ePlan Bund – Einführung muss verschoben werden

Die für den 1. Januar 2013 vorgesehene Einführung von ePlan Bund kann nach Auffassung der GdP so nicht stattfinden. Uns liegt eine Flut von Beschwerden im Zusammenhang mit der geplanten Einführung vor. Hier werden insbesondere folgende Problemfelder aufgezeigt:

  • Aufgrund technischer Probleme sind die Bearbeitungszeiten zu lange.
  • Noch nicht alle erforderlichen Module sind vollständig programmiert. Es fehlen z. B. noch die Schnittstellen zu EPOS und zur Zeiterfassung. Folge: Mehraufwand statt Arbeitserleichterung.
  • Zwischen dem Bundespolizeipräsidium und dem Bezirkspersonalrat war vereinbart, dass durch die Einführung von ePlan Bund bestehende Arbeitszeitdienstvereinbarungen nicht verändert werden. Jetzt scheint man sich in verschiedenen Bereichen hieran nicht zu halten. Das ist für uns inakzeptabel.

Wir fordern daher:

  • Die technischen Voraussetzungen sowie die notwendigen Schnittstellen sind ohne Interimslösungen vor der Einführung von ePlan Bund sicher zu stellen.
  • Die Programmierung muss so abgeschlossen sein, dass alle relevanten Regelungen zur Arbeitszeit fehlerfrei abgebildet und berechnet werden und in angemessener Zeit zu bearbeiten sind.
  • Keine Eingriffe in bestehende Dienstvereinbarungen zur Arbeitszeit!

Erst nach Erfüllung dieser Bedingungen kann ePlan Bund eingeführt werden. Alles andere führt zu Mehrbelastungen und zum vollkommenen Akzeptanzverlust für ePlan Bund.

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(Bild: Gerd Altmann_pixelio.de)

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Themenbereich: Ausstattung & Ausrüstung | Drucken

46 Kommentare
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  1. Es werden doch schon wieder PVB aus dem Schichtdienst genommen um später den EPlan zu führen ! Pausen im Schichtdienst sowie neuen DP sollen auch mit EPlan kommen ! Kann man damit jetzt endlich mal aufhören ! ! Einen Haufen Geld wird das ganze auch Kosten Und am Ende den selben weg gehen wie damals KLR ! Es ist jetzt wirklich langsam genug ! Ich setzte auf die GDP – damit sie dem Spuk ein Ende macht ! Langsam habe ich das Gefühl manche bei dem Verein sind nicht ausgelastet !

  2. Wenn ich sehe, welche Probleme alleine in Baden-Württemberg bei den Dienststellen der Bundespolizei durch e-plan Bund vorhanden sind, muss ich meiner GdP einfach zustimmen. Es müssen alle Dienstpläne abbildbar sein. Liebes BPOLP: Wo ist die Fairness und die kluge Beratung? Die Pausenregelung muss geklärt sein. EU-Normen sind einzubeziehen und was ist mit der Erschwerniszulagenverordnung? Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus allem, was nach meiner Meinung bis zum 01.01.2013 nicht mehr zu regeln ist. Deshalb, bevor es noch mehr Belastung gibt, einfach mal vernünftig sein und erst wenn alles sauber geklärt ist, wieder an eine Einführung denken.

  3. Mich beschleicht manchesmal in unserer Firma das Gefühl, der Dienstherr oder wer auch immer tut alles dafür, den KSB von seiner eigentlichen Arbeit abzuhalten! Vor was will er mich dabei schützen…?
    ePlan: ich soll mir für jede Abweichung und wenn es eine halbe Stunde ist, einen Streifenpartner suchen! Schreibe ich mir natürlich als Dienst! Das lohnt sich, sage ich euch! Bin in Zukunft 20 Stunden die Woche i.D. und habe trotzdem nichts gemacht!
    neues DUZ: ich werde beim Dienstherrn einen persönliche Berater und „Controller“ beantragen, sonst verlier ich den Überblick.
    Ich begreife nur nicht, wieso alle Polizeigewerkschaften diesen Unsinn immer mitmachen! Ist deren „Macht“ mittlerweile soo begrenzt?

  4. Jetzt muß ich einmal ganz dumm fragen:

    Soll der ePlan BPOL-weit eingeführt werden? Bisher habe ich davon nur mal am Rande etwas im Intranet gelesen bzw. Kollegen anderer Dienststellen davon erzählen hören. Auf unserer Dienststelle (FFM) wurde diesbezüglich noch nichts kommuniziert bzw. Mitarbeiter eingewiesen oder das alles wäre an mir vorbeigelaufen, was ich mir aber nur ganz schlecht vorstellen kann!

  5. interessant ist bei solchen Problemen auch immer wieder die Herangehensweise „von oben“: zunächst mal wird jeder Inspektion, die sich beschwert, verklickert „damit habt n u r Ihr Probleme!“ Bei näherem Hinsehen stellt man dann fest, dass die Probs links und rechts prinzipiell genau dieselben sind… Auf der Ebene der Direktionen dann ein vergleichbares Bild: „Nur die Direktion XY hat damit Probleme!“ – Auch hier relativiert sich diese (Falsch-)Aussage, sobald man sich ein wenig umhört.
    Das alte Lied: jeder Ebene geht der Stift, der nächsthöheren gegenüber zugeben zu müssen, etwas nicht auf die Reihe zu kriegen, weswegen die Erkenntnisse dann geschönt nach oben gemeldet werden. – Auch eine Form des sattsam bekannten „Vorauseilenden Gehorsams“!
    Das Problem wird vermutlich auch darin bestehen, dass es sich bei eplan um ein „Eigengewächs“ handelt, welches in der Dienststelle, in der der „Programmierer“ tätig war, vielleicht sogar funktioniert, sich eben jedoch nicht bundesweit allen Verhältnissen überstülpen lässt. Im Falle der Dienstplanmodelle oder der frage nach der Pause im Schichtdienst besteht allerdings natürlich auch der begründete Verdacht , dass damit diese (aus Sicht der Behördenleitung oder Teilen derselben) Probleme gleich in einem Aufwasch aus der Welt geschaffen werden können!
    Blödsinnige Programme/Projekte dieser Art haben wir ja nun weiss Gott genug in den letzten Jahren gehabt:
    Ich denke da z.B. an das „Bildungscontrolling“ aus dem Jahr 2000(?), an „FAS“ (eigentlich als Ersatz für die Fahrtennachweise verkauft, die ca. 8 Jahre nach der Einführung noch immer parallel geführt werden müssen), oder, die absolute Krönung , „Machweb“ , wovon eigentlich bis heute niemand sagen kann, was das eigentlich sollte, für das man aber Millionen verlocht hat und was dann irgendwann klammheimlich beerdigt wurde.

