Bundespolizei hat die schlechteste Bezahlungsstruktur

Berlin/Hilden. “Die Bundespolizei ist strukturell nach wie vor die am schlechtesten bezahlte Polizei in Deutschland im Vergleich mit allen Polizeien der Bundesländer”. Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring (58) in Berlin fest. Ausweislich der aktuellen Haushaltszahlen befinden sich lediglich 1 % der Bundespolizisten im höheren Dienst, 28  % sind dem gehobenen Dienst zugeordnet und 71 % der Bundespolizistinnen und Bundespolizisten werden aus dem mittleren Dienst bezahlt. In der Folge werden mehr als 10.000 Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizei nach den Besoldungsgruppen A 8 und A 7 bezahlt.

Im Saarland werden dagegen bereits 91% der Polizisten aus Besoldungsgruppen des gehobenen Dienstes bezahlt, auch alle neuen Bundesländer haben deutlich höhere Anteile als die Bundespolizei. Die Bundespolizei hat im Polizeibereich im Vergleich mit allen Polizeien der Länder nach wie vor die negativste Planstellenstruktur.

“Diese Situation ist angesichts der Tatsache, dass die Bundespolizei den höchsten Personalanteil an Auslandseinsätzen in Krisengebieten stellt, durch ständige bundesweite Einsätze auch im Inland die höchste Mobilität einzubringen hat und an den Grenzen, den Flughäfen und den Bahnhöfen in besonders schwierigen und sensiblen Kriminalitätsräumen eingesetzt wird, vollkommen unakzeptabel und nicht zu rechtfertigen.

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Themenbereich: Besoldung | Drucken

43 Kommentare
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  1. Hallo Kollegen, das kann so nicht ganz stimmem, wenn man einem Beitrag der Bundespolizei- Intranet- Hauptseite glauben schenke möge.
    Man versucht die Polizei-und Verwaltungsbeamten tatsächlich für dumm zu verkaufen. Der Eckbeamte ist ganz sicherlich nicht der Polizeihauptmeister. Eine Unverschämtheit ist das. Zeitungen werden dazu gezwungen, eine Richtigstellung abzudrucken. Jetzt stellt das endlich mal klar liebe Gewerkschaft und redet endlich mal tacheles: Was ist mit dem über 40 jährigen POM und den RS und ROS, mit über 25 jährigen Diensterfahrung, was passiert mit denen. Ich sags euch: Die gehen mit A6 u. A7 u. A8 in Pension. Und da wollt ihr uns noch was erzählen von Fürsorgepflicht und voller Hingabe zum Beruf. Lasst uns doch dann zum Land gehen, da verdienen wir ja sowieso weniger. Mein Gott für wie blöd hält Ihr uns den.

  2. Hmm, in Intranet wurde gerade vom Dienstherrn zu diesem Thema Stellung bezogen. Es kommt natürlich immer darauf an, was man miteinander vergleichen möchte. Beamte im Ausland, die Besoldung, mit oder ohne Heilfürsorge oder oder oder. Wenn man sich mit denen, die die zweigeteilte Laufbahn haben vergleicht, verlieren wir natürlich (Besoldung). Nach der Auffassung unseres Dienstherrn, sollen wir aber gar nicht so schlecht bezahlt werden (im Vergleich).

  3. Wir sind die drittbestbezahlte Polizei in Deutschland.
    So sagt es das BMI.
    Glückwunsch.
    Bundespolizist Netto 3173,21, natürlich ein Hauptmeister.
    Bin ich nicht, werd ich nicht.
    Und soviel Netto hab ich nicht.
    Mich würde mal interessieren wer auf solche Rechnungen kommt?
    Mein Streifenkollege PHM, zwei Kinder, verheiratet kommt auf gerademal 2650 EURO.
    Aber erst 20 Jahre im Dienst.
    Statt was gegen die immer weiter auseinandergehende Kluft zwischen BPOL und LaPo zu unternehmen, fantasiert man sich da irgendwelche Gehälter zusammen.
    Noch nie fühlte ich mich so dermassen verarscht von meinem Dienstherren.
    Der Großteil der Kollegen geht mit 2000 – 2300€ nach Hause.

    Die Bundespolizei ist keine „schlecht bezahlte“ Polizei-ganz im Gegenteil.

    Ich erwarte von meiner Gewerkschaft, dass das richtiggestellt wird.

  4. Sowohl die GdP mit dem Argument der Besoldungsstruktur, als auch der Dienstherr auf seiner Intranetseite hinsichtlich des einzelnen Beamten haben recht.

    Wie schon erwähnt wurde; es kommt drauf an was man vergleicht. Und auch wenn es dem einen oder anderen nicht passt: im direkten Vergleich liegen wir noch ganz gut dar…
    Und auch ein 40-jähriger POM kann sich dem EAV stellen und somit seine Chancen mindestens auf A 9 erhöhen ;-)

