Stellenhebungen bei der Bundespolizei sind ein Schritt in die richtige Richtung

Der Bundesminister Friedrich hat nach langen Verhandlungen nun zumindest einen Teil der  Forderungen der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, die beim letzten Delegiertentag in Bamberg beschlossen wurden, erfüllt: Es wurde entschieden, weitere 1.063 Dienstposten in der Bundespolizei anzuheben. Seit Mitte 2011 wurden damit rund 3.000 Dienstposten höher bewertet und 150 Planstellen angehoben.

Herr Minister, das ist eine gute Entscheidung, aber leider immer noch nicht ausreichend, um die Gerechtigkeitslücken in der Bundespolizei mit Blick auf die Kollegen der Länderpolizeien zu schließen!

Die Gewerkschaft der Polizei geht davon aus, dass zumindest die dafür benötigten Planstellen auch im Haushalt 2014 zur Verfügung gestellt werden. Wir werden uns jedoch auch weiter dafür einsetzen, dass die weiteren Gerechtigkeitslücken so schnell wie möglich in der Bundespolizei beseitigt werden. Dies gilt insbesondere auch für die Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung , des Tarifbereichs und bei der Bundesbereitschaftspolizei.

Wie der Abteilungsleiter der Bundespolizei im BMI, Franz-Josef Hammerl, dem Bundespolizeihauptpersonalrat mitteilte, wird sich daher die „Arbeitsgruppe ODP“ des Bundesinnenministeriums Ende April 2013 zu einer weiteren Sitzung treffen, um über weitere Möglichkeiten im Vollzugs-, Verwaltungs- und Tarifbereich zu beraten.

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Themenbereich: Finanzielles & Laufbahn | Drucken

103 Kommentare
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  1. Gibt es schon Info’s um welche DP bzw. Anhebungen es sich handelt?

  2. Natürlich wurden mit dieser neuen Dienstpostenbewertung wichtige und richtige Forderungen der Gewerkschaft der Polizei erfüllt. Begrüßenswert ist z.B. die längst überfällige Dienstpostenhebung der Zugführer. Im Großen und Ganzen ist diese Dienstpostenbewertung allerdings ein Schlag ins Gesicht der Bundesbereitschaftspolizei! Sie zeigt weder eine Wertschätzung noch eine Anerkennung der Arbeit der Kolleginnen und Kollegen in den Bundesbereitschaftspolizeiabteilungen. In Einsätzen und bei Abordnungen wird von der BePo eine hohe Leistung abverlangt, aber in der Dienstpostenbewertung schlägt sich dies nicht nieder. Wir in der Bereitschaftspolizei wollen nicht immer nur Lob von allen Seiten für unsere wertvolle Arbeit hören, sondern endlich auch einmal einen sichtbaren Lohn. Dies wurde leider wieder nicht erfüllt. Ich möchte damit auch keinen Neid auf die erfolgten Dienstpostenhebungen zum Ausdruck bringen – ganz im Gegenteil , ich halte sie für richtig – es geht nur um eine gerechte Bewertung für alle Kolleginnen und Kollegen in der Bundespolizei. „Gleiches Geld für gleiche Leistung!“

    Wolfgang Gieck
    Gesamtpersonalratsvorsitzender
    der Direktion Bundesbereitschaftspolizei

  3. Die neuen Dienstpostenanhebungen sind ein Schlag ins Gesicht der Kollegen, die schon seit Jahren Dienst an einer Schwerpunktdienststelle versehen.
    Eine Inspektion, wo der DGL mit A12 bewertet war, wird jetzt mit einem DGL an einer Schwerpunktdienststelle verglichen. Das gleiche gilt für die DGLV und ERMDL.
    Zusätzliche Dienstposten schaffen wäre besser gewesen. Zum Beispiel einen Vertreter des Leiters vom ERMD einer BPOLI oder KRIMB.
    Eine Dienstpostenanhebung der aufschichtungsfähigen Dp. von A9/10 nach A9/11 mit der Aussicht auch das Endamt zu erreichen wäre eine Perspektive.
    All dass was jetzt durch den Minister abgesegnet wurde, sind doch nur Köder hinsichtlich der anstehenden Wahlen.
    Es sei denn, es wird in kürze nachgebessert, mit Änderungen die Hand und Fuss haben.
    Ich bin enttäuscht.

  4. Ein Schritt in die richtige Richtung … Auf jeden Fall.
    NUR was bringt eine Stellenanhebung, wenn diese neuen Stellen nicht haushaltärisch unterlegt sind.
    Die theoretische Möglichkeit vielleicht auch darauf befördert zu werden, bei parallel abgesenkter Beurteilungsquote
    (8 u.9) und erheblich viel mehr „Bewerbern“ bringt absolut keinen Erfolg und zeigt mal wieder viel heisse Luft um NIX.
    Oder sehe ich das etwa falsch?

  5. Ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein für ca. 8000 POM´s !

  6. Danke Wolfgang-du sprichst mir aus der Seele!
    In den BPOLABT´en wird man sich ziemlich verar…….. vorkommen. Seit Jahren kämpfen wir um gleiche Bewertungen, wir waren auf einem guten Weg und werden nun erneut vom Einzeldienst abgekoppelt. Erschwerend kommt hier noch hinzu, dass man nur einzelne Stellen hebt und nicht- wie es sinnvoll wäre-die Gesamtstruktur hebt. Wenn man den PVB von der Bewertung verbessert, muss sich dass durch alle „darüber“ folgenden Funktionen fortsetzen. Mit der angekündigten Hebung werden erfreulicherweise die Zugführer auf A10-12 gehoben, die stellv. Hundertschaftsführer verbleiben genau in dieser Wertigkeit!?!? Das kann hier keiner nachvollziehen! Dies muss schnellstmöglich korrigiert werden und zwar nicht als Stückwerk, sondern als Ganzheit!

    Marek Schulze
    Personalratsvorsitzender der
    Bundespolizeiabteilung Bad Düben

  7. Liebe GdP, Lieber Jupp

    Stellenhebungen sind immer gut…. Aber der gD wurde in den letzten Jahren schon sehr attraktiv gemacht und viele VAV Leute haben auch schon 11 er Stellen gezogen und sind darauf befördert worden. Jedem das Seine….

    Aber wie sieht es mit den von euch angekündigten Versuch aus die Stellenplanobergrenzen im mD “ AUFZULOCKERN“ aus?

    Ist dem BMI eigentlich bekannt, wer die Masse der dienstlichen Aufgaben bewältigt? Anscheinend nicht. Damit will ich nicht sagen, dass der gD und hD ihre Arbeit nicht machen. Jeder hat nämlich sein Päckchen zu tragen und jammert, warum er noch nicht PHK oder POR / PD ist
    Wer die Bundespolizei Zeitung regelmäßig liest sieht auf der Seite für den Nachruf der leider meist zu früh verstorbenen Kolleginnen und Kollegen, dass manche im hohen Alter noch POM waren…
    Mehr braucht man dazu nicht sagen/schreiben oder.

  8. Für den Verwaltungsdienst war – wie immer – wieder nichts dabei. Und für den Tarifbereich erst recht nichts! Das ist beste BPOL-Tradition und zeigt, daß es in diesem Bereich Verbesserungen niemals gab, nicht gibt und auch niemals geben wird so lange die BPOL besteht.

    Ich schlage vor, so viel wie möglich Verwaltungstätigkeiten an das Bundesverwaltungsamt zu übertragen.

  9. Liebe Kolleginnen und Kollegen,
    grundsätzlich freue ich mich für jeden Kollegen, dessen Dienstposten angehoben wurde, weil das auch eine gewisse Wertschätzung seines Dienstes beinhaltet. Darüber hinaus ist mir auch klar, dass eine gerechte Dienstpostenanhebung nicht zu 100 % möglich ist. Gut finde ich die Anhebung der DP der Zugführer im Einsatzzug und im technischen Zug und die in den KRIMBèn. Die Anhebung aller DP in den MKÜèn ist sehr erfreulich aber vor dem Hintergrund der Einsatzbelastung der Mitarbeiter in den Abteilungen nicht nachvollziehbar. Unsere Frauen und Männer in den EHu`s, BFHùen und TEHùen fühlen sich zu recht unterbewertet. Auch der Umstand, dass zu den DP-Erhöhungen die erforderlichen Planstellen dem Finanzminister noch abgerungen werden müssen, dass kann dauern, tröstet über diesen Umstand nicht hinweg.
    Ergänzend ist hoffentlich auch unseren stellv. DGL klar, dass mit der DP-Erhöhung alle eingeschränkt laufbahnbefähigten Mitarbeiter sich nach einem neuen DP umsehen müssen, da Sie leider nicht die Voraussetzungen für dieses statusrechtliche Amt besitzen. Da kann ich mir schon den ein oder andern unzufriedenen Menschen in Uniform vorstellen.
    Daneben wurde meines Erachtens Führungsspanne, Führungsverantwortung, Einsatzbelastung u.v.m. bei der Hebung der DP Führer UE, AO, Bedo völlig unberücksichtigt gelassen. Ein AO-Führer mit 8 – 10 unterstellten PVB (eigentlich Gruppenführer) wird 12. Ein UE-Führer, 0 Einsätze im Jahr, außer mal zum reinschnuppern mit 30 – 48 PVB Führungsspanne, seine Trupps verstärken regelmäßig andere Einheiten, wird 13. Ihr lieben stellv. Hundertschaftsführer und Hundertschaftsführer der BFHùen, EHu`s und TEHu`s – wie gehts Euch jetzt. Ich kanns mir vorstellen. Für 121 – 135 PVB Führungsverantwortung, Beurteilung, Einsatzdurchführung, Personalmanagement steht Ihr super da. Ihr werdet regelmäßig vergessen, habt aber auch keine Lobby. Auch die Überlegung was so ein AF und stellv. AF mit 14 und 15 an der Backe hat zu den vorgenannten DP-Hebungen ist mir nicht mehr erklärlich. Offensichtlich bestehen keine klaren Vorstellungen mehr darüber wer eigentlich wie intensiv gefordert wird. Oder es wurde ohne weiter Nachzudenken unserem Minister was zur Unterschrift untergejubelt.

    Versteht mich bitte nicht falsch, bin weder gefrustet noch irgendwie unzufrieden, mir fehlt halt nur jegliches Verständnis für die offensichtliche Gleichmacherei.

  10. In der Tat ein Schritt in die richtige Richtung!
    Und es freut mich ehrlich für alle, die von den Hebungen profitieren werden.
    Allerdings ist es nur e i n Schritt und hoffentlich nicht schon gleich wieder der letzte.
    Mir ist absolut nicht verständlich, weshalb in dieser Organisation immer dieselben Bereiche im „Dunkelfeld“ liegen:
    – die Bereitschaftspolizei, an der man jetzt ein wenig Kosmetik betrieben hat (und die garantiert mehr kann, als Sport und Schießen – ich seh´s doch jeden Tag!),
    – die Verwaltungsbeamten, denen man permanent verspricht, etwas verbessern zu wollen (und die auch mehr drauf haben, als manche wohl immer noch zu glauben scheinen),
    – die Tarifbeschäftigten, die ohnehin meist vergessen werden oder bei denen man gerne schnell die Sparmaschine ansetzt – und ohne die und ihre Bereitschaft, mehr zu tun, als ihre Tätigkeitsdarstellung hergibt, nichts laufen würde.
    Diese Probleme sind bekannt und zwar seit Jahren. Und so hoffe ich, dass wenigstens im Wahljahr 2013 die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe ODP den Durchbruch für die Bereitschaftspolizei, die Verwaltungsbeamten und die Tarifbeschäftigten schaffen wird.
    Nehmt euch mal ein Beispiel an der Papstwahl: am Dienstag haben sich die Kardinäle erstmals versammelt, am Mittwoch kam schon weißer Rauch – und ein neuer Papst! D a s nenne ich mal Tempo…
    S o fix ist natürlich eine oberste Bundesbehörde nicht, aber es besteht immer noch Hoffnung (mehr aber auch nicht).
    Aber auf weißen Rauch können wir notfalls verzichten, wenn nur das Ergebnis endlich mal stimmt!

