Fair bleiben!

„Wir kommen in die Endphase der Personalratswahlen in der Bundespolizei. Am 10. Mai 2012 wird ausgezählt und dann steht das Ergebnis fest. Es macht auch in der letzten Phase des Wahlkampfes keinen Sinn, Fairness und einen angemessenen Umgang miteinander aufzugeben. Wir sollten viel mehr über die besten Ideen und Ziele für die Lösung der Probleme unserer Kolleginnen und Kollegen in der Bundespolizei streiten. Die Bundespolizei besteht nicht aus Menschen, die man mit dumpfen Sprüchen überzeugen kann. Wir sollten jedenfalls so miteinander umgehen, dass wir auch nach den Wahlen wieder offen und unvoreingenommen zum Wohl unserer Kolleginnen und Kollegen zusammen arbeiten können. Zum Sachverhalt selbst hänge ich noch einige Pressemeldungen aus den letzten Monaten an, die ich gar nicht weiter kommentieren möchte“,  so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei – Bezirk Bundespolizei.

 

Sueddeutsche.de, 15.11.11: „Bayern: Polizeigewerkschaft wirbt für Kontrollen“
Pressemeldung der DPolG, 12.05.11: „DPolG gegen dauerhafte Grenzkontrollen in Europa“

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Themenbereich: Internes & Personalien | Drucken

3 Kommentare
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  1. Welchen unermesslichen, mittelalterlichen Unsinn Herr Wendt immer wieder von sich gibt, zeigt ja auch die aktuelle Diskussion um die Sportlerin und Polizeikommissarin Ariane Friedrich. Dem Herrn Wendt sollte mal jemand erklären was der Gesetzgeber unter Notwehr versteht.

    Hier freue ich mich, dass Jupp Scheuring nicht auf diesen Zug aufgesprungen ist und sich von Wendt eindeutig distanzierte.

    http://www.handelsblatt.com/stalker-bei-facebook-geoutet-geteiltes-echo-auf-friedrichs-notwehr/6544882.html
    http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/panorama/ariane-friedrich-in-der-kritik–58656440.html

  2. Nun werden auch im Norden wieder DPOLG- Würste verteilt! Immer vor der Wahl kommt der DPOLG- Wurstmann! Jahrelang nix machen, aber vor der PR-Wahl eine Wurstbude – heisse Würstchen mehr sind das nicht!

  3. Letzte Woche wurde ich im Rahmen einer Personalversammlung bei der BPOLD S Zeuge eines mehr als fragwürdigen Statements einer anderen Berufsvertretung. Der Vertreter dieser Gewerkschaft, bei der man sich wirklich ernsthaft fragen sollte, was sie bei der BPOL für die Masse der Kollegenschaft überhaupt erreichen möchte/kann, gab Äußerungen von sich, die bei den Anwesenden – auch bei den eigenen Mitgliedern – ungläubiges Kopfschütteln verursachte. Da wurden einfach mal so demokratische Strukturen der Personalvertretung in Frage gestellt, unsägliche Vergleiche gezogen und Behauptungen aufgestellt, die jeder Grundlage entbehren. Man kann sich wirklich nur noch wundern, zu was sich manche im Wahlkampf hinreißen lassen. Dieser denkwürdige Auftritt diente mehr den Mitbewerbern als den eigenen Mitgliedern, die sich zur Wahl stellen. Ich habe innerlich den Hut vor Jupp gezogen, der trotz dieser Kübel, die da ausgegossen wurden, völlig ruhig und sachlich geblieben ist.