DGB und GdP fordern Änderungen im Laufbahnrecht

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die GdP fordern die Bundesregierung auf, einige grundlegende Änderungen im Laufbahnrecht der Beamtinnen und Beamten vorzunehmen. Anlässlich des Beteiligungsverfahrens der Spitzenorganisation der Gewerkschaften zu einer von der Bundesregierung beabsichtigten ersten Änderung der seit 2009 in Kraft befindlichen Bundeslaufbahnverordnung (BLV) machten die Gewerkschafter auf erhebliche Unzulänglichkeiten aufmerksam und forderten, grundsätzliche Veränderungen im Laufbahnrecht vorzunehmen, um auf die Auswirkungen des demografischen Wandels und die schlechter werdende Nachwuchslage zu reagieren und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.  Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht in dem Stellungnahmeverfahren einen guten Anlass, weiter für eine Verbesserung des Laufbahnrechts und eine Rücknahme der von der schwarz-gelben Bundesregierung diktierten, für eine zukunftsfähige Personalentwicklung völlig kontraproduktiven Verschlechterungen zu streiten.

Kritisiert wurde durch die Gewerkschafter z.B. die undifferenzierte Übertragung allgemeiner laufbahnrechtlicher Vorschriften der BLV auf die besonderen Berufszweige des Vollzugsdienstes der Bundespolizei und des Zolls. Auch wurde massiv kritisiert, dass die gegenwärtigen Aufstiegsverfahren nicht durchlässig genug sind. Es müssen Lösungen geschaffen werden, Aufstiege familienfreundlich, berufsbegleitend und wohnortnah durchzuführen. Besonders die Wiedereinführung des Praxisaufstieges steht nach Gewerkschaftsvorstellungen auf der Tagesordnung. Zudem müssten weitere laufbahnrechtliche Voraussetzungen geschaffen werden, um angesichts des demografischen Wandels auch ausländische Bewerber auf das sprachliche und schulische Einstellungsniveau zu bringen.

Die vollständige Stellungnahme des DGB kann man hier lesen: DGB-Stellungnahme zur 1. Änderungsverordnung der BLV

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

55 Kommentare
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  1. Na wer ist denn darauf gekommen???

    HUT AB!!!

    Ich frage mich seit Jahren, wo die Attraktivität sein soll!

    Ich bin Familienvater mit Haus und Hof.
    Wie soll ich 2 Jahre nach Lübeck reisen?

    Der verkürzte trifft für mich als A9er nicht zu, da ich das Alter noch nicht habe.
    Und zwei Jahre für A9 auf A9 mit geringer Perspektive auf A10 bzw. A11?

    Andere Bundesländer hben es vorgemacht. Geeignete Beamte sind in den gD berufen worden.
    Wieso nicht bei uns?

    Grüße

  2. Vergesst nicht die Verwaltungsbeamten…..!!
    Die Durchlässigkeit der Laufbahngruppen muß unbedingt verbessert werden.
    Glück-Auf

  3. Hallo

    warum will eigentlich jeder immer alles geschenkt? Wenn man in den gD will dann soll man auch die 2jahre und 2Monate nach Brühl und Lübeck gehen.
    Und wenn sich jemand für die Familie und das privat Leben entschieden hat ist das nachvollziehbar und völlig in Ordnung.
    Dann sollte man aber nicht kommen und sagen man will schon gd machen aber nicht so weit weg von zu Hause!!!!
    Woran will man denn diese „geeignetheit“ Festmachen?
    Die Verwaltungsbeamten können sich genauso qualifiezieren und zur FH Bund nach Brühl gehen, macht auch keiner.
    Man hat die Möglichkeit neben dem Dienst sein Abi zu machen, ein Fernstudium usw.
    Anstatt zu meckern und zu fordern,einfach mal selbst was machen und die Sache in die Hand nehmen.

  4. Hier wird eine BLV nach der anderen von den Gewerkschaften angeschoben.
    Was soll dieser „Blödsinn“.
    Es gibt nur eine Lösung. PHM oder PHM mit Amtszulage sind in der Regel auch erfahrene PVB, sonst wären sie ja nicht PHM oder PHM /Z.
    Teuere Lehrgänge und die PVB fehlen in der Dienststelle.
    Warum nicht PHM nach 4 Jahren als PHM zum PK überleiten und mit der Perspektive nach weiteren 24 Monaten zum POK. Da sollte eine Beurteilung keine Rolle spielen, denn mittlerweile müssen manche eine 8 oder Besser haben um POK zu werden. Viele VAV Kollegen sind noch PK, weil sie vielleicht eine 6 oder 7 in der Beurteilung haben und andere Kollegen, die später das VAV gemacht haben sind bereits POK obwohl diese von ihrem DGL 8 Punkte bekommen haben.

    Hier wird doch wieder die Macht der Beurteilungen ausgespielt.

    Liebe GdP… ihr müsst dafür Sorge tragen, dass erfahrene PHM ohne langwierige Lehrgänge übergeleitet werden.

  5. Nun ich möchte gerne in den gd wechseln, den Lg für ein halbes Jahr!
    Leider trifft keine Bedingung zu die ich erfüllen kann! POM keine 40 jahre!
    Also kann ich es nicht machen!
    Und das nennt man perspektive in der hochmoderne Bundespolizei!
    Lächerlich!
    P.S. Den Aufstieg würde ich machen nur des Geldes wegen nicht um DGL zu werden oder ähnliches!
    Einfach das weiter machen wie bisher,KSB!
    Aber die vorraussetzungen erfülle ich ja leider nicht!

  6. @ Schotterhans

    Hier geht es nicht um das “ etwas geschenkt bekommen „, sondern um Perspektiven in der BPOL unter Berücksichtigung der Demographie und dem schon über 20 Jahre alten Kienbaumgutachten.
    Wem bricht es einen Zacken aus der Krone, wenn der PHM prüfungsfrei übergeleitet wird auf seiner ihm zugewiesenen Planstelle
    (zB in NRW nach einem Jahr PHM ) mit Endamt A 10 ?
    Wer Führungsverantwortung übernimmt oder sich auf eine solche Planstelle bewirbt, macht einem Führungslehrgang mit dem Ziel A11
    ( kann man ja jetzt auf der Schulter von A12 unterscheiden *grins* )

    Wer die volle Laufbahnbefähigung erlangen möchte, geht studieren.

    So entfallen unsinnige kostenintensive Lehrgänge für Kollegen aus der KSB Schiene, keiner muss neidisch auf den anderen sein und jeder Kommissar hat seine Berechtigung.

    Will man unbedingt prüfungsfreie PHK haben, dann muss man eben den GL auf A12 heben und dem A 13 die Möglichkeit geben, mit einem vereinfachten Aufstieg A14 zu werden ( früher der 18a ? )
    Aber ich denke, man kann es auch übertreiben ;)

    Wenn man will, dann findet man auch für alle zufriedenstellende Lösungung ohne Schwachsinnskommentare wie : der prüfungsfreie Aufstieg macht den Beamten krank. Danke FDP * Ironie off.

    In diesem Sinne

  7. Lieber Schotterhans,

    genau weiL es zuviele von Deiner Sorte gibt, mit Deinen Vorstellungen geht bei uns nixhts, aber auch
    gar nichts vorwärts.

    Was hat sich Politik und unsere Organisation auf die Fahne geschrieben?

    VEREINBARKEIT VON FAMILIE UND BERUF!!!!!!!!!!!!!!

    Warum läßt es eine Organisation zu, überhaupt eine Entscheidung zwischen Karriere und Beruf zu treffen.

    Warum soll den jemand, der drei Kinder hat oder einen Pflegefall in der Familie hinten anstehen?

    Nun, weil es einfach zuviele mit Deiner vollkommen überkommenden Ansicht gibt.

    Alleine deswegen tut sich nichts.

    Ich habe einen begrenzten Aufstieg als A9(z) gemacht, und mir wird jeden Tag erzählt dass ich nur ein falscher

    Fünziger bin.

    Jeder 23 jährige PK hat nun mehr Ahnung von den ganzen dienstl. Dingen wie ich.

    25 Jahre im Führungsgeschäft, 7 Jahre Speziallehrgänge und???… das ist alles nicht mehr gefragt.

    So ist nun mal die Realität.

    Aber was soll`s – Augen zu und durch!

  8. Lieber Schotterhein,

    ich könnte mich zu Deinem Eintrag auslassen – aber das bringt bei Kollegen wie Dir ohnehin nichts. Du bekommst hier wahrscheinlich eh noch genug Lack.

    Das einzige was ich zu Dir und Deinem Statement formulieren möchte ist nur ein Adjektiv:

    „anachronistisch“

    Bonne nuit

  9. @ 4
    und wenn dann alle „übergeleitet“ sind, fordern wir doch gleich die Überleitung aller erfahrenen PHK zum PR.

