GdP im Gespräch mit MdB Prof. Dr. Peter Danckert zum Haushalt 2013

 

Josef Scheuring, Prof. Dr. Peter Danckert und Sven Hüber nach dem Gespräch

Zu einem Gespräch zum Bundeshaushalt 2013 für den Bereich der Bundespolizei trafen sich die Vertreter der Gewerkschaft der Polizei,  Sven Hüber und Josef Scheuring, mit dem Mitglied des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages und Berichterstatter für den Haushalt der Bundespolizei, Prof. Dr. Peter Danckert in Berlin. Die Gewerkschaftsvertreter machten dabei deutlich, dass es erforderlich ist, Haushaltsmittel in einem Umfang für die Bundespolizei zur Verfügung zu stellen, dass damit die Bundespolizei zur Erfüllung ihrer Aufgaben nachhaltig finanziert werden kann und die bestehenden Gerechtigkeitslücken bei der beruflichen Entwicklung der Beschäftigten in der Bundespolizei  ausgeglichen werden können.

„Es ist ganz zentral wichtig, dass die sich weiter verschärfenden Problem des ‚Polizeiobermeisterbauches‘ in der Bundespolizei konsequent angepackt und gelöst werden. In einem ersten Schritt ist dazu die Veränderung der einengenden Planstellenobergrenzen und die Einstellung zusätzlicher Haushaltsmittel im Bundeshaushalt 2013 erforderlich. Es darf nicht sein, dass sich gerade die Kolleginnen und Kollegen, die Tag und Nacht in einem zunehmend schwierigen Umfeld auf der Straße ihren Kopf für unser Land hinhalten, gleichzeitig um ihre berufliche Entwicklung gebracht fühlen. Das gilt aber auch für die Verwaltungsbeamtinnen und -beamten und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ebenfalls in weiten Teilen keinerlei berufliche Perspektiven in der Bundespolizei haben. An dieser Stelle ist die Bundespolizei kein attraktiver Arbeitgeber“, so Josef Scheuring.

Prof. Dr. Danckert sagte dazu, er könne gut nachvollziehen, dass diese Situation zu einer hohen Unzufriedenheit bei den Betroffenen führen muss. Man sei schon bei der Haushaltsberatung 2012 parteiübergreifend der Auffassung gewesen, dass hier etwas getan werden müsse und habe erste Schritte durchgesetzt.

Er zeigte sich daher zuversichtlich, dass auch im Haushalt 2013 parteiübergeifend weitere Verbesserungen für die Bundespolizei durchgesetzt werden könnten. Es sei aber auch erforderlich, dass das Bundesministerium des Innern klar die notwendigen Verbesserungen aufzeigt. Jürgen Herrmann (CDU/CSU) und er hätten überhaupt erst eingefordert, dass der Bundespolizeipräsident Matthias Seeger zum Haushaltsausschuss geladen wurde, um dort die Haushaltsprobleme der Bundespolizei aufzuzeigen. Dabei hätten sie von ihm explizit Offenheit gefordert, da man nur so der Verantwortung für den Haushalt und die daraus zu erwartenden Folgen für die Einsatzfähigkeit der Polizei gerecht werden könne. Allerdings stellte auch Prof. Dr. Danckert fest, dass Präsident Seeger dafürvon anderer Seite jedoch offensichtlich nicht gerade gelobt wurde.

Die Gewerkschaftsvertreter machten deutlich, dass die im Jahr 2012 in diesem Gespräch aufgestellten Forderungen weiter aktuell und für die Einsatzfähigkeit unbedingt notwendig sind. Die Unterfinanzierung bei der KfZ-Beschaffung oder im IT-Bereich führe schon heute zu Einschränkungen bei der polizeilichen Arbeit. Die GdP-Vertreter sagten zu, sich mit konstruktiven Finanzierungsvorschlägen in die weiteren Haushaltsberatungen einzubringen. Die Gewerkschaft der Polizei wird die Gesprächsrunde mit den Berichterstattern der im Deutschen Bundestag vertretenen Parteien in den nächsten Wochen fortführen.

