Rückkehr zur normalen Personalwirtschaft – Anforderungsprofile müssen dringend geändert werden!

Berlin / BMI 2006Ab dem 13. Mai 2013 werden unter Berücksichtigung einer bedarfsgerechten Personalverteilung und Personalsteuerung freie und besetzbare Dienstposten bei der Bundespolizei bundesweit ausgeschrieben.

Die Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, hatte gegenüber dem Bundespolizeipräsidium gefordert, dass bei der Auswahl der Bewerber soziale Gründe im Rahmen von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf besondere Berücksichtigung finden und die den Ausschreibungen zugrundegelegten Anforderungsprofile massiv kritisiert und eine Abänderung beantragt, da ansonsten zahlreiche Kolleginnen und Kollegen völlig von der Bewerbung ausgeschlossen werden.

Insbesondere geht es dabei um folgende Punkte:

– Bei dem Anforderungsprofil Kontroll- und Streifenbeamter/-in A 8-9 mZ muss das obligatorische Anforderungsprofil „mind. PolizeiobermeisterIn“ gestrichen werden, damit auch die zahlreichen PolizeimeisterInnen bewerbungsfähig sind! Das gleiche gilt für das Anforderungsprofil der PolizeivollzugsbeamtInnen A 8-9 mZ in den MKÜ.

– Für die ausgeschriebenen Dienstposten im gD (z.B. KSB A 9g-10) muss das Anforderungsprofil „mind. 2-jährige Verwendung im gD“ gestrichen werden, damit AufstiegsbeamtInnen nicht benachteiligt werden.

– Alle Dienstposten müssen grundsätzlich auch für die Besetzung mit Teilzeitbeschäftigten ausgeschrieben werden, dies gilt auch für die DP im Bereich des Ermittlungsdienstes der BPOLI KB.

– Die Priviligierungsregelungen bei mind. 5 jähriger Standzeit in der Bereitschaftspolizei muss auch für die KollegInnen in den Ballungsräumen gelten.

Diese von uns vorgeschlagenen Änderungen der Anforderungsprofile müssen noch im laufenden Ausschreibungsverfahren aktualisiert und den KollegInnen in geeigneter Weise mitgeteilt werden!

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Themenbereich: Internes & Personalien | Drucken

42 Kommentare
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  1. Mal eine Frage.
    Wie kommt es eigentlich, dass bei einer Inspektion, bei der ich persönlich über die Personalsituation
    bestens informiert bin, trotz freier Dienstposten diese aber nicht ausgeschrieben sind?

  2. Das nennt man Kategorisierung.
    Schlecht für uns an der Basis; ist aber so.

    Eine Planstellenbereinigung würde fürs erste schon ein wenig Druck herausnehmen.
    Jeder sollte dort schaffen, wo er auch seine Stelle hat.
    Ist aber auch wunschdenken.

  3. Liebe GdP, lese ich richtig? KSB A9-A11?? Das wäre mir neu… Ich bin PK und erlebe die Ungerechtigkeit am eigenen Leib. Bei GL-Stellen werde ich aufgrund der Masse an POKs unterlegen sein, für KSB-Stellen kann ich mich nicht bewerben, da diese alle A8-A9mZ sind! Hier muss nachgeregelt werden. Es werden über 40% gD gefordert, aber die ausgeschriebenen KSB-Stellen sind nur für den mD.

  4. Kann mir bitte der Autor des Artikel sagen wo es in der BPOL KSB A9-A11 Stellen gibt. Ist mit neu! Oder handelt es sich um einen Schreibfehler? Vielleicht kann ja auch ein Gewerkschafter Auskunft geben. Schon mal Danke.

  5. – Bei dem Anforderungsprofil Kontroll- und Streifenbeamter/-in A 8-9 mZ muss das obligatorische Anforderungsprofil “mind. PolizeimeisterIn” gestrichen werden, damit auch die zahlreichen PolizeimeisterInnen bewerbungsfähig sind! Das gleiche gilt für das Anforderungsprofil der PolizeivollzugsbeamtInnen A 8-9 mZ in den MKÜ.

    Wenn im Profil mind. PMInnen steht, warum sollten sich dann PVB die noch PMIn sind, nicht bewerben dürfen?

  6. @OnlineSpam
    gemeint wird „mindestens PolizeioberMeisterIn“ sein. So ist’s auch in den Stellenausschreibungen.