    Mein Bekannter (freie Wirtschaft) hat 2 Jahre eine Abendschule besucht und dafür jeden Monat 250,- Euro bezahlt. Jetzt ist er Techniker und bekommt 300,- Euro mehr. Dafür war er 3x in der Woche und jeden Samstag in der Technikerschule. Neben seinem Beruf.

  10. @ Schotterhans:

    Dies ist ja ein Forum zum diskutieren. Aber deine Art von Äußerung ist völlig daneben.
    Ich denke, du selbst bist ein junger PK oder POK.
    Denke mal daran, dass bis vor Jahren Dienstgruppen von PHM geführt worden.
    Es kommt nicht auf die Sterne sondern auf die Befähigung an!

    Nichts gegen junge Kollegen im gD.

    Früher mußten junge PK in den Verband und hier 6 Jahre Standzeit abhalten um Erfahrung zu sammeln.
    Das hatte Vorteile.
    Heute kommen leider viele von der Schule und denken, dass sie „Gott“ sind.
    Wie will ein 22 jähriger PK einem älteren Kollegen eine Beurteilung eröffnen, wenn er noch „grün“ hinter den Ohren ist, keine oder wenig Einsatz- und Lebenserfahrung hat.
    Es zählen halt nicht nur die gelernten Fakten.
    Um eine Gruppe zu führen, gehört weit aus mehr dazu.

    Leider gibt es sehr viele junge PVB im gD, die denken, die BPOL gehört denen.

    Im Gegensatz hierzu, unterscheidet man sofort erfahrene PVB bzw. Aufsteiger!
    Und deshalb ist es auch zu verstehen, dass zum Leben nicht nur der Job, sondern auch die Familie gehört.

    Persönlich kann ich zig Kollegen benennen, deren Ehen durch die Reiserei in die Brüche gegangen sind.

    Ich appeliere an die Gewerkschaften!

    Gibt leistungsstarken Kollegen eine Chance ohne zweijährige Schule.
    Eine Ausbildung hatte jeder. Und bis auf ein paar Fachbereiche war es parallel das gleiche.

    FAKT ist: Bei einem zwei oder dreijährigen Aufstieg fehlt der Beamte der Stammdienststelle und kostet dem Bund noch enorm viel Geld (Reisekosten, Unterkunft, Trennungsgeld etc.).

  11. Zitat von Schotterhans:
    „warum will eigentlich jeder immer alles geschenkt? Wenn man in den gD will dann soll man auch die 2jahre und 2Monate nach Brühl und Lübeck gehen. Und wenn sich jemand für die Familie und das privat Leben entschieden hat ist das nachvollziehbar und völlig in Ordnung.“

    Sicher, aber auch schon mal daran gedacht, dass „gute Kollegen“ mit intakten Familien und sozialen Kontakten außerhalb unserer Firma ggf. keine Lust haben auf dieses soziale Umfeld für `n paar „Silberlinge“ zu verzichten?
    …und schau dich doch mal auf deiner Dienststelle um, ist es nicht auffällig, dass plötzlich diverse Einzelgänger und sozial Entwurzelte mit kaputter Ehe und dergleichen sich nach Brühl und Lübeck begeben, da sie sonst eh nur „alleine“ in ihrer Bude hocken (…und da ersetzt für manchen die/der Kollegin -e das Familienleben)…oder die lieben Kollegen, die die vermeintliche „Karriere“ zum absoluten Lebensziel erklären und dafür alles andere aufgeben…für was???
    Nee, auf diesen vermeintlichen Karrierewahn habe ich keine Lust, da ist mir meine Familie+Freunde etc. viel zu wichtig!
    Aber!!! Es muss doch möglich sein einen Aufstieg/Lehrgang auch den „guten Kollegen“ zu ermöglichen, ohne dass sie plötzlich aus dem tiefsten Bayern o.ä. in den hohen Norden müssen.
    Dabei könnte ein Laufbahnverlaufsmodell analog diverser Länder durchaus zum Vorbild genommen werden.
    Als Beispiel sei hier nur das Land NRW genannt, da kenne ich keinen PVB mit mehr als 25 Dj. und noch im Status mD und das auch noch (OH SCHRECK!!!) prüfungsfrei und nicht fernab der Heimat. Das muss/sollte das Ziel der GDP sein!
    …und noch etwas zum Thema „geschenkt“: bei 25 Dj habe ich meinem Dienstherrn durchaus einen Teil meiner Gesundheit durch Wechselschichtdienst / Einsätze im In- und Ausland / Widerstände mit Verletzungen / unzählige Wochenende mit Chaoten und Nachwuchshools / dank der Reformen stetig wechselnde Dienststellen u.-posten „geschenkt“, da stellt sich für mich die Frage: Wo bleibt mein Geschenk, oder???

  12. Hallo,Schutzmann-d.h. doch in der Realität „Vereinbarkeit von BERUF und Familie“. Zitat Modzschinsky in einer Personalversammlung vor der Einführung eines neuen Rahmendienstplanes in unserer BPLOI. War sicher ironisch gemeint, oder?

  13. ES MUSS SICH WAS ÄNDERN

    Ich kann die Forderung der GDP und einiger älterer, erfahrener Beamter nach einem vereinfachten Aufstieg durchaus nachvollziehen; dabei geht es weniger um die Karriere als mehr um die Anerkennung und Geld; Beförderungschancen (naja – im gD bilden sich auch „Bäuche), und um die Bereitschaft dem Willen der Regierung (40% gD) nachzukommen. Außerdem ist polizeiliches Verwaltungshandeln grundsätzlich der gehobenen Verwaltungslaufbahn zu zurechnen.

    Ich fand es absolut korrekt, dass man erfahrene Gruppenleiter / Gruppenführer, die seit Jahren den „Job“ gemacht haben nicht durch KiKo ersetzt hat nur weil die Führungsfunktion jetzt im gD angesiedelt ist, sondern einen Weg gefunden hat, die Beamten ohne 2/3 Jahre Studium auf ihrer Funktion zu belassen. Ohne dieses VAV hätte man den Menschen mit Anlauf ins Kreuz getreten. Das wäre falsch.
    Der eine oder andere hat sich dem VAV nicht gestellt bzw. hat es nicht geschafft. Das ist schade, kann aber im Rahmen den Wechsels vom Grenzschutz zur Polizei halt auch vorkommen: der eine oder andere ist den neuen Herausforderungen einer modernen Polizei nicht mehr gewachsen. Das ist halt so.

    Insgesamt sind wir gut aufgestellt (also ich meine nicht die Reform, sondern gute Polizeiarbeit).

    ABER:::
    was mich stört ist, dass jetzt VAV, die den Aufstieg auf ihrer Stelle gemacht haben (also damit sie ihren Job behalten können) als GL plötzlich als Konkurrenten um höhere Führungsverantwortung auftauchen.
    Für diese Verantwortung haben andere 2/3 Jahre einen beschwerlichen Weg (Studium oder uneingeschränkten P-Aufstieg) gewählt – um diesen „Job“ zu lernen und die Qualifikationen zu erreichen.

    Mittlerweile ist auch der KSB gD. Unter den Aspekten der Anerkennung und Geld und 40% gD ist das auch in Ordnung. Und für die älteren Erfahren Leistungsträger in dem Bereich auch gerne heimatnah!

    Ich möchte aber nicht, dass diese gD´ler dann als Konkurrenten „erlaubt“ werden!
    Ich will eine ganz deutliche festgelegte Wertung, auch bei Stellen bis A11, die der uneingeschränkten Laufbahnbefähigung den Vorzug gewähren oder (wie früher) Führungsqualifikationslehrgänge.

  14. Die Konkurrenz zwischen den verschiedenen Aufstiegsvarianten hat man schlicht weg nicht gesehen , oder sagen wir nicht genug beachtet. Man hätte wie zB in NRW die Planstsellen des gD auch in sog. Säulen ( 1-2- oder 3 ) aufteilen müßen . Dann kann man zweifelsfrei eine Stelle ausschreiben und diese eben mit der jeweiligen Säule / Art des Aufstiegsverfahrens als Voraussetzung belegen . So könnte es dann auch sein, dass zB Gl Stellen für alle Säulen offen sind, und dann konkurrieren eben alle Pk oder POK miteinander , und die aktuelle Benotung entscheidet . Dieses hat man nicht so gemacht , d.h. für mein persönliches Verständnis, dass alle gD ler bis A11 konkurrieren , unabhängig von der Laufbahnfähigung , da auch der VAV ler bis A 11 offen ist . Bei der jährlichen Benotung werden ja auch nicht die Säulen untereinander abgeglichen , sondern eben alle PK `s , POK `s usw.
    Hätte man diese Säulenvariante gewählt, hätte man den Vollbefähigten als auch den starken VAV lern eine gewisse Aufstiegsvariante geboten . Und klar ist doch auch , mit der Anhebung auf 40 % gD , die können nicht alle führen , und was spricht dagegen, dass auch vollbefähigte ( hier mal die Aufsteiger ausgenommen ) erst einmal das Tagesgeschäft kennen lernen, es kann nicht gut und richtig sein, dass man von der Schule in die Schule /BPOL und rauf auf den Chefsessel geht , das kann nicht funktionieren und ist auch nicht gut für das Personalgefüge, oder ?

