Mit Offenheit und Ehrlichkeit die Probleme der Bundespolizei lösen

Berlin/Hilden, den 01. August 2012: „Der neue Bundespolizeipräsident Dr. Dieter Romann wird daran gemessen werden, ob er die extremen Probleme, die die Bundespolizei bei der Ausübung ihrer täglichen Polizeiarbeit belasten, zielorientiert und konsequent anpackt und neues Vertrauen bei den Beschäftigten der Bundespolizei aufbauen kann. Dafür ist ein Klima der Offenheit und Ehrlichkeit im Umgang miteinander in der Bundespolizei unabdingbar. Wenn Dr. Romann die Überlastung unserer Kolleginnen und Kollegen sowie die überzogene Zentralisierung und Überreglementierung abbaut und die personelle und technische Ausstattung auf das notwendige Maß bringt, wird er dabei die Unterstützung der Gewerkschaft der Polizei haben“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.

Süddeutsche Zeitung: Dieser Mann führt 40.000 Bundespolizisten an

pdf Rede des Präsidenten der Bundespolizei,  Dr. Dieter Romann anlässlich seiner Amtseinführung am 1. August 2012

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

49 Kommentare
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  1. „Meine Damen und Herren,
    die Entscheidung zur Neuorganisation um die Jahreswende 2007/2008 zur Einrichtung einer Bundesoberbehörde in Potsdam war und ist richtig!“

    Allerorten ist erkannt, dass die Neuorganisation in die Hose ging.

    Jemand, der in bedingungslose Zentralisierung in ebenso bedingungsloser Loyalität vertritt, ist leicht einzuschätzen.
    Seeger hat Recht.

  2. Also ich hab gerade die Antrittsrede unseres neuen Präsidenten gelesen…

    Da kommt nix Gutes auf uns zu…

  3. Ist eigentlich jemanden schon aufgefallen, daß es außer uns Bundespolizisten und den Politikern/Parteien, keine Sau interessiert, daß Seeger abgesägt worden ist!

  4. Hi bin gerade zuhause,

    kann jemand die Antrittsrede hier bitte veröffentlichen?
    Möchte auch wissen was den der neue Präsident zusagen hatte!
    Danke

  5. Laßt den Mann doch erst einmal arbeiten. Es ist doch wirklich jetzt nicht alles gut!

  6. @ Toni

    das stimmt so nicht. Es fragt mich fast jeder, den ich privat treffe, was bei „uns“ los ist… Ich meine, das ändert auch nichts, aber es merken viele. So viel öffentliches Interesse hatten wir noch nie über so viele Tage am Stück.

    Aber das its typisch für die Journalie. So ein Thema schlachten sie aus. Es wird zwar in einigen Zeitungen von Problemen innerhalb der behörde gesprochen aber keine Zeitung schreibt mal über die Probleme. Da kann ich nur wieder auf meine Gewerkschaft setzen, die es dann mal in die Welt trägt. Aber es scheint von den Leitmedien keinen zu interessieren. Leider.

    Die Zeit war nie so günstig, dass mal gesagt wird, was los ist in unserer Behörde…

  7. @Ostler,Toni
    Wir haben auf dieser homepage unter der Überschrift „Kritik an den inneren Zuständen der Bundespolizei“ einen Querschnitt des Medienecho veröffentlicht. Er gibt einen Überblick das unsere gewerkschaftlichen Argumente aufgrund der wissenschaftliche Erkenntnisse Gehöhr gefunden haben.
    Jörg Radek

  8. Die Antrittsrede unseres neuen P gibt die Richtung vor:
    Klappe halten und nichts sagen. Wer sich rauswagt, bekommt Ärger. Loyalität und Gehorsam stehen an erster Stelle, so wie schon zum 50. Geburtstag des BGS eher kritisch angemerkt von Genscher. Das Betriebsklima wird bestimmt zukünftig noch schlechter. Was ist nur aus unserer Firma geworden? (rhetorische Frage).
    Mal sehen, wie der offene Brief der Direktionspräsidenten zur Solidarität mit P aD Seeger auf diese zurückkommt.

