Witthaut: Nach zähem Ringen ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt

Potsdam. Die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen erhalten ab dem 1. März 2012 3,5 Prozent mehr Lohn. Ab dem 1. Januar 2013 kommen 1,4 Prozent hinzu und ab dem 1. August 2013 noch einmal 1,4 Prozent. Bernhard Witthaut, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP): „Am Ende der vereinbarten Laufzeit von 24 Monaten steht eine stattliche Einkommenssteigerung von 6,3 Prozent – mit Zinseszins sogar 6,42 Prozent. Das ist ein zufriedenstellendes Ergebnis.“
Erst am späten Freitagnachmittag hatte sich der Durchbruch in dem dreitägigen Verhandlungsmarathon angekündigt. Nach einer durchverhandelten Nacht ging es in den frühen Morgenstunden am Freitag, 30. März 2012 nonstop weiter. Noch in der Donnerstagnacht hatten der Verhandlungsführer des Bundes, Bundesinnenminister Friedrich und der Verhandlungsführer der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, Frank Bsirske den gemeinsamen Willen bekundet, einen Kompromiss zu finden.

Die großen Tarifkommissionen der Gewerkschaften setzten sich noch am Freitagabend mit dem Ergebnis auseinander. Die große Tarifkommission der Gewerkschaft der Polizei nahm das Ergebnis einstimmig an.

Kerstin Philipp, stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende und im Geschäftsführenden Bundesvorstand für den Tarifbereich zuständig: „Wir haben es geschafft, die erwarteten Inflationsraten für das laufende und das kommende Jahr auszugleichen und die Reallohnverluste zu stoppen. Der Verzicht auf einen Mindestbetrag fiel uns zwar nicht leicht, aber wir haben ihn durch eine ordentliche lineare Erhöhung kompensiert, so dass auch die Beschäftigten in den unteren Entgeltgruppen eine spürbare Erhöhung erhalten.“ Auch die Übernahme der Auszubildenden sei zufriedenstellend für die jungen Beschäftigten geregelt.

Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts zur Altersdiskriminierung war von den Arbeitgebern in die Verhandlungen eingebracht worden. Philipp: „Für die Arbeitgeber gehörte dieser Punkt unverrückbar zum Verhandlungspaket. Wir haben aber das Beste daraus machen können. Diejenigen behalten ihre Ansprüche, die bereits im Jahr 2012 einen 30tägigen Urlaubsanspruch haben. Auch für die über 55jährigen besteht nun ein Urlaubsanspruch von 30 Arbeitstagen. Allen übrigen Beschäftigten werden zukünftig 29 Urlaubstage gewährt.“

GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „Das kategorische Nein der Arbeitgeber zur einer sozialen Komponente hat die Verhandlungen von Anfang an stark belastet und den Kompromiss erschwert. Bei einem solchen, unter großen Mühen erzielten Verhandlungsergebnis stellt sich aber immer die Frage, ob ein Erzwingungsstreik in der Lage wäre, ein besseres Resultat zu erzielen. Die Kolleginnen und Kollegen der Großen Tarifkommission in der GdP sind der Auffassung, dass das maximal Erreichbare auch erreicht worden ist. Selbstverständlich gehen alle beteiligten Gewerkschaften davon aus, dass das Tarifergebnis auch für die Beamtinnen und Beamten und Pensionäre übernommen wird.“

Zeit Online: Gewerkschaften und Arbeitgeber einigen sich auf kräftiges Lohnplus

Spiegel Online: Ver.di ringt Arbeitgebern satte Lohnerhöhung ab

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

49 Kommentare
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  1. Nun ja, das Ergebnis ist sicher nicht direkt als schlecht zu bezeichnen, zumindest gemessen an dem, was man uns im Laufe der Jahre sonst so zugemutet hat;
    trotzdem bleibt ein ziemlich schaler Beigeschmack:

    Dass von dem geforderten Sockelbetrag garnichts übrig bleibt, ist bitter!

    Dabei war dieser überhaupt erstmals konkret gefordert worden! – Von der Basis bereits seit Jahrzehnten(!) gefordert, scheiterte dies meistens bereits innerhalb der Tarifkommission.
    Insofern wäre es natürlich ein Zeichen gewesen, sich hiermit durchsetzen zu können!

    Natürlich hat wohl niemand erwartet, dass die Forderung 1:1 durchgeht, aber dass der geforderte Sockelbetrag, zumindest aufs Jahr bezogen, sich nunmehr vielleicht für die Bezieher von B-Gehältern verwirklicht, wohingegen der durchschnittliche Tarifbeschäftigte dann mit (ebenfalls aufs Jahr bezogen) ca. 30 Krücken/Monat mehr nach Hause geht, ist schon tragisch!