    Gruß …..

  15. Das liefe ja auf PK/POK 1. und 2. Klasse hinaus, ich glaube das brächte über kurz oder lang nur Unfrieden.
    Wenn laut Kienbaum die KSB-Tätigkeit dem gehobenen Dienst, also mindestens A9, zuzurechnen ist, warum dann nicht allen KSB eine A9/A9mZ Stelle geben? Man könnte nach wie vor mit A7 anfangen, und dann nach einigen Jahren Diensterfahrung über A8 automatisch PHM werden.
    Wenn man eine Option auf richtiges A10 und A11 einbauen möchte, dann einen Lehrgang und nennt sie danach z.B. wieder Stabs- und Oberstabsmeister- und niemand müßte sich mehr anhören, er sei ja gar kein richtiger Kommissar!
    Das sagt, wünscht und gönnt Euch ein Kollege vom Zoll.

  16. Danke erstmal für die Konstruktiven Antworten.
    Ich finde es klasse dass nur Argumente gebracht werden warum dass alles nicht geht, die Länder alles besser machen und sich einer von Haus und Hof nicht verabschieden kann und will.
    Die Voraussetzungen für unseren Job sind bekannt. Die 3 unterschiedlichen Laufbahnen auch.
    Da ein jeder in der Schule war, konnte er dort den Grundstein für sein späteres Berufliches Leben legen.
    Wer kein Abitur gemacht hat oder die Leistungen nicht gebracht hat, für den blieb nur der ed bzw dann der md.
    In der Wirtschaft ist es nicht anders wer mehr will, der muss auch mehr machen. Der muß auf eigene Kosten zur Abendschule / Fernstudium absolvieren.
    Wir bekommen alle unser Geld pünktlich. Das man als Polizist nicht reich wird, dürfte jeder wissen.
    Im Art 33 (2) GG steht Leistung,Eignung,Befähigung. Auf dieser Grundlage wird beurteilt, befördert usw.
    Wer immer noch Fordert dass lieber nach Zeit nusw haben zu wollen, der kennt die Rechtlichen Grundlagen einfach nicht, was traurig ist als Polbeamter.
    Da hier viele den gD fordern, aber nichts dafür tun wollen beweist nur das sie das System nicht verstanden haben.
    Ich bin sicher die Akademie könnte in München sein, da wirde es genung geben die schimpfen das ist zu weit weg vom heimischen Küchentisch.
    Wer etwas will und sich verbessern möchte der muss dafür nun auchmal was tun.Nach 25 Dienstjahren zu fordern man hat genug gegeben und will nun auch Geschenke ist sehr bequem.
    Nur weil die Länder andere Möglichkeiten gefunden , bedeutet das nicht das unsere Behörde das auch so tun sollte,
    Wer sich für die Familie entschieden hat und für wenn dies das wichtigste ist, was zweifellos richtig ist, der hat nunmal seinen weg gefunden.
    Durch die neue BLV kann auch der 48 Jährife noch in den GD.
    Und die Argumente guter Beamter, sind ja wohl ein Witz. Was ist mit den jungen Beamten , die motiviert sind und ihre Arbeit machen? Die haben auch Kinder und Frauen oder haben die noch nicht genug geleistet?

  17. Ich gebe Schotterhans Recht !!!

    Bin auch Familienvater, Haus, Hof, Kind und hab den 3 Jährigen gemacht (vorher A9, jetzt A9). Wo ist das Problem? Vielleicht sollte man seine Erwartungen etwas zurückschrauben und warten bis man den 6 Monatslehrgang machen kann.

  18. Und dann noch solche Kommentare wie vom „POM mit Dienstjubiläum“!

    Interessant und herrlich einfach ist ja die Aufsteiger als sozial entwurzelt zu bezeichnen! Da muss man sich nicht mit der eigenen Situation befassen, gell?

  19. Nun was spricht dagegen das ein KSB im gehobenen Dienst ist? Richtig nichts!
    Es gibt die verkürzten Aufstiege um PVB aus dem md in den gehobenen Dienst zu überführen! Richtig!
    Aber ich verstehe beim besten willen nicht wozu ich ein Lg besuchen soll/muß um den selben Job zu machen wie vorher!!??
    Ich mache den Aufstieg ja auf meiner Planstelle ich werde keine Führung für irgendwas übernehmen! So soll es ja auch sein! Verstehe ich doch richtig ,oder?
    Es geht ja nicht um die Schulterstücke! Die die führen wollen und sollen müßen eine Ausbildung dafür machen, und das ist richtig so!
    Laut Kienbaum müßten alle PVB im gd angesiedelt werden warum macht man es denn nicht! Dann werden halt neue Schulterstücke erfunden(6/7 Sterne) in blau und der KSB wird halt nach A10 oder A11 bezahlt und fertig!
    Die Welt könnte so einfach sein, wenn man will!

  20. „Ice B 19. Juli 2012“

    Sorry, natürlich war mein Beitrag etwas überspitzt geschrieben mit einem „kleinen Fünktchen Wahrheit“.
    Nur zur Klarstellung: Nein, nicht alle Aufsteiger sind sozial entwurzelte Einzelgänger (…aber es werden immer mehr!).
    Habe hier einige Beispiele aus meinem Kollegenkreis die ich benennen könnte, die in zweiter/dritter Ehe dem goldenen Kalb hinterherjagen und nicht merken, dass es außerhalb des Berufes auch ein „echtes“ Leben gibt.
    Da bin ich im mD in erster Ehe finanziell besser gestellt als mancher GL/DGL und aus privaten glücklichen Umständen nicht auf die paar Euros mehr angewiesen. Aber es geht hierbei auch um Anerkennung der bereits geleisteten Dienstzeit und den nicht unerheblichen Einbußen gegenüber anderen Berufen!
    …und zu Schotterhans:
    Ja, ja die mit Abitur sind die Stützen unserer Firma, glaubst du ja wohl selbst nicht, oder?
    Da möchte ich nur dagegen halten, dass insbesondere meine „alten“ DGL`s ohne Abitur auf Grund von Lebens- und Diensterfahrung um Längen bessere Vorgesetzte waren, als so mancher junger PHK der ja ach so gebildet ist und den „Lebensälteren“ die Buschistenwelt neu erklären möchte.

  21. Viele Diskussionen wären überflüssig, wenn der Dienstherr die KSB im m.D. tatsächlich bis in das Endamt A9z befördern würde.
    Dies wäre ohnehin längst überfällig!
    Was erwartet der Dienstherr von einem KSB im täglichen Dienst? Welche Aufgaben werden mittlerweile von dem „einfachen“ KSB durchgeführt?
    Prävention, Fahndung, Anzeigenbearbeitung, ED-Maßnahmen, Vernehmungen, Verwaltungsakte erlassen, Nachermittlungen durchführen.
    Hinter diesen wenigen Worten verstecken sich viele Stunden harte Arbeit. Es ist das tägliche Brot des KSB.
    Wird die derzeitige Besoldungsstruktur im m.D., meist PM’s & langgediente POM’s, den zu erfüllenden Aufgaben gerecht? Nein!

    Liebe GdP:
    In Hinsicht auf die zu erwartende Stellenbeschreibung der Dienstposten, sollte dies auf jeden Fall berücksichtigt werden.
    Nimmt man z.B. die Konzeption Binnengrenze und schaut welche Aufgaben durch die DG’n erledigt werden sollen, würde der gesamte Dienstbetrieb zusammen brechen, falls der einzelne KSB sich tatsächlich an das Konzept halten würde.
    Theorie und Praxis! Leider wird der größte Teil des m.D. nach der Theorie besoldet.

  22. Die Lösung gab es schon einmal im alten BGS:
    Stabsmeister und Oberstabsmeister
    Da gab es auch keinen Futterneid zwischen den Beamten mit 3-jähriger PK-Ausbildung auf der einen Seite und mit begrenztem Praxisaufstieg auf der anderen Seite.

