GdP richtet Arbeitsgruppe Großflughäfen ein

Bild: Raphael Reischuk/pixelio.de

Der Bezirksvorstand der GdP Bundespolizei hat auf seiner letzten Sitzung eine Arbeitsgruppe Großflughäfen eingerichtet. Unter Führung von Klaus Borghorst sollen erfahrene GdP-Kollegen aus den deutschen Großflughäfen zügig gewerkschaftliche Strategien für die zukünftige Arbeit der Bundespolizei in diesem Bereich entwickeln. Dabei soll der verstärkte technische Einsatz für die einzelnen Kontrollverfahren sowohl im Bereich der Grenzkontrolle, als auch im Bereich der Luftsicherheit sowie mögliche Organisationsveränderungen bei der Aufstellung und Einbindung der Flughafendienststellen innerhalb der Gesamtorganisation der Bundespolizei, die Verstärkung der regionalen Personalgewinnung für diese Aufgabe und die Einrichtung verbindlicher Verfahren für eine Versetzung aus den Flughafendienststellen aber auch die Arbeitsrahmenbedingungen vor Ort, von der Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum bis hin zur Bereitstellung von Parkplätzen und allen anderen notwendigen sozialen Rahmenbedingungen erarbeitet werden. Die Arbeitsgruppe wird noch im Dezember 2012 ihre Arbeit aufnehmen. Der Bericht wird dem Vorstand bis Juni 2013 vorliegen. „Es ist dringend geboten, die Arbeitszufriedenheit und Planungssicherheit für unsere Kolleginnen und Kollegen der Flughafendienststellen zu verbessern und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die bekannten Entwicklungen und Ausbauvorhaben an den deutschen Großflughäfen durch eine nachhaltige und belastbare Planung sowohl für den personellen, als auch für den materiellen Bereich abgedeckt wird. Die anhaltende Planlosigkeit geht ganz einseitig zu Lasten unserer Kolleginnen und Kollegen sowohl an den Flughäfen, als auch in der gesamten Bundespolizei. Das sind wir nicht weiter bereit hinzunehmen“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, in Berlin.

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

2 Kommentare
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  1. Großflughäfen sind unersättliche Löcher, die man nicht stopfen kann (wie Griechenland bei der Euro-Rettung). Netter Versuch von Euch, aber Ihr werdet scheitern, wie das in Klammern bezeichnete Unternehmen. Abordnungen aus allen Bereichen der Bundespolizei zu den Großflughäfen wird es immer geben, solange es die Bundespolizei gibt und gekaufte Politiker, die Wirtschaftsinteressen vertreten. Aber lasst Euch nicht entmutigen. ………………………………………………………………………………………….

  2. Ein ordentliches Personalmanagment und schon könnte man auf Abordnungen verzichten.Es gibt viel zu viel Personal am Airport , die nicht ausgelastet sind.