Nicht genutzte PVB-Beförderungen sollen für den Verwaltungsbereich genutzt werden!

Potsdam. Der Vorsitzende des Bezirkspersonalrates, Martin Schilff, hat in einem Gespräch mit dem Vizepräsidenten des Präsidiums, Dr. Frehse, gefordert, dass für PVB vorgesehene Beförderungsmöglichkeiten, die aufgrund nicht vorhandener entsprechender PVB in einer Direktion nicht genutzt werden können, innerhalb der Direktion zur Beförderung von VerwaltungsbeamtInnen genutzt werden dürfen. Dies, so Martin Schilff, sei ein weiterer Baustein zur dringenden Verbesserung der Beförderungssituation bei den Verwaltungsbeamten.

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26 Kommentare
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  2. Danke Martin !!!

    Ich gehe davon aus, dass der gD nicht gemeint ist.
    Im mD warten tausende auf eine Beförderung, hier reichen nichtmal 9’ner Beurteilungen.

    Mal einen tollen Vorschlag:
    Der gD sollte nur halbsolange auf eine Beförderung warten wie der mD, dann können Verwaltungsbeamt/innen
    in großer Zahl befördert werden.

    Auch in Zeiten vor der Wahl, sollte man überlegen was man sagt.

    38 Dienstjahre, 9’er Beurteilung und es reicht nicht zur Beförderung.

    Danke

  3. Es Gab / gibt also Direktionen, in denen vorhandene Beförderungsmöglichkeiten für PVB nicht genutzt werden konnten / können. Und die sind dann, wenn ich das richtig verstehe, einfach weggefallen? Das haut mich nun fast um!!!

  4. es kann doch nicht wahr sein, dass Beförderungsmöglichkeiten nicht genutzt werden können.
    Dann bitte her damit, wir in Sankt Augustin nehmen jede Moglichkeit gerne an, der Bedarf übersteigt hier das Angebot.
    Im mD reicht eine 9, gar zwei Neuner nicht mehr aus. Zum POK reicht eine 8 auch nicht mehr.

  5. Nur zur Info: es handelt sich um Beförderungsmöglichkeiten von A 7 nach A 8, die nicht genutzt werden könnten, da es keine PM’s gibt, die befördert werden könnten. Im Verwaltungsbereich gibt es aber leider ausreichen KollegInnen in A 7, die sich über eine Beförderung nach A 8 freuen würden! Damit die Möglichkeiten nicht ungenutzt an den Bundeshaushalt zurückfließen, setzen wir uns für die Nutzung für VB’s ein!

  6. „Martin Schilff 14. April 2012
    Nur zur Info: es handelt sich um Beförderungsmöglichkeiten von A 7 nach A 8, die nicht genutzt werden könnten, da es keine PM’s gibt, die befördert werden könnten. Im Verwaltungsbereich gibt es aber leider ausreichen KollegInnen in A 7, die sich über eine Beförderung nach A 8 freuen würden! Damit die Möglichkeiten nicht ungenutzt an den Bundeshaushalt zurückfließen, setzen wir uns für die Nutzung für VB’s ein!“

    Das hätte auch gleich dazu gesagt werden können. Erklären, tut es aber auch nichts. Wo sind denn bitte all die Einstellungen der letzten Jahre geblieben? Können doch nicht schon alle schon POM sein. Wenn es es Direktionen ohne PM gibt, zeigt das doch nur, das die Verteilung der „Einstellungsjahrgänge“ völlig fehl gelaufen ist oder? Tut mir leid, aber hier gemachte Erklärungsversuche sind nicht im Geringsten überzeugend.

  7. Gebt die Beförderungen an die Direktionen, welche noch PM haben die befördert werden können.

    Alles andere ist ungerecht.

    Man sieht auch hier, dass bei der BPOL nicht alles rund läuft, sonst dürfte so etwas nicht passieren.

