Friedrich übernimmt die Personalforderungen aus der Bundespolizei

120124–Wahllogo_GdP_BPOL_72_1Der Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich stellt sich hinter die Forderungen des Bundespolizeipräsidiums Potsdam und bringt sowohl deutliche Personalmehrforderungen als auch wichtige Personalstrukturverbesserungen für die Bundespolizei in die Verhandlungen zum Personalhaushalt 2014 des Bundes ein. Das ist ein überaus gutes und wichtiges Signal für die notwendige Weiterentwicklung der Bundespolizei. Friedrich nimmt damit ganz zentrale und auch von der Gewerkschaft der Polizei seit Jahren immer wieder vorgetragene Forderungen auf und stellt sich als der dafür verantwortliche Minister hinter diese Forderungen.

Im einzelnen werden folgende Forderungen 2014 eingebracht:

a,  220 neue Planstellen für den Personalmehrbedarf an den Flughäfen, den Personalmehrbedarf bei Auslandseinsätzen und für die Verbesserungen der Personalsituation im Bereich der IKT – Sicherheit

b, 290 Planstellenhebungen zur Verbesserung der Personalstruktur im mittleren und gehobenen Verwaltungsdienst zur Verbesserung der Perspektiven der VerwaltungsbeamtInnen

c, 872 Planstellenhebungen von A 8 nach A 9 und A 9 mZ zur Verbesserung der Beförderungssituation der Polizeiobermeister und zu mehr Einweisungen nach A 9mZ

d, 157 Hebungen von Stellen für Tarifbeschäftigte nach E 5 und E 9 zur Verbesserung der Personalstruktur im Tarifbereich

e,   36 neue Planstellen im höheren Polizeidienst zur Verbesserung der Personal – und Beförderungssituation im höheren Dienst

Über die dargestellten Forderungen hinaus macht der Bundesminister des Innern in seinen Anforderungen deutlich, dass auch für die Haushaltsjahre 2015 – 2017 weitere, neue Planstellen und Strukturverbesserungen für die Bundespolizei notwendig sind. Die neuen Planstellen werden entsprechend der geltenden Planstellenobergrenzen durchgeschlüsselt eingefordert.

„Wir haben, zuletzt im August 2012  mit dem Bundesminister des Innern und mehrfach auch mit dem Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Klaus-Dieter Fritsche über die Notwendigkeit dieser Maßnahmen gesprochen. Der Bundesinnenminister hat dabei zugesagt, die notwendigen Haushaltsforderungen einzubringen. Er hat Wort gehalten. Wir wissen, dass diese Forderungen erst dann zu realen Maßnahmen werden, wenn sie vom Haushaltsgesetzgeber beschlossen sind. Und wir wissen auch, dass es sich beim Haushalt 2014 um einen Wahl – Haushalt handelt. Gleichwohl ist die Forderung und politische Positionierung von Friedrich unendlich wichtig. Macht sie doch unmissverständlich deutlich, dass die Forderungen, die bisher immer wieder nur von uns vorgetragen wurden, jetzt auch unstrittig dienstlich anerkannte, politische Forderungen sind. Damit ist eine ganz entscheidende Hürde geschafft und ich bin mir, auch aus den Erfahrungen mit der Durchsetzung des Attraktivitätsprogramms II ganz sicher, dass diese Forderungen in realen Ergebnissen in der Bundespolizei angekommen werden.  Dass sich dabei jetzt auch deutliche Verbesserungen im Tarif – und VerwaltungsbeamtInnenbereich abzeichnen ist ebenso erfreulich wie das konkrete Anpacken der Auflösung des POM – Bauches oder auch der Beförderungsproblematik  im höheren Dienst. Insgesamt werden mit diesen Forderungen alle Gruppen in der Bundespolizei mitgenommen uns das ist gut so. Für diese Haltung hat der Bundesinnenminister unser Lob und unsere Anerkennung verdient. Als weiterer Schritt ist jedoch auch eine weitere Erhöhung des Anteils gehobener Dienst von derzeit 40 auf 50 % auch mit entsprechenden, erleichterten Aufstiegsmöglichkeiten und die Erfüllung der Planstellenobergrenzen im gehobenen Dienst erforderlich. Ich bin mir sicher, dass diese Maßnahmen bis zum Jahr 2015 als Anschluss an das Attraktivitätsprogramm II wieder in mehreren Stufen ausgerichtet, eingeleitet werden können. Zusammen mit den, bis zum Jahr 2017 bereits angekündigten Maßnahmen kann die Bundespolizei nachhaltig zukunftsfähig aufgestellt werden. Das Attraktivitätsprogramm III für die Bundespolizei wird realistisch“, Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.

Die Gewerkschaft der Polizei wird sich jetzt mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Forderungen ihren weiteren, parlamenarischen Weg gehen können. Dazu werde gerade die Gespräche mit den Berichterstattern im Deutschen Bundestag vereinbart.

Nachfolgend stellen wir Euch noch einmal eine Information zur Verfügung, die das bisher erreichte aber auch unsere bereits seit längerer Zeit immer wieder eingebrachten Forderungen darstellt. Diese Informationsschrift ist vom März 2012.

pdf Attraktivitätsprogramm III

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

73 Kommentare
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  1. Ich hoffe, das der Herr Minister des Inneren a. seinen Worten auch Taten folgen lässt und b. nicht am Herrn Minister der Finanzen scheitert. Die im Flyer vorgestellten Forderung zur Verbesserung aller Beschäftigten in der Bundespolizei sind dringend notwendig, um die Berufszufriedenheit als auch die Motivationslage bei den Kolleginnen und Kollegen wieder herzustellen. Man darf gespannt sein. Weiter so, liebe Veranwortlichen der GdP.

  2. nun ja, fordern kann man viel;
    die Frage wird halt sein, was von diesen Forderungen realisiert werden kann. Trotzdem ein durchaus respektabler Anfang!
    Ich hoffe nur, dass man aufgrund dieser Forderung, die zu stellen den BMI ja zunächst mal keinen Cent kostet (zumal er weder derjenige ist, der die Kohle rausrücken muss, noch voraussichtlich derjenige, der sich nach dem September mit dem weiteren Verlauf der Chose beschäftigen muss…), nicht von uns im Gegenzug erwartet, dass man nunmehr die anderen brennenden Probleme bei der Bundespolizei aus den Augen verliert resp. zur „Kompensation“ gewerkschaftlich nicht weiter forciert!

    Allem voran die Frage zur zukünftigen Ausrichtung der Bundespolizei, zu der sich Friedrich ja bereits seit geraumer Zeit äussern wollte (Oder überlässt er das nun doch dem Präsidenten des BPOLP, der ja bereits fast ebenso lang sich dazu äussern wollte, aber bislang offenbar nicht durfte?).

    Weiterhin sei insbesondere an die Belastungsproblematik erinnert! Zumindest in unserem Bereich hat man momentan das ungute Gefühl, dass überall versucht wird, nochmal die bekannte „Schippe mehr“ aufzuwerfen! (Bei einem Personalbestand im operativen Bereich von ungefähr der Hälfte dessen, was wir zu Beginn Beginn der Reform hatten!)

    Apropos Reform:
    Wie sieht´s denn jetzt mit dem Evaluierungsbericht und dessen Behandlung im Innenausschuss aus? Man hört ja, dass der hier hochgelobte BMI in seinem abschliessenden Bericht zur Evaluierung an den Innenausschuss so einige von uns zu schluckende Kröten eingebaut hat :
    Abgesehen davon, dass nach diesem Bericht eigentlich alles prima ist bei der Bundespolizei (sich zumindest aber seit Beginn der Reform verbessert haben soll…), unter anderem die Absicht, den Revieren zukünftig kein festes Personal mehr zuweisen zu wollen. Die von den Evaluierungsgruppen angeblich erhobene Forderung nach Schliessung von 18 Revieren ist hingegen offenbar konkret nicht enthalten, läßt sich über diesen Kunstgriff allerdings dann recht einfach gestalten…. – Im hiesigen Bereich haben wir ja bekanntlich mit 2 Geisterreviere, deren Personalbestand „eingefroren“ wurde, bereits so unsere Erfahrungen .
    Revierschliessungen schliesst der Bericht im übrigen aber explizit auch nicht aus; er spricht lediglich davon, dass die Standortentscheidungen auch zukünftig vom BMI selbst getroffen werden.
    Noch ist dieser Bericht zwar nicht öffentlich einsehbar, er wird aber wohl in naher Zukunft auf der Homepage des Innenausschusses zu finden sein.

    Insgesamt sind die nun ersichtlichen Tendenzen sicherlich positiv zu bewerten, der Beweis allerdings, dass hier nicht lediglich plumpe Wahlpropaganda betrieben weden soll, müsste erst noch erbracht werden!

  3. Gibt es irgendwo eine Übersicht, welche Posten bei b, c, und d konkret höher bewertet werden sollen?

  4. Bitte die Forumsregeln einhalten! Die Redaktion

  5. Eure Sorgen möcht ich haben! Die Bundeswehr trainiert übrigens schon bald den Häuserkampf bei Gardelegen. In einer 150-Mio.-teuren nachgebauten deutschen Stadt! Natürlich nur für den Afghanistan-Einsatz! 150 Mio.€! Wieviel zufrieden lächelnde Buscho-Gesichter die bei Beförderungen doch hervorzaubern würden?! Ach ja, die 5 Mrd.€ in BAR Zypern-Rettung dieser Tage kamen übrigens mit ner Lufthansamaschine aus DEU! Von der Bundesbank. Was „Wir“ wohl dafür bekommen haben, fragen Sie mal Herrn Schäuble!

