„Brutus in der Führung“ – BILD-Meldung über mögliche Entlassung des Präsidenten Zeugnis tiefer Illoyalität

Josef Scheuring, Vorsitzender des GdP Bezirk Bundespolizei

„Die Abstände der internen Anschläge auf die persönliche Integrität des Präsidenten der Bundespolizei werden immer kürzer und immer perfider“, kommentiert Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, die heutige Meldung der BILD-Zeitung über eine angebliche Ablösung von Matthias Seeger. „Ganz offensichtlich von interessierter Stelle aus dem unmittelbaren Umfeld des Präsidenten der Bundespolizei wurde an die BILD-Zeitung das böse Gerücht lanciert, Bundesinnenminister Friedrich beabsichtige, seinen obersten Bundespolizisten abzulösen.“

Nach Beobachtungen der GdP nehmen die Versuche aus offenkundig obersten Führungskreisen an Häufigkeit und Intensität zu, Präsident Matthias Seeger zu desavouieren und dadurch politischen Druck über die Medien aufzubauen, ihn abzulösen. „Damit wird jedoch nicht nur der Präsident beschädigt, sondern die ganze Bundespolizei in den Dreck gezogen“, so Scheuring.

Erst im Februar 2012 hatten Seegers interne Gegner der Zeitung BILD am Sonntag im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die Neonazi-Terroristen der NSU eine erfundene Geschichte über angebliche Datenvernichtung durch die Bundespolizei „verkauft“ und dafür internen E-Mail-Verkehr aus Polizeiservern gestohlen. Die Geschichte stellte sich als frei erfunden heraus, die BILD am Sonntag musste Gegendarstellungen veröffentlichen. Haften blieb der unzutreffende und bösartige Eindruck, dass Präsident Seeger gegen das BKA operieren würde.

Auch im Zusammenhang mit den Finanznöten der Bundespolizei wurde Seeger offenbar von eigenen Spitzenführungskräften hintergangen, als nach seinem Auftritt im Haushaltsausschuss des Bundestages interne Vermerke der Presse zugespielt wurden, um ihn blosszustellen.

„Die Beispiele der Illoyalität und Lüge ließen sich leider fortsetzen“, so der Gewerkschaftsvorsitzende Scheuring.

„Unser Präsident, an den wir natürlich auch eigene Erwartungen haben und mit dem wir offen und kritisch umgehen, genießt wegen seiner sozialen Kompetenz und menschlichen Art in der Bundespolizei hohes Ansehen. Er muss leider nicht zum ersten Mal ertragen, dass offenbar von einigen wenigen illoyalen Vertretern der Führung versucht wird, ihm durch Streuung falscher Gerüchte persönlich zu schaden“, so Scheuring.
„Denjenigen, die offenbar für eigene Karrierepläne nicht davor zurückscheuen, auch gegen Vorgesetzte zu intrigieren und dafür Gerüchte streuen, wären gut beraten, ihre Energien stattdessen für die Lösung der bekannten Probleme in der Bundespolizei zu verwenden.“

Von Bundesinnenminister Dr. Friedrich erwartet die Gewerkschaft der Polizei, dass er solchem illoyalen Verhalten endlich Einhalt gebietet und so dem Präsidenten der Bundespolizei den Rücken stärkt. „Es ist eine Frage der Binnenhygiene, solchen ‚Brutusfallen‘ nicht auf den Leim zu gehen. Illoyalität darf nicht zum Erfolg führen“, so Scheuring.

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Pressestimmen:

Hamburger Abendblatt: Spekulationen um Chefposten bei der Bundespolizei

Rheinische Post: Spekulationen um Chef der Bundespolizei

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65 Kommentare
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  1. Lieber Herr Scheuring,
    ich bin nun ja kein Mitglied der GdP, möchte mich jedoch für diese klaren Worte bei Ihnen Bedanken.
    Es kann doch nicht sein das unser Präsident so in den Dreck gezogen wird.

    MfG

    Torsten

  2. Ich schließe mich Torsten an und bedanke mich ausdrücklich für diesen klaren Worte.

  3. Ich kann mich da der Meinung von Josef voll anschließen. Und Loyalliät bedeutet ja auch nicht, (intern) zu allem „Ja und Amen“ zu sagen!
    Sollten solche Dinge bzw. Unwahrheiten aber tatsächlich von obersten „Führungskräften“ lanciert worden sein und sollten da Namen herauskommen (Was leider eher unwahrscheinlich ist!), gehören diese sofort in die Wüste geschickt! Diese Leute hätten sich als dann als Führungskräfte bzw. als Bundespolizisten diskreditiert! Früher (Oder wie wir einfach strukturierte Menschen vom Lande heute noch sagen!) hätte man sie einfach als Verräter bezeichnet!

  4. Lieber Jupp,
    ganz, ganz, herzlichen Dank für deine deutlichen Worte und das offene Bekenntnis zu „unserem Präsidenten“. Denn bei allen Problemen die wir derzeit haben, Präsident Seeger ist nicht daran schuld. Er ist auf unserer Seite und hat eine solch infame Schmutzkampangne nicht verdient. Wir verdanken ihm u.a. den freien „Seeger-Tag“ als Anerkennung unserer Arbeit, er ist gegen sinnlose Haushaltskürzungen, setzt sich jedes Jahr stark für Neueinstellungen ein (obwohl die Topsparer Einstellungsstopp und Verlängerung der Arbeitszeit planten…), bietet dem BMI und Staatssekretär die „Stirn“, hat immer ein offenenes Ohr für die Basis und wer ihn persönlich vor Ort getroffen hat, weiß das auch!!! Keine ordentliche Familie trägt ihre Probleme/ Streitigkeiten derart nach außen, demontiert sich so in der Öffentlichkeit und wir sollten das auch nicht tun. Wir haben nicht nur einen guten Präsidenten mit Matthias Seeger, sondern auch einen sehr guten Vorsitzenden.

  5. Da sieht man doch einmal, wohin unsere Behörde gekommen ist, wenn in der obersten Führungsetage soetwas passiert.

    Ich hoffe, dass es eine Aufklärung in dieser Angelegenheit gibt, und das diejenigen, die dafür verantwortlich sind, zur Rechenschaft gezogen werden. Auch wenn man in den einzelnen Dienststellen nicht den direkten Draht zum obersten Boss hat oder ihn auch für die in meinen Augen verkorkste Reform verantwortlich machen kann. So geht man in einer Behörde nicht miteinander um. Und schon gar nicht in der Öffentlichkeit/Presse. Denn wie Jupp geschrieben hat, zieht man mit so einer Schmutzkampange die ganze Behörde in den Dreck.

  6. In der Tat, Jupp!
    Wenn wir auch noch garnicht wissen, worum es überhaupt geht , man niemals nie sagen sollte bzw. bereits jede Menge Pferde vor der Apotheke hat kotzen sehen , so muss auch ich sagen, dass es bislang nie auch nur den geringsten Grund gab, an der persönlichen Integrität von Matthias Seeger zu zweifeln!

    Ich hoffe nur, dass seine nicht nur für mich bisweilen nur schwer erträgliche Loyalität zur politischen Führung (vor allem, was unsere „Reform“ angeht) sich nun nicht als Einbahnstrasse erweist und die Politik sich hinter ihn stellt! (Um ihn zu stärken, wohlgemerkt, nicht um ihm das Brutusmesser doch noch ins Kreuz zu stossen!

    Zu seiner Amtsführung mag man stehen wie man will (sollte hierbei allerdings auch seine Rahmenbedingungen nicht ausser acht lassen…), rein menschlich, so denke ich, können wir uns keinen besseren wünschen!
    Dass er diese Menschlichkeit bislang bewahren konnte, wiegt bei solch „loyalen“ Mitarbeitern umso schwerer!

  7. Als Pensionär ist es eines meiner Hobbies, alle möglichen Nachrichtenportale zu nutzen und entdecke diese unsägliche Schlagzeile von BILD. Da ich Präsident Seeger aus meiner aktiven Dienstzeit als Vorgesetzten noch in sehr guter Erinnerung habe und mir einbilde, in als Polizeiführer im Spitzenamt gut einschätzen zu können, bin ich der Meldung über die Kontakte zu früheren Mitarbeitern nachgegangen und von diesen auf den Kommentar von Josef Scheuring hingewiesen worden. Danke für diese klare Einschätzung und Verurteilung. Etwas fassungslos bin ich allerdings über das Maß an Illoyalität. In 40 Berufsjahren im Bundesgrenzschutz/Bundespolizei ist mir kein vergleichbarer Fall bekannt. Der Appell an den höchsten Verantwortungsträger /den Bundesinnenminister hat meine volle Unterstützung.