  8. Vielen Dank für die Solidarität ihr lieben PVB’s.

    ROS 53

  9. Hallo Koll. PVB,
    es wäre langsam an der Zeit mal auf dem Erdboden zu bleiben. Einige Polizeibeamte haben offensichtlich einfach den
    Blick für das normale Leben verloren. Die Masse der VB`s mD ist ROS, d.h. A7, aber 45 und älter. Es gibt in fast allen DIR zahlreiche RS also mit A 6 vergütet und die sind nicht 22-30 Jahre. Wer da als PVB von Ungerechtigkeit spricht hat einfach das Gefühl für Gerechtigkeit (falls es so was überhaupt besoldungstechnisch im Beamtenstatus gibt) verloren.

    VB ROS 56 Jahre

  10. @ Gerecht1

    Ja, danke auch … „Alles andere ist ungerecht.“ … das nenn ich mal ne nette Aussage von einem Kollegen! Bin echt begeistert *kopfschüttel*

    Hoffe passiert dir im Dienst nichts … nicht das du plötzlich auch in der Verwaltung endest!

  11. @ Martin Schilff

    Ich finde eurer Vorhaben nicht genutzte Beförderungsmöglichkeiten der PVB für VB zu nutzen legitim.
    Es kann aber nur eine Zwischenlösung sein auf dem Wege die Beförderungsmöglichkeiten für VB’s generell zu verbessern.
    Die ständige Nutzung von PVB Stellen für VB würde nur zu Neid und Zwist untereinander führen, dass wollen wir doch vermeiden.

    ROS 53

  12. Liebe Kollegen,
    jedes Jahr dasselbe Spiel. Wieder mal zerfleischen sich VB’s und PVB’s gegenseitig, weil der Dienstherr und unsere Regierung nicht in der Lage ist adäquate Beförderungsmöglichkeiten zu schaffen.
    Es kann nicht sein das VB’s über Jahrzehnte A7 bleiben und genau so wenig kann es sein, dass es zu wenige Beförderungen für die PVB’s gibt. Dennoch haben die Regierung und unsere Dienstherren nun endlich zahlreiche Beförderungen ins Leben gerufen. Mehr als je erdacht.
    Das war der Schritt in die richtige Richtung. An diesem Schritt müssen wir nun arbeiten und ihn nicht aus der Hand verlieren. Jeder von uns, egal ob VB’s oder PVB’s macht einen guten Job und hält uns und unseren Staat hoch. Das ist mehr wert als Peanuts, womit wir alle abgespeist wurden und zum Teil noch werden. Nun geht es weiter und bevor wir Gelder zurück in die Haushaltskassen geben und die Politiker sich ins Fäustchen lachen, dann doch lieber an die, die ebenfalls immer zurückgesteckt haben. Die VB’s !
    Solidarität füreinander kann hier nur der richtige Weg sein.
    Ach wenn ich nicht zu denen gehöre die befördert werde (46 Jahre, POM mit 9 RP, nicht Anrechnung der Vordienstzeit Bundeswehr), so gönne ich jeden Einzelnen von Euch das „Mehr“ in Euren Taschen!

    Herzliche Grüße aus Düsseldorf

  13. Eine interesannte These : Im Bereich der BPOLD STA gibt es 3 Beförderungen für PVB Bei VW gibt es für die Sekretärinnen 8500 Euro bei uns einen Tritt in den Allerwertesten. Ich bin seit über 19 Jahren POM und werde es wohl auch bleibenAber aufpassen: alles rächt sich irgendwann. Von mir aus kann der Laden gegen die Wand fahren, ich habe hier längstens abgeschlossen und habe meine Prioritäten längstens irgendwo anderst gesetzt.

    P.S.: Ich meinte natürlich 3 Beförderungen für VB`s

  14. Solange es in Direktionen Leitende Reg.-Direktoren mit keinem DP bzw. mit DP (kW) gibt, den man sich auf wundersame Weise bei der letzten Reform irgendwie „ergattert“ hat und wenn dieser Ltd. RD nach dem Motto verfährt, „gelobt sei was andere hart macht“ und er nur den gehobenen Verwaltungsdienst die Möglichkeit zum möglichen Verwendungsaufstieg eröffnet, solange „guckt der mD in die Röhre“ !
    Und dieses System wird seit Jahrzehnten in der Bundespolizei aufrechterhalten !
    Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an !
    Fazit: ?