  6. Guten Abend Kolleginnen und Kollegen,
    wann bitte schön gab es das letzte mal eine solche Forderung eines Innenministers? Ich kann mich mit meinen 26 Dienstjahren jedenfalls nicht daran erinnern!. Selbstverständlich muss er sich erst beim Herrn der Finanzen dafür einsetzen und jeder von uns kennt diesen Herrn sehr genau, wir hatten ja das Vergnügen schließlich schon zweimal!! Auch dessen Nachfolger, ich glaube er ist momentan „noch“ für die Verteidigung unseres Landes nach Außen zuständig! So abfällig wie er uns behandelt hat, so behandelt er momentan seine Soldaten!! Aber bevor ich mich hier noch in Rage schreibe möchte ich mich persönlich bei Gerhard Megdenberg für seinen Einsatz und seine Kommentare bedanken!! Allerhöchsten Respekt!! Auch für deine Äußerungen damals im Innenausschuss. Verfolge diese Kommentare schon seit langem und muss leider feststellen, dass diese da oben bei der Führung leider nur sehr „weichgespülhlt“ ankommen! Die alte, neue Forderung nach einem POLIZEIWOHNHEIM in München kann ich nur befürworten!! ABER es sollte auch Frankfurt und Stuttgart mit einbezogen werden!!!! Falls einige jetzt wieder das Jucken in den Fingern bekommen, es ist halt mal so, dass unsere gesetzliche Hauptaufgabe der Schutz der Aussengrenzen ist und diese sind leider nur noch an den Flughäfen. Genauso hoch angesiedelt sind die Auslandseisätze ( VB, URK, HOD, FSB, SIK, usw.. !! Ich für meine Belange denke dass in den neunziger Jahren mit dem Einkauf der damaligen Bahnpolizei und deren Personal nicht weit genug in die Zukunft gedacht wurde!! Ebenso als 1987 die ersten Frauen eingestellt wurden. Diese Einstellung (Frauen) kann ich nur befürworten, aber deren Anteil ist bis heute ständig gestiegen! Leider können nur Frauen Kinder gebähren und somit fehlen diese Kolleginnen sobald sie Mütter geworden sind auch wieder an der Basis bzw. Straße. Es ist Wahlkampf sowohl in Bayern als auch im Bund!!! CSU Innenminister, CSU BPOL Präsident, ich bin gespannt wie die Wahlen ausgehen!! Noch einen Rat an alle Kollegen, schaut auf eure Gesundheit und die Gesundheit eurer Familieangehörigen und versucht dort Diesnst zu verrichten wo es euch persönlich Spass macht in die Arbeit zu gehen!!! Unsere Firma bietet sehr viele Möglichkeiten!! Nutzt diese falls euer persönliches Umfeld es zulässt!!! Ich wünsche allen Kolleginnen und Kollegen und deren Angehörigen ein frohes Osterfest. Mögen alle eure Wünsche aus der Silversternacht in Erfüllung gehen! Die nächste Reform steht bestimmt schon in der Startaustellung….. und Abteilungen werden sterben, oder wir kaufen den ZOLL oder wieder BUK`s oder weis der Geier was … wir ordne weiter ab…..??

    MfG
    Ein Bayer fern der Heimat

  7. Sagt mal, brennt ihr?
    50% im gD? Wo sollen die denn noch alle hin?
    Dann macht auch Nägel mit …. und macht eine zweigeteilte Laufbahn und gut.
    Jeder der Silber trägt will auch Verantwortung und Führungsaufgaben. So viele Stellen gibt es aber nicht. Also mehr Frust und Demotivation…
    traurig. einfach die falsche Richtung.

  8. Ist nur Wahlkampf. Und die GdP macht ihn mit. Glaube kein Wort von dem Gesagtem!

  9. Attraktivitätsprogramm III

    ??

    was soll der quatsch.
    das schafft auf allen Ebenen Unzufriedenheit!!

    Wie wäre es, wenn wir erstmal unsere Personalproblem lösen. Dann eine gerechte Struktur für die Zukunft aufbauen – also Beförderungsperspektiven schaffen – und dann über den Anteil gD nachdenken, als uns jetzt noch weiter mit gD vollzupumpen.

  10. An Sepplhuber 28. März 2013

    Wünsch Dir auch ein frohes Osterfest! Tut gut, so Etwas mal von einem Bayern zu hören. Leider bist Du nicht in der Regierung. Gruß aus Randpolen / Südschweden…jeden Falls aus weiter Ferne.

  11. Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    der frühere Bundesgrenzschutz hat gerade in den letzten zehn Jahren eine Entwicklung hin zur Bundespolizei durchgemacht, die noch vor zwanzig Jahren kaum jemand in diesem Land für möglich gehalten hätte. Und viele tausend Kolleginnen und Kollegen haben auch in ihrer eigenen beruflichen Entwicklung davon profitiert. Diese positive Entwicklung hat aber auch zu neuen Problemen geführt und neue, spürbare Gerechtigkeitslücken aufgemacht. Während der Bundesgrenzschutz eingangs der neunziger Jahre noch verzweifelt nach neuen Aufgaben gesucht hat sind wir heute in der Situation, für unsere eigenen Aufgaben nicht mehr genügend Personal zu haben. Während wir zu Beginn des neuen Jahrtausends noch über 10.000 Polizeimeisterinnen und Polizeimeister hatten, fordern jetzt mehrere tausend Polizeiobermeisterinnen und Polizeiobermeister richtigerweise mehr berufliche Entwicklungsmöglichkeiten ein. Unsere Kolleginnen und Kollegen im Tarifbereich und zu großen Teilen auch im der Verwaltungsbeamtinnen und Verwaltungsbeamten sind in den letzten Jahren, im Gegenteil zu großen Bereichen im Vollzugsbereich nicht mitgenommen worden. Sie haben den Weg mitgestaltet aber sie haben, im Unterschied zu anderen Gruppen sehr wenig profitiert. Wir, die Gewerkschaft der Polizei haben den Weg des Bundesgrenzschutzes alter Art zur Bundespolizei nach vorn getrieben und wir haben auch für eine deutliche Verbesserung der beruflichen beruflichen Perspektiven gesorgt.. Die letzten Jahre haben wir uns dabei ganz besonders mit der Schließung der Gerechtigkeitslücken auseinandergesetzt. Ungerechtigkeiten abzubauen und faire Rahmenbedingungen herzustellen, das ist unsere Aufgabe. Mit intensiver Arbeit ist es uns gelungen, die Probleme im POM – Bereich, bei den VerwaltungsbeamtInnen, im Tarifbereich, aber auch das Problem fehlenden Personals in die politische Öffentlichkeit und an die politischen Entscheidungsträger zu bringen. Dort und nur dort können auch die Entscheidungen über die notwendigen Veränderungen getroffen werden. Nach mehreren Jahren intensiver Arbeit stehen erstmals qualifizierte Antworten auf unsere Forderungen auf dem Briefkopf des Präsidenten der Bundespolizei. Und diese Antworten stehen jetzt auch auf dem Briefkopf des Bundesministeriums des Innern.Das geschieht im Wahljahr zur Bundestagswahl. Wahlkampfgetöse wird gerufen. Dazu kann ich nur sagen, ich saß am Gründonnerstag im Jahr 2002 nachmittags zwei Stunden im Vieraugengespräch mit Otto Schily im Bundesministerium des Innern und habe in einem hoch emotionalen Gespräch mit ihm die Grundlagen für die berufliche Entwicklung vieler in den letzten Jahren bis hin zur Vereinbarung über die Namensänderung gelegt. Das Hochwasser an der Elbe kam erst später und die Umfragen der damaligen, rot-grünen Bundesregierung waren zu diesem Zeitpunkt verheerend . Es war die anstehende Bundestagswahl, die diese, bis heute sehr positiv wirkende Entwicklung erst möglich gemacht hat. Und wenn es jetzt im Umfeld der Bundestagswahl 2013 gelingt, die Forderung nach mehr Personal für die Bundespolizei durchzusetzen und damit auch Überlastungen abzubauen und gleichzeitig wichtige und notwendige Strukturverbesserungen gerade auch für die besonders benachteiligten Gruppen durchzusetzen, dann kritisieren wir diesen Weg nicht sondern tun als Gewerkschaft der Polizei alles dafür, dass dieser Weg auch umgesetzt werden kann. Es ist übrigens in den fünfundzwanzig Jahren, in denen ich mich mit dem Haushalt der Bundespolizei beschäftige, das erste Mal, dass die polizeiliche Führung der Bundespolizei selbst eine solche, qualifizierte Forderung im Personalbereich einbringt. Und es ist überhaupt das erste Mal, das aus dem Bereich der Polizeiführung und auch aus dem Bereich des Bundesministeriums des Innern so qualifizierte Forderungen für den Verwaltungs- und Tarifbereich in die Haushaltsverhandlungen eingebracht werden. Wir haben sowohl die Polizeiführung als auch das Bundesministerium des Innern in den letzten Jahren immer wieder, auch hart kritisiert. Und wir sprechen ihnen jetzt auch mit der gleichen Überzeugung Lob und Anerkennung für diesen Einsatz aus. Wir sagen aber auch, dass der Prozess die nächsten Jahre fortgeführt werden muss und wir weitere Verbesserungen brauchen. Wenn es darum geht, die entscheidenden Gerechtigkeitslücken gerade auch für die unteren Einkommensgruppen zu schließen, gehen wir jeden Weg. Ganz egal ob vor der Wahl oder nach der Wahl. Es ist uns auf jeden Fall lieber, als uns über die nächsten Jahre mit der namentlichen Kennzeichnung der Polizei auseinandersetzen zu müssen. Warum wir, wie z. B. auch die bayerische Polizei mit ihrer dreigeteilten Laufbahn mindestens 50 % gehobener Dienst brauchen, habe ich bereits mehrfach erklärt. Vielleicht kann Gerhard das hier noch einmal deutlich machen. Er kann das mindestens genau so gut wich ich.
    Jetzt wünsche ich Euch zusammen erst einmal ein frohes Osterfest und alles Gute.
    Mit herzlichen Grüßen
    Jupp Scheuring

  12. Eure Satire in der Gewerkschaftszeitung… POM Fritz … genau das wurde schon vor Jahren vorhergesagt mit der Idee des ATPII . Leider findet sich immer noch keine Perspektiven, worauf jeder hinarbeiten kann bzw. ein vernünftiges Personalentwicklungsprogramm. Letztlich ging es doch um bessere Bezahlung … leider sind die Programme immer nur auf bestimmte „Gruppen“ begrenzt, gehört man nicht dazu, ist man der Depp. Selbst wenn man jetzt noch den „normalen“ Aufstieg wagt, weil man entweder zu jung (selbst wenn man schon Ende der 30er ist) fürs ATP oder kein PHM ist, kann einem noch niemand sagen, was dann nach zwei Jahren passiert, wie, wo kommt man hin oder kann man dann seinen Job weiterhin ausüben (nur in einer anderen Laufbahn).

