Staatssekretär Hecken zeichnet 14 Unternehmen mit dem Label „Logib-D geprüft“ aus

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend lädt am Donnerstag, den 26. Januar 2012, zum zweiten Mal zur Verleihung des Logib-D Labels und zum Logib-D Erfahrungszirkel in Berlin ein.

Mit dem Projekt „Lohngleichheit im Betrieb – Deutschland“ (Logib-D) wirbt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bei deutschen Arbeitgebern für mehr Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern und honoriert Unternehmen, die sich für eine geschlechtergerechte Personal- und Entgeltpolitik in ihrem Haus einsetzen. Morgen (Donnerstag) lädt das Bundesfamilienministerium deshalb zum zweiten Mal zur Verleihung des Logib-D Labels und zum gemeinsamen Erfahrungszirkel der teilnehmenden Unternehmen ein.

Schon längst ist es gesellschaftlicher Konsens, dass Chancen- und Entgeltgleichheit nicht nur zu einer modernen Gesellschaft gehören, sie gehören auch zu modernen Unternehmen. „Es ist unser erklärtes Ziel, Denkanstöße und Verbesserungsoptionen zu erhalten und voneinander zu lernen“, erklärt der Staatssekretär Josef Hecken anlässlich der Veranstaltung. „Denn Entgeltgleichheit ist nicht nur ein gesellschaftliches Ziel, sondern liegt im ureigenen Interesse der Unternehmen.“

Seit der letzten Label-Verleihung im August 2011 haben 17 Unternehmen ihre
Entgelt- und Personalstrukturen eingehend analysiert und den Logib-D Beratungsprozess erfolgreich abgeschlossen. 14 von ihnen werden an diesem Tag mit der Verleihung des Logib-D Labels „Logib-D geprüft“ durch Staatssekretär Josef Hecken persönlich für ihr Engagement gewürdigt.

Im Anschluss lädt das Bundesfamilienministerium zum Logib-D-Erfahrungszirkel ein, um Erfahrungen mit den für die Logib-D Beratung ausgewählten Unternehmen auszutauschen und eine Diskussion über weitere Handlungsfelder zur Schließung der Entgeltlücke anzustoßen. Moderierte Gesprächsrunden bieten eine wertvolle Gelegenheit zum Brückenschlagen und zum Meinungsaustausch mit Vertretern und Vertreterinnen anderer Unternehmen, des Ministeriums und der Projektpartner.

Mit dem Analyseinstrument Logib-D können Unternehmen ihre Entgelt- und Personalstrukturen auf mögliche geschlechtsspezifische Entgeltunterschiede eingehend untersuchen und deren Ursachen analysieren. Im Rahmen einer kostenlosen Beratung, für die sich interessierte Unternehmen bis Ende 2012 bewerben können, erstellen professionelle Unternehmensberater nicht nur einen umfassenden Vergütungsstrukturbericht, sondern sie erarbeiten auch zusammen mit den Unternehmen konkrete individuelle Handlungsoptionen zur Reduzierung einer möglichen Entgeltlücke in ihrem Hause.

Interessierte Unternehmen finden unter www.logib-d.de <http://www.logib-d.de> umfassende Informationen zum kostenlosen Beratungspaket und anregende Erfahrungsberichte zu den beiden Abschlussveranstaltungen im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin.

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Themenbereich: Frauengruppe | Drucken