    Meine Meinung dazu daher: Einen Abschluss ohne den Sockelbetrag hätte es nicht geben dürfen! Den Arbeitgebern wurde mit dem Zugeständnis eines wieder mal auf 2 Jahre getätigten Abschlusses bereits genügend entgegengekommen!

    Richtig ist allerdings auch in meinen Augen Bernhards Einschätzung, dass eine Verbesserung des nunmehr erreichten Ergebnisses auch nach einem Streik höchst zweifelhaft gewesen wäre….

  2. Gut gemacht!!!!!!!

  3. Ein realistisches Ergebnis. Danke an die Gewerkschaftsvertreter und an die Leute, die dafür auf die Straße gegangen sind.
    Besser und gerechter wäre es, statt einer prozentualen Erhöhung, einen Festbetrag festzulegen.
    Nun bleibt abzuwarten, ob dieses Ergebnis tatsächlich auch 1:1 auf die Beamten übertragen wird.

  4. Bin mir nicht sicher, wer da gewonnen / verloren hat. Danke aber trotzdem an die Verhandlungsführer der „Arbeitnehmer“ . Ist mehr rausgekommen, als von mir erwartet wurde. Ihr habt einen guten „Job“ gemacht! Die Urlaubsproblematik aller Dings sehe ich anders (oder muss sie erst noch realisieren).

  5. Danke an Verhandlungsführer, es sind doch deutlich mehr geworden als die angebotenen 3,3% auf zwei Jahre..Das mit dem Sockelbetrag wäre natürlich auch schön gwesen, da hätten die unteren Einkommen mehr von gehabt..
    Mit dem Urlaub verstehe ich auch nicht so ganz…ich dachte laut dem Richterspruch stehen allen Arbeitnehmern 30 Tage zu..(oder hab ich da was falsch verstanden??)
    Danke an alle Kollegen und Kolleginnen die sdich an den Warnstreiks beteiligt haben und dem Arbeitgeber gezeigt haben: Nicht mit uns!!
    Ohne Euch wäre das Ergebnis bestimmt nicht so ausgefallen..

  6. enttäuschend

  7. Lustig, genau das hatte ich erwartet. Wir bekommen die 6,5 % (~6,42 %), jedoch gestreckt auf 2 Jahre. Ich sollte den Job wechseln und Hellseher werden :)

    Schade, dass sich die Arbeitgeber so gegen einen Sockelbetrag sperren. Lässt fast vermuten, dass denen nicht viel an den unteren Einkommensgruppen liegt.

    Trotzdem: Vielen Dank für die Verhandlungen! Und hoffen wir, dass das Ergebnis 1:1 umgesetzt wird auf Beamte.

  8. Ist ja besser als Nichts! Aber von einer Gehaltserhöhung kann man ja wohl nicht sprechen sondern lediglich von einer, wie schon richtig erwähnt, Ausgleichung der zu erwartenden Inflationsrate. War gestern beim Friseur, der hat den Preis für einen Haarschnitt seit dem letzen Mal um 15 % angehoben. Was sind da 3,5 % mehr Lohn. Aber dennoch schönen Dank an die Gewerkschaftsvertreter, daß überhaupt was rausgesprungen ist.
    Bezgl. Urlaub und Altersdiskriminierung kann ich nur lächeln. Ich bin 54 Jahre, meine Kinder sind erwachsen und ich habe im Gegensatz zu einem jüngeren Kollegen mit Kindern die 41 Stunde Woche. Das bedeutet 52 Stunden im Jahr mehr arbeiten als ein 30 Jahre jüngerer Kollege mit Kindern. Das sind über 6 Schichten im Jahr, die ich mehr leisten muß. Wo ist da die Gerechtigkeit? Wäre froh wenn die Gewerkschaften mal dieses Thema aufnehmen würden. Ich fühle mich als 54 jähriger mit erwachsenen Kindern auch diskriminiert.

  9. Mehr Geld in der Kasse ist schön, aber was ist mit dem Versprechen, die Schichtdienstleistenten zu entlasten. Kürzere Arbeitszeit, höhere Zulagen, kürzere Lebensarbeitszeit? Leider lese ich hiervon nichts und das stimmt traurig. Von dem Geld das mehr kommt, kann man keine Gesundheit kaufen.