    Also fazit auch bei eplan: zwei Möglichkeiten:

    1. eplan kann die derzeitigen und vereinbarten verhältnisse abbilden und verursacht nicht lediglich Mehraufwand: dann kann es starten

    2. eplan kann das nicht:

    a) man rüstet es soweit auf, dass es das kann und startet dann

    b) es lässt sich dazu nicht aufrüsten, dann stampft man es ein!

    Gut, dass die GdP sich jetzt auch öffentlich und vehement dazu äußert, denn was diesbezüglich in den letzten Wochen abgegangen ist, spottet jeder Beschreibung!

    Haben wir eigentlich noch nicht genug ****** am Huf?

  6. Komisch ist es schon, dass es über die Gewerkschaft publik gemacht wird. Gestern kam es auf dem Obergefreitendienstweg aber nix im Intranet. Ich habe mir die letzen 2 Monate mit dem E-Plan viel Mühe gegeben um dort einzusteigen, das Teil ist besser als das olle Wachbuch was in unserer BPOLI geführt werden muss.
    SCHADE das die ganze Arbeit umsonst war.

    Es kommt mir vor, als wenn die BPOL zum Flughafen BER gehört, genauso viele TIEFE LÖCHER.

  7. ePlan und Controlling gehören einfach kritisch geprüft.
    Nicht alles ist schlecht am ePlan und nicht alles ist schlecht an Controlling.
    Aber beide Bereiche sind eben nicht so einfach auf eine Behörde umzulegen.
    1.)Die Probleme bei Controlling. Hier scheint es eben, dass man wohl versucht das annähernd 1 zu 1 wie in der freien Wirtschaft umsetzen möchte. Ob das alles so die Motivation steigert? Ich selbst glaube, dass es viel wichtiger ist, die Motivation zu steigern. Denn Motivation/Berufszufriedneheit führt aus meiner Sicht eher zu steigenden Aufgriffszahlen (obwohl man hier die Prävention nicht vergessen sollte) als Controlling.

    2.) Und beim ePlan? Dieser berücksichtigt die unterschiedlichen Dienste, Pausen und Verordnungen eben nicht ausreichend. Wie Gerhard schon schrieb: Entweder man macht den ePlan perfekt und führt ihn dann ein oder man läßt es besser.

    Genau wie beim ePlan verhält es sich meiner Meinung nach mit Controlling. Für Controlling wäre vermutlich eine wesentlich abgespeckktere Version, mit geringeren Meldeverpflichtungen der einzelnen Bereiche, denkbar. Oder man schafft auch das ab. Ich glaube für mich festgestellt zu haben, dass es früher, ohne ePlan und Controlling, auch gut lief. Aufgriffe waren da, Motivation hoch und ein Zusammenhaltsgefühl. Manchmal habe ich sogar den Gedanken, dass eine gewisse Unzufriedenheit erst mit Einführung von Controlling kam.

    Vieleicht sollte man mal ausrechnen, wieviel Personal wieder für die „Strasse“ zur Verfügung steht, wenn man Controlling zurückfährt und die, alle Bereiche betreffend, umfangreichen Meldeverpflichtungen geringer hält (oder abschafft). Sicherheit wird eben nicht nur durch Zahlenvergleiche und Auswertungen produziert, sondern hauptsächlich vom Personal, welches dem Bürger auf der Strasse begegnet.

    Aber es wird sich vermutlich nichts ändern. Controlling scheint eine heilige Kuh zu sein. Da müssen wir dann möglicherweise durch, egal was dabei rauskommt. Hauptsache die Zahlen stimmen.

  8. Dieses Projekt was BPOL-weit zum 01.01.13 an den Start gehen sollte zeigt sehr eindeutig, dass hier Reihenweise Vorgesetzte oberhalb der Bes.Gruppe A 13 versagt haben weil sie einfach geschlafen haben. Es hat sich hier eindeutig gezeigt, dass die untere Ebene, die, die damit praktisch zu tun hatten ihre Aufgabe erfüllt haben und das auch für die breite Basis mögliche raus geholt haben was rauszuholen ist. Wenn sich hier beispielsweise in der DIR Pirna jetzt herausstellt, dass die Inspektionen (sicherlich mit den ein oder anderen Kraftakt bzw schmerzhaften Umdenken) nun im Dezember am Start stehen aber die Oberen im Hause DIR jetzt beguinnen sich auch mal mit dem Thema ePlan zu beschäftigen (und bis heut nicht viel mehr wissen als das es ePlan gibt), im Hause Präsidium grundsätzliche Dinge wie Erschwerniszulagenverordnung, Schnittstellen usw. nicht geregelt sind meine ich sollte man auch mal einigen Herren Stabsbereichsleitern kurzerhand den Stuhl vor die Tür setzten. Ein halbes Jahr plappert diese Herren von ePlan zum 01.01.13 und jetzt stellen wir fest alles Lachnummer weil eine Handvoll hohe Herren ihre Aufgabe nict erfüllt haben. Eines ist wohl klar. Die Rolle Rückwärts wegen diversen Pennern wird mit den vielen koll die sich hier in unterster Ebene für dieses Vorhaben den Arsch aufgerissen haben nicht zu machen sein. Da muss man sich dann wohl für den Neustart neue Leute suchen.
    Ich denke auch das die Rolle der Gewrkschaft und der Personalräte hier so überzeugend gut nicht ist. Solch eine Sache die BPOL-weit eingeführt werden soll muss eben von Anfang bis Ende begleitet werden um frühzeitig diversen Verantwortlichen vors Schienbein zu treten. Es ist mir zu einfach am Schluss „geht nicht“ zu sagen weil das und das … nich ist. Ihr vertretet auch die Koll. die damit seit Monaten ihre Nerven für dieses Ding geopfert haben und jetzt die eigentlich verarschten sind.

  9. An dem ePlan wird schon so lange gebastelt, dass mir der Verdacht kommt, die Kollegen die sich hiermit befassen sind total überfordert. Wenn ich den Vergleich ziehe mit der Einführung von ITAF 4.0, so kann man den Kollegen nur raten mal nach links und rechts zu schauen. Sich fachlichen Rat von richtigen Fachleuten zu holen, wie eine Web gestützte Variante richtig funktioniert ist keine Schande und verletzt nicht das EGO, im Gegenteil.

