Herzlichen Glückwunsch zu „der im Wintersport einmaligen Leistung“, Claudia!

Bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Sotschi hat unsere Kollegin Claudia Pechstein eine weitere Ausnahmeleistung gezeigt:

Sowohl über die 3000 Meter-Strecke, als auch über die 5000 Meter gewann die 41jährige die Bronzemedaille! Damit hat sie nun bereits 59 Medaillen bei internationalen Titelkämpfen geholt und mit dieser Überraschung der Eisschnellauf-Geschichte bewiesen, dass BundespolizistInnen mit 41 Jahren noch nicht zum alten Eisen gehören. „Einfach nur Wahnsinn: Es ist einmalig im ganzen Wintersport, dass eine Frau in diesem Alter so auftrumpft“, zollte auch der Eisschnellauf-Cheftrainer Markus Eicher Respekt. Ihre tolle Form hat Claudia Pechstein gemeinsam mit Bente Kraus und Monique Angermeier auch mit dem vierten Platz im Teamlauf nochmals unterstrichen, so dass wir schon auf die Olympischen Winterspiele 2014 gespannt sein dürfen.

Toll, dass Claudia Pechstein dabei auch ihren Arbeitgeber, die BUNDESPOLIZEI, auf ihrer Kleidung repräsentiert.

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Unsere Polizeihauptmeisterin Claudia Pechstein mit den zwei WM-Bronzemedaillen aus Sotschi. Großer Glückwunsch der Kolleginnen und Kollegen, Claudia!

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11 Kommentare
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  1. Die Bundespolizei hat kaum noch Ressourcen, um ihren gesetzlichen Auftrag zu erfüllen, aber für Leistungssport ist Geld in Hülle und Fülle da. Obwohl des im mPVD einen Beförderungsstau gibt, ist Frau Pechstein PHM’in! Zum Vergleich: Magdalena Neuner (Mitglied im Zoll-Ski-Team) schied als Erste Zollhauptwachtmeisterin aus dem Bundesdienst aus. Aber wir haben alles vom Besten, Größten und Schösten. Daß Claudia Pechstein dabei auch ihren Arbeitgeber, die BUNDESPOLIZEI, auf ihrer Kleidung repräsentiert, halte ich eigentlich für selbstverständlich. Warum repräsentiert sie übrigens nicht ihre Gewerkschaft?

    Meiner Meinung nach kann sich die Bundespolizei den Luxus einer Leistungssportförderung erst dann leisten, wenn
    1. für die Erfüllung des gesetzlichen Auftrags ausreichend Ressourcen zur Verfügung stehen und
    2. für die Übernahme zusätzlicher Aufgaben automatisch zusätzliche Ressourcen bereitgestellt werden
    3. alle Uralt-Probleme (Beförderungsstau, Überlastung, Reform III) dauerhaft gelöst sind.
    Diese Bedingungen sollten meiner Meinung nach vorher gelöst sein.

    Bis dahin sollte Leistungssport von privaten Sponsoren finanziert werden.

    Trotzdem Herzlichen Glückwunsch für diese Leistung!

  2. mensch Kollege Sachbearbeiter,
    was soll man Dir da nur entgegnen ? Neiddiskussion , ich bitte Dich 41 Lebensjahre und PHM , wo ist Dein Problem ?
    Das gönnt sich die Bundespolizei , oder Bundeswehr oder Bundespost , Zoll usw usw. ….
    Das nennt man Sportförderung , ein bischen mehr Gelassenheit , lieber eine super engagierte Hauptmeisterin , die für Ihr Alter herausragende Leistungen erbringt , also so manch fauen Kollegen , den wir alle auch mit “ durchschleppen “ .

