€s reicht! Haltung des Arbeitgebers ist enttäuschend

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie ihr unserem Internetauftritt wie auch den Medien bereits entnehmen konntet, hat die Arbeitgeberseite „kein“ Angebot vorgelegt! Sie sind überhaupt nicht auf unsere mehr als berechtigten Forderungen eingegangen – sie wären weit überzogen!? Es ist enttäuschend!

Am 12. März gehen die Verhandlungen weiter. Lasst uns bis dahin unseren Unmut über die Art und Weise der Arbeitgeberhaltung kundtun. Wir wollen und müssen uns jetzt mit den Kolleginnen und Kollegen von ver.di und GEW solidarisch erklären, wie sie es in der Vergangenheit auch schon mit uns getan haben.

Überall wo es möglich ist, bitte ich euch, unsere grünen Fahnen voranzutragen und bereits nach der ersten Verhandlungsrunde der Arbeitgeberseite zu zeigen „€s reicht“ ……nicht mehr zum Leben!
Unterstreicht so bitte die Forderung der Beschäftigten in der Bundespolizei, die es weiß Gott verdient haben, sie und ihre Arbeit wertzuschätzen.

Druck und Belastung am Arbeitsplatz nehmen immer weiter zu und wir müssen mit anschauen wie sich andere die Taschen voll machen – €s reicht!
Wir sorgen, jeder an seinem Platz, rund um die Uhr für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Wir leisten immer mehr und mehr – aber wofür – stattdessen werden wir privatisiert und ausgegliedert bzw. kurzgehalten! €s reicht ……….nicht mehr zum Leben, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Über alle geplanten Aktionen werden wir Euch wie gewohnt auf dem Laufenden halten!

Euer Rüdiger Maas

 

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

5 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Liebe GDP-Verantwortlichen, liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ES REICHT ENDGÜLTIG!!!

    Die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes sollen ihre Forderungen überdenken?

    Einen sog. Sockelbetrag, der für alle gleich wäre soll es nicht geben?

    Was sind das für Forderungen der Arbeitgeber!!!???

    Ich habe einen schon älteren Artikel in der „Süddeutschen Zeitung“ gefunden…

    http://www.sueddeutsche.de/politik/bundestag-diaeten-steigen-ab-abgeordnete-verordnen-sich-mehr-geld-1.1113005

    Demnach gönnen sich unsere Herrn Bundestagsabgeordneten eine satte Diäterhöhung!

    Liebe Verantwortlichen in der GdP, wir dürfen diesesmal nicht nachgeben!!!

    Wenn sich Abgeordnete 2012 und 2013, ca. 3,8% und ca. 3,7% mehr an Gehalt gönnen, dann sollte unser Abschluss nicht darunter liegen.

    Meiner Meinung nach könnte man das sogar übernehmen, nur mit dem Zusatz, dass die unteren Einkommen mit einem Sockelbetrag stärker profitieren.

    Was meint ihr dazu???

  2. Meine Meinung:
    Diese Forderung ist nicht von dieser Welt!!!!!

    Ach neeeeeee, das ist ja nicht von mir, dass ist ja vom IM, Namen spielen keine Rolle,
    hat ja jeder gesagt.

    Meine Meinung steht fest, mit dieser Haltung soll versucht werden, einen Abschluss über das Wahljahr 2013
    zu erreichen. 12 Monate soll es nicht geben.

  3. Fragt doch mal den Wulff.
    Der „Kollege“ weiß, wie man mit minimalem Aufwand das Maximum für sich rausholt.

  4. Die Anforderungen des täglichen Dienstes lassen heute kaum noch Unterscheidungen zu (Ausnahmen..) ob diese von einem Beamten mit A6/7 oder einem mit A12 bzw. A 13 verrichtet werden. Auch die Kosten des alltäglichen Lebens sind für alle gleich. In den letzten Jahren mussten allen voran Beamte Opfer bringen, wenn es um Lohnforderungen ging. So nebenbei verlängerte man die wöchentliche bzw. Lebensarbeitszeit.

    Gleichzeitig koppelten sich „Eliten“ ab und die Schere zwischen Arm und Reich klaffte weiter auseinander. Steuergeschenke und eingefrorene Beiträge der Arbeitgeber zur Sozialversicherung toppen das Ganze.

    Steuern werden nicht mehr eingenommen und Fehler in bestehenden Gesetzen (habe ich auch der GDP mitgeteilt) nicht ausgebessert.

    Bei Gewerkschaftsforderungen droht man mit Betriebsverlagerung, Personalabbau und anderen Methoden des modernen Raubtierkapitalismus.

    Es verbleibt die Frage: Wie wollen wir unsere Forderungen an den Mann, sprich BMI bzw. Angela bringen. Beamte dürfen nicht streiken.

    Dienst nach Vorschrift?

    Vermutlich wird man uns in gewissem Maße entgegenkommen, da Wahlen vor der tür stehen, und in manchem Parlament drohen die Mehrheiten den Bach hinunter zu schwimmen.

    Zum Sockelbetrag empfehle ich als Dessert die Verkürzung der wöchentl. Arbeitszeit auf 38 Std./woche bzw. Pension mit 60

  5. Alles prima,

    aber erstmal geht es um unsere Tarifbeschäftigte!

    Wir Beamten sollten dort wie heute in Hamburg tatkräftig unterstützen!

    Wem es stinkt der sollte sich beteiligen, wenn es heisst Füsse auf die Strasse und Flagge zeigen!

    €s reicht!