Ausstattungssoll mit Körperschutzausstattung wird erhöht

Die Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei hat sich seit Jahren für die „Mannausstattung“ aller KollegInnen mit der Körperschutzausstattung (leicht) eingesetzt, damit Jede(r) bestmöglich in Einsätzen geschützt ist und es endlich nicht mehr vorkommt, dass KollegInnen die am Vortag von Anderen durchgeschwitzte KSA anziehen müssen.

Diese Forderung ist leider bis heute nicht erfüllt.

Wir konnten aber durch unsere Beharrlichkeit erreichen, dass die Anzahl der Körperschutzausstattungen (leicht) in den jeweiligen Pools verdoppelt wurde. Jetzt wurde die lt. AN  zur Verfügung stehende Anzahl noch einmal um 299 Stück erhöht, so dass nunmehr für die KollegInnen im Einzeldienst und bei den Aus- und Fortbildungszentren in den Pools insgesamt 4214 Körperschutzausstattungen zur Verfügung stehen.

Eine „Pool-Mindestausstattung“ aller Dienststellen mit Körperschutzausstattungen für mindestens 2 Dienstgruppen kommen wir damit immer näher. Wir werden jedoch bei diesem Thema nicht locker lassen und uns auf allen Ebenen für eine Mann-/Frauaustattung mit KSA einsetzen!

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Themenbereich: Ausstattung & Ausrüstung | Drucken

16 Kommentare
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  1. Es ist echt ein Witz!
    Wenn schon mit den BKE Kräften – Opis in den „Krieg“ ziehen und die Demokratie und den Rechtsstaat verteidigen, sollte doch eine Wirtschaftsmacht und Vizeweltmeister im Export wie Deutschland in der Lage sein sie antändig zu „verpacken“ damit der Schwund im anschließenden Regeldienst nicht allzu groß ist.
    Um welche Summen geht es denn hier?
    Mit Sicherheit nicht um Summen wie sie momentan ständig in den Medien zu hören sind. Vielleicht sollte man den Abgeordneten im Bundestag bzw. im Innenausschuss mal vorschlagen ihre teuren Anzüge und Kostüme nach einer anstrengenden Sitzung untereinander zu tauschen um in etwa mal das Gefühl für die Sache zu bekommen.

  2. es stellt sich die Frage nach der Farbe der KSA insbesondere der Jacken
    Glück Auf

  3. Also der einfachste Weg wäre doch die Bereitschaftspolizei voll zu machen,dann wäre der Bedarf an BKE Kräften wesentlich geringer. Nur leider geht die Masse der Jungmeister verschwenderischerweise an die Flughäfen.
    Nur Flickschusterei bei uns,man man man

  4. Alle Achtung! Bitte realistisch bleiben!

    Zitat: Wir konnten aber durch unsere Beharrlichkeit erreichen, dass die Anzahl der Körperschutzausstattungen (leicht) in den jeweiligen Pools verdoppelt wurde.

    Das halte ich für falsch. Ich habe gehört, dass nach Abfrage bei den Direktionen und der Akademie, diese den aktuellen Bedarf aufzeigen konnten.
    Wobei nur die Akademie und eine Direktion einen „Mehrbedarf“ zu den bisherigen 3915 KSA angemeldet haben.
    Einige Direktionen haben sogar die ihnen noch zustehende KSA in Hundstadt liegen.

    Und wieso eigentlich:“Eine “Pool-Mindestausstattung” aller Dienststellen mit Körperschutzausstattungen für mindestens 2 Dienstgruppen kommen wir damit immer näher.“?
    Ich dachte es ist erklärtes Ziel überhaupt keine BKE-Kräfte stellen zu müssen.
    Außerdem sollten doch pro BPOLI ca. 40 – 50 KSA vorrätig sein + Pool bei der Direktion.

    Also bitte nicht in politische Verhaltensweisen verfallen und die Wahrheit verzerren.

    Danke das ihr als Gewerkschaft kämpft, aber eure Glaubwürdigkeit ist abhängig von eurer Sachlichkeit!

  5. KSA als Mann-Ausstattung beim GSE ist Unsinn.
    Ich kann euch auf jeder Dienststelle Mitarbeiter zeigen, die bestimmt nie eine KSA tragen werden (Wie das dienstrechtlich aussieht, was die für eine Einstellung haben oder welche Fehler unsere Behörde mit älteren oder kranken Mitarbeiter macht lassen wir einfach mal unkommentiert).

    Lösung:

    Sofort wieder das Laufbahnverwendungsmodel einführen!!!
    Alle PM nach der Ausbildung in den Verband (mind 3 Jahre)

    Poolstellen im OdP schaffen (Teilzeitkräfte, Auslandsverwender, Abordnungen etc)

    Neuen Personalchef nach FFM und eine Reform FFM!
    Es kann nicht angehen, dass dort Personal ohne Ende reingepummt wird und der Laden nicht voll wird.
    Da muss eine Zusammenlegung stattfinden, dass Basis-Personal frei wird und die Basiarbeit machen kann.

