht enttäuscht werden. Eine Rechnung wird es nicht geben, eher schon eine Abrechnung. Die liegt in sehr weiter Ferne. Aber bis dahin, kann man ja wählen, wer einen belügen und das Geld aus der Tasche ziehen darf. Was für ein Glück!

  32. Hallo alle zusammen,
    von einer Altersanhebung eines PHM von 40 auf 45 Jahre für den Praxisaufstieg bin ich jetzt ein bißchen überrascht, da auf der Itranetseite unserer Behörde hiervon nichts zu lesen war. Habe ich etwas überlesen oder falsch verstanden? Ab wann wird die Verfahrensweise für PHM, welche den Praxisaufstieg absolvieren wollen, angewandt???????
    Allen noch ein schönes und erholsames Wochenende!!
    Gruß
    Kurt

  33. Ich fühle mich gegenüber anderen Polizisten diskriminiert (gegenüber anderen Länderpolizeien)! Alle Polizisten sollten gleiche Aufstiegsmöglichkeiten haben und gleiche Bezahlung erhalten, etc pp. Was in diesem Staat abläuft ist einfach nur ungerecht, entwürdigend und diskriminierend. Es wurde von unabhängigen Instituten bestätigt, dass die Polizeiarbeit mindestens im gehobenen Dienst angesiedelt werden muss. Viele Länderpolizeien kamen diesem nach. Selbst das ärmste Bundesland Berlin leistet sich über Nacht per „Handauflegen“ Beförderungen des mD in den gD. Leider verweigert das BMI der Bundespolizei diesen Weg. Alles muss über Prüfungen und EAV erreicht werden, was natürlich unnötige Kosten verursacht. Jahrelange sehr gute Arbeit im Polizeidienst werden nicht anerkannt. Es könnte alles so einfach und günstig geregelt werden! Traut Euch endlich!

  34. @Policeakademy:

    „Viele Länderpolizeien kamen diesem nach. Selbst das ärmste Bundesland Berlin leistet sich über Nacht per “Handauflegen” Beförderungen des mD in den gD. Leider verweigert das BMI der Bundespolizei diesen Weg. Alles muss über Prüfungen und EAV erreicht werden, was natürlich unnötige Kosten verursacht. Jahrelange sehr gute Arbeit im Polizeidienst werden nicht anerkannt. Es könnte alles so einfach und günstig geregelt werden! Traut Euch endlich!“

    Ich gebe dir zu 100 % RECHT!

    Teure Aufstiege vom KSB mD zum KSB gD total sinnlos!

    Warum Gewerkschaften und die Bundespolitik sich auf diese teuren und sinnlosen Aufstiegsverfahren konzentrieren kann ich nicht verstehen, habe aber eine Vermutung.

    Das die Aufstiege vom KSB mD zum KSB gD sinnlos sind, das wird jeder verstehen, aber wie kommt man aus so einer Nummer wieder raus?

    Was sagt man denen, die sich gerade in den Aufstiegsverfahren befinden bzw. diese schwer durchlaufen haben?

    Aber was bringt es, wenn man die Sinnlosigkeit erkennt, aber trotzdem weitermacht? Wie lange, bis zum bitteren Ende???

    Was spricht denn gegen eine zweigeteilte Laufbahn???

    Wovor hat denn jeder Angst?

    Wer mehr möchte als das „KSB-Leben“ der kann ja ein ordentliches Aufstiegsverfahren durchlaufen und wird GL, DGL usw.!

  35. VAV-Lehrgang das Für und Wieder:
    So wie der Lehrgang abläuft, ist in meinen Bekanntenkreis, die nicht bei der Polizei sind, nur schwer zu vermitteln.
    1.Man geht auf einen Lehrgang,um anschließend die selbe Arbeit wie vorher zu machen und nur um das „Z“ später als POK zu bekommen.
    2.Man schließt den eigentlichen Lehrgang z.B. mit der Note 2 ab, nur um zum Feststellungsgespräch zugelassen zu werden.Trotzdem kann man wegen einem schlechten Feststellungsgespräch durchfallen.Der Laden macht sich einfach nur lächerlich.Anstatt den Lehrgang und Feststellungsgespräch prozentuell gleich zu bewerten, nein man müht sich ein halbes Jahr, um anschließend beim Feststellungsgespräch zu sagen zu bekommen, es hat leider nicht gereicht.
    3.Außerdem sind die Feststellungsgespräche teilweise reine Willkür der Prüfungskommissionen.Der eine besteht bereits nach 20Minuten, der andere wird so lange befragt bis er bestanden hat und die anderen fallen durch , weil die Prüfungskommission zum Mittag will und wieder andere fallen durch, weil der Allgemeinprüfer seine Schwerpunkte mit dem Prüfling vorher bespricht
    (um dementsprechend Fragen zu stellen) und im Feststellungsgespräch selber ganz andere Themen anspricht.Echt traurig!!!
    Vielleicht bin ich ja auch ein Quotenopfer???Ich habe auch den VAV-Lehrgang gemacht und habe das Feststellungsgespräch leider nicht bestanden.
    Ich werde das Feststellungsgespräch ein zweites Mal machen und danach entweder mit silbernen Stern oder weiterhin mit 4 blauen Sternen meine Arbeit als KSB verrichten.Eigentlich auch egal.