    Ich bin jetzt fast 30 Jahre in dem Laden: Die Besoldung hat sich nach statusrechtlichem Amt gebessert, aber die Preise sind leider auch gestiegen. Was viel schlimmer ist: Spaß an der Arbeit habe ich schon lange nicht mehr, weil immer mehr neue „Schweine“ durchs Dorf getrieben werden und das Rad immer neu erfunden wird. Das Verhalten unserer Führung untereinander färbt ab auf die Basis. Jeder hat nur noch Ellenbogen und denkt an sein vorankommen. Kameraden gibt es schon lange nicht mehr, oder nur noch sehr ausgewählt. Unser neuer P tritt mit seiner Antrittsrede nach und ich verstehe sie als Drohung. Toller Einstand!
    Ich dachte eigentlich mal, dass ich Polizist bin und auch so arbeiten will. Nun Ärger ich mich mit Reform um Reform über immer mehr Bürokratismus, Controlling, Management, Evaluierungen etc und immer unfähigere Vorgesetzte die Null Plan von dem haben, worüber sie entscheiden. Wo reiht sich unser neue P ein? Seine Ansage ist klar für mich.

  9. Welche Grundhaltung zeigen Menschen mit verschränkten Armen ?

  10. @ Oh: Es ist in erster Linie bequem!

  11. @oh

    Ich denke auch, daß das Bild eine gewisse Interpretation zulässt.

  12. http://wap.bild.de/newsticker-meldungen/home/01-16-umbau-bundespolizei-25443674.bild.html
    Auf zur nächsten Reform oder wie meint unser BMI das.
    Offen ehrlich transparent ….

  13. Herr Romann hat KEINE polizeiliche Ausbildung genoßen (außer man läßt gelten das sein Vater in der Firma war) und dieser Mann soll nun die größte Polizei führen, na prima.

    Das kann auch kein ehemaliger Inspekteur der Bereitschaftspolizeien kompensieren.

    Herr Palm ist ein Zahlenjongleur. Er hat ebenfalls keine polizeiliche Ausbildung. Somit ist zu Erwarten, dass er überall Geld und Personal kürzen wird, um die Zahlen passend zu machen.

    Tolle Aussichten.

  14. #8: „Ich dachte eigentlich mal, dass ich Polizist bin und auch so arbeiten will. Nun Ärger ich mich mit Reform um Reform über immer mehr Bürokratismus, Controlling, Management, Evaluierungen etc und immer unfähigere Vorgesetzte die Null Plan von dem haben, worüber sie entscheiden. Wo reiht sich unser neue P ein? Seine Ansage ist klar für mich.“

    Ja, das ist die alte Geschichte mit dem Wald und dem Hineinrufen.

    Der Herr hat vergessen, daß er eben nicht mehr im BMI sitzt, wo mit Basta und notfalls Ablösung Dinge zu regeln sind. Jedenfalls auf den ersten Blick zu regeln sind. Hier geht es um Menschen mitnehmen, um Geben und Nehmen. Um aktives Gestalten, nicht nur um Bestimmen. Um Führung eben. Ich zweifle, daß diese Erkenntnis sich nach oben bahn bricht. Lasse mich aber gern eines besseren belehren.

  15. @oh

    Um die Frage zu beantworten:

    „Verschränkte Arme, hochgezogene Augenbraue, ständiges Beinübereinanderschlagen – Körpersprache und Mimik sagen bekanntlich mehr aus, als einem lieb ist. Aber was zeigen wir unserer Umwelt, indem wir die Hände ineinander falten oder uns am Kinn reiben? Es gibt unendlich viele Deutungen, und die Wahrheit liegt wohl wie so oft irgendwo dazwischen. Hier einige der häufigsten Gesten und ihre Interpretation – ohne Gewähr!
    Bewegung Bedeutung
    Kopfbewegungen  
    Kopf senken sich entschuldigen, unsicher, niedergeschlagen
    direkter Blickkontakt Sicherheit, Interesse, forsch, ehrlich
    Blickkontakt wird vermieden unsicher (vielleicht sogar lügen)
    Stirn runzeln zweifeln, Konzentration, Aufmerksamkeit
    Bewegungen des Oberkörpers  
    Oberkörper vorlehnen interessiert
    Oberkörper zurücklehnen ablehnend, desinteressiert, selbstzufrieden
    Armbewegungen  
    Arme vor der Brust verschränkt skeptisch, desinteressiert, ablehnend
    weite, offene Armbewegungen (Ellenbogen vom Körper weg) sicher, überzeugt
    verhaltene Armbewegungen (Ellenbogen am Körper) unsicher, gehemmt
    Handbewegungen  
    Hände ballen zornig, entschlossen
    Hände um Gegenstand (z.B. Stuhllehne) verkrampft unsicher, verhalten
    Hände in die Hüften gestemmt entrüstet, zielstrebig, überheblich
    Beinbewegungen  
    Übereinandergeschlagen zum Partner an Kommunikation interessiert
    vom Partner weg an Kommunikation nicht interessiert
    Beine oft bewegen unruhig, nervös

    Assessment-Center: Körpersprache – weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/finanzen/karriere/bewerbung/assessment/assessment-center/koerpersprache_aid_7735.html

  16. …… und er will die Organisation Bundespolizei prüfen!