  7. Jeder sollte da arbeiten, wo er zu Hause ist.

  8. Liebe GdP
    Zitat: „Die Priviligierungsregelungen bei mind. 5 jähriger Standzeit in der Bereitschaftspolizei muss auch für die KollegInnen in den Ballungsräumen gelten.“

    Was ist damit gemeint? Was sollen die Priviligierungsregelungen denn sein?

    Könnt Ihr das bitte näher ausführen.

  9. Meiner Meinung muss eine grundlegende Änderung bei Bewerbungen zu anderen Dienststellen her. Wie lange versprechen die Gewerkschaften schon, dass bei Schwerpunktdienstellen die Länge der Zugehörigkeit bei Bewerbungen mit einbezogen werden sollen? Ich errinnere an den Vorstoß des damaligen Präsidenten im GBSP Mitte. Was ist denn daraus geworden??? NIX. Wo bleiben denn hier die Vorschläge? Ganz erlich. Mir ist lieber, dass ein Obermeister mit 8 Jahren Dienstzeit am Flughafen FFM Berücksichtigung findet, anstatt ein Meister mit 3 Jahren. Wo bleiben hier die Initiativen der Gewerkschaft?

  10. Ich habe mal eine Frage bin zwar nicht betroffen von diesen ganzen Sachen, aber wie kann das sein das am 10.05.2013 Stellen (BPOLD Berlin) ausgeschrieben werden. Am 15.05.2013 die Nachricht darüber ergeht, das welche ausgeschrieben sind und am 16.05.2013 diese aus dem BPOL Intranet schon wieder entfernt wurden. Wie kann das sein ?? Die betroffenen Kollegen hatten teilweise gar nicht die Möglichkeit diese Ausschreibungen einzusehen und darauf zu reagieren.

  11. Sigrun, dass ist das Selbe wie mit meiner Frage.
    Ich weiß hundertprozentig von freien Stellen in meiner Inspektion. Aber diese in den Ausschreibungen tauchen gar nicht auf.

    Personalbewirtschaftung nach Gutsherrnart nennt man das.

  12. also wenn man zu etwas „normalen“ zurückkehrt, muß ja diese sog. normale personalwirtschaft schon einmal in unserer behörde existiert haben. nach 36 dienstjahren im bgs/bundespolizei tu ich mich da ein bißchen schwer, ich wüßte gerne in welchem zeitraum diese „normale personalwirtschaft“ zur anwendung kam. liebe gdp,ich denke auch vor dieser, schon viel zulang anddauernden chaossituation, war nix normal!

    gruß

  13. „ich denke auch vor dieser, schon viel zulang anddauernden chaossituation, war nix normal!“
    kowallsky 25. Mai 2013

    …in der Tat! Vor allem wäre es natürlich interessant, endlich einmal die schon lange und mehrfach von BMI und BPOLP angekündigte Aussage darüber zu erhalten, wie es denn nun mit der Bundespolizei insgesamt weitergehen soll?

    Weiterer Rückzug aus der Fläche?
    Weitere Konzentrations- und Zentralisierungsprozesse?
    Aufgabenkritik?

    Bislang war dazu ja nun völlige Fehlanzeige zu vermelden! (M.E. wird da bis zur Bundestagswahl auch nix mehr kommen; schliesslich muss sich der neue BMI dann auch wieder anhand der Bundespolizei ein Denkmal setzen können!)
    Vielleicht erfahren wir ja aber anlässlich der demnächst stattfindenden Führungskräftetagung nach altem Brauch wieder so einige nebulöse Ankündigungen, mit denen niemand was anfangen kann, mit denen man vor allen Dingen aber auch niemanden auf irgendeine bestimmte Handlung festnageln kann….

    Ich hoffe nur, dass sich davon dann niemand beeindrucken lässt und diese „begrüsst“, sondern stattdessen Taten fordert!

    Blumige Ankündigungen haben wir in den vergangenen Jahren genug gehört!

  14. @ Anfragen 1,10,11 (ALT-POK und Sigrun)
    Entgegen der Weisung des BPOLP werden/ wurden einige Dienstposten/ Stellen in sogenannten Schlüsselpositionen nicht ausgeschrieben. Meistens sind dieses Führungspositionen. Z.B. im Bereich D Hannover, begründet mit Personalüberhang im gD. Im Bereich BBPOL nennt man das „Fruchtnachfolge“ sichern etc. Ihr müsstet dazu den GPR oder den SB 35 kontaktieren und notfalls solltet ihr klagen!
    Einzig der Bereich der BPOLAK/ BPOLAFZ’en schreibt „Spitzen“-Dienstposten mit 11/12 und 12/13 offen und ehrlich aus!