  5. Vor kurzem hatte ich bezüglich der Beamteneinkommen eine Diskussion mit meinem Nachbarn. Er meinte dann, man müsste ihm nichts erzählen; wir würden gut verdienen; er arbeitet als Gärtnermeister und der muss für sein Monatseinkommen richtig ranklotzen! Das mag vielleicht richtig sein,mir ist auch bewusst,das ich für das Geld in der Wirtschaft klotzen muss. Aber ich sehe auch nach links und rechts. Warum gibt es bei der Bundespolizei 32jährige PHM+Z und 45jährige POM, beide im Schichtdienst, beide verheiratet und 1 Kind. Der ältere hat auch 12 Dienstjahre mehr, also kann man hier auch sagen,das er schon in der Scheisse gesessen hat als der andere gerade seine Schultüte hochhalten durfte.
    Beim Beurteilungsvorgespräch kommt dann wieder die Floskel auf, das man sich schon früher hätte bewegen können, Aufstieg oder Dienststellenwechsel etc.
    Ich stelle mir ständig die Frage, warum in den ehemaligen BPOLP Nord,West,Süd und Ost unterschiedliche Beurteilungsnoten für die Beförderung festgelegt wurden! Warum werden Personalräte und Gleichstellungsbeauftragte bevorzugt? Ich hab es selber miterlebt: Ein halbes Jahr vor mir wurde die Gleich… zur POM’in befördert. Weil sie anschließend ihr Geschäft mit voller Hingabe und erholsamen Tagesdienst durchgeführt hatte, wurde sie nach fünf Jahren zur PHM’in befördert.
    In dieser Zeit war ich im Schichtdienst, hab‘ mir die Nächte um die Ohren gehauen und und und. Meine Note wurde nicht geändert!
    Was Schichtdienst heisst, wissen meiner Meinung nach genügend von uns. Da muss die Gewerkschaft dran bleiben und um die Erhöhung der DUZ-Gelder kämpfen. Wenn wir schon mit der freien Wirtschaft verglichen werden, dann sollte man mal die Bezahlung für den Schichtdienst miteinander vergleichen.
    Der Vergleich zwischen der BPOL und den Länderpolizeien mit dem Eckmann PHM ist vielleicht sachlich richtig, ist aber meiner Meinung nach realitätsfremd, da die Masse diese Amt nach derzeitigem Stand nie erreichen wird.

  6. So, jetzt reicht`s!!! Laut Intranet der BuPo also auf Platz drei, na Glückwunsch! Aber…wie, wann, wer und wieviel POM`s gibt`s denn bei der LaPo im Vergleich??? Da werden Äpfel mit Birnen verglichen und sich gleich auch noch auf die eigene Schulter geklopft. Also wenn doch so alles toll ist in unserer Firma, warum stellt man sich nicht dem Vergleich und lässt seine Leute eine wirkliche freie Berufswahl mit Wechselmöglichkeiten!!! Soviel DDR-light mit diesem Beitrag im Intranet, da hat sich unsere Firma mal wieder einen richtigen Treppenwitz geleistet! Wer seine eigenen Leute dermaßen hinters Licht führt, will doch auch selbst sozusagen betrogen ………..

  7. ………………….. haben schon so einigen Bullshit veröffentlicht. Die Geschichte mit toll bezahlt schießt aber den Vogel gänzlich ab. Jeder der schonmal Statistik gemacht hat für diesen Laden, der weiß auch wie diese gebogen wird. Es wird immer solange gebogen bist es passt.
    Vorsitzende, kümmert euch um eine Gegendarstellung auf der Seite der BuPo, die haben Euch mit der Falschaussage auch gemeint.
    Mir kommt es vor, als müssten die zu allem Überfluss noch mit Scheiße auf die von Burnout betroffenen Kollegen werfen. Wie sehr will dieser Laden die Leute eigentlich noch erniedrigen.
    Übrigens, wenn ich als Alleinverdiener 3000€ im Monat für meine Familie nach Hause bringe, dann fehlt noch ein ganzes Ende zum Harz 4 Satz (2 Erw. 2 Kinder). Schade das die POM nicht auf 3000€ Brutto kommen, außer die vermehren sich hemmungslos. Also min. 35% von uns kommt nicht annähernd in die Nähe des Einkommensmittels. Wie schön zu wissen, dass doch viele sehr viel zu verdienen scheinen.

  8. Wie Formerlkraft schon richtig schreibt, kommt es auf die Betrachtungsweise an. Die GdP argumentiert mit den Dienstgraden und hat recht, dass BMI argumentiert mit dem Grundgehalt und hat ebenfalls recht. Ich muss ehrlich sagen, dass mir das Geld in der Börse wichtiger ist und da habe ich nunmal ca. 300€ monatlich netto mehr als z.B. der Berliner Kollege mit gleichem Dienstgrad.

  9. Zudem kommt es auch auf die Lohnsteuerklasse an.
    Wenn ich z.B. Verheiratet bin und in der Lohnsteuerklasse III – habe ich 3.300 Euro netto mit einem Kind als POK mit 48.
    Der Vergleich wäre:
    Dienstgrad – Alter – (in Klammern Heilfürsorge abziehen bei den Ländern) – Lohnsteuerklasse – gleiche Dienstaltersstufen.
    Zudem ein demoskopischer Vergleich der Einstellungsjahrgänge: Anzahl in Verhältnis zur Gesamtbeschäftigtenzahl und für die einzelnen Ämter ein Prozentsatz wer wann was geworden ist. Da denke ich wären wir etwas weiter hinten.
    Aber der Dienstherr hat Recht. Durch die Freie Heilfürsorge stehen wir nicht so schlecht da.

