Saarbrücker Zeitung: „Mogelpackung“ bei der Bundespolizei

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Lesetipp:

Saarbrücker Zeitung „Gewerkschaftschef sieht „Mogelpackung“ bei der Bundespolizei“

„Saarbrücken/Schiffweiler. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fährt scharfes Geschütz gegen die Spitze des Bundespolizei-Präsidiums in Potsdam auf. Josef Scheuring, GdP-Bezirkschef für den Bereich Bundespolizei, kritisierte am Freitag am Rande einer Jubilarehrung in Schiffweiler gemeinsam mit seinem saarländischen Kollegen Roland Voss, eine „Mogelpackung“, wenn es um das Thema Personalstärke geht. (Zum vollständigen Artikel)“  (Artikel im PDF Format)

Badische Zeitung (Vom 12.09.2012): 75 Prozent sollen 100 Prozent leisten

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32 Kommentare
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  1. In dem Artikel heisst es, dass 1000 PVB fehlen. Wo sind denn bitte die 1000 PVB geblieben die man mit der Reform auf die Strasse bringen wollte ?

  2. Das Saarland ist so groß wie ein Landkreis im Nordosten unserer Republik.D.h. wir haben eine riesen Flächeninspektion
    wo Personal noch Zwangsversetzt werden muß und man gleichzeitig erfährt,das wieder ein großes Kontingent nach FFM abgeordnet wird.Wir wiisen gar nicht wer dann noch Dienst tun soll.Das sind Probleme wo sich keiner drum kümmert.

  3. So schaut es aus.
    Eine riesen Reform wurde durchgeschliffen.
    Mindestens 1000 PVB sollten so mehr auf der „Straße“ landen bzw. den Einzeldienst verstärken.

    Was habe ich in der Inspektion erlebt?

    Keine neuen Kollegen.

    Stattdessen wurden Stellen im Präsidium enorm besetzt.

    Kollegen mit DGL Stellen nehmen andere Positionen im Tagdienst bzw. der „Teppichetage“ wahr.

    In unserer BPOLI gibt es gerade einmal einen Kollegen, der seine DGL Stelle besetzt.
    Und so ist es auch mit den vDGL und den GL!

    ALSO!!!

    Besetzt eure Stellen und baut die erfundenen Positionen endlich ab!

    Ich habe es satt, für andere die doppelte Arbeit zu leisten. Das geht auf die Substanz!

    Mein Fazit: Reform gescheitert! Die Verandwortlichen entlassen!

  4. …verstehe die ganze Aufregung nicht? Meine letzte Info war „Reform beendet – Übergang zur normalen Personalbewirtschaftung“ und dass heißt für, mich der 20 mal in der Firma Fasching feiern durfte…der Vorrefomzustand ist ist annähernd erreicht. Na gut, es fehlen hier und da ein paar Beamte mehr – aber das macht die Entscheidungen bzgl. möglicher Revierschließungen vielleicht etwas leichter. Schön wären es überhaupt mal Entscheidungen zu treffen und sie zu kommunizieren.
    Man „hört“ es ja immer wieder, dass gerade in den AO gebeutelten Bereichen die Frage gestellt wird, „was denn hier noch los sei, es gäbe doch kaum noch Feststellungen die „zählbar“ sind. Oder es wird darauf verwiesen, dass die Feststellungen nicht in unserer Zuständigkeit liegen und deshalb als minderwertiger „Beifang“ zu betrachten seinen…Danke!

  5. Die alte Spitze ( Seeger und Co ) wurden ja bekanntlich durch Herrn Friedrich abgesetzt. Warum ? Das haben wir bis heute noch nicht erfahren. Am Anfang war das Geschreie der Opposition groß, dass man dem nachgehen würde und eine Fragestunde im Bundestag beantragen würde, aber dies ist offensichtlich nicht geschehen.
    Man hat sich wieder beruhigt und offensichtlich auch angepasst.
    Von der neuen Spitze Roman und Co haben wir noch nichts gehört. Es hat sich noch gar nichts verändert und man weis auch immer noch nicht welchen Kurs die neue Spitze einschlägt und wie die Reform und oder die Evaluierung umgesetzt werden sollen.
    Wahrscheinlich wird sich vor der Bundestagswahl im September 2013 auch nichts mehr regen.
    Was haben denn nun Friedrich, Roman und Co zum Personalfehl, Krankheitsstand, Bourn-Out konkret gesagt ? Wurden klare Ziele oder Versprechen genannt ?
    Ich denke es sind noch viele Fragen offen.