  8. Lieber Josef!

    Deinen klaren Worten ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Den bisherigen Kommentaren übrigens auch nicht. Ich hoffe nur, dass es nun noch zahlreiche Kommentare dieser Art gibt. Herr Seeger hat unsere gewerkschaftliche Solidarität verdient. In meiner Zeit als Vorsitzender des BPR habe ich in der Zusammenarbeit mit ihm immer einen menschlich vertretbaren Weg zur Lösung persönlicher Probleme unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden. Das macht Führungskräft heute aus, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass man auch in vielen Dingen anderer Meinung in der Sache sein darf.
    Ich hoffe auch, dass sich der Herr Bundesinnenminister Friedrich bald dazu äußert. Auf der Internetseite des BMI ist Stand 6.6.2012 19.40 Uhr dazu immer noch nichts zu lesen.
    Denjenigen, die sich an dieser offensichtlichen Illoyalität miesester Art beteiligt haben sollten, kann man nur wünschen, dass ihnen im Laufe ihres weiteren beruflichen Werdeganges nicht Gleiches widerfährt. Aber sicher sollte man sich in dieser zum Teil unmenschlich gewordenen Bundespolizei da niemals mehr sein.

    Wilfried Spurzem

  9. Wie heißt es so schön im Web 2.0 „Seeger Gefällt mir“!

  10. Wie wärs denn mit einer Unterschriftenaktion von der Gdp? Wie auch bei anderen Fällen schon.

    Ich fürchte mich nur vor den Folgen! Wenn in dieser Ebene so gehandelt wird, was passiert dann auf der Arbeitsebene?
    Falsche Behauptungen aufstellen und schon ist der Vorgesetzte weg. Getreu dem Motto, wer zuerst und am lautesten schreit, hat recht.

  11. Hallo Josef,
    folgende Zeile habe ich heute unserem BM Dr, Friedrich persönlich zugesandt. Vilen Dank für Deine klaren Worte gegenüber unserem Präsidenten.

    Sehr geehrter Herr BM Dr. Friedrich.
    als Mitglied des Bundespolizeihauptpersonalrates und unserer CSU bitte ich auf diesem Wege, die derzeitigen öffentlichen Beschädigungen unseres Präsidenten Matthias Seeger mit klaren Worten zu beenden. Diese Illoyalität und diese Lügen gegen unseren Präsidenten Seeger, wahrscheinlich aus der unmittelbaren Führungsebene der BPOL, schaden dem Ansehen der Bundespolizei uund damit auch der Leitung Ihres Ministeriums.
    Entscheiden Sie bitte klar zu Ihrer Bundespolizei und dem Präsidenten und beenden Sie diese Illoyalität. Vielen Dank

    Peter Sindersberger

    ..

    .

  12. Ich bin sehr traurig, das im hohen Hause so mit Führungskräften umgegangen wird. Es kann für uns an der Basis nur noch schlimmer werden. Herr Seeger hat solch einen Umgang nicht verdient, ist denn Menschlickeit und Offenheit in Deutschland nicht mehr modern? So viel Illoyalität im eigenen Haus ist ungeheuerlich.

  13. Wenn es ernst wird, muss und will ich mich auf meine Kolleginnen und Kollegen blind verlassen können. Kameradschaft und Kollegialität haben bei der Polizei einen hohen Stellenwert. Doch ab bestimmten Funktionen oder Besoldungsgruppen nicht mehr?
    Der parteilose und manchmal „soft“ wirkende, aber menschlich vollkommen integere Matthias Seeger wurde vom damaligen Bundesinnenminister Schäuble und seinem Staatssekretär Hanning auf Vorschlag des damaligen Abteilungsleiters Verenkotte aus der Reihe der fünf bisherigen (Regional-)Präsidenten zum „Mr. Bundespolizei“ ausgeschaut, weil man sich wohl von ihm am wenigsten opponierenden Ärger a lá früherer BKA-Präsidenten (auch gegen manche Schwachleistung der Reform) und am meisten dankbare Treue für diese Auswahl erhoffte.
    Leider hatten sie nicht bei allen weiteren, nachfolgenden Auswahlentscheidungen so ein glückliches Händchen, denn das CDU-Parteibuch allein ist leider noch kein Garant für hohe menschliche und auch nicht für überragende fachliche Qualitäten. Leider (oder soll man besser sagen: Gott sei Dank?) gibt es gar nicht so viele parteigebundene Spitzenpolizisten in der Bundespolizei, da kann dann schon manchmal auch der Einäugige mit Parteibuch der berühmte König oder wenigstens etwas knapp darunter liegendes werden. Pech nur, wenn der Einäugige damit längst noch nicht zufrieden ist.
    Hinzu kamen hier und da einige weitere gelegentliche Missgriffe bei Stellenbesetzungen mit netten, aber komplett überforderten Leuten, welche sich aber im deutschen Beamtenstaat aus Rechtsgründen gar nicht, auf jeden Fall nicht so leicht, korrigieren lassen; die Rochademöglichkeiten sind ab bestimmten Höhen nun einmal sehr begrenzt.
    Seither herrscht in den höchsten Führungskreisen ein Klima, das mit dem im Moskauer Hotel „Lux“ der 30er Jahre locker mithalten kann. Misstrauen, Illoyalität und „Anscheißereien“ statt Teambildung, echtem Zusammengehörigkeitsgefühl und gegenseitig stützendem Wir-Klima in rauen Zeiten – das ist die traurige Bilanz von Personalpolitik nach Parteibuch. Selbst wenn das nicht für alle gleichermaßen gilt (denn es gibt auch echte „Pfundskerle“ und „-madl“ in der höchsten Preisklasse!), – dass das Klima insgesamt ätzend, gespreizt und wenig erbaulich ist, wird niemand ernsthaft bestreiten und viele geben der Quelle des Übels auch einen Namen. Gekrönt wird das ganze noch durch gezielte Durchstechereien aus der Teppichetage, immer wieder an die BILD-Zeitung und den FOCUS, aber auch mal an die Süddeutsche Zeitung, um immer wieder und gerade Seeger zu treffen und seine Ablösung zu inszenieren – um selbst nachzurutschen? Getreu nach der Devise „Ist der Ruf erst ruiniert…“. Und nichts riecht ja bekanntlich so gut wie die Leiche des Vordermannes. Das ungenierte Treiben der in Jupps Kommantar genannten Brutusse ist so offensichtlich, dass es dem Vernehmen nach im Ministerium bereits aktenkundig sein soll, welcher Spitzenmann welchen namentlich bekannten BILD- und/oder FOCUS-Journalisten mit jeweils neuen Anti-Seeeger-Geschichten bedient.
    Doof ist dabei nur, dass die Hauptdarsteller des Intrigantenstadels in ihrem Übereifer nicht nur versuchen, Seeger mit immer wieder bewusst falschen Zahlen (ob zu Haushalt, Planstellen, usw. …) im BMI dumm dastehen zu lassen, sondern ausgerechnet der BILD-Zeitung bzw. der BILD am Sonntag (BamS) – wie im Februar bei der hanebüchen erfundenen NSU-Datenvernichtungs-Story – immer wieder aus den Fingern gesogene und Seeger treffende Geschichten andienen bzw. verkaufen, bei deren anschließendem Dementi bzw. Gegendarstellung auch BILD am Ende echt doof und mit heruntergelassenen Hosen dasteht. Statt investigativem BILD-Enthüllungsjournalismus gibt es am Ende eine ENTEN-Jagd zu lesen.
    Es wird spannend sein zu beobachten, wann BILD (die in jeder Bundespolizei-Kantine nach wie vor beliebteste Tageszeitung) den Spieß endlich einmal umdreht und – statt gegen den harmlosen Matthias Seeger – gegen die bisherigen Anti-Seeger-(Falsch-)Informanten und üblen Intriganten aus der Teppichetage vorgeht. Wie sagte Springer-Vorstand Döpfner so schön in anderem Zusammenhang: „Wer mit Bild im Aufzug nach oben fährt, der fährt auch mit ihr im Aufzug nach unten“.
    Wir werden bei der Fahrt applaudieren. Denn wer will schon mit einem Intriganten im Zweifel in den Einsatz gehen müssen?

