Kundgebungen zu den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

TDL Kundgebung_06_03_2013Mehr als 8.000 Demonstranten, davon 500 Kolleginnen und Kollegen von der GdP u.a. auch von der Kreisgruppe Bundespolizei Hannover, unterstrichen am 5. März in Hannover die Forderungen der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes für die Beschäftigten der Länder. Zusammen mit ver.di, der GEW und dem Beamtenbund hatte die GdP zu einem zentralen Warnstreik- und Aktionstag in Hannover mit Protestzug zum niedersächsischen Finanzministerium aufgerufen, um vor allem für eine Anhebung der Gehälter um 6,5 Prozent zu protestieren.

Als Hauptredner bei der zentralen Kundgebung vor dem Gebäude des Niedersächsischen Finanzministeriums in Hannover betonte der ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirske, dass der öffentliche Dienst sich als attraktiver Arbeitgeber präsentieren müsse, die Bürger seien sonst die Leidtragenden.

Lothar KähneDie Demonstration in Hannover ging der dritten Verhandlungsrunde im Tarifstreit am 7. und 8. März voraus. Zuvor waren die ersten beiden Treffen zwischen Arbeitgeberseite und Gewerkschaften ohne jedes Angebot der Arbeitgeber geblieben. Die Forderungen für die rund 70.000 Tarifbeschäftigten des Landes Niedersachsen umfassen unter anderem 6,5 Prozent mehr Geld plus einer sozialen Komponente, keine Verschlechterung des Urlaubsanspruchs, 100 Euro monatlich mehr für Auszubildende sowie die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung auf Beamte und Pensionäre.
Die gewerkschaftliche Forderung ist eindeutig: Nach dem Abschluss eines Tarifvertrages müssen die Ergebnisse zeit- und inhaltsgleich auf den Beamtenbereich übertragen werden, hatte Dietmar Schilff , Vorsitzender der GdP Landesbezirk Niedersachsen, dabei gesagt.

Share

Themenbereich: Über den Tellerrand | Drucken