  6. Aufregung in der Organisation ist nichts Neues. Jetzt hat sich das BPOLP geäußert: Es fürht die Kategorisierungen ein. Das bedeutet, dass an allen Dienststellen an der Grenze der BRD (in Ost und in West, in Süd und in Nord) Personal schleichend abgebaut wird. !!!

    Das ist die neue Botschaft des neuen Präsidenten: Schleichender Persoanlabbau – DANKE!

    Wir sind ohnehin überlastet.

    Was hat eigentlich Controlling gebracht?

    Es wird Zeit, dass sich von verantwortlicher Seitie geäußert wird.

    Gut von Josef Scheuring. Er hat in der Saarbrücker Zeitung die richtigen Worte gefunden.

  7. Die Reform ist gescheitert! Verantwortlich ist der ehem. Innenminister Schäuble. Seine Nachfolger sind nicht besser. Sie alle hinterlassen ein ganz schwieriges Erbe.

    Die GdP sollte sich noch etwas deutlicher äußern. Rücksichtnahme bedarf es nicht mehr.

  8. Hallo,

    das 1000 Beamte fehlen überrascht mich nicht. Im Rahmen der letzten Reform hat man im IV.Schritt nicht 100% aller freien Dienstposten zur Ausschreibung gebracht, sondern nur 90%. Das ermöglicht zwar einerseits, einen Beamten mit zwingenden sozialen Aspekten evtl. auf einer wohnortnahen Dienststelle unterzubringen (weil noch ein Posten frei ist), führt aber auf der anderen Seite dazu, dass auf den großen personalfressenden Dienststellen – dort wo keiner hin will – viele Stellen frei bleiben. Das summiert sich schnell auf.

    Sicherlich ist es für den betroffenen Beamten toll, wenn er künftig wohnortnah arbeiten kann. Neben geringen Anfahrtswegen und erheblicher Zeitersparnis wächst sicher auch die Lebensqualität. Die Kehrseite wird aber sehr oft ausgeblendet. Ein DGL einer solchen Kleindienststelle beschrieb das wie folgt: 30% der Kollegen sind gesundheitlich so angeschlagen, dass wenn sie im Dienst sind, mit ihnen kaum mehr anzufangen ist als leichte Bürotätigkeit. Weitere 30% sind halbtags beschäftigt und knapp 2 Tage die Woche wenige Stunden im Dienst. Die restlichen Kollegen müssen dann zusehen, wie sie den Dienstbetrieb aufrecht erhalten. Da sind nicht mal kleine Sprünge möglich. Die gesundheitlichen Folgen dieser Arbeitsverdichtung kennen wir alle: Geistige und körperliche Erschöpfung..

    Ja, auch die Beamten der Bundespolizei sind lediglich ein Spiegelbild der Gesellschaft: Sie werden älter, haben gesundheitliche Leiden, sind teilweise nur begrenzt einsetzbar und sie haben Anspruch auf Halbtagsarbeit. Die Konzepte, um mit solchen Beamten einen Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten, fehlen der Bundespolizei. Hier herrscht meiner Meinung nach absolute Wüste! Viele Arbeiten lassen sich durchaus auch als Heimarbeit erledigen. Man müsste nur den (politischen) Willen dazu haben, das zu Organisieren…

    @Bahner:
    Ja, man hat ein neues und einziges Präsidium in Potsdam mit 2.500 Beamten geschaffen. Der massive Personalzulauf dort überrascht mich nicht. Viele Beamte aus den neuen Bundesländern versehen ihren Dienst in den alten Bundesländern und haben sich dorthin beworben. Wer träumt nicht von heimatnaher Verwendung..? Und ferner sind gerade an der nun offenen deutsch-polnischen und deutsch-tschechischen Grenze viele Dienstposten weggefallen. Da geht man lieber nach Potsdam als anderswo hin, oder..?