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21 Kommentare
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  1. Ich bin mit der Arbeit der GDP in den letzten Jahren eigentlich zufrieden gewesen. In wesentlichen Fragen fühle ich mich von unserer Gewerkschaft gut vertreten. In den letzten Jahren fühle ich mich aber nicht gut repräsentiert. Der Grund liegt hier bei meinem Dienstgrad als POK. Ich bin Angehöriger einer BPOLABT und falle somit in den Beförderúngstopf der Direktion Bundesbereitschaftspolizei. Derzeit bin ich mit der Note 9 beurteilt und eine Beförderung in diesem Jahr ist trotzdem absolut unwahrscheinlich. Ich werde diese Note also nochmal bestätigen und selbst dann ist fraglich, ob es im nächsten Jahr mit der Beförderung klappt. in jedem anderen Direktionsbereich sind solche Noten nicht erforderlich, da reicht in der Regel auch die 8. Denn hier gibt es eben Beförderungszahlen die über eine homöophatische Dosis hinausgehen. Gerade im Bereich der Verbände dauert es mittlerweile ewig, bis man mit einer Beförderung zum PHK rechnen kann. Dementsprechend lang wartet man also auch schon auf die notwendige 9. Die „Standzeit“ als POK ist dann natürlich ebenfalls sehr lang. Über diese Problematik lese ich aber nichts von der GDP. Ich bitte um Entschuldigung, aber die ständig diskutierte Problematik der POM kann ich vor diesem Hintergrund langsam nicht mehr hören.Wann setzt man sich endlich auch mal für uns POK ein und wann wird die ungerechte Bewertung der Dienstposten im Verband, welche zum großteil zu dieser schlechten Beförderungssituation führt, einmal angesprochen. Ich möchte nicht auf andere Zeigen, aber ein Zugführer hat 38 PVB zu führen und ist lediglich mit A10/11 bewertet. Bei den Gruppenführern ist mit A 10 schluss und die haben auch 10 PVB in der Gruppe. Wenn ich da auf DGL oder GL im Einzeldienst schaue entdecke ich da leider eine eklatante Abweichung, die so für mich nicht nachvollziehbar ist. Ich bitte also diese Problematik stärker in den Fokus eurer Arbeit zu rücken, denn auch ich und viele meiner Leidensgenossen im bereich der POK sind Mitglied der Gewerkschaft und sind es wert vernünftig vertreten zu werden.

  2. @ POK

    Lieber Kollege,
    als ich noch POM war, da führte ich auch schon Bis zu 30 Leute…
    Wichtig sind die Menschen für die du Verantwortung trägst und nicht die Sterne.
    Sei Offizier und nicht Sternensammler, dann kommt der Rest und mehr von allein.

  3. Irgendwie läuft hier was falsch…

    Habe ich gerade im Intranet auf der Seite der Fliegerstaffel Blumberg gefunden!

    „Gem. § 12 „Besondere Fachverwendungen“ der Verordnung über die Laufbahnen des Polizeivollzugsdienstes in der Bundespolizei erwerben Piloten und Flugtechniker nach
    abgeschlossener Ausbildung zum Piloten oder Flugtechniker (PIFT) und einer anschließenden hauptberuflichen Tätigkeit von mindestens 2 Jahren in diesem Bereich automatisch die
    uneingeschränkte Laufbahnbefähigung für den gehobenen Dienst in der Bundespolizei.“

    Is ja echt irre….

    Und den gemeinen Pöbel hält man auch nach vielen vielen Jahren Dienst für zu blöd und schickt ihn für Monate oder sogar Jahre zum Aufstiegslehrgang. Hier läuft doch irgendetwas falsch.
    Nicht das ich den Kollegen das nicht gönne. Ich freue mich sogar sehr für sie. Aber nicht nur sie haben eine Anerkennung und eine gerechte Bezahlung verdient.
    Dann kann man auch Kollegen mit 20 und mehr Dienstjahren durch Hand auflegen zum PK oder POK machen und das bei eingeschränkter Laufbahnbefähigung!