  10. Könnte man bei der BPOL nicht eine neue Studie zum Thema Erfolge/Ergebnisse des Controlling/FAS/ePlan/EPOS… anregen welche dann parallel digital weitergeführt wird? Als Name könnte man ja ZP-BPol nehmen!
    Auf ZP-BPol könnte dann jeder Dienststellenleiter digitalisiert zugreifen und jährlich unter Führung des Präsidiums und der Direktionen eine Evaluation starten. Natürlich nicht bevor eine Inhouse-Schulung stattgefunden hat.
    Ich würde mich sogar sehr sehr gerne freiwillig melden, um die ZP-BPol zu verwalten.
    Ich wäre verschwiegen und mir würde die Arbeit großen Spaß machen.
    Falls jemand nicht weiß für was ZP steht, dem rate ich immer wieder mal am Dienstagabend, um 22:15 Uhr das ZDF (nicht Zahlen, Daten, Fakten) einzuschalten. Die Lehrmeinungen von Erwin Pelzig und Urban Priol dienen sicherlich als gute Grundlage für eine Evaluiation.

  11. Ich kann das ganze gejammer nicht verstehen. Hat sich überhaupt schon jemand richtig mit ePlan beschäftigt? Sieht den keiner den Mehrwert, den solch ein Programm bringt? Es sollten doch alle mal über ihren Tellerrand sehen! Sicher hat ePlan BUND noch einige Probleme, doch wie läuft es denn in den Dienststellen? In machen gelten Dienstpläne die gegen die AZV verstossen und das von allen geduldet wird. Jetzt kommt ePlan und sagt, dass hier gegen geltenes Recht verstoßen wird! Was macht die Personalvertretung? Sie schreit, das ePlan zu starr programmiert ist. Die Herrschaften sollten sich doch auch einmal damit beschäftigen und alles daran setzen die Fertigstellung sicherzustellen. Hier ist die fehlenden Dienstvereinbarung EPOS und die noch nicht fertige Erschwerniszulagenverordnung zu erwähnen.

    Es ist doch so. Da haben sich ein paar Leute gefunden, die sich gedacht haben, dass so ein Programm eine gute Idee ist und haben für eine komplette Direktion eine Variante geschaffen, welche auch funktionierte. Dies wurde dann im Präsidium erkannt und man hat ihnen die Möglcihkeit gegeben dies Progamm Weiterzuentwickeln und dann für die komplette Bundespolizei einzuführen. Dann wurde noch etwas Geld in die Hand genommen, um sich auswärtige Hilfe zu holen. Nur wissen wir doch alle, wie die Finanzen der Bundespolizei sind. So muss es also doch durch die Mitarbeiter der Projektgruppe gerichtet werden. Aber das da 4 Leute sitzen, die sich stellenweise die halbe Nacht um die Ohren schlagen um den Leuten ein Instrument an die Hand zugeben, welches die Arbeit erleichtet, das sieht dan keiner.

    Warum ist es nicht möglich, dass alle einmal zusammen arbeiten und aus diesem Programm das Beste machen?

  12. Egal ob eplan, controlling, artus,pikus oder wie die ganzen geschichten heißen. wenn sich die bundespolizei einfach mal der freien wirtschaft bedient, und für ordentliches geld ein gutes produkt erwirbt, würde ein kleiner bereich in unserem laden schon mal gut laufen. statt dessen, bedient man sich an halbherzigen selbstgestrickten produkten, verteilt großzügige spenden wegen sooo tollen ideen und zahlt am ende mega mäßig drauf, weil sich niemand mit der verarbeitung der produkte richtig auskennt. nichts halbes, nichts ganzes…so läuft der laden bundespolizei.

  13. Also in der Inspektion die sich den „Nabel der Welt“ nennt, wurde mit vorauseilenden Gehorsam der E Plan eingeführt. Er funktioniert zwar überhaupt nicht, alle sind nur am Schimpfen, aber es haben vier (4) Mitarbeiter geschafft von der Straße in ein Büro zu kommen.
    Diese nennen sich dann ZKM (Zentrales Kräftemanagment) und haben sich mitlerweile verselbstständigt. Statt für die PVB auf der Straße da zu sein, werden deren Planungswünsche zusammengestrichen und immer wieder geändert. Man kann zwar in den E Plan reinsehen, aber es stimmt nichts und deswegen ignorieren ihn die meisten. Weiterhin wird das Dienstbuchblatt und alle weitere Anträge nach wie vor eingereicht, wodurch eine Mehraufwand entsteht. Wenn sich nichts an dem Programm ändert und wenn dadurch PVB von der Straße abgezogen werden, bringt das gar nichts. Glaubt mir was ich sage, hier wird das schon länger nebenher gemacht.

  14. E-Plan war doch das persönliche Lieblingskind eines inzwischen nicht mehr für die BPOL zuständigen Kollegen und nur auf seinen ausdrücklichen Wunsch und durch seine besondere Fürsprechung immer weiter durchgesetzt. Ganz am Anfang war es überhaupt nicht für die gesamte Welt gedacht. Das ist so eine immer wieder aufgebohrte und angeklitschte Geschichte wieder der „elektronische DA“. Natürlich feeln all die Kollegen, die sich mit der EInführung und Fertigstellung beschäftigen auf der Straße. Aber der wirkliche Nutzen ist bis heute nicht bewiesen. Der Vergleich mit KLR trifft 100% zu.
    Gewerkschaft, mach‘ Dich stark und stampft das Ding ein und anschließend, wenn so ein Instrument wirklich gebraucht wird, Marktsondierung und ein Tool aus der freien Wirtschaft. Die DB AG und die Lufthansa arbeiten auch mit Schichtmodellen, da nennt sich ein Prodrukt z.B. Carmen.
    Wenn es aber nicht um Arbeitserleichterung geht, sondern um „Überwachung“ und als „Druckmittel für Veränderungen“ nur als Verbesserung und Erleichterung verbrämt, sollte die Gewerkschaft ganz schnell tätig werden.
    Eben ein F….. aus der Teppichetage.

  15. Und schon wieder ein Fall für den Bund der Steuerzahler. Ich als Steuerzahler fodere mein Geld zurück, dass für die Anschaffung von diesen Sinnfreien System verschwendet wurde!

