GdP begrüßt zentrales Waffenregister

Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) begrüßt den von der Bundesregierung beschlossenen Gesetzentwurf zur Einführung eines nationalen Waffenregisters. Damit werde eine langjährige Forderung seiner Organisation erfüllt, sagte der GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut.

Witthaut: „Wir hoffen, dass das Gesetz zügig beschlossen wird und in Kraft treten kann. Es ist für die Polizei überlebenswichtig, bei einer Fahndung oder vor einem Einsatz schnell erfahren zu können, ob sie Personen antreffen, die über – zumindest legale – Waffen verfügen oder ob Waffen im Haus sind. Dabei hilft die geplante zentrale Leitstelle.“ Mit dem nationalen Waffenregister werden Daten zu erlaubnispflichtigen Schusswaffen, ihren Erwerbern und Besitzern erstmals bundesweit elektronisch erfasst.

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Themenbereich: Aus dem Bundesvorstand | Drucken

1 Kommentar
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  1. Na ja; Ich gehe mal davon aus, dass meine örtliche Polizeibehörde ohnehin weis, dass ich Waffenbesitzer bin und wieviele Waffen ich besitze[inoffiziell natürlich ;-)))]. Ich denke diese Datei dient lediglich der Steigerung des subjektiven Sicherheitsgefühls des dem Sportschießen/Jagdwesen abgeneigten Bürgers. Außerdem sagt die Datei naheliegenderweise nichts zu den wesentlich gefährlicheren “geschätzten” 20-30 Mio (je nach Quelle) illegalen Schusswaffen. Ich kann die Hysterie aufgrund der Amok-Fälle in Deutschland allerdings nachvollziehen.

    Gruß
    Rodeh