GdP läßt Kolleginnen und Kollegen über die Einführung der zweigeteilten Laufbahn entscheiden

Der Bezirksbeirat der Gewerkschaft der Polizei – Bezirk Bundespolizei hat als das entscheidende Gewerkschaftsgremium zwischen den Delegiertentagen auf seiner jährlichen Sitzung am 29./30.11.11 in Hilden einstimmig beschlossen, die Einführung und Umsetzung der zweigeteilten Laufbahn für die Bundespolizei zu prüfen und eine Befragung der Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei dazu durchzuführen.

Bis Ende Mai 2012 soll die Diskussion und die damit verbundene, umfassende Befragung abgeschlossen sein. Sollten sich die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei mehrheitlich für diesen Weg entscheiden, wird die Gewerkschaft der Polizei dieses Ziel mit allen möglichen, politischen Mitteln umsetzen. Die Neuausrichtung der Laufbahnentwicklung in der Bundespolizei wird dann auch zentrales Wahlkampfziel sein.

Die Entscheidung des GdP – Bezirksbeirates ist die Reaktion auf die Verweigerungshaltung des Bundesministers des Innern, eine zukunftsorientierte Laufbahnverordnung für die Bundespolizei einzurichten und die zentralen Gerechtigkeitslücken im mittleren Dienst aber auch zunehmend im gehobenen und im höheren Dienst Dienst durch wirksame Maßnahmen anzugehen.

„Mit der jetzt vom Bundeskabinett entschiedenen Bundespolizei – Laufbahnverordnung und der anhaltend negativen Beförderungssituation wird die Bundespolizei in den nächsten Jahren wieder weiter von den Entwicklungsmöglichkeiten der Polizeien der Länder abgekoppelt. Betroffen von der insgesamt negativen Entwicklung sind die Polizistinnen und Polizisten, aber auch unsere Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung und im ArbeitnehmerInnenbereich. Dshalb werden wir im Januar 2012 in der Bundespolizei mit einer ganz breiten Diskussion über den Weg diskutieren, denn inzwischen die Mehrheit der deutschen Polizei inzwischen eingeschlagen hat. Es ist uns wichtig, dass letztendlich die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei selbst über diesen Weg entscheiden und wir damit dann auch einen weiteren, klaren, gewerkschaftlichen Handlungsauftrag haben. Wir lassen jedenfalls nicht zu, dass die Bundespolizei wieder weiter von den Bezahlungsstukturen der Polizeien der Länder abgekoppelt wird. Dafür haben wir gemeinsam schon zuviel Kraft investiert und die Bundespolizei hat diese Abkoppelung in keiner Weise verdient“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Hilden.

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53 Kommentare
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  1. Warum denn die ganze Diskussion. In den Inspektionen werden die DGL mittlerweile EPHK und die KSB gehen als A 8 in den Ruhestand. Ist doch alles völlig normal.

  2. Endlich habt ihr es begriffen, dass Viele gute vergessene Obermeister den Weg des Aufstiegs über die Gesichtskontrolle nicht mehr schaffen werden.
    Herzlichen Glückwunsch hierzu.
    Ich hoffe es kommt nicht zu spät und es ist ein Einsehen in der Politik da.

  3. Also, ich schaue jetzt mal in die Zukunft.

    Werden dann nur noch Abiturienten eingestellt??? Wenn ja, dann ist das lächerlich! Wenn nein, dann gar nicht erst weiterlesen!

    Nehmen wir an , nur noch Abiturienten werden eingestellt. Was ist dann heute die mittlere Reife noch wert?
    Alle sollen immer mehr können und haben nichts oder nur wenig davon! Den heutigen EPOM wäre doch besser geholfen, in der mittleren Laufbahn A9/A9z werden zu können, als im gehobenen Dienst A9/A10 auf Ewigkeit zu bleiben.
    Die 2-geteilte Laufbahn ist ein verdammt heißes Eisen, wenn man die Folgen für die künftigen Schulabgänger nicht beachtet!

    Das was ich meine, zählt meiner Meinung auch zu den Folgen einer extrem wagemutigen (härter traue ich es hier nicht zu titulieren) Schulpolitik.

    Wenn künftig auch die mittlere Reife nichts mehr wert ist, wird es in Deutschland bald gewaltig rumpsen!!!
    Was erleben wir derzeit anderes, als linke und rechte Erstarkung. Nicht nur den schlechten, sondern mittlerweile auch den durchschnittlich guten Schüler/Jugendlichen bricht die Zukunftsperspektive weg, wenn das so weitergeht. Das ist der Nährboden unserer Alpträume.

    Je höherwertiger die Schulbildung/Berufsausbildung/Studium vonstatten gehen, desto hochwertiger will der Einzelne dann auch beruflich eingesetzt werden. Geschieht das nicht, ist Frust mit allen Folgen nur eine Frage der Zeit.

    Man kann nicht alle für die 1. und 2. Bundesliga ausbilden, um sie dann in irgendeiner Regionalliga einzusetzen.

    Für die Polizei ist es niemals nötig, dass alle Abitur haben. Davon bin ich überzeugt.

  4. Ich habe gelesen dass, das fliegenden Personal in der BP,
    sofern Sie Abitur oder einen vergleichbaren Abschluss haben, per Handauflegen zum gehobenen Dienst wechseln dürfen ohne irgendeine weiteren Schulungen seitens der BP!Laut der neuen Bundespolizei – Laufbahnverordnung!
    Weiß jemand was darüber oder kann mir jemand darüber was sagen ob es den stimmt?

  5. Bevor man über eine zweigeteilte Laufbahn redet, sollte zuerst einmal darüber nachgedacht werden, wie im Falle einer solchen Umsetzung dann die Stellenbewertungen erfolgen. Mittlerweile haben wir doch nicht nur ein Beförderungsstau im mD, sondern auch im gD. Als ich seinerzeit den vereinfachten Aufstieg mit 45 Jahren gemacht hatte, war ich PHM+Z. Jetzt bin ich POK. Auf dem Gehaltszettel macht das keinen sehr großen Unterschied und für den Titel kann ich mir nichts kaufen. Die jetzigen 9/11-er Stellen in der Bundespolizei sind mehr als rar und man hat kaum Chancen, eine übertragen zu bekommen. Da kann man sich denken, dass der überwiegende Teil der Aufstiegsbeamten mit A10 in Pension gehen wird. So etwas ist toll und die Motivation steigt, sich in dem „biblischen“ Alter (auch wenn auf 40 Jahre reduziert) noch dem Aufstiegsverfahren zu stellen.

