Castor 14: Betreuungsdienst und Themenseite eingerichtet

Hilden. In dieser Woche werden erneut Castoren von der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague in das Zwischenlager Gorleben transportiert und dabei von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei begleitet. Informationen rund um den Transport und zu den Aktionen der GdP werden wir auf einer gesonderten Themenseite im Mitgliederbereich zur Verfügung stellen.

Castor 14 Themenseite

Wie im vergangenen Jahr hat die GdP – Bezirk Bundespolizei zudem einen Betreuungsdienst für die Einsatzkräfte vor Ort eingerichtet. Als zentrale Anlaufstelle ist Martin Schilff unter 0172 8300964 mobil erreichbar. Alle Ansprechpartner der GdP in den Abteilungen sowie im Gesamtpersonalrat der Direktion Bereitschaftspolizei sind mit ihren Erreichbarkeiten während des Castoreinsatzes auf der Themenseite im Mitgliederbereich aufgelistet.

Impressionen vom Castoreinsatz (Bilder zum vergrößern anklicken):

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Castor 14: Erreichbarkeiten des GdP-Betreuungsdienstes

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Themenbereich: Auslandseinsätze | Drucken

6 Kommentare
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  1. Danke Jupp das ihr draußen gewesen seid und auch dank an die Kollegen des Betreuungsteams der Landespolizei !

  2. Sehr geehrte Gewerkschafter und Kollegen,

    es wäre interessant mal zu erfahren aus welchem Grund mehrere Alarmhundertschaften schon am 26.11. aus dem Einsatz entlassen worden sind.
    Durch Kollegen vor Ort hörte man, dass die Kräftelage angespannt sei und man sogar Kräfte eingeflogen hat, weil die Lage mitunter nicht mehr zu bewältigen war.

    Es ist für die entlassenen Kräfte, bei denen es sich bei mehreren Zügen um ausschließlich freiwillig aufgestellte motivierte Einsatzkräfte gehandelt hat nicht nachvollziehbar warum man so früh nach Hause geschickt wurde, obwohl „der Baum brennt“.

    Hier soll jetzt nicht der Einsatzwert von BKE mit einer EHu aus der BePo verglichen werden. Es ist klar, dass für die Lagebewältigung am Brennpunkt auch entsprechende Kräfte zum Einsatz kommen sollten. Allerdings gibt es vielfältigen Möglichkeiten BKE anders sinnvoll zur Entlastung der Verbände im Castoreinsatz einzusetzen ( Freihalten von bereits geräumten Bereichen etc. ).

    Oder ist die Kräftelage schon so gewesen, dass man keine Kräfte mehr benötigt hat?

    Es gibt Vermutungen über logistische, fiskalische als auch einsatztaktische Hintergründe ( man hat wohl in der Vergangenheit in BKE-Zügen teilweise ganze Dienstgruppen mit PVB Lebensalter über 50 Jahre eingesetzt ).
    Bitte bezieht doch dazu nach Einsatzende mal Stellung wie es dazu kam.

    Dazu sei weiterhin angemerkt, dass selbige BKE-Kräfte zuvor im Streckenschutz auf der Hauptstrecke eingesetzt waren, wo es auch zu Störungen kam oder hätte kommen können.
    Außerdem wäre eine Begründung mit dem Einsatzwert scheinheilig, weil BKE Kräfte auch zur Bewältigung von Einsatzlagen bei Brisanzspielen im Fußballbereich eingesetzt wurden und werden.

    Beste Grüße

    Kommt alle gesund nach Hause!

  3. Auch wir (motivierter BKE-Zug) hätte unsere Kollegen gerne noch weiter unterstützt. Mussten leider nach Hause fahren und waren alle traurig darüber. Erst recht wenn ich die Presse verfolge was rund um den Castor alles so los ist.
    An alle Kolleginnen und Kollegen – kommt gesund wieder nach Hause.

  4. Es zeichnet sich ja jetzt, zum Zeitpunkt dieses Eintrages schon ab, dass dieser Castor der schlimmste (Dauer) in der Geschichte wird…woran das liegt, wird die (hoffentlich auch politische) Nachbereitung zeigen. Die immense Gewalt die den Einsatzkräften vor Ort entgegen geschlagen ist sucht meiner Meinung nach ihresgleichen. Wenn Kolleginnen und Kollegen mit Molotowcocktails und mit Nägeln gespickten Tennisbällen oder Säure angegriffen werden ist die Schwelle des soviel zitierten zivilen Ungehorsams bei weitem überschritten. Hier geht es nicht um einen teilweise sogar nachvollziehbaren Protest gegen diesen Transport sondern schlicht und ergreifend gegen die Gesundheit und das Leben der eingesetzten Beamten. Ich habe noch niemals soviele Hilferufe über Funk gehört wie in diesem Einsatz. Ich hoffe liebe GdP, dass ihr mit den Verantwortlichen eindeutig Stellung bezieht! Was der immernoch nicht abgeschlossene Einsatz aber auch aufzeigt, ist ein mangelnder Informationsfluss der eingesetzten Kräfte Land/Bund. Hier zeigt sich die, meiner Meinung nach, nächste Schwäche unseres total überholten föderalistischen Polizeiapparates. X-Länderpolizeien, eine Bundespolizei mögen historisch begründbar und gewachsen sein, aber sie sind eines sicher nicht, zukunftsfähig und modern…ich weiß, dass eine solche Diskussion politischer Selbstmord wäre, aber sie ist meiner Ansicht nach unausweichlich…

    Ein Wort zu meinem Vorredner. Wir selber haben s.g. Lorenzzüge im
    Einsatz erlebt. Ich kann diesen Kolleginnen und Kollegen nur meinen Dank und Anerkennung aussprechen. Ihr seid und werdet immer eine wichtige Komponente bleiben! Gleiches gilt für Kolleginnen und Kollegen der MKÜ’en welche im Einsatz auftretende Sofortlagen und/oder Schutzlücken hochmotiviert und professionell lösten!

    Und zum Abschluss noch danke an alle Kolleginnen und Kollegen der GdP, die selbst nach kürzestem Schlag Versorgungslücken von simplen Kaffee oder Tee nach kurzem Anruf schließen konnten und selbst dem erschöpftesten Beamten ein kleines Lächeln abgewinnen konnten.

    Allen verletzten Kolleginnen und Kollegen wünsche ich jetzt schon gute Besserung !!!! Werdet schnell gesund und unser aller Dank sei euch gewiss!

  5. Danke für die schnelle Hilfe in unserer Notlage auch stellvertretend für alle Kollegen meiner Einheit!

  6. Moin,

    @Lorenz

    Deinem Beitrag, deinen Fragen und deinem Unverstädnis darüber wie diese ganze Sache gelaufen ist, dem schliesse ich mich uneigeschränkt an.
    Ich denke das wir in derselben Einheit waren, bei uns ist es genauso abgelaufen ausser das wir als kleines Zusatzschmankerl noch eine Fußballeinsatzlage zu bewältigen haben. Dafür sind wir nämlich noch gut genug als BKE.