  15. Lösungsvorschlag zur attraktiven Gestaltung des Wechsels von eingeschränkt polizeidiensttauglichem Vollzugsbeamten in die Verwaltung
    der Bundespolizei.

    Einführung einer Bundespolizeiverwaltung mit Einbindung der Beamten der Verwaltung (durch Stellenkürzungen bereits auf nur ca. 1200 Stellen minimiert) in den Personalhaushalt und Planstellenplan der Vollzugsbeamten der Bundespolizei, durch Aufnahme in die Bundespolizei-Laufbahnverordnung und Bundesbesoldungsgesetz (siehe Polizeiverwaltung bayerische Polizei)

    Positive Auswirkungen für Personal sowie für den Dienstherrn:

    1. Kein Verlust der haushaltsmäßig unterlegten Planstelle für den wechselnden polizeidienstuntauglichen PVB.

    2. Durch gleichgelagerten Stellenkegel der Bereiche Vollzug und Verwaltung kein Verlust der beruflichen Perspektiven der wechselnden Beamten. Dieses würde jedem betroffenen PVB (auch älteren) den Wechselgedanken erleichtern und das Überhangpersonal von eingeschränkt diensttauglichem PVB abbauen.

    3. Die Abwanderung von Verwaltungspersonal zu anderen Behörden wegen fehlender Perspektiven (immer mehr und vor allem junge Verwaltungsbeamte/innen wechseln zu anderen Behörden) würde verhindert und Personalfehl könnte zeitgerecht abgebaut werden. Die praktizierte Fremdverwendung von nicht eingeschränktem Polizeivollzugspersonal (mit Polizeizulage) in Bereichen mit Verwaltungstätigkeiten würde wegfallen.

    4. Weiterbeschäftigung von polizeidienstuntauglichem Personal und der damit verbundenen Einsparung von Kosten für zu zahlenden Pensionen bei vorzeitiger zur Ruhesetzung (Weiterbeschäftigung vor zur Ruhesetzung). Keine Notwendigkeit Verwaltungspersonal einzustellen und einzuarbeiten oder voll auszubilden, da die wechselnden Beamten bereits bundespolizeispezifische Grundkenntnisse besitzen und in kurzer Zeit eingearbeitet werden können!

    Die oben aufgelisteten Begründungen und die Tatsache dass keine weiteren Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt werden müssten sollten bei den Überlegungen zur Einführung einer Polizeiverwaltung bei der Bundespolizei einbezogen werden, zumal der jetzige Bundesinnenminister Friedrich seine politischen Wurzeln in einem Bundesland mit Polizeiverwaltung hat.

  16. Es gibt keine PM die befördert werden können? Dann schaut mal in die Verbände…. da gibt es genügend!!

  17. @ ein kritischer VB mD:

    Kollege, da hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen !
    Darauf trinke ich doch gleich mal ne Fanta !

  18. @Frust VB und ein kritischer VB md:

    Wer am Futtersack sitzt, der wird sich immer zuerst bedienen!

    Früher sind wenige Bissen nach unten zum niederen Volk gefallen!
    Heute sind es auf Grund der Elitemendalität nur noch Krümel!

    Ein Beispiel?
    11% des Verwaltungsdienstes sind im HD ! (sehr gut bedient) Aber wo?
    Ca. 40% in GD! (gut bedient).
    Den unwichtigen Rest der Verwaltung läßt man (aus-)verhungern!

    Dazu kommen noch die jedesmal ausgehandelten prozentualen Gehaltserhöhungen!

    Ein Schelm ist, wer sich etwas Schlimmes dabei denkt!

  19. @ kritischer vb md

    Na da kommen wir wohl aus derselben Direktion.

