e -Plan Bund – Einführung wird verschoben!

Der Start des Wirkbetriebes des e – Plan Bund in der Bundespolizei wird nicht wie geplant zum 1. Januar 2013 stattfinden. Wie das Bundespolizeipräsidium Potsdam heute mitgeteilt hat, dauern die vorbereitenden Maßnahmen noch an. Der Start wird dann erfolgen, wenn alle notwendigen Vorbereitungen abgeschlossen sind. Der genaue Termin dafür wurde nicht genannt. Weiter wurde festgestellt, dass alle, derzeit in der Bundespolizei durchgeführten Arbeitszeitmodelle durch den ePlan Bund erfasst werden können. Die eingerichteten Testläufe sind von dieser Entscheidung nicht berührt.

Share

Themenbereich: Ausstattung & Ausrüstung | Drucken

24 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Jott sei Dank !

  2. Bravo! Das habt Ihr erst einmal sauber hinbekommen! Herzlichen Dank dafür und auch an die Einsicht der Verantwortlichen! Wenn dann noch, die mit der Thematik aufgekommene Pausenregelung, zufriedenstellend geregelt werden könnte, dürfte die Luft, zumindest aus dieser Kiste, erst einmal entweichen!

  3. Eine gute Entscheidung. Warum musste es erst soweit kommen. Trotz allem hat unsere Führung hier wieder kostbares Porzellan zerschlagen.

  4. Aus meiner Sicht eine längst fällige Entscheidung. Vielen Dank dafür allen daran Beteiligten.

    Für mich unverständlich, dass es nach mehrjähriger Planung und vielen Probeläufen so kurz vor Schluss zu solchen massiven Problemen (offensichtlich bundespolizeiweit) kommen konnte. Die Berichte über die durchgeführten Probeläufe klangen doch alle positiv?? In allen Darstellungen und Workshops wurde vermittelt, dass das System sich an die Gegebenheiten anpasst – aber offensichtlich sollten sich nun die Gegebenheiten an die Software anpassen!!

    Lasst uns nun alle zusammen in aller Ruhe das Ganze weiterentwickeln bevor wir es einführen.

  5. Gott sei Dank! – Notbremse gerade noch rechtzeitig gezogen!

    Es bleibt jedoch die Frage, wie es dazu kommen konnte?

    Tja, vielleicht wäre ja hier, wie so häufig in unserer Firma, ein klein wenig Ehrlichkeit durchaus nicht von Nachteil gewesen…Vielleicht hätten die „Entscheidungsträger“ dann nicht wieder eine der vielen Fehlentscheidungen getroffen, die regelmäßig mit erheblich größerem Aufwand ausgebügelt werden müssen, als sie selbst bei sofortigem reibungslosen Funktionieren an Nutzen gebracht hätten!

    Wo zum Geier sind eigentlich die Schnittstellen, an denen sich regelmäßig ehrliche Information in Schönrederei, sachliche und konstruktive Kritik in vorauseilenden Gehorsam verwandeln?

    Warum wird die Realität nach wie vor erst dann eingeblendet, wenn der Karren bereits wieder im Dreck steckt?

    Haben sich die Protagonisten der Verbreitung des positiven Denkens und der Zuversicht eigentlich mal überlegt, dass jede Aktion in dieser „Preislage“ wieder ein Stück Glaubwürdigkeit der Führung beerdigt?

    Warum lassen die Führungskräfte oder die, die sich dafür halten, es eigentlich zu, dass auch ihre ganz persönliche Glaubwürdigkeit Stück für Stück versenkt wird?

  6. Wenn man jetzt vieleicht auch noch bei Controlling einen Gang (oder auch mehr) zurückschaltet wird möglicherweise etwas mehr Ruhe und vieleicht auch wieder mehr Zufriedenheit reinkommen.

  7. Wunderbar, in der DIR STA werden wir trotzdem am 01.01.2013 mit e-plan starten!
    Die monierten „Fehler“ treten hier nicht auf.

