GdP verurteilt die Verhöhnung unseres getöteten und unserer verletzten Kollegen aufs Schärfste

Am Rande eines Spiels in der Regionalliga zwischen Rot-Weiß-Essen und der 2. Manschaft des 1. FC Köln verhöhnten sogenannte Fans ein Plakat mit der Aufschrift „Wer hoch fliegt, fällt auch tief!! a.c.ab“ Dieses Plakat, welches eine klare Anspielung auf das tragische Hubschrauberunglück in Berlin darstellt, ist an Geschmacklosigkeit und Widerwärtigkeit nicht zu überbieten.  Damit ist die rote Linie eindeutig überschritten. Die GdP verurteilt diese Aktion auf das Schärfste und begrüßt die Ankündigung, alle Maßnahmen zur konsequenten Strafverfolgung auszunutzen.  Wir werden diese Maßnahmen mit allen, uns zur Verfügung stehenden Mitteln, unterstützen.

Wir begrüßen, dass auch der Verein Rot-Weiss-Essen sich umgehend von dieser Tat distanziert und sich bei den Opfern in einem offenen Brief, auf den wir hier verlinkt haben, entschuldigt hat.

http://www.rot-weiss-essen.de/aktuelles/news/newsdetail/1840-offener-brief-als-entschuldigung-fuer-transparent.html

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

7 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Die rote Linie ist schon lange überschritten. Es muss konsequent gegen Straftäter vorgegangen werden.

    A.C.A.B wird bewusst und vorsätzlich beleidigend auch in Facebook und Twitter verwendet. Hinter den anonymem Masken verbergen sich gefährliche Menschen, die aufwiegeln und provozieren.

    Genau so deutlich müssen die Vereine in die Pflicht genommen werden. Sie unterlassen es bisweilen, die Rädelsführer aus den Stadien zu verbannen und ihre Hausordnungen entsprechend zu formulieren. So lange die Vereine nicht alles unternehmen um Straftätern in Stadien keine Raum für ihre widerliche und menschenverachtende Äußerungen zu geben, machen sie sich mitschuldig.

    Das muss einmal klar und deutlich gesagt werden.

    Die rote Linie ist überschritten.

  2. Leider gibt es immer wieder diese “sogenannten” Fans. Es ist sehr beschämend, was sie sich erlauben. Absolut pietätlos und kleingeistig. Mir gefällt, dass sich der Verein in dieser Art dafür entschuldigt und verdient Respekt. Nur löst es das Problem…

  3. Liebe Kollegen nur ein kleiner Hinweis:

    § 189 StGB Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener

    Wer das Andenken eines Verstorbenen verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Da dieses ein Antragsdelikt ist, muss der Antrag der Witwe vorliegen.
    Bis es dazu eine Regelung gibt, sollten wir vorsorglich die Identitäten derer feststellen, die sich solcher verachtenden Parolen bedienen.

  4. wann wird der DFB in der Form tätig seine Schiedsrichter anzuweisen, bei jedweder Entgleisung dieser Art (um es mal freundlich auszudrücken), das Spiel zu unterbrechen, bis der für diese Fußballschädlinge zuständige Verein seine Unterstützer zu einer zumindest temporär für 90 Minuten vorhandenen Vernunft gebracht hat???
    Gar nicht, weil Geld die Welt regiert und jegliche Vernunft ausschaltet ???
    Stell dir vor es ist Fußball und die Bundespolizei hat größtenteils Brechdurchfall… (den man bei solchen Bildern spontan von jedem Hausarzt attestiert bekommt).
    Dieses kriminelle Volk von sogenannten Fans, dass wir jede Woche neu bändigen müssen hat mit Fußball soviel zu tun wie ein Papierflieger mit bemannter Raumfahrt.
    DFB / DFL es reicht jetzt mit warmen Worten, es wird Zeit für die ersten Lizenzentzüge nicht wegen Insolvenz sondern wegen Unsportlichkeit auf den Rängen!!!
    Die Bundespolizei soll sich ja – nicht nur aus finanziellen Gründen – auf ihre Kernkompetenz besinnen. Einsätze bei vorhersehbaren Fußballkrawallen zählen für mich nicht dazu. Diese Begegnungen müssten genauso verboten werden, wie rechte oder linke Demos, die nur der Provokation des gegnerischen Lagers dienen.
    Den Verantwortlichen von Rot Weiss Essen kann ich nur anraten in der Kabine und beim nächsten Heimspiel eine Sammlung für die Angehörigen unseres Kollegen Lutz Albrecht zu veranstalten. Er starb bei einer Übung, die notwendig war, die Bundespolizei im wöchentlichen Kampf gegen kriminelle Fußballstörer zu trainieren. Darüber sollten Fußballverantwortliche auch mal nachdenken. An den Sicherheitsbeauftragten des DFB, der diese Beiträge als Pflichtlektüre lesen sollte: Wie hoch ist der Beitrag des DFB an einer solchen Spendenaktion???
    Mir wird nur noch schlecht, wenn ich solche Transparente noch dazu in der 4. Liga sehen muss… Da bin ich sicherlich nicht alleine…