    Ein Nutzen ist nicht nicht erkennbar. Stattdessen hätte man, das ist kein neues Thema, dieses Geld für Beförderungen verwenden können!

  16. Ich glaube, du möchtest gar nicht wissen, was diese freie Wirtschaft an Geld für eine Softwarelösung haben möchte. Dazu noch Updates und Betreuung. Es gibt Beispiele.. da schlackert man mit den Ohren!

  17. Tja,

    da ist er nun, der ePlan! Eine digitale Form der Zeiterfassung aus dem alten Amt Berlin, das nunmehr bundesweit eingeführt werden soll und alles kann (so die Theorie). Was mich bei ePlan „faziniert“ ist die Vielfälltigkeit der Auswertemöglichkeiten. Der PVB wird gläsern. Wir haben KLR abgeschaltet und können mit ePlan jetzt noch viel mehr.Es ist besser, man denkt nicht darüber nach, wer auf welcher Ebene was über jeden einzelnen Beschäftigten sehen kann. Auch die geplanten Schnittstellen zu anderen Systemen sind kritisch zu betrachten. Hier werden auch Personalaktendaten, die einem besonderen Schutz unterliegen, verarbeitet und können sichtbar gemacht werden. Ich halte es bei so einem „Mammutprojekt“ für absolut notwendig den Bundesdatenschutzbeauftragten als Berater herbeizuziehen.

    Die zuvor geschilderten Probleme sind hausgemacht. Wenn ich die einzelnen Kommentare lese und auswerte, so muss man festellen, das mit der Einführung des ePlans bestehende Arbeitszeitregelungen vor Ort kontakariert und die Auslegungen des BPOLP zu den Arbeitszeiten bundesweit eingeführt werden. Wenn ich mich recht erinnere werden Arbeitszeiten in den Direktionen mit den dort ansässigen Personalräten verhandelt und mitbestimmt. Das ändert auch der ePlan nicht. Viemehr muss sich dieser an die örtlichen Gegebenheiten anpassen. Aber so ist es halt, wenn man ein Projekt startet und ohne die Wünsche und Bedürfnisse ausrollt. Vielleicht hätte man erst einmal eine Bedarfsanalyse „Kundenbefragung“ machen sollen. Eine Ist-Analyse: Was habe ich vor Ort und brauchen wir überhaupt etwas neues. Dann hätte man eine Entwicklung von Unten nach oben starten können. So gibt man alles vor und wundert sich, dass es nicht funktioniert und vor allem nicht akzeptiert wird. Wenn man betrachtet, wie lange diese Projekt bereits läuft und wie oft man das „Rollout“ angekündigt und wieder verschoben hat, so muss man eigentlich sagen: gescheitert! Ich möchte garnicht wissen, wieviele Gelder bereits verbrannt wurden und welche Recourcen gebunden sind. Im Übrigen glaube ich auch, das bei der Einführung vor Ort in gewissen Bereichen eine Mitbestimmung stattfinden muss. Nicht bei der Einführung, jedoch bei der Ausgestaltung. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Man kann nur hoffen, das man jeden Beschäftigten darüber informieren wird, welche Daten über ihn gespeichert werden. Wer sie wann, wo und zu welchem Zweck einsehen darf und vor allem, welche Analysen mit den Daten vollzogen werden. Schauen wir einmal, was 2013 in Sachen ePlan bringt…..

  18. Mario 29. November 2012

    Warum ist es nicht möglich, dass alle einmal zusammen arbeiten und aus diesem Programm das Beste machen?
    ————————–

    Weil wir genau das „das Beste daraus machen“ schon seit Jahren tagtäglich so machen und so langsam keiner mehr darauf Bock hat alles schönzuschreiben und schönzureden!

  19. Ich habe gehört, dass am Airport in FRA kein ePlan eingeführt werden soll.

    Stimmt diese Aussage?

    Wenn ja, dann frage ich mich, wieso wir eine Bundespolizei sind, wenn sowieso jeder macht was er will und ein nicht unbedeudenter Teil sich den Neuerungen widersetzt.

  20. Hallo,

    in unserer Direktion braucht die KB den ePlan nicht einführen. Auch die Führungsgruppe einiger Inspektionen und vorallem die der Direktionsstab haben sich herausgenommen.

    Wir sind uns an der Basis einig darüber, dass ePlan eines der Anwenderunfreundlichsten Programme überhaupt ist.

    Es verschlingt Personal und es kostet Mehrarbeit. Es ist keine Arbeitseerleichterung nur ein Kontrollprogramm.

    Einige DGL sage, dass in den DGL Besprechungen offen darüber gesprochen wurde, dass man der Meinung ist, ePlan solle Überwachen und Kontrollieren.

    Ich kann das gut nachvolllziehen, denn bei einigen Kollegen wurde bereits Pausen im Schichtdienst abgezogen.

    Liebe GdP – macht doch mal eine Online Abfrage, ob ePlan gewünscht wird oder nicht!

  21. Mit großem Interesse habe ich all die negativen Berichte über den e-plan gelesen. Warum sind eigentlich so viele KollegenInnen gegen eine Modernisierung der Bundespolizei. Hängt es mit dem Alter zusammen? Trifft vielleicht die Behauptung zu, je älter die KollegenInnen sind, desto mehr werden Neuerungen abgelehnt? Man sollte vielleicht der Frage nachgehen, warum verhält sich der Mensch so destruktiv. Es müsste doch jedem klar sein, dass im Zeitalter der elektronischen Medien, sich auch die Bundespolizei anpassen/erneuern muss. Wir können nicht in der Steinzeit verbleiben. Gebt den Visionären / Entwicklern, der sicherlich nicht einfach zu erstellenden Software e-plan, Zeit und eine positive Unterstützung, damit wir nicht den Anschluss an die digitale Zukunft verlieren. Es ist nicht der „Verein“ Bundespolizei der fit gemacht werden muss, sondern die Organisation Bundespolizei ist es.nichts Wie sagte schon Karl Valentin.“ Früher war alles besser, sogar die Zukunft.“

  22. @Paul

    ja es stimmt!

    Und nicht nur ePlan auch cytrix wird nach einer Entscheidung der Leitung einfach nicht am Flughafen eingeführt.

  23. Gääääähnnnn….man kann nur gähnen und sich gelangweilt wieder der Realität zuwenden. In zwanzig Jahren habe ich bei keiner „Projekteinführung“ dabei sein dürfen, die ein Erfolg war.
    Es wurde immer getrickst, verlängert, ausgesetzt, verschoben oder stillschweigend wieder abgeschafft.