  14. Ich rege einen Aufruf der GdP an, dass alle Angehörigen der BPOL aus Loyalität zu unserem P einen Monat lang die BILD boykottieren. Jupp, das schaffst Du!!!

  15. Bei aller zurecht gezeigten Empörung stellt sich mir doch die Frage, warum wir noch keine eindeutige Positionierung aus dem BMI erfahren haben. Dafür gibt es m.E. nur zwei Gründe: a) an der Sache ist doch etwas dran – und es ist nur öffentlich geworden oder b) die Bundespolizei ist für das BMI nicht so wichtig, dass sich der Minister mit dem Vorgang beschäftigen möchte. Der Intrigant lässt sich (wie im Vatikan) schnell durch das Ausschlussprinzip ermitteln. I have a Verdacht.

  16. Ich schließe mich diesem Artikel und weiteren Kommentaren an!

    Unser Präsident hat es nicht verdient so in den Dreck gezogen zu werden… !

  17. Den aufgelisteten Kommentaren kann ich mich nur voll und ganz anschließen. Es ist für mich unbegreiflich, das dieses perfide Spiel weiter geführt werden kann! Ich erwarte von unserem IM, dass er öffentlich Flagge für unseren Präsidenten Seeger zeigt und endlich diesen „sogen. Informanten“ das Maul stoppt, aber auch Konsequenzen folgen läßt. Denn die Informationen müssen bekannt sein! Kollegen und Kolleginnen, die die Würde des Menschen mit Füßen treten, haben in der Bundespolizei nichts zu suchen.

  18. Vollstes Vertrauen in unseren Präsidenten. Leider gibt es solche Intrigen in allen Besoldungsgruppen. Kopf hoch und weitermachen.

  19. Soziale Kompetenz und einen respektvollen, menschlichen Umgang miteinander! Das ist es, was wir an P Seeger schätzen und was die Bundespolizei braucht. Wer dies nicht hat und leben kann, schadet der Bundespolizei und disqualifiziert sich für herausragende Führungsaufgaben. Der „Feind“ liebt den Verrat jedoch nicht den Verräter! Einmal illoyal, immer illoyal!

  20. Zum Aufruf die Zeitung mit den vier Buchstaben für einen Monat zu boykottieren –
    ich mache das seit 35 Jahren und auch weiterhin.
    Führungskräfte – egal auf welcher Ebene – werden durch Mitarbeiter, Personalräte und
    Gewerkschaften kritisch begleitet und „unterstützt“.
    „Führungskräfte“, die in solcher Weise den Spitzenmann unserer Organisation angreifen brauchen keine kritische Begleitung sondern die sofortige Entfernung aus dem Dienst.
    Lieber Jupp vielen Dank für deine klaren und treffenden Worte.

  21. Für Präsident Seeger ist Loyalität gegenüber Vorgesetzten eine sehr wichtige Tugend, die er persönlich natürlich gegenüber dem Ministerium zu beachten hat. Es gibt für ihn aber auch eine Loyalität zu seiner Aufgabe und Verantwortung als Präsident der Bundespolizei. Daraus können sich Konflikte ergeben, wie im Fall des Streits um die „richtigen“ Haushaltszahlen 2011. Dabei hat er demonstriert, dass er morgens lieber in den Spiegel schauen können möchte, als sich sein Rückgrat zu verbiegen. Auch deshalb hat er mein Vertrauen.
    Dank an Josef Scheuring für die klare Positionierung!

  22. @ Steve (lfdNr 13) Sie sind offensichtlich noch aktiv und ein genauer Beobachter des Geschehen. Sie haben mir – und sicher auch anderen – mit ihrem sehr informativen Beitrag „die Augen geöffnet“. Das Ausmaß der Intrige habe ich offensichtlich unterschätzt. Der im Grundgesetz verbriefte Quellenschutz für Informanten der Medien wird vermutlich verhindern, dass der/die Intriganten personalisiert werden können und ob BILD eigene Informanten bloßstellt (Wer wollte dann noch Zuträger sein?) darf bezweifelt werden. Was ich bedauere ist Ihre Anonymität, aber ich werde mich mal umhören, wer da eine Vermutung hat?
    Kameradschaftlichen oder auch kollegialen Gruß
    Hanns Binder

  23. Den Worten von Wilfried Spurzem ist nichts hinzuzufügen.

    Doch. Nur noch eines: Diese Intriegenspinner welche offenbar aus den untersten Schubladen kriechen und feige ihre Spielchen treiben ohne in Persona dahinter zu stehen sollten sich schämen !!

    SUPERTOLLE AUSSENWIRKUNG die dort erzeugt wird.

    @ Steve

    Hoffentlich fährt der Aufzug sehr bald wieder nach unten !! Wer eben mit dem Feuer spielt,….

  24. Eines sollte den „illoyalen Brutussen“ klar sein: Wer Herrn P Seeger beschädigt, beschädigt die Bundespolizei.
    Seeger ist hoch geschätzt von großen Teilen der Beschäftigten innerhalb der Bundepolizei, sowohl als auch von den Landespolizeien und vielen Menschen, welche ihm begegneten. Er ist kompetent, sozial eingestellt und beweisst, trotz aller politischen Vorgaben bzw. Versuchen Zwänge auf Gedeih und Verderb durchsetzen zu wollen, stets Rückgrat. Auch wenn es ihm noch so schwer gemacht wird, steht er stets für die Beschäftigten in der, bzw. für seine BUNDESPOLIZEi, nach Innen wie nach Außen ein.
    Dafür gebührt diesem aufrechten demokratischen und menschlichen, obersten Polizei Führer der BPOL der aufrichtige Dank und die Anerkennung, wie ich meine, ALLER.
    Ich hoffe, der BMI sollte einschätzen, was er mit Seeger hat: Einen Mann mit Sachverstand und Klasse!
    Im Übrigen schließe ich mich Jupp Scheuring, sowie allen anderen, welche sich hier durchweg positiv über P SEEGER geäußert haben ausdrücklich an! Ihnen Herr Seeger wünsche ich, dass Sie diese Verleumdungen und die Illoyalität dieser Feiglinge und Karrieristen physisch und psychisch als der Mann überstehen, welcher Sie sind: Ein überzeugender Polizeibeamter mit herausragenden Führungseigenschaften -und- in einem solchen Amt viel zu selten mit unglaublicher „Sozialer Kompetenz“! Ich wünsche Ihnen daher alles erdenklich Gute und würde mir wünschen, Sie könnten mit uns allen zusammen, das Schlangennest unbeschädigt, beseitigen.
    Herzliche Grüße
    Martin Popp

  25. Persönlich bin ich sehr dankbar, dass sich unsere Gewerkschaft der Polizei, an der Spitze mit unserem Vorsitzenden Josef Scheuring, sich in dieser Angelegenheit klar positioniert hat. Unserem Präsidenten Seeger gebührt Solidarität, weil er auch in schwierigen Zeiten Bodenhaftung beweist und Basisverantwortung trägt! Für anonyme Intrigantenspielchen und illoyalen Verhaltensweisen sollte in der Bundespolizei kein Platz sein.

  26. Liebe Kolleginnen und Kollegen!

    „UNSER“ Präsident Matthias Seeger hat am kommenden Montag Geburtstag!

    Sehr geehrter Herr Seeger, wenn Sie das lesen:

    Ich wünsche Ihnen schon jetzt alles Gute dafür und dass Sie uns noch lange in Ihrer jetzigen Funktion erhalten bleiben.
    Wir, die Funktionäre der GdP, sind mit Ihnen nicht immer einer Meinung in der Sache, aber in der Art des Umganges untereinander darf es den Menschen in der Bundespolizei nicht egal sein, wie man miteinander umgeht.
    Wenn ein solches Verhalten Schule macht, dann gute Nacht Bundespolizei!

    Als Geburtstagsgeschenk für Sie wäre die „Kommentar-Loyalität“ noch vieler Kolleginnen und Kollegen sinnvoll. Ich glaube, dass würde Ihnen die erforderliche Stärkung geben, die Sie jetzt brauchen.

