GdP führt Gespräche über den Haushalt der Bundespolizei

Am 5. November fand ein weiteres Gespräch mit Prof. Dr. Danckert (SPD) über den Haushalt der Bundespolizei statt. Herr Prof. Dr. Danckert hatte hierzu Verteter der Gewerkschaft der Polizei und Vertreter der DPolG und des Hauptpersonalrates eingeladen. Für die GdP nahm Kollege Karlfred Hofgesang und für den Hauptpersonalrat unser Kollege Günter Rink teil.

Das Gespräch fand in einem sehr guten Klima statt. Prof. Dr. Danckert erläuterte seinen Antrag den er in das Bereinigungsgespräch über den Bundespolzeihaushalt 2013 in dieser Woche einbringen will.

Der Antrag soll folgende Inhalte haben:

– Ausschöpfen aller Haushaltsstellen, insbesondere im gehobenen Dienst, die bereits 2012 vom Haushaltsgesetzgeber genehmigt wurden. Dies würde  Beförderungsmöglichkeiten für die Polizeiobermeisterproblematik bedeuten.
– Eine weitere Forderung wird sein, zusätzliche Planstellen im A9 und A9 Z mittleren Dienst, um weitere Beförderungen nach A9 und A9 Z zu ermöglichen.
– Auch soll, wie von uns gefordert, ein Haushaltsvermerk ausgebracht werden, der es erlaubt, bis zu 1% der Vollzugsplanstellen für leistungsstarke Verwaltungsbeamtinnen und -beamten für Beförderungen zu nutzen.

Es wird abzuwarten sein, ob Prof. Dr. Danckert den Antrag der SPD fraktionsübergreifend umsetzen kann. Einen herzlichen Dank an Prof. Dr. Danckert für seinen Antrag im Haushalt 2013 weitere Beförderungsmöglichkeiten, insbesondere für die PolizeiobermeisterInnen und VerwaltungsbeamtInnen, schaffen zu wollen.

 

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand, Ausstattung & Ausrüstung | Drucken

6 Kommentare
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  1. Werden auch im Bereich des Bundesfinanzministeriums mehr Planstellen ausgebracht, um die ZOS (A7) bzw. ZHS (A8) „Bäuche“ im Bereich des Zollvollzugsdienstes abzubauen? und wer gehört zu den 1% die als besonders leistungstark betrachtet werden?

  2. 1 % sind ja gerade mal 400 Leute von 40.000 Mitarbeitern.
    Allein der Obermeisterbauch umfasst ja schon ca. 8.000 Mitarbeiter !!!!!

  3. @Beamter mD
    Hier geht es um die Verwaltungsbeamten/innen. Das sind erheblich weniger, und da könnten 300 Stellen einiges bewegen. Allein der Glaube fehlt mir.

  4. @GdP „- Auch soll, wie von uns gefordert, ein Haushaltsvermerk ausgebracht werden, der es erlaubt, bis zu 1% der Vollzugsplanstellen für leistungsstarke Verwaltungsbeamtinnen und -beamten für Beförderungen zu nutzen.“

    Woher kommen diese 1% der Vollzugsplanstellen für Beförderungen?

  5. Das mit dem 1% hört sich doch gut an.
    Damit könnte man in der Tat etwas bewegen,
    allerdings müsste das mit dem Thema „Abschaffung der
    Planstellenobergrenze“ gekoppelt werden.
    Glück-Auf

  6. Ich will keine Kluft zwischen Verwaltung und Vollzugsdienst schaffen, aber wenn 1% von Vollzugsstellen für Verwaltungsbeamte genutzt werden sollten, dann fehlen diese Stellen doch beim Vollzugsdienst für z.B. Streifenkollegen, oder?