  10. @ Jetzt schreibe ich

    Geld ist nicht alles. Ich würde auf 300 € ohne Probleme verzichten, wenn ich zum Land wechseln könnte…

    Hauptsache weg von der behörde BPOL…

  11. Fakt ist: die Bundespolizei bezahlt die Masse ihrer
    Mitarbeiter schlechter als die Länder. So ist das Monatseinkommen eines großen Teils der Streifenbeamten des Bundes niedriger als das Monatseinkommen der meisten Streifer beim Land, eben weil der Bund tausende Streifer als perspektivlose POM auf Streife schickt. Die Behauptung des BPOLP würde stimmen, wenn der PHM die repräsentative Gruppe für den mittleren Dienst wäre. Ist sie aber nicht. Weil der Minister sich nicht für seine Polizisten einsetzt und die Stellenplanobergrenzen für PHM anhebt. Und weil der Präsident der Bundespolizei sich gegenüber dem Minister und dem Haushaltsausschuss nicht für eine bessere PHM-Ausstattung einsetzt: das BPOLP hat keine solch Forderung auch nur formuliert! Klar, wer beim Bund Spitzenämter bekleidet, steht im Vergleich mit den Ländern dicke da, und die B-Planstellen für Potsdam kamen damals ja auch ratzfatz, genauso, wie sich Potsdam mit einer besseren Stellenobergrenze deutlich fetter macht mit Beförderungsplanstellen als die „Doofen“ in den Basisdienststellen. Da kann man dann Vergleiche auf hohem Niveau vornehmen und ins Intranet stellen – repräsentativ werden sie damit aber noch lange nicht! Ich finde den Potsdamer Vergleichsartikel einfach nur zynisch und verarschend: selber nichts für die tausende Alt-Obermeister im Streifendienst tun und dann im Intranet ausmalen, wie toll sie sich stünden, wenn sie mal PHM würden, ab wohl nie werden. Und in einer Bundespolizei mit 60 % mittlerer Dienst können auch nicht alle in das EAV und den gehobenen Dienst flüchten. Die Letzten machen so den Streifendienst, von dem alle anderen leben, und lassen sich derweil beförderungs- und einkommensmäßig von den berühmten Hunden beißen.

  12. Ich bin mit 17 Jahren eingestellt worden, mittelerweile 41 J., verheiratet, zwei Kinder und A 9 mZ, also mehr als der vom BMI benannte Eckmann. Trotz der Zulage gehe ich monatlich nicht mit den im Bespiel genannten Summen nach Hause, sondern bekomme ca. 100 Euronen weniger. OK, ich bin nicht im Schichtdienst; dies dürfte sich jedoch mit der Zulage aufrechen. Also irgendwie stimmt die BMI-Rechnung nicht. Es sei denn, der Bespielbeamte macht überwiegend nur Nachtdienst.

  13. Mag ja sein, dass beide – Gewerkschaft und BMI „irgendwie“ Recht haben.
    Allerdings ist ganz klar festzustellen:
    während die GdP z.B. in dem oben stehenden Artikel von der Bezahlungs s t r u k t u r spricht, vergleicht das BMI die Bezahlung von sog. Eckmannbeamten in Bund und Ländern.
    Das ist nichts weiter als ein argumentativer Trick, um zur Struktur der Bezahlung, und damit zum Kern der Diskussion, nichts sagen zu müssen.
    Nehmen wir doch mal, weil es so schön abstrakt ist uns Verwaltungsbeamte: mag sein, dass es einem Amtsinspektor mZ beim Bund „besser“ geht als beim Land X (das ist nur eine fiktive Annahme!).
    Aber: wieviele Amtsinspektoren mZ gibt es denn bei der BPOL bzw. wieviele Beförderungsplanstellen gibt es?
    Wieviele RS oder ROS warten denn bereits seit Jahren auf die A 8?
    Da kann man noch so schöne Eckmannvergleiche mit den Ländern oder gar den Kommunen anstellen – das sind aber keine strukturellen sondern letztlich hochgerechnete Einzelfallvergleiche.
    Solange diese Diskussion weiter auf unterschiedlichen Ebenen geführt und mit nicht vergleichbaren Daten hantiert wird, wird es keine Lösungen geben.
    Wie so oft im politischen Umfeld halt, leider…

  14. Die BPOL macht einfach weiter mit … FALSCH !!!!

    Wann endlich steht die Behörde hinter ihren Leuten?

    Wann endlich setzt sich die Behörde für seine Leute ein?

    Die Zahlen die auf der Intranetseite der BPOL veröffentlicht wurden kann ich nicht nachvollziehen.

    Wiedereinmal eine Statistik, die hinkt oder einfach nur falsch ist, so wie das Controling in der BPOL !!!

    Vergleich:
    Der Teich ist im Durchschnitt einen halben Meter tief und die Kuh, die durch den Teich ging ist trotzdem ersoffen.

    FAKT ist: Die GdP hat Recht! Die BPOL ist in der Struktur die am schlechtesten bezahlte Polize in Deutschland und daher muss die zweigeteilte Laufbahn eingeführt werden !!!

  15. O-Ton einer nicht näher bezeichnten höheren Führungskraft im Zusammenahng mit einem Zeitungsartikel, in dem ich mich erdreistet hatte, die Beerlage-Studie zu zitieren und auf die enorm hohe Burnout-Quote von mehr als 25% hinzuweisen:

    „Mir hat noch niemand eine Namensliste mit den 25% zeigen können!“

    Fazit:
    sie wollen´s nicht kapieren! Ähnlich dürfte auch dieser, nicht nur rein zufällig an in früheren Zeiten übliche Desinformationskampagnen erinnernde Beitrag im Intranet zu verstehen sein!
    Die Frage ist halt, ob man ihnen das durchgehen läßt!
    Der Eintrag

    „Gdp: Bundespolizei hat die schlechteste Bezahlungsstruktur“

    stellt eine Antwort hierauf dar, und das ist zu begrüßen!
    Es dürfte aber gerne noch etwas deutlicher auf die offenbar zum System erhobene Schönrederei bei der Bundespolizei hingewiesen werden!
    Die Dienststelle muss wissen, dass die GdP ihr solche Dinge nicht mehr durchgehen lässt! Sonst geschieht das, was im letzten Jahr mit der rechtswidrigen Abschaltung der GdP-Homepage geschah: es wird irgendwann ein „kleindedrucktes“ Dementi gebracht und gut ist!
    Was lernen sie daraus? – Geht doch!