    Positiv ist, dass es geklappt hat, dass alle mit einem bestandenen EAV jetzt doch letztlich zugelassen wurden.

  13. Hallo Jupp,

    auch wenn ich den bissigen Unterton sehr wohl registriert habe, so komme ich doch gerne deiner Aufforderung nach: Wir brauchen die 50%gD ganz einfach deshalb, damit durch den Kamineffekt wieder ein wenig Luft für Beförderungen, auch in den „Niederungen“, entsteht!

    Und wir brauchen auch eine Anhebung resp. Aufhebung der Stellenobergrenzen aus genau den gleichen Gründen! (Auch die jetzige, gegenüber der allgemeinen Verwaltung bessere Stellenobergrenze ist übrigens nicht vom Himmel gefallen…)
    Schlechterweise sei´s gesagt: wenn man dann natürlich (wieder mal…) vornehmlich die „jungen, leistungsstarken“ wegbefördert, wird ein neuer Stau produziert werden und wir insofern sehr schnell wieder am gleichen Punkt angelangt sein.
    Mindestens ebenso wichtig ist es daher, gerechte , nachvollziehbare und verlässliche Laufbahnverlaufs- und Beförderungsrichtlinien aufzustellen. Hier wiederum liegt der Haken eben nicht nur am mangelnden guten Willen oder der Blödheit der Verantwortlichen, sondern vor allem an der Schwierigkeit, dies juristisch wasserfest zu verankern! Im Klartext: der Einfluss des „Nasenfaktors“ beim Karriereverlauf muss erheblich zurückgedrängt werden! Dies ist nun wahrlich eine Herkulesaufgabe, die nicht mal eben so auf Zuruf erledigt werden kann, wie das Scheitern entsprechender „Laufbahnverlaufsmodelle“ in einigen Bundesländern eindringlich gezeigt hat!

    Es ist unbestritten vieles erreicht worden (vor allem im materiellen Bereich) , was uns durchaus positiv von diversen Polizeien der Länder unterscheidet. Dass die Grundstimmung innerhalb der Bundespolizei trotzdem so übel ist wie noch nie in ihrer Geschichte, ist aber eben auch eine Folge der immateriellen Faktoren, und die wurden in den vergangenen Jahren (ich würde mal sagen, ab Mitte der 90er) nicht zuletzt durch ständiges Umkrempeln der gesamten Organisation derart strapaziert, dass sich das nicht nur durch Verbesserungen der materiellen Werte kompensieren lässt!

    Trotzdem aber auch noch folgendes zu den genannten Zahlen:
    220 neue Stellen …. . o.k. . wirkt sich auch via Stellenschlüssel positiv aufs Gesamtgefüge aus.

    Nachweislich des Evaluierungsberichtes wurde das Planstellenvolumen der Bundespolizei seit 2008 (war da nicht was…?) um 1066 Stellen verringert , davon 511 PVB, 88VB und 466 Tarifbeschäftigte.
    Dies dient dann als Erklärung der Planstellen-/Dienstpostenschere, die sich damit tatsächlich teilweise erklären lässt. (An Mahnungen, gerade der GdP, hat es ja auch zu den Zeiten des Stellenabbaus nicht gemangelt)

    Im Ergebnis rühmt man sich nun, als Folge dieser haushaltsrechtlich bedingten Stellenstreichungen bereits 470 Dienstposten seit 2010 gestrichen und damit die Schere bereits teilweise geschlossen zu haben….

    Wenn ich es positiv sehen will, kann ich in der nunmehrigen Ankündigung einen Wendepunkt sehen, wenn nicht, könnte ich auch sehen, dass mir zunächst aus der linken Tasche etwas entnommen wird (511 PVB), ein Bruchteil davon in die rechte Tasche zurückfliesst (220 PVB, aber nur für die Flughäfen, Auslandseinsätze und IKT-Sicherheit….) und das ganze nun trotz Aufgabenzuwachs, Reformwirren und Absaugens von Personal von der Basis als Wohltat verkauft wird…. Unter dem Strich bleibt jedoch weiter ein Personalabbau zu konstatieren! – Selbst, wenn diese Pläne so durchgehen sollten!

    Ebenfalls anerkennenswert sind natürlich die (beabsichtigten!) Stellenhebungen, die sich jedoch im Rahmen der derzeitig gültigen Stellenobergrenzen bewegen müssen und ausserdem kein Mehr an Personal bedeuten!
    Trotzdem, gerade im Verwaltungsbereich, bitter nötig. Von der Sache her werden aber auch zukünftig vornehmlich PVB die Arbeit in der Verwaltung erledigen müssen, denn von neuen Stellen für die Verwaltung lese ich nichts….

    Die 36 Stellen hD: natürlich müssen auch hier Verbesserungen her. (Es fällt aber auf, dass diese im Verhältnis zum Rest überproportional ausfallen sollen) Es ist auch völlig richtig, dass Stellen in ihrer Bewertung dem hD zugeordnet werden, um so auch die gesteigerte Verantwortung des Polizeibeamten gegenüber der Bevölkerung zu manifestieren. Was nicht in Ordnung wäre, wären 36 neue „Tortenmaler“ und „Diagrammakrobaten“, die letztendlich der Basis lediglich neue (nutzlose) Arbeit verschaffen würden!

    Insofern bleibe ich auch bei meiner (vorläufigen) Einschätzung: positive Tendenz, angesichts der Details und des bevorstehenden Wahltermins jedoch ein Geschmäckle hinterlassend.

    Vor Euphorie sei daher gewarnt!

  14. Bitte Nutzerregeln einhalten!

  15. Bitte Nutzerregeln einhalten!

  16. Lieber Gerhard,
    kein bissiger Unterton. Nur die bitte, mich bei der Erklärung von Entwicklungen, die wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben, zu unterstützen. Danke, dass Du das getan hast. Lasse uns unsere gemeinsame Kraft weiter darauf konzentrieren, dass wir eine gute und zukunftsfähige Bundespolizei weiterentwickeln. Das sind wir, die selbst viel Positives erleben konnten, den jungen Kolleginnen und Kollegen, die mit großem Elan und großen Erwartungen zu uns kommen, schuldig. Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes Osterfest und alles Gute
    Mit herzlichen Grüßen
    Jupp Scheuring

  17. Hallo,

    also bleibt die bahnpolizeiliche Komponente wieder ohne Personalzuwachs…..Flughafen ist ja wichtig,noch mehr Personal dort hin…wie lange bleibt die Komponente bahn denn noch bestehen????

    Schöne Ostertage

    Gruß ein bald 51-jähriger POM mit POM-Pensionierungsgarantie…..wenigstens das ist seitens der Behörde garantiert…

  18. Also ist die Erklärung, warum wir eurer Meinung nach 50% Anteil gD brauchen einfach nur, damit im mD mehr befördert werden kann? Mehr nicht? Wie diese Ihrer Ausbildung entsprechend eingesetzt werden sollen, damit diese motiviert auf Arbeit fahren, spielt keine Rolle. Dieses Problem soll dann gefälligst der Dienstherr lösen.

    Es wäre schön, wenn Ihr einmal konstruktiv vorstellen würdet, wie das konkret aussehen und vor allem funktionieren soll. Ich finde diese Herangehensweise gefährlich, fast schon kontraproduktiv, da sie erst recht wieder Frustration hervorbringt, der dann mit anderen Mitteln beigekommen werden muss.

    Arbeitet an den Ursachen und versucht bitte nicht, die Nebenwirkungen bestimmter Maßnahmen zu nutzen. Beim Arzt nennt man das Pfusch…

  19. Hallo Marco, bereits in den achtziger Jahren wurde mit der Kienbaum – Studie wissenschaftlich festgestellt, dass der Polizeidienst dem gehobenen Dienst zuzuordnen ist. Ich rate Dir, diese Studie einmal anzuschauen. Dort wird diese Zuordnung schlüssig und nachhaltig begründet.
    Die deutschen Polizeien haben diese Feststellung mit unterschiedlichen Strategien nachvollzogen. Inzwischen haben nahezu alle großen Länderpolizeien in Deutschland (mit Ausnahme von Bayern) für die zweigeteilte Laufbahn entschieden. Als diese Entwicklung auf dem Weg gebracht wurde, gab es beim damaligen Bundesgrenzschutz noch den einfachen Dienst. Im Jahr 2000 verfügte der Bundesgrenzschutz über einen Anteil gehobener Dienst von 10 Prozent während z. B. in Hessen, Nordrhein – Westfalen oder Niedersachsen die Mehrheit der Polizei schon dem gehobenen Dienst angehörte. Durch das Attraktivitätsprogramm II wurde dieser Anteil bis zum Jahr 2013 auf 40 % erhöht. Wir haben uns im Jahr 2002 wie das Land Bayern entschieden, erst einmal die dreigeteilte Laufbahn beizubehalten. Gleichwohl stellt die Bundespolizei derzeit auch im mittleren Dienst bis zu 60 % der Kolleginnen und Kollegen mit Abitur ein.Und es ist folgerichtig, dass auch aus dem mittleren Dienst heraus zügig das Amt A 9 erreicht wird. Gleichzeitig ist es auch richtig und notwendig, genügend Aufstiegsmöglichkeiten vorzuhalten. Die Bundespolizei hat rund 30.000 Polizeistellen. Bei einem Anteil von 40 % gehobenen Dienst sind konsequenterweise 18.000
    Stellen dem mittleren Dienst zugeordnet. Die derzeit gültigen Planstellenobergrenzen legen fest, dass 50 % dieser Stellen nach A 7 bzw. A 8 einzuordnen sind. Das heißt, auf neuntausend Stellen können die Kolleginnen und Kollegen nich über A 8 hinauskommen, d. h. auch, nicht PHM werden. Wird der Anteil gehobener Dienst auf 50 % erhöht, reduziert sich der Stellenanteil A 7 bzw. A 8 auf 7.500 Stellen. Bis 60 % gehobener Dienst dann auf 6.000 Stellen. Ich kenne noch den Bundesgrenzschutz im einfachen Dienst. Und als der einfache Dienst im Jahr 1975 abgeschafft wurde, haben damals einflußreiche, konsevative Führungskräfte und ihre Standesorganisation behauptet, daran würde der Bundesgrenzschutz kaputt gehen. ich will mir gar nicht vorstellen, wo wir stehen würden, wenn die sich durchgesetzt hätten.
    Mit kollegialen Grüßen
    Jupp Scheuring

  20. Vor einigen Tagen habe ich hier gelesen das gd auf Planstellen (A9) des md „geparkt“ werden, ich fragte warum wir dann so viele gd ausbilden, das konnte mir keiner erklären! Und jetzt sollen noch mehr gd ausgebildet werden, damit im md befördert werden kann?

