Jetzt gibt´s was auf die Ohren-Impulsschallgehörschutz wird ausgeliefert!

Was lange währt wird endlich gut:

nach intensisiven Bemühungen durch die Abteilung 6 im BPOLP ist es nach verschiedenen Ausschreibungsproblemen gelungen jetzt kurzfistig Impulsschallgehörschutzstöpsel zu beschaffen. Eine lang andauernde Forderung der Gewerkschaft der Polizei Bezirk Bundespolizei wird dadurch erfüllt!

So können noch Ende diesen/Anfang nächsten Monats 13750 Gehörschutzstöpsel bei der Bundespolizei ausgegeben werden. Damit ist dann gewährleistet, dass die KollegInnen sich gegen Knalltraumas etc. bestmöglich schützen können.

Weitere Infos erhaltet ihr über die GdP Direktionsgruppen.

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Themenbereich: Ausstattung & Ausrüstung | Drucken

18 Kommentare
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  1. Zitat:
    Damit ist dann gewährleistet, dass die Kolleginnen sich gegen Knalltraumas etc. bestmöglich schützen können.
    Zitat Ende

    Heißt für mich, das wir uns vorher nicht bestmöglich gegen Knalltraumas schützen konnten. Jetzt weiß ich auch woher ich als Schiessausbilder trotz Gehörschutz einen Tinitus habe. Und ich dachte schon, meine Stereoanlage wäre Schuld daran. Ob mir der Dienstherr das als Berufskrankheit anerkennt??? Bestimmt!!!!!

    ;-))

  2. Naja,

    Zumindest besteht jetzt eine theorestische Möglichkeit.

    (immer wieder schön, wenn Ausrüstung und Ausstattung von Bürokraten angeschafft werden)

  3. @aeM Diese Aussage ist erstens falsach, da diese Impulsschallgehörschutzstöpsl von zahlreichen Praktikern getestet und empfohlen und seit längerem auch in besonders gefährdeten Gebieten verwendet werden und zweitens versteh ich sie nicht?!

  4. Ich denke die sind für den Einsatz(Knaller oä) gedacht nicht fürs schiessen!

  5. @ all

    Natürlich sind diese Gehörschutzstöpsel nicht für die Schießfortbildung, sondern nur für den Einsatz gedacht.

    Wenn es knallt wird es trotz Stöpsel laut sein, aber die Gefahr eines Gehörschadens (Knalltrauma) wird vermieden. Das hat etwas mit der Physik zu tun.
    Plötzlich auftretender Schalldruck (Knall) wird reduziert auf unter 120 Dezibel. Diese 120 Dezibel sind die ungefähre Grenze zwischen Knalltrauma und keine Folgen. Vereinfacht ausgedrückt!

    Die Stöpsel werden u.a. auch bei der BW im Ausland erfolgreich eingesetzt.

  6. Martin Schilff 12. Oktober 2012

    Kann man damit den Schallschlauch verbinden oder muss man wählen, ob man Funk hören will oder Knallschutz haben will?

  7. …nun ja, es ist gut so etwas zu haben. Aber leider nicht praktikabel. Wie aeM schon meint, ist die Kompatibilität mit dem Analogen oder Diditalem Funk nicht gegeben. Eine Seite des Gehörs würde dann ungeschützt sein ! Also liebe GDP, den Lobgesang etwas zurückschrauben und dann passt das. Denn für die PVB ohne Funkverbindung ist es bestimmt eine gute Sache, nur zum Führen ist es nutzlos !!!!!

  8. Richtig.
    Weiß man nun aus der Praxis, dass Zielrichtung (schon bei analog) immer die Mannausstattung mit Funk sein muss, dann betrifft das über 90 Prozent. Durch Dienststellen die noch analog funken kommt es dazu dass Verbandsführungskräfte oft mit zwei Funkgeräten ausgestattet sind und auch noch telefonieren müssen. Ein theorestischer Knallschutz.