  3. Bitte Nutzerregeln einhaltenI

  4. Ich frage nochmal: Was hat Sportförderung mit Polizeiarbeit zu tun?

  5. Dem Streifenhörnchen sei erst mal gesagt, dass Claudia Pechstein gar nicht in der Sportförderung der Bundespolizei ist. Aber ca. 160 andere Bundespolizistinnen und -polizisten in allen möglichen Sportarten.
    Die meisten Sportarten werfen für den Sportler finanziell nichts ab, sie können von Bundesligagehältern nur träumen. Und wer in der Weltspitze mitmischen will, kann das nicht nach Schichtschluss hertrainieren. Deutschland ist Sportnation und die Bürger, Steuerzahler und auch die Masse der Kollegen will bei Olympia, WM usw. deutsche Sportler gewinnen sehen. Damit Leistungssportler während und nach der aktiven Phase eine berufliche Zukunft haben, gibt es die Sportförderung und anschließend die Integration in den Dienstbetrieb bei Bundespolizei oder Bundeswehr. Das ist richtig und wichtig, und zwar für unser Land. Neiddebatten sind da völlig unangebracht.
    Außerdem sollten die Neiddebattierer zur Kenntnis nehmen, dass man nicht den Sack prügeln kann, wenn man den Esel meint. Will sagen, die Sportler sind nicht die Ursache für Obermeisterbäuche und Überlastung, so viel steht mal fest.
    Für mich ist Claudia Pechsteins Leistung echt beeindruckend. Ich bin stolz darauf, dass gerade so eine Kämpfernatur die Bundespolizei repräsentiert und in der GdP ist. Durchsetzungsvermögen passt gut zu uns, Neiddebatten weniger.

  6. Geniale Leistung! Pechstein hat den ewigen Nörglern und Kritikern gezeigt, was eine 41jährige drauf haben kann. Glückwunsch, Kollegin!

  7. @Steve:

    Dein Loblied über Frau Pechstein in allen Ehren, aber das beantwortet meine Frage nicht im geringsten.
    Was habe ich DIENSTLICH davon??
    Der Sachbearbeiter hat schon recht: Sie soll sich von privaten Sponsoren ihr Gehalt bezahlen lassen. So kann sie dann auch die zahlreichen Werbebuttons, die sie trägt, rechtfertigen!

  8. @Streifenhörnchen

    Na, ist doch ganz klar: DU hast „dienstlich“ überhaupt nichts davon, dass Claudia Pechstein zwei Bronzemedaillien bei einer WM holt oder andere Polizeisportler bei Olympia, WM etc.pp. erfolgreich sind. Musst du ja auch gar nicht. Aber Deutschland hat etwas davon. Es geht gar nicht darum, ob DU dienstlich etwas davon hast, sondern ob unser Land etwas davon hat.
    DU hast ja auch dienstlich nichts davon, wenn wir in der Türkei Polizeitrainer ausbilden, DU hast auch dienstlich nichts davon, wenn afghanische Polizeiführer bei uns eine Weiterbildung besuchen und wir Lehrkräfte stellen, DU hast auch dienstlich nichts davon, wenn unsere Hubschrauber in Portugal Waldbrände löschen, DU hast auch dienstlich nichts davon, wenn Bereitschaftspolizeien aus Nicht-EU-Staaten mit unserer BePo gemeinsame Übungen machen, DU hast auch nichts davon, wenn Beamte freigestellt werden, um in Fraktionen des Bundestages zu arbeiten, DU hast auch nichts davon, wenn bei Deutschen Polizeimeisterschaften in diversen Wettbewerben Kollegen-Mannschaften gegeneinander antreten…
    Die Sportförderung ist eine gesellschaftliche Aufgabe, der Bund stellt dafür jährlich über 20 Millionen bereit und die Verantwortung liegt beim Sportministerium BMI. Und trotzdem geben mehr als 57 Prozent der Leistungssportler an, Existenzängste nach ihrer Karriere zu haben. Wer Goldmedaillen gewinnt, verdient sich noch längst keine goldene Nase. Deshalb bekommt ein Teil von ihnen eine Ausbildung bei uns, währedn der Zugehörigkeit zum National-A-Kader Gehalt und Krankenversicherung und die Chance, nach Karriereende als Polizist zu arbeiten. Bis dahin alimentiert der Staat (nicht du) ihre Sportkarriere, und zwar nicht aus polizeilichem Interesse, sondern aus nationalem Interesse.
    Und was die Sponsoren angeht, mach dich mal schlau. Die meisten Sportler haben keine oder nur solche mit Kleckerbeträgen und auch Frau Pechstein könnte nicht von Sponsoren leben. Abgesehen von dem Umstand, dass die ein, zwei früheren Sponsoren nach den falschen Doping-Vorwürfen absprangen und die von dir so süffisant angesprochenen „zahlreichen Werbebuttons“ dem Verband gehören, nicht ihr.
    Also, ich bleibe dabei, dass die Bundesregierung die Pflicht hat, unser Land als Sportnation zu unterstützen und dafür auch die Gehälter der Sportgeförderten und auch das von Claudia Pechstein zahlen kann.
    Und ich bin sehr stolz darauf, dass eine von uns, eine aus der Bundespolizei sich in diesem Alter in der Weltspitze durchsetzt. Auch wenn ich „dienstlich“ davon überhaupt nichts habe. Will ich auch gar nicht.