    Gruß

    Frage

  4. Hallo POK,
    im Prinzip hast du Recht mit den signifikant höherdotierten Führungsfunktionen im Einzeldienst.
    Allerdings sieht die Praxis schon wieder ganz anders aus.
    Die Arbeit der Gruppenleiter wird in der Regel von beauftragten PVB des mD oder des gD mit KSB-Stelle (max. A10) verrichtet, die Arbeit von DGL und stDGL von A11ern.
    Die wahren Stelleninhaber wurden schon seit vielen Jahren nicht mehr auf der Inspektion gesichtet, sondern sind in der BPOL-Schattenstruktur verschwunden.
    Wer also in jungen Jahren und nicht erst kurz vor der Pensionierung was werden will, dem kann man nur raten: sofort raus aus Hundertschaft oder aus dem Schichtdienst in der Kontrolllinie, rein in den Stab und dann ab in die Direktion, oder am besten gleich nach Potsdam!
    Dann klappt es auch mit Prämien, Beförderungen und dem EPHK mit 35, wenn Eignung, Leistung und Befähigung ausreichen…

  5. Hallo POK,

    im April waren zur Beförderung die Notenkombi 7,8,9 und 22 Sub.punkte notwendig. Das ist ja lächerlich, wenn ich das mit den Notenvorgabe zum PHM in meiner Direktion vergleiche.

    Hallo Frage…

    Willkommen im Busholeben. Ich gönne es ebenfalls diesen Kolllegenkreis, aber gerecht ist das im Bezug auf die eingeschränkten Aufsteiger nicht.

    LG

    Sindbad

  6. Lieber Pok,
    vom Grundsatz her kann ich dich sehr gut verstehen.Ich musste meine Neun 3 mal bestätigen ehe ich PHM wurde.Du solltest dich also einmal in Geduld üben. Das wird schon. . .

    Gruß Bernhard

  7. Ich denke , da wird die Bundespolizei ein anderes Thema die nächsten Tage beschäftigen:

    ntv.de
    Sonntag, 01. Juli 2012
    Mit Totenkopfflagge und WaffenBundespolizisten posieren in Kabul
    Im Innenministerium ist man entsetzt…..
    u.a. wird auch der Innenstastsekretär erwähnt, der schon den P des BPOLP angeschrieben hat……

  8. @ POK!

    Mir kommt das Heulen.
    Sicherlich führst du ein paar Kollegen.

    Aber denke mal an die Kollegen, die 25 Dienstjahre auf dem Buckel haben und noch mit A7 oder A8 belohnt werden!

  9. Hallo Gemeinde,
    ja, ja, der POM Bauch. Ich kann diese Problematik ja verstehen.
    Aber was ist denn in den letzten Jahren passiert?
    Selbst die GDP hat damit geworben, Leute macht den Aufstieg in den gD, sei es nun der uneingeschränkte oder aber der eingeschränkte. So was haben wir nun? Lauter „frische“ Polizeikommissare ( hier rede ich nicht nur von den Neueinsteigern, sondern von den lebensälteren Kollegen des begrenzten Praxisaufstieg )
    Und nun haben wir das erreicht, wo die Attraktivität aufhört.

    Einen riesengroßen Polizeikommissars- bauch mit einer mehrjährigen Wartezeit auf den POK.
    Und je mehr Jahre vergehen für diese Kollegen, um so mehr schwindet auch dann die Möglichkeit zum PHK. Ihr kennt doch das Spiel nach der Beförderung wird man erst einmal wieder notentechnisch runter gestuft. Ach ja, und das eine Jahr Sperre nach erfolgter Beförderung muss man auch mit drauf rechnen.
    Also nix ist mit A 11 in Pension gehen. Einige wenige werden es vielleicht noch schaffen.
    Und ich stimme @ POK zu, auch im Bereich der POK besteht ein dicker Bauch ( kein Bierbauch )sorry..

    Wie ihr seht, haben wir mehrere Bäuche, nicht nur den POM Bauch !

    Eine andere Problematik ist die immer noch herrschende Ungleichbehandlung in der Dienstpostenbewertung, insbesondere im gD Bereich. Auch hier besteht noch Handlungsbedarf.
    Ich erinnere nur an die DP in den Bereichen, ErmD , KrimB……..

    Und zu guter Letzt noch ein Punkt den ich gerne loswerden möchte.
    Wie ich oben schon erwähnt habe, gibt es diesen PK Bauch ( nicht in allen Direktionen )
    aber genau da, wo dieser fette PK Bauch besteht, führt man Beförderungen vom PHM zum PHM Z
    ( A10 )durch. Und das in einem nicht unerheblichen Maße.
    Um Gottes Willen ich gönne jedem die Beförderung, nur fühlen sich die Aufsteiger ein wenig arg veräppelt, insbesondere diejenigen welche schon PHM ( A9 ) waren und nun PK ( A9 ) sind.

