GdP fordert kritische Auseinandersetzung mit UAFEK-Ideen!

Im Auftrag des Unterausschusses Führung, Einsatz und Kriminalitätsbekämpfung (UA FEK ) des Arbeitskreises II der Innenministerkonferenz hat eine Bund-Länder-Projektgruppe Empfehlungen für die Einsatzausstattung und -bekleidung der BePo erarbeitet.

Von Herbst 2009 bis Februar 2012 wurden unter Leitung der Bundespolizei Empfehlungen formuliert. Ziel sollte es sein, die Zusammenarbeit der Bereitschaftspolizeien der Länder und des Bundes zu harmonisieren. Problematisch ist es allerdings, wenn diese Empfehlungen und die Absicht, die damit verbunden ist, ohne Beteiligung derer stattfindet, für die sie entwickelt wurden.

Verbesserungen der Grundausstattung, der Einsatzbekleidung, Schutzausstattung, Einsatzkommunikation werden so nicht erreicht. Vielmehr soll das bisherige Niveau angeglichen werden, ohne eine Weiterentwicklung zu erzielen. Hiermit müssen wir uns kritisch auseinandersetzen. Die Fachkunde und die Erfahrung der Praktiker müssen dabei einfliessen. Es geht um unsere körperliche Unversehrtheit.

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

5 Kommentare
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  1. Wie lange haben die dafür zusammengehockt,zweineinhalb Jahre?????? Wortlos,sprachlos,mutlos……lächerlich

  2. Ich frage mich, wie die GdP sich damit kritisch auseinander setzen will (oder schon kritisiert) ohne die offzielle Version zu kennen? Die Art dieser Stimmungsmache halte ich für unsachlich und einer Gewerkschaft dieser Größe nicht für angemessen.

  3. Vor einer Harmonisierung sollte man SOLL und IST zusammentragen (ich weiß nicht, ob das passiert ist)
    Dann sollte man evaluieren was die Bedarfsträger tatsächlich benötigen. Da sollte man wirklich alle Beteiligen. (das ist nicht passiert – sonst wären wir ja befragt worden).

    Und wenn man dann einen großen Zettel hat, dann kann man daraus einen einheitlichen Standard entwickeln.

    Und wenn 16 Länder und Bundespolizei sagen: wir wollen das oder dies und man geht zum Hersteller und sagt: MACH! dann bekommen wir das auch zu einem vernünftigen Preis.

    Man hätte damit viel erreichen können… und nun? ein Stück Papier was niemanden etwas bringt.

  4. Hallo BePo!
    Uns liegt die offizielle Version selbstverständlich vor-zusammen mit verschiedenen Stellungnahmen dazu. Leider haben wir sie nicht, wie eigentlich wünschenswert, im Rahmen der vertrauensvollen Zusammenarbeit von der BPOL sondern über unserer Kontakte zu Ländervertretern im UAFEK erhalten…
    Glück auf,
    Martin

  5. Sehr geehrte Kollegen/innen,
    beim Suchen nach interessanten Neuigkeiten stoße ich auf die Überschrift bzgl der Einsatzausstattung und -bekleidung.
    Dieser Artikel entbehrt jeglicher Grundlage. Die Bundesbereitschaftspolizei war von Anfang an beteiligt an dieser Projektarbeit. Große Teile, wie z.B. Ziele, Grundphilosophie u.a. sind aus dem Gedankengut der Bundespolizei und im Gremium bzw. durch die Stellungnahmen von 16 Bundesländern nunmehr in allen Bereitschaftspolizeien akzeptiert und nach Empfehlung des UA FEK dort auch implementiert.
    Der Erfolg dieser Projektarbeit misst sich nicht daran, dass wir unsere Aussattung als Bundespolizei stetig verbessern. Der Erfolg misst sich an einer engeren Vernetzung der Bereitschaftpolizeien. An gemeinsam formulierten Zielen, Beschaffungen und letztendlich an der daraus resultierenden Kompatibilität.
    Bei Bund/Länderprojekten kann man nicht erwarten, dass der Beste immer noch besser wird. Es ist wichtig, dass man lernt, an einem Strang zu ziehen. Alles weitere folgt in einem nächsten Schritt.
    Also, Ruhe bewahren und bitte keine voreiligen Schlüsse wie in dem Artikel bzw. in manchen spontanen Kommentaren geatan.