  8. Alles was geschrieben wurde stimmt voll und ganz!!! Was mir am allgemeinen Sprachgebrauch nicht gefällt ist; „Unsere Firma“! Wir sind keine Firma, wir sind „DIE BUNDESPOLIZEI“, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

  9. Wir sind nicht nur die bundespolizeizei oder die Firma.
    Wir sind sogar ein trachtenverein. ;-)

  10. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten, dies ermöglichten, den ePlan erstmal nicht einzuführen. Auch an die „Hausleitung“ in Potsdam, die endlich eingesehen – oder war es Altersstarsinn – hat, dass man nicht so einfach an die Beschäftigten vorbei, neue Schichtmodelle, bzw. das Schichtmodell, das Potsdam gefällt, einzuführen.
    Herzlichen Dank und viel Kraft der GdP um weiter für unser Wohl zu kämpfen und zu streiten!

  11. @H. Thierauf 6. Dezember 2012

    …nun ja, man könnte sich sogar über solche Begrifflichkeiten streiten, wenn man sonst keine Sorgen hätte…
    Ich hätte genausogut schreiben können „unser Laden“, „unsere Dienststelle“, „unsere Behörde“ usw. usw.
    Bei dem Begriff „Unsere“ Bundespolizei hätte mir allerdings vermutlich der Griffel leicht geklemmt, da ich mir nicht so ganz darüber im klaren bin, ob das, was wir in den letzten Jahren daraus gemacht haben, noch „meine“ Bundespolizei ist! ….. Früher hat man diesen Spruch „…nicht mehr mein BGS…“ eher den Ewiggestrigen zugeordnet, die sich nicht mit dem Umbau von einer paramiltärischen Organisation in eine Polizei arrangieren konnten. Heute spreche ich öfter mit Leuten, die der Meinung sind , dass die ewiggestrigen Kommissköppe auch bei aller Anstrengung nicht das Mass an Zerstörung hätten bewirken können, was unseren „Managern“ innerhalb weniger Jahre gelungen zu sein scheint!

    Insofern: stimmt schon, ein wenig stolz auf die eigene Organisation wäre man schon ganz gerne wieder!

    Dafür müssten dann allerdings die Voraussetzungen erst wieder neu geschaffen werden!

  12. na prima,

    jetzt wurde mit der begründung der eplan akzeptiert unser schichtmodell nicht ein neuer dienstplan eingeführt; wir müssen ja zum 01.01.2013 einen schichtplan haben der vom eplan akzeptiert wird.
    auf wiedersehen teilflexibler plan, willkommen starres schichtmodell……..schön über den rücken ins linke auge.

    lg an alle
    jogger

  13. Es geht hier eigentlich nicht um Bravo oder Herzlichen Glückwunsch, weil ePlan nicht eingeführt wird. Es geht darum, die beschriebenen Probleme da, wo sie auftauchen, zu beseitigen. Es gibt auch etliche Dienststellen und Kolleginnen und Kollegen, die mit dem ePlan gut arbeiten. Die üben hier Kritik daran, dass ePlan nicht eingeführt wird. Zwischen all diesen unterschiedlichen Positionen galt und gilt es für den BPR als Partner einer Dienstvereinbarung, eine vernünfitge Lösung (wie oben beschrieben) herbeizuführen.
    Es gilt jetzt, die kommenden Monate zu nutzen, um das System sauber ans Laufen zu bringen. Lasst uns die Emotinenen herausnehmen.
    Wichtig ist auch, dass wir klar in unserer Position sind: ePlan verändert keine bestehenden Arbeitszeitvereinbarungen. Veränderungen von Arbeitszeitvereinbarungen verändern ePlan.
    Ich wünsche mir, dass wir uns sachlich mit dem Thema auseinandersetzen. Ich wünsche mir auch, dass man uns weiterhin klar aufzeigt, wo es vor Ort klemmt.
    Heinz Selzner

  14. Moinsens!

    So ganz kann ich mich der allgemeinen Freude noch nicht anschließen, ruht doch ob der o.g. Überschrift in unserer Direktion noch still der See.
    Monentan machen wir dann mal eben schön beides, das Dienstbucheinlegeblatt und ePlan. Könnte mir auch gut vorstellen, dass man diesen „Probelauf“ dann mal ein bißchen länger parallel laufen läßt, bis dann schließlich alles „super“ läuft.
    Mal sehen, ob das was oben so schön steht auch unten bei uns ankommt.