    Also Kolleginnen und Kollegen muntert ihn auf und zeigt den Intriganten und den Herrn im BMI, die sich immer noch nicht geäußert haben, das wir Menschen in der Bundespolizei in Führungsfunktionen brauchen und keine Leute, die sich so verhalten.
    Den Intriganten wünsche ich, dass sie ihren nächsten Geburtstag außerhalb unserer Bundespolizei feiern dürfen!

    Wilfried Spurzem

  27. Es kann sich doch bei dem/den Fürungkräften die so etwas streuen und an die BILD verkaufen?? nur um Machtgeile Personen handeln.
    Persönlich habe ich unseren Präsidenten als Amtsleiter in Köln kennen und schätzen lernen dürfen. Herr Seeger ist für mich auch heue noch jemand, der gegenüber seinen Mitarbeitern (egal ob mittlerer oder gehobener Dienst) stets ein offenes Ohr hat und sein Ohr an der Basis hat.
    Unser Präsident hat es nicht verdient so in Dreck gezogen zu werden, ich hoffe nur, dass der/diejenigen Nestbeschmutzer, die der gesamten Bundepolizei und der dort diensttuenden „Menschen“ großen Schaden zufügen ermittelt werden.
    Getreu dem Motto: Man liebt den Verrat, jedoch nicht den Verräter.
    Noch eins: Hut ab an Herrn Scheuring, der als Gewerschfter jeden schützt..so sollte es überall sein!!

  28. Warum jetzt? Warum gegen Präsident Seeger? Durch wen gesteuert? Was ist das Ziel?
    Die Bundespolizei liegt mit großen Teilen am Boden. Ich habe das Gefühl wir sollen nicht mehr aufstehen. Ich kann mich auch täuschen.
    Es wird nichts besser, hoffen wir das es nicht noch schlechter wird. Noch gibt es Leute, Kollegen und Freunde die zur Stange halten. Wie lange noch?
    Gruß von ganz unten

  29. Als Geburtstagsgeschenk für Sie wäre die “Kommentar-Loyalität” noch vieler Kolleginnen und Kollegen sinnvoll. Ich glaube, dass würde Ihnen die erforderliche Stärkung geben, die Sie jetzt brauchen.
    Wilfried Spurzem 7. Juni 2012

    Sehr richtig, Wilfried!
    Im übrigen fände ich es auch garnicht so verkehrt, wenn unsere „oberen Etagen“ auf der dienstlichen Schiene ihre Solidarität öffentlich machen würden! (Schlechterweise sei´s gesagt: egal, wie´s läuft, es kann eh´nur einer der Nachfolger werden…. – falls das der Grund für die Zurückhaltung ist!)
    In diesem Zusammenhang auch Respekt für den Beitrag von Steve!(13)
    Wenn Du der bist, den ich hinter dem Nick vermute, so bist du der lebende Beweis dafür, dass man seinen gesunden Menschenverstand auch auf der Karriereleiter nicht opfern muss!

  30. Liebe KollegInnen, Vorredner und Mitstreiter, lieber Willi, lieber Hanns (letztgenannte mir persönlich bekannte langjährige und geschätzte Weggefährten), sehr geehrter Herr Seeger,

    Ohne die Aussage der zitierten Zeitung auch nur ansatzweise zu kennen (da ich dieses Printmedium seit mehr als 20 Jahren konsequent ignoriere)
    moechte ich hier und an dieser Stelle kund tun, dass meine Loyalität zu unserem, insbesondere in seiner sozialen Kompetenz bislang unerreichten obersten Behoerdenleiter durch derartige Aussagen auch nicht ansatzweise zu erschuettern ist.
    In meiner derzeitigen Aufstiegsausbildung werden mir Werte wie Gleichwertigkeit, Vertrauen und Kooperation nahegebracht, die Umsetzung solcher Grundsaetze scheinen einigen Mitarbeitern auf hoeherer Fuehrungsebene, wenn auch vielleicht nicht unbekannt, so wohl aber voellig gleichgueltig zu sein.

    In der Hoffnung, das unser geschaetzter oberster Polizist durch derartige Machenschaften nicht demontiert wird,

    Einer von Vielen

  31. Allen Vorrednern möchte ich mich unbedingt anschließen.
    Auch wenn es in unserem Laden knirscht und kracht, so hat mein Präsident immer wieder absolut soziale, wie dienstliche Kompetenz gezeigt.
    Auch ich möchte den IM bitten, dieses unfaire Spiel einiger Karrieristen öffentlich zu beenden und Herrn Seeger den Rücken zu stärken.
    Ich hoffe, sie Herr Seeger können trotz dieser „Brutusgeschichte“ ihren Geburtstag in Ruhe und Gesundheit feiern.
    Ich denke, das ich pauschal sagen kann, das sie die uneingeschränkte Unterstützung der meisten ihrer Mitarbeiter haben.
    Ich wünsche mir, dass sie nach Ablauf ihrer gesetzlichen Altersgrenze als Präsident der Bundespolizei in den wohlverdienten Ruhestand gehen.

    Michael Boos

  32. Der Aufschrei ist groß, nicht groß genug, es sollte alles unternommen werden, den „netten K“ bekannt zu machen.
    Ich möchte so einen „Nestbeschmutzer“ nicht als Behördenleiter haben.
    Derartige Verleumdungen gehören nicht in eine Behörde Bundespolizei.
    Die betreffende Person sollte sich offen bekennen und aus unserer Bundespolizei entfernt werden.
    Werte wie Vertrauen und Loyalität sollten nicht mit Füßen getreten werden.
    Ich BITTE um den Ausdruck der Meinungen und der Zusendung an “UNSER” Präsident Matthias Seeger „zum Geburtstag.
    Danke

  33. Wahrscheinlich leitet Herr Seeger seinen „Laden“ zu beständig.
    Traurig, das es Person(en) gibt, die einen gut berufenen Präsidenten in den -A…. treten wollen.
    Herr Seeger!!!! Treten Sie diesen Person(en) gewaltig zurück!
    Ich habe zwar mit unseren Präsi nichts am Hut bzw. keine Erfahrungen gemacht, aber auch keine negativen Aspekte gehört oder gespürt.
    Deshalb …. DAUMEN RUNTER FÜR DIE QUERULANTEN!

  34. Meines Erachtens sollte dieses Thema in unserer Bundespolizei so breit wie möglich – auch gewerkschaftsübergreifend – kommuniziert werden. Es muss so sehr in den Ohren der Täter dröhnen, dass ihnen angst und bange wird, noch weitere derartige Versuche zu unternehmen, geschweige denn Herrn Präsidenten Seeger folgen zu wollen.

    Ich persönlich habe Herrn Seeger als einen menschlich und persönlich integren Polizeiführer kennengelernt, welcher sich den Bedürfnissen und Sorgen der Kolleginnen und Kollegen annimmt. Der natürlich auch politische und haushalterische Bindungen zu beachten hat, aber versucht, in seinem Handlungsspielraum, das maximale für die Firma herausholt.

    Stolz bin ich auf unseren Präsidenten, der für die Bundespolizei zu Recht im Oktober 2011 bei einer Gesprächsrunde mit den Finanzexperten des Bundestags 160 Millionen Euro mehr für 2012 forderte und dafür vom BMI zurechtgestutzt wurde. Das hätten einige wenige andere Spitzenbeamte der Bundespolizei nicht getan. Diese sonnen sich m.E. lieber in Kennzahlen, vermissen jegliche soziale Kompetenz und zur benutzen schon mal ihr Parteibuch für deftige Karrieresprünge. Diese „Kollegen“ dürfen nicht den Teppich für einen neuen Präsidenten ausrollen.

    Ich wünsche unserem Präsidenten weiterhin die bisher gezeigte Ruhe und Gelassenheit, verbunden mit der notwendigen Durchsetzungsfähigkeit, um alle weiteren Angriffe souverän zu parieren.