  23. @ice b:
    Ich könnte den verkürzten als POM machen.Weil ich dieses Jahr die Kriterien dafür erfülle….hätte ich auch kein Problem.Haken an der Sache: Ab dieses Jahr gibst Du Deinen Dienstposten auf….und um dann für 200€ mehr Netto 400€ mehr Miete in Frankfurt,München oder an sonsteiner ,,Schwerpunktdienststelle„ zu zahlen sehe ich keinen Sinn drin.
    Nochdazu würde ich ja das gleiche machen wie jetzt…KSB

    @Schotterhans:
    Was in Art.33 GG steht ist sicher gut gemeint kommt aber in den seltesten Fällen vor. Beispiel:? Mein erstbeurteiler gab mir ne acht, der Zweite ne 6. Warum? ich hab für den zweitbeurteiler nicht schlechter gearbeitet wie für den erstbeurteiler. Nur es gibt einen POM der ist schon 12 Jahre POM…der brauch die 8 um Befördert zu werden.Zack weg war sie.
    Also der totale Schwachsinn das System.Das würde nämlich vorraussetzen das auch für alle genug Geld da ist. und dort geht die Augenwischerei schon los.Wir haben alle A9mZ Stellen…machen also auch die Arbeit für die Stelle, werden eben nur unterbezahlt.
    Wenn Du dich in der freien Wirtschaft bewirbst auf ne Stelle die mit Lohngruppe 9 bezahlt wird möchtest Du doch auch diese Lohngruppe haben und nicht erst nach 10 jahren…oder gar nicht.Oder?

  24. perspektivloser VB schreibt:
    Vergesst nicht die Verwaltungsbeamten…..!!

    Zu diesem Thema folgendes:

    Das Bundesverwaltungsamt hat das BPOLP um Mitteilung der Teilnehmer/-innen am Aufstiegslehrgang im Verwaltungsbereich 2013 gebeten!
    Das Bundespolizeipräsidium hat Fehlanzeige gemeldet!
    Begründung ist, dass für das Jahr 2013 und darüber hinaus aufgrund der Haushaltssituation
    gegenwärtig keine Möglichkeiten gesehen werden, Bewerberinnen und Bewerber für das
    Aufstiegsverfahren zu zulassen. In diesem Zusammenhang wird auf die vom Haushaltsgesetzgeber auch für das Jahr 2012 verfügte Planstelleneinsparung verwiesen, die wiederum Folgewirkungen für die kommenden Jahre entwickelt.

    Die Verwaltung der BPOL wird diskriminiert und mit Verachtung gestraft.
    Perspektiven gleich null! Muss ja gespart werden! Aber nur bei uns in der Verwaltung!

    Die verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten im Polizeivollzug brauche ich nicht darzustellen.

    Möchte nur festgestellt haben, das die Verwaltungsbeamten und Vollzugsbeamten der BPOL aus dem selben Haushaltstitel entlohnt werden.

    Was gedenken die Personalvertretungen gegen diese Ungerechtigkeit zu tun? Seit Jahren schon!
    Und jetzt kommt wieder die Ausrede der Beförderungenfür die Verwaltung aus dem Topf des Vollzugs!
    Das ändert doch nichts an der Ursache des Übels!

    Perspektiven für die Verwaltung?
    Jeder Verwaltungsbeamte/Tarifbeschäftigte der Bundespolizei hat die Möglichkeit im Intranet der BPOL unter Stellenausschreibungen, andere Behörden nachzulesen!
    Jeder Verwaltungsbeamte/Tarifbeschäftigte sollte dann wissen was bis zum 07.08.2012 zu tun ist.

    Ich kenne jetzt meine Perspektiven!

  25. Die Leistungsfähigkeit der KSB steht doch gar nicht zur Debatte.
    Und es ist auch gut, dass diese erfahrenen KSB PK/POK werden können.

    Es ist auch gut, dass das im VAV möglich ist/war und diese Möglichkeit soll unbedingt beibehalten werden!!
    (Es war auch gut, dass man die alten GLs durch das VAV in ihrer Funktion belassen hat)

    Aber das VAV dient dazu AUF SEINER STELLE in den gD zu wechseln, durch langjährige Berufserfahrung!

    Das Problem: diese VAV´ler werden jetzt auf einmal Konkurrenten um GL-/VDGL/ZF- Stellen.
    Das passt nicht! Wer „Karriere“ machen will, der soll sich auch dazu bekennen und die volle Laufbahnbefähigung erarbeiten!

    Diese Konkurrenz ist denjenigen gegenüber unfair, die sich für einen „beschwerlichen“ Weg von 2/3Jahren Studium bzw. 2Jahre P-Aufstieg entschieden haben.

    Auf der anderen Seite:
    Ich will das auch gar nicht!
    Ich will nicht, dass jemand – ein erfahrener KSB der als KSB den Aufstieg gemacht hat plötzlich den „Hut aufbekommt“; denn die Führungsverantwortung, Entscheidungskompetenz, Rechtslage, Entschlussfassung mit allem drum und dran lernt man besser im Studium /2-Jahre P-Aufstieg; als in den 6 Monaten VAV!

    Der Fehler ist damals mit 16A schon passiert: die ganzen Stellvertreter (PHMz) wurden durch 16A plötzlich PHK und Chef… und das war oft nicht gut!!

  26. @schotterhans: Deinen Beiträgen zufolge magst du vielleicht theoretisch sehr erfahren wirken, wahrscheinlich auch eher nur auf den Dienst bezogen. Warum soll ich mich damit abfinden POM`in auf Lebzeit zu bleiben? Weil ich kein Abi habe, habe ich im gD nichts zu suchen? Sehr gerne würde ich den Aufstieg machen und ich will auch nichts geschenkt bekommen, so ist es nicht. Leider erfülle ich für den 1/2 jährigen Aufstieg die Voraussetzungen nicht, sonst hätte ich mich schon längst beworben. Der eigentliche Zeitraum für den Aufstieg kommt für mich nicht in Frage. Ich bin alleinerziehend mit Kind, wie soll ich das bitte machen? Mein Kind ständig die Kita wechseln lassen zwischen theoretischer und praktischer Ausbildung? Oder beziehungsweise wie ein Rummelkind zwischen den Schulen wechseln lassen? Warum soll ich sagen:“So, Du hast Dich für die Familie entschieden. Aus, Ende, vorbei“ Kannst du dir nicht vorstellen, dass man erst im Laufe seines beruflichen Werdeganges merkt, man ist mit dem zufrieden, was man hat oder man will mehr? Es mag den Ein oder Anderen geben dem es reicht, aber warum nicht den Anderen die sich ob aus beruflichem oder finanziellen Interesse für einen Aufstieg entscheiden die Möglichkeit geben. Warum nicht auch etwas heimatnah? Was ich persönlich schlimm finde, Du kommst hier so abgeklärt rüber. Man kann immer kluge Reden schwingen, aber meist nur solange bis es einen selber trifft, erst dann kommt (hoffentlich die Einsicht).

  27. Aus meiner Sicht sollten endlich die DP gD grundsätzlich mit 9-11 gD Eingangsamt besoldet werden. Ich hab den 2 -jährigen Ausbildungsaufstieg auf meinem DP gemacht. Dieser ist jetzt 9-10 gD. Und somit mit POK Ende… Ist da etwas geplant liebe GDP ?

  28. Also auf die richtigen Argumente warte ich immer noch.Man möchte und fordert und hofft, aber dadurch wird nichts besser und es wird auch nichts passieren.
    Nochmals, Familie und privates sollten im Vordergrund stehen.Der md ist keinesfalls schlecht,da ich selber 15 Jahre im md war,bevor ich mich nochmal 2 Jahre auf die Bank gesetzt habe.
    Ich war auch mit meiner Situation unzufrieden ,ganz zu schweigen von den Beurteilungen aber ich habe nen Weg gefunden und den auch konsequent beschritten.
    Und sich auf Gutachten zu stützen , davon wird nichts anders und den Dienstherrn stört dies wenig.
    Was ist den nach Klartext passiert????
    Wenn man etwas möchte ,dann muss man sich selbst bemühen. Dieses zurechtkonstruieren von Wunschvorstellungen bringt keine weiter.Oberstabsmeister usw? Was soll das bitteschön?
    Mann möchte gerne in den gd, man möchte gerne das Schulterstück, dann muss man dafür etwas tun.Und wenn es nicht geht aus welchen Gründen auch immer, dann geht es nicht.
    Unsere Behörde gibt uns die Möglichkeit nach bestandenem EAV nochmal 2 Jahte und 2 Monate die volle Verwendungsbreite zu ereichen ohne das man Abitur braucht.
    Dann sollte man froh sein das uns die Möglichkeit dazu gegeben wird.Auch das man das EAV angepasst hat und nicht wie früher wo man schriftlich bestehen musste und dann erst zumn 2 teil durfte.
    Das wird hier sehr gerne unterschlagen. was wäre denn wenn die Behörde darauf bestanden hätte dass man Abitur brauch? Hätten dann auch so viele rumgegräht das die in den gd wollen? Ich glaube nicht.
    Also einfach mal aufhören nach Gründen zu suchen und sich bewegen!!!
    Und noch etwas, man sitzt nicht 2 Jahre in Lübeck. Mann kommt auf 10 Monate Praxis Anteil. Diese Praktika kann man auf seiner Wunschdienststelle verbringen.
    Mann hat alle Wochenenden frei, genauso wie die Feiertage. Und es sitzt keiner jeden Freitag bis 14 Uhr im Lehrsaal.
    Oft ist auch Donnerstag Nachmittag schom Schluss.
    Und jetzt soll mal einer kommen und sagen das ist so schlecht.
    Es sein alle die sich hier so schön beschweren arbeiten im Tagesdienst und fahren 10 min mit dem Fahrrad zu ihrer Dienststelle.

