GdP-Bundesvorsitzender: Vorschlag des Innenministers von Niedersachsen kam völlig überraschend

Gremien beraten in den kommenden Wochen über Nachfolge

Berlin/Hannover. Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, soll zum Präsidenten der Polizeidirektion Osnabrück berufen werden. Das gab der Innenminister von Niedersachsen, Boris Pistorius, bekannt. Die Entscheidungen über personelle Veränderungen in den mit politischen Beamten besetzten Spitzenfunktionen in der Polizei dieses Bundeslandes obliegen einzig und allein der Landesregierung. Witthaut: „Der Vorschlag des Innenministers ist für mich völlig überraschend gekommen. Es ehrt mich, wenn dann das Kabinett am kommenden Dienstag in Hannover dem Vorschlag von Boris Pistorius zustimmt.“
Er sehe die neue Aufgabe als persönliche Herausforderung und zugleich als Chance, die Arbeit in der Polizeidirektion Osnabrück gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen zu gestalten, so der GdP-Bundesvorsitzende. Seine als Gewerkschafter gesammelten Erfahrungen könne er in das neue Amt einfließen lassen. Er wolle sich auch künftig den Belangen der Beschäftigten annehmen und klare Positionen zu wichtigen Themen rund um die öffentliche Sicherheit beziehen.

Wie Witthaut weiter sagte, werden die GdP-Gremien in den kommenden Wochen ausführlich über die Nachfolge an der Spitze der Gewerkschaft der Polizei beraten. Er gehe davon aus, dass Mitte Mai  eine entsprechende Entscheidung gefallen sein wird.

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Themenbereich: Aus dem Bundesvorstand | Drucken

2 Kommentare
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  1. Ein Schelm der Böses dabei denkt.
    Vielleicht ist die Arbeit von unserem Bundesvorsitzenden so „gefährlich“ für die Politik geworden, dass er „weggelobt“ werden soll.
    Ich glaube wir brauchen ihn als Bundesvorsitzenden mehr, als die DIR OS einen Präsidenten.

    Persönlich hoffe ich, die Entscheidung fällt so aus, wie Bernhard sich es wünscht. In diesem Sinne viel Glück.

  2. So kann man kann man auch gute bzw.für den Dienstherren unbequeme Gewerkschafter „kaltstellen“. Ähnliche ist im letzten jahr in NRW passiert.