  10. Hallo,
    in unserer Dienststelle sind über diesen Abschluß nicht nur ich sondern so um die 90 % der Kollegen enttäuscht!
    Die größte Enttäuschung ist, dass es keinen Sockelbetrag gibt.
    Die unteren Einkommen hätten dies dringend gebraucht und so geht die Schere zu den „Besserverdienern“ noch weiter auseinander!
    Nachdem wir in den letzten Jahren den anderen Gewerkschaften bei den Abschlüssen schon unterlegen waren, wird sich dieser Prozess auch 2012 und 2013 fortsetzen!
    YES

  11. Liebe Gewerkschaftskollegen,

    an der Prozentzahl die erreicht wurde habe ich nichts zu meckern.
    Was aber gegenüber den Menschen mit niedrigeren Einkommen wieder eine Vergrößerung der Kluft zwischen Ihnen und den Leuten mit den besseren Gehältern bedeutet.
    Wenn man für diese Leute einen Sockelbetrag von 100,- € für 2012 und vielleicht 80,- € für 2013 erreicht hätte, dann wäre der Abschluß meines erachtens fast perfekt!
    Folgedessen muss sich mein Dank in Grenzen halten!

    Gruß
    Udo Windl

  12. Sorry,
    aber die Ergenisse sind eine Lachnummer – gegenüber den eigentlichen Forderungen. Sicherlich ist es schön eine Gehalterhöhung zu bekommen und das in dieser Höhe – auch wenn wieder nureinmal auf 24 Monate.

    Stellt sich aber die Frage nach dem Sockelbetrag und die verhandelten Urlaubstage. Mit der gewonnen Regelung widerspricht sich, nach meiner Meinung, immer noch bzw. schon wieder gegen das aktuelle Gerichtsurteil – es findet wieder eine Schlechterstellung wegen Alters statt – das war doch der Punkt warum die bisherige Regelung rechtwidrig war, oder?? Schauen wir mal weiter und reden über die, welche ab 40 eigentlich Anspruch auf 30 Tage gehabt hätten – dieses warten nun weitere 15 Jahre auf einen höheren Urlaubsanspruch.

    Was für ein großer „Erfolg“ für die Gewerkschaften.!!

  13. Für dieses Ergebnis war ich auf der Strasse?! Der Sockelbetrag, der Fehlt! Nun bekommt der Direktor oder Präsident noch mehr, nee ich bin unzufrieden!

  14. Enttäuschend – an der Wochenarbeitszeit wurde gar nichts gemacht dann auf 2 Jahre – was soll das.
    Dann in diesem Jahr erst ab März – somit sind es reell nur 2,9 %.
    Wer mit sowas zufrieden ist tut mir leid. Auch die Schichtdienstler hätten entlastet werden müssen was die Wochenarbeitszeit betrifft.

  15. Warum wieder kein Sockelbetrag und warum lassen sich unsere Vertreter jedesmal wieder erpressen. Von geforderten 200 €
    kommen am Ende null € raus. Dann sollte man erst gar keine illusorischen Forderungen stellen. Der Gipfel ist aber, wenn man uns
    jetzt auch noch Zinseszins Schönrechnerrei kommt, gehts noch?
    Fazit: ich bin mehr als enttäüscht!

  16. Bei der galoppierenden Inflation bei der Laufzeit ein Witz.wir sind mehr Wert hieß es… Inflationsbereinigt sind wir nunmehr wieder nur gleich oder sogar weniger Wert.und an der Tanke zahle ich genausoviel mit A8 wie ein Hauptkommissar mit a 12 für meinen Sprit.gerade die kleineren Einkommen hätten mehr haben müssen so bis a 9 vielleicht.

  17. Wir wollten was anderes!
    6,5 % sofort(!) und 200 Euro Sockelbetrag.
    Die 200 Euro sind völlig unter den Tisch gefallen und der Rest wird auf zwei Jahre verteilt. Das ist nicht gerecht und schon garnicht sozial. Dafür brauchten wir nicht auf die Strasse zu gehen.

  18. Hier einmal eine kleine Vergleichsberechnung:

    Gehalt x 1,035 x 10 = 10,35 Gehälter
    Gehalt x 1,035 x 1,014 x 7 = 7,35 Gehälter
    Gehalt x 1,035 x 1,014 x 1,014 x 7 = 7,45 Gehälter

    Insgesamt ergibt das 25,15 Gehälter.

    25,15 Gehälter geteilt durch 24 Gehälter (Laufzeit) = 1,048 Gehalt

    Die Bruttolöhne steigen während der Laufzeit des Vertrags im Mittel um 4,8 %.