    Also Reform Nr.5. ! Diese CDU Innenminister sind das letzte und schlimmste, was die Bundespolizei ertragen musste und vermutlich auch nach der Wahl ertragen wird.

    Herr Schäuble hat mit der Reform des Verfassungsschutz bis zu uns den Untergang der deutschen Sicherheitspolitik verursacht, leider wird es noch schlimmer werden und ich habe noch viel zu viel Dienszeit!

  17. Fasst wie bei General Motors mit Opel oder Saab?
    Es ist schon sehr bedenktlich, fast jeder in der BPOL fragt sich wer ist Herr Romann, Palm oder Schubert? Erst recht im Ausland wie in Finnland, Polen, Türkei etc, wo Herr Seeger höchstes Ansehen und Bekanntheit hat. Hätte die BPOL nicht eigene gute und verdiente Führungskräfte wie Eichele, Franklin u.a. gehabt? Diese hatten aber zuvor Herrn Seeger den Rücken gestärkt und sind ebenso in Ungnade gefallen. So möchte Herr Friedrich Ruhe und Konzentration auf die Aufgaben in der BPOL schaffen? Wo bleibt die Kontinuität, wenn man die komplette Führung austauscht und alle zuvor persönlichen Absprachen mit Seeger, Lohmann, Frehse null und nichtig sind? Alle Besuche, Kontakte, Erläuterungen müssten von Null auf neu erfolgen und „kostenneutral“ ist der Führungswechsel auch nicht, wir sollen doch sparen? In der letzten Reform sind viele Ziele verfehlt worden, aber wer jetzt glaubt dass die neue Führung die „Wundertüte“ aufmacht und gewerkschaftliche Forderung wie „Abbau des Obermeisterbauches“, „Attraktivitätsprogramm3“ usw. aufgreift und fortführt…… der träumt. Herr Seeger hat nicht nur in Anerkennung der Leistung den einen Tag Dienstbefreiung gewährt, er hat quasi in letzter Minute den Einstellungsstopp verhindert und Neueinstellungen zur Entlastung der Kollegen durchgesetzt. Der hat die Fehlberechnungen des Haushaltes zwischen BMI-BPOLP aufgedeckt und kritisiert und vieles, vieles mehr. Diesen Auftrag kann die neue Führung nicht wahrnehmen/ fortführen, sie haben andere Zielvorgaben …….und jetzt macht man es wie GM, man holt neue Leute aus der Hauptzentrale und zeigt mal wie man etwas mit Schwung völlig gegen die Wand fährt. Siehe Saab, siehe Opel…

  18. Hallo,

    ;;ja aus dem Norden“ ich nicht, ich habe fertig, ein Glück. Ach so, wie war das noch mit der Offenheit und Ehrlichkeit in dem sogenannten Lei(d)tbild der Bundespolizei? Wer war denn ehrlich und zu offen? Seit dem heutigen Tage wissen wir es. Unbequemen in Euren Reihen werden mundtot gemacht. Immer nach dem Moto ,, dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe“ Traurig ist das ganze Schauspiel, was jetzt über 5 Jahre gedauert hat und wahrscheinlich nocht nicht zu Ende ist. Ich glaube nach den Beiträgen die so geschrieben wurden habe viele den Glauben und den Mut in dieser Reformpolizei verloren. Über 20 Jahre nach der Wende und immer noch kein Konzept für den weiteren Fortgang. Aber wie wird oft gesagt,, was der Herr tut, dass ist wohlgetan“ Und es waren schon viele Herren da. Und jeder hatte für sich in Anspruch genommen, ich mache es richtig.

