Bundesregierung muss Terrorgefahr endlich ernst nehmen

Bild: Arno Bachert_pixelio.de

Bild: Arno Bachert_pixelio.de

Nach Meinung der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bezirk Bundespolizei, hat der vereitelte Terroranschlag auf den kanadischen Bahnverkehr erneut deutlich gemacht, dass die Verkehrsinfrastruktur nach wie vor vorrangiges Ziel von Terrorakten ist. Trotzdem habe es Deutschland auch mehr als sechs Jahre nach den versuchten Kofferbombenanschlägen auf die Deutsche Bahn nicht geschafft, eine vernünftige Videoüberwachung im Bereich der Bahnanlagen aufzubauen.

„Auch als nach dem Bombenfund am Bonner Hauptbahnhof vor mehr als fünf Monaten festgestellt wurde, dass dort zwar eine Videoanlage installiert war, die Bilder jedoch nicht aufgezeichnet wurden, geht das unverantwortliche Kompetenzgerangel zwischen der Deutschen Bahn und der Bundesregierung weiter“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der GdP Bundespolizei. Gleichzeitig seien seit 2008 noch einmal mehr als 1000 Stellen bei der Bundespolizei abgebaut und damit die polizeiliche Präsenz in diesem Bereich deutlich geschwächt worden.

Pressemeldungen:

Focus: Polizeigewerkschaft mahnt mehr Videoüberwachung an Bahnhöfen an

pdf Artikel zum ausdrucken

Share

Themenbereich: Terrorismus | Drucken

13 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. Die sind mit anderen Sachen beschäftigt und außerdem haben die alle Personenschutz, wieso sollten die denn dann auf den Bürgerschutz achten.

    Erst wenn es in Deutschland knallt wachen die auf und überschlagen sich mit Maßnahmen, die unser Personal bei weitem Überschreiten.

    Es geht alles sen Bach runter, so langsam kann ich mich selber nicht mehr motivieren.

  2. hallo,
    ich schließe mich meinem vorschreiber an…hat man ja gesehen…köln….dann gab es aktionismus pur…….und nun ist alles wieder verwässert und eingeschlafen…

    wie bei der begleitung von fußballrowdys…..

    es wird eines tages einer liegen bleiben…..bundespolizist oder ein rowdy……

    dann ist das geschrei groß…..man lernt irgendwie nie aus sachverhalten und versucht mal ein anderes konzept zu fahren….

    und bei vielen konzepten,die man anwenden sollte,fehlt hat manpower…

    gruß

  3. Sicherheit kostet viel Geld. Das ist keine neue Erkenntnis, aber sie scheint in Berlin noch nicht angekommen zu sein. Um eine
    annähernd gute Sicherheitspolitik (im Inland) zu machen, braucht der Staat mehr Personal und dieses mehr bzw. bessere Ausstattung. Wenn ich lese, dass sich die Bundespolizei und die Deutsche Bahn AG über Kameras und über Aufzeichnungsmöglichkeiten streitet, wird mir der Hemdkragen zu eng.
    Ich kann persönlich die Forderung der GDP nach einer verstärkten Videoüberwachung nur unterstützen. Allein der präventive Nutzen, nicht nur in den Bahnhöfen, würde schon viel Geld, z.B. in der Strafverfolgung, einsparen. Das scheint ja noch keiner berechnet haben. Aber das ist ja ein anderer Topf. Ich kann den Oberbedenkenträgern im Justizministerium und den Rotstiftkünstlern im Finanzministerium nur empfehlen, ihre Haltung zu überdenken. Die Konsequenzen daraus – immer weniger Beamte, die die Sicherheit gewährleisten können – wäre fatal. Die Politiker sollten folgendes beachten: Bürgerschutz ist auch Wählerschutz.

  4. Terrorgefahr in Deutschland?

    Ist doch nur ein böser Scherz. Wir haben damit nichts zu tun. Wir haben wichtigeres zu tun… die Statistik!

  5. Ich verstehe das ganze nicht wirklich dieses rumgeeiere mit den Kameras in Bahnhöfen oder öffentlichen Raum!
    Sogar das kleine Fürstentum Monaco überwacht mit 520 Kameras die eine Gesichtserkennung haben und sogar Autokennzeichen identifizieren können bei einem geklauten Auto schlägt diese Anlage sogar Alarm und da regt sich niemand keiner darüber auf von denen die dort wohnen und leben!Und da wohnen nicht nur Millionäre auch ganz normale Leute wie Du und Ich! Und mit diesem tollen Hilfsmittel haben die monegassen eins der sichersten Länder dieser Erde! Ich selbst war auch schon mehrmals dort und siehe da mich hat es nicht gestört beobachtet zu werden! Merke: Wer nichts böses will hat auch nichts zubefürchten! Ich habe mich extrem sicher gefühlt!