  35. Hallo,
    ich schließe mich vollinhaltlich den Äußerungen von Willi an.
    Es ist wohl vollkommen unverständlich, wie man mit Führungskräften umgeht, die gegenüber der Politik die Wahrheit sagen. So wie ich M.S. kennen lernte, noch als Amtsleiter in Köln, so sollte er bleiben. Er hat frischen Wind in den BGS, jetzt BPOL gebraucht. Er hat sich auch um die Nöte und Sorgen der “ KLEINEN“ gekümmert und hat das Herz am richtigen Fleck.
    Ich wünsche Ihnen Herr Seeger alles Gute, bleiben Sie so wie Sie sind. Die GdP-Kreisgruppe Aachen steht voll hinter Ihnen

    Lothar Wick

  36. Ich halte es da gerne mit Willi Spurzem, der da schrieb:
    „Wir, die Funktionäre der GdP, sind mit Ihnen nicht immer einer Meinung in der Sache, aber in der Art des Umganges untereinander darf es den Menschen in der Bundespolizei nicht egal sein, wie man miteinander umgeht.“
    Auch ich bin wahrlich nicht unbedingt immer einer Meinung mit Herrn Matthias Seeger und allgemein mit unserer Führung in der Bundespolizei, aber so ein Umgang mit- und untereinander in den Etagen der Führung der Bundespolizei (so der öffentliche Anschein) ist mit nichts zu entschuldigen.
    Und ich finde es mehr als gut dass Jupp und die GdP sich KLAR positioniert und so auch zeigt das WIR als GdP uns um alle in der Bundespolizei kümmern.
    Das das BMI nicht reagiert ist gelinde sehr schwach, aber unsere Mitbewerber „Voller Einsatz für Eure Interessen“ haben sich ja auch noch nicht positioniert, zumindest hab ich noch nichts gesehen.
    Das zeigt denke ich auch wie die GdP in der Bundespolizei aufgestellt ist. Wir sind nunmal eine Gewerkschaft die sich voll und ganz FÜR alle Kolleginnen und Kollegen einsetzt.

  37. Hallo Leute,

    ich habe Herrn Seeger während seiner Zeit als Amtsleiter Köln und Präsident West als Personalratsmitglied kennengelernt. Wir haben viele gute Gespräche gehabt, sind aber auch in einer Sache (Insider wie Willi Spurzem wissen es) sehr aneinander geraten.
    Doch diese Hinterhältigkeit hat niemand verdient und wenn der oder die ermittelt werden, dann sollte(n) er/sie die BuPo nur noch von aussen betrachten können!
    Einem mD Menschen wäre dieses Schicksal gewiss!!!!!!!!!

    Wünsche Ihnen schon jetzt alles Gute zum Geburtstag Herr Seeger!

    Es grüßt
    Udo Windl

  38. Lieber Präsident Seeger,

    die GdP ist eine große Familie. Und Familien stehen in schweren Zeiten zusammen.
    Sie sind Teil dieser Familie. Wir stehen zu Ihnen.

    Ich kann mir vorstellen, dass Sie diesen Bericht und die Kommentare mit einem lachenden und einem weinenden Auge lesen. Auf der einen Seite tut es gut Zuspruch zu bekommen. Grade jetzt. Auf der anderen Seite wird es Sie stören, dass nun öffentlich wird, dass EINER in der obersten Führung der Bundespolizei nicht zu Ihnen steht.

    Meiner Meinung nach ist aber diese öffentliche Darstellung notwendig, um eine Veränderung der Situation zu erreichen. Wie viele Zeitungsmeldungen würden sonst noch folgen? Ich wünsche Ihnen, dass damit nun Schluss ist.

    Erinnern Sie sich noch an Ihren Ärger über manche Kommentare auf unserer Internetseite, als Sie diese Seite kurzfristig dienstlich sperren ließen? Ich denke Ihr Ärger ist längst verflogen. Nun merken Sie, wie gut es ist, dass diese Internetseite von dienstlichen Rechnern genutzt werden darf. Ich gehe davon aus, dass Sie hier noch viel Zuspruch erhalten werden. Wir schließen die Reihen.

    Für die nächsten Wochen wünsche ich Ihnen nicht nur einen schönen Geburtstag, sondern vor allem die nötige Kraft, um diese schwere Zeit zu bewältigen.

    Von meinem obersten Dienstherren, in Person von Bundesinnenminister Friedrich, wünsche ich mir, dass er öffentlich diesen Sachverhalt aufklären wird.

  39. Den Vorrednern kann ich nur beipflichten.
    Es ist schon ein starkes Stück so etwas in die Öffentlichkeit zu tragen, egal ob etwas dran ist oder nicht. Insbesondere dann wenn es nur dazu dienen soll das Ansehen einer Person zu schädigen, um ihn eventuell DP-mäßig selbst zu beerben???
    Schlimm finde ich in dem Zusammenhang auch die Überschrift in der heutigen Berliner Morgenpost (http://www.morgenpost.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/berlinbrandenburg_nt/article106426664/Chef-der-Bundespolizei-vor-der-Abloesung.html) zumal man neben dieser als Nicht-Abonennt den restlichen Artikel nicht lesen kann. Das klingt gewaltig nach Tatsache und leistet weiteren Gerüchten vorschub.

  40. Das, was bisher geschrieben und gesagt wurde, kann ich gut und gern unterschreiben. Wir haben als Gewerkschaft unsere Loyalität gegenüber Präsident Seeger gezeigt und bewiesen. Wir zeigen als GdP, dass wir nicht nur hinter Seeger als Präsident und Mensch stehen sondern hinter der gesamten Organisation Bundespolizei. Doch da stehen wir wohl allein. Der Bundesinnenminister bleibt stumm. Das tut weh zu spüren, dass er damit keine klare Position zu uns und unserem Präsidenten bezieht. Wo aber bleibt die Loyalität der anderen Gewerkschaft/Verbände, die noch vor einem Monat eine Wende bei den Personalratswahlen herbeiführen wollten und damit gescheitert sind. Loyalität beweist man nicht, wenn man sich erst äußert, wenn die Gegendarstellung in der „Bild“ erscheint. Ich hoffe, dass das in der Bundespolizei auch zur Kenntnis genommen wird.

  41. Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Es ist alles gesagt worden !
    Danke Joseph für diesen Beitrag und deine klaren Worte.
    Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass der Verantwortliche für diese Berichte und Veröffentlichungen zur Verantwortung gezogen werden kann und unverzüglich aus der Bundespolizei entfernt wird.

    Ihnen Werter Herr Seeger wünsche ich die Kraft so weiter zu machen, gerade wo Sie doch wissen, dass es in ihrem unmittelbaren Umfeld jemanden gibt der sie gerne über die Klinge springen lassen möchte.

    Sehr sehr traurig ….

  42. Ist schon interessant, die ganze Sache. Ich persönlich möchte auch, das P Seeger bleibt. Die Bundespolizei ist in Ländern wie z, B. Saudi Arabien tätig und hier kann man nun mal wirklich nicht von Demokratien sprechen. Aber das ist eben politisch entschieden worden. Dafür kann Herr Seeger nichts. Ich möchte, dass Die enttarnt werden, die diese Verleumnung initialistiert haben. Aber das wird wohl nicht geschehen. Zu gut, kannte Brutus seinen Kaiser, Abel den Kain usw.

  43. ….es geht weiter:

    http://www.dernewsticker.de/news.php?title=Innenministerium+plant+drastische+%C4nderungen+in+Leitung+der+Bundespolizei&id=239749&i=jclsah

    ….und die Katze kommt langsam aus dem Sack:

    So, Matthias Seeger hat es also nicht geschafft, die Bundespolizei in der Öffentlichkeit angemessen zu repräsentieren…
    Damit ist dann auch klar, wo die Katze bzw. der Hase lang läuft:

    Auf die Zelebrierung eines Bauernopfers nämlich!

    Klar, der Laden ist am Boden, keine Frage! – Dank unserer gescheiterten Reform war das auch nur eine Frage der Zeit.
    Wer nun allerdings glaubt, das das Austauschen des Kopfes des Präsi den Laden wieder in Schwung bringen wird, der hat immer noch nichts begriffen!
    (schon garnicht aber der Austausch gegen einen der offenbar aus persönlichen Gründen daran interessierten Intriganten!)

    Diese Reform war ein politischer Fehler! Sie war politisch motiviert, politisch konstruiert und wurde politisch umgesetzt! Und jetzt will es mal wieder niemand mehr gewesen sein!

    Ihr erinnert euch, dass wir genau diese Fragen bereits vor 3- 5 Jahren diskutiert haben: Ob es nämlich einem Mann wie Seeger anzulasten ist, dass das Ding in die Hose gegangen ist! Ihr könnte es nachlesen: damals wie heute sage ich, dass er bei den Grundvoraussetzungen auch nicht die Spur einer Chance hatte, aus einer schrottigen Planung ein vernünftiges Ergebnis zu kreieren!
    (Dass man nicht in der Lage ist, daraus zu lernen, zeigt sich ja unter anderem darin, dass nach und nach diverse Bundesländer das „Konzept“ mehr oder weniger modifiziert übernommen haben. (Und damit auch gescheitert sind oder es noch werden!)