  19. Ich denke, dass die „Reform-5“-Spekulationen jeder Grundlage entbehren.
    AFP meldet dazu: „Friedrichs Sprecher Jens Teschke trat erneut Mutmaßungen entgegen, der Führungswechsel habe mit möglichen Reformplänen bei den Sicherheitsbehörden des Bundes zu tun. Der Minister habe das einstige Vorhaben, Bundespolizei und Bundeskriminalamt zusammenzulegen, sehr frühzeitig zu den Akten gelegt. Dennoch solle in einigen Bereichen die Zusammenarbeit beider Behörden verbessert werden.“
    Und ehrlich gesagt, gibt es auch nix zu reformieren, allenfalls vieles zu reparieren, was wohl auch von Friedrich gemeint ist. Das fängt bei der überdimensionierten Struktur des BPOLP an (was brauchen die z.B. auch noch die Werkstätten unter sich?) und endet bei den heute elend bürokratisierten Zentralbeschaffungen und vielen Feldern dazwischen. Im Herbst muss der Innenminister dem Innenausschuss vorlegen, was an dem Reformkonzept 2008 geändert werden muss („Evaluation“). Und ich hoffe und bete, dass er eine Menge ändern lässt. Ein Jubelbericht wie 2010 ist in der heutigen Lage wohl nicht zu erwarten.
    Man soll dem Neuen nicht mit Kaffeesatzlesereien zur Körpersprache den Start verübeln. Romann ist ein brillanter, bestens vernetzter Jurist mit Herzblut für die Bundespolizei, Schlagfertigkeit und Fähigkeit sowohl zum politischen als auch zum strategischen Denken. Das wissen alle, die mit ihm in der BGS- und Bundespolizeiabteilung und in der damaligen BPOLDIR Koblenz zu tun hatten. Er raucht zwar wie ein Schlot, aber er denkt auch für Drei, und das blitzschnell. Mein Votum: der kann das packen, wenn er nicht vergisst, dass man in einem Minenfeld auf seinen Schritt achten sollte. Mit ihm ist auch ein Neuanfang im Verhältnis zu den Brüdern und Schwestern vom BKA möglich, dass Seegers falsche Berater so mies hintertrieben haben. Und ehrlich gesagt bin ich eigentlich froh, dass er nicht unmittelbar in der Bundespolizei und diesem oft eigentümlich steif-unauthentischen Klima aus dem Führungskräfte-Aufzuchtprogramm der Bundespolizei sozialisiert wurde. Kopf senken, Haken zusammenschlagen und Hände an die Hosennaht kann er jedenfalls nicht so gut. Auf jeden Fall würde er nicht lange fackeln, wenn er feststellte, dass aus seinem Umfeld gegen ihn intrigiert würde; da war Matthias Seeger leider viel zu lieb, naiv und gutgläubig.
    Bleibt abzuwarten, wie er reagiert, wenn er die alltägliche Diktatur des Mittelmaßes ertragen und verwalten lernen muss, denn bei uns ist eben oft viel Handwerk und wenig Brillianz angesagt.
    Die zwei Botschaften seiner Rede sind klar: mehr Remonstrieren und Offenheit nach Innen erspart Flucht in die Presse und nach Außen. Die Aufforderung, den Mund aufzumachen statt im vorauseilenden Gehorsam zu kuschen, kann man unterschreiben. Und: das Präsidium ist Dienstleister für die Polizeibasis und „für die da unten“ da, nicht umgekehrt. Dem kann man nicht widersprechen, wenn er es schafft, es auch in alle (!) Potsdamer Köpfe zu bekommen.
    Also, ich wünsche ihm dabei Glück – und uns auch.

  20. Hallo Sparfuchs,

    danke für Deine Info.
    Meine Frage hat ihr Ziel und ihren Sinn nicht verfehlt.

    Gruss

  21. @Kurt
    da hast du aber wesentliche passagen aus seiner rede ausgespart.

  22. Habe gerade die Rede von Herrn Romann anlässlich seiner Amtseinführung gelesen. Oder schreibt man „Roman“ oder doch anders?
    Wenn er sich in dem Schreiben erst einmal vorgestellt hätte, wüsste ich es genauer…

    Frei unter dem Motto: Ihr da unten habt zu wissen wer ich bin, denn ich bin alles und ihr seid nix.

    Der ganze Schrieb hat für mich keinen Vorstellungscharakter sondern ist eine einzige Belehrung an seine Untergebenen.

    Aber wie gesagt, das ist meine eigene „offene und ehrliche“ Meinung.

  23. Kittelschürze für Frau Merkel, Friedrich einen Seppelhut! Die nächste Bundestagswahl kommt! Ich mag diese Bundespolizei nicht mehr!

  24. Ich denke der neue Präsident wird sich schon noch im Intranet den Mitarbeitern vorstellen. Weiterhin denke ich, das wir in der Basis eh nicht viel mitbekommen. Unser Job wird weiter laufen wie bisher. Und…Herr Seeger hat sich auch nicht von seinen 40000 Mitarbeitern verabschiedet. Zumindest habe ich bisher noch nichts im Intranet gelesen. Ist auch nicht die feine Art.

    Obwohl, eine Party konnte Seeger ja schmeißen. Man sah ihn dort gut gelaunt und in bester Stimmung. Wenn er nicht ganz auf dem Kopf gefallen ist, wird er jetzt einen Beraterposten in der freien Wirtschaft abgreifen. er hat mit Sicherheit schon einige Angebote bekommen. Der alte Kommandeur Wegner hat es ja mit dem Beraterposten bei der Firma Kötter vorgemacht.