  19. Danke an GdP und ver.di für die starke Haltung und die coolen Aktionen im Vorfeld, und vor allem an die Arbeitnehmer bei uns, die sich am Warnstreik beteiligt haben und an diejenigen Beamten, die mit zur Demo gegangen sind! Und danke für nichts an diejenigen, die die Tarif- und Besoldungsrunde lediglich als trittbrettfahrende Chefkritiker mit Nickname an der Tastatur begleiten und weder Mitglied sind noch sich an irgendwelchen Aktionen beteiligen. Zur Erinnerung: das „Angebot“ der Arbeitgeber lag bei effizient knapp 1,7 Prozent pro Jahr, herausgeholt wurde das Doppelte. Ja, die Veranstaltung heißt immer noch TarifVERHANDLUNGEN und nicht Tarifdiktat, für keine Seite. Was jetzt herausgeholt wurde, ist wenigstens wieder mal ein echter Reallohnzuwachs nach Abzug der Teuerungsrate! Und was die Arbeitszeit der Beamten angeht: Arbetszeit war nicht Gegenstand der Tarif(!)verhandlungen (die Arbeitnehmer haben da kein Problem) , sondern muss nachfolgend für die Beamten verhandelt werden. Schließlich war die damalige Erhöhung auch nicht an die Einkommensrunde gekoppelt. Also, ich bin zufrieden und kann verstehen, dass die große Tarifkommission der GdP zugestimmt hat. Ohne vorher auh noch die Trittbrettfahrer zu fragen. :-)

  20. Bitte die Forumsregeln einhalten! Die Redaktion!

  21. Ich sage Danke….Danke an allen, die uns zu diesem Schritt geholfen haben…Nun hoffe ich jedoch, dass es bei den Verhandlungen für die vielen Beamten auch um die Angleichung der Wochenarbeitszeit geht…Tarifbeschäftige arbeiten immer noch weniger Stunden als wir PVB…Vielleicht klappt dies ja…

  22. Steve
    Mit Respekt gesagt: Trotz sprudelnden Steuereinnahmen aufgrund eines „seit Jahren anhaltendenden wirtschaftlichen Aufschwunges in D.“, zumindest behaupten das unsere Merkelin und Co., ist das Ergebnis als (einkalkulierte?)Verhandlungsniederlage der Gewerkschaften zu bezeichnen! Erst recht unter Betrachtung der eigentlichen Forderung, besonders was die 200,-€ Sockelbetrag betrifft. Dann noch seitens Verdi auf fehlende Wirkung eines Streikes hinzuweisen, ist Verrat an den Mitgliedern und hinterläßt den miefigen Nebel einer Kungelei der Verhandlungsspitzen aus rein politischen Gründen! Man gibt das ureigenste Druckmittel ohne Grund aus der Hand!
    Wie siehts den aus in Europa? D. hat sich dank Merkel, Schäuble und Bundestag für Jahrzehnte unbezahlbar an den Rest Europas verkauft (EFSF,ESM, Fiskalunion…), da kommt ein Generalstreik bei den Ratingagenturen nicht gut an, Folge Zinsanstiege, von der zu erwartenden Megainflation in den kommenden Jahren ganz zu schweigen! Man muß nur mal an die Tankstellen und auf Energiepreise und Wochenendeinkauf schauen! Wer da noch an die offiziellen Inflationsraten eines Bundesamtes glaubt, sollte zum Psychater gehen! Vor zwei Jahren war das alles schon abzusehen, da konnte man noch davon ausgehen, das so eine Ansicht in einem Forum entfernt wird! Wie schnell die Zeiten sich doch ändern.
    Den Fachverbänden sollte man ins Gewissen reden, ob es richtig ist seine eigene Handlungsfähigkeit unter dem Dach, oder besser der Führung VERDIS sinnvoll ist! Bsiske und Co. sitzen mir mittlerweile zu nah an der Politik für den großen Rest des Jahres, an denen keine Tarifverhandlungen anstehen.
    Zum Verständnis: http://www.bündnis-bürgerwille.de

  23. @Steve
    Genau so sehe ich das auch,gut geschrieben.

    Danke für den überraschend zähen Einsatz der GDP, das lässt mich hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.
    Denn wir haben nicht nur mehr Geld damit gewonnen,sondern v.a. auch Respekt. Davon profitieren wir auch bei den nächsten Runden.

  24. Das Ergebnis stimmt. Gut gekämpft, GdP! Und wo waren die anderen?

  25. Das Ergebnis hat in unserer Dienststelle nicht für Jubel gesorgt. Die Kollegen ,egal ob Beamter oder Angestellter, waren davon ausgegangen das wir zum erten Mal den Sockelbetrag beim Arbeitgeber durchboxen. Vergleicht mal die Prozenterhöhung in A8 und A12!! Auch bei den E-Gehaltsgruppen der Angestellten. 200 € und mehr sind doch nur für die hohen Stufen herausbekommen. Was sagen die Kollegen in den Ballungsgebieten dazu??? Hohe Mieten, steigende Energie- und Lebenshaltungskosten etc. – das war nix. Wir wollten den Sockelbetrag und die Gewerkschaft (also wir alle) wollte das diesmal durchdrücken. Leider abgebügelt vom BMI und Co. Genauso sieht es bei den Verbesserungen für die Schichtdienstleistenden aus!!! Immer noch 41 Stunden????!!! Immer noch kein eher in Pensiongehen für 20-30 Jahre krankmachenden Schichtdienst??? Da grummelt es sehr an der Basis. Wer das nicht glaubt sollte mal das Ohr an die Dienststellen legen und besonders die in Ballungsgebieten mit Flughafen!!!! Alles für 2 Jahre- nun hat man uns wieder da wo man uns haben will- nicht im Wahljahr mit Tarifvorderungen. Diese Möglichkeit haben wir uns selbst aus der Hand nehmen lassen. Also mir bringt das alles nix, wenn ich mal so an die Zapfsäule fahre und den Preis bei täglich 100km Fahrt zum Dienst sehe. Da kommt mir kein Danke!!