  11. Ja, da ist natürlich ein guter Schritt in die richtige Richtung. Leider ist es unverständlich, dass wieder der Ermittlungsbeamte in den Inspektionen auf der Strecke geblieben ist. Anhebung von Gruppenleiterstellen im letzten Jahr, jetzt diese Hebung, alles in Ordnung. Der Sachverstand geht aber auch in den Ermittlungsdiensten verloren, wenn ein Stelleninhaber A 9/10 PHK werden will. So geht dann der Ermittlungsbeamte auf eine Gruppenleiterstelle. Hier ist zwingend zu erkennen, dass nicht nur die KB diese Probleme hatte. Es ist unverständlich, dass es unterschiedliche Bewertungen für Sachbearbeiter im Ermittlungsdienst gibt. Gleiche Arbeit; aber der eine auf einer Stelle A9/11 und der andere auf einer Stelle A9/10.
    Es kostet nichts, diese Stellen gleich zu bewerten, da ja diese Bewertung nicht mit Kassenanschlägen unterlegt wird. So nimmt man lediglich die Bewegung in den Sachbereichen raus, hält den Sachverstand an den richtigen Stellen und gibt auch den Ermittlern eine Perspektive. Freue mich aber trotzdem für alle, die es trifft. GdP weiter so.

  12. Ein erster Schritt, aber nur ein erster Schritt.

    Vieles wurde vergessen – daher sieht es eher so aus, als wolle man ein paar kleine Wahlgeschenke verteilen. Das ist aber zu offensichtlich.

    Die Führungsspannen sind viel zu groß. Die Ebene der Gruppenleiter muss verändert, angepasst werden. Der GL darf gerne in die Bewertungsebene 10 / 12 gehoben werden und ein stellv. GL darf eingerichet werden.

    Nur ein Vorschlag, ein Tip.

  13. Gerechte Bewertung der Bundesbereitschaftspolizei –
    mal wieder nicht

    Es ist schön, dass in den vergangenen Jahren etliche Dienstpostenhebungen bei der Bundesbereitschaftspolizei erfolgt sind.
    Aber: Nach wie vor besteht eine klare Schlechterstellung gegenüber allen anderen Bereichen der Bundespolizei.

    Eine gerechte Bewertung der Arbeit der Bundesbereitschaftspolizei hatten wir seit 2008 immer wieder eingefordert, unter anderem mit zwei großen Unterschriftenaktionen, die an das BMI gerichtet waren. Ganz offensichtlich ist man diesen Argumenten nicht beigetreten. Das gilt nicht nur für das BMI – auch das Bundespolizeipräsidium hatte sich zuletzt im Jahr 2011 klar im Besonderen gegen die Hebung der Dienstposten der PVB in den Gruppen und Trupps auf das Niveau des Einzeldienstes ausgesprochen. Das nunmehr auch die Bewertung der MKÜen vereinheitlicht und angehoben wurde, ist ja richtig. Aber warum erfolgt das nicht für die Bundesbereitschaftspolizei. Auch bei den Gruppen- und Truppführern ist man unserer Argumentation nicht gefolgt. Eine Angleichung an die Bewertung der Gruppenleiter ist hier angezeigt.
    Die ersten Reaktionen unserer Kolleginnen und Kollegen zeigen ganz klar, dass man genug vom vielen, auch öffentlich dargestellten Lob aus dem Ministerium und dem Bundespolizeipräsidium hat. Deshalb werden wir dies in den angekündigten Gesprächen der AG ODP deutlich darstellen:
    Die Bewertung der Bundesbereitschaftspolizei muss der Bewertungsstruktur des Einzeldienstes angepasst werden.
    Die Arbeit der Bundesbereitschaftspolizei muss gerecht bewertet werden.

    Heinz Selzner
    GdP Direktionsgruppe Bundesbereitschaftspolizei

  14. @ Lange Gesichter

    Ich habe es in meiner Karriere bei der Bahnpolizei, bzw. Bundespolizei (31 Jahre) bislang persönlich nicht erlebt, dass ein Ermittlungsbeamter auf die Stelle eines Gruppenleiters im Schichtdienst gewechselt hat, und diesen Dienstposten dann auch ausgeführt hat.
    Genau das Gegenteil ist mir bekannt. Einem Ermittlungsbeamten 9/10 wurde seitens unserer Dienststelle angeboten, auf einen Gruppenleiterdienstposten 9/11 zu wechseln, um ihm noch die Beförderung nach A 11 zu ermöglichen.
    Dies hat der Kollege jedoch kategorisch abgelehnt.
    Und jetzt wird natürlich geschimpft…..

  15. Hallo Sachbearbeiter,

    nicht nur die Tätigkeiten der Verwaltung sondern auch das Personal an das BVA abgeben.
    Dieses stellt es der BPOL zur Verfügung so wie es mit der BIMA praktiziert wird .
    Was die Stellen und Beurteilung anbelangt möglichst weg von dieser die Verwaltung vera………. Bundespolizei. Seit der Integration der Verwaltung und Verlust der Eigenständigkeit im Jahr 1998 sind wir doch nur ein unbeachteter und nicht ernst zu nehmender Arbeitsbereich. Nicht nur für die Führung der BPOL sondern auch für den die Personalvertretungen bestimmenden Vollzugsdienst.
    Beim Bundesverwaltungsamt werden wir vielleicht wieder wie Menschen auf gleicher Ebene und nicht wie Beschäftigte zweiter Klasse behandelt, auch wenn dort sicherlich nicht alles in Ordnung ist sind wir doch unter Gleichgesinnten.
    M.f.G.

    Zu alt zum Gehen

  16. Den bisherigen Kommentaren braucht man eigentlich nichts hinzufügen. Fast alle sind berechtigt.

    Unstrittig, dass die nun angekündigten Hebungen der Bewertungen kommen mussten. Im Einzeldienst und im Verband. Sie sind zumindest ein Anfang.

    Wie sah denn bisher die realistische Zukunftsperspektive des gD bezüglich A11, A12 oder gar aufs Endamt A13 aus? Erbärmlich!!

    Fakt ist:
    Im gehobenen PVD sind derzeit lediglich 8,4% der DP bis zum Endamt bewertet. Hinzu kommen 13,1% der DP, welche bis A12 bewertet sind.
    43,2% aller DP im gehobenen PVD kommen über die A10 – eigentlich das Eingangsamt – gar nicht hinaus.
    Im mittleren PVD sind derzeit 77,5% aller DP bis zum Endamt bewertet.
    Wobei 17,2% der DP im mittleren PVD in der Eingangsbewertung liegen und dies ausschließlich bei der Bundesbereitschaftspolizei.

    Das bedeutet nun nicht, dass für den mD oder den hD nichts mehr getan werden muss. Insbesondere im mittleren Dienst müssen die Hebungen der Planstellenobergrenzen oberstes Ziel bleiben.
    Aber die bisherigen Möglichkeiten im gD waren über die A10 hinaus – für eingeschränkte und uneingeschränkte PVB – einfach nur beschämend und sind es noch. Und da muss was passieren!

    …….
    ABER und da muss wirklich mehr geschehen, die Kolleginnen und Kollegen der Bundesbereitschaftspolizei sind wieder total vergessen worden.

    Weitere Hebungen für die Bundesbereitschaftspolizei bei den Einsatzbeamten in der Gruppe, bei den Gruppenführern, bei den Einsatzbearbeitern, bei den Stellv. Hundertschaftsführern und sogar den Hundertschaftsführern müssen folgen.

    Es kann nicht sein, dass der Einsatzbeamte neben seinen schon komplexen Aufgaben im geschlossenen Einsatz zusätzlich auch in „wirklich allen“ einzeldienstlichen Aufgabenbereichen kompetent agiert und seine Leistungen wie jeder KSB uneingeschränkt vollbringt und dann schlechter bewertet ist.

    Es kann nicht sein, dass Gruppenführer ( A9/10 ) mit 10 unterstellten PVB täglich in allen Aufgabenbereichen der Bundespolizei mehr Beamte verantwortlich führen, als die nach A9-11 bewerteten Gruppenleiter der Reviere.

    Es kann auch nicht sein, dass ein Hundertschaftsführer für 122 Beamte vollumfänglich die Dienstvorgesetzteneigenschaft im täglichen schwierigen Personalgeschäft verantwortungsvoll wahrnimmt und in Einsätzen seine Einheiten verantwortlich führt, dabei jedoch nur gleich bewertet ist mit dem DGL oder L-Ermd, die zumeist nicht mal 30 PVB Führungsspanne haben, nur Erstbeurteiler sind und sich keine Gedanken als Dienstvorgesetzter machen müssen. Das ist bei jedem Zugführer genauso und davon hat ein HuFhr, einschl. den weiteren nachgeordneten PVB, sogar gleich drei.

    Hier wird sich die GdP und werden sich unsere Personalvertreter noch erheblich mehr einbringen müssen, damit es wirkliche Verbesserungen sind.

    Verbesserungen für alle und die dann nachvollziehbar und gerecht. Wir machen alle eine gute Arbeit – trotz der schwierigen Rahmenbedingungen. Und gerade deshalb kann man zu Recht verlangen, dass sich die für die Stellenbewertungen Verantwortlichen auch die richtigen Gedanken machen und eine vernünftige Bewertung aller DP im Vergleich vornehmen.

    Und dann bitte nicht mehr so Luftnummern wie bei den Hebungen in den BFHu´en. Die EFhr sind dort zu Recht nach A10-12 gehoben worden. Dann aber zeitgleich den StvHuFhr der BFHu von A10-12 schönfärberisch auf A11/12 heben, ist ne Heuchelei. Solche Aktionen lassen den Frust nur gänzlich überkochen.

    Hoffentlich hat die GdP für diese schwierige Aufgabe mehr Erkenntnisse und Zugang zu den entscheidenden Positionen als unsere Präsidenten, denn die sind ja nach eigener Aussage anscheinend von diesen Hebungen einfach nur überrascht worden.

    ***
    Und wenn dann ein annähernd ordentlicher ODP steht, geht die Arbeit erst richtig weiter und es muss in der Politik für die entsprechenden Planstellen gekämpft werden.
    Den ODP kann der Innenminister im Rahmen der Gesamtzahlen seiner Beamten fast alleine inhaltlich ausgestalten.
    Das entsprechende Geld dazu muss jedoch der Bundestag genehmigen.

