Änderung der Auslandsumzugskostenvergütung

Bild: Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de

Das Auswärtige Amt hat die Auslandsumzugskostenvergütung überarbeitet und dies in einem Verordnungsentwurf den zuständigen Gewerkschaften zur Stellungnahme vorgelegt. In weiten Teilen wird – so die Erläuterung des Auswärten Amtes dazu – die bisherige Verordnung inhaltlich übernommen. Wesentliche Änderungen sind die geänderten Grundlagen für die Berechnung der Umzugs-, Ausstattungs- und Einrichtungspauschale, die Wahlmöglichkeit zwischen Einlagerung und Transport von Umzugsgut, die Möglichkeit der Lagerung bei Kurzzeiteinsätzen im Inland, die Erweiterung des Kreises der im Rahmen der Umzugsbeihilfe berücksichtigungsfähigen Personen, die Möglichkeit der Wohnungsbesichtigungsreise für eine zweite Person sowie die Aufnahme einer Härtefallklausel im Bereich Wohnungsbeschaffungskosten. Das erstattungsfähige Umzugsvolumen von Ledigen wird gegenüber dem von verheirateten bzw. in Lebenspartnerschaft lebenden Personen künftig abgesenkt (bisher gleich hoch), die Höhe des darüber hinaus erstattungsfähigen Einlagerungsvolumens wird für alle berechtigten Personen begrenzt. Die Kosten für die Mitnahme von Hausangestellten werden nicht mehr erstattet, die Kostenerstattung für Wohnungsbesichtigungs-/Umzugsabwicklungsreisen wird auf eine (gegebenenfalls gemeinsame) Reise je Umzug beschränkt. Die Beiträge für Kleingeräte werden im Rahmen der Verwaltungsvereinfachung gestrichen. Bei den Ausstattungs- und den Einrichtungsbeiträgen ergeben sich Einsparungen durch geänderte Berechnungsgrundlagen.

Wir haben dazu umfassend Stellung genommen. Insbesondere haben wir die kritischen Regelungen der Neufassung angesprochen und unsere diesbezügliche Meinung deutlich formuliert. Näheres könnt Ihr der beigefügten Stellungnahme entnehmen.

 Stellungnahme Bezirk BPOL zum Entwurf einer neugefassten AUV

Verordnungsentwurf des Auswärtigen Amtes

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken