Castoren sind im Gorlebener Zwischenlager

Endlich ist „der Drops gelutscht“ und die Castoren sind im Zwischenlager!

Die Einsatzkräfte der Bundespolizei und die Versorgungskräfte sowie alle an diesem Einsatz Beteiligten haben einen Super-Job gemacht!

Danke dafür!

Wir hoffen, dass die dienstlich und politisch Verantwortlichen diese Leistung entsprechend honorieren!

Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei all unseren GdP-Betreuungsteams bedanken, die „zu unmöglichen Zeiten an unmöglichen Orten“ bei den KollegInnen vor Ort waren!

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Themenbereich: Fussballeinsätze und Gewalt | Drucken

12 Kommentare
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  1. SMS von Einsatzkräften aus dem Einsatzraum an die GdP Bezirk Bundespolizei:

    Hallo, ich danke euch so sehr!
    Nachdem ihr euch darum gekümmert habt, wurden wir rausgelöst und dürfen nun nach fast 36 Stunden schlafen.
    Vielen, vielen Dank an die GdP von allen hier!!!

  2. Allen verletzten Kollegen wünsche ich eine gute Besserung.

    Mit Einfahrt in die ULS war der CA aber nicht beendet, deshalb hoffe ich, dass im Anschluß alle auch wieder gut zu Hause angekommen sind.

  3. Hallo Josef Scheuring !

    Ich finde es schon ziemlich merkwürdig dass einige Einheiten erst nach 36 Stunden abgelöst wurde und andere Hundertschaften in den Hotels sitzen mußten und denen der Einsatz verweigert wurde.
    Denke das die Einsatzleitung ziemlich naiv in diesen Einsatz gegangen ist.
    Wenn man systematisch die Kräfte nach Durchfahrt des Zuges hoch ins Wendland verlegt hätte wäre es nie zu solchen Ausschreitungen gekommen.
    Man kann auch mit “ Massenpräsenz“ abschrecken.
    Haben mit Kollegen telefoniert die in einem Waldstück 2000 extrem Gewaltbereiten Störern gegenüberstanden.
    Diesen sagte man das die Position gehalten werden muß bis Kräfte verfügbar wären dies könne aber noch ca. 12 Stunden dauern.
    Lieber Martin gerne hätten wir euch geholfen aber wir durften leider nicht.

    Gruß der Watcher

  4. Wir waren als geschlossene Einheit (Bereitschaftspolizei) dort eingesetzt wo keinerlei Brisanz und Störungen zu erwarten waren.Während BKE Züge,MKÜ Züge an Brennpunkten standen und sogar die MKÜ Bexbach eingeflogen wurde sind wir vor Langeweile und Auftragsflaute fast eingeschlafen.Von überschlagenden Einsatz und Nachführen von Kräften kann garkeine Rede sein. Und wenn Kräfte nachgeführt wurden dann wahllos und ohne taktisches Verständnis. Warum werden Bereitschaftseinheiten nicht direkt im Wendland eingesetzt (Göhrde) und die nicht so brisanten Bereiche von BKE Und MKÜ übernommen,warum so ein Durcheinander verschiedenen qualifizierten Kräften???? Wie kommen 36 Stunden Einsatzzeiten zustande? Das schlechteste was ich an Kräftemangemment und Taktik bei meinen 14 Castoreinsatz erlebt habe. Allerdings war Ver Und Entsorgung dieses Jahr gut bis sehr gut. Ach übrigens ….den Nässe und Kälteschutz haben wir noch immer nicht.

  5. Kräftemangement war diesmal super. Zeitig rausgelöst in die (zwar kurze) Ruhe und wieder raus – aber nie länger als 15 Stunden in der heißen Phase draußen. Echt gut gelaufen. Küche DEG einfach SUPER !!!!!

    Polizei 14 : Gegner 0

    weiß nicht, warum dort wieder ein Sieg gefeiert wird.

    (BTW: ich bin für den Atomausstieg)

    Allen verletzten Kollegen gute Besserung.