    Und eine Entscheidung:
    Was will Deutschland:
    MKÜ´en oder Verbände.

    Ihr mögt uns nicht.
    Sagt es doch.
    Löst uns auf.

    Oder macht euch gerade und steht zu uns.
    Meiner Meinung nach ist der Einsatzwert einer MKÜ überbewertet und die der Verbände unterbewertet.

    Und wenn wir voll sind, dann lasst den GSE die Regeldienst Sachen machen, wir machen die Sonderlagen.

  6. aeM 25. Februar 2012

    …ich möchte dir eigentlich nur in einem Punkt widersprechen:
    Mann/Frau-Ausstattung mit KSA ist insofern kein Unsinn, solange entsprechende Einsätze von Einzeldienstlern gefahren werden (müssen).

    Ansonsten, wieder mal: Daumen hoch!

    Soweit mir bekannt ist, ist aber dieses Thema momentan auch im HPR anhängig, dass nämlich die sogenannten „BKE“ oder wie man sie auch immer momentan nennt, als „Alarmkräfte“ zu betrachten sind, also quasi als „ultima ratio“!
    Keineswegs jedoch als Lückenbüsser für gerade anders verbratene MKÜ/Verbände.

    Es ist auch niemandem zu vermitteln, dass die MKÜen, als „verbandspolizeiliches Bindeglied“ im Zuge der Reform II eingeführt (einhergehend mit der damaligen massenweise Schliessung von Standorten!), zunehmend in selbst genererierten „Fahndungseinsätzen“ im Hundertschaftsrahmen verballert werden, während die paar verbliebenen Hansels in den Dienstgruppen sich dann um die Abarbeitung der Aufgriffe kümmern dürfen!

    Man sollte in der Tat allmählich mal wieder zurück zu der altbewährten Aufteilung, dass jeder das machen sollte, was er am besten kann, nicht, was er am besten n i c h t kann!

    Weiterhin sollten unsere „Strategen“ es sich hin und wieder verklemmen, irgendwelche „Optimierungen“ vornehmen zu wollen, die letztendlich immer darauf zielen, die Zitrone Mensch noch weiter auszuquetschen, um so rein rechnerisch mit noch weniger Personal noch mehr Aufgaben erledigen zu können!

    Insofern, was die „Schwerpunktdienststellen“ betrifft, sollte man auch mal wieder zu dem Grundsatz zurück, dass grundsätzlich jeder mit dem auskommen muss, was ihm laut ODP zusteht! Wenn das nicht geht, stimmt entweder dieser nicht, oder aber die Gesamtorganisation hat sich zu viel zugemutet.

    Da müsste dann die Aufgabenkritik Klarheit schaffen, die ja angeblich im Sommer d.J. kommen soll…
    Da bin ich aber mal gesoannt!

  7. Zum Thema KSA für jeden hätte ich auch eine Idee!
    Und die, würde unser polizeiliches Gegenüber ganz schön schocken!
    Laßt uns doch wie Leberkäsweckle verkleiden.
    Vorne eine überdimensionierte Weckhälfte, genau wie hinten und in der Mitte das willige Fleisch!

  8. @Nachdenken Keine Ahnung, woher Deine Infos kommen.
    In unser Inspektion stehen zu Dritt- und Zweitligaspielen zur Fußballbegleitung sehr häufig nur eigene BKE Kräfte zur Verfügung (trotz Anforderung) in alten grünen KSA. Anforderungen zur Vergrößerung des Pool sind auf Grund der AN nicht möglich und es sollen auch bundesweit keine irgendwo rumliegen. Wir waren froh, dass zumindestens einige Alte getauscht werden konnten.
    Und mit dem Pool an sich sind eine Reihe mehr Probleme vorhanden, zum Beispiel wenn 2 Einsätze kurz hintereinder folgen
    -schnelle Reinigung an verschiedenen Orten, welche dann hin und hergefahren werden müssen
    -nicht immer die richtige Größe
    usw.

  9. Korrektur zu: das willige Fleisch!…Sollte eigentlich heißen „Das geduldige Fleisch!“ (ein Roman von Willi Heinrich).
    Guten Appetit!

  10. Naja, die Lösung würde den MKÜ´en nicht gefallen…

    Die MKÜ´en stärker in den Regeldienst einbinden.
    Es ist fakt, dass die Dienstellen Personalprobleme haben… die Direktionen verfügen aber über etliche Züge MKÜ´en, die „andere Sachen“ machen, sich Beschäftigungen ausdenken, bei MFE´en um Fahndungs- Obs-Einsätzen betteln; oder am Freitag/ Samstag die jugendlichen Partyanreisen überwachen. Warum schließt man nicht mit den MKÜen das Personalfehl der Inspektionen.