  6. Wir brauchen den mD.

    Das ist ein ganz wichtiger Grundstock unserer Polizei.

    (und wir brauchen dringend 3000 neue PVB im mD)

  7. Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen!
    Genau über diese Fragen wollen wir in der Bundespolizei eine offene Diskussion führen.Warum verschlechtert man die Aufstiegsmöglichkeiten für die Kolleginnen und Kollegen des mittleren Dienstes in der neuen Bundespolizei – Laufbahnverordnung wenn wir den mittleren Dienst weiter so dringend brauchen. Und sind 150 zusätzliche Beförderungsmöglichkeiten von A 8 nach A 9 wirklich eine politische Antwort für mehr als 8.000 Kolleginnen und Kollegen die sich im Amt A 8 befinden? Weiter muss doch auch zur Kenntnis genommen werden, dass die, die seit Jahren ein sogenanntes Laufbahnverlaufsmodell an ihre Bretter schlagen, jetzt bei den Verhandlungen zur Neuordnung der Bundespolizei – Laufbahn kein Wort von diesem sogenannten Modell durchsetzen konnten. Wenn das schon mit den eigenen, politischen Freunden nicht gelingt, wie soll die Sache denn dann durchgesetzt werden? Wenn die Diskussion über die zweigeteilte Laufbahn dazu führt, dass man politisch wirklich einsieht, wie wichtig die Kolleginnen und Kollegen des mittleren Dienstes sind und das man endlich mehr für sie tun muss, dann ist ja schon ein erster wichtiger Schritt getan. Auf Kunstmodelle, die noch nicht einmal der Vorsitzende des Beamtenbundes Heesen für seine nachgeordneten Organisationen mitträgt, brauchen die Bundespolizisten jedenfalls nicht warten. Uns geht es nicht um Ideologie sondern ausschließlich uim die Verbesserung der Situation unserer Kolleginnen und Kollegen. Und wer dazu gute Vorschläge hat, ist mit diesen Vorschlägen bei uns jederzeit willkommen.
    Herzliche Grüße
    Jupp Scheuring

  8. Die zweigeteilte Laufbahn halte ich für wenig sinnvoll. Siehe das Beispiel Hessen (manche LaPo will wieder zurückrudern). Was bringt es einem jungen Menschen mit Abitur, wenn er mit 21 Jahren PK wird, mit 26 Jahren POK und dann mit 62 (?) Jahren als POK in Rente geht? Wo bleibt da die Motivation? Es kann nicht jeder DGL/GL werden. Ich kann da „Nachgefragt“ und „T. Breuer“ nur zustimmen.

    Schon jetzt werden es immer mehr Beamte im gD und bald sind ähnliche Zustände bei den PK´s/POK´s erreicht wie es jetzt bei den POM´s ist. Das kann doch nicht das Ziel sein.

    Man sollte einfach jedem Beamten im mD die realistische Chance geben das jeweilige Amt zu erreichen, welches seine Planstelle hergibt. Wie kann es sein, dass ein 52 jähriger POM ist, obwohl er auf einer A8-9mZ Stelle sitzt? Hier wäre ein Ansatzpunkt für Verbesserung und eine Motivation zu erreichen.

  9. Für mich gehört jeder Polizeibeamte in den gD
    bei den immer höheren Anforderungen die von jedem abverlangt werden!
    Nur muß ja nicht jeder Führungsaufgaben übernehmen! In der Personalakte müßte nur vermerkt sein mit oder ohne Führungsfunktion!!!
    Bei den beamteten Lehrern geht das ja auch, da hat keiner eine Führungsfunktion sondern soll lediglich Lernstoff vermitteln!
    mD gleich A7-A10/11
    gD gleich A9-A12/13
    hd lasse ich jetzt mal aus
    Wir müssen in erster Linie erstmal wegkommen von dem Standesdenken, sonst wird das nie was werden!
    Und Schulterstücke brauch ich nicht ich kenne meinen Chef auch so!

  10. Warum sollte der Bund für eine zweigeteilte Laufbahn stimmen, wenn er es nicht einmal das Geld hat, den Beförderungsstau nach A 9/9mZ aufzulösen?

  11. @Nordhesse
    So ist das nunmal wenn man Abitur hat und man fängt bei der Polizei an dann wird man PK!
    Ich glaube nicht das der junge PK dann unmotiviert ist!
    Bin selbst im mD und ich interessiere mich keineswegs mich POK oder PHK nennen zu dürfen! Es geht doch nur darum das ein Pom-Gehalt vor 20 Jahren sehr gut war aber heutzutage „doch“ nicht mehr!
    Ich würde gerne das Gehalt von einem PHK bekommen aber ich habe ja garnicht die möglichkeit dahin zu kommen geschweige A9m+Zulage es sei denn ich trenne mich von Familie und bin 3 Jahre weg wobei ich danach nicht weiß wohin man mich steckt!
    Wenn einer drauf besteht auf die Trennung mD/gD dann sollen halt auf den blauen Schulterstücken 5 oder6 Punkte drauf!

  12. warum wird hier gejammert,wenn man a9 ist ,vielleicht noch das z dazu……oder pk mit jungen jahren und dann nur noch pok werdend…..

    da muss ein pom erstmal mit über 45 jahren hinkommen….die pom`s haben grund zum frust,manche werden nicht mal a9 wie ein junger,der schon a9 ist….

    einfach die aufstiegslehrgänge einstampfen,dafür das geld sparen und befördern….viele würden pom`s freuen sich über den a9-er…..

    mal die sicht eines pom mit über 45 jahren sehen,der beurteilungstechnisch bei 7 oder gar bei 6 steht……

    und das hat nichts mehr mit schlechter leistung zu tun….

    gruß…ein pom

  13. Es ist schon ein Unterschied, ob es möglich ist, als POK im „POK Bauch“ in Pension zu gehen oder als POM im „POM Bauch“! Ich persönlich würde gerne als POK in einem „POK Bauch“ in Pension gehen !!

  14. Nun, in Rheinland-Pfalz gibt es seit einigen Jahren die zweigeteilte Laufbahn – mit PK A8. Das würde „denen da oben“ für uns auch noch einfallen: Alle POM zum PK A8 machen und dass dann würdigen als großen Schritt für eine moderne Polizei die gestärkt für die Zukunft aus der Krise mithervorgeht.