    Keine Frage, dass die Dienstposten der personalintensiven Dienststellen wie bspw. die Flughäfen München, Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt am Main leer bleiben. Da will nämlich keiner hin…

    @qwer:
    Ja, es ist richtig, dass der Flughafen Frankfurt am Main im Frühjahr diesen Jahres über 200 neue Kolleginnen und Kollegen aus den Laufbahnlehrgängen bekommen hat. Richtig ist aber auch, dass im gleichen Umfang Kolleginnen und Kollegen vom Flughafen Ausschreibungen des IV.Schritts gewonnen haben und nun auf andere Dienstposten in der Republik wechseln. Und richtig ist auch, dass diese erst dann gehen durften, nachdem die neuen Kollegen ihren Dienst auf dem Flughafen angetreten haben. Von Personalzuwachs kann da eher nicht die Rede sein. Angemerkt sei dazu ferner, dass diese Kolleginnen und Kollegen auch aus der gesamten Republik stammen und viele insbesondere eines möchten: Weg in die Heimat!

    Der Flughafen Frankfurt am Main ist sicher eines der bedeutensten Beispiele dafür, wie verkorkst miserabel die Personalbewirtschaftung in der Bundespolizei ist. Mit dem Ausbau des Flugsteiges C wurden dort weitere 50 Beamte benötigt. Mit dem im Oktober 2012 öffnenden massiv erweiterten Flugsteig A sind weitere 100 Beamte erforderlich und in ein paar Jahren wird das Terminal 3 eröffnet, was eine weitere Dienststelle (Inspektion 7) erfordert. Der Personalbedarf für die Sicherheit der Luftfracht, die von der Bundespolizei künftig gewähleistet werden soll, steht noch gar nicht fest…

    Wer will, dass diese Aufgaben allesamt so bewältigt werden wie sich der Steuerzahler das wünscht und dabei gleichzeitig die Sicherheit der Bundesrepublik an anderer Stelle nicht zu Kurz kommt, hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder Aufgaben abgeben und dadurch Personal freisetzen oder neues Personal einstellen. Die Beamten, die derzeit neu eingestellt werden, reichen allerdings mal gerade aus, um jenen nachzufolgen, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand gehen…

    Stellt der Bund mehr Personal ein kostet ihn das Geld. Dann schreit der Bundesfinanzminister. Gibt der Bund eine Aufgabe ans Land ab, müssen die Länder diese übernehmen und neue Beamte einstellen. Dann schreien die Länderfinanzminister…

    Die dritte Möglichkeit heisst Arbeitsverdichtung! Weniger Beamte müssen mehr leisten! Was dieses bedeutet, wissen wir schon. 25% der Beamten leiden jetzt schon unter geistiger Erschöpfung. Wie viele werden es dann sein..?

    Mit Gruß
    Kugelblitz

  9. Jupp hat wie immer Recht. Man muss das mit Unfähigkeit genau so sagen und nicht drum her um reden. Diese Unfähigkeit zieht sich durch alle politischen Parteien und alle die einer ehrlichen Arbeit nachgehen, werden nur noch ausgenutzt und betrogen. SIEHE GANZ DEUTLICH DIE ZUKÜNFTIGEN RENTEN.
    Wer 40 Jahre arbeitet und durchschnittlich verdient ( ca. 3000 Euro Brutto ) der bekommt in Zukunft etwa 800 Euro Rente. Ich bin mir sicher, dass bei den Beamten die Pensionen von jetzt knapp 72 auf 65 % gesenkt werden.
    Denkt an meine Worte.

  10. Polemisch : Es sind doch locker 1000 Beamte mehr auf der Strasse, täglich auf den Autobahnen zu den neuen Dienststellen in den sog. Ballungsräumen !!!

    Wer in der BPOL sagt denn den betroffenen Bürgern in den Priorität 3 Bundesländern, daß sie nur noch mit 75 % Sicherheit rechnen können im Zweifel.