  29. Volle Punktzahl Schotterhans !!!

    Natürlich kann man sich auch lange Zeit darüber aufregen, warum die Aufstiegsmöglichkeiten nicht so wie in anderen Behörden gestaltet sind oder warum sie nicht den eigenen Vorstellungen und Lebensplanungen entsprechen. Und vor lauter Aufregen hat man das Pensionsalter erreicht und schaut in die Röhre…..
    So lange die Aufstiegsmöglichkeiten so sind wie sie derzeit sind muss man damit leben, sich bewegen oder eben nicht und im mD bleiben.

    Und es schaut derzeit nicht so aus, als würden die politischen Entscheidungsträger daran etwas ändern wollen.

    Und auch nicht bei allen Landespolizeien geht es einfacher als bei uns….ein Blick nach Thüringen macht mir Angst für die dortigen Beamten. Die träumen von unseren Aufstiegsmöglichkeiten….

  30. Ein Arbeiter, z. B. bei einer Automobilfirma, der in die „Ingenieursetage“ will, kann gefälligst am Abendgymnasium sein Abitur nachholen. Sein anschließendes Fernstudium kann er gefälligst nach Feierabend machen. Ein Student muss von BaföG leben und kann seine Wohnung in einer fremden Stadt gefälligst selbst bezahlen. Bei der Bundespolizei gibt es ein „BaföG“ von A7 bis A9, ein gestelltes Zimmer in Lübeck oder in den AFZ, und er bekommt Reisekosten und Trennungsgeld. Höchstens der PKA hätte noch ein Recht zum Jammern. Sonst ist doch alles traumhaft bei uns.

  31. Ja in Thüringen sieht es wohl schlechter aus aber in anderen Bundesländern eher nicht!
    Und mir konnte immer noch keiner sagen warum ich den Aufstieg machen soll/muß um das selbe zu machen wie vorher nur mit mehr Kohle im Monat!
    Wenn dann geht es ja nur um die Kohle, zumindest bei mir! Ich möchte ja keine Dg führen oder gar einem der die ganze Ausbildung hinter sich gebracht hat seinen Stuhl weg nehmen!
    Also nochmal die frage warum muss ich den Aufstieg machen um das selbe zu tun wie vorher nur mit mehr Geld am Monatsanfang!

  32. Hallo an Alle,
    nur eins dazu, 1. Mit den Möglichkeiten die der Dienstherr geschaffen hat, weckt man Begehrlichkeiten bei den Mitarbeitern…..und natürlich auch eine Neiddebatte wird angestoßen…..vielleicht ist das ein normales Verhalten in der heutigen Gesellschaft !!!! 2. Würde man in allen Laufbahnen eine gerechte und vorallem nachvollziehbare Regelung finden, und jeder wird auch bis Endamt durchbefördert…..über die Regularien muss man fair und offen sprechen…..würde es nicht viele Diskussionen geben. 3. Hört endlich auf den gD als sowas unglaublich Galaktisches zu sehen…..bei manchen könnte man glauben (alter BGS) silber kann schon über wasser gehen…..wir müssen alle nach dem gleichen Gesetz usw. arbeiten und das vor Ort unabhängig vom Schulterstück…….oder glaubt wirklich einer das es durchs Schulterstück besser wird usw.usw.usw.. Übrigens, was würde passieren wenn alle im gD sind (nur Häuptlinge) fragt ihr euch dann wer jetzt eigentlich die Arbeit macht ??? doof oder ? Noch ein Spruch zu Schluß….die jungen sind zwar schneller, aber die alten kennen die abkürzung. Also kämpft für eine gerechte Bezahlung für alle….bringt mehr Zufriedenheit usw.usw.
    ehemaliger (Fehler im Text sind gewollt)

  33. …der „Phantomneid“ist wieder mal sehr mächtig…. – Leider!
    Natürlich stimmt es: die Aufstiegsmöglichkeiten sind nicht wirklich schlecht( aber auch nicht wirklich familienfreundlich…) Warum muss ich ausserdem ständig nach jemandem suchen, dem es noch mieser geht, um so die vermeintlichen Argumente zu untermauern?

    Wollen wir denn wirklich wieder, dass jeder, der den Auftsieg machen will, vorher in der „Sonderstufe“ sein Abi nachholt, anschliessend 3 Jahre studiert, um dann nachher wieder dasselbe zu machen, wie vorher?
    Wollen wir wirklich wieder die 2- oder 3-Klassengesellschaft in der BuPo zurück, die die Trennschärfe zwischen den Laufbahnen zum Prinzip erhebt und in der sich die Absolventen dieser Ochsentouren dann auch genauso verhalten, wie man es ihrem Werdegang nach erwartet?
    Ich denke, das will wohl keiner! Ausserdem kann die (politische) Vorgabe des Anteils gD/hD, zu der wir auch nicht einfach mal so gelangt sind, sondern die ausgesprochen harte, gewerkschaftspolitische Arbeit war, auf diese Weise garnicht erfüllt werden! Ist auch nicht nötig (weil Polizeiarbeit eben grundsätzlich gD Arbeit ist, ob einem Kienbaum passt oder nicht; die habens nicht erfunden, sondern nur festgestellt!)…
    Es sei denn es kommt uns darauf an, „Eliten“ aus reinem Selbstzweck zu züchten!

    Wenn ich mir die Abgehobenheit von Teilen der heutigen „Führungseliten“ allerdings anschaue, so kann man schon Angst davor bekommen, was passieren würde, wenn man diesen auch den letzten Rest Praxisbezug/Bodenhaftung noch nehmen würde bzw. was wohl passieren würde, wenn diesen nicht ein hoher Anteil von Mitarbeitern mit eben dieser Bodenhaftung zur Seite stehen würde!

  34. Kann gerne mit dem vorherigen Beitrag zusammengefasst werden:

    Und: Ja, auch für den „uneingeschränkten“ gD müssen wir dringend etwas tun! Es kann natürlich nicht sein, dass perspekivisch für diese Kollegen , zumindest in der Peripherie , abseits von Ballungsgebieten, Flughäfen, Direktionen oder Präsidium, bei A 11 Schluss ist! Natürlich soll auch von diesen Kollegen jeder zumindest die realistische Chance bekommen, sein Endamt zu erreichen! Da wird dran zu arbeiten sein, denn auch das wächst nicht auf Bäumen!

    Was klar sein muss: Es ist unrealistisch, alles auf einmal erreichen zu wollen.
    Man kann es nun so machen wier die dienstliche Schiene bei der „Reform“ und „Top down“ agieren, d.h. erst mal dafür sorgen, dass die oberen Etagen im Trockenen sitzen, oder aber „Bottom up“, wie dies eher die gewerkschaftliche Position ist, und mit denen anfangen, von denen die meisten betroffen sind.

    Mir ist diese letztere Position erheblich lieber, weil ehrlicher und aufrichtiger!

  35. Teile unseres Aufstiegs sind gut. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass das Ziel 40% gD ist. Dafür müssen auch die Wege geschaffen sein.

    Die Varianten der vollen Laufbahnbefähigung; jetzt mit der Umstellung auf Batchelor sind gut
    (wenn man ein Studium will; ich halte Polizeistudium für den größten Quatsch den wir gemacht haben. Sinnvoll wäre eine komplexe Polizeiausbildung. Wer braucht schon Verwaltungswirt FH bzw. Batchelor of Art als Polizist? Polizei ist ein komplexer AUSBILDUNGSBERUF)

    Die Problematik liegt beim vereinfachten Aufstiegsverfahren.
    – die Altersgrenze von 40/45 ist angemessen; schließlich ist das ein vereinfachter Aufstieg aufgrund von Berufs und Lebenserfahrung. Neben dem Alter sollte noch eine mindestens Dienstzeit von 20 Jahren eingeführt werden.
    – jedoch sollte dieser Aufstieg auch den POM geöffnet werden
    – Verwendung nicht mehr auf der Stelle (hier muss sich was im System ändern)

    Es kann doch nicht sein; dass man den „harten Weg“ wählt und von denen, die ganz bequem „abgewartet“ haben überholt wird:
    1. Beispiel:
    PHM1 immer spitzen Mann, Leistungsträger, top Beurteilungen geht auf den den 2 Jahres Aufstieg
    PHM2 immer mitgeschwommen, sehr bequem, schlechtere Beurteilungen geht nicht auf den Aufstieg

    Dadurch dass PHM1 auf dem Aufstieg ist rutscht PHM2 in der Rangliste nach oben…..
    PHM1 besteht und wird PK (Wartezeit auf POK ca.3 Jahre)
    PHM2 wird in diesen 4,5 Jahren Z macht dann den VAV und wird vor PHM1, dem Leistungsträger POK)

    2. Beispiel
    POK1 und POK2 aus dem ersten Beispiel haben den Aufstieg auf dem KSB-Posten gemacht. Beide sind aus befördert.
    Es wird nun eine GL Stelle frei (bis A11)
    Beide bewerben sich.
    Durch die Beförderung befinden sich beide in der Einstiegsnote ihrer neuen Vergleichsgruppe.
    Der leistungsschwächere und bequemere PHM2 vom Anfang ist aber durch sein VAV länger POK und wird somit für die Stelle berücksichtigt und dann PHK. Während der leistungsstarke PHM1 vom Anfang nach 2 Jahren und voller Laufbahnbefähigung, Pendeln nach Lübeck, etc KSB und A10 ist.