  5. Nicht nur RW Essen sondern auch Chaoten des FC Hansa Rostock haben in uns in dieser Form beleidigt.
    Meiner Meinung nach ist hier (wiedermal) eine Grenze überschritten wurden. Es muss nicht nur durch uns, sondern auch durch die Gerichte und durch den DFB knallhart gegen Fußballchaoten vorgegangen werden.

    Es soll der Sport im Mittelpunkt stehen und nicht der Wochenendausflug mit saufen und Randale.

    Das Stadion und die Anfahrt dürfen für „Randale“ keinen Raum mehr bieten. Dazu müssen aber Gerichte (harte Verurteilungen, präventive Gewahrsamnahmen) Polizei (konsequentes Handeln) und der DFB (Spielabbruch, Geisterspiele, Ausschluss bestimmter Gruppen, Harte Sanktionen gegen den Verein) Hand in Hand vorgehen.
    In der Folge werden die „ordentlichen Fans“ die Chaoten ausschließen. So dass die Front Hand in Hand gegen Chaoten sich um einen Partner vergrößert.

  6. A.C.A.B. ist fest in den Fan Szenen verankert. Bei der RWE insbesondere. „Alle Bullen sind Schweine“ wird von den s.g. harten RWE Anhängern immer wieder auf Bahnhöfen beim Antreffen der Polizei gesungen. Die Polizeibeamten vermummen sich, weil nicht nur die Essener Aufnahmen machen. Wir wissen ja, was für Seiten über Polizeibeamte im Netz eingestellt sind.
    Bei der Borussia laufen auch Vögel mit A.C.A.B. herum. Seitens des Vereins wurde beim Auswärtsspiel in der NL darauf hingewiesen, dass dies einen Straftatsbestand erfülle.
    Komisch, dass Thor Steinar, Lonsdale oder gar Alpha Industries Bekleidung zu Stadionverweisen führen, aber A.C.A.B. eben nicht. Linke Propaganda (A.C.A.B. wird von links, rechts und unpolitischen Fans genutzt) ist legitim.Che Guevara war ein Mörder. Das Konterfeier darf trotzdem gerade von den linken Fans getragen werden.

    Alles in allem ist der Vorfall in Essen nur die Spitze des Eisberges. Der Respekt vor der Polizei tendiert gegen Null. Auch bei den normalen Fans unter Alkoholeinfluss.

    Die Vereine sind gefragt. Nicht nur das politische korrekte Vorgehen gegen Rechts ist gefragt.
    Nein !!! Toleranz allgemein. Es gibt auch rassistische Ausländer. Und eben auch gegen A.C.A.B Grundeinstellung und fehlendem Respekt.
    Weiter benötigen wir Hausarreste für solche s.g. Fans mit Vorstellung bei der örtlichen Polizeistation bei Anpfiff ihrer Mannschaft. Oder halt Haft bei Unverbesserlichen. Denn Stadionverbot ist für den Allerwertesten. Jeder der in das Stadion kommen will, kommt auch herein. Ausserdem halten sich diese Vögel im Stadionvorfeld auf und randalieren im Umfeld wie bei An- und Abreise.

    Und noch einmal: KEINE KOLLEKTIVSTRAFEN oder SIPPENHAFT.
    Stehplatzdiskussion und weiteren Schwachsinn. Die Täter wie von mir beschrieben bestrafen und die Anhänger mit echter Leidenschaft können weiter ihre Vereine anfeuern.

  7. Ich hatte das Glück live bei einer Sportveranstaltung in HH dabei sein zu können, als Hools versuchten im Rang Ärger zu machen.
    Da haben sich schnell 300 – 400 echte Fans gefunden und die Hools ausgebuht und mit Gesängen überzogen „Ihr könnt nach Hause gehen!“
    Super Sache, die Hools ca. 30 zogen sich zurück. Es gab nie wieder Ärger.
    Das nenne ich verantwortungsvolle Selbstreinigung durch die echten Fans.
    Auch wenn dies bei einem Amercian Football Spiel war. Es geht!