    Priorität 3 bedeutet, wenn ich es richtig verstehe – daß so lange mit 75 % gearbeitet werden kann, bis die Prioritäten 1 und 2 zu 100 % besetzt sind. Ein Schelm , wer vermutet, man könnte diese DP gänzlich einsparen.

    Im schlimmsten Fall 75 % Personal bei 100 % Aufgaben !!! Zumindest werden bei den Betroffenen ( sind wir das nicht alle ?) werden GEsundheitsschädigungen billigend in Kauf genommen. Und dieses Rechenexempel ist ohne die Zugleichfunktionen etc. aufgestellt . Und schon gar nicht eingerechnet sind die sooooo wichtigen Auslandseinsätze, die wenn schon sooo wichtig und elementar warum immer noch nicht mit Stellen unterlegt sind und somit nicht der Alltagsorganisation auf den Schultern liegen.

    Aktuellstes Bsp. sind ja , wie schon erwähnt die anstehenden Abordnungen nach FF/M . Plötzlich , ganz plötzlich fällt auf , dass wieder Personal fehlt. Ich wäre dankbar, wenn mir mal jemand erklärt, warum die dort eingesetzten PVB immer noch nicht ausreichend sind. Es geht hoffentlich nicht um die Auffüllung während der Weihnachtsurlaubsperiode !!!

    Solidarität aus den sog. Schwerpunktdienststellen wäre ein klares Signal : Wir wuppen unseren Laden auch alleine , wie alle anderen und insbesondere die „ländlichen“ — „politisch“ nicht so brisanten Dienststellen auch !!!

    Dieses Personalmanagment auf Bundesebene stinkt zum Himmel !!!

    Ich kann mit viel Arbeit leben und auch mit Streß und Erschöpfung . Es ist aber kaum noch zu ertragen, wie die Mitarbeiter aus Politik und politischer Führung – geführt werden !!!

  11. Die Priorisierung der Dienststellen hinsichtlich ihrer Wichtigkeit (und damit ihrer „Wertigkeit“) geht uns alle an!

    Nicht nur im Saarland oder wie bei uns im Südwesten (http://www.badische-zeitung.de/kreis-loerrach/75-prozent-sollen-100-prozent-leisten–63701665.html),
    auch nicht nur die hier ganz offensichtlich benachteiligten Grenz- und Flächeninspektionen!

    Nein, die Kategorisierung ist ein Ausdruck dafür, wie man weiterhin der Irrlehre anhängt, dass die Probleme der Bundespolizei durch einen „Binnenausgleich“ zu lösen sind! In Wirklichkeit ist es nichts anderes als eine ziemlich unverhohlene weitere Arbeitsverdichtung zumindest für weite Teile! Deshalb wird es auch nichts werden mit wirklichen Verbesserungen, solange man sich nicht wirklich und ehrlich und intensiv mit der Belastungssituation der g e s a m t e n Bundespolizei auseinandersetzt und sich hierfür nicht immer nur Filetstücke herausgreift, die es dann meist auf Kosten des Restes zu sanieren bzw. zu konservieren gilt!

    So lange die Planstellenschere nicht geschlossen wird, brauchen wir gar nicht erst darüber reden, wie man die Situation entschärfen könnte!
    Damit wir uns recht verstehen: Schliessung der Schere mittels Schaffung der fehlenden Planstellen! – nicht mittels Abbau der Dienstposten!

    Wann, wenn nicht anlässlich der Haushaltsberatungen, sollte man dieser Forderung besser Nachdruck verleihen? – Hier ist die Politik, aber auch die Führung aller Ebenen gefragt!

    Wenn dann der ehrliche Wille zur Verbesserung der Umstände noch mit dem ehrlichen Eingeständnis des Scheiterns der „Reform III“ untermauert würde, wäre man vielleicht auch an der Basis in der Lage, zumindest an die Möglichkeit einer Verbesserung der Gesamtlage zu glauben!

  12. Meiner Meinung nach können wir uns hier die Finger wundschreiben. Und auch wie sehr unsere Gewerkschaft auch kämpft,
    es interessiert niemand in diesem Land.