  17. Habe ich das nun richtig herausgelesen, dass die Dienstposten 9/ 10 gD der Ermittlungsbeamten in den Inspektionen nicht angehoben worden sind ?
    Es freut mich ja für alle andern, denn diese Anhebung ist ein richtiger und gerechter Schritt.
    Für die Ermittlungsbeamten der Inspektionen ist es allerdings ein Schlag in das Gesicht.

    Wie von einem Vorschreiber schon richtig festgestellt, wandern qualifizierte Fachkräfte aus diesen Bereich ab. Sie bewerben sich zur KrimB, Gruppenleiter, etc. um einen 9/11 Dienstposten zu bekommen. Man macht mit Sicherheit nicht den Aufstieg, egal welcher Art eingeschränkt oder uneingeschränkt, um als POK in Pension zu gehen.
    Genauso wenig wie es für ein POM ein Ziel ist, als POM in Pension zu gehen.

    Entschuldigung, aber gerechte Bewertung sieht anders aus.
    Gleiche Chancen, bei gleicher Arbeit, das muss das Ziel sein.
    Aber vieleicht kann mich ja jemand aufklären, warum man die längst überfällige Anhebung nicht durchgeführt hat.

    Ich zeige mich natürlich auch solidarisch gegenüber allen anderen Bereichen, bei denen es auch keine Anhebung gab.

  18. Das war der erste Schritt, und als nächsten den 12`er für die VAV`ler einfordern.

    Ironie aus.

  19. Wieder mal ein kräftiger Schlag in das Gesicht der Bereitschaftspolizei, aber wir sind es ja gewohnt. Wir sind einfach schlechter als die MKÜ’en, so muss man es wohl verstehen, auch wenn es insbesondere unseren BFHU’en oder TEHU’en mit ihren speziellen Verwendungsfortbildungen schwer fallen wird, das zu verstehen. MKÜ heißt:“ Laufbahnlehrgang für den mittleren Dienst bestehen und schon habe ich den A9mZ-Dienstposten. So einfach ist das. Liebe MKÜ-ler, ich gönne euch trotzdem die Bewertung, weil das in meinen Augen die Mindestbewertung für den mittleren Polizeivollzugsdienst sein sollte, sofern es den mittleren Dienst bei einer Polizei gibt. Leider streut man euch auch nur Sand in die Augen, da kein Kassenanschlag mehr dabei herausgekommt. Der Kuchen muss dann nur durch mehr Personen geteilt werden.
    Ach ja über die „nennenswerten Hebungen“ (von der BPOL-Internetseite abgeschrieben) für die BPOL-abteilungen freue ich mich dennoch, auch wenn ich das nur als „Mäuseschritt“ sehe.

  20. Wer die Arbeit einer KB mit der Arbeit von ErmD der Fläche vergleicht, vergleicht Äpfel mit Birnen!

  21. Alles schön und Gut , ich freue mich auch, aber was ist mit den Stellenobergrenzen mD, POM Bauch und den Verwaltungsbeamten ??????

  22. Wenn ich hier die Forderung lese GL auf 10/12 anzuheben wird mir übel, wenn ich mir überlege, das GF 9/10 ist.

  23. Alle KSB im Einzeldienst besitzen eine 9mD/z-Stelle. Und was hat dies bisher gebracht? Nichts, rein gar nichts.
    Genau so wird es der Masse in den EHU’s und den MKÜ’n ergehen. POM biste und POM bleibste.
    Durch die Stellenanhebungen im g.D. dürften sich höchstens mal wieder die DGL’s über neue Schulterstücke freuen.
    Die große Masse wird mal wieder, so wie wir es bereits seit zig Jahren kennen, leer ausgehen.
    Offensichtlich hat man an der Spitze noch immer nicht begriffen wer die ganze obere Herachie durch seine Arbeit am Leben erhält.

  24. Ich glaube noch nie hat ein Thema so schnell so viele Einträge erzielt.

    Ich suche übrigens einen freien DP als A-Einheitsführer, dann brauche ich als Stellv. HF mir nicht mehr den Ärger von 121 PVB anhören!!!

    Ist doch mal eine Ansage, dass die Führung von SIEBEN Mitarbeitern in einer A-Einheit der gleichen Bewertung, wie eines Stellv HF oder BFE-Fhr bedarfs.

    Glückwunsch allen A-Einheitsführern. Aber ich bin der Meinung, dass diese Anhebung falsch ist.

    Die Ausrede, die Anhebung der PVB in den MKÜ ist zur Personalsteuerung notwendig, ist auch ein riesen Witz. Wer als POM in der BP, hat denn eine MKÜ vor der Haustür, zu der er nun wechseln will geshweige denn kann?

    Was spricht eigentlich dagegen, dass Kollegen z.B. bis zur Pensionierung in der BP bleiben?

    Aber dieses klare Wahlgeschenk, zeigt welche Partei ich nicht wählen werde.

    Frage an die GdP:
    Können die Gruppenführer, welche 10 PVB führen, nun eine Anhebung einklagen? Im Sinne der Gerechtigkeit.
    Bereitet Ihr da etwas vor?
    Ist die Führung von 7 PVB jetzt der Mindeststandard für eine 10 – 12 Bewertung?

  25. Vom 22.02.2013:
    „Lieber Kollege “Ostler”,

    ja, die Maßnahme der Neubewertung der Dienstposten ist seit 2008 überfällig und ganz dringend nachzuholen. Ich habe darüber und über die noch ausstehende Dienstpostenneubewertung insgesamt erst am 21. Februar 2013 mit dem Abteilungsleiter Bundespolizei das letzte Gespräch geführt. Nach seiner Festlegung soll die, längst zugesagte Neubewertung bis zum Sommer 2013 erledigt sein. Zusagen in diesem Zusammenhang gehen auch auf den früheren Bundesinnenminister Dr. de Maiziére zurück. Dazu werde ich in der Märzausgabe der “Deutschen Polizei” auch deutlich machen, dass nicht eingehaltene Zusagen einen tiefen Vertrauensverlust zwischen den Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei und dem Bundesminister des Innern begründen. Durch diese, nicht eingehaltenen Zusagen werden eine bedeutende Zahl unserer Kolleginnen und Kollegen auch in den Ermittlungsdiensten klar einseitig benachteiligt. Das muß endlich aufhören. Herzliche Grüße Jupp Scheuring“

    Ist, dass jetzt das Ergebnis dieses Gesprächs mit AL B?

  26. @zu alt zum gehen:
    du triffst den Nagel auf den Kopf!
    Ich habe es so satt, diese ewigen gebetsmühlenartigen Beteuerungen hinsichtlich Verbesserungen für den Verwaltungsbereich zu lesen, zu hören und was sonst noch.
    Und wehe, man beschwert sich!
    (Keine Angst, gdp, ich werde das Fass nicht nochmal aufmachen…denn mir fehlt langsam wirklich der Glaube an all die vielen vielen Beteuerungen von Parlamentarischen Staatssekretären, die jetzt Minister sind, von Gewerkschaftsfunktionären und von Präsidenten, die schon gar nicht mehr genannt werden usw. usw.).
    Was soll ich meinen Leuten noch sagen? Die lachen mich doch aus.

  27. Die Führungsspannen sind viel zu groß. Die Ebene der Gruppenleiter muss verändert, angepasst werden. Der GL darf gerne in die Bewertungsebene 10 / 12 gehoben werden und ein stellv. GL darf eingerichet werden.

    Diesem Vorschlag von Tip kann ich mich nur anschließen.

    Allerdings sollte der KSB gD dann auch 9/11 sein. Somit wäre der VAV-Aufstieg erst attraktiv.

    Natürlich sollte auch an die Verbände gedacht werden. GF 9/11 wäre mal eine Maßnahme.

    ABER: Man könnte doch auch alle Dienstposten vom Eingangsamt bis zum Endamt bewerten.
    7/9mZ mD
    9/13 gD

    Damit könnte man erreichen, das es möglich ist, im Endamt in Pension zu gehen.

    Außerdem: Kann mir jemand beweisen, dass die Arbeitsbelastung mit zunehmender heutiger Dienstpostenbewertung auch zunimmt???

    Nick

  28. Die Nichtberücksichtigung der Bundespolizeiabteilungen ist meiner Meinung nach dem zukünftigen Personalverlaufsmodell geschuldet. Damit ein späterer Abfluss von Kolleginnen und Kollegen in die
    Schwerpunktdienststellen und Flächeninspektionen in nennenswertem Umfang erfolgt, dürfen die Stellen
    in der Bereitsschaftspolizei nicht zu attraktiv sein und somit der Druck sich zu bewegen damit steigt.

  29. Eine weitere Gruppe wurde bei den Hebungen leider nicht berücksichtigt. Was ist mit den Sachbearbeitern in den Direktionen/Präsidium. Die Masse der Dienstposten sind A9/11 bzw. A10/12. Im Zuge der Reform haben sich viele sDGL und DGL umorientiert (müssen), inklusive Umzüge und anderer Probleme. Deren alte Dienstposten sind jetzt besser bewertet. Flexibilität und Veränderung sind wieder einmal ein Nachteil.

  30. Liebe GDP, Hallo Jupp,

    ist den angedacht, die ErmB 9/10 gD auf den Flächeninspektionen auch anzuheben? Irgendwann?

    Viele Grüße

  31. Es ist so traurig wieder keine Möglichkeiten für den Tarifbereich!! Wir sind das „Dritte Rad am Wagen“ man sollte uns komplett wegrationalisieren. Aber denkt bitte daran, dann müssen Beamte arbeiten!!!

    Was haben die Verhandlungen über die Entgeltordnung ergeben? Traurig,Traurig!!
    Wo sollen wir unsere Motivation holen?
    Unsere Lebenshaltungskosten steigen ebenso wie die der Beamten!

  32. Zum Kommentar 24:

    Recht hat er. Bin VB. Glaube auch an nichts mehr. Aus und Ende….!

  33. Hallo Kollegen,

    ich persönlich wünsche mir auch, dass hier ALLE alle Hebungen erhalten.
    Doch wie ganz oben schon erwähnt, bringen diese Hebungen nur dann was, wenn der BMF das Geld für die Unterlegung zur Verfügung stellt.
    Und das ist der springende Punkt. Ab 2015 wird es keine NEUVERSCHULDUNG mehr geben, d.h. auch die Bundespolizei erhält nicht mehr Geld.
    Das was hier läuft ist ein „POTEMKISCHES DORF“ oder man kann es auch als Wahlköder 2013 betrachten.
    Ich sehe nun nur noch mehr Bewerber auf auf die abgesenkten Beurteilungsquoten.
    Wenn das das Ziel war… na ja darauf kann ich gerne verzichten.

  34. So ist dies doch mit allen Änderungen, es gibt immer etwas Ungerechtigkeit.
    Als VB DP A6-A8 mD mache ich mir über so etwas keine Gedanken mehr.
    Ausbeförderte Beamte zerstören wenigstens keine Beurteilungsquoten (nix Ü6), oder wie ist die Argumentation……
    -grins-

    Das beruhigt dann doch, bin nicht alleine. ( A10 ErmD, A9 KSB in der Abteilung, A13 ILV und, und, und)

  35. Es reicht……………….wieder schaut die Verwaltung aus dem Fenster.
    Wenn man dann noch liest, das es dem „Vollzug“ noch immer nicht reicht, sage ich, hier wird auf sehr hohem Niveau geklagt.
    Hallo GdP: Wo sind die versrpochenen Verbesserungen in der Verwaltung??
    Werden wir das erleben??
    Ich habe den Glauben aufgegeben.