  16. Mein Vorschlag: Alle, die zu den Ländern wechseln wollen, sollen das tun, in dem sie sich dort bewerben, bei der BPOL kündigen und ein Jahr warten. Hätte den angenehmen Effekt, dass bei der BPOL endlich wieder die Leute arbeiten würden, die dort auch arbeiten wollen.

    Es ist nunmal so, auch wenn es der GdP nicht passt, das der Bund die dritthöchste Grundbesoldung hat, innnerhalb der Polizeien mit dreigeteilter Laufbahn. Wenn man den weiterrechnet, dann kommt man drauf, dass wir dank der Heilfürsorge ansich auf Platz 1 stehen müßten. Aber scheinbar kann man bei der GdP nicht soweit rechen.

    Bin übrigens GdP-Mitglied, vielleicht schützt mich das diesmal vor der hier üblichen Zensur. Wenn nicht, dann wüßte ich zumindest gerne, warum kritische Beiträge nicht veröffentlicht werden, die Ausrede mit den falschen EMailadressen zieht nicht, meine hier angegebene existiert. Also Jupp, erzähl mir mal, warum ich hier meine Meinung selten veröffentlichen darf, nur weil sie in vielen Fällen nicht die der GdP ist ? Gerne auch per EMail.

  17. Nur mal so…das Gehaltsgefüge innerhalb einer DG!

    Von KSB bis zum DGL; Erfahrungsstufe 4, Steuerklasse I, Kirchensteuer (ohne Zulagen)

    = PM = 1850,52 Euro

    = EPHK = 2971,10 Euro

    Unterschied: 1120,58 Euro

    Dieser Unterschied ergibt sich, wenn man den KLEINSTEN UND DEN GRÖßTEN INNERHALB EINER DG verwendet.

    Ist das in Ordnung???

    Die Schere geht nicht nur in unserer Gesellschaft immer weiter auseinander, NEIN, auch in der Organisation „Bundespolizei“.

    Wo bleibt der Wille das zu verändern???

    Er ist nicht vorhanden, weil die die darüber entscheiden, gehen nicht mit 1850 Euro jeden Monat heim!

  18. Repräsentativ für die BPOL wäre wohl eher der 40jährige POM, verheiratet, 1 Kind, Steuerklasse IV, mit ca. 2350 Euro netto im Monat.
    Falls überwiegend im Schichtdienst tätig, kann man noch lächerliche ca. 100 Euro netto dazurechnen.

    DAS hat die GdP gemeint, und DAS wurde absichtlich im BPOL P missverstanden.
    Erschreckend, dass man von der Polizeiführung für so dämlich gehalten wird, dies nicht zu merken!

    Aber das Beste an der Bundespolizei ist mittlerweile ohnehin nur noch die Heilfürsorge, die spart 200 Euro im Monat…

  19. Zum Intranetbeitrag vom 09.12.2011

    Vielen Dank, liebes BMI, dass wir noch die Heilfürsorge haben.
    Wenn man es so liest, dann haben wir ja auch kein Obermeisterbauch, da sich alle wie Hauptmeister fühlen dürfen.

    Liebes BMI,
    Liebe Kollegen vom BPOLP,

    DAS IST DIE GRÖßTE FRECHHEIT, DIE IHR EUCH GELEISTET HABT. SCHÄMT EUCH.

    Ich rate diesen Intranetbeitrag zu löschen, bevor das Fass zerschlagen wird. Übergelaufen ist es schon lange.

    Ich will mich jedenfalls nicht für eine Heilfürsorge bedanken, die früher „freie“ Heilfürsorge hieß. Da ist schon vieles schlechter geworden. Das kann man auch versteckte Gehaltskürzung nennen.

    Was ist mit den Alterstufen passiert? Alle 2 Jahre wurde mir mal gesagt. Auch da hat mir mein Dienstherr das Gehalt gekürzt.

    Und das Weihnachtsgeld liegt auch nicht mehr bei 100%. Danke, dass wir die versprochenen 2,44 % nun im Januar bekommen. Ein Jahr zu später. Und wenn es mit dem Tarifergebnis nächstes Jahr verrechnet wird, ist auch dies eine Gehaltskürzung.

    Von der Gehaltskürzung der Arbeitszeiterhöhung fange ich erst garnicht an.

    Gut. Im BMI scheint es sich gut leben lassen. Gibt es die Ministerialzulage noch? Die ist auch wichtig im höheren Dienst Bereich „B“.

    Aber auch den Kollegen in Potsdam scheint es bestens zu gehen. Die Planstellenobergrenze ist da auch nicht das Thema.

    Ihr habt die Bodenhaftung verloren.
    SCHÄMT EUCH.
    IHR HABT ES WIEDER NICHT VERSTANDEN
    „- ganz im Gegenteil“.

  20. Beim Land NRW gibt es für die Übergeleiteten noch immer, nach Aussage von Kollegen NRW, die Heilfürsorge.
    In einer Sache liegen wir jedoch tatsächlich vorne. Die wahrscheinlich schlechteste Polizeibehörde in Bezug auf das Beförderungslebensalter zum PHM + PHM (z)!

  21. Der Vergleich der Gehälterist sehr interessant, hat nur einen kleinen Fehler. Repräsentierend für den mittleren Dienst ist nicht der Polizeihauptmeister, sondern der mit über achttausend Beamten vertretene Polizeiobermeister. Also nehmen wir zum Vergleich einfach einen über fünfzig jährigen POM der BP und machen einen neuen Vergleich. Dumm nur, dass wir z.B.bei der bayrischen Landespolizei keinen POM dieser Altersklasse finden werden. Das sagt wohl auch alles im Hinblick auf die beschriebene Perspektive in der BP aus.Die Aufgaben werden immer umfassender, der Dienst immer stressiger.Im mittleren Dienst will man den alten Obermeistern einen halbjährigen Lehrgang zumuten, der ihn dazu befähigt, danach wieder den selben Job zu machen, während die der gehobene Dienst zukünftig ohne Lehrgang bis A13 durchmarschiert. Bravo.