    KLARTEXT – Reaktion Blah, Blah, Blah

    Reformen – Eine blöder als die nächste

    Dienstpostenbewertung – Nichts in Sicht

    Beurteilungssystem – Der nächste Fauxpas kommt bestimmt

    DUZ, Bezahlung, 38 Std.Woche – Fehlanzeige

    Umsetzung Kooperativer Führungsstil – Hahaha

    Machen wir uns nichts vor, hier kann man mal Luft ablassen, aber für die, die sehr viel Geld dafür bekommen, etwas zu ändern oder zu verbessern, ist dieses Forum eine Lachnummer.

    Und hört mir auf etwas vom Wahltag und Zahltag nächstes Jahr zu erzählen. Die Opposition wird es kein Stück anders oder besser machen.

  13. @Schutzmann

    Da muß ich dir in jeder Hinsicht Recht geben. Wahre Worte !

  14. @ Schutzmann

    Richtig!

  15. Ich war heute auf einer Diensrversammlung im BPOLP. DR.R. hat versucht eine Botschaft zu verkünden. Um was es ging wurde aber nicht so deutlich.Wir müssen es leider zur Kenntnis nehmen.
    Bisher ist keine Botschaft klar geworden.
    Aber wir sollen nichts auf dem Markt breit treten. Was auch immer das bedeutet ? Maulkorb?

  16. Zurzeit sind vom operativen Personal nur ca. 70 Prozent auf der Straße. Der Rest verschwindet in irgendwelchen erfundenen Funktionen, in Wasserköpfen und Führungsstäben. Wenn sich daran nichts ändert, haben wir dann irgendwann 70 % von 75 % auf der Straße – das wären dann 52,5 Prozent. Folge: Überlastung – Erhöhung der Krankheitsausfälle! Nur weiter so, dann macht der Letzte das Licht aus!!!

  17. Die 79. Sitzung des Innenausschusses fand statt am Dienstag, dem 11.09.2012, 08:30 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Raum 2 300
    10557 Berlin, Konrad-Adenauer-Str. 1

    T a g e s o r d n u n g

    1 Antrag der Fraktion der SPD
    Bericht des Bundesministers des Innern zu den Ursachen und Umständen des vollständigen Austauschs der
    Führung der Bundespolizei

    2 …

  18. Hallo Kollegen.
    Ich selbst erlebe das Personalchaos in FFM jeden Tag.
    Die Problematik ist bekannt: „der Schatten-ODP“, Langzeitkranke, Auslandseinsätze etc..
    Das Personal, welches von den PM-Lehrgängen kam, hat zu Teilen gekündigt oder hat sich erfolgreich zu, z.B. BFEn, beworben. Selbstverständlich haben es auch „alte“ oder gut beurteilte Kollegen geschafft sich im Rahmen der Reform wegzubewerben.
    Täglich werden Streifen zusammengelegt, wenn es auf den Ein- und Ausreisen brennt und wenn es mal kurz ruhig ist werden diese natürlich wieder alle gelaufen. Das man damit die PVB strapaziert ist wohl keine Frage.
    Für die Aufgabe Luftfracht und Aplus wird intern Personal verschoben ohne Stellenzuweisung.
    Die Passagierzahlen werden auch nicht weniger aber das Personal steigt nicht mit.

    Jeder der sich hier zu Wort meldet, sollte mal in FFM über den Sommer Dienst geschoben haben.
    Klar gibt es auch andere Bereiche der BPol bei dennen Personal fehlt aber die Abordnungen sind leider notwendig. Sie dürften nur kein Dauerzustand sein.
    Allerdings bei dem Personalabgang in den nächsten Jahren bundesweit wird sich das nicht ändern. Die Personalpolitik ist einfach nicht effizient, zukunftsorientiert und sozial für Ältere (heimatnah/Tagdienst).

  19. 1. @ kleiner zeh > wen interessiert das noch? clever gewschwiegen, Politiker halt!
    > dazu auch der Beitrag von Petra: nicht auf dem Markt verbreiten???????