  36. Habe ich etwas verpasst? Ich habe als Ermittlungsbeamter der KB eine 9/10 er Stelle (und viele andere auch). Also ErmBea der Inspektionen, wir sitzen im selben Boot. Das wußte ich aber auch schon vor meinem freiwilligen, 2 jährigen Aufstieg. Vielleicht qualifiziere ich mich einfach, werde KSB 9/11 oder GL 10/12 oder was wird hier noch alles gefordert? Klar, erst an die Bahnlinie ziehen, dann über den Lärm beschweren ,-). Grüße von einem zufriedenen POK aL

  37. Sollte nicht erst einmal darüber nachgedacht werden, dass jeder auch sein Endamt erreichen kann?
    Als GL kann ich bis A11 kommen. Aber wie soll das bei den vielen Beförderungen laufen? Das selbe
    bei den KSB. Ich kenne einige POM’s, die es nicht mehr zum PHM schaffen und als POM nach Hause gehen.
    Bis A10 ist das Gehalt nicht so toll und der POM mit A8 ist voll angea*****. Deshalb sollte auch an die
    unteren Besoldungsgruppen gedacht werden.

  38. Sorry an alle Kollegen die so engagiert für die Bundesbereitschaftspolizei schreiben. Die Bundespolizei besteht nicht nur aus BePo. Wir sind eine „Firma“ und wir müssen uns gemeinsam weiterentwickeln. Wenn ich so manchen Beitrag lese, kommt der Gedanke in mir auf, dass sich einige Kollegen nur um di BePo gedanken machen.

    Die angekündigten Heungen sind pure Luftbuchungen, da sie nicht mit Planstellen im Haushalt unterlegt sind. Also, es kann als reiner Wahlkampf abgetan werden.

    Wir haben soviele Gerechtigkeitlücken, dass es Zeit für einen neuen BMI wird, einen der es ernst mit der Bundespolizei meint und nicht die Kollegen gegeneinander ausspielt.

    Also Heinz und Wolfgang, lasst euch nicht von dem Minister gegen den Rest aufhezten.

    Grüße

    FIRST

  39. Das neue Personalmanagementsystem – so oder so ähnlich wird es genannt – ist ein Modell für die Bepo – aber nicht für die ganze Bundespolizei.

    Wir wollen Beruf und Familie zusammenbringen, dass geht nicht mit diesem Model.

    Irgendwie bekommt man den Eindruck, dass es noch schlechter wird. Wer hätte das gedacht?

  40. So, jetzt ist es also doch geschehen, 8 Jahre als 16 a -PVB als DGL tätig, dann Reform, runter vom DGL auf den stv. DGL und jetzt vmtl. auf GL., wenn das so weiter geht, gehe ich in 3,5 Jahren als KSB in Pension. Ich weiß auch nicht woraus man hier noch seine Motivation schöpfen soll. Warum lässt man diese Leute nicht einfach auf diesen DP. Befördert wird ja sowieso keiner.

  41. Endlich mal jammern auf gehobenem Niveau. Jetzt langen noch nicht mal mehr 9/11 Stellen, nein es soll gleich 9/13 sein und am besten schon nach 10 Dienstjahren seine Endstufe erreicht haben. Die Masse sitzt im mD und die machen auch die überwiegende Arbeit. Nicht das der gD keine Arbeit leistet, aber was man hier so alles liest ist den ganzen Altobermeisten nicht mehr zu vermitteln. GdP kümmert euch um die.
    Muss halt jeder im gD nun Zusatzaufgaben übernehmen um noch weiter befördert zu werden. Hab ich hier auch öfter schon im Zusammenhang mit den Obermeistern gelesen.

  42. @Wolfgang Gieck
    Hab ich richtige gelesen: “Gleiches Geld für gleiche Leistung!”? Dieser Satz ist doch´ne glatte „Verar…….e“! Dass man Dienstposten anhebt ist schon mal eine gute Sache, aber sollte auch „mit scharfen Auge“ durchgeführt werden: Stichwort: POM-/POK-„Bauch“.
    @BaPo m.D.
    Leider triffst`De den „Nagel auf´n Kopf“! Ich bin seit 1997 im „Einzeldienst“, hab seit dem ein Dienstposten A8/9m(b), der zuletzt auf A8/9mZ gehoben wurde. Und? Ich renne trotzdem noch als POM rum und werd´s auch bleiben. Deshalb irgendwann (wenn die Ehe soweit wieder gefestigt ist und die Kinder aus´m gröbsten raus sind) mal ein 2jährigen Aufstieg und als Edel-KSB mit A9gD oder mit viel Glück als A10gD in Pension gehen. Hoffentlich schaffe ich dass die nächsten 19 bis 21 Jahre! Auf alle Fälle träume ich davon und bin mir sicher, ich bin nicht der einzige Alt-POM, dem es so geht!
    Zu den Versprechungen aus Politik, unserer Behörde, den Gewerkschaften oder Personalvertretungen: Sorry! Ich glaub Euch nicht mehr! Ich wurde, wie so viele in unserem „Verein“, zu oft verar…….t, belogen und betrogen! Und wer meine anderen Beiträge in diesem Forum gelesen hat, kann jetzt drei mal raten, wem meine „Arbeitsmotivation“ gilt!

  43. da gebe ich dir recht,

    jammern auf dem allerhöchsten niveau……

    hier pom….51 jahre alt……beurteilung 7 pkt……schutzdiensthelfer……diensthundlehrwart (nicht mehr aktiv)…jetzt rechnet euch aus mit was ich in pension gehe……

    allerbesten gruß an alle die a 9 schon haben…..

  44. Jubel ist hier eher nicht angebracht. Obwohl Dienstpostenanhebungen schön sind, bedeuten sie jedoch nicht automatisch mehr Beförderungen im momentanen System. Frohe Ostern.

  45. Ich bin der Meinung, dass man gerade die extreme Belastung der Kollegen(innen) in den Schwerpunktdienststellen bei der Bahn bzw auf den Flughäfen mehr würdigen sollte. Nichts gg die Kollegen aus den Verbänden, die an vielen, vielen WE ihren Dienst versehen und das mit Sicherheit auch sehr gut.
    Aber ich bin z.b. schon seit fast 20 Jahren auf einer Schwerpunktdienststelle Bahn und wenn ich sehe, wer hier wie befördert wird im Vergleich zu den Kollegen(innen) aus der gleichen Inspektion ohne Schwerpunktdienststelle, dann kann man an dem ganzen System zweifeln. Und die Stellenanhebungen bringen in meinen Augen nicht viel. Man sollte die Kollegen(innen) erst einmal fördern, die wirklich jeden Tag bis an den Rand des Machbaren auf einer Schwerpunktdienststelle ihren Dienst versehen. Und das sind i.d.R. die Kollegen(innen) KSB, die jeden Tag draußen ihren Dienst versehen. Von der Stellenanhebung profitieren doch wieder nur diejenigen, die im Vergleich zu den PM oder PM´innen eh schon gut darstehen.
    Da es keine Ballungsraumzulage mehr gibt, die einen gewissen Ausgleich schaffte, sollte man darüber nachdenken.

  46. Hallo Leutz.
    Hallo im Besonderen, Josef Scheuring.

    Ich vermisse hier auf der Gdp Seite das Thema, in dem

    die Bundespolizei als Regelaufstiegspolizei beschrieben wurde.
    Dort war unter anderem angeführt, Aufstieg, statt Einstieg.

    Ich kann`s nicht mehr finden, wo muss ich suchen?

    Oder hat sich die Sache erledigt?

    Gruss
    RABBIT

  47. Na ja, der ein oder andere sollte einmal „die Kirche im Dorf lassen“! Einen GL auf A 12 heben, so dass dieser Dienstposten dann die gleiche Wertigkeit hat wie der eines sDGL oder stellv. HuFhr? Oder am besten gleich alle Dienstposten mit Führungsaufgaben nach A 13 anheben, so dass ein sIL/ HuFhr/ DGL – Dienstposten die gleiche Wertigkeit hat wie der Dienstposten eines GL/ GF?

    Ich z. B. (A 12) übe schon seit Jahren die Tätigkeit eines DGL aus, habe aber nur einen sDGL-Dienstposten. Ich habe mittlerweile über 50 Mitarbeiter in der DG, meine GL im 7 bzw. 8. Ich bin zwar kein Neidhammel, aber wenn der GL A 12 wird, frage ich mich, warum ich das dann überhaupt noch machen soll!

    Und in der Tat haben wir wirklich andere Probleme! Zum POM-Bauch brauche ich hier wohl keine Ausführungen zu machen!

    Zudem sind diese Hebungen alles Luftnummern und reine Augenwischerei, sollten hierfür keine Beförderungsmöglichkeiten, sprich Kassenanschläge, geschaffen werden.

  48. …tja, der grosse Wurf ist das wohl eher nicht! Eher, wie schon mehrfach erwähnt, heraufziehendes Wahlkampfgetöse! Ein Schritt in die richtige Richtung ist es zweifelsohne schon!
    Das war es auch, dass wir im mD im Einzeldienst mittlerweile die „Durchschlüsselung“ haben. Jetzt hätte man allerdings den zweiten Schritt gehen müsen, und dies für den gD sowie für die Verbände nachvollziehen! Damit wären wir dann auch das leidige Probleme los, dass sich ständig die Diskussionen darüber entwickeln, wer denn nun wichtiger ist…..(kommt einem mitunter vor, wie pubertierende Jungs beim *******Vergleich)-

    Die Kollegen im gD werden nun aber erfahren, dass es ihnen genauso geht wie dem mD: dass sie zwar rein theoretisch befördert werden können, dies jedoch praktisch an den nicht vorhandenen Planstellen scheitert! (Schliesslich sind wir nicht alle im BPOLP, für die die „de Luxe“-Stellenobergrenzen gelten; aber selbst dort hat man ja mittlerweile durch ziemlich undifferenziertes „Durchbefördern“ von jüngeren Kollegen Staus produziert…) Auch teile ich nicht die Hoffnung, dass für die Hebungen nun auch rasch Planstellen zur Verfügung gestellt werden. Die Erfahrungen manch alten POM oder Verwaltungsbeamten kann hier ebenso rasch wieder auf den Boden der Tatsachen zurückführen! Es scheint sich hier eher um eine weitere Variante des alten Spiels „wie geht´s mit der BuPo weiter?“ zu handeln.

    Aus Potsdam kommt da ja nun absolut nichts, wenngleich eigentlich seit einigen Monaten angekündigt und kryptisch im Rahmen von Führungskräftetagungen das eine oder andere angedeutet wurde. Unter dem Strich handelt es sich jedoch auch dabei wieder um eine Variante des ebenso bekannten alten Spiels „alles ist wichtig“, welches in immer kürzeren Abständen auf dem Markt kommt. Eines dieser Gerüchte besagte ja, dass einer der Schwerpunkte in diesem Jahr die Verbände sein sollten. Wenn dem so ist, dann hat sich das zumindest nicht in den beabsichtigten Stellenhebungen niedergeschlagen…..Was wir bräuchte, das wäre das klare Bekenntnis aus Potsdam, dass es mit dem derzeitigen Gemischtwarenladen an Aufgaben mit d e m Personalstand nicht weitergehen kann!
    Zu deutlich aus dem Fenster hängen darf man sich mit solchen Äusserungen allerdings wohl auch nicht, sonst geht es der neuen Führungscrew sicherlich nicht anders als Matthias Seeger und Co.!