    Und zu @nordmann….wenn du deinen Arbeitgeber nicht mehr magst, musste halt kündigen.

  25. Es geht nicht darum, ob ein Präsident der BuPO entlassen wird. Es geht darum, wie das abgelaufen ist.
    So geht man mit keinem Mitarbeiter um. Herr Seeger hat Recht. Einmalig würdelos.

  26. So wie er sich schon darstellt, sagt alles. Verschränkte Arme und ein Blick von oben nach unten.

    Auch seine Kameraden, Kameradschaft und und und find ich sehr negativ. Nicht Kollegen oder Mitarbeiter, nein Kamerad.

    Auch seine Rede ist nicht „einladend“, sondern eher vorschreibend. Ich denke, die Bundespolizei wird einen Schritt zurück zum BGS machen, leider.

  27. Mit Interesse habe ich nahezu alle kontroversen Beiträge in den verschiedenen Foren gelesen. Ich kannte weder unseren bisherigen P Herrn Seeger noch kenne ich seinen Nachfoger Herrn Dr. Romann. Herr Seeger ist letztendlich an den Unzulänglichkeiten unserer Mamutbehörde gescheidert und die Art und Weise wie er abserviert wurde war unterste Schublade, ganz egal was hinter den Kullissen abgegangen ist, ich denke darüber sind sich alle einig.
    Ich wünsche Herrn Dr. Romann einen guten Start in die neue Aufgabe und jederzeit ein glückliches Händchen bei seinen Entscheidungen zum Wohle aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundespolizei.
    Weil das so ist, habe ich ihn gestern Abend in mein kleines Nachtgebet eingeschlossen, welches ich hier auszugweise wiedergeben möchte.
    Lieber Gott mach, dass unser neuer P erkennt,
    – wo die wahren Leistungsträger in dieser Bundespolizei sitzen; nähmlich die tausende von Beamten des mPVD, welche im Wechselschichtdienst dafür sorgen, dass der nachgeordnete Wasserkopf leben kann. Bitte vergiß dabei nicht die ca. 8000 POMInnen, VerwaltungsbeamtInnen und Verwaltungsangestellte,
    – dass die wahren Probleme dieser BuPo in der nachgeordneten Führungsstrukturen des BPOL P und den BPOLD liegen,
    wo Besserwisser, Oberbedenkenträger und ewig Gestrige den Schritt vom BGS zur BuPo noch immer nicht geschafft haben, unter deren Unfähigkeit aber alle zu leiten haben,
    – dass karrieregeile Selbstdarsteller der Vergangenheit angehören und Inspektionsleiter wieder zu Vetrauenspersonen und erste Ansprechpartner ihrer nachgeordneten Mitarbeiter werden,
    – dass endlich Schluss wird mit der Überwachung der Mitarbeiter [EDIT],
    – dass endlich Schluss gemacht wird mit dieser Schattenkultur und die Leute endlich auf dem DP ihren Dienst verrichten den sie inne haben und für den sie bezahlt werden,
    – dass Leute im gD künftig so ausgebildet werden, dass sie nicht nur rechtlich topfitt sind, sondern auch lernen Mitarbeiter und Kollegen zu schätzen und eigene Arbeit nicht schändet, denn niemand braucht diese KiKo als Führunskräfte,
    – das Statistik zwar wichtig, aber nicht wichtiger ist als der Mensch der sie erarbeitet hat; also ab mit dem Zahlenfedischismus in die Tonne.

  28. @ Heinz : AMEN !!!

    Ich möchte nur kurz mit einem Zitat von Präsident a.D. Seeger in einem Mitarbeiterbrief an alle Kollegen der Bundespolizei abschliessen: „…das ist jammern auf hohem Niveau…“

    Gruss an alle !

  29. wie sagt er so schön: „Ich bitte Sie, mit Ihrer Meinung nicht hinter dem Berg zu halten und erforderlichenfalls
    gegenteilig zu beraten oder zu remonstrieren – auf jeder Ebene.“

    das kann man ja mal versuchen, da bekommt man anschließend kein Bein mehr auf den Boden, tzzzzzzz

    Die Geste mit den verschränkten Armen fiel mir auch gleich auf, mit hochgekrämpelten Ärmeln wäre das Bild vllt. gelungener gewesen

  30. @ Aufsteiger (24)
    Herr Seeger hatte nach seiner Entlassung am Mo. Vormittag offenbar gar keine Möglichkeit mehr, sich mittels Mitarbeiterbrief von allen zu verabschieden – sowas ist unter normalen Umständen nicht sein Stil. Nicht vergessen, er wurde wie räudiger Köter vom Hof gejagt. Wahrscheinlich durfte er grade noch sein Büro leer räumen und danach war Feierabend!