    Vielleicht nutzt die Oposition heute die Debatte im Bundestag, aber zu Pkt 1 zurück: Wen interessierts…

    2. Heute ab Live aus dem Bundestag:
    Innenetat wächst um gut 350 Millionen Euro
    In der ersten Lesung des Bundeshaushalts 2013 steht am Donnerstag, 13. September 2012, gegen 18 Uhr der Etat des Bundesinnenministeriums eineinhalb Stunden lang auf der Tagesordnung des Bundestages.
    Bundespolizei und Bundeskriminalamt

    Allein für die Bundespolizei sieht der Etatentwurf 2013 Gesamtausgaben in Höhe von fast 2,53 Milliarden Euro nach gut 2,4 Milliarden Euro im laufenden Jahr vor.

    Die Gesamtausgaben des Bundeskriminalamtes sollen laut Vorlage von gut 397 Millionen Euro 2012 auf knapp 426,5 Millionen Euro im kommenden Jahr steigen und die des Bundesamtes für Verfassungsschutz von rund 189 Millionen Euro auf fast 207 Millionen Euro. (Quelle: Bundestag.de)

  20. @Petra

    Kannst Du mal deutlicher werden? Verstehe Deine Artikel nicht.

  21. Moinsens!

    @PVB_FRA

    FALSCH, nicht jeder, der sich hier zu Wort meldet, sollte mal Dienst in FFM geleistet haben.

    Wie Du richtig feststellst muss man keinen Dienst am größten Flughafen in der Bundesrepublik geleistet haben, um zu wissen, dass man mitunter in den Sommermonaten personell auf dem Zahnfleisch geht.
    Diesen Umstand kennen wir in unserer kleinen Flächeninspektion (keine Schwerpunkt-/100%-Dienststelle mit den gleichen Problemen verwendungseingeschränkt, Fremdverwendung,usw.) ebensogut und unser nächstgelegenes benachbartes BPOL-Revier ist mindestens 55 Minuten Fahrzeit entfernt, wenn man im Rahmen einer Mengenlage (Gewalttätigkeit) mal schnell Hilfe benötigt.
    Da geht es dann nicht um Schlangen an der Kontrolllinie oder eine Luftsicherheitsstreife, sonderen um die körperliche Unversehrtheit der eingesetzten Kollegen, die vor Ort ihre Haut zu Markte tragen.

    Im Übrigen sind Abordnungen und Zwangsversetzungen nach FFM nach meinem Dafürhalten (leider) schon seit 20 Jahren regelmäßig an der Tagesordnung und daher sehr wohl ein Dauerzustand und damit stimme ich Dir wieder bei der letzten Aussage zu, die Personalpolitik des BGS/der BPOL war und wird speziell in Bezug auf FFM nicht effizient und zukunftsorientiert.

    Nichts für ungut.

    Gruß

    AB

  22. @ Kugelblitz

    Darum geht es nicht!

    Mann kann nicht an der Grenze Stellen abbauen und die Kollegen im Gegensatz ins Präsidium unterbringen, nur damit eine heimatnahe Verwendung als Trost geschaffen wird.
    BLÖDSINN!

    Dann soll man einfach die Stellen an der Grenze beibehalten, aber nicht solch einen unnötigen teuren Quatsch prodozieren!

    Fakt ist!! WO SIND DIE EINTAUSEND KOLLEGEN ???!!!

    Arbeiten die bereits undercover am neuen Flgh. BER ??? (Ironie mal nebenbei).

  23. Etat der Bundespolizei:

    Sollen jetzt noch mehr Hubschrauber angeschafft werden? Davon haben wir wirkllich genug !!!

    Wir brauchen Personal und Beförderungen !!!