    DAS SYSTEM LÄUFT IM MOMENT FALSCH
    es muss ganz klar bei Stellenvergabe (auch bis A11) die volle Laufbahnbefähigung prioritär berücksichtigt werden
    (auch so besteht die Möglichkeit für Verwendungsbreite)

  36. Hallo….

    was ist am direkten Leistungsvergleich aller Beamten der jeweiligen Besoldungsstufe / Dienstgrad verkehrt ? Nur weil ein Beamter zwei oder drei Jahre studiert hat, ist er nicht zwangsläufig besser geeignet für die jeweilige Position.

    Der Leistungsvergleich sollte eigentlich grundsätzlich auf die Führungebene und Tätigkeit festgeschrieben werden… z.B. für die Kollegen mit eingeschränkter Laufbahnbefähigung bis zur unteren oder mittleren Führungsebene und mindestens bis zur Besoldungsstufe A 12. Wenn ich dies nicht gemacht wird, sehe ich da ein anderes Problem auf die Kollegen zukommen. Was wird passieren, wenn die heutigen A 9-11 Planstellen auf A 10-12 angehoben werden und die große Anzahl der Stellen mit Kollegen der eingeschränkten Laufbahnbefähigung besetzt sind ?

    Es sollten dringend weitere Aufstiegsmöglichkeiten… auch für die jetzigen “ Eingeschränkten “ geschaffen werden…..

  37. @Iche

    Deine Frage kann ich Dir auch nicht beantworten. Ich denke das kann niemand so richtig. Aber derzeit ist es nun mal so. Und nun kann man schimpfen, meckern, sich schlecht fühlen….aber es ändert ja nichts. Du möchtest mehr Geld verdienen/ bekommen, und das geht eben derzeit nur mit dem Aufstieg. Oder Du wartest bis es sich vllt in einigen Jahren geändert hat. Das sind die derzeitigen Alternativen.

    Ich selber habe den Aufstieg gemacht, hab mich oft darüber geärgert und gewundert was man während dieses Studiums vermittelt bekommt. Und bin in einigen Bereichen ehrlich gesagt auch verwirrter als vorher.
    Vorher hatte ich die realistische Chance auf A8 und die unrealistische auf A9. Nun hab ich realistisch Aussicht auf A10 und theoretisch auf A11…
    Es muss eben jeder für sich selbst entscheiden wie sein Lebensplanung aussehen soll. Ohne dass das eine positiver oder negativer sein muss…..

    Einfach mal die Emotionen herauslassen…..und ruhiges WE ;-)

  38. Also ich finde das ganze „Aufstiegssystem“ etwas wirr, wenn ich das einmal so sagen darf! Das fängt ja schon damit an, dass das VAV in verschiedenen Direktionen verschieden umgesetzt wird. Da gibt es Direktionen, die machen „knallharte“ Auswahlgespräche mit hochkarätigen Kommissionen, damit ein Kollege überhaupt zum VAV zugelassen wird, obwohl ihm sowohl der Erst- als auch der Zweitbeurteiler seine Befähigung schon aufgrund ihres Votums bescheinigt haben. In anderen Bereichen genügt „Gottes Wort“ (Ich habe das einmal extra so drastisch formuliert!) und der Kollege geht zum VAV! Basta! Das kann doch nicht sein.

    Und wenn ich Kienbaum richtig verstanden habe, wird da ausgesagt, dass jeder PVB aufgrund der rechtlichen Komplexität unseres Berufes ein Studium absolvieren sollte, was die Einführung einer zweigeteilte Laufbahn bedeuten würde.

    Ich habe es an anderer Stelle schon einmal gesagt: Abschaffung aller VAV- und ähnlicher Verfahren! Dadurch werden nur unnötige Kosten verursacht! Warum soll jemand so etwas durchlaufen, wenn er hinterher den selben Job macht?

    Aufstellung eines Kriterienkataloges wie Dienstzeit, Beurteilung, Verwendungsbreite oder was auch immer, dann „Überführung“ dieser Kollegen in den gD als KSB. Diese könnten dann bis A 10 oder A 11 kommen; besser wäre noch die Einführung einer Polizeibesoldungsordnung, was aber wohl nicht gewünscht ist.

    Jeder, der „nach Höherem“ strebt (Bitte nicht falsch verstehen!), soll den jetzt 26 Monate dauernden Aufstieg in Lübeck bzw. in einem AFZ machen. Wobei ich nicht der Meinung des Kollegen aeM bin und den Bachelor-Studiengang so toll finde, denn nicht alles, was Englisch klingt, muß zwangsläufig besser sein! Zu dieser Erkenntnis sind mittlerweile auch andere in der sog. freien Wirtschaft gelangt, nur dauert das bei unserem Verein halt immer etwas länger!

  39. Es sollte doch in unserem Verein generell möglich sein, das erreichbare Endamt in einem angemessenen Zeitraum dies auch zu erreichen. Angemessen ist nun wieder dehnbar. Jedes System der Benotung und damit der Beförderung hat Vor,- und Nachteile und es allen recht machen ist eine Kunst die niemand beherscht.

    Das nun geltende Beurteilungssystem ist aber völlig kontraproduktiv dazu die vorhandenen Bäuche abzubauen, und die sich jährlich ändernden Vorrausetzungen für die Durchführung der Beförderung auch.
    Es sollte diesbezüglich eine feststehende Größe bestehen, sprich wenn ich z.B. 8/9/9 beurteilt wurde die letzten relevanten Zeiträume, bekomm ich meine Beförderung. Und somit kann auch ein DgL`er den nächsten nachholen in seiner Dienstgruppe. Dabei sollen natürlich keine Geschenke verteilt werden.

    Wichtig halte ich es auch, das der einzelne Beamte rechenbare bzw. abrechenbare Größen als Vorgaben erhält wonach er beurteilt wurde, z.B. Anzahl von Feststellungen ( OWI`s, Straftaten, Fahndungstreffer) beim KSB auf der Straße, der PIKUS Beamter brauch andere Vorgaben halt.

    Und bitte liebe Mitschreiber, zerpflückt nicht gleich wieder mein Geschriebenes, denn jedes System hat seine Lücken.

  40. Lieber aeM,

    Ihre Argumente in Ehren aber ich denke mal, dass diese zu einfach und vor allem einseitig dargestellt sind. Es gibt genügend Beispiele dafür, die belegen, dass Kollegen/innen mit uneingeschränkter Laufbahnbefähigung nicht grundsätzlich die besser Wahl sind. Eignung, Leistung und Befähigung sowie langjährige Berufserfahrung wurden hier im Forum schon angeführt und sind sehr schlagkräftige Argumente. Wenn ich mir schon den großen Stress einer 2- oder 3-jährigen Ausbildung antuen möchte, dann bewerbe ich mich doch nicht auf einen Dienstposten der unteren bis mittleren Führungsebene (9-11gD). Diese Stellen sollten nach meinem Verständis die Kollegen/innen mit dem verkürzten Aufstiegsverfahren (ich bin einer davon) bekommen. Außerdem würden diese Kollegen/innen – altersbedingt – die Stellen sehr viel eher frei machen. Um auch den Vollausgebildeten gerecht zu werden, müssten zwangsläufig mehr Stellen der Besoldungsgruppe A 10-12 / A 11-13 geschaffen werden. Im Übrigen bin ich auch der Meinung, dass der 30-jährige PK nicht schon mit 35 Jahren PHK sein muss. Solche und ähnliche Beispiele hat es in der Vergangenheit nämlich schon zu genüge gegeben.

  41. Ich möchte nicht nach VG Nummern bewertet werden, weil dann der Faktor Prävention zu kurz kommt.

    Zwei PVB erreichen einen Unfallort. Einer sperrt ab, sichert die Unfallstelle, lenkt den Verkehr. Der andere nimmt den Unfall auf und hat eine Vorgangsnummer.

