Bundespolizei in Rosenheim wird verstärkt

Am Montag, den 09. September 2013, hat der Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, in Rosenheim entschieden, dass die Bundespolizeiinspektion Rosenheim noch in diesem Jahr um 50 Polizistinnen und Polizisten aufgestockt wird. Dazu sollen auch alle Kolleginnen und Kollegen, die sich auf Stellen der MKÜ Rosenheim und jetzt bei der aktuellen bundesweiten Ausschreibung für den Bereich Rosenheim beworben haben, nach Rosenheim versetzt werden. Zudem soll die Inspektion Rosenheim insgesamt kurzfristig auf weiteren Personalbedarf überprüft werden. „Wir sind froh, dass der Minister jetzt endlich entschieden hat, dass die seit Jahren massiv überlastete Bundespolizeiinspektion jetzt durch Versetzungen verstärkt wird. Wir haben uns im politischen Bereich ganz intensiv für diese Verstärkung eingesetzt. Die Versetzungen nach Rosenheim machen zudem deutlich, dass die grenzpolizeilichen Sicherungsmaßnahmen an den deutschen EU-Binnengrenzen offensichtlich auch von der Bundesregierung jetzt wieder deutlich stärker gewichtet werden. Um die massiv ansteigenden illegalen Einreisen mit der menschenverachtenden, kriminellen Schleusertätigkeit nach  Deutschland ein Stück  einzudämmen, ist das auch notwendig und zwar in Rosenheim und auch an den anderen EU-Binnengrenzen. Notwendig ist dann allerdings auch, die schnell aufwachsenden Aufgaben in den anderen bundespolizeilichen Aufgabenbereichen mit zusätzlich einzustellendem Personal abzudecken.

Neben der personellen Verstärkung müssen zudem jetzt gerade auch in den Revieren der Inspektions Rosenheim auch die räumlichen und materiellen Rahmenbedingungen verbessert werden. Insgesamt stehen für die Bundespolizei weitaus grundlegendere, politische Entscheidungen an als die, die jetzt richtigerweise für Rosenheim getroffen wurde. Die Bundespolitik steht in der Verantwortung, diese Entscheidungen sehr zügig nach der anstehenden Bundestagswahl zu treffen“, so Josef Scheuring, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, in Berlin.

GdP fordert Verstärkung von Rosenheim2.2.2012

GdP fordert mehr Personal, 1.2.2012

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Themenbereich: Direktions- und Kreisgruppen | Drucken

38 Kommentare
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  1. Schön für die BPOLI Rosenheim, aber

    50 PVB/-innen nach RO + die Anzahl die im Moment die Runde macht nach FFM.

    Wo bitte soll das noch hinführen???

  2. Moinsens!

    Meine Begeisterung über diese Meldung hält sich momentan noch in Grenzen, erinnere ich mich doch daran, wie gleichgelagerte Personalprobleme die letzten beiden Jahrzehnte „gelöst“ wurden.
    Unstrittig ist, dass die besagte BPOLI sich vor „Arbeit“ kaum retten kann, insofern ist das für die Bediensteten sicherlich eine gute Nachricht. Auch für alle Kollegen, die es voller Tatendrang und aus freien Stücken in diesen Teil der Republik führt,will ich mich gerne aufrichtig freuen.
    Noch viel mehr würde ich mich allerdings freuen, wenn man zur Abwechslung mal ohne Abordnungen quer durch die Bundesrepublik auskommen würde.
    Überdies ist mir in meinem bundespolizeilichen Micorkosmos keine Dienststelle bekannt, die auch nur auf einen einzigen (volldienstfähigen) Kollegen verzichten kann.

    Als weitere Frage steht im Raume, was denn auf politischer Ebene getan wird, um auch unsere lieben „Schengennachbarn“ in die Verpflichtung zu nehmen, damit diese endlich ihre Hausaufgaben erledigen.
    Hier scheint mir nämlich das Gusto zu sein, dass man besser nichts feststellt, da man ja nicht Haupteinwanderungsland ist.
    Oder sollte ich mich da zum wiederholten Male täuschen??!!