    Die Erkenntnis sollte reifen, dass wir manche Sachen halt nicht können.

    In der Wirtschaft (mit der wir uns ja so gerne vergleichen) (also wir ja nicht aber unsere Topmanager) sagt man spätestens bei diesem Erkenntnisstand, zurück zu unserem Kerngeschäft…aber selbst das gelingt nicht mehr weil nahezu alle operativen Bereiche, zerstört durch die eigene Führung, am Boden liegen.

    Das Einzige was noch einigermaßen funktioniert ist die Zustellung von AO-Verfügungen. Meist an einem Freitag – weil es ja Montag schon losgehen soll…

    Grundsätzlich ist die Einführung von etwas neuem ja kein Problem und wenn es die Sache an sich vereinfacht auch gern gesehen – aber wie läuft es denn in der Realität ab. Die alten Sachen, wie Dienstpläne oder Fahrtenbücher werden einfach parallel weitergeführt. Also keine Ersparnis von Arbeitszeit, Papier, Geld, Personal oder sonst was. Ganz im Gegenteil – Mehraufwand – und wieder neue Trüppchen von Leuten die sich mit anderen Aufgaben, als ihren gesetzlich zugewiesenen beschäftigen (dürfen).

  24. @ Sergant

    ePlan wird bundesweit eingeführt – mit Ausnahme der Flughäfen Frankfurt/Main und München. Hier wird zunächst ITSDM weiter genutzt.

    @ Mario

    Die Personalvertretungen haben sich intensiv mit ePlan beschäftigt, und sie haben ganz bestimmt nicht die Fertigstellung behindert. Der BPR hat eine Dienstvereinbarung zur Einführung von ePlan abgeschlossen, die an die im Beitrag angeführten Bedingungen geknüpft war. Da die Bedingungen nicht stehen, macht es aus Sicht der Personalvertretungen und Gewerkschaften keinen Sinn, ePlan jetzt einzuführen. Denn es haben uns viele Kolleginnen und Kollegen (insbesondere auch aus dem Kreis der Anwender, die – Zitat: „seit Monaten die Nerven für dieses Ding geopfert haben und jetzt die eigentliche Verarschten sind“) detailliert aufgezeigt:
    Jetzt entsteht Mehrarbeit und es werden auch Fehler produziert!
    Das macht keinen Sinn!
    Wenn das System läuft und die Vereinbarungen eingehalten werden, soll ePlan starten.
    Die fehlende Dienstvereinbarung EPOS hat nur indirekt mit der Funktionsfähigkeit zu tun – sie wird im Übrigen seit langem vom BPR eingefordert.
    Last but not least – die GdP anerkennt sehr wohl das persönliche Engagement und know how der Mitarbeiter der Projektgruppe. Hier stellt sich für uns eher die Frage, ob die personelle Ausstattung und die Rahmenbedingungen ausreichend waren, ein so großes Projekt zu schultern.
    Wenn aus ePlan das Beste gemacht worden ist und es dann sinnhaft Entlastungen schafft, soll es starten. Vorher aber nicht!
    Heinz Selzner

  25. @Heinz

    Danke für die Info.

    Aber zu EPOS habe ich mal eine Nachfrage. In vielen Bereichen läuft EPOS schon. Ein Großteil der Daten kann von EPOS generiert werden. Auch die Krankenzahlen werden mit EPOS ermittelt.

    Wieso darf EPOS laufen, wenn noch keine Dienstvereinbarung abgeschlossen wurde?

    Hat der BPR geschlafen?

    Sorry, aber hier kann ich die Intention der Personalvertretung nicht verstehen. EPOS darf solange nicht ans Netz, bis eine DV abgeschlossen ist!

    Macht bitte ERNST !

  26. Ursprünglich war die Überlegung den e-Plan einzuführen keine schlechte Idee.
    Jedoch wurde das Programm so aufgebläht, dass es praktisch nicht mehr rentabel ist.
    Bei evtl. Abweichungen oder Fehleinträgen glühen die Telefonleitungen zwischen KSB, DGL und dem verantwortlichen Admin.
    Artus, Cytrix, e-Plan… da könnte man manchmal einfach nur durchdrehen.

  27. Was soll der Quatsch ? Mit Ausnahme der Flughäfen F und M, die weiter ITSDM nutzen.

    Wer an den Flughafen abgeordnet wird, und dass sind nicht Weinige, muss sich immer wieder in andere System denken.

    Nur weil die Bundespolizei nicht einheitlich und professionell arbeiten will.

    Immer mehr System, immer mehr Leute, die sich mit iregendwelchen Dingen befassen und immer Weniger Personal auf der Straße.

    ePlan einstampfen !

  28. @Heinz Selzner: Ich arbeite hier in einer Inspektion am EPlan und habe die Mehrarbeit während der Einführung auf mich genommen, damit andere keine haben. Andere haben auch keine Mehrarbeit, sondern Entlastung, manche sogar mehr, als sie wünschen und diese haben mir das schon im Sommer gesagt….

  29. Herr Selzner hat absolut recht. Nicht EPlan ist das Problem, sondern die Entscheidung nur ein Minimum an Mitarbeitern können ein Projekt für 40000 Mitarbeiter umsetzen. Es ist einfach Naiv zu glauben, das sich Software ohne eine Vielzahl an Problemen und Fehlern kurzfristig bundesweit einführen lässt, welche nur bei wenigen Nutzern in ausgewählten Standorten getestet wurde. Zumal auch noch laufende Programmänderungen und Erweiterungen während der Einführung nachgeschoben werden. Ein vorbereitetes Fehlermanagement und die Beschränkung auf einen festgelegten Programmumfang hätten dies locker kompensiert. Nur dazu Bedarf es mehr als eine handvoll Mitarbeiter. Und das ist das eigentliche Problem – Programmierer für Sofortfixe und Fehlersuche, Hotline für Nutzerfragen, Vorortbetreuer bei der Umsetzung in der DSt, Programmierer für Weiterentwicklung und größere Anpassungswünsche,

    An sich ist EPlan viel besser als viele persönlichen Meinungen und wenn alle geplanten Umsetzungen funktionieren, wird es auch die Arbeit erleichtern und der Wildwuchs der privaten Auslegungen der AZV hört auch auf.
    Wer im Übrigen meint, die Wirtschaft macht soviel bessere Softwareprodukte, hat keinen blassen Schimmer. Die haben auch Probleme bei Einführungen, neuen Lösungen und Anpassungen an den Kunden usw. und vom Geldbetrag will ich nicht reden. MachWeb ist eine Softwarelösung aus der freien Wirtschaft und hat uns Unsummen incl. Nerven gekostet.

