Vierter Schritt ist abgeschlossen

Bild: Stephanie Hofschlaeger_pixelio.de

Der Leiter der Abteilung Bundespolizei, Franz-Josef Hammerl und der Vorsitzende des Bundespolizei – Hauptpersonalrates, Sven Hüber haben am 26. Juli 2012 gemeinsam das Ende des vierten Schrittes zur personalwirtschaftlichen Umsetzung der Neuorganisation der Bundespolizei verkündet. Gleichzeitig haben beide einvernehmlich die Rückkehr zur normalen Personalbewirtschaftung erklärt.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

10 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Und nun?

    Wie geht es weiter?

    Was ist mit dem sogenannten Schritt 5?

    Was bedeutet „Rückkehr zur normalen Personalbewirtschaftung“ nun für uns?

    Werden freie Dienstposten nun bundesweit ausgeschrieben?

    Über eine kurze Stellungnahme der GdP würde nicht nur ich mich sehr freuen!

  2. „Rückkehr zur normalen Personalbewirtschaftung“

    Wenn ich das schon wieder lese..
    Welche Rückkehr denn bitte schön??? Gab´s jemals eine „normale“ Personalbewirtschaftung? NEIN!!!
    Ich lach mich gleich schlapp..

  3. Weiter geht es mit Ziff. III.6. der DV.
    Beamtinnen und Beamte, denen danach noch kein Dienstposten übertragen werden konnte, werden nach erneuter Prüfung der familiären Belage, nach dienstlichen Erfordernissen auf einen vakanten DP versetzt / umgesetzt. Sie sind zuvor anzuhören. Soweit für die Versetzung / Umsetzung mehrere DP zur Verfügung stehen, soll den Wünschen der Beamtinnen und Beamten entsprochen werden.

  4. Nun ja, den Pferdefuss kann man der Ziff. 2 der Erklärung entnehmen, wonach die Anpassung des Dienstpostensolls an das Haushaltssoll und damit die Überprüfung der vorhandenen Dienstposten in Verteilung, Wertigkeit und Anzahl fortgesetzt werde……- Was auch immer man darunter zu verstehen hat…

    Das heisst für mich in freier Übersetzung, dass zumindest die bisherigen 75- und 82% – Dienststellen wohl kaum mit Personalaufwuchs rechnen können! Das heisst auch, dass man sich theoretisch zwar wieder überallhin bewerben kann, dies jedoch praktisch an neuerlichen Restriktionen scheitern wird! („…zur Besetzung freigegebene Dienstposten…“)

    Im Klartext: Unterm Strich werden Stellen abgebaut! Es sei denn, es werden für die vorhandenen Dienstposten neue Planstellen geschaffen… Ob ich daran glaube? – Wohl kaum! – dann doch eher an den großen Rot-Weissen mitten im Sommer!

    M.E. hätte man sich hierauf nicht einlassen dürfen, aber darüber haben wir ja bereits anlässlich der Einführung der unseligen 75/82er Regelung bereits diskutiert! Bedenken wurden dergestalt zerstreut, dass dies ja nur für die Dauer des 4. Schrittes vorgesehen sei….

    Warum wundert mich nun die derzeitige Entwicklung überhaupt nicht….?

  5. Ich stimme Herrn Medgenberg zu – die Ziffer 2 ist echt ein Pferdefuß!
    Es wäre nicht schlecht, wenn dann auch bekanntgeben wird, wann die Überpüfung abgeschlossen ist.
    Sonst macht es ja keinen Sinn sich auf einen anderen Dienstposten zu bewerben!
    Liebe Gewerkschaft, ist das möglich?

  6. Ich hoffe, dass nunmehr diejenigen, die bisher nicht auf einen neuen Dienstposten zu bewegen waren, zügig an die Dienststellen mit hohem Personalbedarf versetzt werden. Grund: Damit ich mir nicht mehr die grinsenden Gesichter dieser Leute anschauen muss, wenn ich (seit 3 Jahren an neue Dienststelle pendelnd, welche 100 km entfernt vom Heimatort liegt) mal auf der alten Dienststelle vorbeikomme.
    Gewerkschaften und sonstige Personalvertretungen fordere ich auf, diesen Drückebergern nicht noch zu goldenen Brücken zu verhelfen. Das wäre nach meiner Meinung Betrug an all denen, die sich in den ersten Schritten bewegt haben!