  26. @Flughafenmann
    Welches Ergebnis stimmt? Wer hat gut gekämpft? Andere?

    Ergebnis gleicht gerademal die Inflation aus! Gekämpft wurde doch gar nicht! Andere, ausser Verdi, waren doch eh nicht dort um irgendwas zu bewirken! Die haben doch alle nur zugehört und abgenickt! Wenn man einen Sockelbetrag von 200 € , Laufzeit ein Jahr fordert und dann nix kriegt, sogar noch Einbußen beim Urlaub sich eingestehen muss, dann darf man schon mal fragen, wo denn da gekämpft worden ist!
    Übrigens müssen wir ja auch noch bei jeder Erhöhung die 0,2 % für den Pensionsfonds abziehen, dann bleibt wirklich genügend übrig um den Tank einmal halb voll zu machen!
    Dann mal Danke fürs Kämpfen!
    Gruss Proximus

  27. Ach was wurde vor dem Abschluss wieder für ein Lärm gemacht, um den Sockelbetrag und die geforderten Prozente. Was ist davon geblieben? Viel Lärm um nichts? Den Sockelbetrag wird es nicht geben aber immerhin die Prozente wurden annähernd erreicht. Was im meinen Augen jedoch eine absolute Frechheit ist, dass diese Gehaltserhöhung mal wieder nicht vom erstem Tage an voll gezahlt wird. Da wird das Ganze wieder über 2 Jahre gestückelt und uns wird das dann auch noch als Erfolg verkauft.

  28. Wenn ich hier so einige Kommentare lese bekomme ich nen Brechreiz…Wenn der Sockelbetrag dringewesen wäre, hätte die Gewerkschaft ihn durchbekommen..Alle die hier nur rummotzen sollten sich ml fragen, wo sie bei den Streiks oder Demos waren..Es waren wie Steve schon geschrieben hat stand das Angebot bei 1,7 pro Jahr und nun sind es deutlich mehr..
    Warum wird hier eigendlich auch jeder noch so kleine Erfolg so schlecht geredet..

    Von den Mitbewerbern hat man gar nichts gesehen und die sonnen sich nun bestimmt wieder in dem Erfolg..Manchmal glaube ich hier posten nur Nichtmitglieder die ohren persöhnlichen Frust loswerden wollen und keine A.. in der Hose haben dieses im reellen Leben auch zu tun…

  29. klinkt erstmal gut das ergebnis….
    mal sehen was für die beamten raus kommt. vieleicht kann man da auch beim DuZ was machen, wenn denn schon nicht das ganze ergebnis 1:1 übernommen wird.

  30. Steve und flat1795, damit ich nicht mißverstanden werde was Euer Engagement betrifft, höchst respektwürdig – ich wünschte in unserer DS würde mal jemand den A… heben und mit zur Demo fahren! Es ist jedoch unbestritten, daß unsere Spitzen-Bsirskes auf eben diesen Demos erst höchst medienwirksam Reden schwingen, und dann ganz überraschend und plötzlich nach“40 Stunden härtester Verhandlungen“ so einknicken! Nichts anderes bedeutet dieser Abschluß! Das Angebot der Arbeitgeber kann nicht als Maßstab gelten, der sind für uns untere und unterste Einkommensgruppen ganz allein die Steigerung der Lebeshaltungskosten! Oder:Alimentationsprinzip=Sozialhilfe????? Demnächst bietet der Dienstherr -10% und wir freuen uns alle über nur -5%?! Mit Verlaub,träumt weiter…

  31. @ proximus
    In Hannover, Hamburg, Köln, Potsdam…war die GdP dabei. Aber vermutlich ohne dich und den Großteil der Gewerkschaftskritiker, die jetzt aus der Deckung kommen. So funktioniert die Durchsetzung von Eigeninteressen gegen die Regierung eben nicht, dass man zu den Gewerkschaftforderungen und den Verhandlungsergebnissen stets gesalzene Kommentare abgibt, aber selbst nichts dafür tut, noch nicht mal DA für ’ne Demo nimmt oder in der Gewerkschaft engagiert. Über unsere Tarifforderungen und die Annahme eines Verhandlungsergebnisses für unsere Tarif-Mitglieder (!) entscheiden die demokratisch Legitimierten (die Tarifkommission), also genau diejenigen, die sich auch für Eigeninteressen nicht nur interessieren, sondern auch engagieren. Nicht vergessen: wir kämpfen bei Tarifauseinandersetzungen nur für unsere Mitglieder. Und unsere Mitglieder entscheiden über ihre Gremien selbst und für sich, ob sie ein Verhandlungsergebnis akzeptieren.

