Auftakt zu den Tarifverhandlungen 2012!

Es ist soweit: Heute startet die Tarifrunde für Beschäftigte im öffentlichen Dienst 2012. Die Gewerkschaft der Polizei setzt unter dem Motto „€s reicht … nicht mehr zum Leben!“ dabei vor allem ein Signal für die unteren Einkommensschichten. Denn wer in Vollzeit im öffentlichen Dienst seine Arbeitskraft einbringt, der muss davon auch endlich wieder ordentlich leben können!

Im Folgenden findet Ihr unsere Hauptforderungen im Überblick.

Entgelterhöhungen

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6,5%, mindestens aber 200 € im Monat
  • Laufzeit nicht länger als 12 Monate
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten

Auszubildende

  • Entgelte der Auszubildenden werden um 100 € erhöht
  • Übernahme der Auszubildenden im erlernten Beruf nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung
  • Fahrtkosten zum Besuch auswärtiger Berufsschulen sind vom Arbeitgeber zu tragen

Über den Fortgang der Verhandlungen und unsere Aktionen werden wir Euch in den kommenden Wochen regelmäßig und zeitnah informieren.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

5 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Na das erste Arbeitgeberangebot war wohl nicht so toll.
    Deshalb kündigt Verdi Warnstreiks im öffentlichen Dienst an.

    So bald sich die GdP an Protestaktionen beteiligt, bin ich dabei. Streiken dürfen wir ja nicht, was uns jedoch nicht daran hindern sollte,
    unsere Meinung öffentlich zu vertreten.
    Man kann ja mit einem Tag der Personenschützer anfangen ;-)

    Und warum?
    weil Es reicht !!!!!!!

  2. Wenn man den Kommentar von unserem BMI zu dieser ersten Verhandlungsrunde hört, weiß man wie dieser unsere Arbeit schätzt…..Hauptsache die Politiker erhöhen ihre Gehälter ohne ein wimpernzucken….der so nette Bundespräsident bekommt pro Jahr 199.000 Euro Ehrensold…..wir pumpen Milliarden in andere Länder….da bleibt nichts für uns übrig…..armes Deutschland!

  3. Ich hatte es schon mal an anderer Stelle hier geschrieben: Die Kassenlage der öffentlichen Hand war schon lange nicht mehr so gut wie zur Zeit. Die leider immer noch vorhandenen Haushaltsdefizite konnten weit über die Planungen hinaus runtergefahren werden, auch Dank der bisherigen mageren Gehaltssteigerungen.
    Aber die Wirtschafts brummt, siehe Audi, Porsche, BMW. Deshalb ist die Haltung der Arbeitgeberseite gelinde gesagt eine Frechheit und eine glatte Lüge. 200 € Festbetrag nützt den niedrigen Gehaltsgruppen und schadet den Höherverdienenden nicht.
    Wenn nicht jetzt, wann dann?

  4. Ich plädiere auch für die 6,5%!
    Warum?
    Hier mal zum Nachlesen!!!!
    http://www.abendblatt.de/politik/article2205364/Obama-setzt-auf-Diplomatie-und-schliesst-Militaerschlag-nicht-aus.html

    Wo dann der Ölpreis hingeht ist wohl jedem klar!

  5. Ich finde auch, dass wir mehr Geld verdient haben.
    Die Frage der Steigerung ist aber natürlich abhängig von der wirtschaftlichen Lage des Staates.

    Also einfach die Gehälter der Staatsdiener an die Diäten der Abgeordn. „koppeln“! Soll heißen, bei Diätenerhöhung erhöhen die Gehälter der Staatsdiener sich um 50% der Diätenerhöhung:
    Diätenerh. um z.B. 10% von 3000 auf 3300 Euro, heißt für uns: 50% von 300 = 150 mehr für uns!

    Dann werden die Abgeordneten sicher auch etwas nachdenklicher mit ihren Erhöhungen umgehen. Und das Signal ist super!