  21. Conny, erst richtig lesen, dann gut nachdenken!

  22. Ich bin dem Gerhard sehr dankbar, für die deutlichen Worte.
    Euphorie geht anders.

    Auch wenn es natürlich wichtig ist, für die nächste Zukunft personell zu planen und hier seine Forderungen aufzustellen, so müsste es auch mal möglich sein, unsere hausgemachten Probleme zu lösen.

    Wann lösen wir ENDLICH unsere Schattenkabinette auf. Wann besinnen wir uns ENDLICH wieder auf das, was letztlich Polizeiarbeit ausmacht. Warum macht nicht jeder das, was auf seiner Visitenkarte (Dienstpostenbeschreibung) steht.

    In meiner Inspektion haben wir eine Führungsgruppe mit ca. 240% Personal. Einen Ermittlungsdienst mit 150% Personal.
    Eine sog. Zentralgruppe (Artus, usw.) da ja gar nicht auf dem Papier existiert. Dazu ständig sinnfreie Abordnungen, ohne Ausblick auf Besserung.

    Für den Alltag in der Schicht bedeutet das, es wird selten die Mindeststärke erreicht, und wenn man mal dringend frei braucht, geht es dann halt nicht. Ich kann es den Kollegen nicht mehr verdenken, wenn sie dann mit einem gelben Zettel die Notbremse ziehen.

    Aber Schuld ist auch der Dienstherr. Es fehlt die Attraktivität sich im Aussendienst zu schinden. Die Anerkennung fehlt. Ein schön gemaltes sinnloses Tortendiagramm ist mehr wert, wie die schlichte Polizeiarbeit draussen. Und vom finanziellen Anreiz ganz zu schweigen. Lächerliche Zulagen, bei deren Reform, wie wir gehört haben, wieder alles auf Eis liegt.

    Und wenn dann noch der große Beförderungsstau wie bei den POM`s kommt, ziehe ich meinen Hut wie sich all diese Kollegen jeden Tagn auf´s Neue motivieren.

  23. @ Scheurig Nr. 11
    „Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    der frühere Bundesgrenzschutz hat gerade in den letzten zehn Jahren eine Entwicklung hin zur Bundespolizei durchgemacht, die noch vor zwanzig Jahren kaum jemand in diesem Land für möglich gehalten hätte.“

    Also ich habe vor 20 Jahren schon das Gleiche gemacht wie heute, nur schlechter bezahlt! ;-)

    Danke für euren Kampf für uns. Trotzdem nochmal meine Frage:
    Gibt es irgendwo eine Übersicht, welche Posten bei b, c, und d konkret höher bewertet werden sollen?

  24. @Sepplhuber
    Was deinen Rat angeht scheinst du wirklich „fern der Heimat“ zu sein. Die „interessanten“ Dienstposten, und damit meine ich nicht die Vergütung, werden ausschließlich unter den knapp 40% gD/HD hin- und hergeschoben. Für über 60% mD also keine Chance der Bewerbung, unabhängig der familiären Situation.

    Schöne Ostern

  25. Liebe GDP

    -Punkt1-
    Wenn 50% gD da sein sollen, dann muss auch deutlich gemacht werden, dass es nicht 50% Führungskräfte geben kann.
    Derzeit bemerke ich, dass im gD ein (berechtigter) Führungsanspruch besteht.
    Das, was mich am meisten ärgert, es gibt viele PVB die für den Bereich der Führung durch den Ausbildungsaufstieg bzw durch den Einstieg im gD grundqualifiziert sind, die gerne jetzt oder später auch gemäß ihrer Qualifikation verwendet werden möchten. Meiner Meinung nach ist das auch richtig so und die Zukunftsperspektive in der Führungsverantwortung aufzusteigen ist wichtiger als die Beförderungen.
    Jedoch tummeln sich im Haifischbecken auch viele VAV’ler, die dort nichts zu suchen haben. Das VAV ist eine vereinfachte Aufstiegsform auf seinem Dienstposten -Punkt-
    Der Gruppenleiter -alt- PHM konnte so über das VAV gD werden und seine Funktion weiter machen. Der GL -alt- (PHM) wäre nicht DGL geworden; dazu hätte er 2-3 Jahre studieren müssen. Hat er nicht / wollte er nicht – wurde kein DGL.
    Jetzt auf einmal wollen die VAV’ler in vielen Bereichen weiter. Das ist der falsche Weg. dazu hätte ein anderer Aufstieg gewählt werden müssen.
    Gleiches für die KSB, die über VAV den Aufstieg gemacht haben.
    Anders der POM, der 2 Jahre Ausbildungsaufstieg gemacht hat, und als KSB zurück kommt. Der ist zu fördern und in die Funktion GL und später weiter zu nehmen.

    Gerade wenn der Anteil gD vergrößert werden soll, dann muss das auch so deutlich gemacht werden!! Sonst schafft 50% gD zwar ein paar Beförderungsmöglichkeiten im mD; vergrößert den PK/POK-Bauch und schafft noch mehr Frust:
    – alle wollen Führen
    – und bei A10 ist Schluss obwohl VAV bis A11 reicht… ups
    (oder KSB bis A11??? …. naja, die Gruppenführer in der EHu, die die Verantwortung für 10 PVB haben haben ja immerhin eine 9/10er Stelle… jetzt schon wie ein KSB und der GL mit 3PVB ist A11… Merkt ihr selber, dass da noch eine Menge ungerecht ist!!! Aber fleißig 50% fordern…)

    -Punkt2-
    in der ganzen Stellenrechnerrei:
    Ist erfasst wie viele weibliche PVB auf Grund von Teilzeit (Elternschaft) nur in begrenztem Umfang für den Dienstbetrieb zur Verfügung stehen?
    Ich bin froh, dass wir Frauen in der Polizei haben. Gefühlt haben wir 1-2% Frauen.
    Jetzt, 25 Jahre nach dem wir Frauen in der Polizei haben, müssen wir doch mal erkennen, dass Frauen Mütter werden und dass die Planstellenbesetzung/-berechnung diesem „Wunder der Natur“ nicht gerecht wird. Es müssen also mehr Planstellen da sein um arbeitsfähig zu sein. Wir müssten also nicht in Richtung 100% gucken. Sondern in Richtung 130% Auslastung um Urlaub, Krankheit, Elternschaft, etc abzudecken. Derzeit haben wir in vielen Bereichen eine Auslastung von 60-70%, da kann man ja ausrechnen,was nach Abzug von Krankheit, Urlaub, Elternschaft übrigbleibt.

  26. Beamte jammern immer !

    Wer denkt denn mal an die Tarifbeschäftigten, die nach dem 3-jährigen – dem einzigen „Bewährungsaufstieg“ –
    seit 17 Jahren ( ! ) in der Entgeltgruppe 5 ihren Dienst verrichten und seit zig Jahren bereits in der letzten Altersstufe sind, OHNE Chance bis zur Rente, dies ändern zu können.

    Die mickrigen bzw. fehlenden Tarifanpassungen des letzten Jahrzehnts im öffentlichen Dienst
    ( die Gewerkschaftsforderungen für 1 Jahr werden ja mittlerweile regelmäßig auf -2- Jahre verteilt, aber in der Presse dann wieder zusammengerechnet, tolle Rechnung ! ) tragen nicht unbedingt zur Motivation bei.
    Stattdessen werden wir lediglich mit einem läppischen „Leistungsentgelt“ einmalig bedient, das eigentlich auch einmal
    bis auf 8% steigen sollte…

    Die ECHTE Inflation liegt bei 6-7% ( Politiker nennen das ja „gefühlt“ ;-) ), d.h. unsere Einkommen haben Jahr für Jahr
    4-5% und mehr an Wert verloren, während die Preise explodiert sind.
    Ja, ja, ich weiß schon: Die BUK sollen froh sein, dass sie bei der BPOL arbeiten dürfen…! ;-)

    Allen ein frohes Osterfest !

  27. @ aeM

    Zustimmung zum Beitrag Nr. 25 auf ganzer Linie. Das mit den VAVlern läuft komplett aus dem Ruder !!! Da muss bei A10 Schluss sein !!! Wer mehr will muss halt auch dementsprechenden (mind. 2 jährigen) Aufstieg machen.

  28. Klasse Diskussion. Alle sind Opfer. Ihr armen Menschen. Und man wird noch nicht größer, wenn man andere klein macht, Mr. Barnes.

  29. Hallo…

    also ich bin auch ein VAV ler und bin der Meinung, dass die Möglichkeit bis zur Besoldungsstufe A  11 zu kommen, mehr als gerechtfertigt ist. Es kommt meiner Meinung nach halt immer auf die jeweilige Tätigkeit an.

    Ich übe z.B. die Tätigkeit eines GL bei einer Flächeninspektion aus und das seit über 12 Jahren. Insgesamt habe ich die Verantwortung für 21 Mitarbeiter ( kein Witz ). Ich kann nicht erkennen, warum ich … im Gegensatz zu einem Kollegen mit voller Ämterreichweite… nicht ebenfalls A 11 sein darf ( bin seit mehreren Jahren schon A 11 ).

    Für mich wäre sogar eine Dotierung nach A 10 – A 12 vorstellbar und gerechtfertigt. Da ich noch 19 Dienstjahre vor mir habe, erlebe ich es ja auch vielleicht.

    Fazit:

    Egal ob eingeschränkte oder ungeschränkte Laufbahnbefähigung…die Tätigkeit sollte zählen.

  30. mr.barnes 30. März 2013
    ….äähh, darauf kann ich jetzt nicht so recht wechseln!