    Nachtrag von mir. Es muß natürlich A14 heißen.Somit verbessern wir dann die Bezahlstruktur der BP zumindest im oberen Segment.

  22. @ eastmen

    Ich habe die Lösung für deinen Wunsch. Kündige endlich!!! Nörgeln kann jeder, ohne konstrukive Kritik.

    @ alle anderen
    Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast.

    Beim BVA kann jeder mit dem Bezügerechner doch mal versuchen das angebene Gehalt zu berechnen. Wer es schaft bekommt ein dickes Danke von mir.

  23. Wird zwar eng, aber wenn der Eckbeamte noch ordentlich Nachstunden/Wochenendstunden hat, könnt er es schaffen.
    Kindergeld darf natürlich nicht der/die Partner/-in beziehen. Einfacher wird es mit Steuerklasse 3!!

    Endstufe A9/ Stufe 8 !!! Der typische Eckbeamte der Bundespolizei.
    ;-))

    ————————————-
    Statusgruppe: Beamtin / Beamter
    Besoldungsgruppe / Entwicklungsstufe: A 09 – Stufe 8
    Beschäftigungsmodell: Vollzeit
    beschäftigt bei der BPol: Ja
    im Vollzugsdienst beschäftigt: Ja
    Beschäftigungsdauer im Vollzugsdienst: 2 Jahre und länger
    Familienstand: verheiratet
    Anzahl Kinder: 2
    Bezug von Kindergeld: Ja
    Lohnsteuerklasse / eingetragener Faktor: 4 / 0,000
    Kinderfreibeträge gemäß Lohnsteuerkarte: 2,0
    Altersentlastungsbetrag / Geburtsdatum / Alter: Nein / 17.01.1966 / 45
    Kirchensteuer: 0 %

    Berechnung nach dem BBesG:
    Besoldung: 2.937,78 €
    Familienzuschlag: 316,60 €
    vermögenswirksame Leistungen: 0,00 €
    Zulage BPol: 130,56 €
    weitere steuerpflichtige Bezüge / Monat gemäß Eingabe: 0,00 €

    Bruttobezüge insgesamt: 3.384,94 €
    steuerpflichtiges Brutto: 3.384,94 €

    gesetzliche Abzüge insgesamt: 711,12 €
    Lohnsteuer: 684,25 €
    Solidaritätszuschlag: 26,87 €
    Kirchensteuer: 0,00 €

    sonstige Abzüge insgesamt: 0,00 €
    vermögenswirksame Leistungen: 0,00 €
    sonstige Abzüge / Monat gemäß Eingabe: 0,00 €

    Zahlung von Kindergeld: 368,00 €

    Auszahlungsbetrag: 3.041,82 €
    ——————————–

  24. Stimmt es eigentlich, daß jetzt die Fünfsterneregelung im mD und gD kommen soll??? Die Schulterstücke gibt es dann doch nur noch um anzuzeigen wer am meisten verdient, oder?! Ich mein‘ PHM Z ist eine Einweisung und im gD von A11 zu A12 ist’s doch auch eine Einweisung! Gibt’s dann auch neue Amtsbezeichungen. PHM (A9) zweiter Klasse und PHM (A9 Z) erster Klasse? Ich möchte nicht falsch verstanden werden, ich find’s gut daß es diese Einweisungen und dementsprechend mehr Kohle für jeden einzelnen gibt, aber muß jetzt noch der Minderwertigkeitskomplex einiger Karrieristen und High Potentials weitergenährt werden? Wenn ja, dann sollte man sich ernsthaft überlegen Gaddafi-Epauletten mit Fransen einzuführen, dann sticht es dem Normalbürger wenigstens offensichtlich ins Auge wie absurd unser Laden mittlerweile ist!

  25. Die Bundespolizei ist nicht nur die schlechtbezahlteste Polizei des Bundes; sie ist auch die schlechtbezahlteste Verwaltung des Bundes.

    Es gibt Dienststellen, da verlassen die Verwaltungsbeamten scharenweise die BPOL, weil andere Behörden Karrieremöglichkeiten, Fortbildung und Hilfe bei der Wohnungssuche bieten, die die Bundespolizei nicht bietet. Weil die Behördenleitung das so will!

    Dem Vernehmen nach wird die Besoldung der Bundespolizei im BVA von mehr und von besser bezahlten Beamten bearbeitet als dieses früher bei der Bundespolizei der Fall war. Weil die Behördenleitung das so will!

    Wer natürlich in Folge der Reform die Bezügetreppe hinaufgefallen ist, der kürt die Bundespolizei zur drittbestbezahlten Polizei Deutschlands.

    Ich hab da mal ’ne Frage: warum waren alle gegen Werthebach? Was war es wert, die Bundespolizei zu erhalten?

  26. Hallo MS,

    bist Du sicher das es der Richtigkeit entspricht, dass Du das Kindergeld als Besoldungsbestandsteil unseres Dienstherrn einfach mit einbeziehst ?

    Damit hab ich doch eher ein kleines Problem! Für mich ist es kein Bestandsteil unserer Besoldung bzw. Besoldungstabelle und gehört nicht zum direkten Gehalt.

    MfG

    Sindbad

  27. HIERFÜR IST GELD DA:

    DIE ÜBERSCHRIFT SAGT ES DEUTLICH:

    ES IST NICHT DER ERSTE APRIL SONDERN DER 14 DEZEMBER !!!!!!!