  9. Danke, Kollegin Pechstein! Super gemacht! Grade nach den Presseattacken die richtige Antwort. Ich freue mich über jeden Erfolg unserer Sportler. Ob Claudia Pechstein, Robert Förstemann, Cheyenne Loch,… Sollen sie ruhig in jungen Jahren Spitzensport machen. Das gab es schon immer. Und das ist kein Zuckerschlecken. Danach kommen ja noch etliche Jahre für den normalen Dienst. Und die Sportler, die nach ihrer aktiven Laufbahn in den Dienst einstiegen, machen ihren Job wie jede/r andere auch.
    Und an die Miesmacher hier: die starten für Deutschland! Das ist unser Nationalkader! Das ist DIENST für Deutschland! Den Miesmachern ginge es keinen Deut besser, wenn die Bundepolizei den Sport nicht fördern würde. Dem Sport aber ginge es deutlich schlechter. Was soll also diese kleinkarrierte Popelei an unsern Sportlern? Ätzend…

  10. Liebe 10 Cl. Pechstein als nur einen „Sachbearbeiter“. Was habe ich dienstlich von seiner Neiddebatte? Was habe ich dienstlich von den faulen Kollegen? Was habe ich dienstlich von den Schichtdienstuntauglichen? Was habe ich dienstlich von den Langzeitkranken?

    Deutlich weniger, als von einer Cl. Pechstein, die das Bild der BPOL in der öffentlichen Wahrnehmung stärkt und auch mit der sich dann gerne Politiker zeigen. Diese bestimmen bekanntlich über den Haushalt der BPOL ab!!!

    Gut gemacht Claudia. Lass Dich nicht unterkriegen.

  11. Um Olympiasieger zu werden bzw. andere derartige sportliche Titel erreichen zu können, muss man hart, sehr hart, trainieren! Da bleibt auch vieles private auf der Strecke und dass wenige, was davon übrigbleibt, ist im Focus der Medien.
    Ich hatte die Gelegenheit, Claudia Pechstein persönlich kennenzulernen. Obwohl sie damals bereits Olympiasiegerin war, ist sie Mensch und ein guter Kollege geblieben. Ich bin davon überzeugt, dass sich über die Jahre nichts daran geändert hat. Und mit 41, also einem Alter, wo sich viele Leistungssportler in den verdiensten sportlichen Ruhestand zurück gezogen haben, noch mal so´ne großartige Leistung zu bringen, ist wirklich´ne Klasse für sich! Und eben typisch Claudia! Ich wünsche ihr deshalb für die Zukunft Alles Gute!