DGB-Umfrage zur Rente – Ihr seid gefragt – Tarifbeschäftigte wie Beamte!

Die Bundesregierung will den Beitrag zur Rentenversicherung senken, weil die Rentenkassen zurzeit gut gefüllt sind. Sinkt der Beitrag (derzeit: 19,9 Prozent) wie nunmehr angedacht um 0,5 Prozentpunkte, würden Durchschnittsverdienerinnen und -verdiener um ca. 6 Euro im Monat entlastet.

Stattdessen könnte die Regierung aber das Geld auch dazu nutzen, Altersarmut zu bekämpfen, die Rente mit 67 abzuschaffen und so Rentenkürzungen für viele Beschäftigte zu verhindern (Hintergrund: Nur die Wenigsten können bis 67 arbeiten. Wer früher in Rente geht, muss mit Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent rechnen).

Auch die Beamtinnen und Beamten sind angesprochen und werden um Beteiligung an der Umfrage gebeten, da die Renten immer die Vorläufer für die Pensionen sind. Zudem war die Erhöhung der Lebensarbeitszeit bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dafür verantwortlich, dass auch die besondere Altergrenze für die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten herauf gesetzt wurde.

Zur Teilnahme an der Umfrage des DGB könnt ihr das nachfolgende PDF Dokument ausdrucken und ausgefüllt an den DGB senden oder nehmt direkt online daran teil, unter: www.ichwillrente.net

Eure Meinung zählt!

Infoflyer „6 ODER 67“

> Hier gibts den aktuellen „Wasserstand“ zur Umfrage <

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Themenbereich: DGB | Drucken

4 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Hat die Bundesregierung eigentlich schon einmal etwas von „Rücklagenbildung“ gehört? Von jedem Bundesbürger wird dies zur Rentenvorsorge verlangt. So sehr ich jedem diese Entlastung gönnen würde, so sehr befürchte ich doch eine erneute Mehrbelastung der verbliebenen Einzahler, wenn die Rentenkassen irgendwann mal nicht mehr so üppig gefüllt sind (was ja bei der demoskopischen Entwicklung nur eine Frage der Zeit sein kann). Ein Schelm, wer da an Wahlgeschenke denkt…

  2. Die „Rücklagen“ unseres DienstHERREN betragen zur Zeit schon über MINUS 2 Billionen €! Insofern und unter dem Gesichtspunkt der derzeitigen chaotischen und verzweifelten Rettungsversuche für den krampfhaften Erhalt des EURO,der ja wiederum nur Abermillarden an neuen Schulden für den kleinen ZAHLEMANN in Deutschland führt, ist diese Initiative von vornherein völlig am eigentlichen Thema vorbei und interessiert in Berlin von den Verantwortlichen zur Zeit KEINE SAU!!!!
    Kämpft mal lieber darum, dass wir demnächst genug Körperschutzausstattung für jeden haben…..

  3. Zitat

    „Stattdessen könnte die Regierung aber das Geld auch dazu nutzen, Altersarmut zu bekämpfen, die Rente mit 67 abzuschaffen und so Rentenkürzungen für viele Beschäftigte zu verhindern (Hintergrund: Nur die Wenigsten können bis 67 arbeiten. Wer früher in Rente geht, muss mit Abschlägen von bis zu 14,4 Prozent rechnen).“

    Welches Geld denn???
    Die Idee ist ja löblich aber nicht finanzierbar.
    Die Regierung sucht ja schon wieder nach Einnahmequellen–>PKW Maut zum Beispiel.

  4. Die „sozialen“ Politiker die ohne eine messbare Leistung schon nach dem ersten Jahr als Bundestagsmitglied einen Versorgungsanspruch sich „erarbeitet“ haben ohne einen Beitrag zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung eingezahlt zu haben lachen sich einen „Ast“ über das Renteneintrittsalter von 67 Jahren. Sie stellen sich in der Nacht den Wecker um weiter lachen zu können … über uns und über mich.
    Ich bin 57 Jahre, zahle seit 40 Jahren ohne Unterbrechung in die gesetzliche Rentenkasse ein.
    Seit 2008 bin ich an Krebs (nicht heilbar) erkrankt. Behinderung 100 / Merkzeichen G.
    Auf Anraten meines Arztes sollte ich EU-Rente beantragen.
    Mein jetziger Rentenanspruch wäre: !!!! 760.- € !!!! …… Ist das nicht pervers.