Neue Initiative zur Verbesserung der Situation im Ballungsraum München

Foto: Thomas Max Müller_pixelio.de

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Die Direktionsgruppe München und der Bezirk Bundespolizei der Gewerkschaft der Polizei haben jetzt gemeinsam eine neue Initiative auf den Weg gebracht, um die bestehenden und weiter zuwachsenden Probleme des teureren Ballungsraums München für die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei deutlich zu machen und gleichzeitig die notwendigen Verbesserungen einzufordern.

Dazu hat die Gewerkschaft der Polizei die, im Großraum München sowohl für die Landtagswahl in Bayern als auch für die Wahl zum Deutschen Bundestag antretenden Kandidatinnen und Kandidaten der, in den Parlamenten vertretenen Parteien, den Bundesminister des Innern, den Ministerpräsidenten und den Innenminister des Freistaates Bayern sowie den Oberbürgermeister der Stadt München angeschrieben und sie zum Dialog und zum Einbringen in dieser wichtigen Sache aufgefordert. „Wir wollen damit deutlich machen, dass die notwendigen Verbesserungen für unsere Kolleginnen und Kollegen keinen weiteren Aufschub mehr dulden. Alle wesentlichen Punkte sind dabei nur durch politische Entscheidungen zu verbessern. Ohne diese politischen Reaktionen sind massive Probleme für die Innere Sicherheit im Großraum München unausweichlich. Die verantwortliche Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, die es möglich machen, dass die Bundespolizei das, für ihre Aufgaben notwendige Personal freiwillig und zukunftsfähig für den Großraum München gewinnen kann. Damit müssen auch die ständigen Abordnungen aufhören“, so Siggi Walczok, Vorsitzender der GdP – Direktionsgruppe München.

Die Gewerkschaft der Polizei wird die Zeit bis zu den beiden Wahlen im September 2013 intensiv nutzen, um alle verantwortlichen, politischen Kräfte für dieses Ziel zu gewinnen. „Wir wissen natürlich um den Wert von Zusagen in Wahlkampfzeiten. Gleichzeitig können wir es uns im Interesse der Bundespolizei in ihrer Beschäftigten gerade auch im Großraum München nicht leisten, diese hochpolitische Zeit vor Wahlen nicht zu nutzen, um die notwendigen Verbesserungen durchzusetzen.

Alle wesentlichen Weiterentwicklungen für die Bundespolizei haben wir im Umfeld von Wahlkämpfen durchgesetzt. Unsere gemeinsame Initiative in München ist dabei beispielhaft auch für andere Ballungsräume, in denen wir ebenfalls diese Sondermaßnahmen brauchen“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei in Berlin.

pdf Rahmenbedingungen der Bundespolizei in München verbessern

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand, Finanzielles & Laufbahn | Drucken

5 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Steter Trophen höhlt den Stein – weiter dran bleiben an diesem wichtigen Problem!

  2. Danke Josef Scheuring und der ganzen GdP, Bezirk Bundespolizei, für diese Initiative.

    Gerade in München und im Umland vom Flughafen München sind die Preise in utopische Höhen gestiegen.

    Mietwohnungen in München, Erding, Freising steigen und steigen! Und nicht nur die Preise sind das einzige Problem, auch die Wohnraumkapazität wird immer geringer. Man bekommt fast nichts mehr oder nur zu hohen Preisen.

    Und wer für seine Familienplanung evtl. ein Baugrundstück kaufen möchte, muss im weiteren Umland vom Flughafen München mit immer weiter steigenden Preisen rechnen.

    Ca. 30 km Entfernung zum Flughafen München, ländliche Region, läuft unter 300€ pro m² nichts mehr.
    Tendenz steigend!

    Mit A7 und A8, selbst mit A9 tut man sich sehr schwer! Es ist nahezu unmöglich! Und falls man ein Kind noch hat und die Frau bleibt daheim, dann könnt ihr es euch selbst ausrechnen.

    Von E3 od. E5 für Tarifbeschäftigte möchte ich gar nicht erst anfangen!

    Jede Unterstützung würde helfen! Danke!

  3. Analog für Frankfurt/M. und andere Ballungsräume, Schwerpunktdienststellen anzuwenden.

    Beste Grüße.

  4. Immobilen sind doch was feines…. Der Bund soll sich wieder Immobilen an seinen Standorten leisten und attraktiv vermieten.

  5. Ich glaub nicht, dass die GdP was erreichen wird! Trotzdem wünsche ich den Kollegen im Ballungsraum München das Beste und vor allem der GdP genug Durchsetzungsvermögen. Gleiches gilt natürlich für Kollegen, die in anderen Ballungsräumen mit entsprechenden Lebenshaltungskosten wohnen.

    Hier in Berlin steigen die Mieten auch unaufhörlich. Momentan kostet meine Wohnung in Nähe zu mehreren Dienstorten meiner Inspektion ca. 1100 bis 1200 Euro (Gesamtkosten Warmmiete). Meine Frau bekommt in ihrem Beruf auf Grund meines Schichtdienstes keine Festanstellung.
    Die jüngste ist chronisch krank und hat das letzte Jahr (Schuljahreszeitraum 2012/2013) etwas über 6 Monate in der KITA gefehlt. Ein besonderes Talent der großen zu fördern, kostet auch einiges und ist steuerlich nicht absetzbar, (obwohl sie bereits diese Stadt und die Bundesrepublik auch international vertreten hat) da zwar eine Förderung in dem Alter schon erforderlich ist, aber erst maximal ein Jahr vor Studienbeginn als Berufsförderung geltend gemacht werden kann.
    Würden meine Frau und ich nicht durch unsere Familie materiell und personell in manchen Bereichen unterstützt, ich würde nicht „mit dem nackten A***** an die Wand kommen“!
    Dann wäre auch bei uns das großziehen von Kindern (und somit zukünftigen Steuerzahlern) gleichzusetzten zu sein mit einem sozialen Abstieg. Hier zu gab´s mal in einer GdP-Zeitung eine Vergleichsrechnung „POM+Ehefrau+2 Kinder“ vs „2xHartz4+2 Kinder“. Drei mal dürft ihr raten, wie die Vergleichsrechnung ausgegangen ist!

    Also eine Ballungsraumzulage für in Nähe der dort befindlichen Dienstellen wohnenden beamten wäre mehr als angemessen. Da genau diese Beamten einer Forderung bzw. einem Wunsch ihres Dienstherren nachkommen, im Einzugsbereich der Dienststelle zu wohnen.

    Und da kommt mir wieder das Bundesbeamtengesetz in den Sinn und die dort aufgeführten Pflichten des Dienstherren.