  6. Der Blick über den Tellerrand schärft die Sinne. Andere Länder machen es vor, wie es gehen könnte.

    Aber da war doch was in Deutschland, damit haben die anderen nicht solche „Probleme“…

    Ich glaub das heißt bei uns:
    Datensicherheit, Datendingsbums, Informationsschutz…

    Ach ne: DATENSCHUTZ und INFORMATIONSSICHERHEIT!

    So einfach ist der „Schuldige“ erkannt und dass ohne Studium!

  7. …..muss wohl erst in Berlin krachen (was ich nicht hoffe). Ein Richter, dem mal sein Auto geklaut wurde, hat danach anders, als vorher entschieden. Lebenserfahrung macht viel aus. Ist aber meist mit bitterer Erkenntnis verbunden!

  8. Die allerwenigsten „Terroranschläge“ in Europa (Wer zieht eigentlich die Grenze, wann einer gegeben ist? Blaue Tasche ohne funktionsfähigen Zünder? Weizenmehl in Gauck-Päckchen?….) sind laut Europol dem islamistischen Lager zuzuordnen-ETA und andere spielen eine viel größere Rolle. Es wird ein Feindbild aufgebaut-aus geostrategischen Gründen: Interessen der USA und der Saudis. Boston“attentäter“ waren aus Tschetschenien-ein Land mitten im Ölparadies und vor RUS. Mal sehen wenn die Rothschild-Marionetten in US-Uniform da einmarschieren. Die ideale Ausgangsbasis gegen den Erzfeind der Saudis-Iran. Was das alles mit Videokameras in öff. Räumen zu tun hat? Natürlich alles nur zu unserer aller SICHERHEIT alias ÜBERWACHUNG: https://www.compact-magazin.com/boston-der-fall-stinkt-extrem/

  9. Wir sind so sehr mit unserer Reform, den Zahlen Daten Fakten und der Verwaltung von uns selbst beschäftig, dass einfach keine Zeit mehr für Terror und Kriminalität übrig bleibt.

  10. @ dyndre53

    Lang leben die Verschwörungstheoretiker!

    Ich weiß, 11. September war auch kein Anschlag von Al Kaida!!!

    Wer die Bombe zündet ist mir eigentlich wurscht, hauptsache wir kriegen ihn anschließend.

    Ein Attentäter braucht nur einmal Glück haben, wir jedes mal!

  11. @ „noch ein POM“ , „dyndre53“ und „Präsidianer“,

    stellt euch vor, der Terrorist zündet eine Bombe und alle BPolisten sind mit der Statistik beschäftigt. Wer fährt da noch raus?

    1. Stat hat oberste Priorität
    2. Fzg. nicht vorhanden und wenn, dann
    3. kein Treibstoff

    Wenn man aber 1. – 3. ausser Acht lässt, tritt 4. in Kraft. Die Frage aller Fragen… die Frage nach „Sind wir überhaupt zuständig?“

  12. @dyndre53

    Bevor Du Quellen ominöser Websiten angibst, solltest Du diese abstrusen Verschwörungstheorien ernsthaft hinterfragen. Zum Verständnis, Tschetschenien ist kein unabhängiger Staat sondern eine autonome Republik in Russland. Nach Deinen Mutmaßungen werden die Anschläge von Boston also genutzt um einen amerikanischen Einmarsch in Russland vorzubereiten. Ein sehr wahrscheinliches Szenario.

  13. @ 12

    Dyndre53 hat aber Recht! Die Invasion hat doch schon längs begonnen! Im Moskau gibt’s schon MC Do!!!

    Das Fundament von Verschwörungsfanatikern basiert einzig und allein auf dem Prinzip, dass man einfache Fragen mit einer noch einfacheren Antwort präsentiert. Werden diese Thesen aber ernsthaft und sachlich objektiv geprüft, fallen sie in sich zusammen. Natürlich gibt es da noch das Totschlagargument, dass der Gutachter mit dem Staat unter einer Decke steckt und deshalbgarnicht sachlich neutral prüft.

    Immer so wie es passt, dass lernen wir ja jeden Tag von unseren Politikern!