    Gruß

    AB

  3. …ist schon auffällig, wie oft in den letzten Monaten der Focus auf Bayern liegt…

    Aber logisch: schliesslich ist der IM ja auch aus selbigem Bundesland und dort ist nicht nur Bundestags- sondern auch Landtagswahl!
    Damit wir uns recht verstehen: keine Neiddebatte! Ich schliesse mich daher auch AB diesbezüglich vollinhaltlich an und freue mich für die Kollegen, aber Löcher mit Löchern stopfen wir in der Bundespolizei nun schon seit Jahren und irgendwann muss doch auch mal der letzte geschnallt haben, dass dieses „Kettenbriefsystem“ nicht funktioniert bzw. der am Ende der Kette regelmäßig die Arschkarte zieht!

    Das ist auch kein guter Anfang, denn solche „Guten Anfänge“ haben wir auch schon öfter gehabt und das Ende vom Lied waren und sind dann regelmäßig wieder Dauerabordnungen kreuz und quer durch die Republik! Das mag zu Zeiten voller Abteilungen und vollbesetzter Einzeldienstdienststellen noch so leidlich funktioniert haben (auf den Sack gegangen ist es uns aber auch bereits vor 25 Jahren schon!), unter heutigen Voraussetzungen geht das nicht mehr! Oder sind w i r alle die Deppen, die offenbar völlig blauäugig dem Phantom eines geregelten Dienstbetriebs in
    j e d e r Dienststelle nachrennen?
    In unserem Bereich z.B. hat sich das operativ tätige Personal seit dem Start unserer „Jahrhundertreform“ glatt halbiert! – Noch Fragen?

    Oder ist diese Aktion nun der Beginn dessen , was uns bereits seit über einem Jahr angekündigt wurde? Eine konkrete, verlässliche Ansage über die zukünftige Ausrichtung der Bundespolizei?

    War das vielleicht mit den „3K“ der letztwöchigen Jubelveranstaltung gemeint? Konsolidierung, Konzentration, Krisenfestigkeit?

    Na, denn Mahlzeit!

  4. Na, vielen Dank für eurer Engagement! In diesen Teil der Republik war ich gegen meinen Willen noch nicht abgeordnet.

  5. Hallo Seba Heinz,

    wie meinst Du das mit den 50 PVB nach FFM? Weißt Du etwas konkretes? Würde mich freuen.

    Beste Grüße

  6. Sind das noch Kollegen aus dem Schritt 5 ohne DP?
    Oder wo kommen die Kollegen her?

  7. Glück für die Rosenheimer Cops. Richtige Entscheidung, aber…

    Es hat schon Vorteile geografisch zum Hauptwahlgebiet eines Innenministers zugehören.

  8. Tolle Wahlpropaganda!

    Das Problem des fehlenden Personals wird nicht gelöst.

    Die CDU hat in der Zeit ihrer Verantwortung in den letzten beiden Walperioden kläglich versagt, oder besser die Verantwortung gegenüber den Menschen in der Bundespolizei nicht wahrgenommen.

    Ich gehe am 22.09.2013 zur Bundestagswahl, ich gehe wählen.

  9. 1. Ich bedanke mich bei „meiner GdP“, namentlich bei Jupp Scheuring, Charly Hofgesang und Sven Hüber für ihren Einsatz und ihre Unterstützung in den vergangenen Jahren (Auflösung 2007)!!!!!. Weiterhin danke ich unseren politisch Verantwortlichen und hier ganz besonders Frau Daniela Ludwig (MdB) und Herrn Klaus Stöttner (MdL).

    2. Nach meiner Kenntnis wird „keiner/keine“ gezwungen zu uns nach Rosenheim zu kommen. Nur „FREIWILLIGE“!!!!

    3. Warum wird immer alles schlecht geredet? Geht lieber los, nervt die, die in der Verantwortunmg stehen und mit denen was bewegen kann. Das kostet zwar Zeit und starke Nerven, aber es lohnt sich. Also nicht nur reden sondern >m a c h e n<!

