Brandanschlag auf Wache der Bundespolizei

Am Freitag, den 11.01., gegen 23.30 Uhr ist es zu einem versuchten Brandanschlag auf die Wache der Bundespolizei am Hauptbahnhof Mönchengladbach gekommen. Wie inzwischen ermittelt wurde, waren an diesem Anschlag drei Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren beteiligt. Die Täter hatten eine Flasche mit brennbarer Flüssigkeit (Molotowcocktail) gegen die Fensterscheibe der Dienststelle geworfen. Die Flasche war jedoch abgeprallt und auf dem Bürgersteig vor der Dienststelle abgebrannt. 
„Die Tat macht erneut deutlich, dass gerade auch bei jungen Menschen die Hemmschwelle bei Angriffen gegen Polizeibeamte deutlich gesunken ist. Dabei nehmen diese Täter auch rücksichtslos Schaden an Leib und Leben unserer Kolleginnen und Kollegen in Kauf. Angriffe gegen die Polizei sind keine „Dumme-Jungen-Streiche“ und müssen mit allen Konsequenzen bestraft werden. Gleichzeitig muß die Bundespolizei personell und materiell ausgestattet sein, um sich gegen solche Angriffe entsprechend schützen zu können. Es ist aber auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, derartige Angriffe gegen unsere Kolleginnen und Kollegen zu ächten und ihr gesellschaftlich jeden Boden zu entziehen“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, in Berlin.

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Themenbereich: Gewaltbereitschaft | Drucken

3 Kommentare
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  1. Ich vermute, dass die drei Jugendlichen eine schwere Kindheit hatten, aktuell in einer schweren Phase stecken und zur Ablenkung demnächst Urlaub auf den Malediven machen, damit Sie dort lernen, dass man keine Molotowcoctails auf Polizisten wirft. Die Polizisten sind logischerweise selbst schuld, weil die vermutlich die drei vorher wegen Erschleichen von Leistungen angezeigt haben und die Anzeige nicht zurücknehmen wollten, obwohl die Jugendlichen klar gemacht haben, dass sie große Brüder haben, die das sonst regeln … wenn ich sowas höre, könnte ich ansatzlos kotzen. Solche Straftäter gehören mit aller möglichen Härte angeklagt und verurteilt. Und zwar nicht wegen versuchter Brandstiftung sondern wegen versuchtem Mord. Denn sowas wäre dabei rausgekommen, wenn die Flasche durch die Scheibe in die Wache geflogen wäre und in der Wache explodiert wäre. Zum Glück sind unsere Scheiben in der Wache dick und können von einer Flasche (hoffentlich) nicht durchschlagen werden.

  2. Wie war das noch mit der personellen und materiellen Ausstangung der Reviere?!?
    Das fängt doch damit an, das Reviere oft nur mit zwei PVB
    besetzt werden, obwohl laut ODP das dreifache vorgesehen ist.
    Die Fläche hat halt keine Lobby, obwohl hier die eigentliche Polizeiarbeit geleistet wird

    In diesem Sinne

  3. Hoffentlich kommt da nicht wieder von der Staatsanwaltschaft, dass das jugendtypisches Verhalten ist und das Verfahren eingestellt wird.