    Zur Feier in Potsdam hört man, dass das eine private Feier der Mitarbeiter des BPOLP war, zu der diese die Herren Seeger, Frehse und Lohmann eingeladen haben. Nicht Herr Seeger hat eingeladen – er wurde eingeladen, weil die Mitarbeiter des BPOLP ihn so (wie den o.a. Köter) nicht gehen lassen wollten! Ein feiner Zug!

    Hoffentlich kehrt langsam wieder Ruhe ein, ich habe nämlich keine Lust auf ein öffentliches Waschen schmutziger Wäsche. Sowas kann nur nach hinten losgehen und wäre genauso unwürdig, wie der Rausschmiss selbst.

  31. Ich denke auch, dass es notwendig ist Ruhe einkehren zu lassen. Das wird schwierig sein, zumal dies wohl auch mit der zZt. extremen Presse zu tun hat. Wird aber wie immer zumindest da bald abklingen. In wenigen Tagen wird ein anderes Thema wichtig sein. Diese negativen Presse haben sich die Strippenzieher selbst zu zuschreiben. Da ich diese aber unter den Politikern „Vermute“ wird dies wie es sich gehört ausgesessen.

    Was ich mir versuch vorzustellen, ist die Amtseinführung. Diese Rede des neuen P.
    Wirklich nur vor den Abteilungsleitern??? Und einigen wenigen anderen Vertretern????

  32. Wer schreibt denn hier , dass die Ablösung nicht der feinen englischen Art entspricht?
    Wie gehen denn die Führungskräfte mit den kleinen Beamten um?
    Wo bleiben denn da die “ Aufschreie der Gewerkschaften „- wenn der Kleine an der Basis zusammengestaucht und Umgesetzt wird, weil er den Regeln nicht entspricht. Und wenn es nur die Umsetzung in eine andere Dienstgruppe oder in einen anderen Bereich ist!
    Wo bleiben denn die vielen Kommentare der Führungen / Gewerkschaften zur sinnlosen Anschaffung neuer Schulterstücke/ WIVIELE KOSTEN?- nur weil hier manche Probleme mit ihrem Status haben?
    Aber kein Geld für Beförderungen“-

    Jetzt ist die zeit der Ruhe- des Kuschens wieder angebrochen- die sogenannten letzten Beurteilunge – bis in drei jahren stehen an-
    Hier ändert sich nichts-wenn eine neue Zusammenlegung kommt, dann haben doch nur die neu geschaffenen aufgeblähten- Qualis- Statistik-und wer weiß- wie die Posten alle heißen Angst -„ARBEITEN “ zu müssen- wieder an die Basis – wie wir es seit 20 jahren und noch mehr tun, um dann uns wieder zu sagen- keine Möglichkeit der beförderung- du hast in deinen Sachverhalten zu viele Leerzeichen- du hast zu wenig aufgriffe- oder noch besser- du passt mir einfach nicht-
    Lassen wir uns überraschen!

  33. Werte Leser,

    trägt unser neuer Cheffe eigentlich Uniform? Wenn ja, die gleiche, wie ich sie trage? Oder brauchts dazu doch eine gewisse Polizeiausbildung?

    MfG GeHa

  34. § 1 der Verordnung zu § 1 Bundespolizeibeamtengesetz

    zu 33 GeHa

    (2) Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte des Bundes im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 1 des
    Bundespolizeibeamtengesetzes sind ferner folgende Beamtinnen und Beamte:
    …..
    3. die Vizepräsidentin beim Bundespolizeipräsidium oder der Vizepräsident beim Bundespolizeipräsidium,
    …..
    wenn das letzte Amt, das sie vor der Übertragung dieses Amtes innehatten, ein Amt einer Polizeivollzugsbeamtin
    oder eines Polizeivollzugsbeamten war.

    Heißt demnach Dr. Romann ist nicht Polizeivollzugsbeamter und demnach nicht zum Tragen der Dienstkleidung verpflichtet.

    Gruß aus Köln
    running agent

  35. sorry,

    falsche Ziffer kopiert streiche oben 3. setzt

    4. die Präsidentin des Bundespolizeipräsidiums oder der Präsident des Bundespolizeipräsidiums,

  36. Macht Euch keine Sorgen. Er wird eine Uniform bekommen!!! Persönlicher Eindruck nur vom Bild: Die verschränkten Arme lassen auf eine abwehrende Gesprächshaltung schliessen (Aroganz im Blick, ausserdem). Schlechtes Foto…..geht an die ÖA Leute….sollten auch ausgetauscht werden…..