    Hermann Thierauf
    Vorsitzender der GdP KG Rosenheim

  10. Ich gehe mal davon aus, dass diese 50 letztendlich wieder von der Bundesbereitschaftspolizei aufgefangen werden. Bitte daran denken: „Der letzte macht bitte das Lichtr aus!“

  11. @Hermann Thierauf
    Unbestritten deine Aussagen. Nur an 50 Freiwillige glaube ich nicht und selbst wenn, fehlen die dann woanders. Mehr Stellen haben wir dadurch nicht. Hier mal 50, da mal 100, ein paar ins Präsidium und wenn uns dann die Bereitschaftspolizisten fehlen, stellen wir den Schichtdienst in die Stiefel. Das ihr Personal braucht ist ja nicht neu, der fade Beigeschmack kommt daher, dass solche eine Entscheidung (die viel früher hätte kommen müssen) just zur bayerischen Landtagswahl und zur Bundestagswahl kommt. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

  12. landtagswahl und bundestagswahl, da hat matze recht!

    woher kommen denn die 50 DP?
    gab es eine odp änderung?

    ca. 100 ao nach ffm.

  13. Als Hintergrund zu diesem Thema sollte man natürlich auch wissen, dass die bayer. Staatsregierung erheblichen Druck auf den Bundesinnenminister ausgeübt hat, die Südgrenze zu Österreich endlich „dichtzumachen“ um das Einfallstor für die illegelen Migranten bestmöglich zu schließen. Hr, Friedrich konnte sich ja kaum die Blöße geben und eingestehen, dass er über eine personell viel zu schwach aufgestellte Polizeibehörde verfügt.
    So hatte die bayer. Bereitschaftspolizei vor über einem Jahr z.B. eigenmächtig Kontrollen im Bereich der I RO durchgeführt um u.a. illegal einereiste Personen festszustellen und der BPOL zu übergeben. In der D M wusste man nicht so recht wie man damit umgehen sollte. Einige waren empört über die eigenmächtige Kompetenzüberschreitung, andere waren recht sprachlos und einige sagten, dann lass die Bayern doch. Sie machen unsere Arbeit ohne Anforderung und wir brauchen nicht bezahlen dafür.
    Es war ein klares Zeichen der Bayern an das BMI, dass die BPOL zu wenig Personal einsetzt und sie den Auftrag Grenzschutz aus ihrer Sicht nicht gut genug erfüllt.
    Weiterhin muss man wissen, dass das Verhältnis zwischen BPOL und Bayer. Polizei besonders auf Führungsebene in vielen Gebieten Bayerns schlecht bis sehr schlecht ist. Es wird oft eine Gelegenheit gesucht, dem anderen eine „auszuwischen“. Die offiziellen Verlautbarungen in der Presse hierzu könnt ihr vergessen. Das wird aus reiner Höflichkeit anders dargestellt. Deshalb ist es ja auch nur logisch und kein Zufall, dass der Bund mit Bayern als letztes die Sicherheitskooperation unterschrieben hat.

    In dieser Angelegenheit ist für mich höchstens überraschend, dass der IM so lange die längst überfällige Personalaufstockung hinausgezögert hat. Denn es war von Anfang an klar, dass der ODP für RO viel zu knapp berechnet wurde. Die BPOL hat in Bayern einen sehr schweren Stand und kann nur mit ausreichend Personal die Bayern von ihrer eigenen Leistungsfähigkeit überzeugen.

    Ich wünsche allen noch einen schönen Tag

  14. Der Personalbedarf für die Inspektion Rosenheim ist unbestritten. Dennoch sehe ich rechtliche Probleme bei dieser „ad-hoc“ Lösung der Organisation v.a. im Bezug auf die Rückkehr zur normalen Personalwirtschaft. Es bewerben sich hier eine Vielzahl an Kollegen auf nur wenige freie Dienstposten und alle werden in diesem Fall hierfür berücksichtigt – meinen aufrichtigen Glückwunsch an alle Kollegen, die hiervon profitieren dürfen. Es gibt aber auch andere Dienststellen in der Direktion München und anderswo in der Bundespolizei, die ebenfalls Schwerpunktdienststellen sind bzw. stark nachgefragt werden, was die Attraktivität der Dienstposten betrifft und dort ist es nur im Rahmen des „normalen“ Bewerbungsverfahrens möglich, sich auf die freien Dienstposten zu bewerben – der Rest, der keine Stelle bekommen hat, muss dort leider in die Röhre schauen!!! Wie verhält es sich dort mit dem Gleichheitsgrundsatz – warum geht es mit allen Bewerbern in Rosenheim z.B. und in Nürnberg möglicherweise nicht?! Zudem führt diese Maßnahme dazu, dass anderswo die Abordnungszahlen wieder massiv in die Höhe schnellen werden – z.B. zum Flughafen München, bzw. die Abteilungen und Verbände noch weiter ausgedünnt werden.