    Auch wer den langen Aufstieg macht hat Wohnort, Familie, privates Leben. Wer sich bewusst für einen Aufstieg auf seinem Posten entschieden hat, sollte in der Konsequenz auch auf seinem Posten bleiben, wenn andere (volllaufbahnbefähigte) zur Wahl der Besetz eines Postens zur Verfügung stehen.
    Warum soll ein mD mit 35 PHM sein aber ein gD nicht PHK? Soll die Verantwortung und die Arbeit doch auch entlohnt werden.

  42. Aber leider ist prävension nix Zählbares in unserem System. Ich bin ja auch der Meinung das Prävetion vor Represion gehen soll. Aber solange der Druck von Oben kommt: “ Ihr müßt VG bringen “ wird sich nix ändern….

  43. Tja, dann muss eben auch die Präventin irgendwie in das Controlling eingebunden werden

    @gdp
    ihr konntet und von diesem betriebwirtschaftlichen Berechnungen nicht schützen, obwohl Polizei kein Wirtschaftsbetrieb ist.
    controlling ist aber, auch wegen der Politik, Haushalt, Personalgewinnung, etc (leider) nicht mehr wegzukriegen.
    aber ihr könntet euch stark machen, dass Controlling auch die Prävention genügend würdigt und neben Artuszahlen auch einen „Wert“ hat.

  44. Zitat aem vom 20. Juli:
    „Der Fehler ist damals mit 16A schon passiert: die ganzen Stellvertreter (PHMz) wurden durch 16A plötzlich PHK und Chef… und das war oft nicht gut!!“

    Wenn hier immer geschrieben wird, man sollte den Aufstieg auf dem DP machen, den man inne hat, dann haben die alten 16 a – ler dies doch getan. Ohne DP im gD hätten wir damals den Aufstieg gar nicht machen dürfen. Ich z. B. auf meinem DP als DGL. Und warum? Als ich mich als PHM (Z) auf die Stelle bewarb, gab es keinen Konkurrenten aus dem gD, es waren einfach keine da, so habe ich den 16 a gemacht und führte meine DG bis 2009. Dann war die nächste Reform am Laufen und die Stelle wurde „Uneingeschränkt“. So bin ich nun SDGL und wenn diese Stelle auch „Uneingeschränkt“ werden sollte, finde ich mich zu meiner Pension auf einer KSB-Stelle wieder. Macht aber nichts, bin ja schon PHK. Und es wurde mir immer bescheinigt, dass ich meine DG gut geführt hatte.

  45. Die Einführung des begrenzten Praxisaufstieges hat nach meinem Dafürhalten in erster Linie der Gewerkschaft selbst und dem Dienstherrn den größten Nutzen gebracht. Die Gewerkschaftsvertreter können damit glänzen, bis zum Jahr 2014 (?) insgesamt ca. 40% in den gD überführt zu haben. Als ehemaliger PHMz und heute POK sehe ich da keinen weltbewegenden finanziellen Unterschied. Nutzen aus einem solchen Beispiel ziehen nur die wenigen Glückspilze, die eine Planstelle 9-11gD übertragen bekommen! Der Dienstherr erfreut sich über die neuen Anreize (Konkurrenzkampf) und kann mit mehr Engagement der Betroffenen rechnen. Denn jede/r, die/der den vereinfachten Aufstieg gemacht hat und vorher PHMz war, möchte natürlich auch in den Genuss kommen, eine der wenigen 11er-Stellen übertragen zu bekommen. Tolle Aussichten, oder?

    Trotz alledem ist der Grundgedanke der Gewerkschaftsvertreter in Ordnung und ihr Engagement sicherlich lobenswert. Aber nach meinem Geschmack wurde der Hausbau “begrenzter Praxisaufstieg” ohne sicheres Fundament begonnen. Bei den kleinsten Erschütterungen drohen dann Risse und es ist einsturzgefährdet.

  46. Koll. Breuer, Du sprichst mir aus dem Herzen.

    Auch ich bin als z`ler audf den Lehrgang 30 V-II.

    Bei der LaPo Bayern geht das prüfungsfrei und wenn einer keine silbernen
    Löffel geklaut hat wird er auch A11. Als KSB.

    Was spricht dagegen? Gar nichts!

    Achja…

    Höchstens Standesdünkel und vergebene (finanzielle-) Chancen wegen der Eurokrise
    der BoniBankerMafia und u.a. den ausbeförderten und sehr frühzeitig in den Ruhestand geschickten Kollegen
    in Griechenland.

    Na denn… Kalinichta!

  47. Warum wird immer wieder auf die Länder verwiesen? Als ob da alles besser ist. Die Gewerkschaften und das BMI wollten die Anhebung auf 40%.
    Die Gdp solte mal die Frage beantworten in wie weit damals ins Detail gegangen ist oder ob man loszog und den Erfolg verkaufte??
    Es gibt eindeutig ein Problem im Bereich 9-11. Eine Beamter mit VAV hat meiner Meinung nach nicht den GL oder vGL zu machen fertig.
    KSB mehr nicht. Denn das ist das was sie alle sagen oder posten, dass sie ja keine Führung oder Verantwortung haben wollen.Nur Ihre Arbeit wie vorher weitermachen. Warum machen sie es dann nicht? wenn ein 40 ziger vom VAV zurückkommt hat er immernoch 20 Jahre vor sich und blockiert somit den DP für die Leute mit uneingeschränkter Laufbahn.
    Wer führen will und Verantwortung haben will, der soll studieren gehen. Und mit den Äußerungen das die Studierten nicht besser sind , kommt einfach nur der Neid durch. Das man es nicht gemacht hat, geschafft hat usw.
    Wer nach 3 Jahren vom Studium kommt muß auch erst seine Erfahrungen sammeln und in die Funktion hineinwachsen.
    Auch ein Beamter aus dem md weiß bei weitem nicht alles. Die Ausbildung und rechtliche Würdigung sind in der Ausbildung nunmal unterschiedlich intensiv und einschneident.
    immernur auf den gd schimpfen aber heimlich von silbernen Sternen träumen und die Gewerkschaft vorschicken anstatt sich selbst zu bemühen ist natürlich der bequemere Weg.

  48. Zitat von Schotterhans:“ Wer nach 3 Jahren vom Studium kommt muß auch erst seine Erfahrungen sammeln und in die Funktion hineinwachsen.“

    Falsch, wer nach drei Jahren aus Lübeck zurück kommt, muss erst mal wieder lernen MENSCH zu sein. Denn dort wird man einer Gehirnwäsche unterzogen. Das funktioniert ebenso bei den Aufsteigern wie auch bei den Neueinsteiger.

    Ich durfte auch das Spiel in Lübeck mitspielen, habe mich aber nicht verdrehen lassen. Mensch bleiben….das ist wichtig.

    Und ich glaube, lieber Schotterhans, man hat dich in Lübeck – wenn du denn dort warst – einer Hirnwäsche unterzogen.

    So eine grausam egoistische Einstellung kann man doch gar nicht haben, oder???

  49. Lieber Schotterhans,

    Ihren Leserbrief haben Sie offensichtlich in einem Anflug hoch emotionaler Gefühle verfasst. Ansonsten kann ich mir die fielen Schreibfehler nicht erklären. Wenn Sie mal ein wenig „in sich gehen“ werden Sie feststellen, dass die VAV-ler ebenfalls den Führungslehrgang innerhalb ihres Praxisaufstiegs machen mussten und entsprechend schriftlich und mündlich geprüft wurden. Ihre „Basta-Mentalität“ vereinfacht die Gesamtsituation und den starken Druck im Bereich der 9-11er Stellen auch nicht.

  50. Lieber Schotterhans,

    in meiner Vormail ist mir auch ein Schreibfehler (fielen natürlich mit „v“) unterlaufen. Übrigens! Verfassen Sie mal einen Abschlussbericht oder eine Beschlussanregung für die Staatsanwaltschaft in Form einer „rechtlichen Würdigung“. In entsprechenden Berichten, Anzeigen und Anregungen haben ausschließlich Fakten zu stehen und keine rechtlichen Würdigungen. Dafür sind nämlich Juristen zuständig und keineswegs Polizeibeamte mit voller oder eingeschränkter Laufbahnbefähigung! Oder können Sie ein entsprechendes Jurastudium vorweisen?