  32. Ted-DUS har geschrieben:
    Manchmal glaube ich hier posten nur Nichtmitglieder die ohren persöhnlichen Frust loswerden wollen und keine A.. in der Hose haben dieses im reellen Leben auch zu tun…

    Glaube auch, dass es besser wäre wenn nur zahlende Mitglieder ihre Meinung kundtun würden…
    Zum Glück habe ich mir durch meinen monatlichen Beitrag die Schreibrechte gesichert. Aus diesem Grunde wage ich es auch eine eigene Meinung und nen Arsch in der Hose zu haben. Sicherlich ist alles besser als 1,7% aber in kollektiven Jubel muss ich deshalb noch lange nicht ausbrechen.

  33. 1:1 übernehmen, plus 39 Std/Woche, damit könnte ich leben.

  34. Bitte die Forumsregeln einhalten! Die Redaktion!

  35. Ich war auf der Strasse in Hamburg, mit einigen Kolleginnen und Kollegen: Nur ein Beamter war dabei und das war ein Kollege vom Zoll! Also: Wo waren meine Beamtenkollegen aus Hamburg? Ich Danke hier ersteinmal den Kollegen aus Ratzeburg und Lübeck! Tolle Aktion von euch in Hamburg!
    Wenn mich auch nur ein Beamter aus Hamburg anquarkt- ich werde böse!

  36. Die Prozentzahl ist gut! Danke für euren Einsatz, liebe GdP!!!

    Jedoch wird die Kluft zwischen UNTEN und OBEN wieder größer. Es ist kaum nachzuvollziehen, warum ein Sockelbetrag nicht möglich ist??? Da hätte man ruhig auf 1% verzichten können um einen gleichen Betrag xy für alle zu schaffen!

    Ich möchte nicht schlecht reden, aber für die Kolleginnen und Kollegen am unteren Ende der Besoldungstabellen sind diese Erhöhungen eben viel viel weniger als A10 aufwärts…

    Und bevor sich jemand aufregt, nein ich meine jetzt nicht A7, A8 oder so, sondern die Kolleginnen und Kollegen unter A7!

  37. Das Ergebnis muss natürlich jeder für sich selbst bewerten.
    Ich für meinen Teil denke aber, dass ein bitterer Nachgeschmack bleibt.
    Kein Sockelbetrag, Wochenarbeitszeit(?), Ausgleich für Schichtler usw..

    Ganz schlimm finde ich hier schon wieder die Anfeindungen. Mitglieder Nichtmitglieder, Schreibrechte,
    Tritbrettfahrer und ohne A… in der Hose.

    Mann, Mann, Mann…

    Wenn jemand von den Arbeitgebern diesen Käse liest, lachen die sich nochmal schief.

  38. Mir tut es besonders für die kleinen Arbeiter und Angestellten leid. bei 1500€ Brutto kommen einem 3,5% nicht wie ein warmer Regen vor. Für die eher besser entlohnten Beamten/Angestellten macht sich die Erhöhung deutlich mehr bemerkbar. Die Erhöhung um einen Sockelbetrag war somit unerlässlich.
    Am Verhandlungstisch waren vielleicht zu viele Satte und zu wenig Hungrige.
    1500€ Brutto (Arbeiter) bekommen demnächst 52,50€ mehr, der A14er mit 4000€ Brutto darf sich über 140€ freuen. Die Energiepreise sind für beide im gleichen Maße teurer geworden. Ein Sockelbetrag hätte somit vor allem den Kleinen Einkommen was gebracht.
    Während viele Industriearbeiter mit verdienten Sonderzahlungen belohnt werden, werden insbesondere Kindergärtnerinnen, Krankenschwestern, Putzfrauen usw. auch zukünftig für Ihren Dienst an der Bevölkerung/Menschen nicht annähernd so bezahlt wie der Arbeiter in der Wegwerfgesellschaft. Daran lässt sich die Wertschätzung erkennen und nicht an den den Bekundungen des BMI.
    Insofern darf ich meine Enttäuschung offen bekunden. Gibt es schon Erkenntnisse wieviel die kalte Progession sich von der Erhöhung gönnt?

  39. Danke an die Kollegen und Kolleginnen der GdP!
    Aber die prozentuale Erhöhung sieht natürlich bei einem B 6-er bedeutend anders
    aus als bei einem E 6-er.
    Wer rechnen kann, weiss was ich meine!
    Sockelbetrag wäre besser gewesen!

