„Quo vadis Bundespolizei?“: Pressekonferenz in München

Nach der überraschenden Auswechslung der kompletten Bundespolizeiführung durch Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich gibt der GdP-Bezirk Bundespolizei seine erste Pressekonferenz. Der Vorsitzende Josef Scheuring wird über die ersten Eindrücke und Erwartungen der GdP nach Gesprächen mit der neuen Bundespolizeiführung berichten und den dringenden Handlungsbedarf für Personal und Ausstattung am Beispiel der Bundespolizei in Bayern erläutern. Pressevertreter sind herzlich eingeladen, mit uns am 30. August 2012 am Münchner Hauptbahnhof über die Herausforderungen der Bundespolizei zu sprechen und sich selbst ein Bild über die Bundespolizei zu machen.

Termin: Donnerstag, 30. August 2012, 11:00 Uhr
Ort: Hauptbahnhof München, Raum Gleis 21, Bayerstraße, 80335 München

Fehlendes Personal zur Gewaltprävention im öffentlichen Personenverkehr, unnötige Personalbindung an Flughäfen für Aufgaben des Zolls und illegale Migration an der deutsch-österreichischen Grenze sind nur einige der Probleme, für deren Behebung die Bundespolizei all ihre Energien benötigt. Nun braucht es politische Verbindlichkeit und die klare Unterstützung der Polizeiführung.

Gesprächspartner sind  Josef Scheuring (Vorsitzender des GdP-Bezirk Bundespolizei), Karlfred Hofgesang (stellv. Vorsitzender des GdP-Bezirk Bundespolizei), Siegfried Walczok (Vorsitzender der GdP-Direktionsgruppe München) und Hans Ibel (Vorsitzender der GdP-Kreisgruppe München).

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Themenbereich: Direktions- und Kreisgruppen | Drucken

6 Kommentare
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  1. Hoffentlich kommen auch 3 dringende Themen zur Sprache:

    1. Aufblähen der Wasserköpfe und Schattenstrukturen im Vergleich zum ODP; dadurch bedingte Ausdünnung des operativen Bereichs
    2. Momentane Perspektivlosigkeit im Bereich der POM
    3. Zahlenfetischismus; Mehrfacherfassungen; Controlling ohne echte Steuerung

  2. …und wieso es z.B. für die Einzeldienstbereiche bei Fußballeinsätzen bzw. beim Castor usw… nicht genügend Körperschutzausstattingen gibt – aber in der „lupenreinen Demokratie“ in Weißrussland eine Hundertschaft ausgestattet wird um Protestler, nach zuvor erfolgter deutscher Anleitung, „zu bearbeiten“?

  3. Die Ukraine wurde für die EM auch mit 300 000 Euro in Form von Schlagschutz,Helm und änlichen beglückt. Gab sogar Bilder davon im Netz.
    Alles vom Bundesinnenministerium genehmigt.

  4. Hier noch der passende Link dazu……http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=0CCUQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.kiew.diplo.de%2FVertretung%2Fkiew%2Fde%2FBildergalerie%2FBildergalerie__Uebergabe__Koerperschutzausruestung%2FUebergabe__Koerperschutzausstattung.html&ei=_747UNafJcfItAbEtoDQCQ&usg=AFQjCNHkPTLtlyiauC-kp7U6hHeOK7gS8Q&cad=rja

    Fragen über Fragen!!!!!!!

  5. Schade, dass anscheinend Geld fürs Ausland immer da ist… bei uns wird es immer schwieriger notwendige Arbeitsmittel zu bekommen. Bei den Beispiel mit der KSA werden sich sicherlich alle Kollegen freuen, wenn sie das nächste Mal in eine ungereinigte Pool-KSA „reinschlüpfen“ dürfen.

  6. Hier von mir nur eine Anmerkung zu den Kommentaren mit den verschwitzten KSA’en.
    PVB in den Inspektionen sollten gar keine KSA’s für Verbandseinsätze haben.
    Nach der „großartigen Reform“ 1998 waren auch nie Alarmzüge/BKE’s und was es sonst noch so gibt vorgesehen.
    Angedacht waren personell volle Abteilungen und personell volle Einzeldienststellen.
    Wenn es jetzt Beamte in BKE’s gibt, welche aus den Dienstgruppen herausgezogen und in Großeinsätze geschickt werden, dann gibt’s für mich nur ein Ergebnis: …es gibt zu wenig Einsatzabteilungen! PVB im Schichtdienst werden für anderweitige Einsätze verheizt und die Dienstgruppen sind natürlich ausgedünnt.

    Ein Problem was in der Reform II noch abgeschafft werden sollte waren die Abordungen von Verbands-PVB zu Einzeldienststellen.
    Und…wie siehts im Jahr 2012 aus: Es gibt Abordnungen von Einzeldienststellen zu anderen Einzeldienststellen (Schwerpunktdienststellen!!!), sowie die Schaffung von Alarmzügen zur Bewältigung von Großlagen.

    Fazit für mich: Der Reise-BGS aus dem Jahre 1998 wurde nie abgeschafft! Das Kind hat jetzt nur einen anderen Namen!