    Dort (in Potsdam) beschäftigt man sich allerdings , wie ebenfalls gerüchtehalber durchgedrungen, momentan u.a. mit den wirklichen Problemen der Menschheit, nämlich mit einer Neuauflage der Dienstplandiskussion…- Viel Spass, kann man da nur sagen!
    Gut, zu den wirklichen Problemen wird man aus Potsdam auch nichts hören, so lange der BMI selbst sich dazu nicht positioniert hat. Und der wird den Teufel tun, dies vor der Bundestagswahl in Angriff zu nehmen. Wohl wissend, dass hernach jemand anderes sich darum kümmern muss….

    Bezeichnend war ja auch wieder, dass der Bericht zur Evaluierung wiederum nicht im Innenausschuss vorgelegt wurde, wenngleich eigentlich für den 13.03. geplant. Wiederum um mindestens einen Monat verschoben, wie man hört. Wollen wir mal eine Prognose abgeben, wann man damit zu Potte kommt?…. Insgesamt scheint das alles aber niemanden so recht zu kratzen; Ausnahmen bestätigen die Regel:

    http://dir-koblenz.gdpbundespolizei.de/2013/03/15/innenpolitik-ohne-mut-konzept-und-ziel-die-traurige-bilanz-von-innenminister-friedrich/

  49. „Wer ein Problem erkennt, und nichts zu seiner Beseitigung unternimmt, der ist möglicherweise ein Teil dieses Problems.“

  50. Ich finde diese Luftnummer grundsätzlich gut. So wird zumindest in einigen Bereichen die theoretische Möglichkeit geschaffen. Ich profitiere davon (leider) nicht.

    Die Bewertungen zwischen Einzeldienst und Verband sind immer noch ungerecht.

    KSB 8/9 (m/z) (Einzeldienst) / 9/10
    PVB 7/9 (Verband)

    Der PVB steht aber schon lange nicht mehr nur in der Linie, sondern tätigt eigenverantwortlich alle Aufgaben, die ein KSB auch macht. Eigentlich sogar mehr, da der KSB in seinem Bereich zwar Spezialist ist der PVB aber im Rahmen der integrativen Aufgabenwahrnehmung an verschiedenen Aufgaben und Einsatzorten eingesetzt ist.

    Was wäre fair? Gleichschaltung nach oben und unter.
    A7-10 für alle Dienstposten KSB/PVB in der Gruppe
    (welche Aufstiegstvarianten man dann machen kann ist ein neues Thema)

    GL und GF passen nicht zusammen.
    Gruppenführer mit A9/10 und GL mit A9/11
    Hier muss man wirklich mal an die Führungspanne denken.
    Ein GL mit 1/2 steht besser da als ein GF mit 10 Leuten?? Das passt nicht.
    Entweder beide 9/11
    oder Führungsspannen beachten.
    Gl (bis zu 1/8)/ stell GL / stell GF A9/10
    GF GL mit Führungspannen über 8 PVB 10/11
    GL an Schwerpunktdienstellen mit einer Spanne über 25 PVB A10-12

    DGL und Zugführer gleichen sich mittlerweile an
    ich denke, man kann das erstmal lassen

    HuFhr sollte man überlegen A12/13g- 14h

    Dann würde die Struktur grob stimmen.

  51. Was ist eigentlich jetzt Masse, mit den Richtlinien der Beförderungen / Beurteilungen- Kann mir bitte jemand sagen, wie es konkrtet nach dem beurteilungsjahr 2012/13 weiter geht / ALN- keine ALN- Burteilumgen wann und in welchen Abständen – ?? Eine Beförderung von alt-POM, vor der wahl, hat sich wieder als heiße luftentpuppt- “ still ruht der See- bis nach der wahl-

  52. @46 : Gib in der Volltextsuche den Titel „Aufstieg vor Einstieg“ ein und Du erhälst den Artikel. Jörg Radek

  53. @radek

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Genau das habe ich gesucht.

    Hab mich doch nicht verlesen, es soll also ein Att-Prog. III kommen.

    Hat dieses Prog. schon Kinderschuhe an?

    GRUSS

    RABBIT

  54. aeM 17. März 2013
    „GL an Schwerpunktdienstellen mit einer Spanne über 25 PVB A10-12“

    Eine Dienststelle, wo ein GL 25 Mitarbeiter oder mehr führt, gibt es nicht oder ich habe das bisher nicht mitgekommen!

    aeM 17. März 2013
    „DGL und Zugführer gleichen sich mittlerweile an“

    Das halte ich für ein Gerücht! Nach meinem Kenntnisstand hat ein Zug maximal 34 PVB; korrigiere mich, wenn ich das falsch sehe! Ich kenne jedenfalls keinen Zug, der über 50 Mitarbeiter stark ist wie DGen an Schwerpunktdienststellen! (Zumindest in FFM ist das so, um das Kind beim Namen zu nennen! – In meiner sind das zur Zeit 2/6/51!) Da gleichen sich wohl eher DGL und HuFhr an!

  55. Dank dem Minister.
    Soll hier durch Abgrenzung (explizit ausgenommen Schutzinspektionen und BPOL See)die Dienstausübung vieler Kollegen diskreditiert werden. Gerade für die Koll. der BPOL See ein weiterer Schlag ins Gesicht ( nach vorheriger Degradierung vom „KSB“ zum „PVB“ ). Sicherlich muß der „Reformbedingte“ Beförderungstsunami im g.D und vor allem im H.D,sowie die diversen neugeschaffenen DP im h.D irgendwie finanziert werden. Nur: müssen es immer die gleichen Kollegen sein, denen man auf eine solche Art und Weise aufzeigt welche Wertschätzung sie genießen?
    Bin sehr auf die Reaktionen der betroffenen Koll. und vor allem auf die, der in Verantwortung stehenden Beteiligten gespannt.

    Uwe Veldkamp, BPOL See-Neustadt

  56. @seargeant
    Und wie viele Schwerpunktdienststellen mit über 50-PVB-starken DG’en gibt es? Wie repräsentativ ist dieses Beispiel? Das Problem ist dieser nervige Versuch, massiv unterstützt und eingefordert von den Gewerkschaften, alles gleich zu machen. Ein DGL der Schwerpunktdienststelle sollte einer andere Bewertung erfahren als ein DGL, der eben dort nicht ist. Ein Zugführer mit 34 PVB sollte eine andere Bewertung erfahren als ein BFE-Führer mit 49 PVB. Ein Führer UE mit einer Führungsspanne wie ein Zugführer (zumindest in manchen Abteilungen) sollte die gleiche Bewertung erfahren wie eben ein Zugführer. Ein AE-Führer mit einer Führungsspanne wie ein GL/GF sollte eben auch genauso bewertet werden.

    Wie sagt man so schön: Gut gemeint ist das Gegenteil von gut gemacht! Wieso werden vor solchen Entscheidungen nicht Kollegen beteiligt, die beurteilen können, ob das Sinn macht. Und wenn es diese Beteiligung gab, dann Farbe bekennen und sagen, warum diese Unterscheidung. Das ist doch nur peinlich und zeigt einmal mehr, wie weit die Entscheider von der Realität inzwischen entfernt sind.

    Keine Ahnung haben, ist ja noch nicht sehr schlimm. Aber keine Ahnung haben und nicht nachfragen, um dann sachfremde Entscheidungen zu fällen, ist peinlich. Wird das auch einmal denjenigen mitgeteilt, die sich jetzt im vermeintlichen Glanz dieser Entscheidung sonnen?

  57. Was bringt ne Z-Stelle, wenn es die Wenigsten bekommen!?

    Liebe GdP, bitte fragt den Minister, welchen Sinn es hat, jedem einen Z-Dienstposten zu übertragen, wenn es fast keiner wird oder nur sehr wenige!

    Unser Problem sind ca. 8000 POMs und nicht, ob diese 8000 POMs jetzt eine Z-Stelle haben.

    Danke!

  58. bei diesen anhebungen handelt es sich eh in der masse um theoretische beförderungsmöglichkeiten. die wenigsten werden -in einem überschaubaren zeitraum- davon profitieren. wenn in dieser behörde fast ausnahmlos nur noch „einser-schüler“ (vgl. 9) die „möglichkeit zum vorrücken“ erhalten (A8-A13 gD), läuft da seit geraumer zeit einiges schief. vielen bleibt nur der trost ein guter, überdurchschnittlicher aber besonders „günstiger“ polizeibeamter gewesen zu sein.

  59. Hallo an Alle da draussen,
    und wieder geht die unsägliche Neiddebatte los….Glückwunsch……..werdet doch alle mal ein bisschen gelassener. Man hat oft das Gefühl, dass alles zukünftige Leben von einer Beförderung abhängt. Und wenn Du beförderst bist geht es nach 2-3 Monaten wieder vom Neuen los, mit Blick auf die nächste Beförderung usw. usw. usw.. Achja und ich bin nicht ausbefördert, stecke nach 9 Jahren (1/2 jähriger Aufstiegslehgang) noch im Eingangsamt A9 gD ohne Aussicht auf schnelle Beförderung (LaPo Nds.) und habe mittlerweile 33 Dienstjahre, davon 23 beim BGS.

    Und jetzt haut drauf

    ehemaliger

  60. Stellenhebungen, die nur einem winzigen Teil in unserer Behörde etwas bringen werden.
    Beim Evaluierungsbericht wird gemauert wie man hört. Stillstand und keine Verbesserung in Sicht.
    Auf der Strasse immer weniger Kollegen, weil wir uns nur noch mit uns selbst beschäftigen.
    Wo sind denn die Verbesserungen bei den Schicht- , Ballungsraum- DUZ -Zulagen. Wo die Verbesserung für Schichtdienst- und Einsatzleistende bei der Lebensarbeitszeit? Wann wird die Arbeit die geleistet wird endlich honoriert?

    Ich habe es so satt, irgendwelche besch… Dankesschreiben zu lesen.

    Aber wenn ich bei jedem Zweiten hier lese, dass es sich um einen Schritt in die richtige Richtung handelt, sieht man,
    wie genügsam wir alle geworden sind.

  61. @ sergant

    Stärke E-Zug 38 PVB
    MKÜ 32 PVB
    BFE 49 PVB
    Bedo-Einheit 18 PVB
    A-Einheit 8 PVB !!!

    Die DG-Stärke ist bundesweit nicht einheitlich.

  62. Danke, @Weisheiten für die Info bezüglich der Verbände; man lernt halt nie aus!

  63. Habe jetzt hier schon vieles zum Thema gelesen und einiges für die Meinungsbildung dazu gelernt! Aber ein wichtiger Punkt fehlt meiner Meinung nach bis jetzt in der Betrachtung. Es nützt dem Einzelnen in dieser Organisation nämlich die schönste Planstelle nichts, wenn einer seiner Vorgesetzten und Beurteiler den Fluch der Verdammnis über denjenigen Stelleninhaber ausgesprochen hat. Dann kann die Stelle mit noch so hohen Zahlen hinter dem „A“ glänzen, der in Ungnade gefallene Inhaber wird dann von diesem Glanz nur alt und grau werden.