  36. @ Policeakademy: Vorsicht mit dem Wunsch nach Länderverhältnissen!! Vergleicht man gleiche Dienstgradgruppen in Bund und (bestimmten!) Ländern, kann es sein, dass jemand einen roten Kopf bekommt…
    Aber ungeachtet dessen war die neue Verordnung tatsächlich nicht die Quadratur des Kreises, aber dazu steht von anderen ja bereits genug…

  37. Der Staat hat kein Geld mehr. Die Kassen sind leer !
    Aber man leistet sich ein extrem teures Aufstiegsverfahren für Kollegen die schon seit vielen Jahren ihren Dienst gut und gewissenhaft erledigen.
    Dann machen sie sogar noch auf ihrem eigenen Posten ein Praktikum. Wie unnötig ist das denn ?
    Ich verstehe die Welt schon lange nicht mehr.

  38. Wozu schneller in den gD? Wozu Abschaffung des mD?
    Wenn man das Ganze übertrieben weiterspinnt wird es in 15 Jahren nur noch PHKs und EPHKs geben. So ein Blödsinn! Es muss schon eine Abgrenzung zwischen Führungsfunktionen (ab GL) und Untergebenen geben. Was wäre da einfacher als die Grenze zwischen mD und gD. Früher gab es ja noch den eD und hat das Gefüge nur unnötig noch weiter auseinander gezogen. Siehe Bundeswehr.
    Drei Ämter im mD plus die vierte Möglichkeit durch das Z sind eigentlich ausreichende Karrieremöglichkeiten. Allerdings sollten diese Ämter evtl. durch Erreichen einer bestimmten Dienstzeit automatisch verliehen werden. Dann gäbe es keinen Neid und kein Gerange um die mittlerweile ohnehin und schon wieder völlig unobjektiven Beurteilungsnoten. Es werden immer mehr 9en vergeben um die paar Beförderungen überhaupt zu bekommen. Solche Überfliegerbeamte gibt es in dieser Masse doch gar nicht… Für die Arbeitszufriedenheit sind Anpassungen der Gehälter an die Lebenshaltungskosten und die Inflation sowie auch mal ein Lob des Vorgesetzten viel Erfolg versprechender. Was nutzen uns jede Menge POKs, die doch nur KSB Deluxe sind? Da kann man auch die Unzufriedenheit eines „echten“ gD´lers verstehen…
    Und wer dann doch noch echte Kariere machen will soll die viel beschriebene Führungsverantwortung übernehmen und den vollen 2- oder 3-jährigen Aufstieg machen.
    Dummerweise ist das Kind schon lange in den Brunnen gefallen. Es gibt zig Länder, die den mD abgeschafft haben und bei uns gibt und gab es zahllose Sondermöglichkeiten des kleinen bzw. eingeschränkten Aufstieges. Da will mittlerweile natürlich jeder sein Stück vom Kuchen abbekommen. Ich selbst überlege trotz meiner geschilderten Einstellung den Praxisaufstieg zu machen. Aber nur um als PHK (A11) in Pension gehen zu können.
    Ruhe kommt wahrscheinlich erst dann wieder rein wenn der mD tatsächlich abgeschafft wurde und die Grenze zwischen Führungsfunktion und Untergebenen zwischen POK und PHK bzw. zwischen A11 und A12 liegt…

  39. Hallo GdP-Funktioner,

    zunächst mal einen Dank, dass ihr nicht verzweifelt sondern weiter am Ball bleibt. Nachfolgende Info habe ich gefunden u. wollte im Zusammenhang mit euerer Artikelüberschrift „Bundesregierung verschlechtert die soziale Lage in der Bundespolizei“ und den Einsparungen bei uns nachfragen, ob das stimmt oder nur Meinungsmache/Polemik ist?

