Ringen um Tarifkompromiss geht nach langer Verhandlungsnacht heute weiter

Potsdam. Nach einer langen Verhandlungsnacht haben die Verhandlungsgruppen der Arbeitgeber von Bund und Kommunen und der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes am Freitagmorgen das Tauziehen um ein Ergebnis fortgesetzt. Noch am späten Donnerstagabend hatten die Verhandlungsführer, Bundesinnenminister Friedrich und Ver.di-Chef Bsirske den Willen zur Einigung betont.

Zwar wolle man alles daran setzen, am heutigen Freitag zu einem Ergebnis zu kommen, so Bsirske, jedoch bestünden noch in allen Punkten Differenzen. Insbesondere die kommunalen Arbeitgeber lehnen eine soziale Komponente, den von den Gewerkschaften geforderten Mindestbetrag von 200 Euro, kategorisch ab.

Am Donnerstagabend traf auch die Große Tarifkommission der GdP in Potsdam ein. GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut und Kerstin Philipp, stellvertretende Bundesvorsitzende und zuständig für den Tarifbereich gaben den Kolleginnen und Kollegen einen Überblick über den Verhandlungsstand.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

3 Kommentare
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  1. Das ist ja noch nicht einmal die Hälfte des geforderten, noch ein scheinangebot um die Bürger in die irre zu führen. Lasst bitte nicht nach und macht deutlich das es sich dabei um ein „Angebot“ über 24 Monate handelt!

  2. Damit wir uns richtig verstehen. Das Angebot der Arbeitgeber währe bei einer Laufzeit von 12 Monaten inklusive der sozialen Komponente akzeptabel.
    Laßt euch nicht auf 24 Monate ein!!!!

    Ich sage nur: Diätenerhöhungen für den Bundestag und den Landtag in NRW
    Erhöhung der Wahlkampfkostenerstattung etc. ….das geht anscheinend fast immer glatt über die Bühne.

  3. So nun ist es wieder soweit. 3,5 % in diesem Jahr und dann noch 2 Erhöhungen a 1,4 % in 2013. Das ist langsam lächerlich. Wann begreift man denn endlich das die Schere der Lohn Preisspirale immer weiter auseinandergeht. Davon kann man keine hohe Miete im Ballungsraum bezahlen. Was soll das – für so ein Schwachsinnsergebnis hätte man gar nicht streiken brauchen