Bundespolizist hat korrekt gehandelt

Berlin. In der „Bild am Sonntag“ vom 12. Februar 2012 wurden unter der Überschrift „Warum ließ das BKA wichtige Nazi – Ermittlungen heimlich löschen“ auch massive Vorwürfe gegen einen Bundespolizisten erhoben. Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, Daten gelöscht und Beweismittel manipuliert oder gar zerstört zu haben. Diese Vorwürfe wurden dem Kollegen im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die rechtsextreme Terrorzelle gemacht.

Mit Unterstützung der  Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei hat der Kollege jetzt durchgesetzt, dass die „Bild am Sonntag“ am 22. April 2012 eine klare und deutliche Gegendarstellung sowohl auf Seite 3 als auch auf Seite 6 ihrer Zeitung abgedruckt hat.

„Es ist uns ganz besonders wichtig, dass unser Kollege jetzt nicht weiter öffentlich unter dem vollkommen ungerechtfertigten, furchtbaren Vorwurf  stehen muss. Er hat absolut korrekt gearbeitet und das ist jetzt auch öffentlich nachzulesen. Es ist aber ebenfalls ganz wichtig, dass auch klargestellt ist, dass die an der Aufklärung dieser schlimmen Verbrechen arbeitenden Polizeibeamtinnen und -beamten des Bundeskriminalamtes und der Bundespolizei immer korrekt gearbeitet haben. Die Menschen in unserem Land können sich darauf verlassen, dass ihre Polizei absolut rechtsstaatlich arbeitet und auch weiter alles tun wird, diese schlimmen Verbrechen aufzuklären“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, in Berlin.
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Themenbereich: Internes & Personalien | Drucken