    Anzulasten wäre ihm höchstens, dass er das „Konzept“ wider besseres Wissen (?) zumindest nach unten weiterhin verteidigt hat.

    Bezeichnend ist allerdings auch, dass zunächst mal ein an den Haaren herbeigezogener Grund für die bevorstehende Ablösung verbreitet wurde.
    Dies könnte man auch als Rufmordkampagne bezeichnen!

    Pfui! sage ich da!

    Herr Minister, lassen Sie sich kein X für ein U vormachen!

    Herr Seeger, bleiben Sie, wie Sie sind, kämpfen Sie und wenn Sie das Schicksal des Politischen Beamten doch ereilen sollte: behalten Sie ihre Mitarbeiter in besserer Erinnerung als Ihre „Vorgesetzten“!

  44. Auch ich habe so etwas in 25 Dienstjahren bisher nicht erlebt. Als Präsident des ehemaligen GSP West war Herr Seeger schon ein wirklich guter. Als dann seine „Beförderung“ zum P erfolgte, waren damit auch an der Basis grosse Hoffnungen verbunden. Diese Hoffnungen konnten teilweise auch erfüllt werden. Andere leider nicht. Nach der Meldung der Bild, dass der P abgelöst werden soll, erklärten sich mir auch diese Tatsache. Ich möchte hier weder eine Ost/West Diskussion vom Zaun brechen noch für noch mehr Unruhe sorgen. Fakt ist für mich jedoch, dass das zentrale Präsidium in Potsdam für die BPOL der Untergang war!! Von Anfang an!! P Seeger hat sich in der Schlangengrube versucht und wurde „kaltgestellt“!! In der Berliner Rundschau wird der Fokus wie folgt zitiert: „“Ein hoher Regierungsbeamter sagte dem Magazin, Seeger habe es in den vergangenen Jahren nicht verstanden, die riesige Polizeibehörde mit 41.000 Beamten in der Öffentlichkeit zu repräsentieren. .““ Dazu fällt einem kein weiterer Kommentar mehr ein!! Lieber Herr Seeger bitte halten Sie durch!!! Der Buscho und die Leute an der Basis brauchen Sie und werden Sie weiter unterstützen!! Glück auf!!

  45. Aha, nun erwartet man vom BMI erst einmal, dass unser Präsident bezüglich seiner Kontakte zu Weißrußland eine Stellungnahme abgibt. Das ist ja mittlerweile typisch für unseren Verein. So viel zum Thema „Werteorientierte Führung“! Dass ich nicht lache! Aber sei´s drum. Er hat es ja mittlerweile öffentlich in einem Mitarbeiterbrief getan! Und seinen Worten glaube ich uneingeschränkt!

    Wo bleibt aber die Stellungnahme der Bundesregierung bezüglich der engen Zusammenarbeit mit einem Staat, in dem Frauen nicht einmal Auto fahren dürfen, in dem es nicht einmal erlaubt ist, öffentlich ein Kreuz zu tragen bzw. eine Bibel zu zeigen oder wo es Muslimen unter der Androhung der Todesstrafe verboten ist, ihrem Glauben abzuschwören? Werden in diesem Staat Dieben nicht noch die Hände abgehackt oder bin ich da falsch informiert? Und waren nicht auch die meisten Terroristen des 11.09.01 Staatsangehörige eben dieses Staates?

    Upps, ich vergaß: So eine Zusammenarbeit ist ja scheinbar alternativlos, wie man heute in gewissen Kreisen so sagt! Unfaßbar das Ganze!

    Herr Seeger, auch ich wünsche Ihnen die Kraft, weiterzumachen und alles Gute für Ihre Zukunft und die Zukunft UNSERER BUNDESPOLIZEI!

  46. Auch der Präsident kann kein totes Pferd reiten.
    Wäre schade um ihn. Aber so geht es beim Buscho.
    Du wirst abserviert wenn du ein guter bist. Ist hier nicht gewollt.
    Gruß

  47. OHNE WORTE!!!! Jetzt wird natürlich ein Schuh daraus! Man sucht ein Opfer für das Versagen der Politik bzw. das Versagen eines gewissen Dr. Sch…! Mir hat ein Kollege aus den „neuen Ländern“ vor einiger Zeit sinngemäß folgendes gesagt:

    „In der DDR hat man es 40 Jahre lang mit der Zentralisierung versucht. Man sieht ja, was dabei herausgekommen ist! Und nun versucht man das gleiche in unserem Verein!“

    Besten Dank auch! Der Dank des Vaterlandes ist uns gewiß!

  48. hmmm…
    der gute Herr Niebel der Posten nach Parteibuch vergibt statt nach Eignung wo war da der aufschrei der Öffentlichkeit
    oder ein Teppich aus einem anderen Land ohne eine konsequenz
    In anderen Ministerien ist es auch nicht anders
    Millliarden fürs Ausland und Banken aber nichts für Deutschlands Bürger
    ein ehemaliger Bundespräsident der einfach nur lächerlich war
    5 sterneschulterstücke für dem md um gleich zuerkennen wer was zu sagen hat oder um in der öffentlichkeit besser als was besseres da zustehen
    Reformen die zwar gut gemeint aber einfach nur stümperhaft sind und waren
    Führungskräfte die nur noch heuscheln können wegen der karriere(jedoch nicht alle)
    Panzerlieferungen in ein Schurkenstaat
    U-Boote….
    usw usw
    und nun unser Präsident der uns angeblich nicht in der Öffentlichkeit repräsentieren kann
    Leute wir leben in einer Banannenrepublik nur das wir noch ein wenig Geld haben mal sehen wie lange noch(Eurobonds)
    Ich stelle fest wir werden nur noch wenn überhaupt von mittlemässigen ja-sagern regiert
    Es muß und wird sicher bald irgendwas passieren müssen
    Ich bin zutiefst enttäuscht von unseren Land und die aussendarstellung unseres Landes in der Welt ist auch sehr miserabel!
    Wer soll denn nun noch gehen!

  49. Das, was jetzt mit UNSEREM Präsidenten passiert, ist doch das Spiegelbild der am Boden liegenden Organisation.
    Es ist eine bodenlose Frechheit, einen so um BGS und BPOL verdienten Mann zu denunzieren und demontieren !!

    Auch ich habe Präsident Seeger als einen angenehmen und kompetenten Chef kennenlernen dürfen, der sich auch nie gescheut hat,
    sich beim Essen neben einen mDler zu setzen und Konversation zu betreiben. Noch heute, nach seinem Weggang aus Sankt Augustin, „kennt“ er seine ehemaligen Mitarbeiter und grüßt sie per Handschlag, wenn er immer mal wieder an einem im Bonner Umland befindlichen Bahnhof aussteigt, mit den Worten: „Schön, mal wieder alte Gesichter zu sehen!“

    Sehr geehrter Präsident Seeger,

    bleiben Sie wie Sie sind und vor allem UNSER Präsident!
    Ich wünsche Ihnen ganz persönlich viel Kraft, diesen Verleumdungen entschieden entgegen zu treten. Lassen Sie sich nicht entmutigen,
    sondern treten Sie weiterhin mit offenen und klaren Worten für die Bundespolizei ein. Dafür werden Sie von den Mitarbeitern besonders geschätzt.
    Bleiben Sie aber vor allem gesund!

    Für den Denunzianten in unseren Reihen bleiben mir nur die Worte: Shame on You!
    Die Anonymität wird irgendwann einen Namen bekommen und dann werden Sie hoffentlich die BPOL nur noch von außen betrachten dürfen! SO NICHT !

    Schöne Grüße vom Rhein
    Michael

  50. Offensichtlich ist politischer Rufmord ein immer beliebteres Mittel, um Konkurrenten kalt zu stellen oder die Verantwortung auf andere zu schieben!

    Allen menschlichen Werten voran steht dauerhaft die Loyalität. Loyal zu sein ist das Flaggschiff des charakterlichen Ausdrucks.

    Lieber Herr Seeger, die Kollegen und Kolleginnen der Bundespolizei stehen voll und ganz hinter Ihnen!
    Halten Sie an Ihren Kurs fest und lassen Sie sich nicht unterkriegen.

