GdP: Gewalt ist ein vollkommen unakzeptables Mittel

Nach dem Anschlag auf eine Dienststelle der Bundespolizei in Kiel ist die Bundespolizei jetzt innerhalb von kurzer Zeit erneut Ziel eines Anschlages geworden. Unbekannte Täter haben auf dem Gelände der Bundespolizei in Göttingen einen Sprengsatz abgelegt, der zum Glück nicht zündete. „Diese Entwicklung macht uns große Sorgen. Werden dadurch doch unsere Kolleginnen und Kollegen die nichts anderes machen, als mit ihrer Arbeit Tag und Nacht  für die Sicherheit der Menschen in unserem Land einzustehen, heimtückisch an Leib und Leben gefährdet. Wir fordern die Täter auf, bei ihren offensichtlich politisch motivierten Zielen jegliche Gewalt, gerade auch gegen unsere Kolleginnen und Kollegen zu unterlassen, so der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizi, Josef Scheuring (60). „Wir sind jederzeit bereit, mit jedem offen über das Verständnis und die Rolle der Polizei in der demokratischen Gesellschaft zu diskutieren. Gewalt jedoch führt niemals zu Lösungen und ist als Mittel im Umgang der Menschen miteinander vollkommen unakzeptabel“, so Scheuring.

Share

Themenbereich: Gewaltbereitschaft | Drucken

3 Kommentare
Eure Meinung zu diesem Beitrag ist uns wichtig: »

  1. mich erschreckt die tatsache, dass ich dies erst von der gdp erfahre….
    zumindest von unseren dienstherrn hätte ich erwartet das er seine mitarbeiter diesbezüglich informiert.

  2. Auch ich verurteile diesen Anschlag und er bereitet mir auch Sorgen für unsere Kolleginnen / Kollegen. Woher / Woraus allerdings die „offensichtlich politisch motivierten ZIELE“ sich jetzt schon darstellen, bleibt mir bisher verborgen. Ich denke doch, dass man erst die Ermittlungen abwarten sollte.

  3. Es ist traurig das dies mitten in Deutschland passiert.
    Auf der anderen Seite muß man sich fragen, ob ein Teil der Dienststellen überhaupt über Mindestsicherheitsstandarts verfügt.
    Ich kenne einige Dienststellen in denen es keine Sicherheitsschleusen gibt bzw. in denen das Umfeld ( Eingangsbereich, Abstellflächen für Kfz ) nicht überwacht wird.
    Die Abstellflächen sind meist für Jedermann frei zugänglich und nachts nur spärlich ausgeleuchtet. Häufig weiß man noch nicht einmal was sich vor der „eigenen Tür“ abspielt.

    Die Reviere sind aus Personalmangel teilweise nur mit einem Wachhabenden besetzt. Auf einen zweiten Mann/Frau wird zugunsten der dünnen Personaldecke verzichtet.
    Hier bedürfte es einer klaren und eindeutigen Anordnung des BPOLP, wie die Reviere im Wachdienst zu besetzen sind!