  15. BonYorno 12. September 2013

    @Hermann Thierauf
    Unbestritten deine Aussagen. Nur an 50 Freiwillige glaube ich nicht und selbst wenn, fehlen die dann woanders. Mehr Stellen haben wir dadurch nicht. Hier mal 50, da mal 100, ein paar ins Präsidium und wenn uns dann die Bereitschaftspolizisten fehlen, stellen wir den Schichtdienst in die Stiefel. Das ihr Personal braucht ist ja nicht neu, der fade Beigeschmack kommt daher, dass solche eine Entscheidung (die viel früher hätte kommen müssen) just zur bayerischen Landtagswahl und zur Bundestagswahl kommt. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

    —————-

    So sieht es aus!

    Hier im Norden mal 10 für HH mehr, mal 50 für BRV, und noch mal 10 für HH, dazu Abordnungen ins Ausland, zum BPOLP und zur BPOLD H und sonst wo hin – ja wo kommen die denn alle wohl her und vor allem wer ersetzt die nun fehlenden Kollegen?

  16. @urkundenfahnder
    Da FFM nach dem Ende des letzten (Sep) PKL nur ganz wenige Beamte bekommen hat, wurde dort eine neue Kräfteberechnung angestellt. Die bisher durch die Abteilungen (zuletzt nur noch drei) gestellten Unterstützer reichen nach den bisher bekannten Zahlen bei weitem nicht mehr aus.

  17. Was ist mit den anderen Inspektionen an den Grenzen? Müssen die Ministerpräsidenten von Mecklenburg und Brandenburg
    Alarm machen , das hier endlich auch reagiert wird.

  18. Interessant dürfte die Frage sein, ob denn ein einfaches „naja, schieben wir noch 50 Stellen hinterher und besetzen nach Liste“ rechtlich so haltbar ist. Oder man die Frage stellen darf, ob da nicht einige Kollegen von der Bewerbung ausgeschlossen wurden/werden, die sich nur nicht beworben haben weil sie a) noch nicht bewerbungsfähig waren, jetzt aber schon oder b) ganz einfach sich bei ausgeschriebenen 10 Stellen weniger Chancen augerechnet haben als wenn es 60 gewesen wären.

  19. Ich finde die ganze Diskussion interessant. Da geht es immer um die Frage, mehr Personal zu erhalten, als der aktuelle ODP auswirft, um aufwachsende Aufgaben zu erfüllen und das vorhandene Personal nicht zu überlasten. Unsere Dienststelle im Dreiländereck zu Belgien und den Niederlanden steht nach Rosenheim (1.Platz) in der Aufgriffsstatistik der Bundespolizei bei unerlaubten Einreisen auf Rang 3. Wir haben nicht einmal 60 Prozent unseres zustehenden Solls und Personal kann auch keins zulaufen, weil die nichtbesetzten Dienstposten bei anderen Dienststellen fremdverwendet werden. Leute würden gern freiwillig zu uns kommen, können aber nicht. Ich achte die Leistungen, die Rosenheim bringt, denn unsere Kolleginnen und Kollegen leisten Vergleichbares. Aber ist es wirklich richtig, Löcher damit zu stopfen, indem man neue aufreißt. Das geht doch wieder nur zu Lasten der Aufgabenerfüllung in anderen Bereichen und der jetzt schon bis an die Grenze der Belastbarkeit arbeitenden Kolleginnen und Kollegen.

  20. Düsseldorf; Dortmund und Kôln laut PKS lebt davon die Bundespolizei.

  21. PS sollte man nicht mal die Dienstplaner an den Flughäfen überprüfen ? Soviel Personal für die paar Kontrolldelikte, die ubrigens man korregiere mich – unerlaubte Einreise / Aufenthalt ist weniger Wert als bei Rot uber die Ampel fahren – An den Bahnhöfen hat man es mit Banden – und Gewalt delikten zu tun und jedes Wochenende Fußball.