    -Ironie? – Vorsicht, die wird von vielen nicht als solche empfunden werden…; – oder da benutzt jemand anderer den Nick, denn das tönt so gar nicht nach dem Mr. Barnes, den ich kenne und mit dem ich sehr häufig sogar einer Meinung bin!

    Wie dem auch sei: Warum sollte bitte bei A 10 Schluss sein, wenn die BPOLLV die eingeschränkte Laufbahnbefähigung bis A11 verleiht? (Die Bundeslaufbahnverordnung für die allgemeine Verwaltung übrigens sogar bis A12)

    Dass diejenigen, die sich, sei es in jüngeren Jahren, sei es im gesetzten Alter, die „Ochsentour“ angetan haben, sich etwas stiefmütterlich behandelt vorkommen, ist verständlich, liesse sich jedoch mit einer Quotenregelung (Unwort bei der BuPo, ich weiss…) , wie wir sie früher im Bereich Süd hatten, regeln . Damit bräuchten d i e s e beiden Gruppen dann schonmal keinen Neid mehr aufeinander entwickeln.

    Was nun den Bereich Führung anbelangt, so denke ich, sollten alle mal hübsch auf dem Teppich bleiben!
    Erstens ist es natürlich klar, dass es bei einer gD-Quote von 50% nicht nur „Führer“ geben kann!
    Ich persönlich finde allerdings auch einen PHK im Streifenwagen nicht verwerflich.- Vorausgesetzt, man hat die Aussage der Kienbaum-Studie, die Jupp dankenswerterweise hier nochmal angesprochen hat, erfasst und verinnerlicht! Dass nämlich der mD auf längere Sicht als Einstieg in die eigentlich dem gD zugeordnete Tätigkeit zu betrachten ist und insofern die früher in einigen Bundesländern praktizierte sogenannte „Einheitslaufbahn“ durchaus einen Sinn machte.

    U.a. auch von daher, dass es nicht so viele gab, die sich offenbar als „geborene Führer“ betrachteten.
    Glaubt hier wirklich jemand, führen lerne man auf einem Lehrgang? In Lübeck? – Herzlich willkommen in der Realität! Nun habe ich meinen Kommissarslehrgang bereits vor knapp 30 Jahren beendet (und sogar bestanden, auch wenn das dem damaligen Lehrgangsleiter nicht gepasst hat…) und es hat sich sicherlich auch einiges in Richtung Modernisierung getan. Sicherlich wurde von diesem Lehrgang auch damals nicht jeder so nachhaltig traumatisiert wie ich, der seitdem keinen Fuss mehr in St. Hubertus gesetzt hat, trotzdem bleibe ich dabei: Führungsqualitäten erwirbt(!) man sich in erster Linie durch Erfahrung „on the job“ – vorausgesetzt, man hat´s grundsätzlich drauf! Hat man das nicht, hilft weder Lehrgang noch Erfahrung.
    Was ich damit sagen will: in eine Führungsposition sollte man hineinwachsen, nicht hineingeworfen werden! Dass das früher der Fall war, lag natürlich auch an der Tatsache, dass der Anteil gD damals nur ca. 10% betrug… Wollen wir das zurück?
    Na also! – Mit einer gewissen Quote unfähiger Führungskräfte haben wir uns damals übrigens bereits genauso herumgeärgert und das wird auch zukünftig nicht anders sein.

  31. Neid, Missgunst und Intoleranz das sind momentan die Spiegelbilder in der Bundespolizei, die sich bis auf die Dienstgruppenebene in den Revieren her unterbrechen. Wie sonst kann man die Kommentare einzelner angeblich studierter, führungsfreudiger Kollegen verstehen?
    Jeder der lebensälteren Beamten mD/gD hat es verdient und sein Scherflein dazu geleistet, in welcher Form auch immer.
    Es wird immer Leute geben die sich durch das System mogeln.

    In diesem Sinne ein schönes, friedliches Osterfest.

  32. Wenn alle Häuptlinge sind, wo kommen dann die Indianer her?

    Wir müssen wieder zurück zum:
    gD = Führungskraft; mD = geführte Kraft; hD = what ever.

    Einfache Rechnung: Auf 7 – 10 PVB mD kommt ein PVB gD als Führungskraft.

    Fertig. gD – Stellen also kürzen und dafür mehr Anreize im mD, z.B. einen weiteren Dienstgrad oder mit der Dienstzeit steigende Grundbesoldung (< bitte aber spürbar).

    Frohe Ostern. Das wichtigste ist die eigene Gesundheit!!!

  33. @Gerhard

    Du hast es mal wieder (als einziger) richtig erkannt. Na bei dem Vorteil (du kennst mich ja) kein Wunder. Nächste mal schreib ich ganz groß IRONIE vornedran.
    Und jetzt noch schöne Ostern.

  34. Ich glaub, ich bin hier im gD Forum, da ist es wohl besser ich schreib nur einen kleinen Beitrag.
    Ich bin PHM, aber wenn ich hier sehe, wer alles als noch POM Ü40 ist, da kommen mir die Tränen. Die können rotieren wie sie wollen, sie werden max. mit der Mindestpension nachhause gehen. Augenscheinlich wollen hier alle 1. PHK werden.
    Irgendwie komme ich mir hier vor wie mD -Mittel zum Zweck.
    Und jetzt bin ich Platt von dem Forum und einer 55 Stunden Woche, wo ich am Sonntag um 04:20 Uhr Schichtbeginn habe.

  35. 50 % Anteil gD. Warum nicht?
    Dann bitte auch: 50 % der Seiteneinsteiger erhalten die Chance, in den hD zu kommen!
    VAV hD für sechs Monate und Beförderungsmöglichkeit bis A 15. Auch eine Art Attraktivitätsprogramm.

  36. @ einer von Tegel

    Ich bin zwar aus dem gD, habe hier aber schon des öfteren betont, dass der von Dir beschriebene Umstand aus meiner Sicht unhaltbar ist. Aber dafür, auch das habe ich schon mehrere male geschrieben, kann es nur eine Lösung geben:

    Die unsäglichen Planstellenobergrenzen gehören endlich abgeschafft und entsprechende Kassenanschläge (d. h. tatsächliche Beförderungsmöglichkeiten, sprich entsprechende Haushaltsmitte) bereitgestellt!

  37. @ Sindbad 30. März 2013

    Ja. GL kann und darf gerne bis A11 sein. GL kann auch gerne der VAVler sein. Da du das seit 12 Jahren machst, gehe ich davon aus, dass du als mD Gruppenleiter geworden bist?! Dann wurde die Funktion GL auf gD angehoben. Dein Job wurde also gD. Damit du deinen Job weiter machen kannst wurde das VAV angeboten.

    Das ist doch alles fair.
    (bevor GL A12 wird möchte ich aber erstmal die Gruppenführer in der EHu auf 9-11 angehoben haben!!)

    @Gerhard Medgenberg, KG Weil 30. März 2013

    Wenn nicht bei A10 Schluss ist, dann muss der KSB 8-9 der das VAV macht 9/10 jetzt eine GL-Stelle erhalten. Und jetzt überlege mal: 50% gD. Wer A11 werden will muss GL werden. Da wird es einen riesigen POK-Bauch geben mit erheblichen Frust! und es wird einen riesigen Personalkörper an Aufsteigern und Einsteigern mit voller Laufbahnbefähigung geben, die KSB bleiben. Auf freiwerdende GL Posten wird es ein riesen „Gedränge“ geben – um A11 zu werden die ganzen „Alten -VAV’ler“ und die jüngeren, mit Führungsanspruch und voller Laufbahnbefähigung.

    Das was ihr immer vorwerft, dass nicht geplant wurde und nicht in die Zukunft gedacht wurde macht ihr auch.
    Wenn es richtung 50% gD gehen soll (aber auch jetzt schon) muss Klartext gesprochen werden und eine deutliche Bekennung zu der vollen Laufbahnbefähigung erfolgen.
    VAV ist der Aufstieg auf der Funktion, die man inne hat. VAV als GL bleibt GL. VAV als KSB bleibt KSB (bis A10). Wer „Karriere machen“ will, der muss einen AUSBILDUNGSAUFSTIEG oder Praxisaufstieg machen und keinen VEREINFACHTENaufstieg.
    Es wird sonst Frust ohne Ende geschaffen – und das neben dem POM-Bauch, PK-Bauch und POK-Bauch – Frust weil man neben Beförderungen (Geld) auch Anerkennung und berufliche Selbstverwirklichung erreichen möchte und dazu möchte man auch die Verantwortung übernehmen, für die man qualifiziert und Ausgebildet ist. Wer den Ausbildungsaufstieg gemacht hat (und auch die Einsteiger gD) haben ein berechtigtes Interesse an Führungsverantwortung und die müssen dort auch verwendet werden. Dabei muss man aber bedenken, dass wir keine 50% Führungskräfte benötigen. Also muss, um dem Frust entgegen zu wirken, klare Kante bekannt werden; und das ist nicht gegen das VAV sondern einfach eine Deutlichmachung was VAV bedeutet und welcher Plan dahinter steckt. Man kann sich nicht 30 Jahre um einen Aufstieg „drücken“ und sagen:“Ah, VAV dann lass ich mir den GL und A11 schenken“. Das funktioniert nicht. Wer heutzutage GL werden will muss den Ausbildungsaufstieg oder Praxisaufstieg wählen und wird damit dann auch GL. Die GL mit VAV sind die, die als mD schon GL waren. Das hätten die KSB damals auch machen können. Wer sich nicht bewegt hat, der muss jetzt nicht durch das VAV beschenkt werden, wenn sich andere bewegen! Zumindest muss das so deutlich gemacht werden, denn bei 40% (oder gar 50%) gD muss man denen, die investieren auch eine Zukunftsperspektive zeigen und schaffen!

    PHK im Streifenwagen
    Das wäre eine Möglichkeit. Ich schrieb oben schon etwas dazu, dass man KSB bis A11 machen könnte.
    Was aber ist mit unseren Gruppenführen?

    guter Führer
    Es geht nicht darum, ob man Führen in Lübeck lernt, sondern um die Qualifikation, die man sich erarbeitet und um eine Zukunftsperspektive! Und diese Zukunftsperspektive muss den Ausbildungs– und Praxisaufsteigern deutlich aufgezeigt werden.

