Bundesinnenminister reagiert auf Forderungen der GdP

Unter der Überschrift „Friedrich sagt Bayerns Bundespolizei mehr Personal zu“ berichtet heute die Bildzeitung Ausgabe München „Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat der bayerischen Bundespolizei mehr Personal in Aussicht gestellt. «Wir haben insgesamt im Bereich der Bundespolizei in Deutschland Neueinstellungen», sagte Friedrich am Donnerstag in der Münchner Bundespolizeidirektion. Auch für Bayern werde ein Anteil dabei sein. Konkrete Zahlen sowie ein genaues Datum nannte Friedrich allerdings nicht. «Wir haben mit ihm sehr offen über die Dinge gesprochen, wo wir Verbesserungsbedarf sehen», sagte der Präsident der Münchner Bundespolizei, Hubert Steiger. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hatte am Dienstag gefordert, die Bundespolizeiinspektion in Rosenheim von 400 auf 600 Beamte aufzustocken.“

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16 Kommentare
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  1. Sprecht ihr auch mal mit ihm über die Bereitschaftspolizei?

  2. Beitrag wurde geloescht, da Nutzerregeln nicht eingehalten. Die Redaktion!

  3. wo sollen die denn herkommen???

    „Konkrete Zahlen sowie ein genaues Datum“ kann er nicht sagen!!!!!!
    was stört mich das geschwätz von gestern……..

    wo sind die 1000 beamten mehr auf der strasse????
    weg….

    tr

  4. Na der aktuelle Intranetauftritt sagt wieviele eingestellt werden und davon gehen auch PVB nach München. Ihr müsst nur noch ca. 3 Jahre warten.

    Aber vielleicht kommen ja von den aktuellen Laufbahnabsolventen frische PM auf die Posten bei den MKÜ (A8-9mZ)!!!

  5. Wieso beschleicht mich da so ein komisches Gefühl das die Kolleginnen und Kollegen an den Ostgrenzen schon wieder auf ihren Koffern sitzen?
    Wir als GdP werden alls versuchen/ unternehmen nur den Gedanken daran schon im Keim zu ersticken!

    Es zeigt sich mehr und mehr das die Forderungen der GdP seit Jahren im BMI und im BPOLP nicht ganz ernst genommen wurden. Alle Personalwirtschaftlichen Mängel sind seit Jahren bekannt. Und die Reform hat daraus mehr Probleme gemacht als das sie gelöst hat.

    1000 Beamte mehr auf den Strassen! Bessere Ausrichtung für Auslandseinsätze! Strukturstraffung! Um nur drei zu nennen. Was ist davon geworden?
    Mehr und mehr Personalfehl, überall! Dadurch eine Reisepolizei sondergleichen („kostet ja auch kein Geld, Nein :-)“)
    Die Auslandshundertschaften, wie viele haben wir jetzt, wo sind die nochmal?
    Strukturstraffung, wir haben, so mein persönlicher Eindruck, mehr Bürokratie als vorher und „wunderschöne“ Konzepte. Aber von Straffung der Struktur sind wir weit entfernt.

    Selbst die angekündigten Einstellungen lesen sich zwar gut auf dem Papier (800, 800, 850), doch ich kann es nicht glauben das wir als Bundespolizei
    a) Ausbildungstechnisch vorbereitet sind. (wieder müssen aus der Linie mehr Kolleginnen und Kollegen zur Ausbildung abgezogen werden, dadurch wird erstmal wieder die Fortbildung sofern sie derzeit überhaupt funktioniert, leiden.)
    b) so viele Bewerbungen bekommen. Da bei den derzeitigen Rahmenbedingungen es niemanden zu verübeln ist, der sich bei der Bundesopolizei nicht bewirbt.

  6. In einer Direktion sind jetzt sogar relativ normale Führungskräfte vom Burn Out betroffen, bzw bewerben sich weg. Und seltsamerweise wird das BGM von den Führern ins Leben gerufen, welche die letzten normalen Vorgesetzten ins Abseits gestellt haben. Ich fordere eine Prozessoptimierung!!!

  7. „….Und seltsamerweise wird das BGM von den Führern ins Leben gerufen, welche die letzten normalen Vorgesetzten ins Abseits gestellt haben. ….“
    Neues aus der Anstalt 3. Februar 2012

    …das verwundert nicht wirklich, wenn wir uns vor Augen führen, dass als strategisches Mittel für die Gesunderhaltung der Mitarbeiter besagtes BGM angeblich quasi gleichberechtigt neben der konsequenten Durchführung von PDU-Verfahren rangiert…
    Um bei deinem Idiom zu bleiben: Wer zum Teufel betreibt auf diesen Ebenen eigentlich die Qualitätssicherung ?