  40. Hallo
    Ohne die Gewerkschaften hätten wir überhaupt nichts bekommen, dass ist wohl allen klar hier im Forum, oder???
    Es wurde mit Sicherheit von den Verhandlungsführern einiges herausgeholt in den letzten Wochen und Monaten.
    Rechnen wir mal vom 01.01.2012 bis 31.12.2013, was zählbares herausgeholt wurde:
    Zum 01.01.2012 Umlegung des Weihnachtsgeldes mit 2,44 Prozent
    Zum 01.03.2012 3,5 %
    Zum 01.01.2013 1,4 %
    Zum 01.08.2013 1,4 %
    Sind bis Ende 2013 immerhin schon mal 8,74 Prozent. Da hat jeder Beamte erst mal ein gutes Sümmchen Brutto mehr auf dem Gehaltszettel. Das PVB der BPOL keine Sozialabgaben zahlen und die kostengünstige Heilfürsorge hat ist auch schon mal ein Vorteil, gegenüber den Tarifbeschäftigten, bei denen die ganzen Sozialabgaben richtig reinhauen.
    Jetzt ist schon mal ein Anfang gemacht.
    Und in den nächsten 2 Jahren ( bis Ende 2013 ) sollten die gewerkschaftlichen Vertreter sich Bemühen, die Stellenplanobergrenzen im mittleren Dienst zu kippen und die wöchentliche Arbeitszeit der Beamten an das der Angestellten anpassen.

    Liebe Gewerkschaftler viel Erfolg in den nächsten Jahren und bei der kommenden Personalratswahl.

  41. @Peter Winthuis
    Ich stimme Dir zu 8,74% mehr sind schon ne ordentliche Stange Geld!
    Aber die 2,44% ist ein Teil vom sogenannten Weihnachtsgeld was uns jahrelang gestrichen wurde und uns berechtigterweise endlich zurück gegeben wurde! Bei den Angestellten wurde es nicht gestrichen! Warum weiß wohl jeder!
    Bei der wöchentlichen Arbeitszeit muss ich sagen das damit das Gehalt der Beamten faktisch um ca.7% gekürzt wurde!
    Jetzt kann man sich ausrechnen wieviel von den 6,3% noch überbleiben!!!
    Warum die Beamten keine Sozialabgaben zahlen muss ich wohl keinem mehr sagen! Das sollte jedem bekannt sein!
    Ich weiß nicht warum Du dieses ausführst in Deinem Text(s.o.).
    Wie lange die Beamten noch die Heilfürsorge haben weiss keiner. Einmal Hand heben im Bundestag und sie war einmal!
    Ebenso wie die 2,44% Weihnachtsgeld(seit 01.01.2012) einmal Handheben im Bundestag und die werden auch gestrichen!

  42. Mahlzeit zusammen.

    Mal davon ausgehend dass der Abschluß auf die Beamten umgelegt wird, muss man sagen, dass es angesichts des
    § 14 BBesG nur ein mäßiger Abschluß war.

    Des Weiteren wird in der Anwerbung von neuen PVB, egal ob mD oder gD, davon gesprochen, dass man Wettbewerbsfähig mit der freien Wirtschaft oder anderen Behörden sein muss, ich sehe die Attraktivität nur im ersten Moment nicht aber im Laufe der Dienstjahre.
    Die Ausrüstung ist schlecht, sie wird reduziert und die Arbeit wird nicht gewertschätzt.
    Die Arbeitsplatzgarantie ist natürlich viel wert, bitte nicht falsch verstehen!
    Aber sie ist auch nicht Dauerargument dafür, dass wir nicht auch mal Forderungen stellen dürfen.

    Durch einen Abschluß mit den Forderungen die gestellt wurden, hätte man seitens des Dienstherrn ein Zeichen setzen können.

    In der freien Marktwirtschaft werden bei guter Arbeit Boni gezahlt und zwar für alle.
    Wo ist etwas vergleichbares in der BPOL?
    Leistungsprämie, falls die Antwort kommt, trifft nur Einzelne und das äußerst diplomatisch. ; )

    Auch wenn ich mich wiederhole, mit diesem Abschluß wurde die Chance vertan den öffentlichen Dienst in der Öffentlichkeit gebürtig und in werbender Weise darzustellen.

    Danke trotzdem, dass ein Abschluß getätigt wurde, welcher nicht der schlechteste ist.
    Das Problem ist nur dass das gesamte System krankt.

    Schöne Woche und ruhigen Dienst.

  43. @Iche

    Das mit dem Weihnachtsgeld war mir schon bekannt und ob die Heilfürsorge bestehen bleibt, kann ich natürlich auch nicht wissen.
    Aber Fakt ist. Der gestrichene Teil, diese 2,44 %, sollten eigentlich erst sehr viel später wieder rausgerückt werden ( 2015 meine ich ).

