Mehr Geld und Respekt für gute Arbeit

Unter diesem MottoIMG_6342 fand am Freitag, den 14.12.2012 eine Demonstration der Gewerkschaft der Polizei Landesbezirk Niedersachsen, VerDi und GEW in Hannover statt. Weit über 1000 TeilnehmerInnen zogen dabei von der Feuerwache beim Inneministeriumm zur Staatskanzlei und zum Finanzministerium und machten dabei keinen Hehl von ihrem Unmut! Bei der Kundgebung an der der Staatskanzlei machten der GdP Landesvorsitzende Dietmar Schilff, Eberhard Brandt (Landesvorsitzender GEW) und Detlef Athing (Landesvorsitzender VerDi) deutlich, dass endlich Schluss sein muss mit den ständigen Kürzungen und Streichungen bei den Beschäftigten, den BeamtInnen und RuheständlerInnen des öffentlichen Dienstes.
Die Gewerkschaften kämpfen u.a. für die Wiedereinführung von Weihnachts- und Urlaubsgeld, für die Erhöhung der Zulagen bei Feuerwehr und Polizei, für längst überfällige Verbesserungen im Öffentlichen Dienst sowie für eine deutliche Erhöhung der Löhne und Gehälter in der kommenden Tarifrunde 2013. Symbolisch für den desolaten Zustand der öD-Besoldung wurde vom VerDi-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske im Rahmen der Abschlusskundgebung vor dem Finanzministerium dem niedersächsischen Finanzminister Möllring ein abgenadelter Weihnachtsbaum überreicht.

Die Demonstration wurde von Mitgliedern der GdP Kreisgruppe BundespolizeiIMG_6339 Hannover solidarisch unterstützt!

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Themenbereich: Über den Tellerrand | Drucken

3 Kommentare
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  1. Porsche hat jetzt für die Schichtarbeiter die 34 Stunden Woche bei vollem Lohnausgleich eingeführt. Bei uns debattiert man für den Schichtdienst über die Einführung der Pausenregelung, was so nebenbei eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf etwa 43 bis 44 Stunden bedeuten würde (natürlich ohne Lohnausgleich).
    Das nenne ich Respekt und mehr Geld für gute Arbeit!
    Ich hoffe, dass unsere GdP-Vertreter zumindest diese Pausenregelung für den Schichtdienst verhindern können!
    Für eine Verbesserung der Bedingungen, bzw. bessere Bezahlung sehe ich persönlich schwarz. Ich denke, dieses Geld ist längst für Griechenland, Italien, Spanien und Portugal verplant.

  2. So nebenbei haben die 8500 Porsche-Mitarbeiter, sei es Küchenhilfe oder Vorstandsmitglied dieses Jahr eine Rekordprämie i.H. v. 7600 Euro erhalten. Auch andere Autobauer haben ihren Mitarbeitern eine Prämie – durchschnittlich zwischen 5000 und 6000 Euro- bezahlt. Bei Audi (8251 Euro /Welt.de) soll die Prämie noch höher ausfallen als bei Porsche. Auch andere Unternehmen wie Bayer ( zwischen 85 und 120 Prozent eines Monatsgehalts extra) und BASF (6200 Euro für jeden Tarifangestellten) honorieren die Leistung ihrer Beschäftigten.

    In Deutschland diskutiert und diskutiert man über längst überholte Vergütungs- und Arbeitszeitmodelle, Personaleinsparung öffentlicher Dienst – aber immer zu Ungunsten der Beschäftigten. Steuern werden nicht eingenommen und die Staatsschulden steigen weiter an.

    Mit dem „Right to Work“-Gesetz wollen Republikaner in den USA Gewerkschaften kleinkriegen. Dahinter steckt die Industrie-Lobby, die auf Lohndumping setzt.

    Auch in Deutschland gibt es Lobbyisten die auf Billiglohn setzen…

  3. nur mal so am Rande:
    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/verdi-greift-dgb-an-gewerkschafter-bestreiken-gewerkschaft/7840836.html