    Aber noch was zum Eintrag von Lars:
    besagtes komisches Gefühl beschleicht auch mich aus dem Südwesten, wenn ich mir den „Auffüllungsgrad“ unserer Dienststellen anschaue…

    Es ist ja ganz nett, wenn Personalbedarf für irgendeine Dienststelle erkannt wird (wirklich?), aber bitte nicht wieder als Auftakt für eine neue Runde im Abordnungstourismus!
    Wir müssen da allmählich mal beginnen, ganzheitlich zu denken! Das Stopfen von Löchern mit Löchern muss ein Ende haben!

    Am Anfang einer wirklichen Verbesserung müsste das ehrliche Eingeständnis stehen, dass die Reform III gescheitert ist!
    Wir haben bekanntlich dieselben Folgen zu spüren bekommen wie die Kollegen aus Bayern (und demnächst auch BW)mit ihrer „Zentralisierungsreform“ , die ich letztens in einem Kommentar eines dortigen Gewerkschafters las:
    Das Personal wird nach oben verlagert, die Aufgaben nach unten! – Besser könnte man die Aufteilung der ehemaligen Ämter wohl nicht umschreiben.

    Wenn dann diese Erkenntnisse schonungslos auf dem Tisch liegen, wenn man sich vom gesamten Ballast der Beschäftigung mit sich selbst befreit hat, dann könnte man vielleicht gaanz langsam mal wieder mit dem Aufbau einer tragfähigen Struktur beginnen!

    Man sollte dann diesmal allerdings hierbei das „Prinzip Gelbe Seiten“ beachten:
    Jemanden fragen, der sich damit auskennt!

  8. Ein relativ neuer Intranet-Beitrag der BPOLD Stuttgart:
    Bundespolizei erhöht 2012 die Einstellungen im Polizeivollzugsdienst
    [06.02.2012] Es ist geplant, im laufenden Jahr 2012 insgesamt 800 Ausbildungsplätze im PVD anzubieten, davon 600 im mittleren Dienst und 200 im gehobenen Dienst, gegenüber 2011 eine deutliche Steigerung.
    …und diese Neueinstellungen sollen, welch ein Wunder, auch noch heimatnah eingestellt und eingesetzt werden.
    Dasselbe hat man mir bei meiner Einstellung vor langer langer Zeit auch versprochen. Dann kam die Reform 2 und ich befand mich 350 km weiter weg. An einer fremden Dienststelle, mit vielen Helden, Schichtdienst, keine sozialen Kontakte und dem üblichen Klientel mit dem man sich als PVB eben so rumschlagen muß.
    Mal schaun was die nächsten Jahre so bringen. ……

  9. Die BPOLI Offenburg stellt sich vor.

  10. In OG gibt’s noch viele gute freie Dienstposten! Vor allem im gD!

  11. Bei der BPOLI Offenburg könnte man könnte man die Arbeit für den gD noch attraktiver machen, indem man qualitativ hochwertige Graffiti-Fälle und KT-Arbeit Sachbearbeitern im gD zuweist und quantitative Fälle, wie z.B. EvL und sonstige Massendelikte durch den mD bearbeiten läßt. Die Attraktivität der BPOLI OG würde sich für den gehobenen Dienst noch weiter steigern und die Inspektion wäre ein bißchen interessanter für Laufbahnabsolventen aus Lübeck. Natürlich sollte man den mittleren Dienst nicht abwerten und nicht vergessen, daß ohne dessen Zuarbeit ein qalitativ hohes Ergebnis im Bereich der Fahndung nicht möglich ist. Die Prozesse könnten aber optimiert werden, z.B. könnte man die theoretische Erfahrung eines Graffitisachbearbeiters mD nutzen, indem dieser seine Kenntnisse praxisnah und tatkräftig, im Rahmen der Streifentätigkeit, an die Dienstgruppen weitervermittelt. Um noch mehr qualifiziertes Personal, sprich Kommissare, aus den benachbarten Dienststellen zu locken, könnte der Leitspruch der besagten BPOLI heißen…“Qualität statt Quantität!“, oder auch „Qualität hat ihren Preis!“