  7. @ g. megdenberg

    Wenn im ODP der Bundespolizei auch am Ende der Reform mehr als 1.000 Dienstposten mehr stehen, als überhaupt Mitarbeiter und Planstellen vorhanden sind, und dieses Defizit a) noch anwächst (z.B durch das Aufdrücken der Frachtkontrolle ohne echten Personalzuwachs) und sich b) eben genau als Fehl ( = unbesetzte Dienstposten ) in den Inspektionen und Hundertschaften und MKÜ und…äußert und außerdem c) praktisch noch vergrößert, weil die Stäbe und Führungsgruppen der BPOLI schon wieder überquellen vor Leuten, die dem Streifendienst entzogen wurden, und weiter Inlandsdienstposteninhaber exzessiv ins Ausland und sonstwohin geschickt werden – wie sollten dann „die bisherigen 75- und 82% – Dienststellen…Personalaufwuchs“ erhalten? Woher sollte der kommen? Vom Edeka? Wenn die das wirklich mal angehen, werden Löcher abgebaut, aber keine Stellen.
    Völlig unverständlich ist dein Polemisieren gegen die Ankündigung der Überprüfung der Wertigkeit ( = Dienstpostenbewertung), als ob es da keine Schieflagen gäbe.
    Du hast viel Kritik, aber keine Lösungsidee.
    Ich jedenfalls bin froh, wenn es endlich seit 2006 (Dienstpostenbesetzungssperre wegen Reformankündigung) wieder reguläre Ausschreibungen gibt.

  8. Völlig unverständlich ist dein Polemisieren gegen die Ankündigung der Überprüfung der Wertigkeit ( = Dienstpostenbewertung), als ob es da keine Schieflagen gäbe.
    Steve 27. Juli 2012

    …erstens habe ich dazu garnichts gesagt, zumindest nicht das, was Du mir hier unterstellst, und zweitens: Ja, klar, natürlich sollten die Dienstpostenbewertungen angeglichen werden!
    Aber bitte nach oben!
    Aus dem Gesamtkontext heraus habe ich aber eher die Befürchtung, dass das genaue Gegenteil eintreten wird! Schon wieder Klartext: man darf mit Fug und Recht befürchten, dass die Bewertung (speziell in gD und hD, denn im mD haben wir die Durchschlüsselung auch für die Fläche ja glücklicherweise weitestgehend in jahrelanger Kleinarbeit erreicht) eher nach unten „korrigiert“ wird. Z.B. bei den personell reduzierten „75/82ern“, wo wir aufpassen müssen , dass nicht plötzlich auch die Wertigkeiten der IL, sIL, DGL, RGL, nach unten „korrigiert“ werden! Was dann bedeuten würde, dass derjenige, der irgendwann mal über A11 hinauskommen möchte, fast schon gezwungen wäre, sich aus der Peripherie in die Zentren zu bewegen…
    Und ja, natürlich geht es um das Stopfen von Löchern, ich gebe aber zu bedenken, dass diese Löcher auch nicht vom Edeka kommen, sondern gerade die 75/82er Regelung ein ziemlicher Schlag ins Gesicht der Flächen- und Grenzinspektionen (und zwar für alle Laufbahnen!)war, den man letzendlich auch nur „verkaufen“ konnte, indem man dies ausdrücklich auf den 4. Schritt beschränkte!
    Und doch, es werden Stellen abgebaut, nämlich Dienstposten! Das ist die hier auch niedergelegte ausdrückliche Absicht!
    In allen anderen Punkten gebe ich dir uneingeschränkt Recht!
    Mag auch sein, dass ich da etwas „schwarz“ sehe, was aber das Ergebnis der Erfahrungen aus fast 40 Dienstjahren ist, ebenso wie die Erfahrung, dass vorzeitiges Frohlocken aufgrund mehr als vager Ankündigungen mindestens ebenso schädlich ist!

  9. @gumrak
    Keine Angst „gumrak“ es werden denen keine goldenen Brücken gebaut. Es wurden -wurden- ihnen Dienstposten in der Heimatdirektion angeboten. Und es waren keine DP in Dienststellen wo es wirklich brennt.

  10. Der 4.Schritt ist abgeschlossen!!!!
    Aber die Beanten einer Inspektion im Nordosten haben immer noch keine schriftliche Planstellenzuweisung.Und Klagen vorm Verwaltungsgericht sind auch noch offen.
    Und wir ordnen ab wie die Verrückten.Zur MKÜ,zu den Kreuzfahrtschiffen,nach Tegel sogar zu einer Nachbarinspektion wo nichts los ist.Und weil so viel Personal auf Reisen ist muß innerhalb der Inspektion das Personal geschoben werden um den Dienstbetrieb aufrecht zu halten.
    Also ich möchte nur wissen wann denn bei uns alles abgeschlossen ist.Wir sind wie ein galisches Dorf im römischen Reich.