    Fazit:
    Von unten kommt man nicht ran, auf Augenhöhe hat er seine getreuen Mitarbeiter gut aufgestellt, von oben traut sich keiner (eine Krähe….), also bleibt nur es auszusitzen.

    Traurig aber wahr.

    Man muss sich schämen wenn man sieht wie weit es in diesem Laden gekommen ist.

    Alter ROS

  20. PVB Beförderungen für Verwaltungsbeamte zu verwenden ist nicht richtig und führt zu Auseinandersetzungen.

    Die Gewerkschaften sollten sich daher mehr für die Verwaltungsbeamten einsetzen, damit auch hier ein vernünftiges Endamt (mindestens A9) erreicht werden kann.

    Sollten die Beförderungen für Verwaltungsbeamte benutzt werden, würde man beide Berufsgruppen gegeneinander ausspielen.

  21. @Gerecht1

    Also, diese Diskussion sollten wir wirklich nicht los treten.
    Ich könnte Dir zu diesem Thema einiges erzählen, was Dir überhaupt nicht gefallen würde – von wegen gerecht !

  22. @ alter ROS
    Da sieht man mal was herauskommt, wenn niemand eine Flasche Fanta „trinken“ will und sie immer weiter gibt, bis sie endlich mal einer auf macht und trinkt und dann merkt, dass sie eigentlich nicht schmeckt, aber dann ist es zu spät.
    Eine offene „Flasche“ nimmt Dir keiner mehr ab.
    Man kann es auch als erfolgreiches „Behördenhopping“ bezeichnen !

  23. Von wegen gerecht!

    Schon bei der Bewertung der DP für VB und PVB werden Unterschiede gemacht!

    Ein Bearbeiter (PVB DP) wird mit A8-9mZ bewertet und kann sogar den Aufstieg in den gPVD machen!. Wird der DP aufgrund einer Reform – so in der Vergangenheit geschehen – dem Vollzug weggenommen und dem Verwaltungsbereich zugeordnet, wird er vom Dienstherrn nur noch mit A6m-8 bewertet.

    Daher alle VB DP und PVB DP in einen Topf, rumrühren und dann Abschlöpfen d. h. befördern!

    Solange dies nicht passiert haben wir immer eine Zweiklassengemeinschaft Beamte!

    Der Vollzug gibt nix her und die Verwaltung tümpelt vor sich hin!

    Derzeitige Perspektive für VBmD in den nächsten 30 Jahren mit dem 1.Beförderungsamt – bzw. wenn es vielleicht bis zum Ruhestand klappt mit dem 2. Beförderungsamt „mit 67“ in Ruhestand geschickt zu werden!

  24. Da hier ja ganze Beiträge verschwinden, werfe ich mal folgende Frage in den Raum: Was ist mit der Beförderungssperre für VB nach A8 und A9??? Hintergrund sind die Umwandlungen von PDU-Beamten zum VB; Beispiel: PHM zum AI. Dies wurde bereits bei einer Personalversammlung bestätigt!

    Was unternimmt die GdP dagegen?

  25. Wieder mal eine planwirtschaftliche Glanzleistung! Da warten tausende POM seit zig Jahren auf eine Beförderung,
    und man hat eine Stufe tiefer mehr Beförderungsmöglichkeiten als Beamte.
    Wieviel Managementfehler müssen eigentlich noch passieren, bis die verantwortlichen Abteilungsleiter, Präsidenten,
    Direktoren und Gefolge zur Verantwortung gezogen werden?

  26. Maßnahmen zur Belastungssenkung
    Habe eben den Maßnahmenkatalog zur Belatungssenkung gelesen.
    Liest sich wirklich gut.
    Nur eines hat man vergessen, gewisse Leute in Schlüsselpositionen in Bundespolizeidirektionen gehören schlichtweg entfernt, die bremsen doch wieder alles aus.
    Die hier vielfach genannte Flasche „Fanta“ gehört zum Altglas.