    Meiner Meinung nach sollte jeder in die Führung hineinwachsen (da sind wir einer Meinung). Von unten nach oben. Aber da muss man mal zugunsten der Einsteiger sagen, wenn ein GL-Posten frei wird und KSB Einsteiger 5 Jahre PK-KSB und KSB-VAV-5Jahre-PK zur Debatte stehen, dann ist der mit voller Laufbahnbefähigung zu ziehen -Punkt- und das muss auch so deutlich gesagt werden.
    Der VAV’ler hat den Aufstieg auf seiner Stelle gemacht. Soll da gerne A11 werden. Von mir aus auch ohne VAV, per Hand auflegen.

  38. Führen oder nicht führen, das ist hier nicht die Frage. Es geht doch darum wie jedermann amtsangemessen alimentiert wird. Und nicht nur wenn er führt. @aeM bei Dir scheint man immer rauszuhören, dass Du Angst hast bald niemandem mehr sagen zu können wo es lang geht. Meine Erfahrung zeigt mir, dass es immer schwierig ist mit solchen Menschen, die sich über den Dienstgrad definieren oder zwingend Macht ausüben möchten, in einer Behörde etwas zum Guten zu verändern. Im Zweifel schauen die doch eher nach oben als nach unten. Schließlich rieseln von oben die Sterne. Und wenn ihr hier schon auf den VaVlern rumhackt, dann sei Euch mal gesagt, dass es auch Mitarbeiter in Eurer Behörde gibt, die sich zu gerne weiter qualifiziert hätten. Aber aus Zwängen, die das Leben so bietet niemals alles unter einen Hut bekommen hätten. Meine Frau zum Beispiel wurde immer als förderungswert gehalten. Nun haben wir wohl den Fehler gemacht und mit Mitte Zwanzig für Nachwuchs gesorgt. Und gleich zweimal. Somit ergab sich zweimal eine mehrmonatige Zwangspause und eine anschließende Teilzeitbeschäftigung für meine Frau. Eine mehrjährige Abwesenheit in Brühl und in Lübeck kam für sie nicht in Frage. Zum einen sind Kinder nur einmal klein, zum anderen hätte mir mein Dienstherr nen Vogel gezeigt wenn ich gefordert hätte für zwei oder drei Jahre keinen Schichdienst mehr zu machen. Nach Auffasung einiger hier hat sie ihren Anspruch verwirkt jemals die Sphären des gD zu erreichen, da sie nie nen ▶richtigen◀ Aufstieg machen konnte . Sie und wahrscheinlich viele andere wollen gar nicht fuhren. Sie wollen nur vernünftig entlohnt werden. Zum Führen haben wir ja Dich aeM

  39. Jeder im gD will Führungskraft sein.Wer kein Bock auf Streifendienst hat, will Speziallist sein z.B.Ermittlungsbeamter,Fahndungsbeamter etc…..Hinzu kommt ein risiger Pool in der Leitstelle,dann eine Vielzahl von Bearbeitern/Sachbearbeiter z.B . PT,IT…….. Dann noch Trainer mit zusätzlichen Personal zur Unterstützung bei Seminaren.
    Keiner von denen will Schichtdienst machen und auf der Straße seinen Dienst verrichten und am Wochenende zusätzlich Einsätze machen.Das ist ein über die Jahre hausgemachtes Problem,welches mal behoben werden müßte.
    Der normale KSB ist frustriert und hat schon lange keine Lust mehr für alle anderen mit zu arbeiten.

  40. @Goethe 31. März 2013

    ich denke, dass du mich falsch verstanden hast. Es geht nicht darum, sich über seinen Dienstgrad zu definieren, sondern darum, dass man arbeits– und lebenszufrieden in seinem Beruf schaffen will. Wenn man drei Jahre die Schulbank drückt, dann macht man dass weil man „weiterkommen“ will und nicht um still zu stehen und auch nicht wegen ein paar Sternen oder dem Geld. Sicherlich schafft mehr Geld mehr Kaufkraft. Schulterstücke sind meiner Meinung nach in unserem Beruf entbehrlich. Wichtig ist, dass man eine Zukunftsperspektive schafft; diese mag sicherlich auch in einer Beförderungsplanung liegen aber auch in einer Förderung. Führen heißt nicht Macht ausüben, sondern lenken und leiten. Ich hake auch nicht auf VAV’lern rum! Das VAV ist ein sehr wichtiger Schritt gewesen, um die verdienten Mitarbeiter, die jahrelang eine Funktion/ Verantwortung ausgeübt haben auch mit zu nehmen, den der „alte Job“ ist nun gD. Wer 15 Jahre GL war, der sollte es auch bleiben. GL war mD ist nun gD – in der logischen und richtigen Konsequenz war es richtig diese GL-alt- vereinfacht, auf Grund der Qualifikation und Erfahrung, in den neuen Dienstgrad der Funktion zu übernehmen.
    Aber genauso ehrlich muss man auf den KSB gucken, der VAV macht. Der macht nicht VAV um GL zu werden; sondern weil der KSB nun neben 8-9 auch mit 9-10 dotiert ist -Punkt-. Hätte er früher GL werden wollen hätte er sich dazu qualifizieren müssen. Will er das heute muss er das über den Ausbildungs- oder Praxisaufstieg.
    Ähnliches mit den Gruppenführern. Früher sind die auf einen 9Wochen GFL gegangen. Dann kam der 2 oder Jahres Aufstieg. Heute der modulare Aufstieg.
    Bis vor kurzem beinhaltet die Ausbildung der FH-Bund die volle Qualifikation aller Führungsebenen gD; jetzt ist die Qualifikation bis GL. Es werden wohl wieder DGL/ZF Lehrgänge kommen (so wie es die früher auch mal gab).
    Das ist nicht ungerecht, sondern normale Entwicklung.

    Außerdem vermischt du, andere und die GDP wieder mal etwas. Natürlich wollen wir alle mehr Geld. Das ist aber im Moment an den Dienstgrad verknüpft. Der an die Funktion. Hier sollten Wechselwirkungen bedacht werden.
    Natürlich will der VAV’ler A11. Das ginge auch als KSB. KSB ist jetzt schon als Beispiel zwischen A8-A10 wiederzufinden. Nach 30 Jahren KSB A8 und der Einsteiger nach 6 Jahren KSB A10, wie der Gruppenführer und der GL A11. Und der BeDo-Einheitsführer mit 8 Mitarbeitern A12 wie der stell.Hu-Fhr. Das System hakt.
    Eine Ungerechtigkeit waren die Lebensalterstufen. Der Einsteiger mit 30 Lebensjahren und 2 Jahren Berufserfahrung bekam mehr als der, der mit 16 angefangen hat. Der Wechsel auf Erfahrungstufen ist gerecht. Vielleicht muss man das auch in der Besoldung machen. Besoldung P und dann von unten nach oben weg. Mit einer „Beförderung“ nach Leistung und Standzeiten.

    Und schließlich noch ein persönliches Wort @Goethe
    Deine Anfeindungen gegen mich kannst du dir schön klemmen. Wir reden über über die Sache und viele Probleme!

  41. Schade dass man hier nicht korrigieren kann. Am Rechner entstehen Tipp-, Rechtschreib-, Interpunktion- und Ausdruckfehler, die leider erst nach dem Absenden (anderer Seitenaufbau) auffallen.

  42. Beiträge No 22, 39 und Gerhard

    Danke, ihr beschreibt sehr gut was auch ich fühle.

  43. Möchte hier auch einmal meinen Senf dazu geben. Bin 1963 in den BGS als A1 eingestellt worden und habe ihn 2005 als A 11 (DGL einer Flächeninspektion mit einem 16a )verlassen. War von 1973 an beim GSE und ab 1990 im Osten freiwillig. Ich bin dort hin gegangen,wo es Planstellen gab. Ich war mit meinem BGS zufrieden und glücklich. Diese Probleme,die hier aufgezeigt werden,sind für mich zum Teil unverständlich. Ein Glück,dass ich die Bundespolizei mit ihren Problemen nicht mehr kennengelernt habe.

  44. Nix da @aem….Goethe und Gerd haben es erkannt und auch benannt. Den Kern der Sache erfasst. Und was Dich betrifft@aem, …sämtliche Beiträge, egal worum es geht, von Dir, bestärken mich in meiner Meinung, dass Du hier nur als Agent Provocateur unterwegs bist!

  45. Warum macht man das Ganze nicht anders?
    Warum nicht eine Besoldung bzw. Übertragung eines Amtes nach Funktion bzw. Stelle.
    Wenn ich auf einer DGL Stelle sitze, dann bin ich auch verdammt noch mal nach A12 zu besolden.
    Wenn ich KSB bin, bin ich nach A9 zu besolden. Fertig.
    Wenn ich im Stab eine Funktion habe, die gemäß Stellenbeschreibung A12 besoldet sein sollte, dann sollte man darauf auch A12 besoldet werden.
    Wo ist denn der Sinn, wenn ich auf einem Dienstposten A11-A13 sitze und 15 Jahre bis A13 benötige, wobei sich weder meine Leistung noch meine Tätigkeit noch meine Aufgabe ändert? Mit welcher Begründung bekomme ich am Anfang dieses Gehalt und dann irgendwann mehr Gehalt ohne dass ich oder meine Aufgabe sich geändert hat?

  46. Schade, immer diese Neiddebatten lesen zu müssen :(
    Wenn ich entsprechenden Einfluss hätte, würde ich folgendes Laufbahnmodell
    in den Ring werfen, der
    a) dem Kienbaumgutachten
    b) dem langedientem mDler
    c) dem aufstrebendem gDler gerecht wird

    Einstellung im mD mit A7 und Beförderungsmöglichkeiten
    bis A9 ( Mix aus Eignung, Leistung, Erfahrung plus Lebensalter )

    Abschaffung A9 mZ unter gleichzeitiger Überleitung nach A9 gD
    nach einem Jahr Stehzeit A9 mD

    Beförderungsmöglichkeit bis nach A11

    Möglichkeit der Beförderung nach A12 nach bestandenen Führungslehrgang GL/ DGLV ( ist in der Bundesverwaltung ja möglich )
    gekoppelt an Mindestlebensalter (45)

    Für den Ausbildungsaufsteiger und Seiteneinsteiger ändert sich nichts.
    Er ist nach einem ebenfalls abgelegtem Führungslehrgang auf Stellen DGL usw. bewerbungsfähig
    und hat die Möglichkeit, einen eingeschränkten Aufstieg bis A14 zu machen
    ( Ebene ILV usw )

    So dürfte jeder zufrieden sein und man verschließt sich nicht dem guten Realschüler, wie bei einer zweigeteilten Laufbahn.