    10 Hinweise, um zu verstehen, warum Griechenland so weit gekommen ist…

    In einem sehr strengen Artikel gegen Griechenland hat der Daily Mail (New York) einige dieser Verschwendungen oder steuerlichen Missbräuche aufgezählt, gegen die die Papandreou-Regierung zu kämpfen versuchte:

    1. Die Metro von Athen ist klimatisiert und bietet Plasma-Bildschirme, um die Fahrgäste zu unterhalten. Und sie ist gratis für die 5 Millionen Einwohner der Hauptstadt. Das heißt, eigentlich ist sie es nicht, aber weil es keine Schranken gibt, um Passagiere ohne Ticket am Durchgang zu hindern, gibt es nur wenige Fahrgäste, die sich darum kümmern, ein Ticket zu lösen. Übrigens ist die Athener Metro, die 1,7 Milliarden Euro gekostet hat, vom europäischen Steuerzahler bezahlt worden.

    2. Das durchschnittliche Jahreseinkommen der Angestellten der griechischen nationalen Eisenbahngesellschaft einschließlich der Arbeiter und des Reinigungspersonals der Züge beträgt 70.000 Euro. Dieser Personalaufwand macht ein Drittel der Angestellten im privaten griechischen Sektor aus.

    3. Der Jahresumsatz dieser Gesellschaft beläuft sich auf ca. 90 Millionen Euro, denen 575 Millionen zahlbare Gehälter gegenüber stehen! Das hat selbst einen griechischen Politiker zu der Bemerkung veranlasst, dass es billiger gewesen wäre, die Passagiere mit privaten Taxis zu befördern.

    4. Innerhalb eines Jahrzehnts hat sich das Gehaltsvolumen der öffentlichen Hand verdoppelt.

    5. Für mehr als 600 Berufe, die als „hart und gefährlich“ bezeichnet werden, liegt das Rentenalter bei 50 Jahren mit einem Rentenanspruch von 95 % des letzten Jahreseinkommens. Zu diesen harten und gefährlichen Berufen gehören u.a. Konditoren, Radiosprecher, Frisöre und Masseure in türkischen Bädern.

    6. Die Steuererklärungen werden von den Steuerzahlern selbst ausgefüllt und selten überprüft. So geben in einem Land mit 12 Millionen Einwohnern lediglich 5000 Personen an, mehr als 100.000 Euro im Jahr zu verdienen. Dabei besitzen 60.000 griechische Haushalte mehr als 1 Million Euro an Investitionen, ohne von den im Ausland investierten Summen zu sprechen. Zahlreiche griechische Steuerzahler geben an, nur 12.000 Euro im Jahr zu verdienen, obwohl sie Schiffe, Zweitwohnungen auf griechischen Inseln und Grundbesitz im Ausland haben.

    7. Wenn sich ein Finanzbeamter darüber aufregt, überreicht man ihm ein „fakelaki“, einen Umschlag mit Bargeld. Es gibt sogar eine Art informellen Tarifs, der bis zu 10.000 Euro bei den reichsten Haushalten geht. Es heißt, dass die durchschnittliche griechische Familie 2.000 Euro im Jahr zahle.

    8. Die großen griechischen Reeder, die reichsten des reichen Vororts Kifissia, sind wegen der angeblichen Gewinne, die sie dem Land einbringen, von Steuern befreit. Die Werften sind jedoch leer und nur 500 Arbeiter bleiben, um die Schiffe der sterbenden Schifffahrtsgesellschaften zu warten.

    9. Lediglich 300 Einwohner der reichen Athener Vorstadt Kifissia geben an, einen Swimmingpool zu besitzen. Die tatsächliche Zahl wird auf 20.000 geschätzt.

    10. Insgesamt gehen dem Land jährlich 45 Milliarden Euro durch Steuerhinterziehung verloren.

  40. Vergleich Bund / Land

    macht ca. 200 Euro weniger bei den Ländern in meiner unmittelbaren Nähe.
    Beförderungen beim Land ungefähr 10 Jahre länger Wartezeiten (mindestens)
    Fortbildung: ungefähr 1500 Schuss weniger im Jahr
    Lehrgangskatalog ca 90 % weniger Auswahl
    KarriereMÖGLICHKEITEN um einiges weniger
    Ausstattung echt mies gegen meine

  41. Bayern: mit 45 A9 + Z und Hinweis geeignet oder nicht.
    Dann POK und mit Anfang 50 spätestens A11, als KSB!!!!
    Prüfungsfrei!!!

    10 Wartezeit, dass musst du mit dem Bund verwechselt haben.

    1500 Schuss weniger? Damit käme ich klar.

    Ausstattung? Wer hat dich den ausgestattet? Ich habe mir gerade wieder ein Funkgerät suchen müssen, das auch geht.