    Gruß

    AB

  15. Wir starteten in unserer Inspektion (Ostgrenze) am 01.12.12. Bis jetzt keine größeren Probleme.

  16. @jogger

    Der teilflexible Plan war großer Mist. Für Rosinenpicker ,die von Mo 08:00 Uhr bis Freitag 15:00 Uhr Dienst verrichten wollten, hingegen war er klasse.

    Ich hoffe dieser Müll kommt nie wieder!

    Schönes Wochenende
    Realist

  17. Erstmal schönen Gruß an den angeblichen Realist. Schon sehr bedenklich, dass hier permanet Personen auftauchen, die sich einfach bestehende Nick´s aneignen (mir hier schon mehrfach passiert). Vor allem ärgerlich, wenn man z.T. unter einem Nick auch persönlich bekannt ist und dann Anrufe bekommt, was man denn da für einen „Müll“ geschrieben hat.

    Also liebe GdP, führt doch bitte entlich die festen Nick´s – wie in anderen Foren üblich – ein, damit angebliche Realisten, Gelegenheitsgäste etc. nicht mehr die Gelegenheit haben, ihre „Meinung“ zu verbreiten und dafür andere den Kopf hinhalten müssen!!!

  18. das ist ja nicht das erste mal, daß sich unsere behörde wegen mangelhafter vorbereitung bis auf die knochen blamiert und unnütz resourcen verschwendet. so lange eine zweigleisige dienstplanung und -abrechnung angeordnet ist, sitzt man halt doppelt so lange am pc und nicht „auf der streße“. bei den aktuellen temperaturen auch nicht schlecht. war leider zu erwarten und typisch für die bupo!

  19. Potsdam und Berlin liegen bekanntermaßen nahe beieinander.
    Ähnlich, wie beim Neubau des Berliner Großflughafens, wurde auch hier bis zum letzten Augenblick gewartet, um die Notbremse zu ziehen.
    Genau, wie die Verantwortlichen des Flughafens werden auch die Verantwortlichen in Potsdam beteuern, bis zum Schluss keinerlei Hinweise darauf gehabt zu haben, dass es Probleme bei der Einführung von e-Plan gab, welche den vorgegebenen Einführungstermin gefährden können.
    In Berlin befasst sich nun ein Ermittlungsausschuss mit der Frage, wer wann was gewusst hat, wann von wem welche Entscheidungen und vor allem, warum diese getroffen wurden.

    Es wäre einmal ein Thema für unsere Innenrevision, sich alle Unterlagen, auch die kritischen E-Mails, anzuschauen.

    Die Beteuerung, bis zum Schluss zwangsläufig davon ausgegangen sein zu müssen, dass die Einführung klappen wird, macht die Führung in Potsdam nicht glaubwürdiger.

    Vielleicht ist es ja noch möglich, das e-Plan-Projekt komplett totzureiten, in dem jetzt noch die Übersichtskriterien des berüchtigten Managementberichtes (BPOLD S) in den e-Plan implementiert.
    Also die Aufrgriffszahlen der einzelnen Dienstgruppen über den e-Plan in Bezug setzt zu den Kilometern, welche der einzelne PVB verfährt und dem Haushaltsmittelabfluss auf dem Titel 511 01 Erl. 1 (Geschäftsbedarf), der sich noch weit außerhalb des Zielkorridors befindet.

    Ich sehe hier einen direkten Zusammenhang zum hohen Krankenstand der DG XY, da der PVB YZ bei seinem letzten Urinalbesuch einen erhöhten Blutzuckerwert aufwies, wie die Sensoren dem e-PLan-Verantwortlichen direkt gemeldet haben.
    Der e-PLan meldete den PVB YZ daraufhin sofort über AuF zu einem 12-Minutenlauf an.