    Man muss das auch mal unter dem Aspekt sehen, dass es immer hieß, wenn du A10 werden willst dann must du den Aufstieg machen, zum Z ( A10 ) wird nur noch wenig /oder wenn gar nicht befördert, was ja auch all die Jahre eigentlich so war.
    Bitte nicht falsch verstehen, aber da passt etwas nicht so recht zusammen.

  10. POK hat Recht.

    die Stellenstruktur für den Verband ist mies.

    Unsere Basiskräfte sind mit A7-9 dotiert sind die KSB im Einzeldienst mit A8-9.
    Das ist unfair.
    FRÜHER mag das begründet gewesen sein. Mittlerweile sind die Anforderungen an PVB der Gruppe so hoch, dass da jegliche Besserstellung der KSB im Einzeldienst eine Frechheit gegen unsere PVB ist.
    Da dass Verlaufsmodell auch ausgestzt ist, junge PM also sofort KSB werden, mit A8 dotierter Stelle, ist auch diese Begründung der schlechtertsellung hinfällig.

    Auch die Dotierung bei GF und ZF ist unter dem des Einzeldienstes. GL mit einer Führunsspanne von zwei bis drei PVB haben eine Stelle A11, DGL bis 13. Gf 9/10 ZF 10/11. Hier muss dringend eine Anpassung erfolgen.

    Ach: wenn im Einzeldienst auch KSB 9/10 sein können, dann will ich auch PVB in der Gruppe mit 9z und 9g/10er Stellen. Junge. PMs und PKs sollen endlich die leeren Verbänder auffüllen und die JungPKs sollen ruhig als KSB äh PVB in der Gruppe starten. Und dann kann er sich ja nach 2-5 Jahren immernoch in den Einzeldienst oder auf eine GF Stelle bewerben.

  11. Und nein. Ich Wechsel nich in den Einzeldienst oder in den Stab, da geh ich lieber als POK in Rente… Wobei, wäre ich nach dem Studium in den Einzeldienst gegangen wäre ich HK bzw. dicht dran… im Verband bin ich weitweg. Fair ist das nicht. Aber ich trag eh kein Schulterstück.

  12. @aeM

    Puuuh…. also ich sehe schon ein paar Unterschiede zwischen einen Pvb in der Gruppe und einen Pvb im Einzeldienst. Aber so eine Diskussion auf dieser Plattform ist wohl nicht sinnvoll.

    Zu den einzelnen Planstellbewertungen kann man nur sagen, dass einem die beste Bewertung nichts hilft, wenn man die notwendigen Noten nicht hat oder Jahre und Jahrzehnte darauf “ warten “ muss.

    Auch dein Bild über die Führungsverantwortung und der Anzahl der MA im Einzeldienst muss ich berichtigen… In meiner Inspektion führt ein DGL ca 42 MA und ein GL ca 26 MA.

    MfG

    Sindbad

  13. Schon wieder der vom anderen Stamm….

    Liebe Kollegen, hetzt doch nicht gegeneinander oder untereinander – das hilft weder den Kollegen des mD noch des gD.

    Das Problem sind doch u.a. die nicht vorhandenen Planstellen im Bundeshaushalt und die Verteilung der vorhandenen Planstellen bezogen auf die einzelnen Dienststellen/Einheiten im Bereich der BPol. Da stellt sich für den einen oder anderen schon die Frage warum das nicht funktioniert – ist man doch eine Bundesbehörde.

    Beim Bund gibt es bedauerlich noch immer verkrustete Laufbahn- und Beförderungsstrukturen, bei denen nicht die geleistete Arbeit im Vordergrund steht, bzw. welche Verantwortung jeder Einzelne (auch im mD) zu tragen hat, sondern welche Fachspezifischen Aufgaben ihm in sein Stellenprofil hineininterpretiert werden – egal ob er 10 oder 100 Leute zu „führen“ hat.

    Nach wie vor stehe ich zu meiner Meinung, dass es eine zweigeteilte Laufbahn im Bereich der Polizei geben sollte (A10 -A13/14; A14-B….), in der man mit planbaren Zeitschritten (jetzt stellt sich wieder die Frage nach der Leistung ihr wisst ja…) dem Endamt näher kommen kann (natürlich an jeder Dienststelle).

    Fraglich bleibt aber dann doch ob der A10er evtl. dem A14er nachweint….