    Tja, irgendwo scheint die Welt noch in Ordnung zu sein.

  42. zu den Einträgen von aeM und buccaneer

    (Vergleich Bund / Land

    macht ca. 200 Euro weniger bei den Ländern in meiner unmittelbaren Nähe.
    Beförderungen beim Land ungefähr 10 Jahre länger Wartezeiten (mindestens)
    Fortbildung: ungefähr 1500 Schuss weniger im Jahr
    Lehrgangskatalog ca 90 % weniger Auswahl
    KarriereMÖGLICHKEITEN um einiges weniger
    Ausstattung echt mies gegen meine)

    Ich meinte natürlich gleiche Bezahlung für alle PVB BUND/LÄNDER.
    Desweiteren warte ich jetzt seit knapp 20 Jahren auf meine Beförderung bei guten Noten (Gut – jedoch nicht „sehr gut“ genug)
    . Noch 10 Jahre länger (mindestens)kann ich mir da kaum noch vorstellen.
    Bei Ausstattung/Fortbildung/Karrieremöglichkeiten/
    Bezahlung sollte schon im Schnitt das beste dabei herauskommen im Bundesvergleich. Vielleicht sollte man auch Fristen setzen – wer 15 Jahre (oder von mir aus auch 20 Jahre) immer gute Beurteilungen für seinen Dienst erhalten hat, viele „Subsidärpunkte“ dadurch erreicht hat und sich nichts zu Schulden kommen gelassen hat, der sollte zum Dank auch mal befördert werden. Und zwar bundeseinheitlich von A7 – A 11 im mD. Der gD könnte wie bisher bei A9 beginnen und bei A 15 enden und der hD bei A 13 starten bis ultimo…
    Wer weniger fleissig war muss halt etwas länger noch warten…

  43. @aeM

    Du hast da was vergessen;

    – keine Abordnungen
    – Personalkonzept
    – Möglichkeit der Heimatnähe, wenn auch nach bestimmten Standzeiten in Ballungsräumen
    – motivierte Kollegen, die sich nicht um die nächste Reform kümmern müssen und die alte noch nicht beendet ist
    – glückliche Kinderaugen, wenn Papa nach Hause kommt – jeden Tag

    Ich könnt noch ne Menge aufzählen und dafür verzichte ich gern auf deine angeführten Punkte! Wobei diese relativ sind…

    Gruß aus dem Land

  44. @ aeM

    Also Du bist einer der wenigen, die positiv übe die BPol in diesem Forum schreiben.
    Ich frage mich nur warum?????

    Zitat:
    macht ca. 200 Euro weniger bei den Ländern in meiner unmittelbaren Nähe.
    Beförderungen beim Land ungefähr 10 Jahre länger Wartezeiten (mindestens)
    Fortbildung: ungefähr 1500 Schuss weniger im Jahr
    Lehrgangskatalog ca 90 % weniger Auswahl
    KarriereMÖGLICHKEITEN um einiges weniger
    Ausstattung echt mies gegen meine Zitat Ende.

    Zu Punkt 1: Richtig aber dafür bin ich privat Krankenversichert und muß nicht ewig auf adequate Behandlungen warten.

    Zu Punkt 2: Bin vor 10 Jahren als PM zum Land Berlin gewechselt und bin nun PK. ( ohne Lehrgang, obwohl ich war mal auf einem Gruppenführerlehrgang )

    Zu Punkt 3: Richtig, aber habe ich eh keine Zeit für.

    Zu Punkt 4: Kann ich nicht vergleichen. Fühle mich eigentlich auf dem neusten Stand.

    Zu Punkt 5: Siehe Punkt 2 ( Bin jetzt 35 )

    Zu Punkt 6: Hab alles was ich brauche, und es funktioniert. Übrigens wurde ich Anfang des Jahres blau eingekleidet, War auch ne Softshelljacke dabei…

    Im übrigen kommen noch andere kleinere Vorzüge dazu. Wenn ich doch mal goldene Löffel geklaut haben sollte, verlängert sich mein Fahrweg auf max. 35km.
    Und einer, für mich, wichtigsten Gründe ist, die Tatsache dass man ALLE Facetten des Polizeiberufes kennenlernt. Ich versehe meinen Dienst in einer EHu, aber selbst dort, wo man doch häufig fremdgesteuert ist, kann man sich verwirklichen. Von Geschwindigkeitsmessungen, über Haftbefehlstreifen, Funkwagendienst, BTM-Streifen usw.usw.. Für jeden Geschmack was dabei.