  30. E-Plan…. was wird da kontrolliert?????
    Ich persönlich kann, so wie es aussieht keine Veränderungen an den Dienstzeiten, wenn ich eher angefangen, bzw länger Dienst gemacht habe, durchführen.
    Ich soll eine Mail an den DGL / DGL-V schreiben wann und warum ich eine Dienstzeitänderung habe. Am Besten mit einer Vorgangsnummer untermauern und dieser ändert dann die Dienstzeiten im E Plan. So ist das vorgesehen. In unserer Dienstgruppe hat noch kein PvB eine Schulung über E-Plan erhalten.
    Ich bin mal gespannt ob das alles so funktioniert und ob unser demnächst so pünktlich kommt wie jetzt……
    Liebe Grüße aus Dortmund

  31. @EPlaner

    Kannst du mir mal bitte mitteilen, in welcher Inspektion du arbeitest.

    Was hast du den vorher gemacht, wenn du soviel Zeit hast, dich jetzt mit ePlan auseinaderzusetzen?

    Also deine Argumente kann ich so nicht nachvollziehen, aber ich würde sehr gerne mehr darüber erfahren.

    Danke

  32. @EPlaner
    Dann kannst Du ja nur einer sein, der aus von der Straße in ein Büro geschafft hat. Für so eine Veränderung würden die meisten Kollegen sogar planen, wie viele Stifte angespitzt werden müssen. In meiner Inspektion haben es vier Mitarbeiter in das „Büro“ geschafft und die wollen da bestimmt nicht mehr weg. Das über diese Mitarbeiter nur geschimpft wird ist denen egal, da sie wie „Gott“ über dem KSB stehen und diesen verplanen wie sie es wollen und nicht so wie, der KSB seine Schichten geplant hat.

    @Fakt
    Bei uns hat der EPlaner nichts weiter zu tun, als die Planungswünsche der Mitarbeiter zu erfassen und im E-Plan einzustellen. Dazu gehört noch, den KSB per E Mail mitzuteilen, dass ihre Wünsche in Bezug auf flexible Planung geändert wurden. EPlaner wird man, wenn man zum IL immer lieb ist.

    Wenn der E-Plan so funktionieren würde, wie man uns erzählt hat, dann wären auch die meiset Mitarbeiter zufrieden. Es klappt aber nichts und alles muss doppelt geführt werden. Die EPlaner haben sich verselbstständigt und gehören ja auch eigentlich auf die Straße. So wie es zur Zeit läuft ist es nur Mist.

  33. Mal ganz ehrlich, im Zeitalter der elektronischen Verwaltung geht doch kein Weg um den EPlan. Ob FAS, @rtus oder wie sie alle heissen, wir sitzen doch eine nicht geringe Anzahl an Stunden vor dem Bildschirm. Kontrolle/Überwachung hin oder her, wenn ein Dienstvorgesetzter seine MA „überwachen“ will kann er das auf verschiedenste Art und Weisen machen, aber auch der sitzt lieber vor einem Bildschirm, als seine Kollegen vor Ort zu „kontrollieren“.
    Und wenn man sich den Altersdurchschnitt in den meisten Dienststellen anschaut, kann ich auch irgendwie nachvollziehen, dass die „älteren“ Kollegen den Neuerungen (d.h. alles was mit PC zu tun hat) nicht immer offen gegenüber stehen.
    Wir müssen weg von einer doppelten „Buchführung“, handgeschriebenen Urlaubs- und Stundennachweisen, Anträgen in welcher Form auch immer, sondern müssen uns dem Zahn der Zeit beugen und uns damit abfinden, dass wir im Zeitalter der Computer leben. Sicherlich brauchen solche Systeme entsprechende Zeit und Erfahrung, bis sie problemlos laufen.

  34. Ich habe den Eindruck, dass sich ein paar höhere GdP – Funktionäre und ein paar höhere Vorgesetzte die Hand reichen können. Sie haben einfach keine Ahnung, von was sie schreiben. Das ist einfach arrogante Ignoranz. Und ein paar kleine Michels quatschen den Blödsinn nach. Schade, dass noch nicht in allen Inspektionen alle PVB, ob groß, ob klein, eingewiesen wurden. Dann würde zumindest das „gemeine Volk“ nicht so schreiben. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man nicht überall bereit für den Wirkbetrieb ist, weil man einfach zu faul war, sich mal zu kümmern. Dann muss eben ein Sündenbock her.

  35. Mario 29. November 2012

    Warum ist es nicht möglich, dass alle einmal zusammen arbeiten und aus diesem Programm das Beste machen?
    —————————————————————————————————————————————

    Oh, ganz einfach Mario.

    Weil der Dienstherr seit Jahren seine Mitarbeiter nicht mehr mitnimmt, sie nicht mehr fragt, wo der Schuh drückt.

    Und wenn es mal jemand macht (Klartext), dann tun alle so, als ob das gar nicht stimmt.

    Lieber werden Dinge hinter verschlossenen Türen (Transparenz) ausgekartet und mit Harakiri-Manier (Beteiligung)

    durchgezogen.

    Das dann noch obendrein die eine oder andere Lachnummer draus wird, wie man schon bei einigen selbstgestrickten

    EDV – Programmen gesehen hat kommt erschwerend hinzu.

    Es stimmt schon was hier einige geschrieben haben. Kauft eine vernünftige Software die auch funktioniert, und besinnt

    euch endlich auf eure Aufgaben. Glaubt mir, es gibt genug zu tun.