    Im Zweifel müssten die MKÜ´en reduziert werden. Wozu 5 MKÜ-Züge und leere Dienstgruppen?
    (OK, das wäre ein Ministerentscheid – aber was wäre mit 2 MKÜ-Zügen für die Direktion; bei Sonderlagen auf die Verbände zurückgreifen).

    Ach, Verbände sind ja auch leer…
    Auch hier sollte man mal ehrlich IST und SOLL vergleichen und muss eine Lösung im ODP finden. Wo ist das Fehl-Personal? Versetzen / Poolstellen was auch immer.

    Durch den hohen Frauenanteil unser Behörde, haben wir eine hohen Anteil an Teilzeitkräften. Das ist GUT!!! Wir sind in diesem Bezug auf dem absolut richtigen Weg. ABER: eine (errechnete) Stelle kann und wird nicht mehr voll ausgefüllt. Oft sitzen die TZ-Kräfte sogar in der Teppichetage und machen Büroarbeit. Das mag ja auch gut und richtig so sein. Vielleicht ist das sogar besser vereinbar und die Arbeit Büro / ErmD oder so kann man dann auch von 8-13 Uhr machen.
    ABER: bitte bitte mit Zuckerguss obendrauf bitte schafft endlich Teilzeitstellen. Dann errechnet sich der Bedarf einer Dienststelle auch wieder anders.
    (ja ich weiß, dass das in 25 Jahren, wenn alle 2-5 Kinder außer Haus sind wieder eine Herausforderung wird, wenn plötzlich 5.000 Teilzeitmuttis wieder voll arbeiten wollen…

    LÖSUNG: Gedankenspiele über die TZ-Kräfte und ältere Mitarbeiter verbinden. Was wäre mit einem Abfluss (Abflussmöglichkeit) von älteren Mitarbeitern in andere Behörden (Land oder Bund)?

  11. Was ihr nicht glaubt aber bei uns im Norden schreit der Chef der MKÜ nach Leuten,da seine Züge nicht mehr die Jüngsten sind und langsam ausdünnen.Jetzt der Witz,die Direktion erhört ihn und ordnet ebenfalls ältere Einzeldienstbeamte ab.

  12. @aeM

    Deine versteckte abfällige Äußerung „Teilzeitmuttis“ halte ich für absolut unproduktiv und völlig verfehlt. Stammtischparolen basierend auf Halbwissen kann ich in einer großen Tageszeitung lesen.

    Unsere Teilzeitkräfte, bitte nicht erschrecken, es gibt auch männliche Teilzeitkräfte, machen eine gute Arbeit und leisten in der Zeit wo sie da sind wahrscheinlich mehr als Du.

  13. @Teilzeitler
    Ich habe auch Respekt vor den Alleinerziehenden, aber, sie fehlen einfach in der Schicht. Frühdienst und Spätdienst mag ja noch gehen wenn sie unterstützen. Was ist mit dem Nacht- und Wochenenddienst? Was ist mit dem DA für die, die noch verblieben sind?

    Aber das hat jetzt mit der KSA nixmehr zu tun.

  14. @ Gerhard Medgenbergg / „Es ist auch niemandem zu vermitteln, dass die MKÜen, als “verbandspolizeiliches Bindeglied” im Zuge der Reform II eingeführt (einhergehend mit der damaligen massenweise Schliessung von Standorten!), zunehmend in selbst genererierten “Fahndungseinsätzen” im Hundertschaftsrahmen verballert werden, während die paar verbliebenen Hansels in den Dienstgruppen sich dann um die Abarbeitung der Aufgriffe kümmern dürfen!“

    Soweit mir bekannt, arbeitet die MKÜ im Südwesten der Republik ihre Aufgriffe selbst ab.

    (Kommentar gekürzt – Anmerk. d. Red.)

  15. @Teilzeitler 27. Februar 2012

    Du hast mich komplett falsch verstanden. Da war GAR NICHTS negatives gegen Teilzeitkräfte!!!!!

    Jedoch muss die Behörde den ODP bezüglich der TZ Kräfte anpassen!

  16. Soweit mir bekannt, arbeitet die MKÜ im Südwesten der Republik ihre Aufgriffe selbst ab.

    Altgrenzer 1. März 2012

    …ja, noch, Gottseidank! (zumindest überwiegend) Erkundige dich doch mal ganz unverbindlich nach den Planungen für die Zukunft bzw. wie es andernorts bereits praktiziert wird……
    Insofern ist die MKÜ bei uns noch eine echte Hilfe! – Hoffentlich bleibt es so! Konkurrenz untereinander haben wir nämlich bereits genug! (Streifendienst gegen Ermittlungsdienst, Innendienst gegen Vollzug, gehobener gegen mittlerer Dienst undsoweiterundsofort…..)