    Die Aussage des leider namentlich nicht benannten Abteilungsleiters zum POM Problem ist schlicht nicht zu fassen !!!

    Hier der Artikel im Zitat:
    Quelle: GdP Kreisruppe Niederrhein (http://www.kg-niederrhein.gdp-bundespolizei.de/)
    Die WILD Zeitung meldet:

    Potsdam (nicht 1. April, sondern 14. Dezember 2011)

    Sektkorken knallen; in den Gängen des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam singen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fröhliche Lieder, Beschäftigte und Beamte aller Ebenen liegen sich in den Armen und jubeln. Es werden Schnittchen gereicht, der Duft von Weihnachtsgebäck und Marzipan (ein Beitrag der Akademie-Leitung) schwängert die sonst so bürokratisch schwere Luft im BPOLP.

    Nach drei Jahren ist es gelungen, nach mehreren vergeblichen Anläufen, zum ersten Mal etwas Konstruktives auf den Markt zu bringen. Während es beim Castor-Einsatz dem BPOLP nicht möglich war, Gehörschutzstopfen (für ein paar Cent pro Paar zu besorgen) gibt es nun neue Schulterstücke für PHM mit Zulage und für den PHK A 12 und den EPHK (das Paar für 8 Euro bei LHD für Selbsteinkleider), die jeweils einen Stern mehr auf die Schulter gekommen.
    “Dieser Vorschlag stammt aus dem IdeenBPOL und wurde mit 2000 Euro belohnt!” so ein Präsident in seiner Freundenrede an die Mitarbeiter in Potsdam.
    Überall in den Gängen würden bereits die neuen Schulterstücke verteilt und stolz präsentierten sich diejenigen, die von diesem Innenministeriellen Vorweihnachtssegen betroffen sind. Dazu ein PHK A 12: “Endlich können wir uns von den PHK`s A 11 auch optisch absetzen!”
    Es gibt auch schon einen neuen Namen für die EPHK`s, sie werden wegen der 5 Sterne jetzt Metaxa-Offiziere genannt.

    Das damit weder das Gehörschutzproblem noch der POM-Bauch gelöst wird stört in Potsdam keinen. “Wir können uns schließlich nicht um alles kümmern!” so ein zuständiger Abteilungleiter.

    Angesichts der leeren Kassen bei der BPOL, sollen die Mehrkosten durch die weitere Einsparung von Sprit bei Dienstfahrten hereingeholt werden, war aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren.

  28. Im Sparen sind sie wirklich die Größten – Erklärungen klingen wie Märchen aus 1000 und 1 Nacht !

    Wir brauchen seit langem am Flughafen – zur Arbeitssicherheit – so wie es bei den privaten Gesellschaften am Flugharfen üblich und normal ist – sogenannte Ohrstöpsel fürs Vorfeld.

    Leider fehlen diese „Vorfeld-Ohrstöpsel“ am Frankfurter Flughafen – weil kein Geld da ist – oder?

  29. @Regierungseigentum

    Das klingt ja wie „Neues aus der Anstalt“! Mich würde es nicht wundern, wenn noch Lametta für Uniformen eingeführt wird! Mit Weihnachten hat das natürlich jetzt nix zu tun, auch wenn bereits der 15.12. im Jahre des Herrn 2011 ist! Im Ideenmanagement könnte man vorschlagen für Leistungsprämien und -zulagen Auszeichnungen in Form von Orden einzuführen (Wetten daß diesen Vorschlag eine Führungskraft wirklich vorschlägt und es auch angenommen wird?!).
    Ich schätze viele High Potentials würden dann wie Sowjet-Generäle Ordenbehangen rumlaufen und stolz auf ihre Leistung sein! Hurra Deutschland!!!

  30. 2.000 € für die Idee des fünften Sterns
    Ich habe ja schon immer vermutet, dass eine ganze Anzahl von Entscheidungen oder auch und vor allem N I C H T – Entscheidungen unmöglich auf gesundem Menschenverstand sondern eher unter dem Einfluss von Sterndeutern zustande gekommen sein müssen. Anders wäre der Unsinn nicht zu erklären.
    Aber das die Sternaffinität von BPOLP und BMI soweit geht, für so eine Idee so tief in die Schatulle zu greifen, kann nur mit den 100 Mio. Ausgaberesten zu tun haben, für die Herr Seeger durch das BMI kritisiert wurde.
    Das Geld muss raus, koste es, was es wolle.
    Nur komisch, dass Ideen z.B. aus dem Bereich der Luftsicherheitsgebühren, trotz zahlreicher Sachstandsanfragen, seit nunmehr 7 Jahren seitens Potsdam boykottiert werden und Sachstandsanfragen zwischenzeitlich untersagt wurden.
    Im Februar ist die nächste Sachstandsanfrage fällig, mal schauen, was sie sich dann wieder an Vertröstungen ausgedacht haben.

  31. Bundespolizei-Nie mehr…
    Jahrelang mit der 9 (höchste Beurteilung)rumgelaufen-jetzt mal krank(Dienstunfallschaden).Beförderung zum PHM versagt,Schwerbehinderung eingetreten-Da soll man noch ein Vertrauensverhältnis haben???