  24. Hallo,

    @Bahner:
    Du hast mich vollkommen falsch verstanden. Ich habe nicht geschrieben, dass man ein Präsidium in Potsdam geschaffen hat, um dort die Beamten der deutsch-polnischen / deutsch-tschechischen Grenze aufzufangen. Das wäre in der Tat Unsinn! Ich habe lediglich zwei Dinge behauptet: Einerseits würde sich ein Beamter (bspw. aus Frankfurt/Oder) meiner Meinung nach lieber in das „nahe“ Potsdam versetzen lassen, als eine „ferne“ Schwerpunktdienststelle in Westdeutschland. Und andererseits sind in diesen Schwerpunktdienststellen viele Kolleginnen und Kollegen aus den neuen Bundesländern, die meiner Meinung nach dort (in Potsdam) durchaus eine Chance auf eine heimatnähere Verwendung sehen könnten und sich deshalb dorthin lieber bewerben würden, anstatt bei ihrer Schwerpunktdienststelle zu verbleiben…

    @AB:
    Ich sehe es wie du, dass man nicht auf dem Flughafen in FRA Dienst geleistet haben muss, um hier mitreden zu können. Der langzeitkranke Beamte (Krebs, Schlaganfall etc.) findet sich in jeder Dienststelle. Keine Frage, dass das Dinge sind, deren Eintritt man weder wünscht, noch planen kann. Aber es gibt ihn. Überall! Da muss man zusammenrücken und macht die Arbeit des Kollegen mit. Um solch Beamte geht es auch nicht.

    Es geht um die vielen Beamten,
    – die nicht für planbar pensionierte Kollegen neu eingestellt werden,
    – die nicht für neue Aufgaben (z.B. Sicherheit der Luftfracht) eingestellt werden,
    – die nicht für auswärtige Bedarfsträger (z.B. UN) neu eingestellt werden,
    – die nicht für planbaren Mehrbedarf (z.B. Ausbau Flughafen FRA) neu eingestellt werden und
    – die nicht für die vorhandenen Minderbesetzungen neu eingestellt werden.

    @SR:
    Die Abordnungen nach FRA werden auch künftig leider nicht aufhören:
    – 2009 hat die FRAPORT AG den Ausbau des Flugsteiges A geplant. Dafür sind knapp 100 neue Beamte erforderlich. Die sind aber weder im OPD berücksichtigt, noch sind sie verfügbar. Daraus folgt: Abordnungen!
    – Die Aufgaben der Sicherheit der Luftfracht sollen übernommen werden. Die Aufbauorganisation wurde dazu eingerichtet, die verwaisten Stellen mit Funktionsausschreibungen nachbesetzt. Die nun fehlenden Beamten sind nicht da. Daraus folgt: Abordnungen!
    – In der Zeitschrift der Bundespolizei schreibt eine junge Kollegin aus Norddeutschland, die nach dem Laufbahnlehrgang frisch nach FFM versetzt wurde, dass sie sich sehr wünschen würde, dass man den Kollegen früher sagen würde, wo sie künftig verwendet werden. Viele wollen das nicht und bewerben sich sofort wieder weg oder kündigen. Die Stellen bleiben entweder frei oder werden es schnell wieder. Daraus folgt: Abordnungen!
    – 2017 soll das Terminal 3 in Betrieb gehen. Der personelle Mehrbedarf wird sicher eine komplette neue Inspektion umfassen, also etwa 400 Beamte. Die dann erforderlichen Beamten sind einerseits nicht da und werden andererseits vorab auch nicht eingestellt. Sicher wird dann 2017 plötzlich und für alle überraschend das Terminal 3 eröffnet und die dann überall fehlenden Beamten werden… Richtig! Abgeordnet.
    – Bis 2017 gehen in FRA sicher gut 100 Kollegen in den Ruhestand… Und wenn für die oben genannten Lücken schon kein neues Personal kommt…
    Das komplette Personalkonzept der Bundespolizei lebt von der Flickschusterei und vermittelt den Eindruck, dass es alles andere als Nachhaltig ist…

    Mit Gruß
    Kugelblitz

  25. Die 79. Sitzung des Innenausschusses fand statt am Dienstag, dem 11.09.2012, 08:30 Uhr im Paul-Löbe-Haus, Raum 2 300
    10557 Berlin, Konrad-Adenauer-Str. 1

    T a g e s o r d n u n g

    1 Antrag der Fraktion der SPD
    Bericht des Bundesministers des Innern zu den Ursachen und Umständen des vollständigen Austauschs der
    Führung der Bundespolizei

    2 …

    Was ist denn jetzt dabei rausgekommen ? Hat jemand was davon gehört ? Gibt es eine Antwort ?