    Und deshalb kann ich jeden verstehen, der Polizist sein will, oftmals einen Wechsel zu einer Lapo anstrebt. Kann man in diesem Forum ja auch zu Genüge lesen.

  45. Ich kann die Beiträge hier nicht nachvollziehen? Das ewige Gejammer bei der der LaPo ist alles besser und zweigeteilte Laufbahn. Jetzt wird die Möglichkeit geschaffen auch den POM´s einen verkürzten Aufstieg zu ermöglichen. Ob nun 40 oder 45 spielt doch keine Rolle. Wer es eben früher möchte, muss sich eben den richtigen Aufstieg stellen. Hier wird immer geklagt die armen POM´s und was ist mit denen die den 3jährigen Aufstieg gemacht haben und dann auch als KSB eingesetzt werden müssen weil Führungsfunktionen durch 16A usw. besetzt sind? Welche Möglichkeit haben denn diese Beamten weiterzukommen? Hat irgendeiner schon mal gehört, das Beamte aus dem gD gefordert haben prüfungsfrei in den hD zu kommen, weil man ja schon so viele Jahre als POK oder PHK seinen Dienst verrichtet?
    Außerdem ist hier keiner gezwungen bei der BPOL zu bleiben, wer denkt das er bei der LaPo besser aufgehoben ist, sollte sich doch wechseln.

  46. nu ist es mal wieder so weit, ich muss schreiben: alle haben recht – die bpol erfindet das rad neu und bei der lapo sind alle 2 geteilt. aber der kollege bei der lapo muss als a10 sich 50% privatversichern (ist er doch wieder a8) und der bpol a8 kommt nicht weiter. ich denke, dass das kernproblem in der fehlenden möglichkeit besteht, sich seinen dienstherrn aussuchen zu können. was nutzt mir der förderalismus, wenn die konkurrenz fehlt, oder schlimmer wir per erlass aussen vor sind! wenn ich meine arbeit/ leistung anbieten kann, wo die bedingungen für mich stimmen, warum soll ich dann bei diesem verein bleiben – soll der doch sehen, wo er unterbezahlte/ überforderte/ burnoutgeschädigte/ sozial entwurzelte/ reformgeschädigte/ zähne nicht mehr zahlen könnende/ demotivierte/ artusgeschädigt/ selbstherrliche vorgesetzten geschädigt/ resignierende usw. usw. mit 40/ 50 ger anwerben kann. das sollte mal durch ein verfassungsgericht geprüft werden, ob dies so im sinne des gg ist, das die leibeigenschaft in dieser form statthaft ist! mensch – selbst bei den monopolisten von strommafia, kann ich mir den besten aussuchen – das soll beim dienstherrn nicht gehen?!

    so, mal was zum nachdenken

  47. „Außerdem ist hier keiner gezwungen bei der BPOL zu bleiben, wer denkt das er bei der LaPo besser aufgehoben ist, sollte sich doch wechseln.“

    Wenn das so einfach wäre, wären dieses Jahr aus den AFZ WAL und NZ min, 50% weniger PM an die Dienststellen gegangen, wenn nicht sogar mehr…
    Leider gibs dieses blöde Jahr…

  48. @Skipper

    Viele von uns wollen ja gar nicht in den gD. Weder per 16 a noch als 2 oder 3Jähriger.
    Aber man will nach zwanzig oder mehr Dienstjahren auch einfach mal A 9 werden.
    Das kann doch wohl nicht zuviel verlangt sein oder ?
    Ich will auch nicht führen sondern nur meine Arbeit machen !!!!!!

  49. @POM auf ewig

    Ich kann Dich gut verstehen, war selber viele Jahre POM und musste mit Ansehen wie die PHM´s mit 16A auf A11 durchgereicht wurden. Nur zum PHM wurde man nicht befördert.Da blieb mir nur der Aufstieg, um mein A9 zu bekommen.

    @Der EX-PMA

    Wer wirklich zur LaPo wechseln möchte, muss dies dann auch mit alle Konsequenzen tun. Hier immer nur zu schimpfen bringt uns alle nicht weiter.

    Noch mal zur zweigeteilten Laufbahn, wo sollen denn bitte die ganzen Abiturienten herkommen die den zukünftigen Personalbedarf abdecken sollen? Zweigeteilte Laufbahn heißt, mind. 3 Jahre Studium und dann die nächsten Jahre warten auf A10.

  50. @Skipper

    Wie so immer geht es doch nur ums Geld und um eine faire Behandlung/Bezahlung.