    Klingt etwas zynisch, oder?

  15. Wir haben doch schon die zweigeteilte Laufbahn!

    KSB im gD ist doch schon Realität!

    Wer in solch einer Situation nicht die zweigeteilte Laufbahn bzw. Eingangsamt für alle KSB A9 fordert, hält einer der größten Ungerechtigkeit in der Bundespolizei aufrecht.

    Hier werden Laute für die GLEICHE ARBEIT schlechter bezahlt und haben dazu auch noch 0,0 Perspektive.

    Und die Leute, welche immer sagen, dass man den mD braucht und eine zweigeteilte Laufbahn nichts bringt…, diejenigen sollen mal auf ihr Schulterstück schauen, dass sind sicher nicht die die mit A8 nach 25-30 Dienstjahren weiter zum Dienst fahren…!

    UND, es gibt doch genügend Beispiele, wo Bundesländer die zweigeteilte Laufbahn eingeführt haben, selbst Berlin mit Schulden über Schulden!

    Die Einzigen die in der Bundespolizei ANGST vor der zweigeteilten Laufbahn haben, sind sicher nicht die die Jahrzehnte in A8 ihren Dienst verrichten, weil diese Leute, hätten gerne ENDLICH MAL mehr Geld und eine bessere Perspektive.

  16. In Niedersachsen sieht die zweigeteilte Laufbahn folgendermassen aus: Standzeit PK/POK 11 Jahre + X
    Das Gros der Leute kommt ein Leben lang nicht über A 10, das heißt (nach derzeitigem Stand) man wird im ganzen Leben genau einmal befördert.
    Die angeblich erforderliche Gegenfinanzierung dafür:
    – keine Heilfürsorge mehr, Neueinsteiger versichern sich selbst (frei ist die Heilfürsorge ja ‚eh schon lange nicht mehr)
    – Weihnachtsgeld weg, Urlaubsgeld weg
    – Stellenreduzierung in vierstelliger Höhe
    Dass ein POK in Niedersachsen gerade einmal so viel hat wie ein PK beim Bund sei nur am Rande erwähnt.
    Ich fände es erheblich sinnvoller, eine eigene Polizeibesoldung einzuführen, schon alleine der Presse wegen…

  17. Also ich finde auch, dass wir an dem mittleren Dienst festhalten sollten. Man sollte aber Beförderungsphasen oder wie man sie auch immer nennen möchte, einführen. Das heißt, nach 10 Jahren sollte man automatisch POM werden und aller spätestens zum 25 jährigen Dienstjubiläum PHM. Dann(spätestens) wenn man 55 Jahren alt wird, sollte einem das Z verliehen werden. Wenn es selbstverständlich „Überflieger“ gibt, sollte sie vorher befördert werden. Wie gesagt, über die Wartezeiten kann man selbstverständlich diskutieren.

  18. Endich!

  19. Ach ja (?), man bedankt sich doch immer beim IM für die „konstruktiven, guten Gesprächen und das man weiter in Kontakt bleiben will“!?!
    Ich habe schon vor Jahren eine zweigeteilte Laufbahn befürwortet, oder einen prüfungsfreien Aufstieg (Beispiel NRW) für lebensältere Kollegen ab 45 Jahre. Wenn ich jetzt noch Kommentare von Kollegen lese, die das Hohe Lied auf den Erhalt des mD setzen, dann frage ich mich, in welcher Welt (Dienststelle) die wohl leben.
    Wir (der mD, bzw. insbesondere der/die POM) werden schon seit Jahren mit den üblichen Phrasen abgespeist, dass bestimmt bald was passiert, weil so geht es ja nicht ewig weiter. Und, was ist bisher passiert?
    „…dank des unermüdlichen Einsatzes unseres IM werden nun 150 zusätzliche Beförderungen ermöglicht …“
    Leute – bitte aufwachen!!! 150 für 8000 POMs, zgl. Polizeibeamte, die in den verschiedensten Bereichen täglich u.a. ihre Gesundheit auf`s Spiel setzen. Nee liebe GDP, solange der Kuschelkurs mit der Politik nicht beendet wird erreichen wir garnichts!!!
    Deshalb hoffe ich, dass der angedrohte Kurs für eine zweigeteilte Laufbahn sich letztendlich nicht als Kuhhandel für ein paar wenige Beförderungen mehr + Strickjacke erweisen wird. Aber…für eine wirkliche Perspektive, sprich deutliche Verbesserung, fehlt mir der Glaube, dafür bin ich leider schon zu lange bei dieser Firma dabei! L E I D E R ! ! !

  20. Aha wo kommt dieser Sinneswandel auf einmal her?

    Gleiches Geld für gleiche Arbeit. Wird endlich Zeit das sich hier etwas bewegt im Bereich der KSB! Ich will/muss nicht führen, das können andere machen die dazu Lust haben, ich bin lieber mit meinem Streifenpartner auf der Straße und fange böse Buben!

  21. Die Wahrnehmung der anspruchsvollen Aufgaben als Polizistin und Polizist haben konsequenter Weise auch zur Folge, dass dieses Berufsbild und die hohe Verantwortung die damit einhergehen, auch eine angemessenen und gerechte – auch leistungsorientierte Bezahlung – erhalten muss.

    Im Polizeidienst muss daher – wie in den meisten Bundesländern – gelten, dass gute Arbeit sich lohnen soll. Mehr als 8.000 POM sprechen nicht für eine gerechte Bezahlung!

    Der Polizeiberuf ist ein außerordentlich anspruchsvoller Beruf. Die Aufgaben der Polizei sind sehr komplex und schwierig. Die Bezahlung hat für Berufseinsteiger – mindestens – mit A9 zu beginnen!

    Die Fakten, dass Polizeiarbeit in den gehobenen Dienst gehört, sind hinlänglich bekannt – nicht erst seit es ein Kienbaumgutachten gibt.

    Die Einführung der Zweigeteilten Laufbahn wird ihren Beitrag dazu leisten, dass die hohe Leistungsfähigkeit der Bundespolizei erhalten wird und weiter ausgebaut werden kann.

    Die Beibehaltung der drei Laufbahnen führt die Bundespolizei in eine Sackgasse!

    Es muss ein Umdenken stattfinden, vor allem in den Köpfen, auch oder insbesondere der „ewig gestrigen“, die die großen Chancen einer Zweigeteilten Laufbahn in der Bundespolizei noch nicht begriffen haben.