  15. Danke Marco, für den Hinweis.

    Aber nee, solche sind es nicht. Ganz normale KSB Stellen von ausgeschiedenen Kollegen.
    Die müssten eigentlich im Angebot wieder auftauchen. Machen sie aber nicht. Seltsam.

  16. Ich habe gehört, dass die freien Dienstposten der BPOL anhand einer „Prioritätenliste“ ausgeschrieben werden sollen. Prio I sollen die Dienstposten der KSB, in der BPOLD BP und einige Ermtldp haben. Gerüchten zufolge sollen wohl insgesamt um die ca. 800 DP auszuschreiben sein.

  17. Diese DP waren wohl bei Euch im Überhang und sind im Rahmen der „Neuorganisation“ ODP-mäßig zu einer anderen Dienststelle gewandert.^^

  18. Vielleicht schafft man es dann mal, und kommt von dieser unsäglichen Abordnerei weg. Dann ist vielleicht auch wieder Geld für Sprit da und wir können in der BPOLD Pirna unsere Aufgaben wieder ordentlich erfüllen.

  19. Liebe GdP
    Zitat: “Die Priviligierungsregelungen bei mind. 5 jähriger Standzeit in der Bereitschaftspolizei muss auch für die KollegInnen in den Ballungsräumen gelten.”

    Was ist damit gemeint? Was sollen die Priviligierungsregelungen denn sein?

    Könnt Ihr das bitte näher ausführen.

  20. …“Rückkehr zur normalen Personalwirtschaft“ ist doch die Blendgranate überhaupt! Als ob die Personalwirtschaft vor dieser unsäglich, schlecht gemachten Reform „normal“ gewesen wäre.
    Leider ist die BPOL im Zuge der Reform zu einer einzigen blau bemalten Kulisse verkommen. Schaut man einmal genauer hin (so man dies wirklich will) wird man schnell entdecken, dass die wirkliche Polizeiarbeit (mit all ihren vielen Facetten) mitunter nur noch lästiges Beiwerk in der Selbstdarstellung der aufgepumpten Überbehörden ist und überall im Notprogramm läuft.

    Wer heute wirklich nach „vorn kommen will“ der sollte sich auf die fast täglichen Funktionsausschreibungen im Intranet bewerben und in eine DIR oder ins P wechseln. Dort werden ja Schreibtische und Rechner im Wochentakt neu aufgestellt. Seinen DP/ Stelle behält man ja über Jahre in der Heimatdienststelle und die Arbeit dort wird schon irgendwer anderes mit erledigen.

    BPOL 21.0 oder eben „normale Personalwirtschaft“.

  21. Quidam trifft es auf den Punkt.

  22. @ Marco
    Leider triffst du damit voll ins Schwarze!
    Man schaue sich doch mal eine Abteilung nahe Fulda an…
    Da hängt an jedem Personalordner bereits ein Post-it mit dem Namen des Nachfolgers.
    Dort wird keine lukrative Stelle ausgeschrieben…

    Anm. der Redaktion: Bitte die Forumsregeln beachten.

  23. @Quidam v. 29.05.:

    besonders den 1. absatz deines beitrages finde ich sehr gelungen (dazu mein beitrag v. 25.05.)!

    gruß

    kowallsky

  24. @unwissender

    Ich kann dich verstehen. So war es in Hünfeld schon immer. Es geht um den kleinen Stamm, nicht um die vielen, vielen Kolleginnen und Kollegen. Sinn würde es machen die Abteilung nach Grankfurtbzu verlegen. Sie gehört in den Ballungsraum Rhein-Main – und zwar mittendrin.

    Mein Antrag an die GdP lautet daher: die Verlagerung der Abteilung Hünfeld nach Frankfurt oder Wiesbaden/Mainz.

  25. @honk

    Guter Tipp von dir. :-)

    So wäre eine bessere Personalplanung möglich. Werbung, Einstellungbund Verwendung in unterschiedlichen Funktionen – Heimat nah.

    Warum nicht?

    Mein Tipp:

    Lasst es uns doch mal probieren.

    Schlechter kann es nicht werden.