    Falls es jemand vergessen hat, im mittleren Dienst, befinden sich die Maße der Bundespolizisten wieder. Und darauß hängt der große Teil in A8 fest!

    Nicht über fünf, zehn, sondern oft über fünfzehn, zwanzig oder noch mehr Jahre. Es mag Außnahme geben, aber der große Teil stellt keine Ausnahme dar.

    Wo im gD, und das hat nichts mit Missgunst zu tun, die Leute von einer Beförderung zur nächsten, in kürzester Zeit getragen werden, hängen die Leute im mD fest.

    Schere innerhalb einer DG geht von A13 (DGL) bis zum KSB in A7. Rechnet die Differenz aus, so viel mehr Arbeit und Verantwortung kann man gar nicht tragen, das dieser eklatente Unterschied gerechtfertigt wäre.

    Und liebe gDler kommt jetzt nicht mit fünfjährigen Wartezeiten usw., fünf Jahre wäre im mD ein Traum. UND bitte kommt nicht mit den Beförderung im mD von PM zum POM – die Leute verrichten als KSB auf einer A8/A9z Stelle ihren Dienst.

    Von mir aus führt auch eine Zeitschiene ein, ab der man einfach A9 und anschließen A9z bis zu seiner Pension wird. Diese Möglichkeit soll auch gut sein, aber doch nicht mir solchen lächerlichen Regelungen, wie den verkürzten Aufstieg.

    Mit 56 oder 57 als POM einen verkürzten Aufstieg zu machen, damit man noch A9 bekommt???? Und mehr ist dann eh nicht mehr drin!!! Super Idee, man verrichtet Jahrzehnte seinen Dienst und soll als großes Dankeschön sich noch vor einer Prüfungskommission abprüfen lassen.

    Wer sowas gut findet und unterstützt, handelt weder
    kollegial noch im Sinne der Mitarbeiter.

    Um einen letzten Punkt noch mit einzubeziehen, die Gewerkschaften fordern ja auch immer die Stellen im mD auf A9 / A9z anhebeben usw.!

    Die Stellen sind doch schon da, nur, wo bleiben die Beförderungen???

  51. Wie wäre es denn, den Polizeimeistern ab 50. Lebensjahr noch den dreifach verkürzten Aufstieg zu ermöglichen????

  52. Hallo Kollegen,

    Warum orientiert man sich nicht an der neuen Laufbahnverordnung des Landes Berlin, mit einer leichten Modifizierung ??
    Diese finde ich eigentlich recht ausgewogen und keiner dürfte zu kurz kommen. Die Gewichtung liegt im gehobenen Dienst, der gute Realschüler ist immer noch willkommen und eine Gefahr von irgendwelchen Bäuchen von POM und POK sehe ich auch nicht.

    Wie könnte diese aussehen ( mal kurz skizziert )

    Einstellungsamt A 7
    Regelbeförderung nach A 8 ( nach einer gewissen Standzeit )
    Beförderung/ Überleitung nach A 9 (gD) nach einer gewissen Standzeit
    Beförderung nach A 10 ( gD ) nach einer gewissen Standzeit
    – Möglichkeit a) Prüfung im Rahmen eines Führungslehrganges mit Beförderung nach A 11 und Übernahme GL- Dienstposten
    – Möglichkeit b) Endamt und Eintritt in den Ruhestand mit Erreichen der Altersgrenze

    Seiteneinstieg ( A9- A13 )
    Seiteneinstieg ( A13- B xx )
    Aufstieg ( ab A 7 mit voller Ämterreichweite )

    Vorteile, die ich hier sehe, wären die Beibehaltung der dreigeteilten Laufbahn,
    keine Planstellenobergrenzen, vernünftige Personalentwicklung durch Beförderungskorridore, Honorierung von Leistung durch vorzeitige Beförderung und Leistungsprämien, Prüfung nur noch bei entsprechender Qualifizierung ( Übernahme GL/GF Posten ).

    Bis auf die Beförderungskorridore und Planstellenobergrenzen ist dieses Modell in Berlin jetzt gängige Praxis.

    Wie stehst Du denn lieber Jupp zu der Berliner LaufBahnverordnung?
    Habe ich irgendwelche Nachteile übersehen?
    Berlin und Potsdam liegen doch nah beieinander um zu schauen, was die Hauptstadtpolizei für ihre Beamten tut oder auch nicht.

    Beste Grüße
    Michael Prinz

    KG Rheinland

  53. @Goethe

    Dann musst Du aber auch so fair sein und aufzeigen, was Dir beim Berliner Grundgehalt und abzüglich der privaten Krankenversicherung noch übrig bleibt. Das ganze dann mit dem Gehalt bei der Bundespolizei vergleichen. Wo landest Du dann?