  64. Alt-POK 18. März 2013 (59)

    …ganz genau, Alt-POK! So einfach sollte man ihnen es allerdings nicht machen, dass man sich nun, rein zufällig vor den Bundestagswahlen, mit irgendwelchen Brosamen bzw. Wohltätigkeitsankündigungen zufrieden gibt! Handlungsmöglichkeiten, den guten Willen auch zu beweisen, hast Du ja angeführt!

    Und: Ja. es wird ganz offensichtlich gemauert beim Evaluierungsbericht! – Was hat denn nun der BHPR eigentlich als Reaktion auf die Evaluierungsberichte geäußert? Gut, o.k., etwas schwierig, weil die Berichte VS-nfD gestellt wurden, was bestimmt kein Zufall war…

    Spätestens nach dem offiziellen Bericht des BMI an den Innenausschuss allerdings erwarte ich, dass auch wir „hier unten“ erfahren, was Sache ist! Wie aus poltischen Kreisen zu erfahren ist, soll dieser Bericht allerdings offenbar noch ein wenig „schöner“ geschrieben sein als die Vorlage der Arbeitsgruppen!
    Ich teile im übrigen auch keineswegs die Einschätzung, dass das Thema „Reform“ sich gewissermassen erledigt hat und es jetzt an der Zeit sei, „nach vorne“ zu schauen.
    Nach vorne schauen: ja, aber nicht um den Preis, eine der Hauptursachen der jetzigen Misere auszublenden…(„Vorwärts, und nicht vergessen…“): Die Reform III und das Chaos, welches sie allerorten angerichtet hat!
    Vergessen dürfen wir auch nicht, dass sowohl größtenteils die Personalnot „unten“ sowie auch die überall zu spürende Überlastung zu einem großen Anteil hierauf zurückzuführen sein dürften!

    Mit einem „Schrittchen“ in die richtige Richtung sollten wir uns also nicht abspeisen lassen!

  65. Ich glaube das größte Problem ist die Unsicherheit, dass man einfach nicht mehr weiss wie es mit dieser Bundespolizei weiter geht. Wann ist die Reform abgeschlossen, wann kommt die nächste ? Werden Dienststellen geschlossen und wenn ja welche ?
    Hat man als mittlerer Dienst überhaupt noch eine Chance oder Möglichkeiten in der Bundespolizei ?
    Was ist aus der Evaluation geworden ? Wann werden die letzten freien Dienstposten endlich ausgeschrieben ?
    Das alles kann einen ganz schön verunsichern.

  66. @ehemaliger
    „Man hat oft das Gefühl, dass alles zukünftige Leben von einer Beförderung abhängt.“
    Dieses Motto möchte man gerne verinnerlichen (war übrigens auch ein Kommentar eines überwollenden Beurteilers).
    Nur leider haben bei Uniformierten die Nichtbeförderungen über einen zeitlich unangemessenen Zeitraum den Charakter der Stigmatisierung. Die 41-Stunden-Woche wird dann zu einer psychischen Qual (Personalsteuerung?)

  67. Hier kurz meine daten

    54- Jahre- POM seit “ 12 JAHREN“- noch etwa drei relevante Jahre, um überhaupt/ WNN überhaupt)- eine befördeung. ruhergehaltfähig werden zu lassen- keine goldenen Löffel geklaut- keine disizi- nur vielleicht ein fehler- immer da gewesen und gearbeitet- Noch fragen!!

  68. Hallo Ludolf,
    ich geb Dir vollkommen recht mit Deiner Einschätzung der möglichen Folgen (Nichtbeförderung über langen Zeitraum….).Mir geht es darum die Stigmatisierung / psychische Qual usw.usw. im Vorfeld selbst zu erkennen, um eben diese gar nicht erst zuzulassen. Bei KRANK / KRANKWERDEN nutzt einem keine Beförderung. Gesundsein und Gesundbleiben ist ein verdammt hohes Gut in dieser Gesellschaft.
    Gruß ehemaliger

  69. Warum ein Flughafen Schwerpunkt sein soll werde ich wohl nie verstehen. Ok, viel Masse, viele Reisende, noch viel mehr PVB, für was auch immer. Meiner Meinung nach alles überbewertet und Personalmäßig völlig überzogen bzw. kein Konzept.
    Welche Lagen,außer Reiseströme und Massebewältigung von Reisewilligen und eigendlich harmlosen Bürgern gibt es denn.
    Ich erlebe bei der Bereitschaft mehr Lagen in allen möglichen Facetten innerhalb eines viertel Jahres als so mancher in seiner gesammten Dienstzeit auf dem Flughafen……so und jetzt steinigt mich

  70. Stellenanhebungen bezeichne ich als heiße Luft. Dadurch wird doch keiner befördert.

  71. @Ludolf „Nur leider haben bei Uniformierten die Nichtbeförderungen über einen zeitlich unangemessenen Zeitraum den Charakter der Stigmatisierung“

    Wir haben nunmal immer noch den Dienstgrad für alle gut sichtbar auf unseren Schultern. Wenn man dann mit 40, 45 usw. immer noch als POM herumläuft, dann führt es zwangsläufig zu den Gedanken…“was hat der/die verbrochen???“.

    Meiner Meinung nach hat sich das System von Schulterstücke, Beförderungen, usw. eh schon lange „überlebt“. Wir haben viel zu viele Dienstgrade für die gleiche Arbeit, d. h. es gibt eine massive Gehaltsdiskrepanz für die gleiche Tätigkeit was ausschließlich auf den Dienstgrad und nicht auf die erbrachte Leistung zurückzuführen ist.

    Kontroll- und Streifenbeamter von A7 bis A10:

    A7 / 2 Erfahrungsstufe / Brutto: 2170,65 €
    A10 / 2 Erfahrungsstufe / Brutto: 2701,01

    = 530,36 € Unterschied für die gleiche Arbeit pro Monat!!!

    Des Weiteren haben wir für die gleiche Tätigkeit als Kontroll- und Streifenbeamter auch UNGLEICHE Entwicklungsmöglichkeiten. Hier einige Gedanken dazu…

    1. Warum startet der KSB gD gleich in A9g und der KSB mD in A7? Es ist doch die gleiche Tätigkeit!

    2. Warum muss der KSB mD bei den Dienstposten A8/A9/A9z mit A7 anfangen? Es hat doch sicherlich einen Grund warum man KSB-Dienstposten mit A8 beginnt, oder nicht!???

    3. Wie viele KSB mit einer A8/A9/A9z Stelle sitzen auf A8 fest?

    4. Sind die Beförderungsmöglichkeiten zwischen KSB mD und KSB gD identisch oder sind KSB mD benachteiligt?

    5. Mit welchem Grund wird hier unterschiedlich besoldert? Ist es nicht eine totale Ungleichbehandlung, wenn ein KSB mD mit vielen Zusatzqualifikationen hinter dem KSB gD ansteht der frisch vom LG kommt?

    6. Der KSB mD muss ständig herrausragende Leistungen erbringen um theoretisch auf sein Endamt zu kommen, d. h. Beförderung von A7 zu A8; Beförderung von A8 zu A9; Beförderung von A9 zu A9z. Gegenüber KSB gD der nur eine Beförderung von A9g auf A10 benötigt. Ist das nicht eine massive Benachteiligung für die gleiche Tätigkeit???

    7. Ein erfahrener KSB in A8 mit Zusatzqualifikationen, was soll dieser KSB denn über jahre/jahrzehnte leistungstechnisch mehr machen um A9mZ „verdient“ zu haben!? Könnte es nicht sein, dass dieser KSB A8 mit Zusatzqualifikationen sein Niveau gar nicht mehr verändern kann außer zum Negativen.

    8. Jetzt wird dieser KSB im mD eh schon „klein“ gehalten. Wenn nun Stellenausschreibungen kommen und dieser KSB in A7 oder A8 sich bewerben möchte, dann könnte wieder/eine erneute Benachteiligung stattfinden, da ja bei Stellenausschreibungen als erstes auf den Dienstgrad geschaut wird.

    Man könnte lange so weitermachen!

    Ich möchte nur dazu sagen, dass meine Aufzählung KSB mD und KSB gD kein Ausspielen des Laufbahnen, sondern nur aufzeigen soll, was hier total schief läuft.

    Es gibt hier seit JAHREN dringenden Handlungsbedarf, aber es geschieht nichts! Nur weil nun fast alle Dienstposten im mD zu Z-Stellen werden, wurde noch kein einziger der 8000 POMs befördert.

  72. @ A. 21. März 2013

    Habe ich schon öfters in einer ähnlichen Form geschrieben: „Gleiches Geld für gleiche Arbeit!“.
    Der finanzielle Unterschied (A8 – A9z) zu einem meiner jüngeren Kollegen, der nicht gerade mit „Eignung/ Leistung/Befähigung“ glänzt, beträgt pro Jahr knapp 5000€.
    Der Witz hierbei ist doch, dass man als „älterer“ Kollege sich für eine Annäherung an eine Gleichbehandlung der Bezahlung auch noch abstrampeln soll und der „Jüngere“ auf Grund diverser glücklicher Umstände praktisch ausbefördert ist. Leider ist zu diesem Thema (in der freien Wirtschaft ein Skandal!), seitens der GDP nichts zu hören, da man denn wohl im Berufbeamtentum etwas verändern müßte.
    Ich als POM wurde sogar schon als „Leiharbeiter“ der Bundespolizei bezeichnet, wobei dieses noch nicht mal so abwegig ist.
    Aber nun zurück zum Thema, die Anhebung von Dienstposten hört sich immer gut an, nur so lange diese nicht haushaltstechnisch zu mehr Beförderungen führen kann man doch nicht ernsthaft von einem Erfolg sprechen.
    Wer allerdings von einem vermutlich nach der Bundestagswahl abwanderungswilligen IM erwartet, dass dieser sich mit „Herzblut“ für die Bundespolizei einsetzt, der hängt die Dankesschreiben zum Jahreswechsel auch zu Hause an den Tannenbaum auf.

  73. Wenn man sieht wieviel Milliarden in die Rettungsschirme gepumpt werden können doch ein paar Millonen für Beförderungen nicht ins Gewicht fallen, oder ?

  74. Regelbeförderung in allen Laufbahnen = Abnahme der Krankenstände!!!!!!!!!!!!!!!

  75. @ A. und POM mit Dienstjubiläum

    Entschuldigt, aber man muss die Kirche auch mal im Dorf lassen. Die Problematik KSB gD ist meines Wissens entstanden, weil es inzwischen mehr PVB gD als Dienstposten gD gab/gibt (Attraktivitätsprogramm). Deshalb werden die gD Beamten auf KSB Dienstposten geparkt. Für die Kollegen ist dies oft ein riesen Nachteil, weil es nach dem POK keine Beförderungsmöglichkeit mehr gibt, während der KSB mD zumindest theoretisch bis ins Endamt A9mZ befördert werden kann. Weiterhin sollte berücksichtigt werden, dass der gD Beamte mindestens Abitur gemacht hat und eine „andere“ Ausbildung geniessen durfte. Es ist auch in der freien Wirtschaft kein Skandal, wenn man durch unterschiedliche Schul- und Ausbildung auch im Berufsleben mehr verdient. Der junge PR bekommt auch gleich die A13 und das ist auch in Ordnung.
    Der KSB gD nimmt dem KSB mD auch keinerlei Beförderungsmöglichkeiten weg!