  9. Hallo Klartext und aeM: Natürlich gibt es immer noch bessere Ausrüstungsgegenstände, die dann aber auch erheblich teurer sind und die Beschaffung anderer wichtiger Ausstattung verhindern oder eben nicht für die Masse der KollegInnen beschafft werden können. Die ISGS, die jetzt eingeführt werden, eignen sich für unsere Einsätze aber und ermöglichen normale Kommunikation und Funkverkehr! Hier die Beschreibung eines Ausrüsters:
    Informationen zu 3M Impulsschall-Gehörschutzstöpsel (ISGS)
    Die Impulsschall-Gehörschutzstöpsel bieten bei normalen Umgebungsgeräuschen eine minimale Lärmdämpfung, so dass eine normale Unterhaltung problemlos möglich ist. Bei plötzlich auftretendem Impulslärm wie z.B. einem Schuß, einer explodierenden Granate, detonierender Pyrotechnik usw. wird das Knallgeräusch von diesem speziellen Ohrenstöpsel in „Tannenbäumchen-Form“ gefiltert.
    Hinweis: Dieser Artikel stellt keinen Gehörschutz im klassischen Sinne dar, sondern ist bezüglich seines Einsatzgebietes auf die Zielgruppen Polizei, Bundespolizei, SEK, MEK und Bundeswehr beschränkt.

  10. Liber Martin, das Problem ist nicht die Qualität des Gehörschutzes. Das Problem ist, dass ein oder wie aeM schon schreibt, beide Ohren schon mit Kopfhörern zum verfolgen des analogen und/oder digitalem Funkes besetzt sind. Da ist kein Platz mehr für den Gehörschutz !

  11. KlarText 14. Oktober 2012
    Liber Martin, das Problem ist nicht die Qualität des Gehörschutzes. Das Problem ist, dass ein oder wie aeM schon schreibt, beide Ohren schon mit Kopfhörern zum verfolgen des analogen und/oder digitalem Funkes besetzt sind. Da ist kein Platz mehr für den Gehörschutz !

    —-

    Ggf. sollen wir ja getreu dem Motto „Was nicht passt, wird passend gemacht“ einfach ordentlich drücken bis beide Teile die Ohren „verstopfen“. ;)

  12. Richtig. Im Ohr ist der Kopfhörer vom Funk.

    Nebenbei: wo bleibt mein zweiter E-Anzug?

  13. Ja, wo bleibt meine Ausrüstung zur Ausübung meines täglichen Dienstes? Mit diesem Ohren-Impulsschallgehörschutz (nicht dass sie unnötig wären) wurde doch wieder einmal das Gewissen in Potsdam und im BMI beruhigt.

  14. Man darf mich nicht falsch verstehen. Eigentlich hätte jeder Bundespolizist solche Gehörschutz seit 1991 haben müssen.

    Man sollte jetzt die Beschaffung der IGS nicht als Sieg feiern, das ist es nämlich ehrlich gesagt was mich aufregt, sondern sollte jetzt laut sagen welche materiellen Defizite es in unserer Ausstattung gibt. Und man sollte unbedingt die Beschaffungsmodalitäten in Frage stellen. Es wird (gefühlt) immer vorbei an dem, was die Basis braucht, beschafft.

    In den USA wurde ein Streifenwagen quasi auf Maß gefertigt, nach den Wünschen der Basis.

    Mit dem Holster, was man kurz.mittel, lang oder Wahlweise als Beinholster tragen kann haben wir einen guten Anfang gemacht. Der PVB kann die Ausstattung seinen Wünschen anpassen.

    Wir haben aber noch viel zu tun.

  15. @aeM

    Die Gehörschutzstöpsel sind sehr wohl ein kleiner Sieg. Aber jetzt schlägt wieder der faule und mißgelaunte Beamte wieder durch. Der ISGS passt nicht, juckt, zwickt, zu klein, zu groß, unangenehm, einschränkend, kompliziert, fällt immer raus, rutscht immer zuweit ins Ohr….

    Warum wird eigentlich immer alles schlecht gesprochen. Wenn alle Kollegen bei der Erprobung, Beschaffung und Vergabe beteiligt werden müssten, würde garnichts gehen. Bei 3 Kollegen haben wir schon 4 Meinungen.

    Zu den Fahrzeugen in den USA. Da gelten eben andere Gesetze in der Auftragsvergabe! Bzw. gibt es dort so etwas garnicht. Jeder Sheriff oder Kommunale Vertreter des Gesetzes kann Sachen kaufen wie er will. Und darf diese Dinge dann auch der eigenen Kasse bezahlen.

  16. @aeM,

    wir sind nun mal in Deutschlan und nicht in den USA wo die Regierung mehr von seinen „Cops“ hält. Der Stellenwert eines Cops ist schon ganz anders.

