DGB-Newsletter „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten“, 12/2013

DGB-Projekt „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten!“

Aus dem Projekt: Dokumentation der Fachtagung online Bevor wir euch/Sie in die wohlverdienten Weihnachtsfeiertage verabschieden möchten wir noch unsere aktuelle Veröffentlichung hinweisen. Am 3. Dezember fand unsere diesjährige Fachtagung „Leben im Takt der Arbeitswelt?“ in Kooperation mit der IG BCE in Hannover statt. Die Dokumentation ist online zu finden unter: http://familie.dgb.de/service/doku

Aus dem DGB-Bundesvorstand: Frauen wollen selbstbestimmtes Erwerbsleben
Die DGB-Frauen setzen auf selbstbestimmte Erwerbsbiographien von Frauen und Männern – so beschlossen im Leitantrag der Bundesfrauenkonferenz am 22. November. Mit über zwei Millionen Frauen in ihren Reihen sind die DGB-Gewerkschaften die größte Interessenvertretung erwerbstätiger Frauen. Doku: http://frauen.dgb.de/themen/++co++e160a5a2-d8e5-11e2-a12b-00188b4dc422
Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack zum Leitantrag: „Wir brauchen eine grundlegende Veränderung der politischen und institutionellen Rahmenbedingungen, damit Frauen in allen Phasen ihres Lebens selbstbestimmt und sicher leben können. Unverzichtbar ist ein Mix aus gesellschaftlichem Umdenken, gesetzlichen Vorgaben und betrieblichem Handeln, damit nicht nur die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bildungspolitik und am Arbeitsmarkt endlich Wirklichkeit wird. Auch Erwerbstätigkeit, Hausarbeit und Familienpflichten müssen partnerschaftlich vereinbar werden. … Eine moderne Gleichstellungspolitik muss sich am Leitbild von Erwerbstätigen mit Fürsorgeaufgaben orientieren. Die Stichwörter sind: eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und bedarfsgerechte Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Pflegebedürftige. Deshalb wollen wir die Arbeitszeitsouveränität für Beschäftigte, denn in keinem anderen Land der EU ist der Unterschied zwischen tatsächlicher und gewünschter Arbeitszeit so groß wie in Deutschland.“

DGB-Projekt „Familienernährerinnen“: Abschlusstagung Bundesfamilienministerium und DGB zogen am 21. November 2013 nach vierjähriger Zusammenarbeit im Projekt „Familienernährerinnen“ Bilanz: Dass immer mehr Frauen den Löwenanteil des Haushaltseinkommen erwirtschaften ist bundesdeutsche Realität. Und doch stehen sie viel zu selten im Blick der politischen und medialen Öffentlichkeit. Umso wichtiger ist es, die Arbeits- und Lebenssituation von Familienernährerinnen nachhaltig zu verbessern – auf dem Arbeitsmarkt, in den Betrieben und zu Hause. Projektinfos unter: www.familienernaehrerin.de

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Themenbereich: Frauengruppe | Drucken