Politisches Gespräch mit Thomas Oppermann (SPD)

V.l.n.r.: Jörg Radek, Thomas Oppermann (SPD) und Sven Hüber

V.l.n.r.: Jörg Radek, Thomas Oppermann (SPD) und Sven Hüber

Der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, informierte sich über die aktuelle Situation  der Menschen in der Bundespolizei. Anlass war die Befassung des Innenausschusses des Detuschen Bundestages mit dem Gutachten zur Evaluation der Neuorganisation der Bundespolizei. Dem Parlamentarier konnten die grenzpolizeilichen Aufgabenstellung der Bundespolizei dargestellt werden. Die Gewerkschafter erläuterten, dass das  deutliche Ansteigen der illegalen Migration nach Deutschland, die spürbare Zunahme grenzbezogener Eigentumsdelikte in Berlin und anderen Großstädten und der Anstieg von Drogendelikten deutlich machen, dass das Schengener Kontrollsystem nicht ausreichend funktioniert.  Sven Hüber und Jörg Radek, beide Mitglieder des Bezirksvorstandes der GdP Bundespolizei,  verdeutlichten, dass die Bundespolizei zur Verbesserung der Nachwuchsgewinnung mehr für die Attraktivität und Berufszufriedeheit tun müsse. Es wurde vereinbart die Gespräche fortzusetzen.

 

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Themenbereich: Aus dem Bezirksvorstand | Drucken

2 Kommentare
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  1. Im Mai wird er mich in meinem Wahlkreis besuchen und ich werde Thomas Oppermann dann vor Ort die Probleme und Sorgen der Bundespolizei und ihrer Mitarbeiter zeigen und erklären können.

    Lars Wendland
    SPD Bundestagskandidat
    Frankfurt (Oder) &
    Landkreis Oder-Spree

  2. @Lars Wendland

    Na Kollege & „SPD Bundestagskandidat“, ich weis nicht, wie es anderen Kollegen geht, aber ich glaub nicht wirklich, dass sich was an der Situation ändern wird. Egal, ob vor, während oder nach dem Gespräch mit Herrn Oppermann.
    Es ist zur Zeit Wahlkampf, also die Zeit der „Lippenbekenntnisse“, jeder verspricht jedem das gelbe vom Ei, Rosa-Wolken und eine grüne Wiese im Sommer.

    Ich hoffe mal, die GdP lässt sich hier nicht vor den (Wahlkampf)-Karren spannen. Im Prinzip wird sich nichts an unserer Situation ändern können. Die Bundespolizei kämpft mit einem Personalfehl in mindestens vier- und bald fünf-stelliger Höhe. Dazu kommen wirre Personalverwendungskonzepte und fehlender Mut in der Politik, durchzusetzen, was mal auch den anderen oder anderen Euro kosten kann, wie gescheite Ausrüstung und Bekleidung, ordentliche finanzielle Absicherung der Polizeibediensteten etc.!
    Den „Kampf um die Köpfe“ hat unser Beruf schon verloren. Der „Kampf um die Herzen“ (egal ob „normaler“ Bürger oder Bürger „in Uniform“ wird gerade verloren (was die Suche nach geeigneten Nachwuchs in ausreichender Höhe nicht wirklich erleichtert).

    Genau dass ist aber auch der Grund, warum so viele Kollegen innerlich aufgegeben haben und nur noch funktionieren, warum andere mit Ablegen der Uniform gedanklich ihren Beruf ausblenden, um nicht seelisch krank zu werden und ein normales Familienleben führen zu können.

    Ich hatte vor, als (natürlich) demokratisch eingstellter und politisch interressierter Mensch, in eine der vier demokratischen Parteien einzutreten (die Rattenfänger von links- oder rechtsaußen verbieten sich von selbst).
    Leider haben in den letzten 22 Jahren alle vier Parteien gezeigt, dass sie die Arbeit der Polizei nicht wirklich schätzen, höchstens für notwendig erachten.

    Deshalb, Herr Wendland, sprechen sie ruhig mit ihrem Parteikollegen die Probleme und Sorgen der Bundespolizei und ihrer Mitarbeiter an! Die Zeit wird zeigen, ob´s wieder nur bei „Lippenbekenntnissen“ bleibt, oder endlich mal „die Karre aus dem Dreck“ gezogen wird.