    Aber man sollte nicht alles „Schwarzsehen“.
    In vielen Beiträgen wird auch immer wieder erwähnt, dass der PM genau den gleichen Preis an der Tankstelle zahlen muss wie der PHK.
    Aber das ist überall so. Der Leiharbeiter zahlt auch den gleichen Preis wie der Manager… Also dieser Vergleich hinkt ganz schön.

    Wichtig ist doch, dass jeder mit dem Geld, was ihm monatlich zur Verfügung steht klar kommt, oder. Der Eine hat nun mal mehr als der Andere. Das ist so und wird immer so bleiben.

    Viel Spaß noch….

  44. Wende in der Lohnpolitik im Öffentlichen Dienst?

    Auch ich habe mich gefreut über den scheinbar guten Abschluß, in der Hoffnung, dass er auch für die Beamten so umgesetzt wird…
    Aber wenn jetzt von den Arbeitgebern oder Teile der Presse so getan wird, als wäre die Forderung eines Sockelbetrages von 200,- Euro völlig unangemessen auch angesichts der knappen Kassen bei den Kommunen, dem möchte ich mal folgendes mitteilen:
    Seit August 2000 betrugen die linearen Lohn-Steigerungen insgesamt 23,3 % , einschließlich der 1,4 % für Aug. 2013.
    Die Einmalzahlungen die während dieser Periode im Rahmen der Tarifverhandlungen gezahlt worden sind, beläuft sich auf ca. 1850 Euro ( 2000: Zahlung von 400 DM in 200 Euro berechnet!), insgesamt nett für die Beschäftigten, aber auch nicht mehr, da kein fester Bestandteil der linearen Bezüge.
    So gesehen bleibt festzuhalten, dass wir in 13 Jahren durchschnittlich 1,79 % Lohnzuwachs bekommen haben, die 0,2 Prozent Abschlag, die in den Pensionsfond fließen, sind dabei noch nicht berücksichtigt!
    D.h. , wenn man die jährliche Inflation von mind. 2 % geschätzt betrachtet , hat der öffentliche Dienst einen nicht unerheblichen Reallohnverlust verglichen mit anderen Branchen.
    Die Preise für Heizöl , Gas, Strom steigen jedoch so schnell, dass der “3,5 % Gehaltzuwachs” schnell wieder aufgefressen wird.

    Ich danke den Beteiligten für das Erreichte, aber wirklich ausgleichen können wir dadurch die vergangen Jahre mit deutlichem Reallohnverlust damit noch lange nicht!

  45. Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    es ist hier schon mehrfach (deutlich durch Steve) darauf verwiesen worden, es handelte sich um eine Einkommensrunde. Und wer dabei war, weiß wie schwierig es war, überhaupt ein Ergebnis hinzubekommen. Wenn auch nicht alle Hoffnungen erfüllt wurden, besonders die Soziale Komponente, bleibt dennoch festzustellen, es ist ein Ergebnis was sich seit Jahren sehen lassen kann.
    Wir werden als Tarifler und Gewerkschafter auch weiter am Ball bleiben um das Arbeitsleben in unserer Organisation Bundespolizei lebenswert zuhalten bzw. zu verbessern. Dafür brauchen wir alle, auch die Beamten. Also lasst uns gemeinsam mit der GdP für eine bessere Zukunft leben, arbeiten und wenn es sein muss streiken.

  46. Erstmal Glückwunsch an unsere Verhandlungsführer! Wer mal ehrlich ist,
    mit so einem Abschluss hatte eigentlich keiner gerechnet schätze ich mal!?
    Auch mir wäre ein Sockelbetrag lieber gewesen, auch ich hätte davon mehr profitiert.
    Da bleibt schon ein schaler Beigeschmack..Aber immerhin nach Jahren mal wieder ein
    richtiger Abschluss. Was mir viel mehr aufstösst ist die Staffelung. Und da nicht diese an sich,
    sondern das wir dadurch 3x 0,2% abdrücken müssen! Lieber Gewerkschaft, das ist 1 Tarifvertrag,
    darauf sollte man schon achten! Heisst defakto 0,6% weniger für alle Kollegen! Und das ist schon
    ein Wort. Aus keinem anderen Grund erfolgt die letzten Jahre ständig diese Staffelung, da sollte man
    vllt. auch mal ein Auge drauf haben wie bereits erwähnt.. Und bitte in kommenden Verhandlungen
    immer wieder und wieder auf einen Sockelbetrag pochen!

  47. Gut gemacht!!!!!! Ich freu‘ mich…….!

  48. Bitte die Forumsregeln einhalten. Die Radaktion!

  49. Bitte an die Forumsregeln halten. Danke! Die Redaktion!