    Den letzten Absatz von wegen Polizist sein kannst Du Dir sparen. Wir sind alle richtige Polizisten.

    @ Michael Prinz
    Bitte die Antwort von Goethe abwarten, dann siehst Du den Nachteil des Berliner Modells. Silberne Sterne aber trotzdem nur ein Gehalt wie im mD. Ich glaube nicht, dass das unseren Kollegen gefallen würde. Da Sie nicht den Aufstieg wegen des Schulterstücks machen wollen, sondern wegen der besseren Bezahlung.

  54. also mir persönlich wäre das Geld egal,
    ich möchte nur nach einer gewissen Zeit die Anerkennung erhalten und befördert werden. Man wird ja schon mit abwertenden Blicken bestraft wenn man nur mit drei Sternen rumläuft.
    Die Regelbeförderung muss endlich her. Jeder sollte doch nach 20 oder 25 Dienstjahren Hauptmeister sein…

  55. Persönliche Meinung:

    Jeder, der die momentanen Voraussetzungen des begrenzten Praxisaufstieges erfüllen würde, wird zugeben müssen, diese Form des Aufstieges blind zu unterschreiben.

    Alle diejenigen, die sich in diesem Forum negativ hierzu äussern, haben wohl hinsichtlich des Aufstieges keinerlei Perspektive und lassen ihren Gefühlen freien Lauf. Verständlich! Aber sollte man sich grundsätzlich nicht selbst hinterfragen, welche Punkte in den letzten Jahren schiefgelaufen sind? Über diese Dinge sollte sich ein jeder selbst in aller Ruhe Gedanken machen……und nicht wie in diesem Forum an der Tagesordnung, über das positive, was der Dienstherr versucht zu ermöglichen, schlecht zu reden, bis ins kleinste Detail!

    Spruch:

    „Unsere Fehlschläge sind oft erfolgreicher als unsere Erfolge!“

    Henry Ford

  56. @Inspector Gachet

    Alle diejenigen, die sich in diesem Forum negativ hierzu äussern, haben wohl hinsichtlich des Aufstieges keinerlei Perspektive und lassen ihren Gefühlen freien Lauf.

    Ich gehöre nicht zu den POMs die schon 15, 20, 25 Jahre und länger auf A9 warten!

    Ich sehe nur dieses Drama!

    Ich persönlich kritisiere, weil ich den aktuellen Weg und die akutellen Möglichkeiten nicht für sinnvoll halte und nicht wie du evtl. vermutest aus einer persönlichen Enttäuschung heraus.

    Aber mich wundert das nicht, denn wenn man hier eine total andere Meinung hat und diese nachhaltig verteten möchte, dann soll man sich immer gleich selbst hinterfragen!???? Was schiefgelaufen ist!????

    Über 8000 POMs in der Bundespolizei, da muss ziemlich viel schief laufen aber zum großen Teil nicht bei den Kolleginnen und Kollegen.

    @ Michael Prinz

    Dein Vorschlag finde ich gut, aber er wäre viel viel zu einfach!!!

    Die Liste ist endlos…

    Warum gibt es keine Regelbeförderung, damit jeder sein Endamt bis zum Ruhestand erreicht?

    Warum sind manche mit Anfang 30 PHMz und andere feiern ihr 25 jähriges Dienstjubiläum als POM und gehen mit A8 in den Ruhestand?

    Warum bekommen junge Kommissare, einen A9/A10 KSB Dienstposten und die Kollegen im mittleren Dienst nur einen A8/A9z? (obwohl die Ausbildung im mittleren Polizeivollzugsdienst für eine KSB-Tätigkeit sehr viel fundierter ist als im gD)

    Warum wird für gleiche Arbeit unterschiedlich besoldet?

    UND grundsätzlich ist festzuhalten, warum kann man eigentlich nicht diese Ungerechtigkeiten einfach abschaffen und mehr Gerechtigkeit mit ins Spiel bringen???

  57. ‚Ich bin glücklich´

    mir geht es gut.

    ich werde gut bezahlt

    ich werde gelobt, anerkannt, bestätigt
    (nicht oft genug befördert, zu selten Leistungsprämien)

    ich bin richtiger Polizist.

    ich mache richtige (geile) Polizeiarbeit

    es gibt noch vieles, wo unsere „Firma“ dran arbeiten muss… aber wenn ich mal an meinen Gürzel gucke, was ich dienstlich bekommen habe, wenn ich meine Weste anziehe… wenn ich meine Kontoauszüge hole… wenn ich meine Anzeige Revue betrachte…. wenn ich meine Kollegen anschaue… wenn ich meine Lehrgänge angucke… mir geht es gut….