    Roland Voss

  22. @ A
    Wäre mir neu wenn Berlin die zweigeteilte Laufbahn hätte; da wurden nur PHM’s und PHM’s Z zum PK, bzw. POK befördert.
    Der mD bis POM schaut in Berlin auch weiterhin in die Röhre.
    Und eine andere Sichtweise: In der freien Wirtschaft steigt man auch nicht einfach auf Grund der geleisteten Arbeitsjahre, sondern nur durch Zusatzqualifikationen auf.
    Meiner Meinung wäre eine generelle höhere Alimentation insbesondere des „Schutzmannes auf der Straße“ nötig!

  23. Bei der 2 geteilten Laufbahn bleibt dem PK A8.

    Welchen Grund gibt es also für die 2 geteilte Laufbahn?

    Dazu kommt, dass Realschüler nicht mehr Polizist werden können/ dürfen.

    Beförderungen zu zum POK dann 15 Jahre (so wie bei inigen LaPos wo der KSB PK ist) udn Rente dann als POK.

  24. also ich bin auch ehr dafür das der mD beamte in seiner laufbahn relistisch und eindeutig sein endamt erreicht.

    meine stelle ist mit A9+Z unterlegt und verdammt warum darf man das nicht erreichen…… und das nicht erst kurz vor der pensionieren.
    ich finde es unerträglich mit den gedanken zu arbeiten, das ich als pom in pension verabschiedet werde….

  25. Also ich glaube, dass es nur über eine sogenannte Funktionsbezahlung laufen wird. Wie ist es denn heute: Nicht jeder der auf einer Stelle sitzt ist auch geeignet, sondern hat diese vielleicht nur bekommen, weil er Sozialpunkte hat. Das war nur ein Beispiel und ist nicht repräsentativ für die gesamte BuPo. Das Grundproblem ist doch, dass der PVB doch keine „echte“ Wahlmöglichkeit hat, sich beruflich weiter zu entwickelt. Und wenn er sich entscheidet, dann ist diese Entscheidung mit hohen Risiken verbunden.
    Warum führen wir nicht eine Polizeigrundlaufbahn ein. Jeder wird als Anfänger bezahlt und fängt auf der Straße an zu arbeiten. Mit den Dienstjahren steigt das Gehalt, so wie es heute schon ist. Wer nun Führungsfunktionen wahrnehmen will, muss sich einem Auswahlverfahren stellen und bekommt eine Fortbildung z.B. als DGL und wird dann auch als DGL (Zulage) bezahlt. Diese Funktion bekommt er aber nur auf Zeit. Will er eine anderen Posten mit Führungsfunktion muss er sich neu bewerben. So stehen jedem die Möglichkeiten offen.

  26. Ein Frage stellt sich trotzdem, wenn die zweigeteilte Laufbahn kommen würde, sind alle zufriedener? Sicher jeder würde erstmal mehr Geld bekommen, da ja in andere Gehaltsgruppe gerutscht durch Beförderung/Ernennung. Das ist sicherlich Wichtig (vor allem dort wo das Leben so sauteuer ist, nicht nur in Ballungsräumen, auch an Urlaubsorten!)

    Aber dann sind alle PK oder POK, sind wir dann wirklich zufriedener? Denn jeder möchte dann im Rahmen der Ämterreichweite POK oder PHK werden und wenn man dann wieder warten muß, dann wird wieder gejammert . Also sollte man darüber nochmal nachdenken.

    Was ich nicht verstehen kann, warum wird wieder auf 45 Jahre angehoben? Der eine oder andere, der bis zum Ende des Attraktivitätsprogramm knapp vor der 40 steht, muß nun wieder Jahre warten. Warum? Ich finde die Absenkung auf 40 hat sich doch positiv ausgewirkt, zum einen hat man wenn man fertig ist noch Ziele (PHK) und vor allem während des Lehrganges haben die „Jüngeren“ die „Älteren“ motiviert und diesen das Lernen etwas leichter gemacht. (Eigene Erfahrung, zähle aber zu den Jüngeren).

    Beförderungen nach Dienstjahren, wie oben schon mal vorgeschlagen wäre sicher mit die beste Lösung.

    Abschließend möchte ich noch sagen, dass diese Laufbahnverordnung eigentlich zeigt, wie wenig wir bzw. unsere Arbeit unserem BMI wert sind.
    CASTOR hat es doch wieder gezeigt, Kopf hinhalten, bespucken, beleidigen verletzen lassen und ab nächstes Jahr geht da Spiel dann in Stuttgart weiter. Vom Streifendienst mit seinen Gefahren will erst gar nicht anfangen, denn da würde ich nie fertig.

  27. @Roland Voss
    Das Kienbaumgutachten ist wie alt????????
    Entschuldige, aber dein Schreiben klingt wie das eines Politikers.

    Was wurde bisher in diese Richtung unternommen. Dass jetzt die Diskussion neu auflebt finde ich sehr gut und als Reaktion auf die BASTA-Bürokraten-Technokraten-Politik wichtig.

    Ich bin ein Verfechter der dreigeteilten Laufbahn und zwar in einer Sonderbesoldung „P“.
    Ich weiß…Auch diese Forderung ist schon ewig alt.

    Und ich bin froh über die Regelungen eines Aufstiegsverfahrens. Wobei ich beim verkürzten Verfahren die Kostenfrage/Form als Probelm erachte.

    Des Weiteren bin ich für mehr soziale Gerechtigkeit bei den Tarifverhandlungen d.h. ein Sockelbetrag muss her. Die soziale Schere darf nicht weiter auseinander gehen.

    Man kann das Gesamtvolumen ja in Höhe von x % aushandeln und dann auf diesen Sockelbetrag umlegen.

    Das wäre ein Solidarbeitrag von B 9 bis BAT xy.

  28. wurde nicht erst in einem Forum der FES in Berlin angerissen, dass man eine leistungsfähige und moderne Polizei braucht?, m.w. kam auch der Vorschlag, Schulabgänger mit mittlerer Reife bei der BPol einzustellen, und ihnen die schulische Weiterbildung an der FOS (als Beamter) zu finanzieren, um sie im Anschluss daran an den Kommissarslehrgang zu „befördern“…,

    Um in der Zukunft zu besthen, brauchen wir gute Ideen und eine Polizei, die sich den Anforderungen stellen kann – und eine zweigeteilt Laufbahn ist eine davon.