    Auch ein Gespräch mit dem DGL wurde automatisch über e-Plan für DGL und PVB YZ terminiert …

  20. Hallo,
    wahrer Realist. Ich kann nichts dafür! Ich habe mich unter diesem Nickname angemeldet und es kam keine Meckermeldung nach dem Motto „gibt es schon“. Es war nicht meine Absicht mir Deinen Nicknamen anzueignen oder Dich in irgendeiner Art und Weise zu diskreditieren.

    Gruß
    Realist 2

  21. VerWalter 7. Dezember 2012

    …freut mich, dass es ganz offenbar ausser mir noch weitere „Verehrer“ des berüchtigten Managemantberichtes gibt! Glaubt man gewöhnlich gut orientierten Kreisen, so soll offenbar angedacht (mancherorts auch bereits verwirklicht!) sein, den ganzen Schmonzes auch auf Inspektionsebene zu veranstalten! Hierbei selbstverständlich die einzelnen Dienstgruppen (teilweise sogar die einzelnen Beamten) immer hübsch miteinander zu vergleichen und somit den ohnehin bereits überbordenden Konkurrenzkampf jeder gegen jeden weiter zu beflügeln! Fragt mal eueren Personalrat. Eigentlich sollte der das wissen! – Bei dem einen oder anderen Teilaspekt hätte der nämlich von Gesetzes wegen ein Wörtchen mitzureden! – Das „Koblenzer Urteil“ lässt grüßen!

    Wenn auch deine Darstellung (köstlich!) überzeichnet ist, so offenbart sie doch ein Körnchen Wahrheit: Da wäre zum Beispiel das angeblich integrierte Stärkeportal: neben der Tatsache, dass wir bereits m.W. über ein solches verfügen, frage ich mich verzweifelt nach dem Sinn, den es machen soll, Bundes- oder Direktionsweit die aktuellen Stärken im Viertelstundentakt abbilden zu können? Mit dem Einmarsch der Russen rechnen wir mittlerweile doch nicht mehr stündlich, oder?

    Ach, das andere Portal wird dann abgeschaltet? Haben wir bei der Einführung von FAS über die manuellen Fahrtennachweise auch schonmal gehört….

    Übrigens: die sogenannte „Mannstatistik“ hat der damalige HPR bereits in den 70er Jahren weggeklagt! Eigentlich war ich der Meinung, dass die, die sich damit nicht abfinden konnten, mittlerweile ausgestorben sind! – Offenbar wachsen sie aber immer wieder nach…

    Interessant ist übrigens, dass die Kunde vom vorläufigen Stopp auf der dienstlichen Schiene noch nicht den Weg nach unten gefunden hat.

    Sollte man eventuell bemerkt haben, sich wiedereinmal blamiert zu haben?
    Ich glaube allerdings nicht, dass das irgendjemandem etwa ausmacht, wenn ich mich an die Vehemenz der letzten Wochen erinnere, mit der zumindest bis zur Direktionebene am völlig illusorischen Termin 01.01.13 festgehalten wurde, obwohl auch diesen Kreisen klar sein musste, dass der Termin a) nicht zu halten war oder b) ins Chaos geführt hätte!

    Verständlich allerdings, dass offenbar niemand der erste sein wollte, der sich das Maul verbrennt. Das hat man dann schon lieber dem BPR überlassen! – Der Seeger-Affäre wirkt halt nach!

  22. @Verwalter v. 7.12.:
    lustig zu lesen, wenn es nicht so traurig wäre, könnte mann wirklich drüber lachen! (wie auch gerhard megdenberg ausführte) aber leider geht der eplan genau in diese richtung!? das nimmt schon per…..ve züge an. ideen haben manche führungskräfte (bpold S)! die sollten schleunigst umdenken, um nicht noch mehr schaden anzurichten…

  23. Zu 21. Gerhard M.,
    natürlich gibt es den M-Bericht schon auf BPOLI Ebene, sehr interessant und bis man alles durch hat, ist wieder eine Stunde rum, die man nicht auf der Strasse ist. Gut bei dem Sauwetter.

  24. nachgedacht: warum erfährt man solche informationen in der transparenten behörde bundespolizei nicht auf dem dienstweg?