    Zu den Richtern im Wendland /LG werde ich nichts schreiben…

  6. So gut wie alle Kritikpunkte aus 2010 der GdP wurden von Polizeiführung angenommen und gelöst. Versorgung und Entsorgung sowie Unterbringung waren gut bis sehr gut. Blockaden wurden schnell beseitigt und somit rechtzeitige Ablösungen möglich, Digitalfunk war flächendenkend vorhanden.
    Das dieses Jahr die Störer trotz Atomkonsens/ AKW-Abschaltung enthemmt und extrem gewaltätig waren, überraschte uns alle. Leider verfolgt die Rad fahrende Rechtssprechung in LG lieber Autofahrer und tolleriert „Steinewerfen für den Weltfrieden“ und „Polizeiautos anzünden für den Umweltschutz“ als Teil der Meinungsfreiheit/ Versammlungsrecht, dass schockiiert mich.
    Danke für die Verbesserung an die GdP und die vielen guten Einsatzleiter/ Einheitsführer, Kolleginnen + Kollegen, die unter z.T. sehr gefährlichen Bedingunen eine starke Leistung vollbracht haben.

  7. Ja, so kann man es schreiben. Habe auch von Kollegen hören müssen, die wohl sehr lange krank sein werden – Knie durch -. Das ist leider kein Spaß mehr. Gute Besserung allen KollegenInnen. Wir selbst waren an einem eher ruhigen Posten (Maschen und Strecke bis LG) eingesetzt. Auch bei uns Verpflegung und Unterbringung gut bis sehr gut (Center Park).
    in diesem Sinne

  8. Wir im Containerdorf, des Nächtens zum Pinkeln durch die Kälte…! Zum Essen, 10 min. Fußweg. Aber Verpflegung war top. Einsatzzeiten waren human. Überstunden werden ausbezahlt!!!! Unsere Ortschaft haben wir gehalten. Haben sogar Weihnachtsplätzchen von der Bevölkerung bekommen. :-))) Und wir haben IHN reingebracht… Haha, trotzdem hoffe ich, dass das mein letzter Transport war.

  9. Moin

    Bleibt immer noch zu klären, wie es immer wieder gelingt, für das Gegenüber das alles vorzubereiten??? Pyramide, Verankerung in den Gleisen und so weiter?!

    Allein schon die 600kg Pyramide auf die Gleise unbemerkt zu schleppen oder wie auch immer???

    Das nächste mal den Zug einfach davor stehen lassen und gehen. Da es ja so gefährlich sein soll, geht ja eh keiner dran!!!

    MFG

  10. Ganz einfach. Da sind Fachleute am Werk.
    Wir haben es immer noch nicht geschafft, uns an die Taktiken des Gegenübers anzupassen. Die Organisation ist einfach zu groß, zu zentralisiert und zu schwerfällig. Da hast du gegen kleine flexible Störergruppen wenig Möglichkeiten. Auch ist doch vieles politisch gewollt, man will dem Bürger die Gelegenheit geben sich zu äußern. Das ist auch ok und deeskalierend. Dass diese gewaltbereiten Chaoten dies ausnutzen ist ein gefä#hrlicher „Beigeschmack. Wenn ich an das erlebte der Kollegen aus den Bereichen Harlingen und Leitstade denke, dann ist das brutalste, rücksichtslose Gewalt.
    Daran musste ich heute beim Lesen des Mitarbeiterbriefs denken: „Dank ist die wertvollste Art der Anerkennung“.
    „Ja is schon wieder Weihnachten??????????“

  11. Habe leider denn Mitarbeiterbrief noch nicht lesen können bin noch zuhause!
    Beleidigungen waren das wenigste was auf uns einprasselte! War auch in Harlingen!
    Muss aber sagen das die überwältigende Mehrheit der Castorgegner friedlich war und es uns auch sagten! Aber halt die kleine Minderheit war sogar nicht friedlich!

  12. Nach 30-36 Std. erst rausgelöst? Der Führungsstab meiner Meinung nach hat die Übersicht über die eingesetzten Kräfte im Wendland und an der Strecke verloren.
    Warum werden Kräfte zurückgehalten und nicht nachgeführt?
    Man sagte der Wert der BKE Züge sei nicht gegeben!!!
    Komisch beim CA 13 sollte mein BKE Zug an einer Sitzblockadenräumung teilnehmen und nachts den Castorzug bewachen!! Ein Jahr später ist der Einsatzwert nicht mehr gegeben! Wenn dieser Einsatz auch schon viel kostet sollte man trotzdem vermeiden Kollegen sehr lange im Einsatz zu lassen und auszutauschen damit diese mal in Ruhe gehen können. Ein BKE Zug besteht aus freiwilligen einer Dienststelle, wo die Motivation sehr hoch ist!!!!! Man höre und staune sowas gibt es noch bei unserer Bundespolizei