    Warteschon monatelang auf den Dienstunfallausgleich(Frühjahr beantragt)-aber beim Abbuchen/Zuzahlung Krankenhaus usw.-DA SIND SIE SCHNELL…

    Gott sei Dank kann man mit 50 ein Jahresvisum (Auswandern?)in Thailand bekommen…
    Mit der Mindestversorgung kann man dort prima leben auch mit Partner…

    MfG

  32. Ich fühle mich maßlos veräppelt. Mehr als dreißig Jahre im Wechselschichtdienst als mD und dann als gD. Bin immer dahin gegangen wo ich dienstlich gebraucht wurde (und natürlich immer in der Beurteilung als „Neuer“ hinten runtergefallen -gesenkt- worden). Trotzdessen den PHMmZ geschafft. Zum gD mit 44 Jahren gewechselt und schön gesenkt worden in der B-Note (von 8 auf 4) wegen neuer Laufbahn. Nach 8 Jahren immer noch POK da ich zu alt (nun über 50) bin und es gerade mal bis zur 6 geschafft habe. O-Ton „….bist halt kein richtiger Offizier“.
    Nun ist mir alles egal denn ich schaff es bis zur Pensionierung nicht mehr zur RICHTIGEN Note und ich werde zusehen wie junge Frauen, egal ob sie was können oder nicht, mich nur wegen ihres Geschlechts überholen.
    Also in 20 Jahren 9mZ / 10 habe ich trotz Familie mit 3 Kindern so ne Summe nie verdient.

    Ach ja, in Potsdam im Präsidium ist es auch nicht besser glaubt mir.

  33. Bei der Schulterstückneuerrung ist mir etwas eingefallen:

    Blöd ist es doch, dass man eigentlich einen PK, POK, und PHK (A11) mit begrenztem Praxisaufstieg
    (auch bekannt unter der Bezeichnung falscher Fünfziger)nicht von einem „Echten“ gD`ler unterscheiden kann.
    Mein Vorschlag wäre, die Schulterstücke der „Echten“ mit einer Art Hintergrundbeleuchtung
    im Batteriebetrieb auszurüsten. Dass hätte den Vorteil, dass es zu keinen peinlichen Verwechslungen
    mehr käme teuer ist das auch nicht.

    Ich überleg mir noch, ob ich den Vorschlag beim Ideenmanagement einreiche.
    Ups, da ich aber selbst ein Fascher Fünfziger bin, wird das wohl nix werden.

    Euch allen schöne, ruhige und wenn es geht
    dienstfreie Weihnachten mit euren Lieben.

  34. Ist ein schlechter Scherz, oder!?

    Kann diese Geschichte mit den neuen Schulterstücken nicht wirklich glauben!
    Da es ja mittlerweile sch…egal ist, was jemand da auf der Schulter hat (der Gehaltszettel zählt)! Wen bitte schön, außer den PMA´s oder frischen PM´s, interessiert denn dieser Unfung noch??? Mich und viele meiner Kollegen jedenfalls nicht mehr!!!
    Diese Führung in unserem Laden soll noch jemand ernst nehmen??? Wohl kaum, der Kredit ist endgültig verspielt…
    Und sollte das mit den Schulterstücken tatsächlich stimmen, fühle ich mich in meiner Meinung nur noch mehr bestätigt!

    WIR HABEN RIESEN PROBLEME BEI DER BPOL UND MAN DENKT ÜBER SOLCH „BLÖDSINN“ NACH, UNGLAUBLICH… ;(

  35. @ Schutzmann

    Daran habe ich auch sofort gedacht.
    Mach Dir keine Sorgen. Das kommt sicherlich als nächstes.
    Der „halbe“ Ritter bekommt dann auch nur halbe Sterne. (oder so ähnlich)

    Sollen sie doch machen was sie wollen. Diese Operettenoffiziere (Zitat aus dem Film „Das Boot“) sollen sich mit Gold und Silber behängen so viel sie wollen. Das sind nur Äußerlichkeiten. Auf die inneren Werte kommt es an.

    Der eigentliche Skandal besteht doch darin, wie dieser (leider nicht namentlich benannte) und offenbar sehr selbstgefällige Abteilungsleiter im Präsidium zum POM Problem steht.

    Hier nochmals:
    „Das damit weder das Gehörschutzproblem noch der POM-Bauch gelöst wird stört in Potsdam keinen. “Wir können uns schließlich nicht um alles kümmern!” so ein zuständiger Abteilungleiter.“

    Damit müßte es doch auch dem letzten Buschisten des MD klar sein:
    MAN IST NUR NOCH MIT SICH SELBST BESCHÄFTIGT UND
    WIR SIND DENEN SCHEISS EGAL !!!

  36. Mich würde mal interessieren was die GdP mit den Äußerungen anfängt?
    Alleine die Bekundungen hier, sollten ausreichend sein, das Handeln anzufangen und mit den anderen Gewerkschaften Hand in Hand vor den BMI zu treten.
    Geäußert hat sich dazu ja noch keiner. Weiterhin sollte dieser unsinnige Beitrag im Intranet gelöscht und sich bei der Belegschaft entschuldigt werden!

  37. Um es mal janz platt zu sagen… wir sind eine Aldipolizei

  38. Ohne mir hier alle Beiträge durchzulesen… warum werden hier die Lapo´s, die zweigeteilte Laufbahn haben (also A9 unteres Ende der Nahrungskette) nicht in die Aufstellung aufgenommen? Sind das keine Polizeien? Es geht doch darum, ob die Bupo gut oder schlecht bezahlt ist…. im Vergleich mit ALLEN Polizeien!
    Nehmen wir doch wenigstens die 5 Polizeien mit in die Aufstellung…. das BMI scheut sich ja offensichtlich davor, weil es sonst zugeben müssten, dass diese besser bezahlt sind. Also sind wir doch an Platz 8!
    Aber wie es mit allen Statistiken ist. Man schreibt sie so, wie man sie braucht ;-)

  39. Zitat:
    01.01.2012: Gegen 5.20 Uhr kam es in Aachen zu einer Schlägerei zwischen etwa zehn Personen. Als Beamte der Bundespolizei den Streit schlichten wollten, wurden sie von drei Personen beleidigt und angegriffen. Ein 49- jähriger Tatverdächtiger trat einem Beamten dabei gezielt ins Gesicht, so dass die Polizisten Pefferspray und einen Diensthund einsetzen mussten, um weitere Angriffe zu verhindern. Der Beamte wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert, weil der Verdacht eines Knochenbruchs bestand. Er war nicht mehr dienstfähig. Der 49- Jährige, ein 29- jähriger Aachener und eine 29- jährige Aachenerin wurden vorläufig festgenommen. Da sie betrunken waren, wurden ihnen Blutproben entnommen.