    P.S. Ich bitte den Antrag dahingehend zu ergänzen, dass auch im Zollvollzug eine zweigeteilt Laufbahn notwendig ist, und die Umfrage auf die Kollegen des Zollvollzuges auszudehnen.

  29. Ich glaube es gibt zwei Sichtweisen zu diesem Thema.
    Einmal die Sicht von unten & von oben.
    Daher glaube ich das sich die Masse der PM und POM für ein solches Modell aussprechen werden.
    Als damals in NRW die ersten lebensälteren PHM zum PK übergeleitet wurden, war auch hier keine Begeisterung feststellbar. Grund dafür war eben der Stau zum POK.
    Die damals jüngeren Kollegen aus dem m.D.sind aber heute Nutzniesser der damaligen Entscheidung. Diese sagen heute, mit der alten Laufbahnverordnung wäre ihnen keine frühe Besoldung nach A10 ( A9-Z ) möglich gewesen.
    Eins sollte man bei dieser Diskussion auf gar keinen Fall vergessen: Es geht hierbei nicht um Titel und silberne Sternchen!
    Es geht darum, den heutigen PM & POM eine gerechte Besoldung zu ermöglichen.

  30. Also hier, in der Lapo-Direktion Hannover beträgt die durchschnittliche Standzeit PK inzwischen 9 Jahre.

    Besser wäre KSB-Planstellen 7 mD – 11 gD ohne Aufstiegslehrgang.
    Nur wer Führungspositionen will und /oder mehr als A 11 muss sich entsprechend qualifizieren. So wird vielleicht `n Schuh draus.

  31. …nun, so steht´s ja sogar in der Überschrift: Es soll darüber diskutiert und entschieden werden.

    Es gibt sicherlich jede Menge Argumente, die sowohl für, als auch gegen die zweigeteilte Laufbahn sprechen.
    Dagegen sprechen die negativen Begleiterscheinungen (nicht Erfahrungen!) in einigen Bundesländern.

    Dort ist in der Tat die zweigeteilte Laufbahn eine Art Mogelpackung; S o war das aber auch dort nicht gedacht und dass die Politik immer wieder versuchen wird, uns ein Bein zu stellen ist auch klar. Weil das in diesen Kreisen so schwer zu vermitteln ist, ist die Umsetzung auch so unendlich schwierig und langwierig: Eines sollte uns aber auch klar sein: geschenkt wird uns nichts und von selbst kommt schon dreimal nichts! Deswegen finde ich es auch absolut richtig, dieses Thema wieder anzugehen!
    Sollte dabei am Ende eine Lösung herauskommen, die auch im mittleren Dienst eine vernünftige Perspektive bietet, ist auch das in Ordnung; ebenso wie z.B. ein Einstieg im mittleren Dienst mit Regelaufstieg o.ä. Es gibt da ja keine Denkverbote und vor allem dürfen wir nicht vergessen, in welcher Sackgasse wir momentan stecken!
    Es kann eigentlich nur besser werden und die Politik hat uns ja bekanntlich gerade wieder einmal im Zusammenhang mit der Laufbahnverordnung schmählich im Stich gelassen!

    Insofern ist es auch deshalb wichtig, in dieser Richtung aktiv zu werden, um die Politik ein wenig auf Trab zu bringen. Das kann man aber mit der (massiven und dauerhaften!) Forderung nach der zweigeteilten Laufbahn sehr wohl und darum geht es ja zunächst mal: endlich was in Bewegung setzen!
    Es kann jedenfalls nicht hingenommen werden, dass die Leute nach einem langen Berufsleben mit mit den Ruhestandsbezügen in Höhe der eines POM in Pension gehen müssen! (wie sich dann der Dienstgrad nennt, ist eigentlich völlig wurscht!)

  32. Realschüler mit Berufsausbildung sollten sich auch bewerben können, ganz einfach. 16-jährige Polizeischüler erscheinen mir eh eindeutig zu jung.
    Also warum keine zweigeteilte Laufbahn???

    Schöne Grüße.

  33. Hier werden Standzeiten eines PKs von andren Länderpolizeien, welche die zweigeteilte Laufbahn haben, von 9-11 Jahren genannt!

    Ist es den besser als Obermeisterin/Obermeister 25 Jahre zu warten, liebe Kollegen, um danach festzustellen, dass man immer noch nicht bei A9 ist???

    Ein Kollege hat hier geschriebn, dass man überlegen soll, im mittleren Dienst, Dienstposten im mD mit A8-A11!

    Ja liebe Kolleginnen und Kollegen, wir können im mittleren Dienst auch Dienstposten von A8-A13 machen, aber was bringen schöne Dienstposten, wenn die Beförderungen fehlen????

    Was bringen A8/A9z Dienstposten, wenn die Beförderung nicht kommen!???

    Ich sags euch, über 8.000 Obermeisterinnen und Obermeister!!!

  34. Realschüler mit Berufsausbildung sollten sich auch bewerben können, ganz einfach. 16-jährige Polizeischüler erscheinen mir eh eindeutig zu jung.
    Also warum keine zweigeteilte Laufbahn???

    Schöne Grüße.

    Eintrag von MAX am 2.Dezember 2011

    ……………

    Wie alt waren Sie bei Ihrer Einstellung?

  35. Ein Kollege hat hier geschrieben, dass er mit 45 den Aufstieg gemacht hat und zu diesem Zeitpunkt „Z“ war. Nun stellen sich mir folgende Fragen; wer von uns kann denn heute behaupten, mit 45 Z zu sein (wahrscheinlich die wenigsten). Warum in Gottes Namen gibt es denn 50jährige(oder drüber) POM? Schön wenn man eine 8/9mZ Stelle hat, doch wer kanns denn auch werden (ich meine das Z). Das sind nur ein paar Punkte, jedoch für mich ausschlaggebend für die zweigeteilte Laufbahn zu stimmen.

    Angenehmen Dienst noch. Tom

  36. @Heinz

    Das Kienbaumgutachten ist schon alt, hat aber an inhaltlicher Bedeutung überhaupt nichts verloren. Daher der Bezug.

    Wir haben es mit einem politischen Problem zu tun, daher ist mein Ansatz durchaus auch so gewählt. Ich denke, dass das nichts verwerfliches darstellt.