  36. Meine Meinung zu @rtus & ePlan ist folgende:
    Was haben wir (incl. meinereiner) über @rtus geschimpft, da vieles zu engstirnig gehandhabt wurde! Aber mittlerweile kann ich Vorgänge relativ schnell abarbeiten. Ich arbeite natürlich bei Standartvorgängen mit eigenen Vorlagen, was die ganze „Geschichte“ nochmals beschleunigt.
    Genauso wird´s mit dem ePlan laufen, es wird solange rumgedoktert, bis das Ding funktioniert!
    Aber perfekt wäre, wenn @rtus (oder ein vergleichbares Vorgangsbearbeitungssystem) bundesweit bei Landespolizei, Bundespolizei und Justiz im Gebrauch ist! So könnten viele Papiervorgänge einfach elektronisch versandt werden. Hierbei kann auch eine Unterschrift der Sachbearbeiter bzw. beteiligten Beamten per elektronischer Signatur eingeführt werden. Dies wäre auch im ePlan praktizierbar! Ein bundesweites System könnte auch auf den verschiedenen Ebenen Polizeiführern ein genauen Überblick über verfügbare Kräfte geben usw.! Es wäre halt viel möglich! Aber lieber beschafft sich jede einzelne Polizei/Justizbehörde ihr eigenes Vorgangsbearbeitungssystem, Uniform, Dienst-Kfz. usw.! Alles im Sinne der Kleinstaaterei, die man auf bestimmten Ebenen mit einem föderalen System verwechselt! Fehlen nur noch die Zollschranken an jeder Stadt- und Gemeindegrenze und wir sind auf dem Stand des 16.-18. Jahrhundert!
    Und wenn ich schon mal dabei bin, die Geschichte zu bemühen. Leider gibt es in unserem Verein zu viele Prinzen und Prinzessinnen, die damit (und NUR damit) beschäftigt sind, Kronprinz oder Kronprinzessin zu werden!

  37. Mir stößt es etwas sauer auf auf, wenn hier der Eine oder Andrere die mangelnde Akzeptanz gegenüber „morderner“ Technik auf die Altersstruktur unserer Organisation schieben will.
    Daran liegt es sicher nicht. Vielmehr an der Tatsache, dass viele der eingeführten „digitalen Hilfen“ von denen man Gott-sei-Dank schon wieder einige still und heimlich abgeschaltet hat, einfach nicht das bringen, was sie sollen.
    Was nützt die digitale Vorgangsbearbeitung wenn man aufgrund der Komplikationen Unmengen von qualtitätsichernden Personal benötigt, um auf einen grünen Zweig zu kommen.
    Ja, ich bin über 50 Jahre alt. Ich arbeite immer noch auf der Strasse. Und ja, mich kotzt es an, immer mehr Personal in irgendwelchen Kanälen verschwinden zu sehen. Manchmal ist weniger mehr. Und dort wo die Arbeit einer Polizei ist, wird händeringend jeder gebraucht.

    @Kaiman 1. Dezember 2012

    Ich gebe Dir in allen Punkten Recht. Was allerdings die Vorgangsbearbeitung betrifft… . Gestern hatte ich wieder einen Standartfall. Eingabezeit summa sumarum 2 Stunden, weil die Lewitung wie häufig sehr sehr lahm waren. Ich hätte währenddessen noch eine Maniuküre und Pediküre machen lassen können. Vielleicht denkt man ja mal darüber nach.

    Ein Haushalt von ein paar Mrd. Euro und eine EDV-Ausstattung für 25ct.

  38. Wie lange sollen wir eigentlich an etwas „herumdoktern“ ?

    Wie lange brauchen wir bis etwas funktioniert?

    Wir sind eine hochmoderne Polizei, in der deutschen Sicherheitsarchitektur nicht hinweg zu denken.

    Das bedeutet aber nicht, dass wir um jeden Preis irgendetwas Neues einführen, obwohl die Theorie sehr vielversprechend klingt – wenn es denn funktioniert.

    Ein langes, jahrelanges abwarten kann bei der Arbeitsdichte und Belastung in den Dienststellen nicht gewollt und nicht akzeptiert werden.

    Die Reform und viele damit verbundene Projekte machen deutlich: Polizei nach Haushaltslage !

    Uns wird verkauft, dass die neuen Dinge (ePlan) besser und effizienter sind. Tatsächlich geht es ums einsparen und ans kontrollieren.

    Noch mehr Leistung zu noch schlechteren Bedingungen.

    Ich finde den Vorschlag hier im Forum nicht schlecht, eine online Befragung durchzuführen. Mal sehen, wie es ausgeht.

    Bis dahin muss Ruhe einkehren, daher ePlan solange verschieben, bis alles funktioniert.

  39. Grundsätzlich denke ich, ist die Idee eines elektronischen Dienstplans eine gute Idee.
    Auch das Programm an sich beinhaltet viele gute Ideen.
    Achillesverse auch dieses Programms ist einmal wieder die dahinter stehende „Manpower“.
    Soweit bekannt wurde dieses Programm von drei PVB entwickelt, derzeit in Potsdam sitzend, die sich zwar redlich Mühe gegeben haben und geben – aber eben nur drei Personen.
    Keine studierten Fachkräfte, ohne ihre Leistung schmälern zu wollen.
    Die drei Kollegen haben Urlaub, werden krank …
    und bei den noch fehlenden Schnittstellen zwischen EPOS und Zeiterfassung zum EPlan bin ich überzeugt, dass sie an ihre Grenzen stoßen.
    Sowohl qualitativ als auch quantitativ ein Spiel unserer Leitung mit sehr hohem Risiko.
    Die DUZ-Blätter sind mit ziemlicher Sicherheit auch noch bis Mitte 2013 zu führen, die guten alten, von jeder Inspektion selbst entwickelten Dienstpläne selbstredend auch.

  40. @Schutzmann 1.Dezember 2012

    Erstmal RESPEKT, dass`De Dir mit über 50 Lenzen immer noch den Streifendienst antust! Normal wäre hier der Vorgesetzte/Dienstherr gefordert, da Du nicht nur das Alter für die Pension erreichen, sondern auch noch viele Jahre selbige genießen solltest!

    Zu den Datenleitungen hab ich schon mal unsere inspektionsinternen IKT-Halbgötter befragt, mit folgendem Ergebnis: Statt eigene Strukturen aufzubauen oder vorhandene (Basa-Netz der DB z.B.) zu nutzen bzw. auszubauen, kauft/mietet unser „Verein“ (teuer) irgendwelche Leitungen mit begrenzten Datendurchsatz, die ab einer bestimmten Belastung zu bestimmten Zeiten (z.B. Hauptgeschäftzeiten in der Inspektion) die angeforderte Datenmenge nicht mehr bewältigen können! „Ein Haushalt von ein paar Mrd. Euro und eine EDV-Ausstattung für 25ct.“, treffender kann man es nicht ausdrücken.