  37. Nach dieser Antrittsrede sind die Weichen gestellt.

    Es werden noch weniger Leute aus dem HD remonstrieren und die Wahrheit
    nach oben laut aussprechen.

    Wie müssen sich eigentlich die ganzen Vizepräsis vorkommen –
    eigentlich hätte man da einen nehmen müssen, statt einen ohne Stallgeruch.

  38. Jetzt gibt es nur noch eine Richtung – NACH UNTEN.
    Die Bundespolizei wird es längerfristig, glaube ich, nicht mehr geben.
    Ein neuer Präsident der mir verschränkten Armen und einem „lächeln“, dass dem JOKER Ehre gereichen würde sich öffentlich präsentiert, dem trau ich genauso wie einer Königskobra.
    Ich denke Mal, – der Theatervorhang der Vorstellung „Bundespolizei“ hat sich leise gesenkt.

    :-(

  39. Als ich das Bild von Dr. Romann sah, war mein erster Gedanke: Sind die Herren Friedrich und Romann verwandt? Brille, Haare, Farbe von Anzug und Krawvatte. Also, ick wess nich…

  40. Zur derzeitigen Situation der BuPo fällt mir ein Lied von Reinhard Mey ein:
    „Sei wachsam“. Kann man ja mal bei Youtube anschauen. Hier der Refrain:

    Sei wachsam, präg dir die Worte ein,
    sei wachsam, und fall‘ nicht auf sie rein,
    pass auf, dass du deine Freiheit nutzt,
    die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt.
    Sei wachsam, merk dir die Gesichter gut,
    sei wachsam, bewahr dir deinen Mut,
    Sei wachsam, und sei auf der Hut!

  41. Hallo,

    der P ist jetzt seit sechs Tagen im Amt. Sicher wird er schon eine schicke (*hüstel*) Polizeiuniform geordert haben, seinen Büro und den darin befindlichen Sessel ausprobiert und die Telefonanlage inspiziert haben. Hoffen wir, dass er in den nächsten Wochen und Monaten auch die Enzyklopädie der Bundespolizeiprobleme in 26 Bänden zu lesen beginnt und sich um Lösung oder Linderung dieser bemüht und sich dabei bei seinem Minister durchsetzen kann…

    Mit Gruß
    Kugelblitz

  42. Der neue Präsident, Herr Dr. Romann, wird wohl keine Polizeiuniform ordern, da er kein Polizeivollzugsbeamter ist.
    Wer in den ODP schaut, erkennt, dass die Position des Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums sowohl von einem PVB als auch von einem VB besetzt werden kann.
    Ich kenne den Mann nicht, also versuche ich erst gar nicht, aus einem einzigen Foto auf seinen Charakter, seine Schuhgröße oder seine Hobbies zu schließen. Nebenbei: wer sich mit Körpersprache ernsthaft beschäftigt, weiß, dass sie, wie alle nonverbalen Signale nie ganz eindeutig zu interpretieren ist: verschränkte Arme können auch Skepsis, Unsicherheit, bequeme Haltung beim Zuhören usw. bedeuten, sagen also für sich genommen überhaupt nichts aus.
    Wir sollten diese Amateurpsychologie beiseite lassen.
    Die Antrittsrede ist ziemlich eindeutig: das Durchstechen von Informationen an die Presse ist kontraproduktiv – wie wir ja gerade hinreichend erleben – und daher tunlichst zu unterlassen. Nichts mehr und nichts weniger steht da.
    Ansonsten lese ich einen Aufruf zu kritischem Dialog („gegenteiliges Remonstrieren“ in den Worten des Präs, den Begriff kannte ich noch nicht, klingt aber interessant) und zu einer grundsätlichen Umorientierung des angekränkelten Verhältnisses BMI-BPOLP und BPOLP zur gesamten BUPOL. Was ist daran falsch?
    Lassen wir Dr. Romann doch mal anfangen und beobachten wir ihn im Wirkbetrieb.
    Worte haben wir schon bisher genug gehört und gelesen – jetzt wollen wir Taten sehen, dann werden wir auch in der Lage sein, eine Einschätzung der neuen Führung abzugeben.
    Und bitte ohne Bildbeschreibungen und -interpretationen!