  26. Sage ich doch schon immer. Die Aus- und Fortbildung muss in die Ballungsräume. Da gibt es dann keine Probleme mit der Heimatnähe, Zwagsabordnungen, Wirtschaftlich u.s.w.
    Aber solange die „Zentrale“ Aus- und Fortbildung in Lübeck ist, wird sich nichts ändern.

  27. @rhfm63

    Nicht die AuF muss in die Ballungsräume, sondern die Abteilungen.
    Bei der AuF ist es nicht schlimm, wenn der Anwärter mal ein Jahr nach Lübeck muss oder zu den AFZ’en.

    Die Abteilungen in die Ballungsräume bedeutet aber, dass im regionalen Schwerpunktbereich neben dem Einzeldienst sich eine Alternative bietet, welche ganz neue personelle Optionen ermöglicht. Darüber hinaus können die Kollegen im Tagesdienst schneller und besser die DG unterstützen.

    z.B.:
    BLU bleibt in B
    RZ und UE zusammen nach Lbg oder südl. HH
    BDÜ bleibt
    DUD auflösen/verlegen nach BDÜ
    STA bleibt
    BBZ auflösen/verlegen nach FFM
    HÜN nach FFM verlegen
    BT und DEG zusammen nahe M

    (Nur eine Idee zur Diskussion!)

  28. Leider scheitert es bereits bei vielen an den Funktionen. Wenn ich überlege, dass unsere Verwendungsgrundsätze für den gPVD von 1998 sind, dann greult es mir für die Zukunft. GL werden mit Zugführer in der unteren Führungsebene gesetzt, obwohl ein Zugführer definitiv für mehr Kolleginnen und Kollegen die Verantwortung trägt, als ein GL.

    Doch auch die jungen Kollegen im gPVD mit voller Laufbahnbefähigung kommen nicht mehr voran. Bei ihnen ist meistens bei A11 Schluss, da sie gar keine Möglichkeiten mehr haben, in eine zweite Funktion der unteren Führungsebene zu kommen. Doch dies ist Voraussetzung für einen Posten A11/ A12 in der mittleren Führungsebene. Da spielt es auch gar keine Rolle, ob bereits mehrere Jahre der GL-Posten bekleidet wird. Diese Kolleginnen und Kollegen können sich auch nur auf die DP bewerben, auf die sich sogar die VAV´ler bewerben können. Und dort ziehen die VAV´ler dann sogar noch aufgrund ihrer Beurteilung vorbei, da diese ja auch noch bis zu ihrer Pension ihren A11 bekommen sollen. Da sollte einmal überlegt werden, ob dies zur Motivation der jungen Kolleginnen und Kollegen beiträgt.

    Verzwickte Personalpolitik!
    Und stv. DGL Posten nur für Personen zu öffnen, die zwei Funktionen der unteren Führungsebene bekleidet haben, kann auch nicht der richtige Weg sein. Warum wird jemand, der bereits seit 8 Jahren lediglich einen GL-Posten bekleidet, schlechter gestellt als jemand, der nach seiner Ausbildung gPVD für ein Jahr den GL-Posten bekleidet und dann das Glück hatte für ein Jahr eine Funktionsübertragung als Sachbearbeiter zu bekommen.

    Die Verwendungsgrundsätze sollten erst einmal überarbeitet werden, um auch den jungen Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit zu eröffnen, stets weiterzukommen und nicht auf Jahre festzusitzen.

  29. Danke P`ler für deine „nur eine Idee zur Diskussion“.
    Danke, dass du unsere Abteilung auflösen und nach FFM eingliedern möchtest.
    Zum Glück für uns hast du die anderen Einheiten fast alle gleich mit rasiert…
    Danke für nichts…… ausser einer bodenlosen Frechheit.

    Vielleicht möchtest du deine Ideen mit mir in der Pfalz ausdiskutieren.

    Gerhard Nagel

  30. @ P`Ier

    Keine gute Idee und auch kein gutes Diskussionsforum Deine Vorschläge. Erstens zersägst Du gerade sämtliche Existenzen, Zweitens liegen schon die meisten Abteilungen in der Nähe von Ballungsraäumen und Großstädten und drittens sind wir überall und nirgends unterwegs. Wozu also dann Millionenschwere Umzüge?? Übrigens RZ liegt vor den Toren HH in unmittelbarer Nähe,warum also südlich verlagern oder gar nach Lüneburg umziehen,dann lieber ökonomisch denken und handeln und vorhandene Recourcen nutzen und ausbauen.Zusammenlegungen von Abteilungen wären ja noch ok,auf sozialverträgliche Weise versteht sich.
    Fürs Ideen Forum reicht das nimmer.