  76. @jetzt schreibe ich

    1. Nicht jeder im gD hat Abitur oder Fachabitur! Ich weiß nicht woher du diese Behauptungs hast, aber sie ist falsch.

    2. Was bitteschön soll es denn den ca. 10.000 PVB in A7/A8 bringen, wenn sie theoretisch immer A9 oder das Endamt A9Z bekommen können.

    3. Wer hat das behauptet, dass die KSB gD dem KSB mD Beförderungen wegnehmen!? Es ging darum, dass für gleiche Arbeit auch entsprechend auf einem etwas gleiche Niveau besoldet wird. Gehaltsunterschiede von mehr als 530€ brutto sind nicht akzeptabel!

    Ich möchte festhalten, dass hier nicht die Kolleginnen und Kollegen gegeneinader ausgespielt werden sollten. Ein bisschen mehr Solidarität mit den Kolleginnen und Kollegen, welche in A7/A8 dauerhaft und zu UNRECHT „festhängen“ ohne Aussicht auf Beförderung wäre wünschenswert, auch wenn man sich in einer anderen Laufbahn befindet.

    Danke!

  77. @ jetzt schreibe ich 22. März 2013

    Lieber Kollege, wenn du meinen Beitrag „richtig“ gelesen hast, solltest du bemerkt haben , dass ich nie einen Vergleich der Bezahlung zwischen gD und mD erwähnt habe. Das der „geparkte“ KSB gD in Folge von fehlenden Dienstposten mehr verdient ist doch völlig in Ordnung. Leider mischt du zwei Beiträge und pickst dir einzelne dir missfallene Äußerungen heraus.
    Mein Beitrag bezieht sich auf die ungleiche Bezahlung innerhalb einer Laufbahnebene bei der Ausübung der identischen Funktion (KSB). Da empfinde ich es schon als „Skandal“ wenn über einen längeren Zeitraum die gleiche Arbeit unterschiedlich besoldet wird. Wenn du dir dann auch noch die ausgezahlten Summen über ein / fünf / zehn Jahre anschaust, wirst du feststellen, woher die große Unzufriedenheit vieler Kollegen kommt.
    Absurdistan lässt grüßen, wenn der ältere Kollege (Berufserfahrung!) mehr leisten soll als der wesentlich Jüngere, damit dieser in der Bezahlung auf dessen Besoldungsstufe gleichzieht.
    Wie hier gerne auch der Vergleich mit der freien Wirtschaft heran gezogen wird, gibt es diese extreme ungleiche Bezahlung der gleichen Tätigkeit über Jahre nicht. Exemplarisch und hilfreich sind hierbei auch die diversen Gerichtsurteile bei der Bezahlung von identischen Tätigkeitsfeldern.

  78. @jetzt schreibe ich 22. März 2013

    Was so auch nicht richtig ist. Wenn ich einen PK/POK auf einem KSB-Dienstposten „parke“, dann muss dafür auch ein Parkplatz zur Verfügung stehen, der mit „Schotter“ = Geld unterlegt sein muss. Also, was macht man, wenn kein „Schotter“ da ist, man nimmt sich den von den Spitzen-Dienstposten des mD und so verliert der mD mehrere Beförderungsmöglichkeiten.

  79. Eins verstehe ich überhaupt nicht mehr, warum bilde ich so viel gd aus, wenn ich sie dann „parken“ muss?

  80. Solange wir mehr Dienstposten als Planstellen haben, wird sich nicht viel ändern! Die „Schere“ lässt grüßen!

  81. @gerd mannes

    „Die Schere lässt grüßen!“

    …innerhalb einer Dienstgruppe könnte es wie folgt sein…

    DGL, A13, Erfahrungsstufe 5 = 4420,04 € brutto

    KSB, A7, Erfahrungssturfe 5 = 2445,13 € brutto

    Differenz: 1974,91 € brutto pro Monat = 23698,92 € pro Jahr

    Die Differenz ist schon fast so viel, wie ein junger PM nach der Ausbildung pro Monat verdient.

    Die Schere innerhalb der KSB-Dienstposten liegt bei ca. 530,36 € pro Monat (brutto).

    A7, Stufe 2 und A10 Stufe 2

    Die Schlüsse kann jeder für sich selbst ziehen!

  82. @ A.

    Ich meinte die Schere zwischen Dienstposten und Planstellen.

  83. Das beantwortet meine Frage nicht. Warum bilden wir so viele gd aus, wenn wir keine Planstellen für sie haben?

  84. Draussen ist es die Schere zwischen arm und reich und hier ist es die schere zwischen MD- und GD- Es sollnicht die jagd nach Beförderung sein- die hier vielen untersstellt wird, sondern einfach die Annerkennung der Arbeit der Kolegen, nac vielen dienstjahren. Man hat die Beförderungen sicher nicht eingeführt, dami die Kollegen / innen, biszum bitteren ende darum kämpfen müssen, eine Quotenregelung sollten diese mi Sicherheit auch nicht werden- dies alles ist willkürlic daraus gemacht worden- Schade-
    wo ist hier der aufschrei der gewerkschaften für die eigenen Leute geblieben?

  85. @ Conny 24. März 2013

    Es wird so viel gD ausgebildet, weil der ODP 40% gD erreichen sollte. Außerdem gehen bis in ein paar Jahren neben Regelbesetzern auch viele 16a- und VAV – Beamte in Pension, dann müssen deren Stellen, die sie aus dem mD mitgenommen haben, besetzt werden. Diese Stellen sind für PVB des mD verloren, wenn man nicht den 2 -jährigen oder 3-jährigen Aufstieg in Betracht ziehen möchte.

  86. Conny 24. März 2013
    Das beantwortet meine Frage nicht. Warum bilden wir so viele gd aus, wenn wir keine Planstellen für sie haben?

    Ich weiß auch nicht was das soll.
    40%gD – was soll das?
    entweder 2 geteilte Laufbahn oder 3 geteilte Laufbahn
    aber in jedem Fall mal Farbe bekennen.
    Wenn 3 geteilt, dann ist es so, dass der mD die Kernarbeit, die Basisarbeit, den gesetzlichen Auftrag am Bürger, die bodenständige Polizeiarbeit leistet. Dort, an der Basis, brauchen wir das Personal. Da sind unter 60 Prozent einfach deutlich zu wenig.

    Wenn der gD, so wie jetzt, in allen Bereichen – also auch KSB – vertreten ist, dann muss man mal echt überlegen, wie man wieder Verständnis schafft.

    1.Problem
    KSB
    8-9mz / 9-10gD

    warum ist der KSB ab A8 beginnend und der PVB in der Gruppe bei A7????
    Und wenn jetzt jemand mit Verlaufsmodell und so einem Kram kommt Erfahrungen sammeln, dann will ich in der Konsequenz alle jungen Meister in der BePo haben!!!
    Wobei unsere PVB locker mit der Arbeit des Einzeldienstes mithalten können und müssen.

    Der KSB liegt also irgendwo zwischen A 8 und 10. Das wäre ja eine Perspektive für das Alter. von 8 auf 10 (vielleicht sogar ohne Lehrgang). Nur starten die Jungkommissare mit 9 und die Alten hängen bei 8 fest….. ups… da hakt was.

    (wobei einige Alt-POM haben selber Schuld! das wollen wir mal nicht vergessen. Mittlerweile kenne ich sehr viele PHM die mitte dreißig sind, wo sich Leistung bezahlt gemacht hat!)

    2.Problem
    VAV
    eigentlich eine planstellensichernde Form des Aufstieges. D.h. der VAV’ler bleibt nach seinem Aufstieg auf seiner Stelle. Bei 40% gD sollte das auch passieren. Der „Weg nach oben“ ist durch den planstellenfördernden AUSBILDUNGSAufstieg einzugehen.

    Lösung:
    Durch das IST und auf die Zukunft geblickt:

    Schaffung der Besoldung P
    Ausbildung KSB (alt mD) / Führungsverwendung (alt gd) / Sonderausbildung FFM
    Alle starten als KSB auf P1
    Beförderungen nach P2,3,4,5,6,7,8,9,etc auf Grund von Leistung und auch nach Standzeiten
    Verwendung in Führungsfunktionen nach Standzeiten und erbrachter Leistung (Grundsatz von unten nach oben)
    Abschaffung der Schulterstücke / Verwendung von taktischer Kennzeichnung Führungsfunktion (ich will nicht wissen wie viel Geld jemand bekommt, sondern wer Entscheidungsträger ist)

    Veränderung des Ruheeintrittalters. Einen Korridor zwischen 55 und 65. Berechnung aus Verwendung im Schichtdienst bzw. im Tagesdienst. Der KSB, der 2-5- BePo gemacht hat und dann die ganze Zeit KSB im Einzeldienst mit Wechselschichten, der geht mit 55. Wer nur in der Teppichetage sitzt mit 65. Und wer so und so, da wird dann das Pensionsalter in dem Korridor anteilig errechnet. Das wäre fair gegenüber der tatsächlichen Belastung des Körpers durch Schichtdienst.

  87. @aeM: „Ich weiß auch nicht was das soll.
    40%gD – was soll das?
    entweder 2 geteilte Laufbahn oder 3 geteilte Laufbahn“

    Die 40% sind nun erreicht und man möchte nun hoch auf 70% gD. Attraktivitätsprogramm III!

    Aber was bleibt für die über 10.000 PVB in A7 und A8!???

    Der zwei jährige Praxisaufstieg oder der über zwei jährige Ausbildungsaufstieg? Und wer aus familiären Gründen nicht kann hat einfach Pech gehabt!??? Ist vielleicht noch selbst Schuld!??

    Ich bin mir sicher, dass die ganze Thematik um Aufstieg, POM-Bauch usw. sofort abgeschafft wäre, aber irgendjemand blockiert alles bis zum bitteren Ende.

    Es möchte zwar keiner hören, aber den KSB-Bereich mD könnte man sofort und in dieser Minute abschaffen. Es gibt keinen Grund Kolleginnen und Kollegen als KSB mD schlechter zu bezahlen als Kolleginnen und Kollegen als KSB im gD. Weder benötigt man ein VAV noch sonst einen Aufstieg um hinterher die gleiche Tätigkeit wahrzunehmen!

    Rein rechtlich gesehen wäre es auch 0,00 Problem alle KSB im Endamt gD anzusiedeln!

    Mit der Forderung 70% gD im Attraktivitätsprogramm III werden eh alle KSB mD zu KSB gD und die restlichen ca. 28% (da ca. 2% hD) werden noch die Kolleginnen und Kollegen in den Abteilungen sein. Nur vorsicht!!!!! wenn diese 70% ähnlich wie jetzt im VAV hochgezogen werden in den gD, dann sind diese auch dort und können durch PVBs mD erstmal nicht besetzt werden!

    Im Rahmen des Attraktivitätsprogramm III hätte man auch die Laufbahnverordnungen entsprechend eines fließenden Aufstiegsverfahrens von mD zu gD anpassen können.

    1. A7 im KSB – Bereich abschaffen
    2. A8 Eingangsamt
    3. Nach Probezeit Ernennung BaL und Überleitung in A9 gD ohne Führungsfunktion (1 silbener Stern mit blauem Balken)
    4. weitere Beförderung nach A10 / Beurteilung+Dienstjahre (zwei Säulen-nicht nur Beurteilungsnote wie jetzt)

    Dieses Modell würde die Gerechtigkeitslücke schließen und würde zudem sinnlose Aufstiegsverfahren abschaffen.