    Es gibt so viele Baustellen – und die GdP denke ich ist auf den meisten von ihnen vertreten.

    Und ich muss euch allen ein dickes großes Lob aussprechen – ihr leistet hervorragende Arbeit. Der Moderator einer Quizsendung würde sagen: Das ist Spitze…

  14. Was für Baustellen, also hier in der Direktion STA sehe ich keine. In der Mittagspause muss man schon mit dem Fernglas nach einem PHM, geschweige denn nach einem POM Ausschau halten. Es kann doch nicht sein dass es PVB, von VB ganz zu schweigen gibt, die nach 25 DJ. entweder in Ihrem Eingangsamt sind oder gerade mal eine Beförderung genossen habe. IN Bayern gibt es eine sog. Standzeit, das heisst jeder erreicht sein Endamt, der eine früher, der andere später je nach Leistung. Aber das einer nur noch hinten runterfällt das geht nicht in Ordnung. Und das sind meistens die, die im Schichtdienst als KSB sich die Nächte und Wochenende um die Ohren hauen ( für ca. 3 Euro am Sonn- und Feiertag mehr ). Schaut doch mal in die freie Wirtschaft was da an Sonn-und Feiertagszuschlägen bezahlt wird. Für lächerliche 3 Euro die Stunde steht da keiner am Sonntag um 04:00 auf. Un jetzt bitte aufhören von wegen, man kann ja schliesslich kündigen, wenn es einem nicht passt. Ja sicherlich ich beginne mit 50 nochmals eine Lehre.
    Aber was passiert den, wenn von den zig Tausenden am Flughafen ein Großteil irgendwann sagt: Schluss Aus ich kann das nicht mehr ( z.B. aus gesundheitlichen Gründen, schickt Ihr dann alle in Pension ). Wie gesagt macht nur weiter so: abgerechnet wird am Schluss.

  15. Hallo Neutral,
    vom Z zum POK sind es immer noch ca. 100 Euro brutto monatlich mehr.
    Und um das Z zu bekommen, braucht man in etwa 4 Jahre lang die Spitzennote 9, macht also mindestens 10 Jahre Wartezeit nach der Beförderung zum PHM, die meisten PVB des mD erreichen es ohnehin nicht.
    Und natürlich gibt es jedes Jahr bedeutend mehr Beförderungen zum POK als zum PHMmZ.
    Von daher lohnt sich der Aufstieg in den gD finanziell eigentlich immer.

    Natürlich kann man mit 100 Euro brutto, sprich ca. 65 Euro netto noch nicht mal das Auto volltanken.
    Aber wer richtiges Geld verdienen will, ist im ÖD eh falsch..

  16. Hallo Südberliner.

    Die Problematik der Einweisung zum PHM (Z) bzw. der Beförderung zum POK besteht doch darin:

    Diejenigen, welche sich für den Aufstieg entschieden und auch qualifiziert und durchgeführt haben, hätten beim Verbleib im mD mittlerweile 250 und mehr Subsidiärpunkte.
    Es wurde in Ausssicht gestellt, dass das Z im mD auslaufen wird. Nun haben die meisten VAV’ler bereits 30 Dienstjahre und müssen nochmals 3-4 Jahre auf den POK warten. Derjenige, der im mD verblieben ist und keine weitere Qualifikation erworben hat, wird schon teilweise mit 20 bis 22 Dienstjahren Z, wenn ich hier die letzte Beförderungsrunde in mancher Direktion zugrunde lege ( Dir B.:Subs.-punkte zum PHM ( Z ) 162 Mon., Dir. Pir. 182, Dir. BP 190, natürlich nur bei entsprechenden Noten)

  17. Hallo grimma,
    wer hat dir denn den dicken Bären aufgebunden, dass das Z ausläuft?
    Ein DGL oder IL, welcher noch unbedingt Kandidaten für den Aufstieg melden musste??
    Ich bleibe dabei, der Aufstieg lohnt sich für jeden, welcher nicht schon als PHM mit 9 beurteilt ist.
    Subsidiärpunkte sind beim PHM genau das, nämlich ziemlich subsidiär. Ohne Spitzennote völlig wertlos.
    Und schauen wir uns mal die Beförderungen 2012 an:
    DIR Berlin
    zum Z: 4
    zum POK: 23
    DIR BP
    zum Z: 8
    zum POK: 121
    Das Z bekommen immer noch die wenigsten, aber wer den Aufstieg geschafft hat, kann dem POK nicht mehr ausweichen.