  31. Die Rückkehr zur normalen Personalwirtschaft bietet die Möglichkeit sich zu bewerben. Bewerben kann man sich jedoch nur auf freie Dienstposten.
    Die Bundespolizei hat in der Vergangenheit hunderte junge Menschen heimatfern eingesetzt. Jedoch kann man die Heimat nicht aus dem Herzen nehmen. Viele fühlen sich in ihrem neuen Wohnort wohl, doch tragen sie die Heimat und den Wunsch zurück in die Heimat zu ziehen im Herzen. Wer Bundespolizist wird der ist auch bereit umzuziehen, der eine oder Mensch will auch sein Leben gestalten und mit dem Erwachsenwerden umziehen – ich denke hier an den Menschen, der im Land Brandenburg aufwächst und sich nach der Schule entschließt und nach Berlin zieht. Die Bundespolizei bietet für diese Menschen Raum. Einige Kollegen hält es nicht in Deutschland, die zieht es in die Welt, auch für diese Menschen bietet die Bundespolizei Raum. Die meisten jedoch wollen in ihrer Heimat leben. Heimat ist nicht auf einen kleinen Ort beschränkt. Für die Norddeutschen macht es jedoch einen Unterschied ob man aus Emden, Bremen, Kiel, Hamburg oder Rostock kommt.

    Es zieht den Menschen in seine Heimat und Hunderte sind fern der Heimat und wollen zurück und die Bundespolizei kann das Problem kostenneutral lösen und die Gewerkschaft kann sich einbringen.
    Es ist geplant 2013/2014 die Einstellungszahlen zu erhöhen. Dann bitte keine Einstellungen aus Norddeutschland. Wer hier eingestellt wird, der will hier her, jedoch haben wir bereits genug Mitarbeiter, die in den Norden wollen. Wir brauchen nicht mehr, die in den Norden wollen, sondern wir müssen erstmal unsere Norddeutschen zurück in die Heimat bringen. Die kommenden Einstellungen müssen aus dem Süden und den Bereichen von Schwerpunktdienstellen erfolgen. Die frei werdenden Stellen im Norden können dann durch Rückkehrer aus dem Süden besetzt werden. Für die Abgänge und freien Stellen im Norden gibt es genügend Personal, die im Süden fest hängen. Deswegen muss im Süden regional und im Bereich FFM massiv eingestellt werden, damit die Süd- und Schwerpunktdienststellen es erlauben können und die Mitarbeiter in die Heimat entlassen können.

  32. Bundesweite Ausschreibung

    man sollte ernsthaft und schnell prüfen, dass man zum Zwecke der eigenen Personalförderung in der Rangfolge die Mitarbeiter der Dienststelle stärker berücksichtigt.

    Beispiel:
    An der Inspektion XY wird ein GL-Posten frei. Funktional ist die Aufgabe seit Jahren besetzt POK ABC macht die Aufgabe gut (ist auf seiner KSB-Stelle ausbefördert) und hat den großen Wunsch in der Dienststelle zu verbleiben und dort „Karriere“ zu machen bzw ein guter GL zu sein und zu bleiben.
    Bewirbt sich nun PHK Z von der Inspektion „Weit-Weg“ auf den Posten verdrängt er POK ABC zurück auf den Bereich KSB.

    Ich denke, dass das ungünstig ist.

    Hier muss, auch im Rahmen der normalen Personalwirtschaft, eine fairere Lösung gefunden werden.

    Natürlich ist es auch gut, dass die Klüngelei der Dienststellen durch Bundesweite Ausschreibungen eingedämmt ist.

    Jedoch muss dringend das System überarbeitet werden – Der Mensch strebt nach Selbstverwirklichung, dem höchsten Gut der Zufriedenheit. Das Gejammere über den POM/POK Bauch ist nur nachrangig. Es kann große Probleme geben, wenn die dienststelleninterne Personalplanung und Personalförderung(!) so beschnitten wird.