    Gruß aus dem Rheinland

    Auf dem Handy geschrieben, Fehler dürfen ignoriert werden ;)

  47. ZU 11. Scheuring
    Lieber Jupp wäre es denn nicht möglich das jeder im mD mit 50 Jahren und Beurteilung 6 (man hört ja immer das sei eine gute ´Beurteilung ) zum PHM befördert wird und jeder PHM mit 55 Jahren sein PHM Z bekommt(Altersstrafraum)???? Ich meine das jeder mit 35 Dienstjahren od. darüber dies verdient hätte. Da muß halt der 35 Jährige mal ein Jahr warten bis er sein Z bekommt!!!

  48. Besteht eigentlich auch die Möglichkeit zu verzichten?

    Warum muss ein KSB bis A11 bewertet sein?
    Wofür ist der mD eigentlich da?
    Warum muss ich mit 37 PHMmZ sein?
    Wer verzichtet auf seine gute Beurteilung mit 27 als POM, damit der Kollege POM mit 43 endlich die 9 bekommt?
    Wo sind sie, die solidarisierten Kollegen?

  49. Lieber „Arzt“,
    natürlich ist es unser Ziel, dass gerade mittleren Dienst grundsätzlich jeder innerhalb seiner Dienstzeit das Endamt seiner Laufbahn erreichen kann. Und mit den oben dargestellten Forderungen des Bundespolizeipräsidiums können wir diesem Ziel deutlich näher kommen. Die von Dir aufgezeigten Lebensaltersziele sind ein guter Ansatz, der erreicht werden muß und auch erreicht werden kann. Wenn Du mich unter 0172/8301116 anrufst, kann ich Dir im Detail darstellen, wie wir insgesamt dieses Ziel erreichen wollen. Mit kollegialen Grüßen Jupp Scheuring

  50. Das Grundthema war doch ein anderes. Es endet jedesmal mit den gleichen Unzufriedenheiten. Mal etwas positiv sehen was durch die GDP erwirkt wurde und dankeschön sagen, gibt es hier nicht mehr.
    Hier ist es wie im „normalen Leben: Erstmal nur an sich denken, was der Nachbar macht ist egal, hauptsache erstmal “ ich „.
    Es macht einfach kein Spaß mehr hier rein zuschauen. Es muss sich was ändern:
    “ Miteinander und nicht Gegeneinander“.
    Macht Euch alle mal darüber Gedanken.

  51. hallo peter,

    früher trugen die spatzen gamaschen…daran krankt auch so manche sin der behörde,da die ewig gestrigen in ihren alten mustern bleiben….

    a 9…a10….a 11…….usw

    hey leute..ich wäre froh,wenn ich mit bald 51 jahren endlich phm werden würde…..bin ksb…..diensthundlehrwart im nebenjob (ironisch)….aber pom….

    werde ich wertgeschätzt…höre immer bin ein quotenmensch…wie meine anderen 10 pom`s diensthundführer in meinem alter,ab 45 jahren aufwärts…

    wir pom´s wären echt froh a9 zu sein……das mal zu dem geschreibe hier…

    gruß……ein realer pom fritz..ironie

  52. Moinsens!

    @aeM

    Ich habe lange überlegt, ob ich zu Deinen Ausführungen überhaupt Stellung nehmen soll. Sei`s drum!

    In vielen Punkten, die Du hier in den „Ring“ wirfst, will ich Dir auch tatsächlich zustimmen.
    Dabei meine ich auch, dass die Bundespolizeiführung/politische Führung es einfach versäumt hat, klar strukturierte Möglichkeiten des beruflichen Fortkommens für alle Laufbahnebenen zu schaffen. Bislang sehe ich auch keinen wirklichen Willen, dieses Problem anzufassen.
    Nichtsdestotrotz sind viele Deiner Aussagen auch „Schwarzweiß-Denken“, das sämtliche Grauschattierungen ausblendet, die eben diese Konzeptlosigkeit beinhaltet.

    Als Beispiel:
    Noch immer wird den Kollegen in den VAV-Lehrgängen in den AFZèn und in der Akademie erklärt, dass sie irgendwann in der Funktion eines GL`s landen werden (die wenigsten glauben es). Diese Haltung wird zwar in den Stammdienststellen nicht unbedingt genauso gesehen, allerdings werden vorrangig VAV`ler an die nicht real existente Vertreterposition gesetzt.
    Zwangsläufig wandern diese Kollegen (KSB) dann auch in die Schusslinie, wenn der knapp 30-jährige, ausbeförderte GL die Welt der Möglichkeiten der Bundespolizei entdecken will, u.a. um seine „vermalledeite“ Verwendungsbreite zu erhöhen.
    Und nun??

    Ich glaube persönlich auch nicht, dass die Masse der VAV`ler, die Du augenscheinlich als gewaltigen Dorn im Auge hast, unbedingt eine wie auch immer geartete Führungsposition ausüben wolllen.
    Vielmehr hat man im mD mittlerweile abseits des KSB und des PVB in der Gruppe kaum eine Möglichkeit interessante Tätigkeiten auszuüben, da zumindest in den Abteilungen und in den Inspektionen die meisten Dienstposten abseits der erwähnten DP im Bereich des gD angesiedelt sind.
    Ist das der „wahre Jakob“??

    Ist da wirklich immer der studierte, voll laufbahnbefähigte, oft junge PVB der richtige Mann???

    Abschließend:
    Ich persönlich konnte mir auch schon oft genug anhören, wie unfair es doch sei, dass ich nur durch „Handauflegen“ die Möglichkeit hätte POK zu werden und der Unterschied zwischen voll laufbahnbefähigtem PHK und VAV`ler nach außen überhaupt nicht klar genug dargestellt würde.
    PHK -35 Lebensjahre – 12 Dienstjahre
    PK – 45 Lebensjahre – 27 Dienstjahre

    Gruß

    AB

  53. Hört sich ja erst mal toll an, aber es ist halt nicht zu vergessen, dass im September Bundestagswahlen stattfinden. Das heisst auch der Wahlkampf mit seinen leeren Versprechungen und Lügen ist in vollem Gange !

  54. @ 50.: Volle Zustimmung.
    Dieses gegenseitige „Das-Schwarze-unter-dem-Fingernagel-nicht-gönnen“ nervt nur noch.
    Wie manche Absolventen der Kader-Schmiede HL dem 10%-Anteil des gD nachtrauern, verwundert einen schon.
    Aus der Tradition unserer Altorganisation heraus wird ja immer mal wieder der Begriff „Kameradschaft“ verwendet.
    Ein wenig Kollegialität mit einem Schuss Kameradschaft könnte hier im Forum und im Dienst nicht schaden. Mittels einiger Freunde bei der Lapo werfe ich hin und wieder mal einen Blick über unseren Tellerrand. Dort gibt es zwar auch im gewissen Umfang – wie im richtigen Leben – Neid und Missgunst. Auch Frotzeleien gegenüber den vereinfachten Altersaufsteigern gibt es natürlich. Aber im Vergleich zu uns, habe ich -zumindest den Schilderungen nach- eher den Eindruck, dass manche Begriffe nicht nur hohle Schlagwörter sind, sondern z.B. Kollegialität auch gelebt wird.
    In der Hoffnung, dass alle mal ein wenig zufriedener werden, verbleibe ich mit kollegialen Grüssen

  55. und hier auch ein ein POM | 45 Jahre | will einfach nur im mD sein Endamt als 9z. erreichen. Nicht mehr , nicht weniger. Bin nicht geil auf Führungsposition, das können andere machen, die zu Hause unter dem Pantoffel der Holden stehen.

    Aber was wird für mich, für alte POM´s gemacht???

    NICHTS, gar nichts……

    Und nach der Bundestagswahl ?

    NICHTS, immer noch nichts.

    Ihr habt Sorgen in eurem gehobenen Dienst. Jo jo.

  56. und hier noch ein pom….51 jahre…..schließe mich dem pom für immer an…

    eure sorgen möchte ich auch haben……a9…a10..a14 usw…….

  57. Der Evaluierungsbericht ist da! :(

  58. @POM für immer und @tuba, meine volle Zustimmung !!!
    @noch ein POM, genauso wird es kommen
    Aber die Mitglieder des Deutschen Bundestages müssen aber auch ihr Diäten noch vor der Wahl erhöht bekommen!
    Willkommen in Deutschland!

    http://www.focus.de/politik/deutschland/neuregelung-von-politikergehaeltern-debatte-um-diaeten-entzweit-cdu-csu-und-fdp_aid_952364.html

  59. Wieso muss man sich eure Sorgen stándig anhören und darf seine nicht äußern?

  60. @ 53
    Richtig, der Wahlkampf hat begonnen, aber die Stellenanhebungen sind umgesetzt.
    Siehe Änderungen zum ODP vom 19.03.13. Ist im Intranet eingestellt.
    Glückwunsch an die betroffenen Kollegen, deren Dienstposten aufgewertet wurden.

    Bin gespannt wie sich dies auf die Beurteilungen auswirkt.

  61. An gerd mannes

    Stellenanhebungen sind nicht gleichzusetzen mit möglichen Beförderungen! Das heißt nur, dass jetzt wesentlich mehr Leute um die wenigen Beförderungsmöglichkeiten kämpfen dürfen.

    An alle POM mit Z-Wunsch:

    Ich bin jetzt seit 18 Jahren PHM und wurde in der überwiegenden Zeit in Führungspositionen eingesetzt. Meine Beurteilungen waren über die Jahre immer im guten Bereich angesiedelt (7-8). Im guten Bereich, leider nicht im sehr guten Bereich…Man kann hier hundert Jahre alt werden und mit 8 beurteilt werden. Man wird leider nie das begehrte Endziel „Z“ erreichen, wenn ausgesuchte Leute immer bevorzugt werden nach „Eignung, Leistung und Befähigung“ (Ironie)…

    Bevor auf mich eingeschlagen wird: Tschuldigung, dass ich schon PHM bin (damals waren noch genügend Beförderungsmöglichkeiten da!) und ich finde es auch unmöglich und ungerecht von einer Regierung, das Leute, welche sehr gute Arbeit laut „Regierungs-Beurteilung“ verrichten, für dieselbe bisher nur einmal in Ihrem Leben befördert wurden. Würden diese Leute täglich nicht ihren Kopf auf der Straße hinhalten und ihre Gesundheit durch den Schichtdienst gefährden, könnten die anderen „Bessergestellten“ im gD und hD nicht auf deren tollen Leistungen befördert werden!