    Leider ist eine Sonderbesoldung „P“ rechtlich nicht möglich. Auch eine andere Besoldungsordnung ist für die Bundespolizei rechtlich nicht möglich. Die Grenzen beginnen beim GG und gehen über das BBG, die BRRG etc bis hin zur Rechtssprechung. Auch der der Beamtenbund hat sich klar gegen einen Sonderweg (Sonderbesoldung „P“) ausgesprochen. Splittergruppierungen oder kleine Gruppen innerhalb des Beamtenbundes (auch ein Mitbewerber) – die hier eine andere Meinung haben – spielen schon deswegen keine ernst zu nehmende (politische) Rolle.

    Der einzig bisher ernst zu nehmende Weg war das von der GdP und Otto Schilly vereinbarte Attraktivitätsprogramm für die Bundespolizei.

    Dieses hat bis heute mehr als 20.000 zusätzliche Beförderungen ermöglicht. Eine sensationelle Leistung! Ohne dieses Programm hätte es viele Beförderungen nicht (!!!) gegeben.

    Leider wird die vereinbarte Weiterentwicklung dieses Attraktivitätsprogramms durch die Bundesregierung und durch Entscheidungsträger in der Bundespolizei massiv behindert!

    Die einzige Möglichkeit eine sinnvollen Weiterentwicklung auf den Weg zu bringen, besteht mit der Einführung der zweigeteilten Laufbahn und einer gesetzlich geregelten Überleitung unserer Kolleginnen und Kollegen des mD in den gD – übrigens wurde so auch der einfache Dienst beendet und die Bundespolizei (damals BGS) funktioniert noch immer.

    Ich freue mich auf eine kontroverse, offene und faire Diskussion in dieser Frage und werde alle politischen Möglichkeiten nutzen, um zu einem zielführenden und positiven Ergebnis zu kommen.

    Gerne stehe ich auch telefonisch für Fragen etc. gerne anrufen (0178 8608293 – von Mo-Fr.)

    Herzliche Grüße

    Roland Voss

  37. Egal ob zweigeteilte Laufbahn oder nicht. Es muss für jeden eine Perspektive geben, ohne vorgeschaltete subjektive Selektion die häufig nur Ja-sager und Kriechtiere fördert und Probleme verschleppt, siehe Klartext. Die Laufbahnverordnung mit Altersschranken 40 /45 oder sonstwas wäre in der Wirtschaft undenkbar, wo morgen das Rentenalter bei 95,5 Jahren liegen wird.
    Wenn die Bundespolizeibürokratie realistisch wäre, müßte man die Einstellungsberater, des mittleren Dienstes, aus den 90ern wegen Unfähigkeit entlassen.
    Das mit dem Quoten-Leistungsprinzip nahezu alle Behörden mittlerweile versagen, zeigen die Vorgänge um Finanzkrise, Verfassungsschutz aber auch der Kirche.
    Motivierten Straftätern, wie den rechten Serienkillern kann man nur mit motivierten Beamten begegnen.

    Aufrichtigkeit ist die edelste Form der Dummheit (Karl Liebknecht)

  38. zur Info
    in Hessen zum Beispiel gibt es Dienstgradgebundene Planstellen d.h. es gibt sogenannte PK-Stellen, will jemand POK werden, muss er sich auf eine POK Stelle bewerben. Diese ist dann häufig an einem Brennpunkt, oder besetzt.
    Daher wechselten zahlreiche Beamte zur BPOL. Hier erfolgte in 5 Jahren der Durchmarsch und leiden heute vereinzelt am gigantischen Über-Ich.

  39. Ich persönlich weiß nicht, was eine Diskussion über eine zweigeteilte Laufbahn bringen soll.

    Es wird immer Befürworter und auch Gegner geben.

    Worüber nicht diskutiert werden muss ist, dass im mD in Sachen Beförderung nichts mehr vorwärts geht.

    Das ist nicht hinnehmbar.

    Wenn die zweigeteilte Laufbahn dieses Problem löst muss sie kommen, auch dann kann die Einstellung von Personal
    mit mittler Reife erfolgen.
    Alles läßt sich formulieren und regeln oder tot diskutieren.

    Eines wird in der Diskussionspahse mit Sicherheit stattfinden:

    Es werden sich Leute finden, manche davon haben im Pseudonym drei Buchstaben, die den mD unbedingt brauchen und für unabdingbar halten.
    Gleichzeitig aber von diesem Personenkreis „Kunststücke“ fordern, damit sich die Leute „zum Affen machen“ um in den Genuss einer Beförderung kommen.

    Im Bereich des gD war lange Jahre ein rasches „Durchmaschieren“ möglich.
    Keiner hat sich darüber beschwert, keiner musste zusätzlich irgendeinen … machen.
    Antiterrorpaket lässt grüssen.

    Natürlich ist es mittlerweile auch im gD nicht mehr so einfach befördert zu werden, dennoch ist ein Vergleich zum mD, gerade im Bezug auf die POM-Problematik nicht möglich.

    Also eine Lösung muss her.
    Wenn es die zweigeteilte Laufbahn ist, ich nehm sie.

  40. Leute,
    solange in den Programmen „ALLER REGIERUNGSPARTEIEN“ steht, daß der größte Teil der Arbeit in der Bundespolizei in den Bereichen A7-A9 abgearbeitet werden kann, solange braucht ihr gar nicht nach einer zweigeteilten Laufbahn zu fragen.
    Hier sieht man doch ganz klar, daß es gar nicht gewollt ist, daß wir in den gehobenen Dienst kommen.

    Und außerdem warum soll ich einen VAV machen, damit ich irgendwann mal A10 werden kann und dann ist Schluß.
    Ich habe als KSB eine A9mZ Stelle, bin fast 30 Jahre dabei und sitze seit fast 10 Jahren im Revier als PHM und mache einen ordentlichen Job.
    Leider muß ich mir jedes Jahr das Gleiche anhören, 6 Punkte mehr is nich…., während andere Kollegen weit jünger als ich schon Z sind oder laufend mit 9 beurteilt sind, weil man die Kollegen eben gut leiden kann.

    Es ist eine absolute Frechheit, den Beamten eine A9mZ Stelle zu übertragen und genau zu wissen , daß über 90 Prozent dieser Beamten , nie die Z bekommen werden.

    Hier liegt das Problem und nicht in der zweigeteilten Laufbahn.

    Die wird es in unserem Laden niemals ohne Prüfung geben.!!

    Das ist nicht gewollt!!!

    Einen solch hohen Stellenwert haben wir in der Politik nicht.!

    Die sollen mir mein Z geben und zwar in den nächsten 10 jahren und dann bin ich auch zufrieden.Dann brauch ich keine silbernen Sterne, das macht ja kaum etwas in der Besoldung aus.