  22. Zitat: „qwer 13. September 2013
    Was ist mit den anderen Inspektionen an den Grenzen? Müssen die Ministerpräsidenten von Mecklenburg und Brandenburg
    Alarm machen , das hier endlich auch reagiert wird.“

    ….warum? Paar kaputte Dienstwagen, ein wenig einreisewillige Tschetschenen usw. Völlig normal. Kein Handlungsbedarf aus Sicht der Politik.

  23. @ R
    Es liegt nicht nur an den Dienstplänen! Du mußt wissen, dass auf den Flughäfen insbesonders in FRA die FRAPORT und die Lufthansa der Bundespolizei im Nacken sitzt!!
    Stau auf der Aus/- Einreise und schon klingelt das Telefon……….

  24. Es ist schon in Ordnung wenn die BPOLI Rosenheim verstärkt wird. Dies ermöglicht verm. vielen Kollegen eine heimatnahe Versetzung. Ob es sich hierbei um ein Wahlkampfgeschenk für die Landschaftswahl handelt? Vermutlich schon.
    Natürlich sollten auch andere Inspektionen nicht aus dem Auge des IM verloren gehen.
    Durch den zukünftig zu fertigen BAMF-Fragebogen, der vor der Vernehmung gefertigt werden soll, wird die Bearbeitungsdauer abermals in die Länge gezogen. Das bindet den/die PVB abermals an den PC. Ob man sich höheren Ortes überhaupt einmal Gedanken darüber macht wer diese ganzen Akten erstellt? Durch die vorhandenen Personalstärken ist bei Aufgriffen meist die gesamte Wache in der Sachbearbeitung eingebunden. Dies bedeutet über Stunden freie Fahrt für Schleuser und unerlaubt Einreisende.
    Wir entwickeln uns an den Binnengrenzen immer mehr zu einer Ausländer-Verwaltungspolizei.

  25. zu 24. Natürlich sollte es statt Landschaftswahl, Landtagswahl heißen.

  26. @Laufach,
    Dann lasst das Telefon doch klingeln. In vielen Städten sind die Bpol Dienststellen gar nicht besetzt. Die Aufgaben werden durch die Berufspolizei wahr genommen und es interessiert keinen.
    Es gibt zwar einen Odp aber das ist eher so ne Richtlinie.

  27. Zitat:

    „Laufach 14. September 2013
    @ R
    Es liegt nicht nur an den Dienstplänen! Du mußt wissen, dass auf den Flughäfen insbesonders in FRA die FRAPORT und die Lufthansa der Bundespolizei im Nacken sitzt!!
    Stau auf der Aus/- Einreise und schon klingelt das Telefon……….“

    Ende des Zitats.

    …und was hat er damit gesagt? Die Wahrheit, nämlich das die Wirtschaft die Politik bestimmt. Keine neue Erkenntnis. Aber immer wieder täglich geleugnet. Warum wohl?

  28. @R14 > du hast es da mit richtigen (privaten) Wirtschaftsunternehmen zu tun und nicht mit der DB AG(?).
    Da schallt es aus der Regierungszentrale, wenn der Umsteigevorgang zu lang, die Kontrollboxen angl unterbesetzt usw. sind.
    Und da gehts um richtig Kohle…für die Aktionäre…..

  29. Wie gesagt, Verstöße gegen das AufenthG sind nicht so schlimm wie falsch parken. Ich hab so langsam dass Gefühl, dass die komplette Bpol an die Flughäfen gehört und es trotzdem nicht funktionieren wird.
    An einem gross Flughafen wo ich auch Dienst machen durfte, haben sie mehr Leute im Büro als Pc. Aber wo anders sieht es auch nicht anders aus. Ich denke manchmal sitzen die falschen Leute auf den falschen Posten. Aber sieh haben die Stelle klar nach Eignung , Leistung aber lassen wir das.

  30. so ist es.

    die wirtschaftsunternehmen wie FRAPORT geben uns vor, wie hoheitlich zu arbeiten ist. das geht nur, weil der hD und die politiker kein rückgrat haben.

    geht alle wählen!