    Claudia Rönnebeck

  51. Skandal,

    wo bleibt die Rückendeckung unseres Minister für Herrn Seeger , hat man schon vergessen, was Herr Seeger für die Bundespolizei geleistet hat?
    Wenn man schon so mit Spitzenführungskräften umgeht, was haben wir dann als kleine Mitarbeiter zu erwarten.
    Herr Seeger hat einen neuen Führungsstil praktiziert, der auch im Kollegenkreis voll anerkannt wurde. Wir waren nicht immer einer Meinung, aber er hat für jedes Problem ein offenes Ohr.Er hat jedem das Gefühl gegeben, dass jeder Mitarbeiter wichtig ist.
    Kopf hoch Herr Seeger, die Masse der Belegschaft steht hinter Ihnen.
    Für Ihren Geburtstag am 11.06.2012 wünsche ich Ihnen alles Gute, besonders Gesundheit.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gerda Baumann

  52. http://www.berlinerumschau.com/news.php?id=54100&title=Innenministerium+plant+drastische+%C4nderungen+in+Leitung+der+Bundespolizei&storyid=1339225515676
    Ohne einen engagierten und bei den Beschäftigten anerkannten Chef Mathias Seeger würde die Bundespolizei deutlich schlechter in der Öffentlichkeit stehen. Jeder Außenstehende müsste spätestens jetzt erkennen, wenn ein Präsident einer Behörde mit 38000 Beschäftigten aus der Presse erfahren muss, dass derartige Überlegungen offensichtlich im BMI stattfinden, es nicht allzugut um die Führungskompetenz des Innenministeriums bestellt ist. Also wenn das passiert und Seeger abgelöst wird verliere ich den letzten Rest Respekt vor der Kompetenz des BMI!
    Ich als Tarifbeschäftigter habe großen Respekt vor Präsident Seeger, der als einer von Wenigen in der Führung weiß, was es bedeutet mit 1200 Euro Netto ein Leben zu führen bzw. eine Familie zu ernähren! Präsident Seeger habe ich immer ganz nah an seinen Beschäftigten erlebt wer ihn ablösen will setzt ein deutliches Zeichen gegen den fairen Umgang mit Mitarbeitern!

  53. FOCUS 24/2012
    Innenminister will in der Spitze der Bundespolizei aufräumen
    Sonntag, 10.06.2012, 10:00

    München. Das Bundesinnenministerium plant drastische Änderungen in der Leitung der Bundespolizei in Potsdam. Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS berichtet, steht Präsident Matthias Seeger vor der Ablösung. Er kann als politischer Spitzenbeamter ohne Angabe von Gründen in den einstweiligen Ruhestand versetzt werden. Ein hoher Regierungsbeamter sagte FOCUS, Seeger habe es in den vergangenen Jahren nicht verstanden, die riesige Polizeibehörde mit 41.000 Beamten in der Öffentlichkeit zu repräsentieren.

    Auch Vizepräsident Wolfgang Lohmann hat laut FOCUS offenbar im Bundesinnenministerium keine guten Karten mehr. Der Führungsstil des 54-Jährigen sei bei den Mitarbeitern der Behörde sehr umstritten. Insgesamt will das Ministerium mit den einschneidenden Personalmaßnahmen die Zusammenarbeit mit der Bundespolizei verbessern. Wie FOCUS weiter berichtet, könnte Lohmann der seit eineinhalb Jahren vakante Posten des Berliner Polizeipräsidenten angeboten werden.
    Seeger, der kürzlich wegen seiner Kontakte zu Weißrussland kritisiert worden war, erfuhr in den vergangenen Tagen große Unterstützung von Mitarbeitern. Dutzende Beamte kritisierten in scharfer Form, dass Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) seinen Spitzenbeamten Seeger erneut nicht gegen öffentliche Kritik verteidigt habe.

  54. Meine Freunde, stellt euch doch einfach mal die Frage: Qui bono – Wem nützt es?
    Wer könnte sich Chancen auf den Chefposten ausrechnen, wenn die Sache erfolgreich verlaufen wäre?

  55. Machen wir uns nichts vor, die Bundespolizei ist für Politiker nur von Bedeutung, wenn man sich kurz vor einer Wahl profilieren kann.
    Ansonsten ist unsere Behörde nur ein unangenehmer Kostenfaktor im Budget, den ein großer Teil der Regierung und auch der Bevölkerung für ziemlich überflüssig hält (natürlich nur so lange, wie nix passiert…).
    Ich wage auch zu behaupten, dass es den Beamten in der Kontrolllinie herzlich egal ist, wer gerade Präsident ist und wer es jetzt werden möchte und wie und warum.
    Ich konnte in meiner Dienstgruppe noch niemanden finden, den dieses Thema in irgendeiner Art interessierte.

    So wie ich erwarten eigentlich die KSB nur noch, bei dem bisschen Polizeiarbeit, welche der Bundespolizei noch zugestanden wird, vom direkten Vorgesetzten nicht behindert zu werden.
    In der Regel beschäftigen wir uns seit Jahren aufgrund unzähliger Weisungen, Anordnungen, Vorschriften, Statistiken und Meldeverpflichtungen hauptsächlich mit uns selbst.
    Tut mir leid, ich kann in die Lobpreisungen nicht mit einstimmen.

  56. @ Südberliner

    Klar kann es einem südberliner KSB wurscht sein kann, wer da in Potsdam einen auf Präsident macht. Aber’n Blick über den Tellerrand der eignen DG könnte man schon mal riskieren. Die „unzähligen Weisungen, Anordnungen, Vorschriften, Statistiken und Meldevepflichtungen“, die heute den KSB entmündigen und behindern, fallen ja nicht vom Himmel. Der ganze überzentralisierte Mist und Zinnober entspringt einer fatalen Denkhaltung des zentral „alles steuern können“ (wollen). Das frisst Personal aus dem Vollzug (für unzählige Qualitätsinstanzen, Strategieplaner etc.) und Motivation der Leute, die die echte Polizeiarbeit machen. Aber diese Denkhaltung pflegen einige unterhalb des Präsidenten exzessiv, es sind die gleichen, die der Politik 2007/2008 den Quatsch vorgaukelten, die Reform brächte 1.000 Mann/Frau mehr „auf die Straße“ . Die würden ihre „Steuerungsinstrumente“ bis zum Anschlag ausleben, wenn sie/er sich das Präsidentenruder erst mal gegen Seeger ermobbt hätte. Seeger hätte mehr dagegen halten müssen, aber die nach ihm trachten, sind echt schlimmer. Glück und Leid des KSB hängen (mittelbar) von der Persönlichkeit, dem Charakter und der Sozialkompetenz eines Präsidenten viel mehr ab, als man meint.

  57. Da bin ich vollkommen Deiner Meinung, steve! Und, wie oben auch schon einmal geschrieben worden ist, wenn man schon so mit unserem „ersten Mann“ in der Öffentlichkeit umgeht, was haben denn dann alle anderen noch zu erwarten?

    Und wen von uns dieses Thema nicht interessiert, dem kann ich ehrlich gesagt, auch nicht helfen!

  58. Auf der Startseite des BMI ist im Artikel zum ersten Führungskräftekolleg zu lesen:
    Zitat:
    „Die Veranstaltung ist geboren aus der Überzeugung, dass wir ein noch besseres System der Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden in unserem Land brauchen – nicht erst im Ernstfall““, mit diesen Worten eröffnete Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich das erste gemeinsame Führungskräftekolleg von Polizei und Verfassungsschutz am 5. Juni 2012.
    Zitat Ende
    Dem, Herr Bundesinnenminister Friedrich, stimme ich zu. Dann sorgen Sie auch bitte dafür, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Sicherheitsbehörden keinen weiteren Schaden nimmt. Jeder Tag, der vergeht, ohne dass Sie sich hinter den Präsidenten der Bundespolizei stellen, ist eine Schadensvergrößerung für die Bundespolizei und wie man in den Medien lesen kann inzwischen auch für das BMI.

  59. Lieber Wilfried,

    da stimme ich Dir zu. Da vergeht fast eine Woche, ohne das der Minister sich erklärt.
    Aus hohen Kreisen des BMI wird berichtet…
    Da muss ich mich schon Fragen, wer mit den hohen Kreisen gemeint ist?.