  18. Ich mache große Hüpfesprünge wenn ich mit 30 Dienstjahre überhaupt PHM werde!
    Nun mal gut mit den Neiddepatten hier!

  19. Hallo nochmal an die Gemeinde,

    @ gimma
    du hast es genau auf den Punkt gebracht. Ich hatte das Thema ja nur angerissen, aber du hast es konkretisiert. Ich kann gerne einmal einen Fall schildern. Wäre der Kollege im mD geblieben wäre er schon seit zwei Jahren Hauptmeister „Z“. Er hat sich aber damals zum Aufstieg ( begrenzter Praxisaufstieg ) entschieden und läuft heute immer noch als PK rum. Ich könnte mir vorstellen, dass es noch mehr solcher Fälle gibt. Zudem wie ich wie oben schon erwähnte und dir in deinen Ausführung nur zustimmen kann, wären zum jetzigen Zeitpunkt und Beförderungssituation etliche VAV `ler eher zum Hauptmeister “ Z “ als jetzt zum POK befördert worden.
    ( Dieses betrifft wohl eher nur die Direktionen mit diesem dicken PK -Bauch )

    @Südberliner
    Ich habe mir die Mühe gemacht und in der aktuellen Bundesbesoldungstabelle nachgeschaut.
    Der Unterschied liegt exakt bei 80,00 Euro brutto plus / minus …..je nach Erfahrungsstufe.
    Na ja , was dabei Netto übrig bleibt ……..weiß nur das Finanzamt und der Betreffende :-)

    @ aeM
    Du schreibst, der Beamte im Verband hat eine Dienstpostenbewertung 7-9 mD und der KSB im Einzeldienst hat eine Dienstpostenbewertung 8-9 mD und du schreibst, dass du dies als ungerecht empfindest.
    Richtig aber ist, dass der KSB im Einzeldienst eine DP- Bewertung 8-9 mD “ Z “ inne hat.
    Du weißt, niemand hat ein Recht auf Beförderung und schon mal gar nicht wenn der PM einen Dienstposten 8-9 mD Z inne hat. Also, die eigentliche Ungleichbehandlung läge nur darin, dass der PVB aus dem Verband, im Verband nicht „Z“ werden kann. Die Kollegen im Einzeldienst werden nicht schneller oder gar automatisch zu POM befördert. Sie unterstehen genauso wie die PVB im Verband den Grundsätzen der Eignung, Leistung und Befähigung.

    Und zu Abschluss sei mir bitte noch eine Schlussbemerkung erlaubt.
    Mir persönlich ist es egal wer “ führt “ solange es eine Person ist, welche weiß was sie tut
    ( Fachwissen) und sie menschlich und verantwortlich mit Mitarbeiten umgeht.
    Unsere „Firma“ BPOL ( Ironisch ) besteht und so besagt es ja auch der Grundsatz,
    auf “ Schulterstück- Führung “ .
    Aber „Schulterstück“ heißt nicht automatisch oben geschriebenes genanntes……

    In der heutigen Zeit brauchen wir den Ausdruck “ Offizier “ nicht mehr. Diese Bezeichnung stammt aus den gängigen Berufs- Armeen. Es ist ein Befehlshaber, welcher anordnet und keinerlei Individualität des Befehlsempfängers zulässt. ( In gewissen Situationen ( Einsatz ) muss eine klare Befehlsstruktur herrschen ) aber in normalen Situationen, sollte man auch mal auf das Wissen und Erfahrung seiner Individuen vertrauen und ggf. hören.

  20. Ist denn hier jemanden bekannt ob und wann die Anzahl, sowie die Wertigkeit der Dienstposten, z.B. GL, ErmD, KRIMB überprüft werden??

  21. @ rhfm63
    ich habe gelesen, dass es wohl eine Arbeitsgruppe geben soll, welche sich mit diesem Thema beschäftigt.
    Hintergund ist wohl ein abgeschlossenes Gerichtsverfahren eines Zöllners, wo es um Dienstpostenbewertung
    bzw. um die Dienstpostenbündelung ging.
    Die Arbeitsgruppe will wohl Ende September ihre Ergebnisse vorstellen.

    Ich kann natürlich auch total falsch liegen, wer es besser weiß der poste bitte…:-))