  12. In der Tat verfügt die BPOLI über ein tatsächlich verfügbares Personal von 61%, das heißt 73% Prozent der Dienstposten sind besetzt und die Inspektion ist letztendlich das Schlusslicht in Sachen Personal bei der BPOLD S. Vergleicht man das Potential dieser enorm wichtigen Inspektion mit den operativ verfügbaren Human Ressources, so ist hier bei 100% Besetzung und adäquater Verteilung der Dienstposten ein noch größerer Leistungsschub zu erwarten. Da auf absehbare Zeit allerdings eine vollständige Auffüllung der Sollstärke nicht zu erwarten ist, sollte man das IST-Personal strategisch ausrichten. D. h. Leistungsträger mit qualitativ hochwertigen Leistungsprodukten sind mit, entsprechend den Ergebnissen, gleichwertigen Funktionen zu betrauen. In anderen Worten gefasst heißt das, Fahndungsdruck erhöhen, Erfassen der Zahlen und des Kriminalitätslagebilds mittels Controlling, operative und strategische Auswertung durch qualifizierte Führungskräfte, mehr und intensivere Ermittlungen ebenfalls durch besonders Qualifizierte. Aufgrund der Auswertung/Ergebnisse ist eine Steigerung des Fahndungsdrucks auf organisierte Tätergruppen zu erwarten. Man darf gespannt sein wieviele High Potentials, des ehemaligen Amtes Weil/Rhein, im Rahmen der Reform III und deren Evaluierung noch auf dieser aufstrebenden Dienststelle zu erwarten sind. Eine Leistungssteigerung dürfte auf jedenfall nicht ausgeschlossen sein.

  13. MichE/A 6. Februar 2012

    …Satire oder nicht Satire, das ist hier die Frage…

    Falls ja: Glückwunsch! – habe herzhaft gelacht!
    Falls nein: Beileid! – Immer noch nichts begriffen!

    In jedem Fall können solche Formulierungen gerade im Bereich des alten Amtes Weil am Rhein Anlass zu Missverständnissen geben: Haben wir solche Worte doch in der Vergangenheit allzu oft, ja geradezu bis zum Erbrechen, über uns ergehen lassen müssen!
    Man möchte den Verantwortlichen zurufen:
    „Leute, legt endlich die Heissluftgebläse still!“

  14. Präzisierung zu 12.
    Die guten suboptimalen Leistungen des mD sollte man nicht schmälern und deswegen mittels rigorosen Zeitmanagements unserer Institution noch mehr Druck auf unser Klientel aufbauen. Mittels Erfahrung durch Rotation (hier möchte ich mich dem Vorschlag von 11. anschließen), ließe sich, wie z.B. im Bereich der Graffiti-Delikte, eine größere Aufklärungsquote erzielen. Vorhandenes Synergiepotential sollte man umwandeln in einen für uns günstigen Synergieeffekt, welche eine Effizienzsteigerung bei den Aufgriffen zur Folge hätte. Zahlen, Daten und Fakten würden Bände über den Erfolg schreiben. Visionen hierzu wurden bereits in einem Workshop im ehemaligen Amt Weil durch Leistungsträger gD erstellt. Diese müßten nur noch umgesetzt werden.

  15. Wenn ich mir anschaue, was die Offenburger mit einem tatsächlich verfügbaren Personalbestand von 61% auf die Beine stellen kann ich nur sagen: Respekt und Hut ab! Vielleicht sollte sich der eine oder andere „Heißluftbläser“ aus dem weiter südlich gelegenen Bereich darüber mal Gedanken machen und auch überlegen, aus welchen Gründen Offenburg im Rahmen der Neuorganisation als Inspektion erhalten blieb (und eben nicht die ehemalige Nachbarinspektion). Offenburg ist der lebende Beweis dafür, dass sich Engagement der Kolleginnen und Kollegen eben doch lohnt, auch wenn in unserem Laden sicherlich noch vieles verbessert werden kann. Und wer sich für eine Verwendung in Offenburg interessiert: Es gibt dort tatsächlich noch freie Stellen.
    Und noch was zu 13.: Besser ein Licht anzünden als immer nur über die Dunkelheit klagen! Einfach mal drüber nachdenken…

  16. Zu 15:
    Niemand will den Offenburgern ihre Verdienste schlechtreden!
    Nur. ohne hier in Details gehen zu wollen: Ob die sogenannten Zahlen und Daten auch immer Fakten sind, daran dürfen Zweifel durchaus angemeldet werden.
    Jeder, deinem Nick nach zu urteilen auch Du, weiss, wie man Statistiken lenken und beeinflussen kann. (Um es vorsichtig auszudrücken)
    Es ging hier aber in erster Linie nicht um die tatsächliche Arbeit, sondern um den unsäglichen Jargon im Stil der unverbesserlichen Wirtschaftsliberalen.
    Der ist übrigen „draussen“ in der „freien“ Wirtschaft nicht ehrlicher als bei uns, sondern ebenfalls „Heissluft“!
    Ach ja: wollen wir wirklich darüber reden, warum ausgerechnet OG Inspektion geblieben ist?

    Wie war das mit dem Wahlkreis des ehemaligen BMI?….

    Solange wir uns allerdings, wenn´s gerade passt, die Argumentation unseres Gegenübers zueigen machen, brauchen wir uns auch nicht wundern, wenn wir fleissig weiter gegeneinander ausgespielt werden!