    Zu den „verschwundenen“ Beamten, da frage ich mich auch, wo die den hin sind, aber da gibt´s verschiedene Antworten, die auch schon hier gepostet worden!
    Eine Antwort ist z.B. das allgemeine Personalfehl, wo man aktuelle Zahlen zwischen 1000 und 3000 hört/liest (je nachdem, wie stark man „sich in die eigene Tasche lügt“).
    Eine zweite Erklärung sind internationale Verpflichtungen bzgl. der Sicherheit an den Flughäfen, die bestimmte (auch personell hinterlegte) Sicherheitsstandards abverlangen. Das passt mir auch nicht, da ich immer wieder von Kollegen höre, dass sich gerade an Flughäfen die Beamten „gegenseitig tot trampeln“! Hier wäre also ein besseres Personalmanagment in den betreffenden Dienststellen gefordert.
    Eine weitere Erklärung sind die vielen „Fremdverwendungen“ von KSB im Einzeldienst und Verband! Hier muss ich aber betonen, dass nicht jede Fremdverwendung unnötig ist! Eher im Gegenteil: z. B. zivile Einheiten (d.h. in bürgerlicher Kleidung eingesetzte Beamte), die in der Regel nicht mit Dienstposten im ODP hinterlegt werden, sind eine dringend benötigte Unterstützung der uniformierten Beamten, weil eben auch auf Grund der besonderen polizeitaktischen Konzepte sehr erfolgreich). Auch personelle Verstärkungen des ErmD während besonderen Ermittlungsverfahren sind sinnvoll, werden aber meistens zu Regel, da die ErmD auch nicht „voll besetzt“ sind. So könnte man das in alle Organisationsbereiche unserer Behörde „weiterstricken“! Dazu kommt noch fehlendes Personal im Verwaltungsdienst (Beamte und Tarifbeschäftigte), deren Aufgaben dann wieder durch PVB übernommen werden müssen, die dann in den Dienstgruppen fehlen. „Zu guter letzt“ gibt´s bestimmt den einen oder anderen Bereich, der durch entsprechend ausgebildete Angestellte, statt durch voll ausgebildete PVB, ausgefüllt werden kann. Ein Beispiel dafür sehe ich hier im Objektschutz bzw. der Sicherung eigener Einrichtungen!
    Das alles sind Handlungsfelder, wo Politik, Behörde und den Personalvertretungen Mut, Entschlossenheit und Fingerspitzengefühl fehlen. Ausbaden müssen das am Ende Beamte von Dienststellen an Kriminalitätsschwerpunkten, deren Personaldecke eher einem löchrigen Netz gleicht!

  41. @VerWalter
    Du sprichst die DUZ Blätter an, wenn E-Plan zum 01.01.2013 nicht kommt, wie kommen wir dann an die neuen DUZ Sätze heran???

    Nimm dir den alten und den DUZ Zettel von EPlan, dann reche dir die Sätze aus, nfür den EPlan holst du dir die Beschreibung unständige Bezüge aus dem Bereich KidiCap und rechnest. Es fehlen dann eine Menge EUROS.

  42. Was hier so teilweise geschrieben wird, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Ich finde ePlan ist ein hilfreiches und nützliches System, wenn die Kinderkrankheiten ausgemerzt werden. Dann wird es ganz sicher auch dazu führen, dass nicht zusätzlich Kollegen mit diversen Verwaltungstätigkeiten von der Straße geholt werden, sondern eher umgekehrt (wenn für die an den Tagesdienst gewöhnten Kollegen nicht noch eine andere Verwendung im Tagesdienst gefunden wird).
    Ich denke die Einführung zum 01.01.2013 kommt zu früh und sollte z.B. auf den 01.06.2013 verschoben werden, damit alle die Möglichkeiten haben sich mit dem neuen System auseinander zu setzten und damit die Kinderkrankheiten beseitigt werden können. Warum mit ePlan der gläserne PVB kommen sollte, kann ich absolut nicht nachvollziehen.

  43. @ P. Strohm
    Bezüglich der Nachfrage zu EPOS: Gegenwärtig gibt es noch keine Schnittstelle zwischen EPOS und ePlan. Die soll aber kommen und macht sicher auch Sinn.
    Es gibt eine Dienstvereinbarung zwischen dem früheren Bundesgrenzschutz-Hauptpersonalrat und dem BMI, die die „Befüllung“ von EPOS mit Daten regelt. Insofern ist zumindest die Speicherung von Daten ok. Der jetzt zuständige BPR hat bislang das Arbeiten mit EPOS in einem gewissen Umfang toleriert – ganz einfach deshalb, um zusätzliche Belastungen von MitarbeiterInnen zu verhindern. Dennoch hat er in den vergangenen Monaten ganz massiv auf den Abschluss einer Dienstvereinbarung über den Betrieb von EPOS gedrängt und verhandelt.

    Insgesamt zeigt die Vielzahl der hier getätigten Äußerungen, wie unterschiedlich die Meinungen und auch der Kenntnisstand zu ePlan Bund sind. Ich glaube allerdings nicht daran, dass dies der oben erwähnten mangelnden Bereitschaft oder gar Faulheit zuzuschreiben ist, sondern schlicht und ergreifend dem Umstand, dass man die Vielfalt unterschiedlicher Regelungen in der Bundespolizei seitens des Projektmanagements unterschätzt hat. Man kann das alles nach- und einarbeiten. Und wenn das erledigt ist, soll ePlan Bund flächendeckend starten.

    Im Übrigen gehe ich davon aus, dass dort, wo ePlan Bund jetzt fehlerfrei funktioniert, auch weiter damit gearbeitet werden kann.

    Heinz Selzner

  44. Im Endeffekt geht es doch nur um die „totale Kontrolle“ aller Bundesbeamten.
    George Orwell hätte sich so was in seinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können.

  45. In unserer Firma muss man nur noch lächeln. Während in Großfirmen – wir sind schließlich eine 40.000 Mann Behörde professionelle Programme gekauft werden, diese von gutbezahten Softwarefirmen und Ingenieuren installiert werden, werden bei uns Verantwortliche benannt, welche sich ein wenig mit dem PC auskennen. Diese armen S….. müssen dann für Ihre Dienststelle das ganze zum Laufen bringen, und erhalten kaum Unterstützung. Richtige Schulungen – war selbst auf einer sind nur Pseudoveranstaltungen – Doch getreu dem Motto – was ein gutes Handbuch ist – ersetzt jeden Ingenieur und jede Fachkraft.

  46. @KBler

    mir wurde mal gesagt, dass unsere Programme wie z.B. ARTUS usw. selbsterklärend sind. Noch Fragen ?