  33. wo der P´ler Recht hat, hat er Recht. Mal ebgesehen davon, dass das nicht passieren wird, so ist der Vorschlag vom P´ler aus rein polizeitaktischen und -fachlichen Überlegungen mehr als nur interessant.
    Also versucht mal objektiv zu bleiben und kurz nachzudenken. Dass es dann einige geben wird die nicht mehr mit´m Radl zum Dienst kommen können ist die soziale Kehrseite der Medaille und gehört zweifelsohne natürlich auch in die Betrachtungen mit einbezogen. Jedoch ist es auch unzuträglich, wenn sofort jede Idee und Vorschlag mit der Sozialkeule zerschmettert wird. Wir stehen immer noch und zuerst im Dienst der Bürger und nicht des eigenen Vorgartens.

  34. Stimmt, der P’ler hat nicht unrecht.

    Bevor wir aber (erneut) die Standortfrage aufmachen müssen wir die gesamte Ziel- und Aufgabenstruktur in die Diskussion mit einbringen.
    Welche Aufgaben sollen wir machen?
    Wie soll das personell abgedeckt werden?
    Wie ist die demografische Struktur mit bedacht worden?

    Was ist mitt FFM? Wie bekommt man dort Personal?
    Wie ist die Zukunft vom O-Schutz?
    Könnte man in den Bereichen durch Sonderverwendungen (verkürzte Ausbildung und zielgerichtes Einstellen für diese Verwendung) diese Aufgabe gewährleisten?
    Was ist mit der Bahnpolizei und vorallem mit der Fläche?
    Wie soll die zukünftige Schleierfahndung an den Grenzen aussehen?

    Wenn diese Fragen für die nächsten 20 Jahre beantwortet werden können, dann muss man in der Tat die Standortfrage wieder für die gesamte BPOL aufmachen. Wenn man über die Ausrichtung und Personalplanung und Einstellung diskutiert muss man die Bedürfnisse der heimatnahen Verwendung mit bedenken.

    Das kann funktionieren. Aber nicht über Standort diskutieren ohne die Aufgaben und die Verwendung auf die Zukunft ausgerichtet zu haben.

    Und dann muss auch Frage nach der Anzahl der BePo Kasernen geprüft werden. Großabteilungen oder verteilt? BPOLABT neben BePo Land oder das ganze föderale System hinterfragen?

  35. Dafür das einige dann nicht mehr mit dem Rad zur Arbeit kommen können, kommen dann andere mit dem Rad. ( ist also doch nicht unsozial )
    Aber egal wie man es dreht, bei uns gibt es erst ein Ergebnis und dann eine Prüfungskommission die zu dem vorher beschlossenen Ergebnis kommt. Somit ist immer alles gut.

  36. Anforderungsprofile müssen dringend geändert werden! Mensch das könnt ihr bei Bankangestellten und Verkäufern machen aber doch nicht bei vollausgebildetetn BPVB! Nennt es Fähigkeitsprofil und bildet ein Fähigkeitsmanagment und bezahlt die Mitarbeiter bei besonderen Fähigkeiten sehr gut, alles andere ist Murks!
    Langsam habe ich das Gefühl bei einigen BPVB haben Mutti und Vati den Dienstvertrag unterschrieben, deshalb noch mal alles genau durchlesen.
    P.S.bis zum d-day

  37. In Sachen Standortfragen (egal ob Abteilungen oder Reviere) zeigt sich der wahre Egoismus der Kollegen. Damit sind wir auch nicht besser, als bei der Diskussion zur Endlagerthematik.

    Na klar sind alle für ein Endlager, aber eben nicht vor der eigenen Haustür!

    Die Standorte der Bpol sollten sich rein aus taktischen Erwägungen ergeben.

  38. „….Die Standorte der Bpol sollten sich rein aus taktischen Erwägungen ergeben.“
    P’ler 4. Juni 2013

    …so ähnlich, wie das anlässlich der Standortauswahl für die Reviere resp. Inspektionen mit geradezu beeindruckender Transparenz im Rahmen der Reform III geschah?
    Die Belegung der „Polizeifachlichen Gründe“ für die Standortauswahl ist man uns bekanntlich bis heute schuldig geblieben!
    Nicht anders war es auch bei den vorangegangenen Reformen. Die Reformen der Bundespolizei bzw. vorher des BGS waren bislang ausschliesslich politisch motiviert! Das eigentlich Verwerfliche ist jedoch nicht diese Tatsache, sondern das sich mit jeder Reform wiederholende Verleugnen dieser Tatsache.
    Und damit auch die Inkaufnahme von Kollateralschäden wie Zerstörung von Familien oder Existenzen, Versenken von Fachwissen, Verkomplizierung oder Verunmöglichung von Arbeitsabläufen, kurz: die Inkaufnahme einer Verschlechterung der Umstände auf der ganzen Linie! Und das ganz offenbar nur, um irgendwo „Handlungsfähigkeit“ demonstrieren zu können! – Immer und immer wieder.