    Herr Bundesinnenminister Friedrich,

    als Bundespolizist wünsche ich mir Klarheit. Führung ist in einer großen Behörde sehr wichtig – besonders in einer Polizeibehörde. Nun ist Ihre politische Führung gefragt!

    Mich erinnert die Presselage ein wenig an Florian Gerster. Der Chef der Bundesanstalt für Arbeit wurde Ende 2003 knapp 2 Monate in den Schlagzeilen gehalten und Ende Jan 2004 für etwas entlassen, dass er nachweislich nicht direkt zu verantworten hatte.
    Diese Verantwortung lag damals bei Frank-Jürgen Weise. Herr Weise ist bekanntlich Nachfolger geworden.

    Herr Bundesinnenminister Friedrich,

    lassen Sie bitte nicht zu, dass die Bundespolizei über Wochen in Unruhe durch diese Pressemeldungen versetzt wird. Einer Polizeibehörde schadet dies mehr als beispielsweise der Bundesanstalt für Arbeit.

  60. Am 21. – 22.06.2012 findet in Berlin eine Sondersitzung für die Präsidenten in der Bundespolizei statt.
    Wohlgemerkt nicht in Potsdam. Nachtigall ick hör dir trapsen.

  61. Also ich bin von der plötzlichen „Umarmung“ unseres Präsidenten seitens der GdP ziemlich überrascht. Schließlich wurde durch sie seit Beginn der aktuellen und immer noch nicht abgeschlossenen Neuorganisation reichlich (berechtigte) Kritik an der durch ihn geleiteten Bundesoberbehörde geübt. Die in der „Beerlage-“ und, durch die GdP in Auftrag gegebene, „Strohmeier-Studie“ benannten, teils eklatanten, Missstände hat nicht nur (aber auch) er als Präsident zu verantworten. Er wurde nicht zuletzt deshalb Präsident, weil er sich von Anfang an als Verfechter der (auch von der GdP kritisierten) Neuorganisation zu erkennen gegeben hat und sie zum großen Teil auf dem Rücken der Bediensteten durch- und umsetzen ließ.
    Ihm jetzt, bei praktisch nicht vorhandener Faktenlage, seitens der GdP einen „Persilschein“ auszustellen, halte ich schlicht gesagt für grenzwertig. Ich denke, wenn das alles nur üble Nachrede wäre, hätte sich das BMI längst verlautbart.

  62. @ Wahrsager
    Hoffen wir mal, dass „nur“ Präsident Wieland Mozdzynski verabschiedet wird…

  63. @wahrsager
    Nach meinem Kenntnisstand soll die Besprechung schon seit geraumer Zeit geplant sein. Mutmassungen helfen uns in der Sache nicht weiter. Mir würde ein Wahrsagung der Urheber dieses unsäglichen Spieles mehr bringen, um diese zur Verantwortung zu ziehen. Denn Illoyalität dieser Art und Güte darf man nicht tollerieren.

  64. Dieses widerliche Spiel Namens Politik, gespielt mit Falscher Verdächtigung (§ 164 StGB) im Wechsel mit Übler Nachrede (186 StGB) und Verleumdung (§ 187 StGB) durch mit Sicherheit vorliegende Dienstpflichtverletzungen (§§ 60 BBG ff. und insbes. § 70 BBG) erbracht, bringt mich an die Grenze zum Übergeben!

    Wer immer dahinter steckt – diese „hochrangigen Beamten aus dem BMI“ (Focus Bericht) und die von Koll. Scheuring benannten Personen aus dem unmittelbaren Umfeld von Herrn Seeger sollten sich Gedanken machen zu folgenden Punkten:

    1. Sie sind Beamte und unterliegen damit dem o.a. Katalog der Beamtenpflichten und den daraus resultierenden Folgen: D-Verfahren!
    2. Insbesondere als Polizeibeamte sollten sie schon von Berufswegen dazu beitragen, Straftaten zu verhindern – und keine selbst begehen! – Wenn Sie das nicht können/wollen, müssen sie den Job an den Nagel hängen und gehen!
    3. Das ach so tolle Lei(d)tbild, was immer wieder gerne aus der Mottenkiste geholt wird um den Nachgeordneten den ermahnenden Finger zu zeigen… Diese Top-Beamten sollten sich bitte schön selbst daran halten, damit wir einfachen Mitarbeiter wenigstens suggeriert bekommen, dass das gelebt wird – jedenfalls wird das ja immer propagiert!
    4. Können Sie verantwortungsvoll mit Macht umgehen? Oder sind Sie nur Macht- und Karrieregeil weil Ihr Ego es Ihnen immer wieder flüstert und sich bestimmte Amtsbezeichnungen richtig toll anhören und Sie damit wo auch immer angeben können?
    5. Wenn diese Personen wirklich geglaubt haben, dass es keinen in der Organisation interessiert, was „da oben“ passiert, so sei ihnen gesagt: Falsch gedacht! Kollege „Steve“ hat es in seinem Kommentar mit der Nr. 13 auf den Punkt gebracht: „Wenn es ernst wird, muss und will ich mich auf meine Kolleginnen und Kollegen blind verlassen können.“ Das gilt auch und gerade für die Top-Führung der BPOL im Präsidium und im BMI.
    Und, nur nebenbei gesagt, aus meiner bisherigen Berufserfahrung kann ich mich auf die allermeisten Kollegen im Einsatz verlassen, ohne gleich verlassen zu sein! Das schließt Präsident Seeger ausdrücklich mit ein! Genau aus diesem Grund möchte ich, dass der im Amt bleibt!

    Noch mal zurück zum Beamtenrecht:
    Auch ein Herr Seeger hat ein Recht auf einen fairen Umgang und darauf, dass sein Dienstherr ihn schützt! Das was in der Öffentlichkeit gegen Herrn Seeger läuft ist Rufmord! Einfach so, weil es irgendeinem grade in den Kram passt und völlig ohne Beweise für diese absurden Behauptungen! Unglaublich sowas… Wie bitte soll der Präsident der BPOL unter diesem emotionalen Druck eigentlich seinen Job machen können?
    § 78 S. 2 BBG: „Er (=Dienstherr) schützt die Beamten bei ihrer amtlichen Tätigkeit und in ihrer Stellung.“
    Das alleine ist schon Grund genug, dass der Minister endlich reagiert und sich schützend vor seinen BPOL Präsidenten stellt – von den Grundregeln des menschlichen Miteinanders gar nicht erst angefangen! Jeder Tag, wo nichts dergleichen passiert, schädigt Herrn Seeger, die BPOL und zuletzt auch den Minister selbst.

    Wer glaubt denn ernsthaft, dass bei dienstlichen Kontakten zu fragwürdigen Staaten das BMI nicht die Finger drauf hat? Die BPOL ist doch nicht im luftleeren Raum unterwegs!
    Liebe Leute, bitte schaltet euer Gehirn ein und denkt selber – mit gesundem Menschenverstand!

  65. Wen wundert es?
    Ich denke nicht, dass es viel mit der Person unseres Präsidenten zu zun hat. Es scheint mir viel mehr ein gängiges Mittel in unserer Behörde ( und unserer Gesellschaft ) geworden zu sein, Probleme nicht wirklich zu lösen sondern schnell mal die Köpfe auszutauschen und zu hoffen, damit kehrt wieder Ruhe ein. In unserer Direktion wird genau dieses Spiel schon länger auch auf Ebene des gD gespielt (fällt nur nicht so auf, diese Führungsebene kommt ja kaum in die Presse oder ins Intranet).
    Dabei interessieren weder Leistungen noch Tatsachen, es wird irgendetwas gesucht, was für ausreichende „Empörung“ sorgt und als Vorwand genommen.
    Unabhängig von der Frage, wo man politisch steht:
    Was hat die alte Doktorarbeit des Herrn Gutenbergs mit den Leistungen als Verteidigungsminister zu tun? Was der unverzollte Teppich mit den Leistungen eines Herrn Niebel?
    Von daher denke ich, dass weder die Solidaritätskundgebungen noch seine Unschuld an den Ursachen der vermurksten Reform unseren Präsidenten retten kann. Wenn er als Opferlamm auf der „politischen Abschussliste“ steht, wird man diese Spielchen mit allen möglichen Vorwürfen (Wenn er eine Dr. Arbeit geschrieben hätte, würde man diese vermutlich schon …) in der Presse so lange weitertreiben, bis das Ziel erreicht ist.
    honi soit qui mal y pense