  31. Der Airport in FFM garantiert eine Umsteigezeit von 45 Minuten…..da hat das Rädchen BPOL ganz einfach, wie alle anderen Prozessbeteiligten, zu funktionieren. Nicht mehr und nicht weniger.
    Einfach mal an die Zeiten eines Europas mit Grenzkontrollen zurück denken ( im Bereich Kraftfahrzeuge )! Ich kann mich gut an die langen Schlangen an den Grenzübergängen erinnern. Und dort wurde auch schon mal durch gewunken. Durch winken hab ich am Flughafen nie erlebt. Alles wird kontrolliert, somit wird reine Kontrollkriminalität ermittelt und Frankfurt zur „gefährlichsten“ Stadt Deutschlands. Wir sollten mal an die Frankfurter denken und was wir ihnen an tuen.

  32. @R

    Natürlich gibt es in FRA sind zu viele Beamte! (Ironie!!!) Und wer behauptet, die einzigen Delikte hier wäre unerlaubte Einreisen und Aufenthalte, hat in der Tat keine Ahnung! Manchmal sollte man wirklich schweigen!

  33. @sergeant,
    Vielleicht sind ja nicht genügend Pvb vor Ort, vielleicht sind sie ja auch nur falsch verteilt. Aber vergleich einfach mal die PKS.

  34. Warum denn die MP von Mecklenburg und Brandenburg? Habe ich da was falsch verstanden? In diesen Bereichen ist doch viel mehr Personal als eigentlich geplant! Was ist denn mit NRW? Hier wird nachweislich mit 10 % des Personals der Bundespolizei 20 % der Arbeit gemacht! Ich glaube gerade dieser Bereich sollte den Rosenheimern nicht das Personal abneiden! Ich gönne es den Rosenheimern und wer weiss, vielleicht ändert sich hierdurch ja tatsächlich etwas zum Positiven. Und FRA ist und wird immer ein Personalloch bleiben und zwar aufgrund der örtlichen Begebenheiten mit den großen Privatfirmen und deren Interessen. War selber mal für eine Zeit dort.
    @r Da muss ich dir Recht geben! Das Interesse einer schnellen Abfertigung von Fluggästen hat nichts mit polizeilichem Erfolg zu tun, sondern ist nur guter Service! Die PKS lässt grüßen.

  35. @ Mittdreissiger
    Bezüglich Flughafen hast du es sehr richtig gesehen/erlebt! Keiner der entsprechenden Führungsebenen hat dem Mumm entsprechend der FRAPORT und der DLH entsprechend entgegenzutreten. Dabei ist es aus rechtlicher Seite kein Problem die eigenen Interessen und deren Mitarbeiter zu vertreten. Ich sage nur „Schengener Standard pp“!

  36. Na lang hat es ja nicht geklappt über RO zu diskutieren – und schon sind wir am Flughafen..Ich kann euch allen nur sagen, dass wir soviel zu tun haben, dass man einfach nicht mehr weiss, wo einem der Kopf steht. EHRLICH. Die 50 neuen sind da grad mal gut zum „Luftholen“. Ich glaube, dass jeder schon mal auf Abordnung musste – aber bei dieser kann man noch was lernen :-) und die was bisher da waren wollen alle wieder kommen!

  37. Viel hilft viel???
    Anzumerken bliebe noch die Tatsache, dass die bayerische Landespolizei mit der sog PIF (Polizeiinspektion Fahndung)
    parallel zur BPOLI Rosenheim die gleiche Aufgabe in eig. Zuständigkeit personell/materiell versieht. Außer geringen grundlegenden Absprachen fehlt das Miteinander zwischen den beiden deutschen(!) Polizeibehörden und damit eine effektive resourcenschonende Aufgabenwahrnehmung. Ein auf/ab der Flüchtlingsströme liegt in der Natur der Sache und wäre innerhalb der BPOLI RO durch Flexibilität zu lösen. Da außerhalb der Dienstgruppen Regeldienst innerhalb der 5-Tage Woche gelebt wird, holt man sich „freiwillige“ Beamte ohne familiäre Bindungen nach Rosenheim. Überbordende Bürokratie und ausgeprägtes Statusdenken verhindert den gerne herbeigewünschten „schlanken Staat“. Die hier bejubelten 50 Beamte/innen sind nur ein kleines Beispiel dafür, wie Behörden zu Unrecht weiter wuchern und Steuergelder verschwendet
    werden!

  38. @MTB: Danke für deinen treffenden Beitrag.
    > Überbordende Bürokratie und ausgeprägtes Statusdenken verhindert den gerne herbeigewünschten “schlanken Staat”.<
    Dies gilt auch "OUT of Rosenheim";-)