    Einem demnächst mit ziemlicher Sicherheit stattfindenden Ministerwechsel werden insofern mit ebensolcher Sicherheit erneute Reform- oder Umbaupläne für die Bundespolizei folgen.

    aem hat insofern recht:
    Vor einer erneuten Standortdiskussion muss in jedem Fall jetzt zunächst mal eine Aufgabenkritik stehen!
    (Die, die eigentlich am Anfang der Reform III hätte stehen müssen…)

    Wenn die dann mal in Sack und Tüten ist, (und man eine Planung hat, die diesen Namen auch verdient und die vor allem über eine Halbwertszeit von mehr als einer Legislaturperiode verfügt,dann kann man eventuell auch die Standortdiskussion neu führen! (Diesmal dann aber bitte unter Berücksichtigung aller Aspekte und unter Einbindung derjenigen, die nachher damit Leben müssen)

    Alles andere sollte zumindest gewerkschaftlich absolut tabu sein!

  39. Nachdem man die BaPo Aufgaben übernommen hat , hat man 6000 auf die Bahnhöfe verteilt. Leider hat man vergessen das durch die Änderung des Bpolg viel zu wenig Personal – gerade auf den Großstadt Bahnhöfen hat. Gerade die Ermd ertrinken in Vorgängen. Neben vielen neuen Aufgaben gerade hier Computerbetrug als Nachfolgehandlung des TD stellt eine hohe Belastung da.Damals hat man wohl nicht gerechnet, aber Personalverschiebung von Dienststellen die weniger Belastungen haben will man auch nicht.
    Aber wie steht es im GG Polizeiarbeit ist schön , macht Spass und ist Länder Sache.

  40. Zu .38 Versenken von Fachwissen
    Wen interessiert bei der Bpol Fachwissen ?
    Beispiel : Ein ausgebildeter Fahrlehrer mit 6 Punkten bewirbt sich zusammen mit einem nicht ausgebildeten Kollegen mit 9 Punkten auf eine Fahrlehrer
    Stelle. Wer wird genommen – der Kollege mit 9 Punkten, da er bereit ist die Lehrgänge zu besuchen. Kosten spielen ,ja keine Rolle.
    Hätte man den ausgebildeten Kollege genommen, hätte das Lehrpersonal ja nix zu tun. Und auch das Lehrpersonal will ja – ganz legitim – seinen Standort sichern und befördert werden. Von diesem Beispiel gibt es mit Sicherheit noch viele viele gleiche Fälle.

  41. Normale Personalwirtschaft!

    POM, 30 Dienstjahre, kein Dizi… normale Personalwirtschaft.

    Resultat Gewinner und Verlierer.

    50 Prozent haben es geschafft und sind in diesem System nach vorne gekommen.
    Während diese 50 Prozent, unbestreitbar, hervorragend gefördert wurden und
    bis zu 4 mal befördert wurden blieben die anderen 50 Prozent auf der Strecke.

    Ich kan dies nicht richtig heißen, aber dies ist die Realität der normalen Personalwirtschaft.

    Gebremst von Gaudschen Kurven,
    Gebremst von Planstellenobergrenzenverordnung.
    Keine Gleichbehandlung.

    …und ich kann auch die VB verstehen, die nicht gefördert wurden und leicht frustig sind.

    Soll trotz allem die Gleichbehandlung im Vordergrund stehen,
    so ist es Zeit für die Zwei geteilte Laufbahn.

    Ich wünsche allen einen schönen Dienst.

  42. @R 5.
    Bei den ausgeschriebenen Fahrlehrerstellen werden aber ausgebildete BPOL-Fahrlehrer gesucht. Erst danach fällt die Auswahl auf „Nichtfahrlehrer“. Vllt. dann auch solche Kollegen, die lediglich nur im Besitz der DFE Kl. B sind und sich einer Extremschulung unterziehen müssen.
    Alles etwas unverständlich, aber so und nicht anders gewollt.