    Der gezielte Tritt ins Gesicht erfolgte, als einer der beiden Beamten eine Person am Boden fixiert hatte und dieser Handfesseln anlegen wollte.
    Der zweite Beamte erhielt aus einer der beiden Gruppen mehrere Faustschläge ins Gesicht und an die Schläfe.
    Der zur Verstärkung eingetroffene Diensthund wurde sofort von einem in der Gruppe mitgeführten Pitbull angegriffen. Nach Abwehr des Angriffs durch den Diensthundführer ließ dieser ab und griff den zuvor durch den Tritt veletzten Polizeibeamten an.

    Ich wünsche den Beamten gute Besserung und bin mal auf die Rechtssprechung in diesem Fall gespannt!

    Ja wir verdienen viel zu viel!

  40. Es ist traurig dass nach 2 wissenschaftlichen Studien nichts passiert, aber die „Hohe Führung“ in Potsdam und anderswo, alles versucht die Dinge herunterzuspielen oder totzuschweigen! Man muss nicht darüber streiten was richtig und was falsch ist, denn anhand der bestehenden Gehaltstabellen läst es sich leicht nachvollziehen. Die Unterschiede bei den Besoldungsstufen Land / Bund, haben laut dieser Tabellen mit Sicherheit keine großen Differenzen. Aber was nützt einem die graue Theorie, wenn die Realität in der Bundespolizei so katastrophal ausschaut. Ein Polizeiobermeister mit 20 Dienstjahren und mehr, wird bei der Landpolizei eher die Ausnahme bleiben, beim Bund kann man fast sagen – gibt es sie wie Sand am Meer!
    Man muss auch keine komplizierten Rechnungen aufstellen um einen vernünftigen Vergleich zu erhalten. Es würde schon ausreichen, wenn man nur den durchschnittlichen Verdienst nach einigen Zeitinterwalen betrachtet. Welches Gehalt bekommt zum Beispiel ein Beamter mD nach 5, 10, 15 usw. Jahren, dann würde eine erhebliche Diskrepanz zu den Kollegen der Landespolizeien ersichtlich werden!
    Doch leider ist das nicht der einzige Unterschied, womit uns der Dienstherr das Gefühl vermittelt, Polizisten 2. oder 3. Klasse zu sein. Es sind auch Dinge wie die mangelnde Ausrüstung und das Arbeitsmaterial, unausgewogene Personalpolitik, usw. – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, würde aber hier den Rahmen sprengen.
    Kommentare wie die Wechselmöglichkeit zum Land oder man hat noch keine Namensliste zur 25 % Burnout-Rate gesehen, sind eigentlich dumm und wenig hilfreich.
    Wer soll den Dienst verrichten, wenn noch mehr Ausfälle zu verzeichnen sind? Das Konzept – „mehr Indianer auf der Straße“, ist schon bei der letzten Reform in die Hosen gegangen.

  41. Ich will es kurz machen. Geht auf GDP, gebt Bayern als Landesbezirk ein. Ohne Login könnt ihr die aktuelle Gehaltstabelle in Bayern einsehen. Mit den Beförderungen ist auch bei uns nicht alles rosig. Der Streifenbeamte hat das Nachsehen. Doch bei EUCH gibt es noch die freie Heilfürsorge, was einiges ausmacht. Außerdem ist das Gehalt zB. A9 Bayern zu A9 Bundespolizei deutlich höher. Also erstmal nachrechnen, dann meckern.

    PS. In Bayern sind die Lebensunterhaltskosten, Mieten, Kindergartengebühren usw. deutlich höher. Wer es nicht glauben will, der soll doch mit einem Kollegen aus München sprechen oder sich gleich dorthin zur Lapo bewerben.

  42. Hallo liebe Kollegen,
    ich bin ein POM mit 3 x 9 und immer noch nicht befördert.
    Aber alles ist gut. Freunde von mir sind PK beim Land HB und NDS. Beide haben mehr als 150,- Euro Netto weniger als ich in der Geldbörse. Dh . wir werden schon ganz gut bezahlt. Jetzt kommt noch 2,44 % oben drauf und Gehaltsverhandlungen laufen auch ab März. Sicherlich ist es nicht so toll mit über oder weit über 40 noch POM zu sein aber wir sitzen in einem System fest wo nicht Eignung, Leistung und Befähigung zählt sondern Quoten zählen.Ach ja den Nasenfaktor nicht vergessen. Also nicht darüber ärgern denn das macht krank.

    Munter bleiben

  43. Formelkraft 12. Dezember 2011
    Und auch ein 40-jähriger POM kann sich dem EAV stellen und somit seine Chancen mindestens auf A 9 erhöhen.

    Zu o.g. Beitrag von Formelkraft:
    Wenn das mal so einfach wäre. Familienvater, Frau geht arbeiten…
    Andere Polizeien machen den Aufstieg „vor der Haustür“
    Wir sind die einzige Behörde die mehrere AFZ hat, aber für den Lehrgang durch die halbe Rebublik nach Lübeck muss…
    Sehr Familienfreundlich…weiter so