    Zudem wäre es für die vielen Kolleginnen und Kollegen im gD mit voller Laufbahnbefägiung auch von Vorteil, da somit nur PVB mit voller Laufbahnbefähigung eine Führungsfunktion erhalten könnten.

    Nach dem o. g. Modell könnten alle A8/A9/A9z Stellen besetzt bzw. umgewandelt werden.

    weitere Vorteile:

    – Schließung von Gerechtigkeitslücken i. S. der Bezahlung für die gleiche Tätigkeit
    – Abschaffung POM-Bauch
    – Einsparung von VAVs (es wäre so auch tatsächlich Geld gespart welches man sofort für bessere Bezahlung einsetzen kann)
    – diese Stellen könnten später immer wieder von Kolleginnen und Kollegen welche im mD ausgebildet wurden besetzt werden – VAV – Stellen hingegen werden vom mD in den gD hochgezogen und sind „verloren“ für den mD
    – für Verbandskräfte könnte ein ähnliches Verfahren angewendet werden

    UND

    Unterm Strich wäre es im Endamt keine wirkliche „Mehrbelastung“ da die Bezahlung von Endamt A9z und A10 eh fast identisch sind. ES GEHT NUR DARUM, dass AUCH JEDER DIE CHANCE BEKOMMT DORTHIN ZU KOMMEN und GERECHTIGKEITSLÜCKEN FÜR GLEICHE TÄTIGKEIT AUCH GLEICH ZU BEZAHLEN ZU SCHLIEßEN.

    Danke!

  88. Die Piloten und Bordmechaniker erhalten ja auch nach erfolgreicher Absolvierung ihrer Ausbildung und zweijähriger Verwendung automatisch die >uneingeschränkte< Laufbahnbefähigung….

    Alles ist MÖGLICH

  89. Ich bitte um Beantwortung!
    Was gibt es in diesem Jahr ALN-oder Beurteilungen?
    Wann würden nach dem noch angekündigten alten Modell, die nächsten regulären Beförderungen kommen?
    Wannn wird der “ ARBEITSKREIS“ Beurteilungen sein Ziel erreichthaben? Noch vor der WAHL??
    Oder Hinhalten bis nach der Wahl,dann regelt sich vieles warscheinlich wieder von selbst- Auf Kosten der POM- die jetzt , nach dem alten Modell wieder in die Röhre gucken!!

  90. wer scheint zu profitieren ???, bei uns wird gemutmaßt, dass es wieder diejenigen sind, die innerhalb von 6 Jahren nach der Ausbildung (oder noch schneller) vom PK zum PHK A12 emporgestolpert „wurden“ und jetzt noch den EPHK aufgesetzt bekommen.
    Der POM und PHM guckt weiter in die Röhre und braucht 3 oder 4 mal ne 9. Wie schon ein Vorredner meinte, was nützt dem POM ne Z-Stelle, wenn er die das „Z“ bekommt?

  91. Warum alles so kompliziert?

    Die Tätigkeit des KSB als Basistätigkeit wieder dahin, wo sie hingehört; in den mD! Den ganzen Schnickschnack mit Aufstieg und gD-Anpassung einfach aufheben.
    gD nur noch für echte Führungsfunktionen (ab Gruppenleiter, DgL, Zugführer usw.). Gruppenführer wieder mD, dann haben auch die Kollegen im Verband wieder eine kleine Perspektive.
    Dann ist endlich Ruhe.

  92. Liebe Kollegen/innen,
    ich hatte am gestrigen Tag bereits einen Leserbrief in der Rubrik „ Neue Entwicklung für die Kriminalitätsbekämpfung in der Bundespolizei“ eingestellt, der aber – aus welchen Gründen auch immer – nicht veröffentlicht wurde.

    In dem betreffenden Forum schrieb „Ostler“:
    „Frage an die GDP: Gibt es Anstrengungen Dienstposten im ErmD ,welche mit 9/10 gD AF bewertet sind auf 9-11 gD aufzuschichten. Wie damals bei den GL Stellen?“

    Josef Scheuring antwortete:

    „Lieber Kollege “Ostler”,
    ja, die Maßnahme der Neubewertung der Dienstposten ist seit 2008 überfällig und ganz dringend nachzuholen.“

    Der Einleitungssatz von Jupp Scheuring suggerierte für mich, dass aufschichtungsfähige 9/10 gD Stellen nach 9/11 gD gehoben werden sollen. Nachvollziehbar ist, dass eine zeitliche Festlegung unterblieb, da sicherlich nicht bekannt ist, wann ein solcher Schritt vollzogen wird oder vollzogen werden kann. Ich denke mal, dass es aufgrund der prekären Haushaltssituation (wie eigentlich immer) in absehbarer Zeit keine entsprechenden Stellenhebungen geben wird, wenngleich diese zunächst einmal keine Mehrkosten verursachen. Es wäre nur ein erster – aber wichtiger – Schritt zu mehr Gerechtigkeit.
    Bei der BPOLI Kriminalitätsbekämpfung werden bundesweit 90 Stellen nach 10-12 gD gehoben, was ich natürlich sehr begrüße. Also fallen insgesamt 10 Stellen auf die betreffenden Inspektionen. Da die Stellen aber „im Normalfall“ nur uneingeschränkt laufbahnfähigen Kollegen/innen übertragen werden können dürfte es so aussehen, dass bestehende 9/11er Stellen in 10/12er Stellen umgewandet werden. Das wiederum heißt, dass bundesweit insgesamt 90 bestehende Stellen der Besoldungsgruppe 9/11 gD zukünftig wegfallen. Denn die 10-12er Stellen werden ja nicht zusätzlich eingerichtet sondern bestehende Stellen werden angehoben. Somit haben die Kollegen/innen mit eingeschränkter Laufbahnbefähigung noch weniger bis gar keine Chancen mehr, eine 9/11er Stelle bei einer BPOLI Kriminalitätsbekämpfung zu besetzen. Da hätte ich mir doch glatt den zeitaufwendigen, nervigen und vor allem für den Steuerzahler kostspieligen „vereinfachten Aufstieg“ sparen können. Denn der finanzielle Unterschied vom ehemaligen Polizeihauptmeister mit Zulage und jetzigem Polizeioberkommissar ist wenig spürbar. Vom Titel alleine kann ich mir nichts kaufen.

  93. Meine Fragen vom 25.03.2013 sind immer noch nicht beantwortet !! Will oder kann hier keiner daruf eine Antwort geben!
    Wie sieht es konkret aus/ mit ALN und mit Beurteilungen
    Wann in welcher reihenfolge- oder doch erst wieder in drei Jahren? dann 2016? oder wie??

  94. @weisheiten (25.03.2013)
    Wie würdest Du denn die Wiedereinführung des einfachen Dienstes finden. Ich glaube das hattest Du in deinem Kommentar vergessen. Die Zeit zurückzudrehen ist jedenfalls keine Lösung

  95. @ T. Breuer

    Vielen Dank für Dein Nachhaken. Ich muss dazu sagen, dass ich volle Laufbahnbefähigung habe. Allerdings wurden im Rahmen der Reform III Kollegen mit eingeschränkter Laufbahnbefähigung, die vorher nicht mal im ErmD tätig waren, auf freie 9-11er DP gesetzt.

    Nunja, ich sitze nun auf einer 9/10er und da ist EdeKa :-)

  96. @Alt-POM:

    Diese Fragen können mir meine „Jungmanager“ auch nicht eindeutig beantworten, immer nur dieses platte „Rumgestammele“ und jedes Mal eine andere Aussage, zum kot…… Was ist nur aus diesem Laden geworden???? Und zu diesem mehr und mehr gD sag ich besser mal gar nichts, sinnfreier geht´s kaum noch!!!! tzzzzzzzzzzzzzz……

  97. @Alt-POM

    Nach dem jetzt noch gültigen Beurteilungssystem, würden wir zum Stichtag 01.10.2013 einen ALN bekommen, da wir zum 01.10.2012 eine Regelbeurteilung erhalten haben.

  98. Sind die Beurteilungen zum 01.10.2012 eigentlich schon frei gegeben ( Ende März 2013 ) ? Bis jetzt wurde noch nichts eröffnet und es redet auch niemand mit einem darüber.
    Wenn ja, kommen dann endlich noch ein paar Beförderungen ?
    Im mD zieht sich alles über Jahre hin. Es ist echt ein Drama !
    Wann werden bundesweit die freien Dienstposten ausgeschrieben ?

  99. @weisheiten

    Warum GF mD und GL gD???

  100. Bei uns heißt es, dass die Beurteilungen schon frei gegeben seien, aber nicht eröffnet werden könnten, da sie erst vom IL unterschrieben werden müssten, dieser sich aber zur Zeit auf einem Auslandseinsatz befindet.

  101. Hier wird alles schön verschleppt- die neuen Regelungen zur Beurteilung- sollten schon lange stehen- jetzt wird erst ein Arbeitskreis gegündet- aber wenn ich in die Gewerkschaft- Zeitung sehe- eine Feier – eine Party- eine Sitzung- ein Zusammentreffen nach dem anderen- eine Ehrung , eine Orden- hin und herschieberei nch dem anderen , da bleibt keine Zeit , für so unwichtige Dinge – wie der POM- weit über 50 jahre- für Beförderungen, für die , die sich die demütigungen durch die Vorgesetzten – mitüber 50- ersparen wollen- keine Zeit – schade-

  102. @noch ein POM

    Entschuldigung, aber in welcher Direktion bist Du denn? Die Beurteilungen wurden schon Ende Dezember 2012 freigegeben! Und bei uns sind sie schon zu 99% eröffnet.

  103. Zum Thema Beförderung/Beurteilungen

    auf meiner Dienststelle werden zur Zeit sehr wenige Beförderungen ausgesprochen und zu meinem Entsätzen sind es immer wieder Männer die Befördert werden.Desweiteren werden meist gD befördert als Beamtin/Beamte im mD. Wo ist hier die Gleichstellung zwischen Mann und Frau zwischen gD und mD? Hinzu kommt, das nicht nur Frauen sondern auch Männer im mD lange auf ihre Beförderung warten müssen wegen der Beurteilungnsnote die sich auf Jahre nicht geändert hat, obwohl man die gleiche Arbeit macht wie jeder andere. WARUM IST DAS SO?

    Wie sieht meine Perspektive den aus? Ich bin Mutter von drei Kindern, stehe seit kurzem wieder voll im Berufsleben
    (Vollzeit), mache meine Arbeit wie jeder andere auch. Bin offen für neue Aufgaben und fahre sogar Sondereinsätze mit. Weiterhin kann ich wegen der Erziehung meiner Kinder ( 12, 9 und 1 Jahr) keine Fortbildung bzw. LG ( da die mal über eine Woche gehen) fahren um mich weiter zubilden.

    Wo steh ich in der Beförderungsliste? Ganz unten, denn ich bin ja nur eine dreifach Mutter im Vollzeitjob beruflich wie privat. Wie heist es immer: Frauen die im Erziehungsurlaub sind, werden nicht benachteiligt,werden gleich gestellt wie jeder andere auch. ABER IST DIES AUCH SO? NEIN davon merke ich nichts.

    Da steh ich nun und warte und warte und warte weiter auf meine Beförderung.