    Ich habe meine Konsequenzen gezogen und ziehe mich immer mehr zurück.

    Gruß von der Strasse

    der Maulwurf

  41. Wie viele andere in diesem Forum, habe ich bereits vollständig in unserem Laden die berechtigte Konsequenz gezogen und arbeite entsprechend meiner Entlohnung nur noch das allernötigste.
    Machen wir uns nichts vor! Bei der Bundespolizei zählt der m.D. ( insbesondere Streifendienst ) überhaupt nichts! Durch Ungerechtigkeiten an allen Ecken und Enden, wurde die Masse unserer vormals motivierten Mitarbeiter systematisch demotiviert und “ im Regen stehen gelassen „. Was zählt in unserer sog. Polizei des Bundes???
    Presserelevante Selbstdarstellung, Auslandeinsätze,Sportförderung, FSB mit schneller Endbeförderung der jeweiligen Laufbahn, Sonderbehandlungen einzelner Verwendungen usw.
    Der wirkliche Polizeibeamte der seine Haut jeden Tag einer starken Gefährdung auf der Straße aussetzt, wird dann noch mit Beurteilungsungerechtigkeit und Arbeitszeitverlängeung belohnt.
    An alle Gewerkschaften habe ich nur noch einen Apell!
    Hört auf mit dem Kuschelkurs und lasst Taten folgen, die unsere sog. Voksvertreter viel, viel deutlicher als bisher spüren.

  42. Eintrag von Realist am 4.Dezember 2011

    Daumen hoch!

    Die Selbstdarstellerei bzw. die Diskrepanz zwischen Schein und Sein ist in der Tat mit das zur Zeit brennendste Problem!

    So lange wir uns aber selbst intern weiterhin in die Tasche lügen, so lange wir das Hauptaugenmerk nicht auf die eigentliche polizeiliche Arbeit legen , sondern uns zu einem erschreckend hohen Prozentsatz lediglich mit uns selbst beschäftigen , hiermit aber niemals zu Potte zu kommen scheinen, uns gegenseitig förmlich zu Tode überwachen bzw. „qualitätssichern“, eine Statistik die andere gebiert, solange wird das nichts!

    So schwer wäre es indes nicht;
    spätestens seit der Beerlage-Studie wäre der Weg klar vorgezeichnet:

    Belastung senken,Verantortung delegieren, Handlungsspielräume eröffnen, funktionierende Teams schaffen bzw. überhaupt zulassen!
    Die Leute nicht für blöder halten, als sie sind! (setz´ich jetzt mal dazu!)

    Dafür ruhig den einen oder anderen „Prozess“ oder Rahmenanweisung einstampfen bzw. garnicht erst ausbrüten!

    Wenn wir dann den Laden wieder einigermassen am Laufen hätten, könnten wir uns auch vielleicht gemeinsam und mit ganzer Kraft ein gerechtes Bezahlungssystem ausdenken, welches nicht auf Ausgrenzung weiter Teile der Belegschaft basiert!

    Damit wir aber auf diesem Weg weiter kommen, ist es jetzt allerdings in der Tat wichtig, Flagge bzw. die Zähne zu zeigen!

  43. @ Gerhard :)

    „So lange wir uns aber selbst intern weiterhin in die Tasche lügen, so lange wir das Hauptaugenmerk nicht auf die eigentliche polizeiliche Arbeit legen , sondern uns zu einem erschreckend hohen Prozentsatz lediglich mit uns selbst beschäftigen , hiermit aber niemals zu Potte zu kommen scheinen, uns gegenseitig förmlich zu Tode überwachen bzw. “qualitätssichern”, eine Statistik die andere gebiert, solange wird das nichts!“

    Passender kann man es wirklich nicht formulieren!!!

    Was unterscheidet uns von der Landespolizei ? :)

    Dort redet man nicht so sehr von der Arbeit wie bei uns, jeder packt an und macht sie!!!!! :)

    Kollegialer Gruß

  44. @Maulwurf

    Richtig – Forderung: Gebt den Beamten auf DP A 9 + Z erst mal das Z vor dem Eintritt in den Ruhestand!!!

    Warum wird das nicht angestrebt?

    Wenn das geschafft ist, dann ………

    Fredy

  45. Ich bin auch der Meinung – mehr Möglichkeiten im mD.
    Z mit 45 bis 50 und dann zurück zur 38,5 Std. Woche.
    Das ist die Hauptbelastung Nr. 1.
    Andre Steiger kann ich nur recht geben. Genau so ist es.

  46. Natürlich wäre es toll, wenn in den Streifenwagen nur noch Hauptkommissare säßen, unsere Schutzobjekte durch Kommissare bewacht würden und ein guter Rat nicht mehr so teuer wäre.
    Aber wie wäre es denn,
    wenn wir erstmal darauf hinarbeiten würden, dass unsere Obermeister anständig bezahlt, ausgestattet und behandelt würden ?
    Wenn man für Dienst zu ungünstigen Zeiten eine anständige Entlohnung bekäme ?
    Wenn die Kollegen im Schichtdienst erstmal wieder auf die 38,5 Stunden Woche zurückgeführt würden ?
    Wenn man nach einigen Jahren Schichtdienst eine regelmäßige Kur zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit bekäme ?
    Wenn wir nach Schichtplänen arbeiten dürften, die nicht zwangsweise gesundheitschädlich sind ?
    Wenn nicht immer mehr Aufgaben auf immer weniger Schultern verteilt würden, sondern endlich wieder alle Planstellen besetzt und für jede notwendige Funktion auch eine Planstelle geschaffen würde ?
    Wenn … das Wörtchen wenn nicht wäre …

  47. …ich kann meinen Kommentatoren zum Artikel größtenteils zustimmen.
    Vorschlag:
    Änderung und Umsetzung einer neuen Beurteilungs-richtlinie,
    z.B.
    Beförderung zum POM spätestens ab 27Jahre, zum PHM ab 35 Jahre und PHM+Zulage ab 45 Jahre. Bei besonderen Leistungen kann dies natürlich früher erfolgen.
    Den begrenzten Praxisaufstieg in den gehobenen Polizeivollzugsdienst sollte auch POM zustehen, die mehr als 8 Jahre dieses Amt bekleiden.
    Desweiteren sollte jeder Dienstposten im mittleren Polizeivollzugsdienst mit 7-9mZ unterlegt sein.
    Die Quotenregelung für Beurteilungsnoten gehört in den Papierkorb, damit jeder Vorgesetzte frei und unabhängig entscheiden kann.
    Zur 41 Stunden/Woche kann man nur eins sagen: Eine 40 Stunden/Woche reicht völlig(Stichwort:Familie und Beruf). Auch eine Arbeitsteilzeit, z.B. aus persönlichen Gründen, sollte möglich sein.