  43. Sehr geehrter Herr Rubeck,

    Sie monieren, dass die nonverbalen Signale die Herr Dr. Romann auf seinem Foto ausstrahlt im Forum negativ interpretiert werden und neben seinem Charakter auch auf seine Schuhgröße und Hobbies schließen lassen. Das ist Ihre persönliche Meinung und soll auch so in Ordnung sein. Ich sehe es aber nicht als überflüssige „Amateurpsychologie“ an, sondern als gesunder Menschenverstand von Kolleginnen und Kollegen, die täglich mit verschiedenen Gesten der Körpersprache konfrontiert werden und sehr wohl in der Lage sind in ihrer Tätigkeit als Polizeibeamte eine Bewertung vorzunehmen.
    Das Herr Dr. Romann in seiner Antrittsrede „das Durchstechen von Informationen an die Presse als kontraproduktiv ansieht und daher tunlichst zu unterlassen ist, gehe ich mit Ihnen konform.
    Aber dass da „nichts mehr und nichts weniger da steht“, sehe ich nicht so. Ich bin mir vorgekommen als hätte ich Nachhilfeunterricht im Öffentlichen Dienstrecht bekommen mit gleichzeitigem Fingerzeig auf Gehorsamspflicht, Bescheidenheit und Loyalität.
    Auch gehe ich mit Ihnen mit, Herrn Dr. Romann erst einmal anfangen zu lassen. Und zwar bei null, aber ohne Vorschusslorbeeren.

  44. Jedem seine ersten 100 Tage! Bitte, sind wir doch anständig und nicht auf dem gleichen Niveau, wie andere!!!

  45. Liebe Anna Scheifele,

    wie Sie zu Recht bemerken, sind die Kolleginnen und Kollegen (übrigens in allen Verwendungen der Bundespolizei) täglich mit der Körpersprache anderer Menschen k o n f r o n t i e r t . Genau da liegt aber der Hund begraben: es macht einen wesentllichen Unterschied, ob ich einen Menschen tatsächlich gegenüber stehen, sitzen oder liegen habe, oder ob ich ein Zufallsfoto, wahrscheinlich noch gestellt, wie bei solchen Anlässen üblich, als Grundlage meiner Beurteilung heranziehe. Ich sage Ihnen da ja nichts Neues: ein Foto ist eben nicht das Original!
    Und am echten Menschen kann ich mehr wahrnehmen als an einem bloßen Bild. Nur darum ging´s.
    Übrigens: „Vorschusslorbeeren“ habe ich Herrn Dr. R. keine gegeben, dazu bin ich nach 31 Dienstjahren zu vorsichtig geworden, man hat schließlich auch schon Pferde k…. sehen, Sie wissen schon. Aber Fairness sollte doch noch gelten – gerade bei Polizeibeschäftigten.

  46. @ jürgen p. rubeck

    Zitat:
    Genau da liegt aber der Hund begraben: es macht einen wesentllichen Unterschied, ob ich einen Menschen tatsächlich gegenüber stehen, sitzen oder liegen habe, oder ob ich ein Zufallsfoto, wahrscheinlich noch gestellt, wie bei solchen Anlässen üblich, als Grundlage meiner Beurteilung heranziehe.
    Zitatende…

    Falls es sich tatsächlich um ein gestelltes Foto handelt, ist die Sachlage noch ernster zu nehmen als bisher vermutet.
    Warum? Man stelle sich vor, Herr P. Romann hat sich von seinen Beratern in Pose für dieses Foto zurecht setzen lassen.
    Hätte er hiergegen nicht protestieren müssen, da die nun erfolgte negative Resonanz absehbar war? Oder hat sich unser neuer P. gar keine Gedanken hinsichtlich der Wirkung dieses Bildes gemacht?

    Da gefällt mir die Vorstellung, daß er wusste was er da tat doch schon besser.

  47. Was ist eigentlich so schwer daran einfach mal zu warten wie sich „der Neue“ macht? Diese Diskussion um verschränkte Arme scheint mir etwas vorgeschoben, weil man sonst nichts findet worauf man rumhacken kann und weil Geschimpfe gerade in Mode ist. Wartet es doch einfach ab …

    btw: ich scheine, wenn man sich hier so die gesammelten Kommentare durchliest, zur Minderheit derjenigen zu gehören, die nichts negatives in seiner Antrittsrede feststellen können.
    Ganz im Gegenteil. An dieser Rede wird er sich messen lassen müssen und da hat er eine ganz schöne Schlagzahl vorgegeben. Stichworte hier: kein Selbstzweck und P als Dienstleister für die Basis.

  48. Ich kenne unseren neuen Präsi nur flüchtig!
    Aber wenn ich ihn sah war er wirklich sehr freundlich!
    Abwarten und Tee trinken!
    Er hat seine vorstellungen oder er bekommt seine vorstellungen von wem anderen wie er was zu machen hat!

  49. @Ice B v. 9.8.:

    …auch wenn die rede deiner meinung nach noch so toll war: eine rede bleibt eine rede. bla,bla,bla. ich werde den neuen behördenleiter nach seinen t a t e n messen.

    gruß