    Und zum Thema neues Holster… naja, es gibt eine Firma die ihn in vielen Punkten (ich möchte nicht sagen besser) aber für den operativen Einsatz zweckmäßiger ist. Was das Beinholster angeht… ich frage mich, wieso man diesen nur den „Spezialeinheiten“ gewährt?

  17. @Beschaffung

    Ist dein Name Programm?
    Man sollte dich sofort mit einer anderen Aufgabe betrauen!

    Es ist Aufgabe der Beschaffung FÜR die PVB an der Basis zu arbeiten!!! D.h. auch wenn es komplizierter ist, ist die Meinung der KSB, PVB in der Linie, die Richtschnur. Hat man bei 4 Befragungen 3 Meinungen, dann muss man eben weitere 400 PVB Befragen – und zwar die für die beschafft werden soll!!
    Ein (An-)Schreiben an die Dienststellen wird nicht die echten Antworten von der Basis bringen. Man muss die Fragen an die Basis stellen; evtl. mal bei Einsätzen vor Ort sein, zielgerichtet auf das zu beschaffenden Elemente schauen, fragen (analog der GDP die oft bei Großlagen vor Ort ist und neben Kaffee ausschenken auch mal ein wenig auf die Probleme schaut).

    Bleiben nach einer erneuten Befragung mit zielgerichteten Fragen immer noch drei Meinungen, dann müsste man mal überlegen, was gegen eine Wahlausstattung spricht?
    Z.B. das Holster: kann kurz, lang, mit Steg ohne Steg, mit oder ohne Beinschutz getragen werden. So dass man das optimal an seinen Körper, an seine Schutzausstattung (Ballistisch, KSA) anpassen kann.
    Z.B. Jacke: man hat die Wahl zwischen old Blouson, dicke Jacke mit oder ohne Innenfell und neu jetzt die Soft-Cell Jacke.

    ISGS hätte unter starker Beteiligung der Einsatzkräfte Verbände geprüft werden müssen. Da wäre dann schnell die Baustelle (Funk / Handy) mit aufgemacht worden.
    Da hätte ein Blick auf die Handys schon gezeigt, dass irgendwas nicht stimmt. Wieso bekommt ein Kunde wie die Bundespolizei nicht jedes Jahr komplett neue Handys??? Wer hat die Verträge abgeschlossen? Ich möchte nicht wissen, was für Gesprächsminutenpreise gekauft wurden.

    @Beschaffung
    deine Einstellung zu Kritik, die dann in Beleidigungen derer münzen, die die polizeiliche Basisarbeit machen ist eine Unverschämtheit!

    Warum baut in den USA ein Fahrzeughersteller spezielle Polizeifahrzeuge? Weil er den Auftrag will und will er den sonst nicht bekommt. Wir geben viel Geld aus. Dafür kann man auch fordern! Gelungen ist das z.B. beim neuen WaWe! Man kann auch andere Sachen fordern, es finden sich dann Firmen, die einem das anbieten was man will. Und wenn es nicht das ist, was man will – dann lehnt man eben ab.
    Wenn sich jetzt trotz Föderalismus alle 16 Länder und die BPOL zusammentun bildet man eine echte Kaufkraft.

  18. @aeM
    Mein Name ist nicht Programm! Ich wollte nur mal sehen, wie Du abgehst!

    Ich bitte Dich, dich mit den Formalien für Beschaffung, Ausschreibung und Erprobung mal aus einander zusetzen.
    Bei uns in Deutschland sind FEM nun mal Herstellerneutral auszuschreiben!
    Gerade Du solltest den Vorgang zur KSA (Hersteller SITEK) vielleicht kennen. Wir können eben nicht einer Firma sagen, dass will ich und dann bekommst Du auch den Zuschlag.

    Zum ISGS:
    Wie hätte denn eine stärkere Einbindung der Einsatzkräfte BP ausgesehen. Dann wäre die Beschaffung immernoch nicht abgeschlossen.
    2010 haben alle nach Gehörschutz gerufen und es konnten schnell finanzielle Mittel bereit gestellt werden. Also eine schnelle Sofortlösung, das diese nicht optimal war, streite ich nicht ab, aber es wurde widererwartend schnell gehandelt. Es war übrigens ein Vertreter der BP in der AG und hat seine Forderungen mitgeteilt! Auch wenn er Dich nicht befragt haben sollte.