GdP-Chef Witthaut: Wir nehmen keine Reallohnverluste hin

Potsdam. Vor der dritten und möglicherweise entscheidenden Tarifrunde in der kommenden Woche in Potsdam haben die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes im Deutschen Gewerkschaftsbund und die dbb-Tarifunion den Druck auf die Arbeitgeber des Bundes und der Kommunen mit Warnstreiks und Kundgebungen hör- und sichtbar erhöht, an denen sich über 130.000 Kolleginnen und Kollegen beteiligt hatten.

In Potsdam demonstrierten unter starker Beteiligung auch von beamteten Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Donnerstag, 22. März 2012 rund 4.000 Beschäftigte für die Gewerkschaftsforderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. „Wir nehmen keine Reallohnverluste hin. Unsere Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger und auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland ist mehr wert!“ rief der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut den Kundgebungsteilnehmern auf dem Luisenplatz in Potsdam zu.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

2 Kommentare
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  1. ich hab heut wieder die Diskussion über das Gehalt von Herrn Winterkorn gelesen . 17 Millionen …. das wird noch entschuldigt oder auch gerechtfertigt, weil er ja soviel Verantwortung trägt. Frau Merkel verdient dagegen 261 TSD im Jahr . Ein Bruchteil dessen , steht das im Verhältnis, ich meine nicht. Und wenn man argumentiert, dass Sportler und vermeintliche Stars noch viel mehr verdienen , d.h. ich verbessere mich, sie bekomemn es , ob sie es verdienen , nein sie verdienen es nicht und damit ist auch nicht das Gehalt von Herrn Winterkorn zu rechtfertigen, das ist in meinen Augen unmoralisch und nicht vertretbar .
    Und dann wird über eine Gehaltserhöhung gestritten, die nicht einmal die Preissteigerung ausgleicht, dafür hab ich kein Verständnis.

  2. Wir sind es wirklich Wert!! Demütigt uns nicht noch mehr, gebt uns die 6,5% min. 200€. Das ist sehr moderat, bescheiden
    und angemessen. Warum sollte z.B. der soziale Umgang mit nur einem Drittel eines Industriearbeiter entlohnt werden,
    oder gar eines 0,Promille Betrags von Aufstichträten etc.
    Unsere starke Faust, jetzt. Für alle Gewerkschaftsangehörigen.
    Ich stehe voll hinter den streikenden Kollegen und danke diesen auch dafür.