  51. Das man in Lübeck einer Gehirnwäsche unterzogen wird, ist absoluter Schwachsinn. Als Aufsteiger hat keiner versucht uns Dinge einzureden die nicht existent sind.
    Und jemanden der mit 18 / 19 zum Studium zur BPOL geht, anschließend empfehlen er soll erstmal wieder Mensch werden ist genau so ein Käse.
    Er sollte sich vielmehr hier in diesem Forum die Mails durchlesen und sich an euch schlaue Menschen wenden, die über so viel Erfahrung verfügen das sie alle glücklich und zufrieden sind.
    Die Neueinsteiger merken selber wenn Sie im Praktikum sind,dass nicht alles so ist wie Lübeck das einem manchmal darstellt.
    Aber jetzt allen zu unterstellen das sie umprogrammiert worden sind, zeugt mal wieder von Unkenntnis erster Klasse.
    Der Führungslehrgang bei den VAV er ist mir durchaus bekannt. Diesen jetzt mit einem uneigeschränkten zu vergleichen ist wie Äpfel und Birnen…..
    Aber danke für Ihren Beitrag T.Breuer. Endlich jemand der sagt das er das VAV gemacht hat um zu führen und A11 zu werden.
    Wenigstens sind sie ehrlich im Gegensatz zu den Leuten die posten das die garnicht führen wollen und keine Verantwortung wollen, sondern mehr Geld bzw. andere Schulterstücke ohne dafür etwas tun zu wollen.
    Und einen Schlussvermerk für die Sta zu fertigen ist nunmal keine Wissenschaft, es sei den sie haben so komplizierte und umfassende Verfahren zu führen das die StA froh ist jemanden zu kennen der den Schlussvermerk fertigt, da 2 Statsexamen nicht ausreichen das zu begreifen.

  52. Diesen Quatsch mit Gehirnwäsche kann ich nicht mehr hören… ich habe drei Jahre darauf gewartet… ich bin nur dahin gegangen, um den zu erwischen und dann den Gehirnwäscher „zu packen und mal die Meinung zu geigen“…. er hat sich aber nicht geoutet…

    Was jedoch sehr wohl passiert ist: man hat neben Recht und taktischen Entscheidungen zu treffen auch die Problematiken beim Führen kennengelernt und ist auf eine neue und andere Verantwortung „hingewiesen“ worden.
    Als KSB und Gl weiß man gar nicht welche Faktoren sich noch auf den Dienst/ Einsatz auswirken können; selbst bei großer Transparenz stellt sich das nicht so dar.

    Die Frage ist, wurde den Aufsteigern das Gehirn gewaschen oder haben sie sich nur verändert? Jeder Mensch verändert sich im Laufe der Jahre, lernt dazu und entwickelt sich. Bei einem drei jährigen Studium und Praktika in verschiedenen Führungsebenen kann sich auch die Sicht auf einiges erheblich verändern. Das ist keine Gehirnwäsche; manchmal zeigt es einem nur auf, dass manche Kritik, die man geäußert hat, einfach ungerecht war, da einem einfach das Hintergrundwissen fehlte. Mein Schlüsselerlebnis hatte ich bei einer Leitstelle. Ich habe früher oft über Leitstellen geschimpft. Durch die Praktika im Aufstieg konnte ich die Leitstellen kennenlernen. Ich muss mich entschuldigen. Dort wird gute und wichtige Arbeit geleistet. Der Einsatzerfolg einer BAO hängt maßgeblich von hohem persönlichen Engagement der Leitstellenbeamten ab (es gibt auch Beamte mit weniger Engagement). Bei einer guten Leitstelle haben die Beamten richtig Arbeit! Das wusste ich vorher nicht. Und so lernt man in vielen Bereichen neues.

    Ein weiterer Punkt ist der, dass man Entscheidungen treffen muss. Als Einsatzbeamter eine Forderung zu stellen ist das eine (und bei Problemen vor Ort auch notwendig), aber dann die Entscheidung zu treffen etwas anderes. Wobei es die Beamten gibt, die einem immer die Probleme vortragen und die, die einem neben dem Problem, noch Lösungsvorschläge unterbreiten.

    Darauf wird man vorbereitet und dann trifft man Entscheidungen die am nächsten morgen dem Leiter der Direktion im Einsatzbericht vorliegen. Dafür hat man studiert, dafür wird man genauso bezahlt wie ein gD KSB (zumindest im Verband durch schlechtere Stellen und schlechtere Beförderungen).

    Gezeigt, wie ein leistungsunwilligerer an dem Leistungsträger „vorbeizieht“, hatte ich schon.

    Für die Arbeit, die ich leiste, will ich zügig A11 sein.
    Ich will nicht, dass die VAV´ler, die sich für einen „bequemeren“ Weg entschieden haben, um auf IHREM Posten IHREN Job weiter zu machen nun plötzlich MEINE Stelle bekommen und als Mitbewerber mich ausstechen, weil die schon länger POK sind, lebensälter oder was auch immer (besser beurteilt geht nicht).
    Beim Schritt „nach oben“ muss der VAV sich bewusst bleiben, dass er sich bewusst für diesen Aufstieg auf seiner Stelle entschieden hat. Das hat nichts damit zu tun, dass das ein extrem erfahrener, guter und leistungsstarker Beamter sein kann. Aber er hätte dann einen anderen Aufstieg wählen müssen (oder man bietet zukünftig Führungslehrgänge an, so dass der POK KSB, der VAV hat, einen 9 Wochen GL-Lehrgang machen kann/ analog der GL einen 16 Wochen VDGL Lehrgang und so der VAV´ler auch eine Stelle „aufsteigen“ kann. Dann wäre es zumindest wieder „gerechter“).

  53. Lieber Schotterhans,

    so recht kann ich Deinen emotionalen Ausbruch nicht verstehen. Es läuft doch im Prinzip super und in Deinem Sinn.
    Die paar „falschen Fünfziger“, aus 16a oder VAV, die tatsächlich eine Führungsposition innehaben, sind in absehbarer Zeit weg. Dann werden nur noch ECHTE das Geschäft betreiben.

    Ausserdem, es hat doch schon entscheidende Signale gegeben. Neue Schulterstücke. Der Fauxpas, dass man einen A11er (nachgemacht) und einen A12er nicht unterscheiden kann, ist endlich aus der Welt geschafft. Bis dahin ein wirklicher Skandal. Das war doch mal endlich eine wegweisende und bahnbrechende Entscheidung unseres Dienstherren.

    Was Deine Meinung zu den Länderpolizeien betrifft. Nun, ich gebe Dir Recht. Alles ist nicht besser. Und das was besser ist, wie von mir weiter oben im Falle der LaPo Bayern schon beschrieben, wird doch sehr erfolgreich von Leuten wie Dir und natürlich auch dem Dienstherrn verhindert.

    Ein Wort noch zu Deinem Rundumschlag: mangelnder Führungswille und trotzdem mehr Geld. Ich war fast 25 Jahre als Gruppenführer und zeitweise als Zugführer eingesetzt. Ich hatte keine Lust mehr auf den Dienst in der Abteilung. Um in den Einzeldienst zu wechseln musste ich bereit sein, eine KSB Stelle zu nehmen. Habe ich gemacht. Es war mir das auch wert. Übrigens zu einer Zeit als der Gruppenführer (9/10) und der KSB (9/10) gleich bewertet waren.
    Ich würde mich nicht scheuen, eine Führungsaufgabe zu übernehmen.
    Das geht aber nicht, weil in meiner Inspektion nur noch RICHTIGE zum Zug kommen werden.

    Also lass Deine Verallgemeinerung, bitte.

    Bei der ganzen Diskussion fällt mir eine Episode aus meiner früheren Abteilung ein.
    Als die ersten 16aler vom Handauflegen bzw. Lehrgang zurückkamen, drohte ein gestandener ECHTER A12er:“ wenn die im Casino auftauchen, gehe ich da nicht mehr hin“!

    Tja, es hat sich nicht viel geändert.

    Es grüsst ein „Hauptmeister“ mit Silbersternen, der dort arbeitet, „wo er hingehört“.

  54. Zum Thema Gehirnwäsche bleibt mir eigentlich nur zu sagen, dass es in der Regel die „Gewaschenen“ sind, die solche Sprüche klopfen, getreu dem Motto: „It takes one to know one“.

    Zum Laufbahnrecht gebe ich Schotterhans und aeM Recht. Wie ist denn die Situation? Wir haben eine Kommissarsschwemme aber keinerlei Richtlinien wie mit den verschiedenen Aufsteigern umgegangen werden soll. Imho ist es nicht glaubhaft darstellbar, warum jemand als VAVler eine GL Stelle bekommt, aber der 2/3jährige hinten anstehen muss.

    Hier muss schleunigst etwas passieren. Aufbohren der KSB-Stellen auf A11 und Stellen mit Führungsverantwortung nur noch an „Uneingeschränkte“.

  55. Hallo lieber Schutzmann,

    haben Sie sehr schön formuliert Ihren Beitrag Nr. 53. Als Leidensgenosse kann ich dem nur zustimmen.

    Ice B schrieb: „Imho ist es nicht glaubhaft darstellbar, warum jemand als VAVler eine GL Stelle bekommt, aber der 2/3jährige hinten anstehen muss“. Ganz einfach, weil der VAVler mit seiner Ausbildung (ca. 6-7 Monate) problemlos als GL eingesetzt werden kann. Mit dem vereinfachten Praxisaufstieg berechtigt es den VAV-ler, in Gruppenstärke (wenn mich nicht alles täuscht, Mitarbeiter bis zu 10 Personen) zu führen.