    …. ach so… ich bin nach feierabend zu hause… ich habe ein schönes zu hause, ich fühle mich in meinem privatleben sau wohl… ja – ich musste umziehen… und ich schließe nicht aus, dass ich nochmal umziehen muss… wenn das notwenig wird, werde ich aber ausschließen alle 2 Jahre umzuziehen, weil ich das nicht mag…

  58. @aeM:
    Ach wenn wir dich und deine lieblich säuselnden Beiträge nicht hätten !!!

    *würde mich ja brennend interessieren, wer du wirklich bist und welche Absichten du verfolgst
    (Thema: Maulwurf kommt mir beim lesen deiner Kommentare immer wieder in den Sinn).

    Ich wünsche dir ein tolles und glückliches Wochenende in deinem wunderschönen zuhause.

  59. Jetzt wird mit der neuen BPolLV alles besser. Hier ein Auszug betreffend Fliegendes Personal:“Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte des mittleren PVD im Flugdienst
    können mit Inkrafttreten der neuen BPolLV in die Laufbahn des gehobenen PVD wechseln,
    wenn sie die entsprechenden Bildungsvoraussetzungen nachweisen können. Eine
    Teilnahme an einem Aufstiegsverfahren ist damit nicht mehr erforderlich.
    Weitere Umsetzungshinweise erfolgen nach Verkündung der neuen BPolLV“.
    Da entsteht bei mir der Eindruck, dass man blaue Schulterstücke aus den Hubschraubern verbannen will, um den reisenden Damen und Herren der Politik, die einen Hubschrauber der Bundespolizei in Anspruch nehmen, auch zeigen zu können, dass bei der Bundespolizei Alles in Ordnung ist. Komisch dabei ist nur, dass ein junger Kollege (mD) unserer Dienststelle (Bahnpolizei), der als Schulbildung Abitur und zudem ein abgeschlossenes Studium vorweisen kann, jetzt nach bestandenem EAV den 3-jährigen Aufstieg mit Allem Drum und Dran absolvieren soll.
    Würde mich interessieren, was da ein Verwaltungsgericht in Bezug Ungleichbehandlung sagt.

  60. @ ksbpala am 26.November 2011

    Wieso „Maulwurf“? Dürfen bei der Gewerkschaft nur Menschen schreiben, die unglücklich sind und etwas zu motzen haben?

    Ich bin bei der Gewerkschaft, da das „Versicherungspaket“ meinen Wünschen am besten entsprach.

  61. Hier darf jeder, der sich an die Nettiquette hält schreiben.
    Dass hier viele „motzen“ und „unglücklich“ sind liegt vielleicht daran, dass bei unserer Organisation nicht so manches, oder einiges, sonder eine ganze Menge im Argen liegt.
    Ich bestreite nicht, dass es auch glückliche Kollegen gibt. Von denen werden aber kaum Beiträge zu finden sein. Argwohn löst dann höchstens derjenige aus, der ohne Bereitschaft über den Tellerrand zu schauen, anderen von seiner Insel der Glückseligkeit überzeugen will.

    Um es einfach auszudrücken. Wir habe die GdP nicht wegen ihrer Versicherungsleistungen, sondern brauchen sie im täglichen Zwist mit dem Dienstherren und seinen kleinen und großen Gemeinheiten.

    ?Comprendes?

  62. das glaube ich jetzt doch nicht??? irritierter blick.
    warum stellen die verantwortlichen sich nicht öffentlich hin und erklären es dem mittleren dienst warum sie JETZT diese maßnahme so umsetzten.

    aber mir wird auch einiges klar………..war letzte woche in potsdam da sah ich einige junge( mitte zwanzig) dynamische POK’s und PHK’s…..die waren bestimmt noch nie draußen in der praxis.gg.
    warum soll man dann den praxisnahen mittleren dienst ab 40 jahren eine aufstiegsmöglichkeit bieten???

  63. warum soll man dann den praxisnahen mittleren dienst ab 40 jahren eine aufstiegsmöglichkeit bieten???

    Eintrag von Kleistjahr am 30.November 2011

    ES GIBT DOCH VERSCHIEDENSTE AUFSTIEGSMÖGLICHGKEITEN !
    WO IST DAS PROBLEM:
    – KÜNFTIG 2 JAHRE FÜR FÜHRUNGSVERANTWORTUNG
    – VAV AUF SEINER STELLE

  64. ……….und die Sonne scheint wieder !