    Bis bald!

  48. Ja,

    der/die „HOFFNUNG“ hat es recht beschrieben,
    genau so gehört’s nach vorn getrieben!!!

    So ähnlich wie er/sie oder ähnlich schreiben jedoch einige schon seit Jahren.
    Wenn nicht bald etwas (sogar sehr viel) in diese Richtung geht, hungert der Bund einen großen Teil der Basis nicht nur finanziell, sondern vor allem auch moralisch-seelisch-motivationstechnisch aus.

    E S W I R D Z E I T!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  49. Hierzu auch mal einen Blick auf die GdP digit@l Ausgabe 28 vom 11.07.2011 vom Landesverband BW werfen. Warum fährt die GdP nicht einfach bundesweit die gleiche Schiene? Ach ja, man muss bei der BPOL das Rad immer neu erfinden^^

  50. Evtl. sollte man auch mal auf den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz des Art. 3
    I GG abzielen: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich“ sprich in der verfassungsrechtlichen Auslegung, wesentlich Gleiches gleich und wesentlich Ungleiches ungleich zu behandeln.

    Was spricht dagegen dies mal von der GdP vom BVerfG prüfen zu lassen!

    Unsere Arbeit sollte doch genauso viel Wert sein, wie bei den anderen Polizeien in Deutschland, welche die zweigeteilte Laufbahn haben / bekommen. Hierzu sollte man auch die wissentschaftliche Untersuchung der Fa. Kienbaum heranziehen. Auf Grundlage dieser Untersuchung hat sich bei einigen Polizeien erhebliches bewegt!

  51. ich kann den vorrednern nur recht geben: – die diskussion ist müßig!
    – weg mit der quote im md (seit dem wegfall aller führungsaufgaben hinfällig!)und einer anständigen beförderung bis in das endamt – die leute fördern/ fordern und motiviern!
    – weg mit den komplizierten zu berechnung im schichtdienst, 38,5 h woche und gut – besser 35 h!
    – nach 25 jahren schichtdienst ENDE IM GELÄNDE, modifizierte eintrittsalter in die pension!
    – und zum schluss: duz dem 21.jahrhundert und der wirtschaft anpassen!!!!!! dann sind bestimmt auch wieder mehr bereit den schichtdienst zu leisten!

    es kann so einfach sein, wenn man will – aber in der bpol funktioniert einfach keine demokratie (die mehrheit bestimmt über die minderheit heißt eine einfache formel) -denkt mal drüber nach!

    – nachtrag: stimmt es nun, dass ein pilot nur weil er abitur hat, die schulterklappe tauschen kann? wieso darf ein streifer das nicht? auch hier wird mal wieder mit zweierlei maß gemessen und viel potential liegen gelassen – na hauptsache die 5 sterne schulterstücke klappen!!!

  52. Ich bin gegen die zweigeteilte Laufbahn, wenn nur noch Abiturienten diesen Beruf wählen können. Der Beruf des Polizeibeamten muss auch Realschülern zugänglich sein. Ich glaube auch, dass wir damit in Zukunft noch mehr Nachwuchsprobleme bekommen würden.
    Wie schon geschrieben, sollten die Bedingungen für den mittleren Dienst verbessert werden. Bessere Bezahlung durch mehr Beförderungen, höheres DUZ usw.. Ich bin aber ausdrücklich gegen die Abschaffung einer Quote. Die Quote ist wichtig, wurde jedoch durch fehlende Beförderungsmöglichkeiten zum Motivationskiller. Quotenopfer werde ich nicht durch die Quote an sich, sondern weil die Kollegen mit überdurchschnittlichen Noten nicht befördert werden und diese damit blockieren.

  53. Ich kann mich den letzten Vorschreibern nur anschließen.
    Insbesondere der Meinung von hmrv.
    Ziel ist es und muss es doch sein, dass der Polizeiberuf in der Bundespolizei wertgeschätzt wird. Also zumindest entsprechend bezahlt wird. Ferner muss es das Ziel sein besondere Belastungen (Schichtdienst/DuZ/Ballungsraum) durch Sonderzahlungen aufzuwerten.
    Eine zweigeteilte Laufbahn scheint mir für diese Zielerfüllungen nicht die beste Möglichkeit zu sein.
    Fakt ist, dass für alle Maßnahmen zur Wertsteigerung Geld in die Hand genommen werden muss.
    Um es auf den Punkt zu bringen – Nach meiner Meinung eignet sich zur Erfüllung meines als erstens formulierten Zieles die spürbare Anhebung der Polizeizulage. Dies führt dazu, dass die Wertigkeit der Polizeiarbeit für alle gesteigert wird. In diesem Zusammenhang sollte und müsste allerdings genau hingeschaut und ausgefiltert werden, wer Anspruch auf eine Polizeizulage hat. (dies würde meiner Meinung dazu führen, dass der eine oder andere sich überlegt, ob ich mich in Verwaltungs- und „Schreibtisch“jobs weiterhin verkrieche.)(sorry für die vielleicht etwas provozierende Ausdrucksweise, aber wir haben definitiv viel zu viel Personal, was nur in der „Teppichetage“ seinen Dienst verrichtet).
    Zwecks Erreichung des als zweitens formulierten Zieles muss dringend die DuZ-Zahlung an die heutigen Verhältnisse orientiert und spürbar angehoben werden. Schichtdienst muss sich insbesondere finanziell und arbeitszeittechnisch „lohnen“. Zum Beispiel durch Anhebung der Wechselschichtzulage. Verkürzung der Arbeitszeit bei Schichtdienstleistenden. Auch hier denke ich, dass der eine oder andere freiwillig wieder in den Schichtdienst wechseln würde.
    Wenn diese punktuellen Verbesserungen geschaffen werden, dann kann auch ein POM beruhigt als POM in Pension gehen, da auch der POM spürbar mehr Geld im Monat zur Verfügung hat. Dazu bedarf es keine Schulterstücke mit silberfarbenden Sternen.
    Die zweigeteilte Laufbahn halte ich nicht für allheilbringend.
    Gruß aus dem Norden