  62. …was bislang angehoben wurde (und auch erstaunlich schnell umgesetzt, in der Tat…), sind die Dienstpostehebungen. Die zugehörigen P l a n s t e l l e n können erst im Rahmen des Haushaltes 2014 angehoben werden. – Und da ist er dann wieder, der Wahltermin…
    Der Effekt ist monentan, vereinfacht gesprochen, lediglich der, dass die Rangfolgelisten neu erstell werden müssen… Des einen Freud, des anderen Leid. Grundsätzlich zwar alles durchaus in Ordnung, aber befördert wird deshalb vorläufig auch nicht e i n Kollege mehr! Wie gesagt, freut mich z.B. durchaus für die MKÜler, die jetzt theoretisch auch bis zum „Z“ kommen können; das nützt dem alten POM, der irgendwann via Beurteilung abgehängt wurde, allerdings herzlich wenig!

  63. @ aeM

    Es ist richtig, dass die Kollegen mit dem vereinfachten Aufstieg auf ihrem Dienstposten (GL usw.) diesen Aufstieg machten und danach auch weiter auf diesem Dienstposten bleiben. Ich habe 2001 den 16a – Aufstieg auf meinem damaligen Dienstposten DGL gemacht, durfte ich auch auf dem bleiben? Ja, bis 2009, dann Reform, Umsetzung auf DGLV. Und jetzt? Die Dienstgruppe ist immer noch genauso groß wie 2001, mehr illegale Einwanderung haben wir hier auch nicht, eher weniger, aber der DGL ist jetzt laut neuem ODP 11 – 13 und uneingeschränkt mit teilweise knapp über 30 jährigen PHK besetzt. Das gibt aber in ein paar Jahren einen gewaltigen PHK – Bauch, der mich dann aber nicht mehr interessiert, 2016 ist Schicht im Schacht.

  64. @ 61 & 62
    Danke für die Hinweise, die ich schon kannte! Ich hatte auch nicht behauptet, dass jetzt Irgendjemand befördert wird. Bitte genau lesen.

    Wie verhält es sich denn jetzt mit den Beurteilungen?
    Beispiel:
    Bisher war die Vergleichsgruppe der A10-12 in der BPOLD BP überschaubar, ca. 70 DP in den Einheiten.
    Nun kommen geschätzte 250 DP dazu.
    Alles „alte“ A 10/11 teilweise mit 9 beurteilt. Sagen wir mal 15 % mit 9, somit ca. 37 PVB.
    Nehmen diese ihre 9 mit? Und blockieren jetzt die anderen?

  65. zu Eintrag 61 von policeakademy:
    Volle Zustimmung.
    Damals erhielt ich eine KSB 9-Stelle, die der damalige BMI Sch. auf 9z anhob.
    Hat mir das persönlich oder den Kollegen in meinem Umfeld etwas gebracht? Nein!
    Ich habe nun bereits 26 Jahre Schichtdienst am Flughafen, Bahnhof und Grenze hinter mir.
    Fast jeden Sonderdienst sowie Einsätze mitgefahren und kaum Fehlzeiten, selbstständiges arbeiten eingeschlossen, kein Diszi aber immer noch POM.
    In 15 Jahren erreiche ich die derzeitige Pensionsaltersgrenze.
    Ich persönlich erwarte von der Politik sowie von der höheren Führung nichts mehr.
    Zu oft wurde an den Menschen in „unserer BPOL“ vorbeientschieden. Wurde der KSB trotz Burnoutstudie entlastet? Nein! Das Gegenteil ist der Fall. Irgendwem fällt immer noch etwas ein, um der Basis zusätzlich ein wenig mehr Arbeit aufzuhalsen. Dies ist ein schleichender Prozess. Wir KSB ersaufen mittlerweile in der Aktenbearbeitung und den Nachermittlungen.
    Wie heißt es doch so schön in der Werbebroschüre der BPOL für den m.D.: Wir bieten…Leistungsgerechte Bezahlung,
    gute Aufstiegschancen innerhalb der eingeschlagenen Laufbahn und in die nächst höhere Laufbahn…
    Dreister kann man die Unwahrheit nicht sprechen.
    Meine Meinung:
    Falls die Stellenanhebungen Geld kosten würden, wäre diese Maßnahme nie und nimmer durchgeführt worden.
    Wahlkampf eben…

  66. Ach ja, ich vergaß – 3 „Neunen“ sollte man inzwischen schon haben in den Beurteilungen um eventuell ins Z-Land eingewiesen zu werden. Macht bei demnächst 3 Jahren Beurteilungszeitraum nur schlappe NEUN JAHRE, in denen aber nix schiefgehen darf…(vorausgesetzt man hat schon die ACHT – haben wir gelacht…)

  67. aeM 3. April 2013
    Wieso muss man sich eure Sorgen stándig anhören und darf seine nicht äußern?

    Weil Du es immer wieder schaffst mD gegen gD, VAV,ler gegen uneingeschränkt, Bahn gegen Flughafen, alle gegen BPOLD BP und so weiter aufzuhetzen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es bei Dir Absicht ist umfrieden zu stiften. Zu alles und allem hast Du ein Kommentar der nur Unfrieden hervorruft. Genau darum reagieren die Mitarbeiter so auf Dich.

  68. @ 65 BaPo

    Kapiere ich nicht:

    Wenn Du in 15 Jahren in Pension gehst und 26 Jahre schon gemacht hast, bist Du jetzt ca. 47 Jahre. (Mit 21 Ausbildung beendet so um 1987 noch vor der Wende).

    Irgendwie klingt das komisch? Oder habe ich mich verrechnet? Alle Kollegen die ich kenne, klar ich kenne nicht jeden, die vor der Wende eingestellt wurden haben als PHM angefangen (A 6?) und sind heute PHM!

  69. Zu 68.

    Du meinst wohl als PHW eingestellt. Das schon, aber nicht alle sind heute PHM. In meiner BPOLI gibt es auch noch POM, mit über 50, die vor der Wende eingestellt worden waren und teilweise bei den Beurteilungen hinten runter gefallen sind, weil sie sich die „Wohltat“ HOD angedeihen ließen.

  70. zu 68 @Gerd:

    Du hast richtig gerechnet.
    Klingt komisch, ist aber so.
    Vom Flughafen ging ich als POM zu einer Flächeninspektion Bahn und fing mit der Beurteilung wieder von vorne an. Dort wurde ich in einem Revier eingesetzt. Hier bekam mein Spannmann und ich ständig die 6en, auf den anderen DG’n wurden durchweg höhere Noten verteilt. Dies hatte zur Folge, dass mein Kollege mit 60 als PHM ohne Z in Pension ging. Der war sogar noch von der BaPo mit über 40 Dienstjahren. Durch Schließung des Reviers bin ich in eine Verfügungsgruppe gewechselt und erhielt dort einen wirklich guten Beurteilungsbeitrag. Leider war der Erstbeurteiler aber immer noch der alte DGL. Wieder auf 6 eingestuft.
    Anschliessend wechselte ich zu einer Grenzinspektion in Heimatnähe.
    Hier stapelten sich leider ,im wahrsten Sinne des Wortes, gleichaltrige POM’S.
    Also wieder hinten anstellen und warten. Da wir bei uns alle gleichwertig gute Arbeit leisten, ist die Notenverteilung durch die Quotierung natürlich für die DGL sehr schwierig. Als ich nun endlich einmal eine gute Note erhalten sollte, wurde diese durch das neue Beurteilungssystem zurückgenommen und auf die ursprüngliche Note abgesenkt.
    Also weiter warten…

  71. Gute Nachrichten sehen so aus:

    Im einzelnen werden folgende Forderungen 2014 eingebracht:

    a, 220 neue Planstellen für den Personalmehrbedarf an den Flughäfen, den Personalmehrbedarf bei Auslandseinsätzen und für die Verbesserungen der Personalsituation im Bereich der IKT – Sicherheit

    b, 290 Beförderungen zur Verbesserung der Personalstruktur im mittleren und gehobenen Verwaltungsdienst zur Verbesserung der Perspektiven der VerwaltungsbeamtInnen

    c, 872 Beförderungen und Einweisungen von A 8 nach A 9 und A 9 mZ zur Verbesserung der Beförderungssituation der Polizeiobermeister und zu mehr Einweisungen nach A 9mZ

    d, 157 Beförderungen von Tarifbeschäftigte nach E 5 und E 9 zur Verbesserung der Personalstruktur im Tarifbereich

    e, 36 neue Planstellen im höheren Polizeidienst zur Verbesserung der Personal – und Beförderungssituation im höheren Dienst

    KLEINE ÄNDERUNGEN in der WORTWAHL – GROßE WIRKUNG !!! Das wären mal gute Nachrichten…

  72. @ 70
    Traurig aber anscheinend wahr was Du schreibst. So hatte ich das noch nicht gesehen. Danke für die offenen Worte.
    Da habe ich deutlich mehr „Glück“ gehabt. 1990 im mD eingestellt, 1999 Beförderung zum POM und bis 2002 Aufstieg in den gD und inzwischen A 12. Lehrgangskollegen mD sind heute auch noch POM.

    @ 71
    Gibt es zu c nähere Details oder sind da schon die ca. 400 Stellen der Dienstpostenanhebungen der MKÜ drin? Werden Bearbeiter E in den Hundertschaften denn dieses mal bedacht?

  73. Hallo liebe GDP!

    Habe gerade von der Beförderungswelle erfahren! Geht doch! Endlich mal gute Nachrichten (zumindest für PM und POM). PHM in Lauerstellung auf das Z ( „Zetis“ ) bleiben scheinbar wieder aussen vor…
    Naja, vielleicht nächstes Mal!?