  26. Leider NEIN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11

    Wie immer …………… AUSSITZEN und …………. das war es !!!!!!!!!!!!!!!!

    Diese Bundespolizei läuft nicht mehr rund, sowohl im INNEREN, als auch in der POLITIK !!!!!!!!!!!

  27. Hallo,

    FFM,München,Hamburg,Guben,Kiel oder sonstwo in dieser Republik.
    Alle leisten den gleichen Dienst für den Bürger. FFM ist nicht wichtiger als Paderborn,sondern gleichberechtigt.
    Wie viele Kollegen von den kleineren Revieren sitzen 8-10 Std. im Streifenwagen und fahren von Bahnhof zu Bahnhof, oder Einsatz zu Einsatz. Immer zu zweit, Verstärkung aus dem Revier braucht 45 Minuten (zum Glück gibt es ja noch die Lapo).
    Durchschnittsalter der Streifenbesatzungen 45+
    Eigensicherung,Ausstattung!!
    Fürsorgepflicht des Dienstherrn?
    Wir brauch Personal, überall und nicht nur an den Schwerpunktdienststellen.100% für alle Dienststellen.
    Auch der Bürger auf dem Land hat ein „Recht“ auf polizeilichen Schutz.

    Lg
    Nordlicht

  28. Moin Nordlicht,

    du sprichst mir aus der Seele. FFM ist überall!!!!

    die „Neue“ Führung scheint so weiterzumachen, wie es nicht sein sollte. Gestern habe ich so nebenbei erfahren, dass wir zu einer sogenannten 82% Dienststelle gehören.
    Unsere Direktion soll demnächst(wann auch immer das sein wird) 80 PVB nach FFM abordnen.

    Seit Kollegen von der AO Stuttgart zurückkamen und mitteilten, dasss sie in ihrer Zeit dort so mal um die Hundert Überstunden abbauen konnten, weil es nicht genug zu tun gab und wir im selben Zeitraum durch Einsätze (Grenze und Bahn), Rückführungen und ausufernde Sachbearbeitung fleißig Überstunden aufbauen, glaube ich nicht annähernd den gemeldeten Bedarf. Diese Aussage treffe ich wohlgemerkt nur gemessen an unserer eigenen Einsatzbelastung. Wir kommen immer seltener auf die „Strasse, die Bahn bzw. in die Häfen.

    Ansonsten gillt die Devise (stillschweigend von den IL’s und den Stäben hingenommen) „Stille und Ruhe bewahren.“

    Was soll das?

    Ich sehe nicht ansatzweise den Willen die Probleme zu erkennen und abzustellen.

    Es fehlt nur noch der Maulkorb um dem Herrn Bundesinnenminister bis zur nächsten Wahl den Rücken frei zu halten.

    (so nebenbei erwähnt…ich habe bereits 12 1/2 Jahre AO’s in alle Richtungen auf dem Buckel und befürchte demnächst das 13. Jahr vollzumachen …)

  29. Stell dir vor es ist Abordnung und keiner geht hin!?!?

  30. Überall regen sich die Kollegen über das „interne Streichpapier“ der neuen Bundespoizeiführung auf.

    Toller Einstand!

    http://www.bild.de/regional/chemnitz/bundespolizei/schrumpfkur-bei-der-bundespolizei-26259840.bild.html

  31. @ KSB aus dem Norden:

    Komischerweise hatte ich keinen abgeordneten PVB aus dem Norden in meiner DG, geschweige denn in der Inspektion, waren wohl alle bei Stuttgart 21 oder am Flughafen. Wir hätten schon Arbeit für die Leute gehabt und das zur Genüge.

  32. Grenzbähnler 22

    ich spreche nur von den Flughäfen bzw. von den Dienststellen, die vom 11.9. „profitiert“ haben.
    Außerdem hatte unsere Direktion gerade eine „kleine“ Pause in Sachen Abordnung.